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    	<title>Radio Superfly: Club Kultur mit Crazy Sonic</title>
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        	<pubDate>Thu, 14 May 2026 04:00:00 +0000</pubDate>
    	<lastBuildDate>Sat, 16 May 2026 18:09:26 +0000</lastBuildDate>
        	<description>Was man in über 25 Jahren als DJ und Veranstalter in der Wiener Clubszene alles erlebt...? 

Es gibt nur wenige bekannte DJs, die er noch nicht an die Turntables der Wiener Clubs geholt hat, kaum einen der noch nicht mit Rudi auf ein Glas Wein gegangen ist. So viel sei also verraten: Zu erzählen hat er einiges, der Rudi. 

Als fixer Teil der legendären Veranstaltercrew des damaligen Kultclubs &quot;Meierei&quot; beim Wiener Stadtpark konnte sich der gebürtige Kärntner mit der Partyreihe &quot;con:verse&quot; 1999 zum ersten Mal in der Hauptstadt einen Namen machen. Unvergessene Feste!

In den 00-er Jahren holte er die Creme de la Creme der nationalen und internationalen House und Techno Szene ins Wiener Flex zu seiner langjährig-erfolgreichen, wöchentlichen Dienstagsreihe &quot;CRAZY&quot;.  Zuletzt schmiss er in der Grellen Forelle und der Pratersauna die extrem erfolgreichen Parties &quot;Zuckerwatt&quot;, &quot;Luft &amp; Liebe&quot;, &quot;Nachtschwimmer&quot; oder &quot;5 Uhr Tee&quot;. 

Als DJ und Host der Spezialistensendung &quot;Crazy Superdrive Radioshow&quot; ist Rudi Wrany alias Crazy Sonic bereits seit 2009 jeden Donnerstag ab 22 Uhr bei Radio Superfly an den Reglern.

Während er im Radio oft die Musik für sich sprechen lässt, hat er nun mit Rudi&#039;s Podcast die Möglichkeit auf Superfly über das Leben als Musiker und Veranstalter zu philosophieren und aktuelle Themen mit Protagonisten der Musik-, DJ- und Clubszene zu kommentieren. Einblicke, Rückblicke, Ausblicke. (superfly.fm)

Jeden zweiten Donnerstag eine neue Episode.</description>
    	<itunes:summary>Was man in über 25 Jahren als DJ und Veranstalter in der Wiener Clubszene alles erlebt...? 

Es gibt nur wenige bekannte DJs, die er noch nicht an die Turntables der Wiener Clubs geholt hat, kaum einen der noch nicht mit Rudi auf ein Glas Wein gegangen ist. So viel sei also verraten: Zu erzählen hat er einiges, der Rudi. 

Als fixer Teil der legendären Veranstaltercrew des damaligen Kultclubs &quot;Meierei&quot; beim Wiener Stadtpark konnte sich der gebürtige Kärntner mit der Partyreihe &quot;con:verse&quot; 1999 zum ersten Mal in der Hauptstadt einen Namen machen. Unvergessene Feste!

In den 00-er Jahren holte er die Creme de la Creme der nationalen und internationalen House und Techno Szene ins Wiener Flex zu seiner langjährig-erfolgreichen, wöchentlichen Dienstagsreihe &quot;CRAZY&quot;.  Zuletzt schmiss er in der Grellen Forelle und der Pratersauna die extrem erfolgreichen Parties &quot;Zuckerwatt&quot;, &quot;Luft &amp; Liebe&quot;, &quot;Nachtschwimmer&quot; oder &quot;5 Uhr Tee&quot;. 

Als DJ und Host der Spezialistensendung &quot;Crazy Superdrive Radioshow&quot; ist Rudi Wrany alias Crazy Sonic bereits seit 2009 jeden Donnerstag ab 22 Uhr bei Radio Superfly an den Reglern.

Während er im Radio oft die Musik für sich sprechen lässt, hat er nun mit Rudi&#039;s Podcast die Möglichkeit auf Superfly über das Leben als Musiker und Veranstalter zu philosophieren und aktuelle Themen mit Protagonisten der Musik-, DJ- und Clubszene zu kommentieren. Einblicke, Rückblicke, Ausblicke. (superfly.fm)

Jeden zweiten Donnerstag eine neue Episode.</itunes:summary>
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		<itunes:author>Radio Superfly</itunes:author>
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            <title>Club Kultur #161 | &quot;Das letzte Wort gesprochen..?&quot;</title>
			<itunes:title>Club Kultur #161 | &quot;Das letzte Wort gesprochen..?&quot;</itunes:title>
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    	    	                            <description>Hat Rudi Wrany mit dem letzten Pratersauna-Pächter Basti wahrscheinlich tatsächlich über die Pratersauna gesprochen? Jenen legendären Club, der im Dezember des vergangenen Jahres ebenso plötzlich wie unrühmlich schließen musste und über dessen Zukunft mittlerweile wohl nur noch jene Pflanzen Bescheid wissen, die zwischen den Trümmern des zerstörten Interieurs emporwachsen. Viel blieb nicht übrig von einem Ort, der über Jahrzehnte hinweg als Sehnsuchtsmaschine des Wiener Nachtlebens funktionierte. (superfly.fm)</description>
                <itunes:summary>Hat Rudi Wrany mit dem letzten Pratersauna-Pächter Basti wahrscheinlich tatsächlich über die Pratersauna gesprochen? Jenen legendären Club, der im Dezember des vergangenen Jahres ebenso plötzlich wie unrühmlich schließen musste und über dessen Zukunft mittlerweile wohl nur noch jene Pflanzen Bescheid wissen, die zwischen den Trümmern des zerstörten Interieurs emporwachsen. Viel blieb nicht übrig von einem Ort, der über Jahrzehnte hinweg als Sehnsuchtsmaschine des Wiener Nachtlebens funktionierte. (superfly.fm)</itunes:summary>
                                    	<content:encoded><![CDATA[<p><b>ESC-FIEBERTRAUM?</b></p>  <p>Zwischen Eurovision Village, EuroClub im Praterdome und zahllosen Sonderveranstaltungen verwandelt sich Wien derzeit in eine temporäre Parallelrealität aus Pop-Exzess, Sicherheitsapparat und europäischem Gemeinschaftstheater. Die Stadt versucht sich gleichzeitig als queere Partyhauptstadt, Fan-Zone und gut organisierte Open-Air-Maschinerie. Der ESC bleibt dabei eine jener seltenen Großveranstaltungen, bei denen europäische Popkultur, Geopolitik und Eskalationspotenzial völlig selbstverständlich ineinanderfließen. Tagsüber Aperol und Fähnchen am Rathausplatz, nachts Delegationen, DJs und übermüdete Medienmenschen zwischen Donaukanal und Stadthalle. Ein sehr österreichischer Balanceakt zwischen Sachertorte und Nebelmaschine. Dazwischen: unzählige Partys wohin man blickt. Nur das Wetter zeigt sich wenig festivalfreundlich. Ausgerechnet jetzt schicken die Eisheiligen Kälte und Regen ins Land, als hätte selbst der Himmel beschlossen, dem kollektiven Dauerrausch kurz die Nebelmaschine abzudrehen.</p>  <p><b>30 JAHRE DAS TECHNO CAFÉ</b></p>  <p>Ein Format, das längst aufgehört hat, bloß eine Party zu sein, und über Jahrzehnte zu einem sozialen Ritual der Wiener Nachtkultur wurde. Was Mitte der 1990er als Dienstagabend für Eingeweihte begann, entwickelte sich zu einem jener seltenen Orte, an denen sich Clubkultur, Stadtleben und gesellschaftliche Veränderung kreuzten. Während zahllose Formate an Größenwahn, Gentrifizierung oder dem eigenen Hype scheiterten, blieb das Techno Cafe bemerkenswert konstant - nicht als nostalgische Zeitkapsel, sondern als Raum, der sich immer wieder neu erfinden musste, ohne seinen Kern völlig preiszugeben. Das geplante Interview mit Betreiberin Sandra Kendl musste kurzfristig verschoben werden und wird in Kürze nachgeholt.</p>  <p><b>OPEN AIR</b></p>  <p>Der Frühling zeigte sich bislang ungewöhnlich heiß und trocken, entsprechend boomte alles, was draußen stattfindet. Business as usual also. Auch wenn viele Anlagen weiterhin eher Bass nach unten als Klang nach vorne produzieren, nimmt man es erstaunlich gelassen hin. Hauptsache Sonne, Hauptsache draußen, Hauptsache irgendein Getränk in der Hand. Anders sieht es bei Zwidemu und den offiziell geförderten Veranstaltungen der Stadt aus – dort steppt der Bär weiterhin erstaunlich zuverlässig. Sogar Bundespräsident Alexander Van der Bellen bewies Humor und drehte gemeinsam mit Anna Ullrich ein kurzes Video anlässlich des Europa-Raves am 9. Mai. Wäre die Politik doch häufiger so freundlich zur Clubkultur. Indoor hingegen bleibt die Stimmung verhalten. Man kann sich des Eindrucks kaum erwehren, dass die Wiener Clubszene weiter erodiert. Wirklich gut läuft seit geraumer Zeit kaum noch etwas.</p>  <p><b>RUINEN</b></p>  <p>Sind von der Pratersauna geblieben. Wer heute einen vorsichtigen Blick durch den Zaun im Prater wirft, erkennt nur noch Schattenrisse eines einst weltbekannten Clubs. Im Dezember endete die dritte Bespielung des Hauses nach nur wenigen Monaten unter, sagen wir einmal, bemerkenswert undurchsichtigen Umständen. Übrig blieb ein Labyrinth aus Klagen, enttäuschten Hoffnungen, dubiosen Firmenkonstruktionen und offenen Fragen. Das Ende war nicht nur unrühmlich, sondern vor allem still. Es gab keinen letzten großen Abend, keinen würdigen Abschied, kein finales Ritual. Ein Club von internationalem Ruf verschwand einfach im Winternebel dieser Stadt. Der letzte Betreiber Basti musste all das schmerzhaft mittragen und hat sich nach mehreren Verschiebungen nun doch zu einem bemerkenswert offenen, ehrlichen und durchaus selbstkritischen Gespräch über die letzten Tage der Sauna entschlossen. Dafür gebührt ihm Respekt. Den Rest hört ihr, wenn Ihr hört.</p>]]></content:encoded>
                                <pubDate>Thu, 14 May 2026 04:00:00 +0000</pubDate>
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		            <itunes:keywords>basti, ho, kurz, pratersauna, club, ende, verwüstung, neustart, wissen, club, dj, szene, rave techno, house, downtempo, zwidemu, anna ullrich</itunes:keywords>
            		<itunes:author>Radio Superfly</itunes:author>
            	        </item>
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            <title>Club Kultur #160 | „Wer braucht schon Ibiza, wenn man den Vienna City Beach Club hat.“</title>
			<itunes:title>Club Kultur #160 | „Wer braucht schon Ibiza, wenn man den Vienna City Beach Club hat.“</itunes:title>
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    	    	                            <description>Rudi Wrany spricht anlässlich des 20-jährigen Jubiläums mit Maximilian, Isabel und Martin über die Planungen für ein ganz besonderes Jahr. (superfly.fm)</description>
                <itunes:summary>Rudi Wrany spricht anlässlich des 20-jährigen Jubiläums mit Maximilian, Isabel und Martin über die Planungen für ein ganz besonderes Jahr. (superfly.fm)</itunes:summary>
                                    	<content:encoded><![CDATA[<p><b>KEINE MUSIK?</b></p>  <p>Man könnte es, mit etwas Wohlwollen, als Zeichen von Stabilität lesen: Am 24. April lud das Format „Signal“ erneut zum großformatigen Auftritt mit dem Keinemusik-Star-DJ „&amp;Me“ in die Pyramide Vösendorf. Eine Veranstaltung, die - zumindest den kolportierten Berichten zufolge – bemerkenswert reibungslos über die Bühne ging. In einer Szene, die sonst gern zwischen Chaos und Überforderung oszilliert, ist das fast schon eine Meldung wert. Ob das Event auch wirtschaftlich ein Erfolg war, lässt sich aus der Distanz schwer beurteilen, schon länger gehen die „Keinemusik" Acts auch wieder getrennt auf Tour, auch weil alle drei angeblich schon soviel kosten wie ein schönes Haus am Stadtrand von Wien. Und dennoch bleibt ein vertrautes Hintergrundrauschen aus Skepsis und Enttäuschung. Vor allem aus jenen Ecken, die offenbar mit der Erwartung eines exzessiven Großraves erschienen waren. Die Kritik: zu wenig Eskalation, zu wenig „Stimmung“, zu wenig von allem, was man sich unter kollektiver Entgrenzung vorstellt. Dass „Keinemusik“ längst eine eigene, klar erkennbare Ästhetik pflegt - irgendwo zwischen globalisiertem Sounddesign und kuratierter Coolness statt klassischem Rave - sorgt weiterhin für Irritation.</p>  <p>Man könnte es auch anders formulieren: „Keinemusik“ ist heute weniger Szene als Signatur. Ein Produkt mit hohem Wiedererkennungswert, das sich mühelos durch internationale Metropolen bewegt und dabei eine erstaunlich konsistente Erwartungshaltung bedient. Das hat seinen Preis – im wörtlichen wie im übertragenen Sinn. Gagen in schwindelerregenden Höhen, Inszenierungen, bei denen man sich fragt, ob das Drumherum die Musik nicht längst überholt hat. Umso stärker wirkt der nostalgische Rückblick auf jene Jahre, in denen man die Protagonisten noch in intimeren Settings erleben konnte – etwa im Flex, wo Nähe und Unmittelbarkeit zentrale Bestandteile waren. Heute ist das Gesamtpaket größer, glatter, durchchoreografierter. Vorhersehbar, könnte man sagen. Wer hingeht, weiß ziemlich genau, was ihn erwartet. Überraschung ist hier kein Verkaufsargument mehr. Das O setzt derweil weiterhin auf große Namen: Jan Blomqvist, Alignment und Mathame sind angekündigt. Nach dem Motto: nur nicht nachlassen.</p>  <p><b>DÜNNE SUPPE</b></p>  <p>Großevents funktionieren einigeremaßen – die Wiener Clublandschaft wirkt dennoch ausgedünnt. Es mangelt weniger an Angebot als an Differenz. Hier kommerzieller Mainstream mit bekannten Mustern, dort ein aufgeladener Hardtechno- und Trance-Kosmos für ein sehr junges Publikum. Dazwischen: wenig. Die einstige Spielwiese für Experimente gerät unter Druck. Das Publikum verlangt nach permanenter Reizsteigerung, Clubs mit Profil verlieren an Boden. Stattdessen dominieren temporäre Formate und Orte mit kurzer Halbwertszeit. Das Neue ist oft nur eine Variation des Bekannten.</p>  <p><b>NICHTS WIE RAUS</b></p>  <p>Kein Zufall also, dass sich der Fokus auf den Sommer verschiebt. Das Geschehen wandert nach draußen. Formate wie das Techno Cafe (30 Jahre) stehen für Kontinuität, ebenso Orte wie Porto Pollo, Usus am Wasser, Himmel am Wasser oder das wiederbelebte Gleis 19. Mit einem älter werdenden Publikum verändern sich auch die Ansprüche. Weniger Dunkelkammer, mehr Balance aus Musik, sozialem Raum und Komfort. Draußen funktioniert das derzeit besser.</p>  <p><b>20 JAHRE VCBC</b></p>  <p>Eine Institution dieses Wandels: der Vienna City Beach Club. 2026 feiert der urbane „Hausstrand“ an der Neuen Donau sein 20-jähriges Bestehen. Bis zu 1.300 Gäste, Sand, Liegeflächen, Sportangebote – eine erstaunlich unangestrengte Verbindung aus Urlaub und Stadt.Musikalisch setzt man auf Kontinuität statt bloßer Beschallung: sieben Tage die Woche, wetterabhängig. Gerade diese Mischung aus Zugänglichkeit und Anspruch hebt den VCBC von vielen Sommerlocations ab. Wien sucht nach neuen Formen des Ausgehens – weniger Verdichtung, mehr nachhaltige Erfahrung. Der Blick geht nach draußen. Dass die Macher des Vienna City Beach Club nun wieder bei uns sprechen, war nur zu logisch: Eine Szene im Wandel trifft auf einen Ort, der ihn aktiv mitgestaltet.</p>  <p>     </p>  <p>Mehr hört ihr, wenn ihr hört – und gewinnen könnt ihr auch wieder etwas. Schreibt uns auf Instagram oder direkt.</p>]]></content:encoded>
                                <pubDate>Thu, 30 Apr 2026 07:00:00 +0000</pubDate>
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            		<itunes:author>Radio Superfly</itunes:author>
            	        </item>
            <item>
            <title>Club Kultur #159 | &quot;Stillstand gibt es keinen&quot;</title>
			<itunes:title>Club Kultur #159 | &quot;Stillstand gibt es keinen&quot;</itunes:title>
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    	    	                            <description>Rudi Wrany spricht mit Benny Fleischhacker, Stammgast im Podcast und offenbar nicht gewillt, viele Sonntage auszulassen. Was kommt als Nächstes...vom Konzerthaus zur Hofburg? (superfly.fm)</description>
                <itunes:summary>Rudi Wrany spricht mit Benny Fleischhacker, Stammgast im Podcast und offenbar nicht gewillt, viele Sonntage auszulassen. Was kommt als Nächstes...vom Konzerthaus zur Hofburg? (superfly.fm)</itunes:summary>
                                    	<content:encoded><![CDATA[<p>Denn die Reihe „Kein Sonntag ohne Techno“ wächst weiter. Nach Events am Cobenzl, auf Schlössern, in Brauereien, auf Booten und zuletzt sogar im Konzerthaus steht nun die nächste absurde, aber irgendwie konsequente Frage im Raum: Kommt als nächstes die Hofburg? In Wien scheint inzwischen jeder Ort, an dem sich normalerweise Menschen mit Sektglas und Kulturabo gegenseitig erklären, wie wichtig Gustav Mahler war, potenziell technofähig zu sein.</p>  <p><b>JEDER GEGEN JEDEN</b></p>  <p>Gleichzeitig wirkt die Szene gereizter denn je. Zwischen politischen Verwerfungen, Kriegen und allgemeiner sozialer Erschöpfung herrscht inzwischen ein Klima, in dem jeder gegen jeden arbeitet. Im Pop ebenso wie im Techno. Es trifft alle. Katy Perry ebenso wie Hector Oaks. Vorwürfe, Übergriffe und Geschichten aus einer oft weit zurückliegenden Vergangenheit kommen ans Licht und erschüttern die Unterhaltungswelt. Vieles davon war lange bekannt, wurde ignoriert, wegerklärt oder mit jener bemerkenswerten Mischung aus Feigheit und Opportunismus behandelt, die in kreativen Szenen traditionell als „kompliziert“ bezeichnet wird.</p>  <p><b>OSTERWOCHENENDE IN WIEN: DAS COLA-ROT DRAMA</b></p>  <p>Auch in Wien ging es am Osterwochenende bemerkenswert unerquicklich zu. Auslöser war die Ankündigung, dass das Kollektiv Cola Rot einen Floor in der Grelle Forelle hosten sollte. Hinter Cola Rot steht unter anderem Bitschu Batschu, einst enger Vertrauter von Cloud-Rapper Yung Hurn. Dessen Musik habe ich nie verstanden. Vermutlich fehlte mir die notwendige geistige Untergrenze. Aber die gegen ihn kursierenden Gerüchte und Vorwürfe waren in der Wiener Szene seit Jahren so präsent wie der erste Spritzer beim Empfang. Angeblich, mutmaßlich, natürlich unter Wahrung der Unschuldsvermutung. Die moderne Kulturindustrie liebt nichts mehr als ein Schweigen, das alle hören können. Zusätzlich wurde kolportiert, dass Yung Hurn am neu gegründeten Kollektiv Cola Rot beteiligt gewesen sein soll. Ebenso stand der Vorwurf des Täterschutzes im Raum.</p>  <p>Am Veranstaltungstag verbreiteten sich auf Instagram, insbesondere über den Account „isigoingtohell“, schwere Vorwürfe gegen das Kollektiv Cola Rot wegen Täterschutz, es folgten weitere Vorwürfe, auch gegen Künstler/innen des Tattu Tatta Kollektives, denen vorgehalten wurde, sie hätten diese Vorwürfe immer gewusst, aber sehr wohl vom Fame profitierte, der durch die Freundschaft mit Yung Hurn entstanden war. Alle reagierten mit Zurückweisungen. Einige Freundschaften dürften nun wohl zerbrochen sein. Wichtig ist: Diese Vorwürfe waren zum Zeitpunkt der Recherche nicht unabhängig überprüfbar. Social Media ist inzwischen das moderne Dorfwirtshaus. Aber man muss zweifelhafte Figuren, auch wenn die Unschuldsvermutung gilt, nicht noch auch supporten, sei es direkt oder indirekt. Direkte „Schuld“ hat auch Bitschu Batschu nicht, er hat die Dynamik der Situation wohl nur vollkommen falsch eingeschätzt.</p>  <p>Belegbar ist hingegen, dass die Grelle Forelle am Ostersonntag eine Stellungnahme veröffentlichte. Darin erklärte der Club, dass jenes Collective, das über einen externen Promoter für die Kitchen gebucht worden sei, mit „serious misconduct allegations“ konfrontiert worden sei. Das Hosting wurde daraufhin gestrichen und durch „Push“ Networks ersetzt. Ein Schritt, der notwendiger war das übliche „wir beobachten die Situation“. Diese Formulierung ist in der Clubszene inzwischen das, was „Gedanken und Gebete“ in der Politik sind: ein sehr eleganter Weg, nichts zu tun.</p>  <p><b>DAUERBAUSTELLE: ME-TOO DEBATTE IN DER DJ SZENE</b></p>  <p>Die Debatte um MeToo-Vorwürfe in der Techno-Szene bleibt damit eine Dauerbaustelle. Vor einiger Zeit wurden durch einen ehemaligen Mitarbeiter einer Booking-Agentur interne Informationen veröffentlicht, laut denen mehrere prominente Techno-DJs schwerwiegende Verfehlungen begangen haben sollen. Inzwischen sind weitere Namen hinzugekommen. Gleichzeitig stehen einige der betroffenen Künstler weiterhin auf Line-ups. Etwa Fantasm, der trotz der Vorwürfe weiterhin auf Festivals spielt, auch in Österreich. Viele Veranstalter argumentieren, man wolle zunächst abwarten, ob es konkrete rechtliche Schritte gibt. Das klingt vernünftig, ist aber oft nur die stilvollere Variante von: Wir hoffen, dass sich das Problem von selbst erledigt. Tut es nicht. Hat es noch nie. Probleme verschwinden selten dadurch, dass man sie zwischen Timetable und Getränkebons versteckt.</p>  <p><b>KEIN (SONN-)TAG OHNE TECHNO</b></p>  <p>Trotz aller Aufregung gibt es auch jene, die einfach weitermachen. Und niemand verkörpert das derzeit so sehr wie Benny Fleischhacker. Bootspartys. Schloss-Events. Cobenzl. Brauerei. Konzerthaus. Und nun bald Hofburg. Stillstand ist nicht seine Sache. Es gibt nur Fortschritt. Und die Marke „Kein Sonntag ohne Techno“ ist mittlerweile derart stark, dass längst auch Unternehmen erkannt haben, welchen Wert sie hat. Rückschläge gibt es selten: Salzburg etwa zeigte einmal mehr, dass dort repetitive Hochkultur offenbar hundertmal wichtiger ist als harmlose Tagesveranstaltungen. Das „Draußen“ im 23.Bezirk hingegen ist längst Geschichte. Sein Erfolg zeigt jedenfalls eines ganz klar auf: Techno will heute nicht mehr in dunklen Kellern versteckt werden. Er will auf Terrassen, in Prunksäle, in ehemalige Brauereien und historische Immobilien. Dies Mal ist Benny Fleischhacker zu Gast im Podcast. </p>  <p>Mehr hört Ihr, wenn Ihr hört. Und wie immer werden zweimal zwei Tickets verlost. Menschen lieben Gewinnspiele. Vermutlich, weil die Realität sonst so unerquicklich teuer geworden ist.</p>]]></content:encoded>
                                <pubDate>Thu, 16 Apr 2026 08:23:00 +0000</pubDate>
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		            <itunes:keywords>club, szene, naomi campbell, o klub, signal, rave, wien, linz, graz, dj, berlin, grelle forelle, me too, fantasm, holy priest, stella bossi, amelie lens</itunes:keywords>
            		<itunes:author>Radio Superfly</itunes:author>
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            <title>Club Kultur #158 | „Am Hendlhafen an der Donauinsel“</title>
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    	    	                            <description>Rudi Wrany im Gespräch mit Fabiano über die neue alte, erstaunlich stabile Sommerlocation Porto Pollo - jener „Hendlhafen“, dessen Name so nonchalant wie augenzwinkernd auf das italienische pollo, also das Huhn, verweist. Man könnte meinen, die Ironie sei hier Teil der Infrastruktur. Am 4. April soll es losgehen... (superfly.fm)</description>
                <itunes:summary>Rudi Wrany im Gespräch mit Fabiano über die neue alte, erstaunlich stabile Sommerlocation Porto Pollo - jener „Hendlhafen“, dessen Name so nonchalant wie augenzwinkernd auf das italienische pollo, also das Huhn, verweist. Man könnte meinen, die Ironie sei hier Teil der Infrastruktur. Am 4. April soll es losgehen... (superfly.fm)</itunes:summary>
                                    	<content:encoded><![CDATA[<p><b>ALLES MEIER</b></p>  <p>Man soll sich bekanntlich nicht selbst loben, doch der Abend bei Meier in der Praterstrasse war von jener seltenen Qualität, die sich dem falschen Understatement entzieht. Ein legendäres Aufeinandertreffen bekannter Gesichter, getragen von einer Atmosphäre, die man nicht inszenieren kann, sondern die sich nur einstellt, wenn Ort, Publikum und Timing ineinandergreifen. Ein Erlebnis, das nach Wiederholung verlangt - und dessen Voraussetzungen erfreulicherweise bereits geschaffen sind. Überhaupt scheint die Praterstrasse endlich bei sich angekommen zu sein: befreit vom nervösen Herumdoktern allzu eifriger, mitunter nerdiger Booker, hat sie sich zu jenem Ort entwickelt, den sie immer hätte sein können - und vielleicht auch musste: dem derzeit besten Houseclub der Stadt.</p>  <p><b>ZIEMLICH MEIER</b></p>  <p>Weniger elegant verlief es für einen nicht ganz unbekannten DJ, der seit Jahren einen privaten Feldzug im Netz gegen eine bekannte Aktivistin führte. Das Gericht sprach - noch nicht rechtskräftig - sechs Monate bedingt wegen Cybermobbing aus, verbunden mit der Auflage, beleidigende Postings künftig zu unterlassen.Die Lehre daraus ist ebenso schlicht wie unerquicklich: Auch wenn es in den Fingern juckt, empfiehlt sich ein Moment des Denkens vor dem Handeln. Ein gekränktes Ego, das sich durch allerlei getriggert fühlt, mag als Erklärung dienen - als Rechtfertigung taugt es selten. Selbsteinsicht blieb auch nach dem Urteil Mangelware. Immerhin zeigt der Fall, dass sich gegen Cybermobbing durchaus erfolgreich vorgehen lässt. Ob sich dieser Feldzug gelohnt hat, bleibt eine Frage, die der Betroffene mit sich selbst ausmachen muss. Teuer kam er ohne Zweifel. Die mediale Aufmerksamkeit war ihm jedenfalls gewiss. Möge nun aber endlich das Popcorn ausgehen…</p>  <p><b>AN DER DONAU</b></p>  <p>Die Donau, samt Insel und Neuarm bietet, wie jedes Jahr, eine erstaunliche Dichte an Orten, die im Sommer bespielt werden wollen - und es auch werden: VCBC, Usus, Himmel und Wasser. Und eben dieses Porto Pollo. Oder doch Porto Lollo? Porto Pollo präsentiert sich als kleiner Open-Air-Club mit klarer Ausrichtung auf elektronische Musik und bewusst intime Veranstaltungsformate. Die reduzierte Größe erzeugt eine unmittelbare Nähe zwischen DJs und Publikum, aus der sich rasch eine konzentrierte, fast verdichtete Stimmung entwickelt. Musikalisch bewegt man sich im Spannungsfeld zwischen House und Techno, mit deutlicher Verankerung in der lokalen Szene. Die Infrastruktur bleibt bewusst schlicht und unterstreicht den improvisierten, nicht-kommerziellen Charakter des Ortes. Das Setting im Freien schafft eine Offenheit, die sich wohltuend von klassischen Indoor-Clubs abhebt. Das Publikum ist überschaubar, szenenah und erzeugt eine gewisse Vertrautheit, die in größeren Kontexten längst verloren gegangen ist. Die Kuratierung erfolgt selektiv, die Handschrift des jeweiligen Line-ups ist klar erkennbar.</p>  <p>   </p>  <p>Porto Pollo funktioniert über Reduktion: Intimität statt Größe, Nähe statt Distanz, Fokus statt Überangebot. Seit dem vergangenen Jahr ist mit Fabiano ein arrivierter Protagonist der Szene eingestiegen, der den Ort kuratorisch betreut und mit sicherem Gespür durch die warme Jahreszeit führen soll. Sein Format „Merkwürdig“ ist längst etabliert - nun findet es auch hier seine sommerliche Entsprechung. Mehr hört ihr, wenn ihr hört.</p>]]></content:encoded>
                                <pubDate>Thu, 02 Apr 2026 07:17:00 +0000</pubDate>
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		            <itunes:keywords>sommer, wien, sonne, donau, donauinsel, rave, house, techno, porto pollo, berlin, trance, essen</itunes:keywords>
            		<itunes:author>Radio Superfly</itunes:author>
            	        </item>
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            <title>Club Kultur #157 | &quot;Wir sind Meier&quot;</title>
			<itunes:title>Club Kultur #157 | &quot;Wir sind Meier&quot;</itunes:title>
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                <itunes:summary>Rudi Wrany im Gespräch mit Heinz Tronigger und Praterstraße-Booker Stipo über den langen Schatten der Meierei und ihren Einfluss auf die heutige Zeit - und über „Mensch Meier“, der seit Wochen durch die Socials wuselt. (superfly.fm)</itunes:summary>
                                    	<content:encoded><![CDATA[<p><b>KOLLISIONEN 01</b></p>  <p>Dachte sich vielleicht der französische Super-Maskenmann I Hate Models, denn Solaris muss umziehen. Anstelle von St. Pölten geht das Event nun im Praterdome über die Bühne. Es gab wohl ein Ende einer Freundschaft, denn der Partner von Solaris sprang ab, und somit wären die Technikkosten explodiert. Der Move in den Praterdome, wo Anna ja ohnehin quasi zu Hause ist, war somit ein logischer Ausweg. Somit gibt es für jene, die viel Geld haben, am 24.4. nun die Möglichkeit, zwischen &amp;Me und I Hate Models zu pendeln.</p>  <p><b>KOLLISIONEN 02</b></p>  <p>Wie schon oft erwähnt, findet nun am ersten Augustwochenende sowohl das Paradise Garden Festival als auch zum ersten Mal das Isle of Summer statt. Es werden laufend Acts angekündigt, andere müssen wegen #TechnometooDJs wieder gecancelt werden. Mit Eric Prydz wurde gerade ein neuer Superstar angekündigt, der wahrscheinlich die Gage eines Popstars bekommt. Neben all den anderen Acts ist das schon ein gigantischer Aufwand, der hier betrieben wird.</p>  <p>Inzwischen kennen wir auch die ersten Acts, die im Schloss Prugg spielen: DJ Gigola, Funk Tribu, Chris Stussy und Fritz Kalkbrenner werden dort auftreten. Letzterer überraschte doch ein wenig Hoffen wir für beide das Beste - und vor allem auf eine Termintrennung im nächsten Jahr.</p>  <p><b>PRST, NICHT PST...</b></p>  <p>Die Praterstrasse begann ihr Clubdasein an einem der ungünstigsten Wochenenden der letzten Jahrzehnte. Eine Woche nach der Eröffnung musste sie wegen Corona wieder schließen, und es dauerte, bis das Ganze wieder auf Touren kam. Diverse Booker versuchten ihr Glück - zum Unglück des Clubs. Mit Stipo scheint man nun endlich den Richtigen für die nächsten Jahre gefunden zu haben. Hinter dem Club stehen mehrere Protagonisten, die schon vieles in Wien bewegt haben. Einer davon ist Heinz Tronigger, ein Mann, der irgendwie ständig Meier ist. Und das im positiven Sinne...</p>  <p><b>WIR SIND MEIER</b></p>  <p>Die Meierei wurde vor 30 Jahren zu einem der berühmtesten Clubs in Wien - damals noch als durchgerocktes Kaffeehaus im Stadtpark. Der Erste, der sie bekannt machte, war Hannes Jagerhofer, danach folgte die Ära Ziggy Kremser.</p>  <p>1998 übernahm Sunshine Enterprises das historische Gebäude und führte es bis 2002. Auch ich durfte bis 2001 mit an Bord sein. Mit Marken wie „Sunshine“ oder „Con:verse“ wurde der Club zu einem der ersten seiner Art, der regelmäßig internationale Acts nach Wien holte: DJ Koze, DJ Hell, Miss Kittin, Mr. Scruff, Stereo MCs und natürlich Kruder &amp; Dorfmeister bespielten damals den Club im Park. Eine Sperrstunde gab es nicht, und auf zwei Floors samt legendärer Cocktailbar wurde gefeiert ohne Ende.</p>  <p>2002 zog Sunshine dann weiter, 2003 folgte die Babenberger Passage, danach auch die Albertina Passage, später das O - und auch Comida und Roxy gibt es noch, ersteres heißt heute Kleinod am Ring. Mein Weg führte mich danach ins Flex. Einer der DJs, die damals schon groß waren und es heute wieder - oder immer noch - sind, ist DJ Deep. Er wird daher bei der legendären Meier-Party am 27.3. in der Praterstraße auflegen, gemeinsam mit einigen Protagonisten aus jener Zeit. An der Tür wird Franz Sauer stehen, Saler wird Cocktails machen - alles wie damals.</p>  <p>Heinzi und Stipo waren im Podcast zu Gast. Wir reden über damals und heute - <b>und es gibt viel zu verlosen. </b></p>  <p>Mehr hört ihr, wenn ihr hört.</p>]]></content:encoded>
                                <pubDate>Thu, 19 Mar 2026 07:00:00 +0000</pubDate>
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		            <itunes:keywords>clubkultur, techno szene, drum and bass, rave culture, electronic music podcast, underground, sara landry, dj, dj culture, lifestyle, superfly, huebl, crazy sonic, shlomo, steer, technometoo, isle of summer, eric prydz</itunes:keywords>
            		<itunes:author>Radio Superfly</itunes:author>
            	        </item>
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            <title>Club Kultur #156 | &quot;Die Reise der Pandora&quot;</title>
			<itunes:title>Club Kultur #156 | &quot;Die Reise der Pandora&quot;</itunes:title>
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							<itunes:episode>156</itunes:episode>
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                <itunes:summary>Katja, besser bekannt als DJ Pandora, zählt seit vielen Jahren zu den prägenden Figuren am Wiener Drum &amp; Bass-Himmel. Kaum eine Künstlerin der Szene hat einen derart langen Atem bewiesen und über so viele Jahre hinweg kontinuierlich Veranstaltungen organisiert - „diszipliniert“, wie sie selbst sagt. Nun steht für sie ein neuer Lebensabschnitt bevor. Ein „Switch“, könnte man sagen - im wahrsten Sinne des Wortes. (superfly.fm)</itunes:summary>
                                    	<content:encoded><![CDATA[<p><b>HARTE BANDAGEN</b></p>  <p>Zu Beginn des Jahres 2026 sorgten Social-Media-Leaks in der Hardtechno-Szene international für große Diskussionen. Über einen Account, der sich als ehemaliger Mitarbeiter der Pariser Booking-Agentur Steer Management ausgab, wurden Screenshots und Anschuldigungen gegen mehrere bekannte DJs veröffentlicht, darunter Shlømo, CARV, Basswell, Odymel und Fantasm. Die Vorwürfe reichen von grenzüberschreitendem Verhalten bis hin zu Machtmissbrauch im Umfeld von Club- und Backstage-Strukturen. Einige der betroffenen Künstler weisen die Anschuldigungen zurück, andere reagierten mit persönlichen Stellungnahmen oder zogen sich vorübergehend aus der Öffentlichkeit zurück. Festivals und Veranstalter reagierten rasch und strichen mehrere Acts aus ihren Line-ups.</p>  <p>Auch Amelie Lens äußerte sich öffentlich zu den Vorfällen und nutzte die Debatte, um auf strukturelle Probleme und mangelnde Sicherheitsmechanismen innerhalb der Clubszene aufmerksam zu machen. Unabhängig von einer juristischen Bewertung hat der Fall eine breitere Diskussion über Verantwortung, Machtstrukturen und Awareness in der internationalen Techno-Szene ausgelöst. In Wien haben einige dieser Djs u.a. bereits bei „Void" gespielt, doch die kühlen Strategen ohne auffälliges Gewissen wischen Kritik daran vom Tisch. Stattdessen planen sie bereist ein neues Verknipt auf dem Gelände eines ehemaligen Autokinos. Die einen Namen kommen, die anderen (müssen) gehen.</p>  <p><b>RAUS, NICHTS WIE RAUS</b></p>  <p>Mit den ersten warmen Tagen beginnt traditionell auch die Open-Air-Saison. Einer der ersten Fixpunkte ist erneut Benny Fleischhacker, der bereits deutlich vor dem 1. Mai den Volksgarten-Pavillon eröffnet. Auch Schiffspartys stehen heuer wieder auf dem Programm - neben den üblichen Hotspots der Stadt. Einer davon wird mit Sicherheit erneut das Porto Pollo sein. Mehr dazu in einer der kommenden Ausgaben. Selbst das Techno Café startet in diesem Jahr ungewöhnlich: Die erste Saisonparty findet in einem Autosalon statt.</p>  <p><b>VON WIEN NACH DAKAR</b></p>  <p>DJ Pandora <a>(Pandora's Playground)</a> gehört - obwohl deutlich jünger als ich - längst zu den prägenden Figuren der Wiener Drum-&amp;-Bass-Szene. Bereits zu Zeiten der Meierei buchten wir das damals noch blutjunge DJ-Duo Pandora &amp; Lighta als Floorhosts. Seit 2006 veranstaltet sie ihr eigenes Format „Switch“, das seit 2016 im Flex seine fixe Heimat gefunden hat. Als DJ ist sie international gefragt und zudem eine begehrte Stage-Hosterin. Nun steht jedoch ein großer Schritt bevor: Sie reist für längere Zeit in das Land ihres Mannes, nach Senegal, etwa 4 Stunden von der Hauptstadt Dakar entfernt. Wie lange sie dort bleiben wird, ist offen - mindestens ein Jahr ist geplant. Wie lebt es sich dort? Und wie lassen sich ihre Projekte in Wien aus der Distanz weiterführen?</p>  <p>    </p>  <p>Mehr hört Ihr, wenn Ihr hört. Außerdem verlosen wir wieder 2×2 Tickets!</p>]]></content:encoded>
                                <pubDate>Thu, 05 Mar 2026 08:00:00 +0000</pubDate>
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            		<itunes:author>Radio Superfly</itunes:author>
            	        </item>
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            <title>Club Kultur #155 | „Solaris und Chrome - zwei Marken, zwei Ideen“</title>
			<itunes:title>Club Kultur #155 | „Solaris und Chrome - zwei Marken, zwei Ideen“</itunes:title>
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    			<title>Club Kultur #155 | „Solaris und Chrome - zwei Marken, zwei Ideen“</title>
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    	    	                            <description>Rudi Wrany im Gespräch mit Promoterin Anna über ihr neues Baby „Solaris“ und große Pläne. (superfly.fm)</description>
                <itunes:summary>Rudi Wrany im Gespräch mit Promoterin Anna über ihr neues Baby „Solaris“ und große Pläne. (superfly.fm)</itunes:summary>
                                    	<content:encoded><![CDATA[<p><b>OHNE WORTE</b></p>  <p>Kein Interview gibt es am Ende zum traurig-schaurigen aus der Pratersauna. Der vereinbarte Termin fand nicht statt. Seriös darüber zu sprechen sei im Moment nicht möglich, das müssen wir leider so zur Kenntnis nehmen. Übrig bleibt ein Trümmerhaufen aus kaputten Möbeln und Gerüchten. Und ein paar Insolvenzen…</p>  <p><b>REIF FÜR DIE INSEL</b></p>  <p>Kollege Kristof Grandits ließ diese Woche mit einem Reel aufhorchen. Darin kritisierte er die Stadt Wien und die SPÖ, die beim diesjährigen Donauinselfest eine große Electronic-Stage an die Veranstalter von Electric Love vergeben haben. Die Befürchtung: Hier könnte an der Wiener Clubkultur vorbeigeplant werden. Quasi nach dem Motto: Wer bietet mehr? Das löste hinter den Kulissen heftige Debatten und Versicherungen aus, dass dem nicht so sei. Wir bleiben gespannt. Möge die Wiener Clubkultur in unseren Händen bleiben.</p>  <p><b>SCHALLENDES SCHIFF</b></p>  <p>Benny Fleischhacker, ebenfalls kein unerfolgreicher Promoter (KSOT, Konzerthaus etc.), hat die Rückkehr der Bootspartys angekündigt. Nachdem es zuletzt nur noch wenige gegeben hatte, soll es heuer wieder öfter laut werden auf der Donau. Wie immer spielt das Line-up keine große Rolle. Marke und Rahmen reichen. Bereits am 18. April geht es los.</p>  <p><b>SOLARIS UND CHROME</b></p>  <p>So heißen zwei Brands, hinter denen ein und dieselbe Promoterin steckt. Während Chrome im Praterdome ein kleines Päuschen einlegt, wird Solaris frisch aus der Taufe gehoben. Die Premiere steigt im Flex und bringt erneut Charly Sparks, der derzeit steil geht. Der DJ brachte bereits das O zum Bersten und wird auch im Sommer bei Isle of Summer zu hören sein. Hinter der Marke steht die junge Promoterin Anna P., die bereits bei uns zu Gast war und der das Veranstalten quasi in die Wiege gelegt wurde. Im Praterdome baute sie Chrome auf, nun will sie mit Solaris ihren eigenen Weg gehen.</p>  <p>    </p>  <p>Als Premieren-Location dient das Flex, das zuletzt nur noch selten mit hochkarätigen Line-ups aufgefallen ist. Dabei ist die Venue groß genug und kann bei richtiger Promotion einiges hergeben. Und am 24. April bespielt sie mit dem französischen Glamour-Maskenmann I Hate Models das VAZ St. Pölten - ebenfalls keine kleine Sache. Überhaupt die Maske spielt eine wichtige Rolle. Darüber und über vieles mehr habe ich mit ihr im Podcast gesprochen. Mehr hört ihr, wenn ihr hört. Und wie immer gibt es auch Tickets zu gewinnen.</p>]]></content:encoded>
                                <pubDate>Thu, 19 Feb 2026 09:39:00 +0000</pubDate>
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		            <itunes:keywords>solaris, signal, festivals, club kultur, szene, wissen, insider, dj, dj kultur, sound, berlin, wien, paris, graz, superfly</itunes:keywords>
            		<itunes:author>Radio Superfly</itunes:author>
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            <title>Club Kultur #154 | „Vielleicht waren wir früher zu streng an der Tür!“</title>
			<itunes:title>Club Kultur #154 | „Vielleicht waren wir früher zu streng an der Tür!“</itunes:title>
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                <itunes:summary>Rudi Wrany im Gespräch mit dem gar nicht mehr so neuen Besitzer und Geschäftsführer des O, Daniel Ellies, über seine Rolle in der Wiener Clubszene, über mögliche Fehler der Vergangenheit und natürlich über das Großprojekt „Signal“ in der Pyramide. (superfly.fm)</itunes:summary>
                                    	<content:encoded><![CDATA[<p><b>SCHUTT UND ASCHE</b></p>  <p>Wer diese Woche auch nur halbwegs Medien konsumiert hat, kam nicht daran vorbei: In der Pratersauna wurde Vandalismus in Premium-Ausführung betrieben. Der Schaden? Angeblich sechsstellig. Im Hintergrund wird ermittelt, vorne brodelt die Gerüchteküche wie immer schneller als jede Staatsanwaltschaft. Wer hat so viel Interesse - und offenbar auch Zeit -, Möbel hinauszuwerfen, den Pool mit Müll zu füllen, Scheiben und Türen zu zerlegen? Ob wir das je erfahren, ist fraglich. Sicher ist nur: Der Prater liefert wieder einmal Stoff für einen Clubkrimi. Martin Ho dürfte sein Büro dort inzwischen ebenfalls geräumt haben. Best Friends werden einige Beteiligte eher nicht mehr. Ob dort je wieder ein Club einzieht, darf man bezweifeln. Wahrscheinlich will das auch niemand mehr. Viele Medien versuchten Einblicke und Interviews zu bekommen, vor allem mit dem letzten Betreiber. Der verweist auf laufende Verfahren und sagt nichts. Verständlich. Aber wer weiß - vielleicht gelingt es mir ja doch noch, Sebastian irgendwann vor ein Mikro zu bekommen.</p>  <p><b>CLUBKULTUR, WOHIN?</b></p>  <p>Im Windschatten dieser Ereignisse stellten Medien wie Der Standard die Frage: Wie steht es eigentlich um Wiens Clubkultur? Kurzfassung: Die Spielräume werden enger. Ja, die Spittelau lebt. Ja, es gibt kleine Biotope wie Kramladen oder Lucia. Aber mehrere große Player sind de facto weg. Das Flex, einst Aushängeschild der Stadt, pendelt zwischen fremdvermieteten Konzerten und Drum-&amp;-Bass-Abenden. Die Sauna ist zu. Die VCC sieht das naturgemäß weniger dramatisch, verweist auf Kollektive, Aktivitäten und bewirbt wieder einmal die Free Spaces unter der Brücke. Nett. Wirklich. Nur: Wenn es um nachhaltige Clubförderung geht, hilft Romantik allein wenig. Wien hat abgebaut. Punkt. Gründe gibt es genug, von Bürokratie bis Missmanagement. Den Rest erledigt zuverlässig die Gegenwart.</p>  <p><b>BIG FISH AM RING</b></p>  <p>Marktkonzentration hat eine logische Folge: Die Szene rückt zusammen, und einzelne Player werden größer. Ein Club hat sich in den letzten zwei Jahren besonders bemüht, sehr große und sehr teure Namen nach Wien zu holen. Acts, die man sich anderswo kaum mehr leisten kann. Von Peggy Gou bis Carl Cox, von I Hate Models bis Charlie Sparks, von Amelie Lens bis Elderbrook: Die „Signal“-Reihe, freitags im O Klub, fährt Namen auf, über die gesprochen wird. Nicht automatisch Tischverkaufs-Weltmeister, sondern programmatisch relevant. Man kann es mögen oder nicht, man kann es zu posh finden oder auch nicht, wenn man diese Acts hierzulande sehen will, gibt es kaum Alternativen. Weil größer immer geht, bespielt man nun auch mehrmals im Jahr die Eventpyramide Vösendorf. „Signal“ in groß. Den Anfang machte im November Charlotte de Witte. Es folgt ein Doppelschlag am 13. und 14. März mit Sara Landry und Nico Moreno, sowie Artbat und ARGY tags darauf.</p>  <p>Und weiter geht’s: Am 24.4. kommt erstmals seit dem Megahype &amp;ME in den alten Partytempel am Stadtrand. Fun Fact für Nerds: Der hat vor Urzeiten, 2015, gemeinsam mit Mynt im Flex gespielt. Erinnern sich nur mehr sehr wenige. Im Herbst steht schon der nächste Doppelschlag an. Das muss man auch erst einmal stemmen, zumal die Pyramide ja auch schon bessere Zeiten gesehen hatte. Aber die schienen nun wieder anzubrechen.</p>  <p>    </p>  <p>Mit dem O bin ich nicht immer zimperlich umgegangen. Umso bemerkenswerter, dass Daniel Ellies trotzdem zu uns kommt. Kritische Fragen inklusive. Er ist seit Horst-Zeiten in der Group dabei - die ja eigentlich keine mehr ist. Und er hat zwei VIP-Tickets für das nächste Signal mitgebracht. Dafür müsst ihr nur eine Frage beantworten…Aber, wie immer gilt: Mehr hört Ihr, wenn Ihr hört!</p>]]></content:encoded>
                                <pubDate>Thu, 05 Feb 2026 09:00:00 +0000</pubDate>
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		            <itunes:keywords>o klub, signal, i hate models, rich, wien, sara landry, nico moreno, techno, house, psy, tech house, club</itunes:keywords>
            		<itunes:author>Radio Superfly</itunes:author>
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            <title>Club Kultur #153 | &quot;Mensch, Maschine&quot;</title>
			<itunes:title>Club Kultur #153 | &quot;Mensch, Maschine&quot;</itunes:title>
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    	    	                            <description>Rudi Wrany im Gespräch mit Austrian Apparel (AA+)-Mitbegründer und Produzent Dominik Traun über den Einsatz von Künstlicher Intelligenz im Produktionsprozess und mögliche Zukunftsbilder. Im Zentrum steht die Frage, wie nachhaltig und sinnvoll sich KI in kreative und industrielle Abläufe integrieren lässt - und wo ihre Grenzen liegen. Und was bedeute das nun für Ghostproducer? (superfly.fm)</description>
                <itunes:summary>Rudi Wrany im Gespräch mit Austrian Apparel (AA+)-Mitbegründer und Produzent Dominik Traun über den Einsatz von Künstlicher Intelligenz im Produktionsprozess und mögliche Zukunftsbilder. Im Zentrum steht die Frage, wie nachhaltig und sinnvoll sich KI in kreative und industrielle Abläufe integrieren lässt - und wo ihre Grenzen liegen. Und was bedeute das nun für Ghostproducer? (superfly.fm)</itunes:summary>
                                    	<content:encoded><![CDATA[<p><b>DER LETZTE AUFGUSS</b></p>  <p>Im Drama um die Pratersauna haben sich in den vergangenen Tagen neue Facetten ergeben. Über die Pressestelle von Martin Ho wurde nun offiziell kommuniziert, dass die Ricomoney Hospitality Group die Pratersauna in ihrer aktuellen Form nicht weiter bespielen wird. Als Gründe werden das veränderte Ausgehverhalten der Wienerinnen und Wiener sowie die anhaltende wirtschaftliche Unsicherheit genannt. Der strategische Fokus liege inzwischen auf internationalen Projekten, insbesondere in Dubai. In Wien konzentriere man sich auf das VIE i PEE. Ein Statement, das glatt klingt, fast schon zu glatt. Dass parallel eine aufrechte Räumungsklage besteht und die Situation dadurch nicht einfacher wurde, haben wir hier bereits ausführlich thematisiert. Nun dürfte unter diese Geschichte endgültig ein Schlussstrich gezogen werden.</p>  <p>Und ganz ehrlich: Ich glaube nicht mehr daran, dass die Pratersauna noch einmal als Club in der altbekannten Form zurückkehrt. Dafür ist zu viel passiert. Zu viele Brüche, zu viele offene Wunden, zu schwierige wirtschaftliche Rahmenbedingungen. Aus der Location ließe sich vieles machen: ein Sommercafé, ein Restaurant, vielleicht ein Hotel. Aber ein Club im bisherigen Sinn? Das halte ich für äußerst unwahrscheinlich. Ich lasse mich gern eines Besseren belehren, realistisch betrachtet spricht derzeit wenig dafür.</p>  <p>Mein Fazit ist ernüchternd, aber konsequent: Man hat es noch einmal versucht. Doch die Zeit war wirtschaftlich extrem schwierig, und den ultralangen Atem, den es gebraucht hätte, um das auszusitzen, hat 2026 schlicht niemand mehr. Zuletzt wurde auch kolportiert, dass das Geld knapp wurde und man auch deshalb aufhören musste. Schade. Wirklich schade!</p>  <p><b>NOCH MEHR SIGNAL"E"</b></p>  <p>Wo Verlierer sind, gibt es auch Gewinner. Das O, beziehungsweise das Freitagsformat Signal, wandert zunehmend als Großevent in die Pyramide. Nach dem Doppelschlag am 13. und 14. März folgt nun am 24. April ein Booking des Keinemusik-Acts &amp;ME. Wer die kursierenden Gerüchte über die Gagen solcher Acts kennt, kann sich ungefähr ausrechnen, in welchen Dimensionen wir uns hier bewegen. Aber so funktioniert das Geschäft: Wenn es läuft, dann läuft es. Großevents mit mehreren tausend Besuchern werfen in Summe deutlich mehr ab als mühsam kuratierte Clubnächte. Dafür braucht es aber eben dann (sehr teure) Headliner. Ein Kreislauf, den ich persönlich kritisch sehe, den ich ökonomisch aber durchaus nachvollziehen kann. Für die Clubs ist das allerdings keine einfache Entwicklung.</p>  <p><b>DOMINIK TRAUN</b></p>  <p>Dominik Traun gründete Austrian Apparel einst gemeinsam mit Sebastian Wasner. Mittlerweile verwaltet er das Projekt allein weiter, ohne dass AA+ offiziell aufgelöst wäre. „Wer weiß“, sagt er, vielleicht gibt es irgendwann ein Revival. In den Podcast kommt Traun jedoch nicht primär deswegen, sondern als vielseitiger und beschäftigter Produzent und profunder Kenner von Künstlicher Intelligenz - und deren Anwendungsmöglichkeiten im kreativen Prozess.</p>  <p><b>WER HATS ERFUNDEN?</b></p>  <p>Kennt ihr Sienna Rise oder LEGAC3? Das sind von Algorithmen geschaffene Acts, die rein auf KI basieren und bei denen nichts „echt“ im klassischen Sinn ist. Gerade im schnelllebigen Dancefloor-Kontext könnte KI in den kommenden Jahren für einen Quantensprung sorgen: einerseits durch die massenhafte Produktion beliebiger Musik, andererseits durch das schleichende Verschwinden altbewährter Produktionsmethoden und Arbeitsweisen. KI ist längst nicht mehr nur ein Schlagwort aus Tech-Pitches oder Marketingfolien. Sie komponiert, arrangiert, analysiert und optimiert. Sie schlägt Akkordfolgen vor, generiert Klangmaterial, imitiert Stile und beschleunigt Produktionsprozesse. Und sie stellt damit eine der grundlegendsten Fragen neu:</p>  <p>Was bedeutet es heute eigentlich noch, Musik zu machen?</p>  <p>       </p>  <p>Gerade in der elektronischen Musik, einer Szene, die seit jeher zwischen Mensch und Maschine, zwischen Technologie und Körperlichkeit oszilliert, trifft diese Entwicklung einen empfindlichen Nerv. Einerseits war elektronische Musik immer technikaffin, experimentierfreudig und offen für neue Werkzeuge. Andererseits lebt sie von Haltung, Handschrift, Fehlern und vom bewussten Eingriff des Menschen ins System. Ob hier ein genereller Bedeutungsverlust droht oder neue kreative Räume entstehen, hört ihr, wenn ihr hört.</p>]]></content:encoded>
                                <pubDate>Thu, 22 Jan 2026 06:00:00 +0000</pubDate>
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            		<itunes:author>Radio Superfly</itunes:author>
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            <title>Club Kultur #152 | „2026: Mit der 909 durch die Marktbereinigung!“</title>
			<itunes:title>Club Kultur #152 | „2026: Mit der 909 durch die Marktbereinigung!“</itunes:title>
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                <itunes:summary>Rudi Wrany im Gespräch mit Huebl (sein Partner Albin Brezlan ist gerade im Ausland), einem der Köpfe von NINE O NINE. Huebl spricht über das Label, seinen Ansatz und warum Techno Obscene alles andere als brav ist. (superfly.fm)</itunes:summary>
                                    	<content:encoded><![CDATA[<p><b>SAUNA...ADÉ?</b></p>  <p>Früher als offenbar geplant und ganz ohne großes Adieu schloss die Sauna ihre Pforten. Still und leise. Keine Silvesterparty, nur die Absage des Events „Purradox“ und kein offizielles Statement. Schade eigentlich. Von Seiten des Vermieters Martin Ho hieß es, er sei nicht schuld an der Misere. Wirtschaftliche Gründe hätten ein Weiterführen in der derzeitigen Form unmöglich gemacht. Von der Betreibercrew war leider niemand erreichbar, man wolle derzeit alles prüfen und vorerst keine Aussagen treffen. Fair enough. Übrig bleiben viele offene Fragen und Wehmut über einen Club, der zeitweise zu den beliebtesten im deutschsprachigen Raum zählte. Die Zukunft bleibt völlig offen. Zu wünschen wäre, dass es das noch nicht gewesen ist.</p>  <p><b>SILVESTER</b></p>  <p>Sieht man vom KSOT am Cobenzl ab, das bei klirrender Kälte über die Bühne ging, war Silvester dieses Jahr eine eher fade Angelegenheit. Ja, alle Clubs voll. Aber nichts Besonderes, kein Extra, nichts, wo man unbedingt dabei hätte sein müssen. Wo sind die Silvester der Neujahrskonzerte und Tofu-Discos? Verschwunden in der Geschichte. Ein Tag wie jeder andere.</p>  <p><b>AUSBLICK</b></p>  <p>Der schmucklose Jänner lässt uns alle detoxen. Ich frage mich jedes Jahr aufs Neue: Warum ausgerechnet im Jänner, wo ohnehin alles schon so frustrierend ist? Zur Kälte kommt die Weltpolitik, da möchte man eigentlich nur noch abschalten. 2026 soll einen leichten Aufschwung bringen. Heißt es. Viel davon ist derzeit nicht zu spüren. Die Medien sind voll von Artikeln über das neue Ausgehverhlaten der Jugend. Gesoffen wird nicht mehr, doch andere Drogen boomen. Verrückte Welt!</p>  <p><b>HART UND GROß</b></p>  <p>Das dürfte das Event-Motto 2026 werden. Die härtere Gangart dominiert weiterhin, ob es uns gefällt oder nicht. Dazwischen Trance und Hardgroove. Elektronische Musik aus der Gründerzeit wird bestenfalls noch für den 20. Re-Edit hergenommen und bekommt langsam einen Bart, genauso wie die ständige Kritik am Geschmack der Millennials. Das Rad der Zeit lässt sich nicht zurückdrehen. Sehr wohl darf man aber viele Clubs und Veranstalter dafür kritisieren, nach der Pandemie zu wenig auf das ältere Partypublikum geschaut zu haben. Ein Publikum, das sich nun heimatlos fühlt und zunehmend aufs Ausgehen verzichtet. Klar ist auch: Clubs werden es 2026 nicht leichter haben als 2025. Gesucht werden spezielle Events mit fetten Anlagen, starker Lichtshow und Line-ups mit Ekstase-Garantie. Sara Landry und Nico Moreno in der Pyramide, Isle of Summer auf der Donauinsel, andere Großevents, die noch in der Pipeline warten. Die Zeit ist wieder reif für Happenings. Clubs als Orte der Sozialisation verlieren langsam an Bedeutung. Dahinter folgt gnadenloser Kommerz. Musikalisch wie ökonomisch. Gagen steigen in schwindelerregend kurzen Halbwertszeiten, Namen, die mir völlig unbekannt sind, sind Social-Media-Superstars. Dazwischen existieren nur noch kleine Bubbles.</p>  <p><b>NEUE NAMEN</b></p>  <p>Jeder ist mittlerweile DJ. Freilich ist nicht jeder auch Produzent und genau dort entscheidet es sich nach wie vor. International reüssierender Nachwuchs ist hierzulande rar. Zwar steigt die Zahl der Labels und Outputs, vieles verliert sich jedoch in Beliebigkeit im Meer der Neuveröffentlichungen. Ausnahmen sind ausdrücklich erwünscht. Währenddessen touren Kruder &amp; Dorfmeister mit mittlerweile „30 Jahre DJ-Kicks“ wieder fleissig um die Welt und spielen vor vollen Venues und Hallen. Nächstes Jahr im August sind zwei Arena-Shows geplant. Ein Phänomen.</p>  <p>     </p>  <p><a href="https://www.instagram.com/909techno/"><b>NINE O NINE</b></a></p>  <p>In Zeiten von KI wird die 909 bald zum Museumsstück. Oder doch nicht? <a href="https://www.instagram.com/huebl_techno/">Huebl</a>, Veranstalter &amp; DJ &amp; Produzent, zeigt vor, dass sich seriöse Arbeit im Studio wie auch als Promoter auszahlt. Frische Promovideos und kontinuierlich guter Sound haben das NINE O NINE-Crew-Event „Techno Obscene“ mittlerweile zu einem Fixpunkt im Kalender gemacht. Die Fühler nach außen bleiben ausgestreckt. Gemeinsam mit Albin Brezlan und Dana Melissa läuft das Werkl „Techno Obsene“, dessen Obszönität freilich eher im Wortspiel liegt. Selbst am 3. Jänner platzte der Laden aus allen Nähten. Mit ihm habe ich über seine Arbeit und über die Zukunft im Jahr 2026 gesprochen. Mehr hört ihr, wenn ihr hört.</p>]]></content:encoded>
                                <pubDate>Thu, 08 Jan 2026 10:52:00 +0000</pubDate>
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            		<itunes:author>Radio Superfly</itunes:author>
            	        </item>
            <item>
            <title>Club Kultur #151 | &quot;Kein Christkind...&quot;</title>
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    			<title>Club Kultur #151 | &quot;Kein Christkind...&quot;</title>
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    	    	                            <description>Rudi Wrany im Gespräch mit Daniel aka Danberg über die seltsame Zahlungsmoral in Wien, neue Projekte der ROS, Waschsalon-Raves und vieles mehr. (superfly.fm)</description>
                <itunes:summary>Rudi Wrany im Gespräch mit Daniel aka Danberg über die seltsame Zahlungsmoral in Wien, neue Projekte der ROS, Waschsalon-Raves und vieles mehr. (superfly.fm)</itunes:summary>
                                    	<content:encoded><![CDATA[<p><b>HO HO</b></p>  <p>Ich habe mich, was die negative Berichterstattung über Martin Ho anlangt, immer zurückgehalten. Viele Geschichten aus vergangenen Zeiten waren übertrieben und stimmten nicht. Immerhin war es damals dem (Pratersauna) Veranstalter- und Booking-Team zwischen 2016 und 2018 noch gelungen, die sinnlose Wand zwischen Bar und noch sinnloserer Riesenbar zu entfernen, den Bunker von der Poledance-Stange zu befreien, und auch in einigen anderen Dingen bestand durchaus eine gute Zusammenarbeit. Die Tatsache, dass sich diverse Medien auf alles stürzten, was mit Ho begann, war dabei natürlich selten fördernd. Dass nach der Pandemie und dem Umbau die Sauna in der Gunst des Publikums talwärts fuhr und schließlich in die nächste Neuübernahme mündete, nahmen wir mit traurigen und danach hoffnungsvolleren Empfindungen wahr. Martin Ho blieb aber im Hintergrund der Hauptmieter des Gebäudes.</p>  <p>Dass am Ende des Jahres 2024 Künstlergagen (Andhim, Koletzki) nicht bezahlt wurden (trotz unterschriebener Verträge und schriftlicher Zusicherungen) und jeder dem anderen die Schuld dafür gab, trübte dann meinen Glauben an die Gerechtigkeit sehr stark. Denn immer hieß es am Ende, Firma XY sei in Insolvenz. Und damit war die Sache „erledigt“ oder „daschlogn“. Schlechte Nachrede ist dabei so egal wie ein Loch in der Unterhose, Hauptsache man kann wieder ein paar „Bling-Bling“ Fotos posten.</p>  <p>Dass nun auch das neue Team, das schon bei mir im Podcast war, wieder aus der Sauna ausziehen muss, weil es eine Räumungsklage gegen Martin Ho gab, bringt mein Blut in Wallung. Die Betroffenen geben sich wortkarg, wie es nun weitergeht, bleibt völlig offen. Mit Silvester ist leider wieder einmal vorerst Schluss. Derweil geht Ho laut Pressesprecher „seinen Geschäften in Dubai“ nach. Bitte nicht. Ich lege mich fest: Alles, was hier zuletzt angegriffen wurde, endete in Staub und Asche (außer das X). Und dem Team rund um die Sauna wünsche ich, dass es 2026 doch wieder weitergeht.</p>  <p><b>AUGUSTGEDRÄNGE</b></p>  <p>Nun ist das „Isle of Summer“ mit seinem wuchtigen Line-up für den 1. August 2026 online gegangen. Darauf zu finden: vieles, was Rang und Namen hat und gut und teuer ist. „I Hate Models, 2Hot2Play, Deborah de Luca oder Hugel“ kommen für einen Tag auf die Donauinsel. Am selben Wochenende soll aber auch das Paradies Garten Festival steigen. Dieses wartet jedoch offenbar noch mit der Bekanntgabe des Line-ups, während der Wien-Ableger von Echelon und Co. schon in die Vollen geht und in den Vorverkauf startet. Entweder ist die Booking-Abteilung von PG gerade unter Schock oder man berät noch immer, ob es wirklich Sinn macht, zwei an sich großartige Events am selben Wochenende aufeinanderprallen zu lassen. Angeblich kann niemand verschieben, man kontaktiert sich auch gegenseitig und will das in Zukunft vermeiden. Am besten schon 2026.</p>  <p><b>KEIN KNÖDEL UNTERM CHRISTBAUM</b></p>  <p>Was habe ich hier schon über Wirtschaftskrise lamentiert, was haben nicht auch schon Clubbetreiber Stellung beziehen dürfen. Aber ungeachtet dessen dürfte sich die Situation nicht verbessert haben. Täglich bekommen wir Meldungen von Künstlern, die irgendwo da draußen auf ihre Gagen warten. Alles im Namen der Kunst und der Solidarität. Doch der Atem wird kürzer und die Chuzpe mancher windigen Veranstalter größer. DJs verkommen immer mehr zu Leistungsempfängern dritter Klasse. Da es in Wien mehr DJs als Studenten gibt, hat man als Clubbetreiber die Wahl. Nicht jeder wird rebellieren. Mahnungen verhallen im Nirvana, Anrufe bleiben unbeantwortet, und Inkasso und Klagen kostet Geld, Mühe und Zeit. Davon kann Daniel Wallerberger aka Danberg ein Lied singen. Es ist aber kein Weihnachtslied.</p>  <p>Lösungen? Man besteht auf Barzahlung und verweist auf die Möglichkeit, bei Registrierkassen auch in Cash zu bezahlen. Man tritt der Fachgruppe DECK, vulgo DJ-Gewerkschaft, bei, die einem Rechtsbeistand zusichert. Oder die VCC hilft, doch die ist sicher mit der nächsten Fokusgruppen-Podiumsdiskussion beschäftigt. Man muss ja schließlich über alles reden. Übrigens: In Innsbruck gibt es gar keine Club Kommission mehr…</p>  <p>      </p>  <p>Mehr hört ihr, wenn ihr hört. Mit diesem ernsten Thema beschließe ich das Jahr 2025, danke allen Hörerinnen und Hörern sowie Leserinnen und Lesern für die Treue und wünsche euch frohe Weihnachten und nur das Beste für 2026.</p>]]></content:encoded>
                                <pubDate>Thu, 25 Dec 2025 06:00:00 +0000</pubDate>
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		            <itunes:keywords>werk, grelle forelle, wien, superfly, rave, ski aggu, void, probleme, krach, inflation, news, afro-house, geld</itunes:keywords>
            		<itunes:author>Radio Superfly</itunes:author>
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            <title>Club Kultur #150 | „150. Podcast &amp; Jahresrückblick“</title>
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    	    	                            <description>Rudi Wrany und Gerald VdH (Warmebros) lassen 2025 Revue passieren -  Jammern auf mittlerer Flamme. Man soll die Feste feiern, wie sie fallen. Oder, wie ich in dieser Ausgabe mit einem Glas Verjus in der Hand: auf ein weiteres Jahr Clubkultur-Podcast anstoßen. Und nachdem Podcast- und DJ-Kollege Gerald Wenschitz das längst als „Tradition“ verbucht hat, pflegen wir diese natürlich liebevoll weiter. (superfly.fm)</description>
                <itunes:summary>Rudi Wrany und Gerald VdH (Warmebros) lassen 2025 Revue passieren -  Jammern auf mittlerer Flamme. Man soll die Feste feiern, wie sie fallen. Oder, wie ich in dieser Ausgabe mit einem Glas Verjus in der Hand: auf ein weiteres Jahr Clubkultur-Podcast anstoßen. Und nachdem Podcast- und DJ-Kollege Gerald Wenschitz das längst als „Tradition“ verbucht hat, pflegen wir diese natürlich liebevoll weiter. (superfly.fm)</itunes:summary>
                                    	<content:encoded><![CDATA[<p>Was bleibt vom noch nicht ganz vergangenen Jahr?</p>  <p>Die Clubszene tut sich naturgemäß schwer in einer konsumschwachen Zeit. Zwischen düsteren Prognosen und Reallohnschrumpfung wird eben selektiver konsumiert. Großevents gewinnen an Bedeutung, am anderen Ende der Skala schießen Pop-up-DIY-Raves wie Herbstschwammerl aus dem Asphalt. Dazwischen: Mama-Parties, Detox-Abende, Seniorenkränzchen, Daytime-Formate und alles, was die algorithmusgeplagte Seele sonst noch hergibt.</p>  <p>Die finanzstarken Venues wie O oder Volksgarten schlafen ruhig. Andere, wie der Ponyhof, verabschieden sich sang- und klanglos. Und trotzdem entstehen ständig neue Lokale, Kollektive und Partyreihen. Elektronische Musik ist diverser als je zuvor, während die breite Masse laut Veranstalter-Insider am liebsten „mitsingbare Hochzeits-DJ-Musik“ bevorzugt. Ja eh.</p>  <p>Techno bleibt in Wien weiterhin in der Spittelau verwurzelt. Und die Jugend? Die feiert mittlerweile sogar beim Tchibo. Keine weiteren Fragen. Dazwischen eine VCC, die fleissig Newsletter verschickt und deren Anstöße auch ab und an Ergebnis bringen.</p>  <p>DAS JAHR 2025 IM SCHNELLDURCHLAUF</p>  <p>Jänner: Das Werk startet nach turbulenten Jahren neu. Ein Reset, der weniger Ego und mehr Community verspricht. Die Lighthouse-Crew feiert wie immer in Bad Gastein, unbeeindruckt von globalen Turbulenzen.</p>  <p>Februar: Die Pratersauna kündigt ihr Comeback an: ein Hybrid aus Club, Kunstraum, Aufenthaltsraum, Wellness und Awareness. Währenddessen entstehen neue Kollektive und DIY-Raves im Akkord. Es wird klar: Räume werden nicht vergeben, sie werden geschaffen.</p>  <p>März: Die Pratersauna öffnet tatsächlich. Internationale und lokale Acts demonstrieren: Trotz Teuerung und Pandemie-Nachwehen wird weiterhin investiert und gefeiert. Die Stadt Wien setzt „Free Spaces 2025“ um und definiert Rave-Zonen auf der Donauinsel. Freiheit, aber jetzt mit Genehmigungsnummern. Bürokratische Romantik.</p>  <p>April: Die Novelle des Veranstaltungsgesetzes tritt in Kraft. Traditionsstandorte wie die Arena erhalten Lärmbestandsschutz. Open-Air-Clubbings dürfen am Wochenende bis 23 Uhr laut sein. Awareness- und Umweltkonzepte werden verpflichtend. Die Szene ist gespalten: Fortschritt oder Verwaltungsalbtraum?</p>  <p>Mai: Donaufestival Krems &amp; Hyperreality in Wien: Clubkultur als politischer, ästhetischer, queerer, feministischer, dekolonialer Möglichkeitsraum. Die Open-Air-Saison startet und testet die neuen Regeln. Mehr Klang, mehr Luft unter den Flügeln. Der „Anrainer“ bleibt aber der Endgegner. Void scheitert an der Lautstärke in der Metastadt. Wenigstens ist das Otto-Wagner-Areal nun weiterer Hoffnungsträger. Und 2026 kommt der Songcontest nach Wien dank Sieger JayJay.</p>  <p>Juni: Kruder &amp; Dorfmeister spielen zwei ausverkaufte Konzerthaus-Shows. Ihre Transformation vom Club- zum Konzertact funktioniert weltweit - sagt die Statistik. Pride Month bringt Awareness, Drag, queere Nächte. Wien bleibt Wien: konfliktscheu, aber funktional.Beim Donauinselfest: hohe Besucherzahlen, kaum Vorfälle. „Soul Vienna“ macht wieder rich kid Parties, diesmal im Maya Garden.</p>  <p>Juli: Der Ponyhof schließt. Zu wenige Gäste, zu hohe Fixkosten. Die Szene trauert. Herzblut deckt leider keine Mieten.Auch das Jolly Roger verabschiedet sich leise, eine heiße Liebe war es aber nie.</p>  <p>August: Das Frequency zieht zehntausende Menschen an. Politische Kontroversen inklusive, aber insgesamt friedlich. Paradies Garten in Bruck/Leitha verbindet Musik und Nachhaltigkeit, wieder CO₂-neutral. Das Wetter: mittelprächtig. Nur Charlotte de Witte hatte offenbar einen direkten Draht nach oben.</p>  <p>September: Paul Kalkbrenner spielt vor Schloss Schönbrunn. Ein Pilotprojekt, das testen soll, ob Barock und Bass koexistieren können. Fortsetzungen sind geplant, allerdings mit weniger Bass. Das O eröffnet seine internationalen Freitage mit Carl Cox. Es folgen Fatboy Slim, Lilly Palmer, I Hate Models und viele mehr. Investitionsfreude, die man hört.</p>  <p>Oktober: Der Club „Inc.“ wird mitten im Betrieb versiegelt. Behördliche Nostalgiegefühle kommen auf. Nach Behebung der Mängel darf wieder geöffnet werden. Ein Reminder: Kreativität und Regularien tanzen eng umeinander.In der Innenstadt taucht „Bussi Bussi“ auf. Im „Sechser“ bleibt Afrohouse unantastbar.</p>  <p>November: Die Pyramide Vösendorf wird dank „Signal“ an zwei Wochenenden zum Großevent-Tempel. Und ja: Man brauchte wieder Charlotte de Witte, die erneut den Laden voll machte. Auch das Exil ein paar Meter daneben erwachte zu neuem Leben. Das FLEX wird irgendwie 30. Leider merkt es kaum jemand. Ein Club, der einst prägend war, wirkt heute wie eine schlecht gealterte Legende. Falsche Bookings, falsche Personalpolitik, düsteres Umfeld, null Charme. Wann kommt endlich die Neuübernahme?</p>  <p>Dezember: „Verknipt“ Österreich legt in der Pyramide nach. Hardtechno dominiert weiter. Void darf den Bauchfleck vom Mai ausbessern. Die Pratersauna geht nach Silvester in Winterpause. Details folgen. Hoffentlich. Und neben all dem lauten Drama gibt es auch stille Gewinner: Das Loft läuft stabil, ebenso Flucc und Kramladen. Das Sass raunzt gern, lebt aber immer noch laut. Das Roxy existiert weiterhin unverwüstlich. In der Praterstraße gibt es jetzt Pizza und guten House. Auch schön. Und auch KSOT bleibt eine Bank an Sonn-und Feiertagen, egal ob am Cobenzl, der Brauerei, am Schiff, in Graz oder Linz oder auch am Attersee. Das Lineup folgt wie immer kurz vor Beginn…</p>  <p>FAZIT 2025</p>  <p>Ein widersprüchliches Jahr:Die Zahl der Tanzlokale bleibt stabil, wirtschaftlich hängen viele am seidenen Faden. Junge Menschen gehen seltener und kürzer aus und konsumieren weniger. Clubs reagieren mit einer Formatvielfalt, die beeindruckt und nervt zugleich: alkoholfreie Partys, Ü30-Formate, Queer-Reihen, Daytime-Events. Clubs sind längst nicht nur Betriebe, sondern kulturelle Lebensadern. 2025 ist kein Totalschaden, aber auch kein Triumph. Eher ein Überlebenskurs mit Zukunftsfragen.</p>  <p>                </p>  <p>Hab ich was vergessen? Fix. Aber mehr hört ihr, wenn ihr hört…Und hört gern auch Warmebros von Gerald und seinem Partner Gregor Schmidinger. Ihm danke ich für das tolle Gespräch .</p>]]></content:encoded>
                                <pubDate>Thu, 11 Dec 2025 10:17:00 +0000</pubDate>
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		            <itunes:keywords>techno, subkultur, signal, forelle, berlin, paris, london, wien, house, trance, pratersauna, fun, musik, gespräch, podcast</itunes:keywords>
            		<itunes:author>Radio Superfly</itunes:author>
            	        </item>
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            <title>Club Kultur #148 | &quot;Wir haben vielleicht zu groß gedacht“</title>
			<itunes:title>Club Kultur #148 | &quot;Wir haben vielleicht zu groß gedacht“</itunes:title>
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                <itunes:summary>Rudi Wrany im Gespräch mit Sebastian Schatz und Gregor Imhof über Krisenzeiten, lange Zahlungsziele und die Verbindung von Fine Dining und Nachtclub. (superfly.fm)</itunes:summary>
                                    	<content:encoded><![CDATA[<p><b>FALSCHES SIGNAL?</b></p>  <p>Am vergangenen Wochenende fand das erste SIGNAL Festival in der Pyramide Vösendorf statt. Als Main Acts waren Korolova und der Afterlife-Produzent MRAK geladen - vielleicht nicht das ideale Line-up. Der Vorverkauf verlief entsprechend schleppend, weshalb man sich kurz vor dem Event zu einer Guerillaaktion größeren Ausmaßes entschloss und halb Wien bei einem „Gewinnspiel“ Tickets gewinnen ließ. Viele überraschte Gesichter freuten sich, andere wunderte sich, weil sie nirgendwo mitgespielt hatten. Manche Personen gewannen dank mehrerer E-Mail-Adressen gleich mehrfach. Dass dabei nicht einmal kontrolliert wurde, wer bereits ein Ticket hatte und wer nicht, spielte offenbar keine Rolle. Hauptsache, die Optik stimmte. Und wenn man schon’ nicht gewinnen sollte, dann halt alle anderen auch nicht.</p>  <p>Die verschenkten Tickets waren an frühe Timeslots gekoppelt, doch zu viel Eile hatte man beim Abarbeiten der Schlange nicht. Einige durften dann sogar noch 20 Euro „Sonderpreis“ zahlen, weil sie erst um 23:30 Uhr bei der Scanstelle ankamen. Drinnen war es schließlich gut gefüllt und sound-und lichttechnisch einwandfrei- es wäre wohl schade gewesen, wenn das Auftaktwochenende von SIGNAL halb leer geblieben wäre. Dieses Problem wird es bei der zweiten Ausgabe wohl nicht geben, denn Charlotte de Witte verkauft deutlich besser. Und überhaupt soll die Pyramide in Vösendorf wieder ein Big Player werden: Neben SIGNAL und Verknipt gibt es eine Vielzahl weiterer kommerzieller Formate, die dort punkten. Die Sehnsucht nach Großevents ist zurück - vielleicht nur nicht in dieser Frequenz.</p>  <p><b>WO GEHT'S HIER ZUM KIKA?</b></p>  <p>Egal ob Kika Nord, Palais Festetics oder Korea Haus - an Kreativität mangelt es den Veranstaltern nicht, wenn es darum geht, neue Venues zu erschließen, um ausgelassen zu feiern und den Clubs zeitweise den Rücken zu kehren. Vor allem der Kreativgeist Markus Gasser alias Madagassa mischt mit seinem Team bei mehreren Projekten mit. Die nächste Möglichkeit dazu ist das Krampuskränzchen am 6. Dezember im Palais Festetics. Und auch zu Silvester wird es sicher wieder - neben dem schon fast klassischen Cobenzl-KSOT - weitere Off-Partys geben. </p>  <p><b></b>Die Clubs selbst leiden darunter natürlich. Derzeit hört man wohl keinen Clubbetreiber laut jubeln (das O vielleicht ausgenommen). Das Experiment von Techno Obscura im Flex dürfte ein einmaliges gewesen sein. Diese prachtvolle Location kann wohl erst mit einem Besitzerwechsel wieder zu alter Blüte zurückfinden.</p>  <p><b>SALZBURGER POSSEN</b></p>  <p>Kompetenz wird nicht in Dezibel gemessen - so könnte man die jüngsten Medienberichte aus Salzburg zusammenfassen. Benny Fleisshackers Salzburger Traumschloss, das Franziskischlössl, auf dem im Sommer mehrere KSOT-Daytime-Events stattfanden, ist ins Kreuzfeuer künstlich aufgebauschter Kritik geraten. Hier wird von gerissenen Geduldsfäden und schlaflosen Villenbesitzern fabuliert, die angeblich von ohrenbetäubendem Lärm gequält alle Hebel in Bewegung gesetzt hätten. Dass Messungen vor Ort lediglich rund 40 Dezibel ergaben, erwähnt man nicht. Ebenso wenig, dass Beschwerden oft schon eintrafen, bevor das Event überhaupt begonnen hatte. Offenbar hat jemand mit einem interessanten Verhältnis zur Realität wieder einmal das Wort „Techno“ als geistige Kletterwand benutzt. Man nennt solche Menschen gerne: Anrainer.</p>  <p><b>KEIN SOS FÜRS SASS?</b></p>  <p>Das Wiener Sass zählt seit Jahrzehnten zu jenen wenigen Orten, an denen sich die elektronische Musik der Stadt nicht nur entfalten durfte, sondern eine Art behutsame Kuratierung erfuhr. Seit den Nullerjahren, als House und Techno in Wien ihren ersten Frühling erlebten, bot das Sass einen Zufluchtsort für neue Klänge, für erste DJ-Schritte, für eine Szene, die damals ihre Identität suchte. Viele jener Namen, die später durchaus festivaltaugliche Größe erreichten, standen hier zum ersten Mal hinter den Decks. Das Sass war kein glamouröses Monument, eher ein verlässlicher Resonanzraum im Untergrund der Stadt.</p>  <p>Doch zur Geschichte gehört auch die Gegenwart. Und die klingt zuletzt nicht immer harmonisch. Berichte über offene Zahlungen und Gerüchte über wirtschaftliche Spannungen werfen Fragen auf, die man in einem traditionsreichen Haus nur ungern stellt. Es wirkt, als schwanke der Betrieb zwischen dem Anspruch, ein historisches Fundament zu pflegen, und der Realität eines schwierigen Marktes. Verflochten ist diese Entwicklung mit dem „Schatz im Hof“, einem gastronomischen Großprojekt aus demselben Umfeld, das ebenfalls unter finanziellen Belastungen ächzte. Was dort ins Wanken geriet, ließ sich kaum von der Clubführung trennen...zu nah stehen beide Projekte einander, zu stark beeinflussen sie sich gegenseitig.</p>  <p>Trotz all dem bleibt das Bild eines Ortes, der die Wiener Clubkultur über Jahrzehnte geprägt hat und dessen Bedeutung weit über betriebswirtschaftliche Momentaufnahmen hinausreicht. Wenn man hofft, dass sich die Lage stabilisiert, dann nicht aus nostalgischer Verklärung, sondern weil Wien Räume wie diesen braucht: Orte, die nicht nur nächtliches Vergnügen bieten, sondern kulturelle Kontinuität. Gerade in Zeiten, in denen sie brüchig wird. Und die Lage stabilisiert sich - das können wir vorwegnehmen. Darüber habe ich mit Gregor und Sebastian gesprochen, und mehr dazu hört ihr, wenn Ihr hört. Ihr könnt wie immer auch Tickets gewinnen.</p>  <p><b></b></p>]]></content:encoded>
                                <pubDate>Thu, 27 Nov 2025 08:47:00 +0000</pubDate>
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		            <itunes:keywords>sass, house, insolvenz, krise, musik, dj, flinta, anni herzer, berlin, keinemusik, trends, hits, wein, essen, restaurant</itunes:keywords>
            		<itunes:author>Radio Superfly</itunes:author>
            	        </item>
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            <title>Club Kultur #147 | „Wir sind Underground“</title>
			<itunes:title>Club Kultur #147 | „Wir sind Underground“</itunes:title>
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    	    	                            <description>Rudi Wrany im Gespräch mit dem WERK-Booker Tommy über die inhaltlichen und programmatischen Schwerpunkte, über Underground, Awareness, Diversität - und den Hotspot Spittelau. (superfly.fm)</description>
                <itunes:summary>Rudi Wrany im Gespräch mit dem WERK-Booker Tommy über die inhaltlichen und programmatischen Schwerpunkte, über Underground, Awareness, Diversität - und den Hotspot Spittelau. (superfly.fm)</itunes:summary>
                                    	<content:encoded><![CDATA[<p><b>AUS DEM EXIL</b></p>  <p>Kommt das Exil zurück auf die Ravebühne? Ganz weg war die beliebte Location in Vösendorf ja nie, aber wegen Problemen mit den Behörden und internen Umstrukturierungen war der Betrieb zuletzt etwas eingeschränkt. Nun sollen wieder regelmäßig größere (Techno) Events stattfinden. Den Anfang machte Void am 7. November mit einer durchinszenierten Hardtechno-Sause, die allerdings bereits um 4 Uhr „offiziell“ endete - diesmal ohne Shitstorm. Auch die Serie Verknallt kehrt im Dezember wieder zurück.</p>  <p><b>OBSCURES FLEX</b></p>  <p>Das Flex - einst Synonym für Wiener Clubkultur, Klanggewalt und Subkulturstolz - wirkt heute wie ein Ort zwischen Mythos und Gegenwart. Der Club unter der Augartenbrücke, berühmt für sein Soundsystem und berüchtigt für sein Umfeld, sucht seine Rolle in einer Szene, die längst neue Wege geht. Wo früher große DJ-Namen regierten, herrscht heute ein Spagat zwischen Konzertlocation, Drum’n’Bass und dem Nachhall einer einst radikalen Idee. Das Flex bleibt ein Mythos - aber einer, der seine Gegenwart erst wiederfinden muss.</p>  <p>Nachdem der frühere Betreiber große Teile der Wiener Kreativszene vor den Kopf gestoßen hat, versucht nun Kristof Grandits mit dem Format Techno Obscura einen Schritt in die late Dame – nicht zu verwechseln mit Techno Obscene. An Ambition und Energie mangelt es ihm nicht, und auch in Sachen Promotion hat sich Grandits einen Namen gemacht. Am 21. November muss er sich allerdings gegen die starke Konkurrenz der Signal-Reihe behaupten.</p>  <p><b>GRÖßEN(WAHNSINN)?</b></p>  <p>Dass Großevents und Off-Locations wieder zurück sind, ist keine Neuigkeit. Die Pyramide in Vösendorf, lange Zeit etwas in Vergessenheit geraten, wird nun gleich doppelt wiederbelebt - ich habe darüber berichtet. Die Signal-Reihe will hoch hinaus, ausgehend vom O Club. Mit dem Booking von I Hate Models ist dem O erneut ein beachtlicher Coup gelungen. Man bucht inzwischen ohnehin alles, was teuer ist – ob es nun zum Club passt oder nicht - wohl wissend, dass man sich solche Summen als Einziger leisten kann und so Aufmerksamkeit generiert. Geld regiert den Markt, Authentizität ist da nur Nebensache.</p>  <p>Auch im Hallmann Dome findet im Dezember ein Wien-Ableger der Verknipt-Reihe statt. Und 2026 sollen in Wien auch mehr große Outdoor-Events über die Bühne gehen - nicht zuletzt im Umfeld des Song Contests. Bereits angekündigt wurde eine Wien Edition des Isle of Summer (ein Münchner Großevent) am 1. August auf der Donauinsel, angeblich mit Headlinern wie Boris Brejcha, Holy Priest und Fisher. Aber Moment mal: Am selben Wochenende steigt doch auch das Paradies Garten Festival! Echt jetzt? Ein Jahr lang passiert fast nichts – und dann zwei teure Großevents gleichzeitig? Das ist wohl nicht die weiseste Entscheidung, gerade in wirtschaftlich so herausfordernden Zeiten. Absprechen bitte!!</p>  <p><b>WERK IN PROGRESS</b></p>  <p>So lautet der Slogan des Clubs in der Spittelau, dem Techno-Hotspot der Stadt, auch dank der Forelle. Hier treffen Techno, Kunst und Off-Kultur aufeinander, getragen von einer Haltung, die sich nie dem Mainstream angedient hat. Wo andere polieren, bleibt das WERK bewusst roh – DIY bis in die Betonrisse. Kaum ein Club durchlief aber auch in den letzten Jahren so viele Veränderungen. Oder musste Veränderungen herbeiführen. Nach den Vorwürfen im Zuge der „Techno-MeToo“-Bewegung, die auch den früheren Betreiber erschütterten, stand das WERK vor einem Neuanfang. Die Neuübernahme brachte nicht nur personelle, sondern auch strukturelle Veränderungen: mehr Awareness, klare Grenzen, neue Verantwortlichkeiten. Und doch blieb das, was den Club immer ausgezeichnet hat – eine raue, anarchische Seele.</p>  <p>      </p>  <p>Zwischen Beton, Bass und Idealismus fungiert das WERK heute als kulturelles Labor – ein Ort, an dem Techno auf Performance trifft, Kollektive auf Kunst, Haltung auf Hedonismus. Hier feiern queere und experimentelle Communities Seite an Seite, während hinter den Kulissen täglich neu verhandelt wird, was Clubkultur in Wien überhaupt sein kann – und darf. Mitverantwortlich dafür ist ein engagiertes Team rund um Booker Tommy, den heutigen Studiogast. Und mehr hört ihr – wenn ihr hört. Gut aufpassen: Ihr könnt 2×2 Tickets für ein Event eurer Wahl gewinnen!</p>]]></content:encoded>
                                <pubDate>Thu, 13 Nov 2025 09:46:00 +0000</pubDate>
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		            <itunes:keywords>werk, grelle forelle, wien, superfly, rave, ski aggu, void, probleme, krach, inflation, news</itunes:keywords>
            		<itunes:author>Radio Superfly</itunes:author>
            	        </item>
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            <title>Club Kultur #146 | &quot;Bei uns hat er sich nicht ausgezogen&quot;</title>
			<itunes:title>Club Kultur #146 | &quot;Bei uns hat er sich nicht ausgezogen&quot;</itunes:title>
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                <itunes:summary>Rudi Wrany im Gespräch mit dem Dj und Booker Dominique Folie über den Hype um Afrohouse, den Sechster Club, nackte Djs und Millionengagen... (superfly.fm)</itunes:summary>
                                    	<content:encoded><![CDATA[<p><b>WIEN VOR HALLOWEEN</b></p>  <p>Wie jedes Jahr rüstet sich Wien für den großen Maskenball. Der 31. Oktober hat sich, kaum bemerkt, vom Kinderkürbisfest zur lautesten Nacht des Jahres entwickelt. Als ich nach Wien kam, war Halloween noch eine Randnotiz im Veranstaltungskalender - heute ersetzt es für viele gleich Silvester, das man ohnehin meidet, weil dort die Amateurabteilung übernimmt. Heuer könnte das Tasteless-Event im Otto-Wagner Spitalsgelände zum Spektakel werden - wenn sich das Publikum tatsächlich in den Außenbereich wagt. Immerhin: morbide Architektur trifft auf stroboskopische Spiritualität. Wien liebt seine Gegensätze.</p>  <p><b>ENTER THE VOID</b></p>  <p>Das Exil öffnet wieder einmal seine Türen - selten, aber stets mit Pathos. Am 7. November übernimmt die Void-Crew, bekannt für gepflegte Düsternis und professionelle Selbstdarstellung. Im Frühjahr hatte man noch technische Aussetzer, diesmal verspricht man Perfektion. Und man muss zugeben: Die Werbelinie sitzt. Hochglanzästhetik für den Underground, das sieht man hierzulande selten. Wenn nur das Ergebnis am Dancefloor mit der Postproduktion mithalten würde.</p>  <p><b>STEINZEIT RELOADED</b></p>  <p>Nach Abstechern in Budapest oder Prag wirkt Wien derzeit wie ein Clubmuseum mit leicht funktionsgestörter Anlage. Technisch, organisatorisch, atmosphärisch - vieles scheint auf Rückzug programmiert. Die einst stolze Nachtkultur, einst Reibungsfläche zwischen Avantgarde und Exzess, verkommt mancherorts zum Erinnerungsformat mit Lichttechnik.</p>  <p><b>AFROHOUSE - TEMPEL DER EKSTASE ODER MARKETINGMASCHINE</b></p>  <p>Seit etwa zwei Jahren pulsiert im Sechser Club ein Beat, der anders klingt - und doch denselben Mechanismen folgt: Afrohouse. Ursprünglich als spirituell-erdiges Subgenre aus Südafrika entstanden, verbindet es elektronische Energie mit komplexer Percussion und afrikanischer Rhythmik. Es ist Musik, die nicht denkt, sondern schwingt - intuitiv, körperlich, trancehaft. Doch was einst Ausdruck von Community und kultureller Identität war, ist längst zur Lifestyle-Markegeworden: Afrohouse als Instagram-Filter.</p>  <p>Die globalen Player - Black Coffee, Keinemusik, Levi - haben das Genre auf die Mainstages katapultiert. Mit ihnen kamen Sponsoren, Stylisten, Ticketpreise im vierstelligen Bereich und ein Publikum, das mehr filmt als tanzt. Das Ritual wurde ersetzt durch Selbstdokumentation. Dazu noch Djs, die ihren wohlgeformten Body der Gangemende zeigen, das gefällt nicht allen. Underground ist das schon lange keiner mehr. In Wien hat der Sechser Club das erkannt und unter dem Namen Temple Tales einen erstaunlich erfolgreichen Hybrid geschaffen: spirituell aufgeladen, musikalisch präzise, visuell inszeniert. Dahinter steht Dominique Folie, gebürtiger Vorarlberger, der die Szene zwischen Underground und Hochglanz balanciert.</p>  <p>     </p>  <p>Temple Tales ist, fairerweise gesagt, eines der wenigen Formate, die diesen Stil in Wien mit Anspruch präsentieren. Doch man darf fragen, ob man den Begriff „Temple“ noch wörtlich nehmen sollte - oder ob die moderne Clubspiritualität längst im Merch-Shop angekommen ist. Afrohouse, so scheint es, ist die neue Religion der Wohlmeinenden und auch Wohlhabenden: global, elegant, emotional, aber eben auch perfekt kuratiert fürs Selfie-Licht. Und dennoch - wer einmal erlebt hat, wie sich ein Raum im richtigen Moment in Bewegung versetzt, versteht, warum diese Musik funktioniert. Sie hat das, was vielen anderen Formaten abhanden kam: Gemeinschaftsgefühl ohne Zynismus. </p>]]></content:encoded>
                                <pubDate>Thu, 30 Oct 2025 08:42:00 +0000</pubDate>
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		            <itunes:keywords>Afrohouse, Wien, Temple Tales, Interview, DJ, TikTok, Social Media, Carl Cox, Fame, Pioneer, CDJ, Nightlife, Black Coffee, News, Sound, Electronic Music</itunes:keywords>
            		<itunes:author>Radio Superfly</itunes:author>
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            <title>Club Kultur #145 | &quot;Die Profiliga und der Garten – Sauna 3.0 auf dem Weg zurück&quot;</title>
			<itunes:title>Club Kultur #145 | &quot;Die Profiliga und der Garten – Sauna 3.0 auf dem Weg zurück&quot;</itunes:title>
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                <itunes:summary>Rudi Wrany im Gespräch mit dem 6 köpfigen Pratersauna-Team über neue Projekte, große Ideen und gemachte Erfahrungen. Dazu: 7 x 2 Tickets für ein Event eurer Wahl in der Pratersauna zu #gewinnen. (superfly.fm)</itunes:summary>
                                    	<content:encoded><![CDATA[<p><b>BUSSI BUSSI</b></p>  <p>Ein wenig trist wirkt Wien in diesen Tagen. Vielleicht liegt es am Wetter, das uns heuer besonders früh in die grauen Stimmungszonen des Herbstes zurückkatapultiert hat. Das Nachtleben wirkt müde, der Sommer vorbei, die Jammerei geht weiter. Ein neuer Ort sorgt immerhin für Gesprächsstoff: Bussi Bussi, ein Club in der Jasomirgottstraße, der sich mit Afro House, gepflegtem Chic und einem Hauch Downtown-Glamour in Szene setzen möchte. Die Wiener Innenstadt ist damit um eine Venue reicher - auch wenn sie, wie so viele wohl keine bahnbrechende Neuerung beinhaltete und eher im selben Fahrwasser wie die anderen schwimmt.</p>  <p><b>AUS-GEHEN?</b></p>  <p>Ausgehen in Wien war einmal selbstverständlich. Heute ist es das nicht mehr. Viele Clubs kämpfen mit leeren Floors, die Besucherzahlen sind seit der Pandemie spürbar gesunken. Rund 600 Nachtbetriebe zählt die Stadt aktuell - deutlich weniger als noch vor Corona. Auch der Umsatz liegt unter Vorkrisenniveau. Die Ursachen sind bekannt - und doch komplex. Alles ist teurer geworden: Eintritt, Drinks, Taxis und Uber selbst die Garderobe. Viele Junge sagen inzwischen: lieber Hausparty als Clubnacht. Dazu kommen veränderte Freizeitgewohnheiten: Streaming, Gaming, Social Media - sie beanspruchen Zeit, die früher dem Ausgehen gehörte.</p>  <p>Und die Pandemie? Sie hat Routinen zerstört. Manche Menschen sind einfach aus dem Takt geraten - und nicht alle finden zurück. Gleichzeitig machen hohe Energiepreise und strengere Lärmvorschriften den Betreibern zu schaffen. In dicht besiedelten Vierteln genügt ein Bass, und schon ist die Beschwerde da. Die Vienna Club Commission spricht von einem Strukturwandel. Clubs müssen sich neu erfinden - mit kleineren, persönlicheren Formaten, klarer Kommunikation und echten Communities. Nur wer Atmosphäre, Haltung und Zugehörigkeit vermittelt, hat Chancen gegen Couch, Streaming und Inflation. Dafür dürfen nun Veranstalter bald ncoh ein paar Hunderter für Awareness Beauftragte ausgeben. Die Freude ist geteilt...</p>  <p>Das Ausgehen stirbt also nicht - es transformiert sich. Die Zukunft der Wiener Nacht liegtaber wohl weniger in den großen Tempeln als in den kleinen, kreativen Nischen, die Nähe und Authentizität bieten. Und in kreativen Ideen und Off-Locations.</p>  <p><b>SAUNA 3.0 - DIE PROFILIGA</b></p>  <p>Mitten in dieser Neuorientierung erfindet sich auch eine Institution neu: die Pratersauna. Das Team rund um Sebastian Müller-Klasz hat im Frühjahr die etwas herunter gewirtschaftete Legende übernommen und versucht, an ihre großen Zeiten anzuschließen - ohne in Nostalgie zu verfallen. Vieles ist gelungen: Umbau, Team, Freundlichkeit, Authentizität. Die Pratersauna verzichtet heute auf die Pose, die sie einst prägte - keine Champagnerpyramiden, keine XXL-Bars, keine Designerexzesse. Stattdessen: ehrliche Nächte, durchdachte Konzepte und ein klarer Fokus auf die Musik.</p>  <p>Aber der Neustart war kein Selbstläufer. Die Sauna gehört zu Wien wie die Forelle, der Volksgarten, das Fluc oder das Sass – aber wir schreiben eben nicht mehr 2011. Die „goldenen" Partygenerationen sind erwachsen geworden und sagen „wir waren dabei“, sind es aber nicht mehr. Die nachrückende Generation hingegen ist launisch und unberechenbar. Und doch gibt es Ambitionen: neue Eigenformate wie die Profiliga, spannende Partnerveranstalter:innen, ein neugestalteter Garten - und viele Ideen, die noch auf ihre Umsetzung warten.</p>  <p>      </p>  <p>Und Martin Ho? Darüber, und über vieles mehr, spricht das Team im Gespräch mit mir - in der neuen Folge meines Clubkultur-Podcasts. Und weil wir zu siebt im Studio waren, gibt es 7 x 2 Tickets für ein Event eurer Wahl in der Pratersauna zu gewinnen.</p>]]></content:encoded>
                                <pubDate>Thu, 16 Oct 2025 07:27:00 +0000</pubDate>
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		            <itunes:keywords>pratersauna, berlin, wien, rave, void, charlotte de witte, clubs, dj, superfly, crazy sonic, o klub, party, events, social media, handy, podcast, infos, news</itunes:keywords>
            		<itunes:author>Radio Superfly</itunes:author>
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            <title>Club Kultur #144 | „Ich schau Dir in die Augen, und Du hörst mich nicht“</title>
			<itunes:title>Club Kultur #144 | „Ich schau Dir in die Augen, und Du hörst mich nicht“</itunes:title>
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                <itunes:summary>DJ und Veranstalter Joey über seine Projekte Hertzfrequenz und Face2Face. (superfly.fm)</itunes:summary>
                                    	<content:encoded><![CDATA[<p><b>ENTSCHULDIGUNG - FERRARI FEHLER</b></p>  <p>Kurz nach dem letzten Podcast bekam ich eine Nachricht vom Besitzer des O Clubs: Bevor es zu Missverständnissen komme, müsse klargestellt werden – er fährt keinen Porsche, sondern einen Ferrari. Nun, das tut mir wirklich leid. Ich entschuldige mich für diesen Recherchefehler. Immerhin beweist der Mann Humor. Und er beweist noch etwas anderes: Im Club-Business lässt sich also doch noch Geld verdienen. Innere Schönheit braucht es dazu nicht, es reicht die äußere...</p>  <p><b>DJ-LISTEN &amp; ANDERE HYPES</b></p>  <p>Die „Top 100 DJs“ von DJ Mag sind jedes Jahr aufs Neue eine Farce. Rund 20 % der Acts habe ich noch nie gehört, David Guetta räumt wieder einmal ab, und relevante Künstler:innen sucht man dort vergeblich. Aber klar: Solche Listen schaffen Hypes, und wer einmal drinsteht, bei dem rollt der Rubel.</p>  <p>Österreicher:innen? Fehlanzeige. Unter den Top 1000 verirrt sich kaum jemand aus unseren Breiten. Aber immerhin touren Kruder &amp; Dorfmeister noch immer vor ausverkauften Häusern, und Salute baut sich international gerade eine beachtliche Karriere auf – hierzulande zwar bekannt, aber nicht ausreichend gewürdigt, wie ich finde.</p>  <p><b>AFRO DOME</b></p>  <p>Im Praterdome ist man flexibel: Nachdem die ganz harte Schiene dort nicht so recht gezündet hatte, sattelte man jüngst auf Afro House um – und siehe da: Mit dem australischen Shooting-Star Levi war die Hütte plötzlich ausverkauft. Ein Posterboy wie aus dem Bilderbuch: Muskeln, Privatjet, Schwiegersohn-Aura. Da fliegen nicht nur die Shirts, sondern auch die BHs.</p>  <p>Überhaupt: Afro House boomt. Und das global. Mit den Keinemusik- Djs hat dieses Genre derzeit das vielleicht stärkste Kollektiv der Welt im Fahrwasser. Die drei Berliner DJs, die vor ein paar Jahren noch im Flex oder der Sauna spielten, füllen mittlerweile Flächen, gegen die Schönbrunns Ehrenhof wie ein Vorgarten wirkt. Nur ein Schönheitsfehler bleibt: Kommt da eigentlich noch jemand wegen der Musik – oder nur für die Instagram-Stories?</p>  <p><b>HER(T)ZFREQUENZ</b></p>  <p>Hard Techno, das Pandemie-Hype-Genre, hat seinen kommerziellen Peak offenbar überschritten. Viele Clubs, die anfangs auf die schnelle Ausschlachtung setzten, haben ihre Booking-Strategien inzwischen angepasst. Das Positive: Es wächst wieder organischer.Einer, der diesen Weg mitprägt, ist <a href="https://www.instagram.com/joey.vienna/">Joey</a>. Seit einigen Jahren arbeitet er unermüdlich an seiner Marke Herzfrequenz – mit Homebase im Werk, aber längst auch im Flucc, der Forelle und weiteren Clubs etabliert.</p>  <p>      </p>  <p><b>FACE2FACE</b></p>  <p>Und dann ist da noch Face2Face: kein völlig neues, aber umso spannenderes Partyformat. DJs stehen sich dabei nicht Rücken an Rücken, sondern direkt gegenüber – ohne zu wissen, was auf sie zukommt. Improvisation, Risiko, Energie. Aber mehr dazu hört ihr, wenn Ihr hört. Damit euer Herz schneller schlägt. Und passt gut auf – ihr könnt auch etwas gewinnen.</p>]]></content:encoded>
                                <pubDate>Thu, 02 Oct 2025 06:00:00 +0000</pubDate>
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            		<itunes:author>Radio Superfly</itunes:author>
            	        </item>
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            <title>Club Kultur #143 | &quot;Heiliges Licht am Gürtel&quot;</title>
			<itunes:title>Club Kultur #143 | &quot;Heiliges Licht am Gürtel&quot;</itunes:title>
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    	    	                            <description>Rudi Wrany im Gespräch mit Katharina, der Bookerin und Mitbetreiberin des neuen Clubs Lucia, der aus dem ehemaligen Gürtelbräu hervorgegangen ist. (superfly.fm)</description>
                <itunes:summary>Rudi Wrany im Gespräch mit Katharina, der Bookerin und Mitbetreiberin des neuen Clubs Lucia, der aus dem ehemaligen Gürtelbräu hervorgegangen ist. (superfly.fm)</itunes:summary>
                                    	<content:encoded><![CDATA[<p><b>KALKBRENNER</b></p>  <p>Oft erwähnt, im Podcast und im Sender gefeatured – nun ist das Konzert im Ehrenhof von Schönbrunn Geschichte. Das Wetter hielt, und von ein paar Kleinigkeiten abgesehen darf man nicht allzu sehr motschkern: Es war gelungen. Ja, für einige war es zu leise – aber es war eben der Ehrenhof und nicht die Pannonia Fields. Man musste sich an zahlreiche Vorgaben halten, und das Magistrat machte es den Veranstaltern nicht gerade leicht. Noch kurz vor dem Event ließ man sich bei der Begehung besonders viel Zeit, wodurch sich auch der Einlass verzögerte. Doch am Ende ging es dann doch zügig voran, und bis auf kleine Hoppalas blieb die Veranstaltung frei von Shitstorms und bot ein würdiges Schauspiel. Kalkbrenner selbst feierte mit Entourage, blieb der schwierige Künstler, als der er bekannt ist, schien aber dennoch seinen Spaß zu haben. Am Ende stelle ich mir ja immer wieder die Frage: Ist er der DJ-Ikarus aus dem Film Berlin Calling, oder ist er in Wirklichkeit noch wilder?Jedenfalls ging es am nächsten Morgen im Privatjet weiter nach Ibiza.</p>  <p>Wie es nun weitergeht, ob die geplanten zehn Shows im Jahr 2026 tatsächlich stattfinden und ob alles im Plan ist, wird man sehen. Die Veranstalter zeigen sich jedenfalls optimistisch – und wir auch.</p>  <p><b>SIGNAL ROT</b></p>  <p>Unter der neuen Marke „Signal“ gibt es nun freitags im O wieder allerlei klingende Namen. Carl Cox machte den Anfang – und man musste es schon wirklich wollen (und bereit sein, tief in die Tasche zu greifen), um dabei zu sein. Schon eine Woche später verschenkte man dann Freitickets an Besucher:innen des Kalkbrenner-Konzerts – obwohl man kein offizieller Afterparty-Partner war. Die üblichen Tricks möchte man kopfschüttelnd meinen. Denn was zählt für manche Betreiber schon der Zusammenhalt oder die Fairnessregeln der Szene – außer, wenn es um viel Geld und große Namen geht.</p>  <p>Zusätzlich zum Bling-Bling-Lokal bei der Oper will man nun offenbar auch ins Großevent-Geschäft einsteigen. Ein ewiger Reiz für Porschefahrer – trotz enormem Risiko. So nun gleich an zwei Wochenenden hintereinander in der Pyramide Vösendorf: Zum bereits angekündigten Termin am 21.11. kam nun auch der 28.11. dazu – mit Reinier Zonneveld und Charlotte de Witte. Hier hat man offenbar einem angeschlagenen Veranstalter-Kollegen unter die Arme gegriffen. Doch die Frage bleibt: Werden tatsächlich zweimal hintereinander die Massen nach Vösendorf pilgern? Spannend.</p>  <p><b>SIGNAL LUCIA</b></p>  <p>Sie ist die Heilige des Lichts – und auch die Namensgeberin für einen neuen kleinen Club. Solche Räume sind wichtig, gerade im Gegensatz zu all den Großevents: Dort, wo alles begann und wo Neues entstehen kann. Dort, wo man sein darf, wie man ist – und nicht, wie man sein soll. Im August eröffnete ein neuer Club für rund hundert Besucher:innen im ehemaligen Gürtelbräu. Kurz zusammengefasst: Lucia ist ein interdisziplinärer, nachhaltiger Club. Er bietet Raum für Live-Musik, Kollektive, Clubkultur, aber auch für Workshops, Podcasts, Comedy und vieles mehr. „Uns sind guter Sound und stimmungsvolles Licht wichtig. Wir wollen frischen Wind an den Gürtel bringen – und ihn einfach bunter machen“, sagt Katharina, Bookerin und Mitbetreiberin.</p>  <p>     </p>  <p>Deswegen habe ich sie zu mir in den Cast eingeladen. Und interessierte Hörer:innen können bei uns 2×2 Tickets für ein Event ihrer Wahl gewinnen. Es muss nicht immer Techno sein – aber mehr hört ihr, wenn ihr hört. Die nächste Ausgabe gibt's in zwei Wochen am 02. Oktober 2025.</p>]]></content:encoded>
                                <pubDate>Thu, 18 Sep 2025 07:16:00 +0000</pubDate>
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		            <itunes:keywords>lucia, gürtel, wien, clubsterben, berlin, berghain, news, wissen, gossip, rave, holy priest, signal, charlotte de witte, amelie lens, trance, grelle forelle, szene, dj, pioneer, superfly</itunes:keywords>
            		<itunes:author>Radio Superfly</itunes:author>
            	        </item>
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            <title>Club Kultur #142 | &quot;Aus Breakfast wird Fest - oder aus einstweiliger Verfügung ein Partykonzept&quot;</title>
			<itunes:title>Club Kultur #142 | &quot;Aus Breakfast wird Fest - oder aus einstweiliger Verfügung ein Partykonzept&quot;</itunes:title>
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                <itunes:summary>Rudi Wrany im Gespräch mit Matthias und Ali vom Festklub - wir verlosen 2x2 Tickets für das Event mit BEN UFO in der Forelle am 5.9. - also reinhören, schreiben und folgen. (superfly.fm)</itunes:summary>
                                    	<content:encoded><![CDATA[<p><b>GRATISRAVES</b></p>  <p>Wien feiert sich gerne als Kulturmetropole. Jetzt sogar mit einem „Fortschritt“, der fast zu gut klingt, um wahr zu sein: Gratisraves auf der Donauinsel, unter der massiven Autobahnbrücke, offiziell genehmigt und mit Fördergeldern ausgestattet. Sieben Samstage im Jahr, Eintritt frei, Getränke auf Spendenbasis, Strom und Dixi-Toiletten von der Stadt. Subkultur in Reinform – oder? Bei genauerem Hinsehen bleibt der Beigeschmack: Hier wird kein Freiraum eröffnet, sondern ein Freiraum abgesteckt. Wer unter der Brücke tanzt, stört keine Anrainer, keine Tourist:innen, kein Stadtmarketing. Man könnte fast sagen: Die Stadt hat die Subkultur gefunden und erfolgreich unter die Brücke verbannt. Dass Clubs weiter schließen, dass Betreiber:innen mit Auflagen und steigenden Kosten kämpfen – geschenkt. Der Fördertopf fürs Tanzen unter Beton ersetzt keine nachhaltige Kulturpolitik. Subkultur auf Bewährung – das ist der eigentliche Deal. Solange alles sauber bleibt, solange sich niemand beschwert, darf getanzt werden. Illegalität, Improvisation, der Funken von Gefahr, der Raves einst zur subversiven Praxis machte – alles ausradiert. Die Szene bekommt ihr Spielzeug, und die Politik kann sich als progressiv verkaufen.</p>  <p><b>DAM DAM - DAS NÄCHSTE KAPITEL DER WIENER CLUBSOAP</b></p>  <p>Und dann ist da das Dam Dam. Neuer Name, alte Fragen. Unter der (Booking) Leitung von Daniel Morgenstern, einem Veteranen der Szene, der schon länger zwischen Booking, Partylabel und Clubpolitik pendelt, soll , dass ein „neuer Ort“ entsteht. Doch ist das der große Wurf? Das Programm schwankt zwischen Business und beliebig: Schülerpartys im einen Moment, routinierte Headliner wie Anna Reusch im nächsten. Wo bleibt da die Vision? Wo der Anspruch, ein Ort zu sein, der mehr ist als nur eine Eventkeller mit Techno-Schminke? Wer die Szene kennt, weiß: Morgenstern inszeniert sich gerne als Architekt des Nachtlebens. Dass es am Ende oft wirkt wie eine Fassade, hinter der nichts Eigenes, nichts Radikales steckt, muss nicht seine Schuld sein, schliesslich steht ja dahinter ein alter Bekannter. Die Assoziation zur Natschläger-Ära liegt nahe: Clubs als Immobiliengeschäfte mit Partydekoration, Orte, die schnell groß wirken, aber noch schneller implodieren. Dass man dort jetzt wieder zwischen Schülerfete und Business-Techno pendelt, ist kein gutes Zeichen. „Dam Dam“ soll laut Eigenbeschreibung für einen Schlag, einen Herzschlag stehen – ich bin gespannt und bleibe dran.</p>  <p><b>FESTKLUB - MARKE MIT VISIONEN</b></p>  <p>Im Gegensatz dazu der Festklub – keine Location, sondern ein Kollektiv, das in den letzten Jahren zum fixen Bestandteil der Wiener Clublandschaft geworden ist. Entstanden aus einer Clique von Freund:innen, heute mit einem klaren Profil: Formate wie Breakfast Club, der Schöne Sonntag oder Masha tanzt sind längst feste Größen im Kalender. Der Stil: detailverliebt, ein bisschen verspielt, ein bisschen ironisch. Kuschelecken am Dancefloor, selbstgebackene Kekse, Fotoboxen – alles, was Atmosphäre schafft. Dazu eine musikalische Bandbreite zwischen Techno, House und Disco, getragen vom Grundsatz: „Liebe statt Kommerz“.</p>  <p>Der Festklub ist eine eigene Institution, eine Marke – und vielleicht auch ein Beispiel dafür, wie schnell sich alternative Ansätze im Wiener Nachtleben professionalisieren und kommerzialisieren, ob man das will oder nicht. Zwischen Familiengefühl und Marktlogik, zwischen Hedonismus und Organisationstalent – auch das ist die Realität der Szene. Im aktuellen Podcast sind Matthias und Ali bei mir zu Gast, wir verlosen 2x2 Tickets für das Event mit BEN UFO in der Forelle am 5.9. - mehr hört Ihr, wenn Ihr hört.</p>  <p>    </p>  <p>Die nächste Ausgabe gibt's in zwei Wochen am 18. September 2025.</p>]]></content:encoded>
                                <pubDate>Thu, 04 Sep 2025 08:00:00 +0000</pubDate>
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		            <itunes:keywords>club, djs, wien, szene, kultur, musik, berlin, insider, festklub, ben ufo, klangkünstler, verknipt, rave</itunes:keywords>
            		<itunes:author>Radio Superfly</itunes:author>
            	        </item>
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            <title>Club Kultur #141 | „Tequila mit Salz &amp; Zitrone?“</title>
			<itunes:title>Club Kultur #141 | „Tequila mit Salz &amp; Zitrone?“</itunes:title>
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                <itunes:summary>Rudi Wrany im Gespräch mit Bert Jachmann und Bono Goldbaum über den Liquid Market im Otto-Wagner-Areal und seine Bedeutung für die Clubkultur. (superfly.fm)</itunes:summary>
                                    	<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align:justify"><b>DER EINFACHE WEG</b></p>  <p>Der Wiener Spätsommer gleicht einer einzigen Endlosschleife: egal ob Donaukanal, Dachterrasse oder Wiese – der Soundtrack zum Abgesang ist nahezu identisch. DJs, die sich äußerlich zwischen urbanem Hipster und Hochzeitsbeschaller bewegen, bekleben die Stadt mit einem stromlinienförmigen Einerlei, das für die einen Tanzfläche bedeutet und für die anderen Fluchtreflex. Musik zum Davonlaufen, verkleidet als Musik zum Tanzen. Man könnte böse meinen: Es wird Zeit, dass die Temperaturen wieder sinken. In einem interessanten Podcast hörte ich unlängst darüber, dass es bei uns auch daran liegen mag, dass elektronische Musik nicht in die Gesellschaft findet. Die Höhepunkte sind Schlagernächte und sonstige Schlichtheiten – vor allem, was die Medienarbeit anlangt. „Starnacht“ hier und da für Letztwähler ist omnipräsent; wer Elektronik in den Medien sucht, wird meist erst nachts um 2 irgendwo auf Arte fündig. In anderen Ländern wird die elektronische Musik, die ja zweifelsohne die Zukunft ist, ganz anders gefördert – und darum auch die schier unendliche Festivalanzahl in Holland und Belgien. Und selbst beim Nachbarn gibt es überall, in jeder Kleinstadt, ein Festival.</p>  <p style="text-align:justify">Hierzulande? Zieht euch weiß an und tanzt zu Trallala. Danke, Ö3!</p>  <p style="text-align:justify"><b>DER VERSPERRTE WEG</b></p>  <p>Dass Wien zum Ende des Sommers immer wieder seine Schattenseiten offenbart, zeigt die Absage von Niki Mautners Groove Top 2 am Dach des Neni im Prater. Offiziell war es zu laut, inoffiziell bleibt vieles im Dunkeln: War es Konkurrenzneid, bürokratische Pedanterie oder schlicht eine unerbittliche Behörde? Fakt ist: Die Fortsetzung findet nicht statt. Die Party blieb eine Sternschnuppe. Ein Umweg, der symptomatisch wirkt für eine Stadt, die ihre Subkultur gern bewundert, aber ungern duldet. Dafür kommt ja jetzt wenigstens der Song Contest…</p>  <p style="text-align:justify"><b>DER GEDÄMPFTE WEG</b></p>  <p>Auch im Gleis 19 bleibt es vorerst etwas leiser, also noch am Anfang des Sommers. Aber: Die Gespräche mit der Magistratsabteilung laufen, man hofft auf gute Ergebnisse, die den Lautstärkeregler irgendwann wieder nach oben drehen lassen. Bis dahin: gedämpfter Optimismus und kein Interview. Vielleicht wurde ja schon zu viel geredet – lassen wir es mal ruhen...</p>  <p style="text-align:justify"><b>DER NEUE WEG?</b></p>  <p>Im Schönbrunner Schlosspark bzw. dem Ehrenhof wirft das Open-Air-Konzert von Paul Kalkbrenner seine langen Schatten voraus. Die Veranstalter melden erfreuliche Ticketverkäufe – es gibt nämlich keine mehr. Parallel dazu hat das Club O im 1. Bezirk sein Herbstprogramm vorgestellt – eine Art Überbietungswettbewerb, der fast schon nach satirischer Kapitalismuskritik riecht. Fatboy Slim, Klangkarussell, Lilly Palmer – Namen, die beweisen sollen, dass das Geld nicht abgeschafft wurde, sondern hier noch arbeitet. Die neue Serie „Signal“ soll den Herbst einläuten, flankiert von einem geplanten Mini-Festival in der Vösendorfer Pyramide. Man könnte meinen, der Subtext lautet: Wer nicht klotzt, fällt aus dem Raster. Die Pyramide ist aber auch wirklich eine Neuentdeckung…</p>  <p style="text-align:justify"><b>DER DUNKLE WEG</b></p>  <p>Noch dunkler wird es in der Innenstadt. „Der Standard“ berichtete jüngst über den Umbau des ehemaligen Rosenberger-Restaurants auf der Kärntner Straße. Dort soll ein neuer VIP-Nachtclub entstehen. Pikant ist weniger die noble Adresse, sondern die Logistik: Mitte Juli fuhr ein weißer Lieferwagen mit ukrainischem Kennzeichen und der Aufschrift „Humanitarian Aid“ vor. Statt Hilfsgütern für die Ukraine wurden Möbel ausgeladen – direkt ins zukünftige Etablissement. Als sei das nicht schon grotesk genug, kam es zeitgleich in der Tiefgarage des Hauses zu einem Vorfall mit einem ehemaligen O-Betreiber, dessen betuchter ukrainischer Partner nun seine Wampe in Marbella knusprig brät. Die (neuen) Betreiber schweigen, die Behörden sehen genauer hin. Was bleibt, ist eine Mischung aus Kriminalstück, geopolitischer Groteske und Wiener Nachtleben – alles auf einer Bühne. Und die Devise: Leg dich nicht mit jedem ins (geschäftliche) Bett. Diese geklonten Dinner-Dance-Kleschn warten auch immer sehr sympathisch…</p>  <p style="text-align:justify"><b>DER FLÜSSIGE WEG</b></p>  <p>Und schließlich der Liquid Market, heuer mit besonderer Bedeutung: Das Festival der Trinkkultur feiert sein zehnjähriges Bestehen. Was einst als Experiment begann – ein Klassentreffen für Barkeeper und Spirituosen-Liebhaber – hat sich zum größten Cocktail-Event der Stadt entwickelt. Austragungsort ist diesmal erstmalig das Otto-Wagner-Areal, ein Schauplatz, der selbst wie ein Symbol wirkt: Zwischen Jugendstil und urbaner Industriearchitektur entfaltet sich ein Fest, das von der Vielfalt der Bars, den internationalen Gästen und einer gewissen Selbstinszenierung lebt. Über 80 Bars, unzählige Drinks, Workshops, Tastings – ein Ereignis, das die Barkultur als gesellschaftliches Ereignis begreift. Doch die Ironie bleibt: Zwischen kunstvollen Mixgetränken, Social-Media-tauglichen Momenten und der Suche nach Authentizität schwingt auch hier der Ton einer perfekt kuratierten Inszenierung mit. Ein Festival wie ein Spiegel – glitzernd, verführerisch, aber auch selbstbewusst im Wissen um die eigene Oberfläche. Und mittendrin: Viele DJs und Side-Events. Gewinnt 2 x 2 Tickets, wenn ihr die Frage richtig beantwortet.</p>  <p style="text-align:justify">Die nächste Ausgabe gibt's in zwei Wochen am 04. September 2025.</p>]]></content:encoded>
                                <pubDate>Thu, 21 Aug 2025 07:15:00 +0000</pubDate>
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            	        </item>
            <item>
            <title>Club Kultur #140 | „Der ganze Spar tanzte“</title>
			<itunes:title>Club Kultur #140 | „Der ganze Spar tanzte“</itunes:title>
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                <itunes:summary>Im Gespräch mit Michael „DJ Landgraf“ Pachler über die Clubkultur abseits der Clubs – in Bars, Lounges und...Supermärkten. (superfly.fm)</itunes:summary>
                                    	<content:encoded><![CDATA[<p><b>CRUEL SUMMER</b></p>  <p>Das Paradiesgarten Festival 2025 ist Geschichte. Und wie jedes Jahr stellt sich die Frage: War’s schön? Ja. War’s trocken? Natürlich nicht. Während sich das Gelände rund um das barocke Schloss Prugg erneut in ein elektronisches Feenland verwandelte, verwandelten sich Sneakers in Morastfänger und Outfits in Feuchtraumtextilien. Vor allem der Samstag fiel meteorologisch ins Wasser – oder besser gesagt: in den Gatsch. Wer da nicht gut vorbereitet war, bekam spätestens am Montag Besuch von Halsweh, Schnupfen und Frust. Die anderen Tage? Wettertechnisch durchwachsen, immerhin. Sonntag – mit Charlotte de Witte als Gassenhauer-Garantin – war dann ordentlich voll.</p>  <p>Unterm Strich bleibt: Location top, Produktion top, Publikum entspannt und wetter resistent. Kein Drama, kein verirrter Technokrieger, keine Social-Media-Shitstorms. Nur Festival. Nächstes Jahr wieder – und diesmal vielleicht mit Wetter, das nicht aus der Hölle von Noahs Arche stammt.</p>  <p><b>WIEN WÄHRENDDESSEN: SOMMERLOCH MIT BEATS</b></p>  <p>Während in Bruck getanzt wurde, herrschte in Wien der saisonale Clubwinterschlaf – im August, wohlgemerkt. Indoor? Schwierig. Outdoor? Noch schwieriger. Der Regen ließ so manchem Veranstalter das Budget im Regen stehen, ganz ohne Metapher. Passend dazu veröffentlichte Time Out diese Woche ein globales Ranking der besten Städte für Nachtleben. Gewonnen hat Las Vegas. Danach Madrid, Paris, irgendwann Berlin. Und Wien? Nicht einmal unter den Top 30. Ich konnte mir ein lautes Lachen nicht verkneifen i Erinnerung an die Schilder an der Südosttangente, wo einst stand: „Tanzen wie in Berlin“. Heute tanzt man in Wien eher wie im Archiv.</p>  <p>Einer der Gründe: Der Clubbetrieb hierzulande ist selten nachhaltig. Und ich meine nicht CO₂ – ich meine kulturelle Nachhaltigkeit. Es bringt der Szene exakt gar nichts, wenn man Carl Cox für ein Wochenende in einen Edelbunker fliegt, ihn einen USB-Stick reinstecken lässt – und danach wieder alles beim Alten bleibt. Das ist kein Großdenken. Das ist Eventputz mit Glitzerfilter. Ein anderer Grund sind die teilweise absurd hohen Preise für teilweise erschreckend schlechte Qualität. Kein Wunder, dass die Jugend nicht mehr säuft, man kann sein Geld fürwahr besser einsetzen.</p>  <p><b>GLEIS 19 - BERICHT MIT BEIGESCHMACK</b></p>  <p>Nach meinem letzten Podcast zur Situation rund um Gleis 19 gab’s ein klein wenig Aufregung. Faktenlage: Die MA 36 war auf Besuch, der Sound war eines Sonntags deutlich leiser als sonst, und in den Medien wurde von „geschundenen Anrainern“ bis „überraschten Bezirkspolitiker:innen“ alles möglich berichtet, reißerisch, versteht sich. Ein kurzes Klarstellung - Interview mit dem Betreiber stand an – doch eine spontane Verkühlung machte den Termin zunichte. Wir holen das nach. Bis dahin bleibt: Ja, leiser. Ja, es findet weiterhin alles statt. Nein, es gibt keine Tragödie. Mehr dazu beim nächsten Mal.</p>  <p><b>BAR ALS NEUE BÜHNEN - DIE UNTERSCHÄTZTE LIGA</b></p>  <p>Widmen wir uns heute einem charmanten Nebenschauplatz der Clubkultur: jenen Orten, die gar keine Clubs sind, aber trotzdem Musik (und DJs) wollen. Die Rede ist von Bars, Rooftops, Hotelterrassen, Strandbars und anderen semi-noblen Plätzen, an denen der Sundowner wichtiger ist als der Subbass. Hier tritt oft auf, wer vom Clubbetrieb müde ist oder aus ihm verdrängt wurde – von einer nachdrängenden DJ-Generation mit Insta-Ready-Attitüde und TikTok-Karriereplan. Aber auch aufstrebende Djs mit Karriereplan finden hier ihren Platz. Doch unterschätzen sollte man diese Gigs nicht: Wer hier auflegt, braucht mehr als nur einen gut sortierten Stick. Hier wird selektiert, antizipiert, improvisiert. Und zwar auf Niveau.</p>  <p>          </p>  <p>Immer mehr gehobene Betriebe investieren daher in DJs – fürs Aperitivo-Gefühl, den Business-Brunch, oder jenen magischen Moment, wenn aus einem Dienstagabend plötzlich ein Filmriss wird. Die Musik soll nie nerven, sondern gewinnen, und vor allem - nie der Selbstdarstellung gereichen. Einer, der diesen Wandel früh erkannt hat, ist mein heutiger Gast: Michael Pachler, besser bekannt als DJ Landgraf – Gründer der Agentur Roadmusic, ein Mann mit Netzwerk, Weitblick und klarer Haltung. Einer, der versteht, dass Clubkultur auch ohne Club passieren kann. Aber mehr hört Ihr, wenn Ihr hört.</p>  <p>Die nächste Ausgabe gibt's in zwei Wochen am 21. August 2025.</p>]]></content:encoded>
                                <pubDate>Thu, 07 Aug 2025 07:36:00 +0000</pubDate>
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            		<itunes:author>Radio Superfly</itunes:author>
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            <title>Club Kultur #139 | &quot;Wir kommen wieder zurück!&quot;</title>
			<itunes:title>Club Kultur #139 | &quot;Wir kommen wieder zurück!&quot;</itunes:title>
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    	    	                            <description>Rudi Wrany im Gespräch mit den Machern von Radio Rudina – über den Mythos Rudina und warum es bei ihnen in der Mahlerstraße manchmal spannender zugeht als in manchem Technoclub mit Funktion-One. (superfly.fm)</description>
                <itunes:summary>Rudi Wrany im Gespräch mit den Machern von Radio Rudina – über den Mythos Rudina und warum es bei ihnen in der Mahlerstraße manchmal spannender zugeht als in manchem Technoclub mit Funktion-One. (superfly.fm)</itunes:summary>
                                    	<content:encoded><![CDATA[<p><b>AWARENESS-PFLICHT</b></p>  <p>Es wird als großer Fortschritt gefeiert: Ab 2026 müssen alle Clubs und Veranstalter mit mehr als 300 Gästen ein sogenanntes „Awarenesskonzept“ vorlegen – samt geschultem Team, versteht sich. Viele hatten das ohnehin bereits, manche haben es inzwischen wieder eingeschlafen lassen, andere müssen jetzt erstmals Zeit und Geld investieren. Befürworter sehen darin einen längst überfälligen Schritt zu mehr Sicherheit und Vertrauen. Kritiker hingegen warnen: Zu viel Bürokratie, zu wenig Feingefühl – und ein Klima, in dem Kontrolle und Denunziation überwiegen könnten. Der Grat zwischen Fürsorge und Überregulierung bleibt schmal. Warten wir’s ab. Übrigens: Es wäre auch nicht verkehrt, wenn ähnliche Konzepte künftig auf jenen Festen greifen würden, wo das Faustrecht noch immer beliebter ist als die Tanzfläche.</p>  <p><b>CLUBFRIEDHOF</b></p>  <p>Lange konnten wir stolz behaupten: Wien ist verschont geblieben. Während europaweit Clubs schließen, hielt man hierzulande tapfer durch. Doch nun hat es auch den Ponyhof erwischt – und das auf unbestimmte Zeit. Das Führungsteam hatte sich ohnehin gerade verändert: Laurent Koepp zieht es zurück nach Luxemburg. Wirtschaftlich ging es sich, wie man so schön sagt, „einfach nimmer aus“.</p>  <p>Auch sonst kein Grund zur Euphorie: Fast alle Clubs beklagen Umsatzrückgänge von 10 bis 20 Prozent. Die Jugend driftet ab – zu bereist erwähnten Matcha-Latte-Raves, Waschsalon-Partys oder Döner-Flashmobs. Oder zu Gratis-Formaten, wie etwa dem Rave am Mittwoch im Werk, das boomt, wie nie davor. Manche haben Glück – wie die Praterstraße, die sich mit starkem Tagesgeschäft durch ein gutes Gastro-Team stabilisiert.</p>  <p><b>GESCHMACKSVERLUST &amp; TEUERUNG</b></p>  <p>Wenn nichts mehr hilft, hilft vielleicht noch belangloser Kommerz. Das nennt sich dann „Partymusik“ oder – in besonders geschmackssicheren Momenten – „Stimmungshouse“. Für einige bedeutet das: Fluchtreflex. Ob das nun die Massen zurückbringt, bleibt fraglich. Fakt ist: Der schnelle Techno-Hype von 2022 flaut ab, viele versuchen sich neu zu positionieren und wieder ein wenig auf älteres Publikum zu setzten, das jahrelang links liegen gelassen wurde. Und leider hört man als Dj wieder öfter den Satz: „Kannst du nicht mal was spielen, wo man tanzen kann?“ – während man bereits tanzt.Und dann ist da noch der Preis. Feiern ist teuer geworden. Ibiza war schon immer exklusiv, jetzt ist es nur noch absurd. Kroatien hat preislich Italien überholt. Und auch hierzulande explodieren die Kosten. Kurz vor Redaktionsschluss die nächste bittere Meldung: Das Lido Festival in Linz wird 2026 keine Fortsetzung finden. Offenbar hat Österreich etwas am Feiern verlernt.</p>  <p><b>GLEIS 19 IN DER SACKGASSE</b></p>  <p>Auch aus Döbling nichts Gutes: Gleis 19 musste zuletzt mehrere Veranstaltungen wegen Lärmbeschwerden und Magistratsauflagen absagen. Die Musik wurde auf rund 70 Dezibel gedrosselt – das entspricht etwa einer Zahnarztpraxis mit Wartezimmer-Spotify. Wo genau der Fehler lag, bleibt unklar. War es eine Afterhour, die die Anrainer auf die Barrikaden trieb. War die Bezirksvorstehung überfordert oder einfach nur schlecht informiert? War die Anlage doch zu mächtig oder hat sie der Magistratsabteilung einfach nicht gefallen? Aktuell darf dort jedenfalls nur noch geflüstert werden – zumindest musikalisch. Hinter den Kulissen wird heftig verhandelt. Wir drücken die Daumen und hoffen auf ein Happy End im Bassbereich.</p>  <p><b>RUDINA BEI RUDI</b></p>  <p>Für viele DJs ist es ein Ritterschlag: Einmal bei Radio Rudina spielen – und zusehen, wie das eigene Set viral geht, während der Follower-Count explodiert. Dabei ist Rudina mehr als ein Stream. Es ist ein pulsierendes Kulturradio, mit großer Liebe zur Musik – getragen von einem Team, das Kuratierung ernst nimmt und Community lebt. Ob’s irgendwann auch auf UKW zu hören ist? Man wird sehen. Die Betreiber jedenfalls waren diesmal bei mir zu Gast – und wie immer gilt: Mehr hört ihr, wenn ihr hört.</p>  <p>           </p>  <p>Die nächste Ausgabe gibt's in zwei Wochen am 07. August 2025.</p>]]></content:encoded>
                                <pubDate>Thu, 24 Jul 2025 09:13:00 +0000</pubDate>
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            		<itunes:author>Radio Superfly</itunes:author>
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            <title>Club Kultur #138 | &quot;Kein Geisterschloss&quot;</title>
			<itunes:title>Club Kultur #138 | &quot;Kein Geisterschloss&quot;</itunes:title>
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    	    	                            <description>Rudi Wrany spricht in dieser Folge bereits zum dritten Mal mit Felix über das Paradies Garten Festival in Bruck an der Leitha. Diesmal inklusive Gewinnspiel – viermal zwei Festivalpässe warten auf neue Besitzer:innen. Zuhören lohnt sich – und könnte sich auszahlen. (superfly.fm)</description>
                <itunes:summary>Rudi Wrany spricht in dieser Folge bereits zum dritten Mal mit Felix über das Paradies Garten Festival in Bruck an der Leitha. Diesmal inklusive Gewinnspiel – viermal zwei Festivalpässe warten auf neue Besitzer:innen. Zuhören lohnt sich – und könnte sich auszahlen. (superfly.fm)</itunes:summary>
                                    	<content:encoded><![CDATA[<p><b>KÜHLE TAGE NACH HEISSER DEBATTE</b></p>  <p>Nach intensiven Hitzetagen folgte – zumindest für mich – die lang ersehnte Abkühlung. Währenddessen jagte im Fernsehen eine Klimadiskussion die nächste. Halbgares Wissen traf auf entschlossenen Nichtverstand.Am liebsten sind mir dabei jene Vertreter der Zunft: „Es ist halt Sommer, Bro.“</p>  <p>Die Donau hat sich in diesem Sommer zur bevorzugten Kulisse zahlreicher Open-Air-Veranstaltungen entwickelt – die vielerorts reduzierte Lautstärke nimmt man teils zähneknirschend hin. Ärgerlich bleibt: Immer wieder werden wilde, unangemeldete Raves anderen Projekten untergeschoben.</p>  <p>Wetterbedingt mussten zuletzt zahlreiche Veranstaltungen verschoben oder abgesagt werden – der Sommer bleibt wettertechnisch ein Glücksspiel.Immerhin: Das Flex hat sich nach Jahren gepachteter Tristesse dazu entschlossen, den öffentlichen Bereich zu verschönern und den berüchtigten Zaun zu entfernen. Ob das auch neues Publikum jenseits der treuen Drum-&amp;-Bass-Community anzieht, bleibt abzuwarten.</p>  <p><b>RAVE IM KAFFEEHAUS</b></p>  <p>Gut, „Kaffeehaus“ klingt nach Opa. Aber die modernen Barista-Lokale, die bei jungen Konsument:innen mit „Matcha Latte“ werben, sind längst voll mit neuem Klientel für Elektronikevents: der berühmten Gen Z, mit der wir Silberrücken manchmal Kommunikationsprobleme haben.</p>    <p>Das Kollektiv Tagträumer kam nun auf die Idee, unter anderem bei Ali Vogel in der Bruno-Marek-Allee (zufällig auch die Hood des Autors), unregelmäßig Tagesevents zu veranstalten. Der Name: „Matcha Rave“ oder auch „Kaffeehaus-Rave“.</p>    <p>Das Publikum ist jung – und will tanzen. Getrunken wird alles – nur kein Alkohol, schrieb sogar der Standard. Auch das Kollektiv RaveonSociety macht Ähnliches – in Waschsalons und Friseurbetrieben.</p>    <p>Dass das Ganze ein Produkt der Generation TikTok ist, wo man stets frisch aus dem Ei gepellt und gut gelaunt erscheint, ist die Kehrseite der Medaille. Ist das authentisch, oder jagt man Clickbaits?</p>  <p>Aber: Das Publikum wirkt tatsächlich gut gelaunt, friedlich und größtenteils nüchtern.</p>    <p>Eh klar, dass in den Leserbriefspalten schon wieder die Moserer rätseln, wie viele Drogen da wohl statt Alkohol konsumiert werden. Und dass das nichts mehr mit der alten Ravekultur zu tun hat. Jo e net, wir sind alt geworden…</p>  <p>Doch beim Lokalaugenschein waren –Hoffentlich kommen die Behörden nicht irgendwann mit Auflagen daher – denn bis 18 Uhr im Café ein wenig tanzen zu dürfen, muss erlaubt sein. </p>  <p><b>BAYERN UND DIE DROGEN</b></p>  <p>Anekdote am Rande: Wer in München mit Veranstalter:innen und DJs spricht, kennt’s. Die Polizei ist gnadenlos, was Drogen angeht – besonders seit der Cannabis-Legalisierung. Neulich stürmte eine Hundertschaft die Rote Sonne in München. Wo, by the way, gar nicht viele Leute waren.</p>  <p>Die Bude wurde auseinandergenommen – aber die große Ausbeute blieb aus. Meine Frage: Waren da wirklich genügend Polizisten anwesend? Oder hätte man nicht doch lieber auch noch Hubschrauber und Panzer schicken sollen – für die paar Krümel, die man gefunden hat?</p>  <p><b>DREI TAGE PARADIES</b></p>  <p>Und wieder ist ein Jahr vergangen – das Paradies Garten Festival steht vor der Tür.Das sympathische Outdoor-Event im Schlossgarten Prugg bei Bruck an der Leitha geht in die vierte Runde. Diesmal ließ man sich auch ein wenig vom Mothership „Paradies City“ unter die Arme greifen – und hat mit Charlotte de Witte die Königin des Peak-Time-Techno aus Belgien für den Sonntag gebucht, die mit den Veranstaltern bestens vernetzt ist. Vielleicht etwas im Gegensatz zur Devise, auf ganz große und Türe Headliner verzichten zu wollen. Aber Charlotte wollte kommen, und dann ist alles leichter.</p>  <p>Auch der Rest des Line-ups auf drei Bühnen kann sich sehen lassen. Ja, man hat manchmal das Gefühl, die heimischen DJs kommen immer aus derselben Bubble – aber das hält einen nicht vom Besuch ab. Das Festival ist ökologisch extrem nachhaltig, achtet auf Diversität und hat seit Jahren ein bewährtes Awareness-Team. Besucher:innen kommen bequem mit der ÖBB hin und zurück – es gibt Sonderzüge und Hotel-Packages. Nur: Campen ist heuer nicht mehr möglich. Aber da das Festival schon um 1 Uhr früh endet, kommt trotzdem jede:r bequem heim.</p><b>Jetzt mitmachen &amp; gewinnen! </b>In dieser Folge verlosen wir 4×2 Festivalpässe für das Paradies Garten Festival. Aber dafür müsst ihr den Podcast hören!<p><b></b></p>]]></content:encoded>
                                <pubDate>Thu, 10 Jul 2025 08:18:00 +0000</pubDate>
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		            <itunes:keywords>techno, house, pradiesgartenfest, festival, news, wissen</itunes:keywords>
            		<itunes:author>Radio Superfly</itunes:author>
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            <title>Club Kultur #137 | „Techno im Ehrenhof – Schönbrunn als große Bühne“</title>
			<itunes:title>Club Kultur #137 | „Techno im Ehrenhof – Schönbrunn als große Bühne“</itunes:title>
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    	    	                            <description>Rudi Wrany im Gespräch mit Florian Stiglitz und Wolfgang Sauter über die große Machbarkeitsstudie vor dem Schloss Schönbrunn: Am 12. September wird dort Paul Kalkbrenner auftreten. Doch ist das nur ein einmaliges Spektakel – oder der Auftakt für regelmäßige Events an Wiens prominentester Adresse? Wird das Weltkulturerbe zur Bühne? (superfly.fm)</description>
                <itunes:summary>Rudi Wrany im Gespräch mit Florian Stiglitz und Wolfgang Sauter über die große Machbarkeitsstudie vor dem Schloss Schönbrunn: Am 12. September wird dort Paul Kalkbrenner auftreten. Doch ist das nur ein einmaliges Spektakel – oder der Auftakt für regelmäßige Events an Wiens prominentester Adresse? Wird das Weltkulturerbe zur Bühne? (superfly.fm)</itunes:summary>
                                    	<content:encoded><![CDATA[<p><b>DER WETTERGOTT IST WIENER</b></p>  <p>Pride Parade am 14. Juni: strahlender Sonnenschein. Donauinselfest? Ebenfalls makelloses Wetter, ausgelassene Stimmung – und vor allem: keine nennenswerten Zwischenfälle. Wenn man die üblichen suderanten Social-Media-Kommentare ausklammert, bleibt festzuhalten: Unsere Gesellschaft wird zwar grantiger, aber feiern kann sie noch. Social Media jedenfalls beweist täglich, wie aggressiv das Digitale geworden ist. Wäre ich nicht, was ich bin…</p>  <p><b>OZ UND VORBEI</b></p>  <p>Void hat seine Instagram-Seite deaktiviert. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt. Aber spätestens seit der Thomas-Schmid-Affäre wissen wir: Alles kann wiederhergestellt werden. Alles! Vielleicht also nur ein raffinierter Werbe-Schachzug? Who knows. ;-) Auch das „O“ ist in Sommerpause – samt „Oz Fridays“. Meine Tränen darüber sind schnell getrocknet. Die gesichtslose Gelddruckmaschine kehrt im Herbst garantiert zurück. Mit etwas angeblich „absolut Neuem“. Gähn.</p>  <p><b>BACK TO BACK TO BACK TO BACK</b></p>  <p>Der neueste Trend auf Ibiza und anderswo: DJ-Back-to-Back-Sets – gerne zu dritt oder viert. Was das bringt, außer dass niemand mehr seine musikalische Geschichte erzählen kann? Richtig: Geld. Noch mehr Geld. Und ein bisschen mehr Geld. Die immergleichen Gesichter spielen sich gegenseitig die Tracks zu, während das Publikum glaubt, etwas ganz Großem beizuwohnen. Ist aber hoffentlich nur ein Trend, der schnell vorbeizieht. Oder wer weiß, vielleicht legen einmal 10 Djs B2B auf…</p>  <p><b>MACHBARKEITS...WAS?</b></p>  <p>Unter dem nüchternen Untertitel einer Machbarkeitsstudie findet am 12. September ein Konzert von Paul Kalkbrenner im Ehrenhof des Schlosses Schönbrunn statt. Bereits 2021 standen dort Solomun und Kalkbrenner auf der Bühne – damals noch unter Pandemiebedingungen. Seither wurde es ruhiger um den Standort. Beschwerden der Anrainer – ja, im Schloss wohnen tatsächlich Menschen – führten zu einer starken Reduzierung der Konzerte, und wenn eines stattfand, gab es ständige Beschwerden.</p>  <p>Nun also erfolgt ein neuer Anlauf. Mit dabei: Sound-Guru Wolfgang Sauter, der als Sounddesigner fast hinter jedem Club dieser Stadt steht. Und Veranstalter Florian Stiglitz, der sich aus dem Hintergrund jetzt ins Rampenlicht wagt – gemeinsam mit seinen deutschen Partnern.</p>  <p>Wenn Schallschutz und Anrainerregelungen greifen, könnten ab 2026 wieder regelmäßig bis zu zehn Konzerte pro Jahr im Ehrenhof stattfinden. Die Schlossverwaltung zeigt sich offen – aber nur, wenn keine Einwände kommen. Mehr dazu hört ihr, wenn Ihr hört – und dort gibt’s auch Tickets!</p>  <p>Wir verlosen 2x2 Tickets für das Konzert von Paul Kalkbrenner am 12. September im Ehrenhof Schönbrunn.</p>  <p>       </p>  <p style="text-align:justify">Die nächste Ausgabe gibt's in zwei Wochen am 10. Juli 2025.</p>]]></content:encoded>
                                <pubDate>Thu, 26 Jun 2025 08:01:00 +0000</pubDate>
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		            <itunes:keywords>o der klub, paul kalkbrenner, signal, schönbrunn, festival, musik, techno konzert, wien, berlin</itunes:keywords>
            		<itunes:author>Radio Superfly</itunes:author>
            	        </item>
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            <title>Club Kultur #136 | &quot;Kein Abstellgleis&quot;</title>
			<itunes:title>Club Kultur #136 | &quot;Kein Abstellgleis&quot;</itunes:title>
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    	    	                            <description>Rudi Wrany im Gespräch mit Nico über eine neue Open-Air-Location im partyarmen Döbling – und mit Shirin über die tanzende Drogerie. (superfly.fm)
- In Gedanken bei den Opfern von Graz, was „Feiern“ gerade in den Hintergrund rückt. </description>
                <itunes:summary>Rudi Wrany im Gespräch mit Nico über eine neue Open-Air-Location im partyarmen Döbling – und mit Shirin über die tanzende Drogerie. (superfly.fm)
- In Gedanken bei den Opfern von Graz, was „Feiern“ gerade in den Hintergrund rückt. </itunes:summary>
                                    	<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align:justify"><b>PRIDE AUF WIEN, ABER NICHT IN ALLE CLUBS</b></p>  <p>Die Pride-Phase wird zunehmend zu einem der stärksten Monate für Stadttourismus und Eventszene. Am Höhepunkt, dem Tag der Parade, reißen sich die Clubs um ein Stück vom Kuchen – fast möchte man sagen: egal, wie sie wirklich zum Thema stehen. Je größer der Club und je näher zur Ringstraße, desto fetter das Stück. In einem Club nahe der Oper hätte eine offizielle Afterparty stattfinden sollen, doch dazu kam es nicht. Man könne nicht genügend „Awareness“ schaffen für so viel buntes Publikum – schließlich sei der Stammgast eher „der Georg aus Hinterkammern und die Tanja aus Kleingeisteln“. So weit, so polemisch.</p>  <p style="text-align:justify">Nun prangen aber trotzdem die fetten "Pride Afterparty"-Poster an den gut einsehbaren Fenstern. Es passt zur charakterlichen Ausrichtung des Clubbetreibers: Was interessiert mich die Pride – außer, wenn sie Geld bringt? Die Blumen, die er dafür bekommt, werden wohl schnell verwelken.</p>  <p><b>STECKER AUS DER VOID</b></p>  <p>Das Void-Kollektiv versuchte sich am 31. Mai in der Metastadt. Im Vorfeld wurde viel über mögliche Lautstärkeprobleme gemunkelt – wir haben berichtet: Schon im Vorjahr mussten dort (v. a. indoor) viele Events wegen Lärm abgesagt werden. Bis 22 Uhr lief das Event rund um Fantasm und Lessss noch gut und plangemäß. Doch dann: (Fast) Stille. Warum? Void selbst begründete das mit „kurzen Anrainerbeschwerden“ und angeblichen „Erholungspausen“ fürs Publikum. Der Wiener DJ Joey wurde gnadenlos ausgepfiffen, weil der Sound zu leise war. Er verließ unter Tränen das DJ-Pult – und bekam vom Veranstalter auch noch Vorwürfe, er hätte "weiterspielen" sollen. Mit 80 dB – auf einer Hardtechno-Party!</p>  <p>Viele verließen enttäuscht das Gelände und posteten ihren Unmut. Void ließ mehrere Beiträge löschen und erklärte das Event zum „Meilenstein“. Einsicht? Fehlanzeige. Halbherzige Statements über „Soundprobleme“ entsprachen nachweislich nicht der Wahrheit. Fast wirkt es, als wolle man das Thema aussitzen. Denn bereits für den Winter plant Void mit der „Verknipt – Vienna Edition“ im Hallmann Dome den nächsten Coup. Der Dome war zuletzt bei Raves für ca. 1.700 Personen zugelassen – ob sich das ausgeht, bleibt abzuwarten. Auf Presseanfragen reagierte man patzig – später gar nicht mehr...</p>  <p>Mein Tipp: Spielt fair. Wenn etwas schiefläuft, dann offen und transparent agieren. Jeder wusste, dass indoor in der Metastadt nicht laut gespielt werden darf. Dass es dann ab ca. 1 Uhr doch wieder lauter wurde, lag simpel daran, dass man nach Abgang der Behörden einfach wieder aufgedreht hat, um den totalen Super-GAU zu verhindern. Ein Gau war es trotzdem. Bitte: nicht noch einmal so.</p>  <p><b>GLEIS 19 - EIN PARTYDORF FÜR DÖBLING</b></p>  <p>Mitten in Döbling (Gunoldstraße 12) eröffnet die neue Outdoor-Location Gleis 19. Von Sonntag bis Samstag verwandelt sich das Zwischennutzungsprojekt in einen urbanen Treffpunkt für elektronische Beats – von gemütlichen After-Work-Sessions bis zu ganztägigen Techno-Events. Aktuell stehen Events wie die Cybertribe × Playdate Open Air Pre-Party am 20. Juni 2025 oder das VNV-Kollektiv-Event am 27. Juni 2025 auf dem Programm (jeweils 15–22 Uhr, Eintritt: 10 €).</p>  <p>Der charmante Hinterhof bietet Platz für einige hundert Gäste – ideal für eine familiäre Festival-Atmosphäre mit zentraler DJ-Bühne und gemütlichen Lounge-Zonen. Frische Luft, Tageslicht, entspannte Crowd. Die überschaubare Location eignet sich auch für viele andere Konzepte: Workshops, Food-Events, Kinderprogramme oder Community-Formate wie „Family &amp; Friends“. Niko, der die Location entdeckt hat, und Shirin, die auch hinter dem Projekt „Drogerie geht tanzen“ steht, waren bei mir im Studio. Mehr hört ihr, wenn ihr hört.</p>  <p>Wir verlosen 2×2 Tickets für das nächste Open-Air-Event im Gleis 19 – schreibt uns und besucht unsere <a href="https://www.instagram.com/clubkultur_podcast/">Instagram-Seite!</a></p>  <p>        </p>  <p style="text-align:justify">Die nächste Ausgabe gibt's in zwei Wochen am 26. Juni 2025.</p>]]></content:encoded>
                                <pubDate>Thu, 12 Jun 2025 06:50:00 +0000</pubDate>
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		            <itunes:keywords>open airs, techno, kommerz, wien, kollektiv, rave, dance, events, void, metastadt, probleme</itunes:keywords>
            		<itunes:author>Radio Superfly</itunes:author>
            	        </item>
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            <title>Club Kultur #135 | „Es wird gediegen gegrölt“</title>
			<itunes:title>Club Kultur #135 | „Es wird gediegen gegrölt“</itunes:title>
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    	    	                            <description>Rudi Wrany in einem der seltenen Interviews mit Peter Kruder und Richard Dorfmeister über ihre neue Tour mit Band, den K&amp;D-Wein und die Elbphilharmonie. (superfly.fm)</description>
                <itunes:summary>Rudi Wrany in einem der seltenen Interviews mit Peter Kruder und Richard Dorfmeister über ihre neue Tour mit Band, den K&amp;D-Wein und die Elbphilharmonie. (superfly.fm)</itunes:summary>
                                    	<content:encoded><![CDATA[<p><b>SOMMER WO BIST DU?</b></p>  <p>Der Mai war eher ein März. Regen, Kälte, laufend abgesagt Open Air Events, das Wetter kann es einem nicht recht machen. Ich muss ständig schmunzeln ob der vielen Beharrlichen, die auch bei 10 Grad und Wind in Shorts und Flip Flops flanieren. Am Ende liegt man dann, wie ich, mit Männergrippe flach. Aber bald, bald krieg es 30 Grad…</p>  <p><b>TEMPO-REVOLUTION: TECHNO IM DEUTSCHSCHPRACHIGEN RAUM</b></p>  <p>In Deutschland, Österreich und der Schweiz erleben Clubs und Festivals einen regelrechten Geschwindigkeitsrausch. Ein Generationswechsel hat den Puls auf 140 BPM und mehr beschleunigt, maßgeblich befeuert durch virale „Ravetok“-Clips auf TikTok und Instagram. Junge Besucher verlangen unmittelbare, kraftvolle Drops ohne lange Builds. Veranstaltungsorte und DJs haben ihre Warm-up-Sets drastisch verkürzt und starten direkt im Adrenalinmodus. Was viele nicht so gut finden, wünscht sich die Jugend jedoch, auch weil die Zeit zum Feiern kürzer und dafür umso intensiver sein soll. Gleichzeitig verschmelzen Techno-Klänge zunehmend mit Trance- und Hardstyle-Elementen, wodurch neue Hybrid-Genres entstehen. Viele neue Crews in Wien nutzen die Gunst der Stunde und veranstalten On-off-Events – bloß fehlen oft die passenden Locations.</p>  <p><b>GLEIS 19 - URBANES OPEN AIR IM NORDEN</b></p>  <p>Seit Mai 2025 bereichert Gleis 19 im 19. Bezirk nahe dem Bahnhof Heiligenstadt die Wiener Clublandschaft. Der beschauliche Open-Air-Bereich fasst einige hundert Besucher und hat bisher Community-Events wie Citrus Cue x Subwaves und das Jubiläum „8 Jahre Techno entgleist“ umgesetzt. Neben Partys bietet Gleis 19 Workshops zu Sounddesign, Networking-Formate und Pop-up-Märkte unter freiem Himmel. Mehr dazu in einer der nächsten Podcast-Folgen.</p>  <p><b>KRUDER &amp; DORFMEISTER: ALLE 5 JAHRE WIEDER</b></p>  <p>Peter Kruder und Richard Dorfmeister prägen seit den 1990er-Jahren die Szene des Downbeat mit ihrer unverwechselbaren Mischung aus organischen Samples, loungigen Grooves und subtiler Elektronik. Ihr Album The K&amp;D Sessions (1998) begeisterte Publikum und Presse von London bis Tokio und machte sie bis heute zu Stars der elektronischen Musik. Für viele immer noch die einzigen mit Nachhall in Österreich. Mit der Live-Show K&amp;D Sessions Live 2024/2025 führen sie diese Erfolgsgeschichte fort: Neben klassischen Remixes präsentieren sie unveröffentlichte Tracks und Archivaufnahmen aus ihrem Debüt 1995, untermalt von eigens produzierten Projektionen und immersiver Lichtgestaltung. Und live heißt hier wirklich live: Die Tracks werden von einer eigens gecasteten Band neu interpretiert.</p>  <p>Mehr hört ihr im Podcast – die Shows in Wien sind leider schon ausverkauft.<b></b></p>  <p><b></b></p>]]></content:encoded>
                                <pubDate>Thu, 29 May 2025 09:45:00 +0000</pubDate>
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		            <itunes:keywords>open airs, techno, kommerz, wien, kollektiv, rave, dance, events, kruder und dorfmeister, kd, drumandbass</itunes:keywords>
            		<itunes:author>Radio Superfly</itunes:author>
            	        </item>
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            <title>Club Kultur #134 | &quot;Wir wachsen stetig&quot;</title>
			<itunes:title>Club Kultur #134 | &quot;Wir wachsen stetig&quot;</itunes:title>
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                <itunes:summary>Rudi Wrany im Gespräch mit Kristof Grandits und Mela Leøne über Open-Airs in Wien, Diversität – und verbale Fehltritte. (superfly.fm)</itunes:summary>
                                    	<content:encoded><![CDATA[<p>80 JAHRE DANACH</p>  <p>Eigentlich könnten wir gerade sehr zufrieden sein. In diesen Tagen liefen die Bilder der letzten Kriegstage vor 80 Jahren in Endlosschleife über die Bildschirme – Zerstörung, Leid, Trümmerlandschaften. Heute wirkt das alles für viele so weit weg wie Geschichten aus der Monarchie, wie sie alte Leute in meiner Kindheit noch erzählt haben. Und doch: Wir werden immer unzufriedener, gereizter, grantiger. Ein Teil davon lässt sich sicherlich auf soziale Medien und ihre KI-generierten Falschmeldungen zurückführen, die unsere Filterblasen täglich füttern. Wohin das alles noch führen soll? Ich weiß es nicht. Was ich aber weiß: Viele ehemalige DJ-Kollegen sind aus meinem Leben verschwunden – entfremdet, neue Wege, andere Bubbles. Manchmal ist das so.</p>  <p>VOID - JUNG, LAUT, MUTIG</p>  <p>Vor Kurzem in der Grellen Forelle kennengelernt: Void – eine junge, ambitionierte Truppe von Veranstaltern, die zwar nicht in den Podcast wollten, aber dennoch Props verdienen. Wer sich an einem notorisch schwierigen Datum wie dem 31. Mai an ein Festival in der MetaStadt wagt, zeigt Rückgrat. Zur Erinnerung: Letztes Jahr fielen dort mehrere Events dem Lautstärke-Thema zum Opfer. Dieses Jahr soll’s besser laufen. Auch als Partner von Verknipt in Österreich mischen die Jungs mittlerweile mit. Der Sound? Natürlich hart. Was sonst?</p>  <p>LA DORÉE - VORHANG AUF FÜR DIE NÄCHSTE BAR-VENUE</p>  <p>Am 15. Mai eröffnet mitten im ersten Bezirk La Dorée – Bar, Club oder irgendwas dazwischen. Hinter samtigen Vorhängen und goldenen Details soll sich laut Eigenbeschreibung eine „luxuriöse Bar mit einzigartigem Nachtleben-Erlebnis“ verbergen. Ob das nun mehr ist als goldverzierte Selbstinszenierung? Wir werden sehen. Fakt ist: Solche Konzepte schießen in Wien derzeit wie Schwammerl aus dem Boden. Aber: Chapeau! – in Sachen Nachtleben tut sich was. Vom oft beschworenen Clubsterben merkt man jedenfalls (noch) wenig.</p>  <p>PIZZA IN DER PRATERSTRASSE - JETZT AUCH BEI TAGESLICHT</p>  <p>Neu auch: In der Praterstrasse gibt’s wieder Pizza – diesmal tagsüber. Möglich macht’s eine Kooperation mit den Betreibern des Monte Ofelio. Ein weiterer Versuch, im hippen Grätzel auch das Tagespublikum dauerhaft zu gewinnen.</p>  <p>TECHNO IM KOPF - KRISTOF UND MELA IM STUDIO</p>  <p>Kristof Grandits, aka der „Mayor“ von Techno Vienna, ist eine Figur zwischen Lokführer und Lokalmatador. Tagsüber ÖBB-Zugführer, nachts Veranstalter – und das mit wachsendem Einfluss. Mit Formaten wie Techno am Wasser, Techno Picknick ist er längst ein Fixpunkt in der Wiener Open-Air-Szene. Sein Projekt Techno Vienna verbindet mittlerweile mehr als nur Feierwütige – es bringt Generationen, Subgenres und Szenen zusammen, die früher eher parallel als gemeinsam existierten.</p>  <p>Klar: Auch Kristof hat seine Aussetzer – wenn ihm der Kragen platzt, haut er in die Tasten. Nicht immer ohne Folgen, aber er nimmt’s sportlich und spricht offen darüber. An seiner Seite heute: Mela Leøne – DJ, Mentorin, Teil des YN Collective und Resident bei Techno Vienna. Sie steht für eine neue, diverse Generation an DJs in Wien. Ihr Sound: kraftvoll, emotional, zwischen Peak-Time-Ekstase und tiefer Trance. Ihr Engagement: Donna Decks, eine Plattform zur Förderung weiblicher Nachwuchs-DJs. Ob Rave oder Clubnacht – Mela ist da, wo Energie ist.</p>  <p>Mehr hört ihr, wenn ihr hört. Wir verlosen 2x2 Tickets für Techno am Wasser – einfach auf Instagram liken und uns schreiben!</p>  <p>       </p>  <p style="text-align:justify">Die nächste Ausgabe gibt's in zwei Wochen am 29. Mai 2025.</p>]]></content:encoded>
                                <pubDate>Thu, 15 May 2025 07:24:00 +0000</pubDate>
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		            <itunes:keywords>open airs, techno, kommerz, wien, kollektiv, rave, dance, events</itunes:keywords>
            		<itunes:author>Radio Superfly</itunes:author>
            	        </item>
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            <title>Club Kultur #133 | &quot;Raven am Mittwoch – Sexpositiv, schlafwandlerisch und politisch korrekt verwirrt&quot;</title>
			<itunes:title>Club Kultur #133 | &quot;Raven am Mittwoch – Sexpositiv, schlafwandlerisch und politisch korrekt verwirrt&quot;</itunes:title>
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                <itunes:summary>In dieser Folge spricht Rudi Wrany mit dem charmanten Osttiroler Thomas Zollner aka Tomagan über die Übersiedlung seines Formats „Rave am Mittwoch“ ins Werk, die neue, leicht entmystifizierte Sex-Positive-Reihe Somnambul – und was sich sonst noch so tut in der Wiener Nacht- und Zwischenwelt. (superfly.fm)</itunes:summary>
                                    	<content:encoded><![CDATA[<p><b>ERSTER MAI</b></p>  <p>Die Wien-Wahl ist geschlagen, der ganz große Rechtsruck ist (noch) ausgeblieben, und wir gönnen uns zwei Jahre pseudo-politischer Ruhe. Doch was hat das Nachtleben davon? Kurz: wenig. Zwar gibt es eine Novelle zum Veranstaltungsgesetz, aber die gilt – Überraschung – vor allem für die großen Fische. Die kleinen Clubs schauen wieder mal durch die Finger. Und das Anrainer:innenschutzgesetz? Weiterhin ein Missverständnis mit Gesetzescharakter.</p>  <p><b>ERSTES MAL</b></p>  <p>Das Technocafé eröffnete am 29. April und platzte – wie gewohnt – aus allen Nähten. Kein anderes Format füllt den Volksgarten Pavillon derart zuverlässig wie Sandra Kendl und ihr Team. Und ja, auch andere Musikformate finden dort nach wie vor statt: von Fruity Hop über Liveacts bis zu 90s-Partys. Techno &amp; House? Weniger als früher – aber es gibt sie noch: KSOT, SOUL. In unseren Köpfen sind da noch die erinnerungswürdigen Nächte mit Kruder &amp; Dorfmeister oder Happy in den Neunzigern. Die Location ist auch eine der schönsten Wiens. Die Anlage: Egal, wenn es passt, muss es nicht so scheppern.Und rund um die Praterstrasse gibt’s bald Neuigkeiten: ein Partner für den Tagesbetrieb wurde endlich gefunden. Mehr dazu demnächst. Stay tuned.</p>  <p><b>SOMNAMBUL</b></p>  <p>Ein neues Format aus Berlin, das es nun auch in unregelmäßigen Abständen ins Werk verschlägt. Somnambul ist sexpositiv, queerfreundlich und technoid – der Name steht für das „schlafwandlerische“ Schweben durch Raum, Bass und Begehren. Der Dresscode? Nicht mehr ganz so kinky-strikt. Die Hypewelle um Sex-Positivity hat sich ein bisschen gelegt, dafür ist die Musik umso stärker. Und: weniger Dogma, mehr Dasein – das scheint der Wiener Zugang zu sein.</p>  <p><b>STUDIOGAST: TOMAGAN</b></p>  <p>Mitbürger, DJ, Veranstalter: Thomas Zollner ist seit Jahren fixer Bestandteil der Wiener Technoszene. Bekannt wurde er mit "Techno Entgleist", legte für Les Suspects Habituels auf, und initiierte 2022 gemeinsam mit mir das Format "Rave am Mittwoch" – als Nachfolger des legendären Nachtschwimmer in der Pratersauna. 2023 übernahm er allein, entwickelte das Format weiter, und übersiedelte – nach Betreiberwechsel – ins Werk. Dort läuft „Rave am Mittwoch“ seit April bei freiem Eintritt – und mit wachsendem Erfolg. Nebenbei tritt Tomagan auch gemeinsam mit seiner Freundin Artemis als DJ-Duo auf – und eigentlich hätte auch seine musikalisch begabte Partnerin mitkommen sollen. Leider war sie zum Aufnahmetermin verhindert. Aber das nächste Mal...</p>  <p>Gewinnspiel: Wir verlosen 2×2 Tickets für die nächste Technosause im Werk!</p>  <p>Doch mehr hört ihr, wenn ihr hört.Jetzt reinhören, weiterschicken, drüber lachen, drunter tanzen. Schickt mir eure persönliche Meinung, Anmerkungen, Inputs oder Themenvorschläge an.</p>  <p>      </p>  <p style="text-align:justify">Die nächste Ausgabe gibt's in zwei Wochen am 15. Mai 2025.</p>]]></content:encoded>
                                <pubDate>Thu, 01 May 2025 09:31:00 +0000</pubDate>
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		            <itunes:keywords>tomagan, zwidemu, rave, techno, wien, berlin, somnambul, trance, house, grelle forelle, wissen, talk, podcast, info, musik, interview</itunes:keywords>
            		<itunes:author>Radio Superfly</itunes:author>
            	        </item>
            <item>
            <title>Club Kultur #132 | &quot;Tanz im Feuerdorf&quot;</title>
			<itunes:title>Club Kultur #132 | &quot;Tanz im Feuerdorf&quot;</itunes:title>
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    	    	                            <description>Rudi Wrany hat in dieser Folge zwei Gäste im Clubkultur-Podcast auf Radio Superfly. Zunächst spricht er mit Adrian Tronic über einen neuen Veranstaltungsort im Wiener Prater, der sich anschickt, ein Fixpunkt für die lokale Szene zu werden. Danach geht es um eine Debatte, die derzeit viele in der Branche beschäftigt: Steve Hope, Vorsitzender der DJ-Gewerkschaft DECK, spricht über rechtsextreme Tendenzen in der Szene, Verantwortung und Handlungsmöglichkeiten, sowie einen konkreten Fall, bei dem DECK Rechtsbeistand angeboten hat. (superfly.fm)</description>
                <itunes:summary>Rudi Wrany hat in dieser Folge zwei Gäste im Clubkultur-Podcast auf Radio Superfly. Zunächst spricht er mit Adrian Tronic über einen neuen Veranstaltungsort im Wiener Prater, der sich anschickt, ein Fixpunkt für die lokale Szene zu werden. Danach geht es um eine Debatte, die derzeit viele in der Branche beschäftigt: Steve Hope, Vorsitzender der DJ-Gewerkschaft DECK, spricht über rechtsextreme Tendenzen in der Szene, Verantwortung und Handlungsmöglichkeiten, sowie einen konkreten Fall, bei dem DECK Rechtsbeistand angeboten hat. (superfly.fm)</itunes:summary>
                                    	<content:encoded><![CDATA[<p><b>FEIERZEIT</b></p>  <p>Mit den ersten warmen Tagen nimmt auch die Open-Air-Saison wieder Fahrt auf. „Du tanzt mich mal“ im Prater macht den Anfang, weitere Veranstaltungsformate an und um die Donau stehen bereits in den Startlöchern. Das Usus am Wasser etwa kündigt erste Veranstaltungsreihen an – weitere Formate mit ähnlichem Klang und ähnlicher Idee dürften folgen. Auch Porto Pollo, das Technocafé (Start: 29. April) und andere Locations bereiten sich auf eine intensive Sommersaison vor.</p>  <p>Die Vienna Club Commission hat zuletzt angekündigt, sich für neue Freiräume in der Stadt starkzumachen. Ziel ist es, die rechtlichen und infrastrukturellen Rahmenbedingungen für Open-Air-Veranstaltungen zu verbessern. Denn obwohl sich Wiens Clubkultur gerne als lebendig und vielseitig präsentiert, sind sommerliche Freiluftformate nach wie vor häufig mit Einschränkungen und Bürokratie verbunden.Das Format Zwischen den Museen – ein dreistündiges Tanz-Experiment mit vorgelagerter Podiumsdiskussion – wurde heuer erstmals in verkürzter Form umgesetzt.</p>  <p>Kulturpolitisch ein bemerkenswerter Schritt, der zeigt, dass Clubkultur mehr sein kann und soll als reine Unterhaltung. Doch die Frage bleibt: Wie viel Raum bekommt Subkultur in einem städtischen Kontext, der zunehmend durch Lärmauflagen, Veranstaltungsauflagen und Zeitfenster reglementiert wird? Bloße Trittbrettfahrer, die eine Demonstration anmelden, und stattdessen eine reine Musikveranstaltung machen, sollen rechtzeitig an ihrem Vorhaben gehindert werden, denn sie schaden nur der Sache und verärgern die Behörden.</p>  <p><b>GEMMA PRATER?</b></p>  <p>Mitten im Wurstelprater – zwischen Achterbahn und Zuckerwatte – entsteht derzeit ein neuer Ort für elektronische Musik. Das Feuerdorf wurde ursprünglich als Eventlocation mit Grillfokus konzipiert, entwickelt sich aber gerade zur kleinen, aber feinen Clubfläche mit zwei Floors, guter Aussicht und einem klaren Open-Air-Konzept. Adrian Tronic ist mit seinem Format "Dutanztmichmal" an der Umgestaltung beteiligt. Gemeinsam mit weiteren Veranstalter:innen plant er eine regelmäßige Bespielung des Ortes – Open Airs bis 22 Uhr, eingebettet in die lebendige, manchmal skurrile Atmosphäre des Praters. Die ersten Veranstaltungen verliefen vielversprechend – Fortsetzung folgt. Adrian Tronic ist der erste Gast im Cast.</p>  <p><b>RECHTSAUSSEN</b></p>  <p>Laut einem Bericht des Moment Magazin vom April 2025 versuchen rechtsextreme Gruppierungen gezielt, in die Wiener Clubszene vorzudringen – etwa durch die Organisation oder Beteiligung an Veranstaltungen in bekannten Clubs der Stadt. In einem Fall wurde dabei ein Event genannt, das im Jolly Roger Ende Dezember 2024  stattfand und mutmaßlich von einer einschlägigen Gruppe mitorganisiert wurde. Wie das Magazin berichtet, soll ein etablierter Akteur aus der Szene – möglicherweise ohne Kenntnis über die Hintergründe – den Kontakt zwischen der Gruppierung und einem Veranstaltungsort vermittelt haben. Nach Bekanntwerden der Zusammenhänge kam es zu öffentlichen Diskussionen über Verantwortung, Naivität und notwendige Abgrenzung. In Reaktion auf die Berichterstattung gab es Distanzierungen, aber auch Kritik an der medialen Aufarbeitung.</p>  <p>Auch der Camera Club reagierte – spät, zaghaft und PR-technisch eher suboptimal. Klar ist: Niemand will vorschnell verurteilen. Aber wer Teil einer Szene ist, die sich gerne als weltoffen und progressiv begreift, sollte auch wissen, wie man mit unangenehmen Fragen umgeht. Und dass eine klare Haltung gegen Rechtsextremismus kein linker Spleen, sondern Grundvoraussetzung für Subkultur ist. Der Fall hat innerhalb der Szene eine Debatte darüber ausgelöst, wie mit rechtsextremen Unterwanderungsversuchen umzugehen ist – und welche Verantwortung Veranstalter:innen und Kulturschaffende dabei tragen. Im zweiten Teil des Podcasts spricht Steve Hope, Vorsitzender der DJ-Gewerkschaft DECK, über den aktuellen Fall, über strukturelle Herausforderungen – und über die Frage, wie klare Positionen gegen rechtsextreme Ideologien innerhalb der Clubkultur aussehen können.</p>  <p>Schickt mir eure persönliche Meinung, Anmerkungen, Inputs oder Themenvorschläge an.</p>  <p>       </p>  <p style="text-align:justify">Die nächste Ausgabe gibt's in zwei Wochen am 01. Mai 2025.</p>]]></content:encoded>
                                <pubDate>Thu, 17 Apr 2025 08:00:00 +0000</pubDate>
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            		<itunes:author>Radio Superfly</itunes:author>
            	        </item>
            <item>
            <title>Club Kultur #131 | &quot;Der Technokaiser&quot;</title>
			<itunes:title>Club Kultur #131 | &quot;Der Technokaiser&quot;</itunes:title>
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    	    	                            <description>Rudi Wrany im Gespräch mit Benny Fleischhacker über seinen Run in den Bundesländern und seine Pläne für 2025: vom Konzerthaus bis an den Wörthersee. (superfly.fm)</description>
                <itunes:summary>Rudi Wrany im Gespräch mit Benny Fleischhacker über seinen Run in den Bundesländern und seine Pläne für 2025: vom Konzerthaus bis an den Wörthersee. (superfly.fm)</itunes:summary>
                                    	<content:encoded><![CDATA[<p><b>RECHTE PIRATEN</b></p>  <p>In einem Artikel für MOMENT.at vom 1. April 2025 beleuchtet Autorin Edith Ginz die Rückkehr der rechtsextremen Gruppierung Tanzbrigade in die Wiener Technoszene. Die Gruppe, bekannt für ihre Nähe zu Verschwörungsideologien und rechter Symbolik, organisierte kürzlich wieder Veranstaltungen in Clubs wie dem Camera Club und dem Jolly Roger. Beide Clubs distanzierten sich nachträglich und gaben an, die politischen Hintergründe der Veranstalter nicht erkannt zu haben. Der Artikel zeichnet ein alarmierendes Bild davon, wie rechte Akteure versuchen, sich in subkulturellen Räumen zu etablieren – oft unter dem Radar und mit bewusst vager politischer Positionierung. Eine Warnung davor, wie schnell sich Clubräume in politische Grauzonen verwandeln können.</p>  <p><b>VERFAHRENE SITUATION</b></p>  <p>Die Wiener Clubszene steht derzeit unter Spannung: Gleich mehrere Entwicklungen werfen ein Schlaglicht auf die brüchige Verbindung zwischen Nachtleben, Business und Politik. Die TIGGER ENTERTAINMENT GmbH, verantwortlich für das Beatpatrol Festival, ist insolvent. Grund dafür ist die kurzfristige Verlegung des Festivals von Wien nach Linz – ein Vertragsbruch mit weitreichenden Folgen. Die Firma steht nun ohne Personal, aber mit hohen Schulden da. Gläubiger können bis zum 6. Mai ihre Forderungen anmelden, am 20. Mai wird das Insolvenzverfahren bilanziert.</p>  <p><b>PECIK, DER STILLE CLUBKÖNIG</b></p>  <p>Währenddessen gerät Ronny Pecik, prominenter Investor und mutmaßlicher Strippenzieher hinter dem exklusiven O-Klub, ins Visier der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft – wegen Vorteilszuwendung an Ex-Staatssekretär Thomas Schmid. Trotz Rückzug aus dem öffentlichen Clubbranding zeigt das Firmenbuch: Pecik kontrolliert den Klub über seine Privatstiftung. Er bleibt der Mann im Hintergrund, der das Nachtleben strategisch mitfinanziert – und vielleicht auch mitgestaltet.</p>  <p><b>TIKTOK WICHTIGTUEREI ODER NÖTIGE PROMOTION</b></p>  <p>Für Aufregung sorgte unterdessen ein neues Format namens „Nachtperlen“, das auf Instagram auftauchte. In einer Ästhetik irgendwo zwischen ORF-Landesstudio und Vice-Doku aus dem Jahr 2013 war plötzlich auch die Grelle Forelle zu sehen – eine Location, die traditionell auf Diskretion und No-Camera-Policy setzt. Ob das Format mit dem Club abgesprochen war? Wohl eher nicht. Die Reaktionen aus dem Inner Circle der Szene waren – sagen wir mal – verhalten euphorisch.</p>  <p><b>KING BENNY | VON 1230 BIS KONZERTHAUS</b></p>  <p>Zu Gast: Benny Fleischhacker – Stammgast in dieser Sendung und einer der prägendsten Veranstalter der österreichischen Clubszene. Sein Projekt Kein Sonntag ohne Techno (KSOT) begann als kleine Daytime-Party in Off-Locations. Der eigentliche Durchbruch kam mit dem Open-Air im Auer-Welsbach-Park, das erstmals größere Aufmerksamkeit auf das Format lenkte. Heute bespielt KSOT regelmäßig etablierte Locations wie den Cobenzl und die Ottakringer Brauerei. Auch die Arena Wien und das Schloss Neugebäude standen bereits auf dem Programm. Darüber hinaus ist die Marke österreichweit aktiv – mit Events in Graz, Linz, Salzburg, Kitzbühel, Klagenfurt sowie auf Booten am Wörthersee und Attersee.</p>  <p>KSOT steht für eine starke Community, klar kuratierte Events und einen Sound zwischen treibend und atmosphärisch. Benny zeigt, dass man auch ohne überdimensionierte Headliner nachhaltige Clubkultur aufbauen kann. Sein neuestes Projekt: KSOT im Wiener Konzerthaus – elektronische Musik im Haus der Klassik. Keine Provokation, sondern bewusste Öffnung. Wir sprechen über Expansion, Verantwortung und die Frage, was die Wiener Szene derzeit wirklich braucht: mehr Freiräume, weniger Hürden – oder einfach gute Musik und ehrliche Nächte.</p>  <p>Und: Es gibt Tickets für das Event am Cobenzl zu gewinnen.</p>  <p>Mehr hört ihr – wenn ihr hört.</p>  <p>Schickt mir eure persönliche Meinung, Anmerkungen, Inputs oder Themenvorschläge an <a href="mailto:podcast@superfly.fm">podcast@superfly.fm</a>.</p>  <p>        </p>  <p style="text-align:justify">Die nächste Ausgabe gibt's in zwei Wochen am 17. April 2025.</p>]]></content:encoded>
                                <pubDate>Thu, 03 Apr 2025 08:17:00 +0000</pubDate>
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            		<itunes:author>Radio Superfly</itunes:author>
            	        </item>
            <item>
            <title>Club Kultur #130 | &quot;Wird die Sauna wieder so wie früher?&quot;</title>
			<itunes:title>Club Kultur #130 | &quot;Wird die Sauna wieder so wie früher?&quot;</itunes:title>
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    	    	                            <description>Rudi Wrany spricht mit dem neuen Pächter der Pratersauna über die Neuübernahme des einstigen Kultclubs und dessen steinigen Weg zurück.​ (superfly.fm)</description>
                <itunes:summary>Rudi Wrany spricht mit dem neuen Pächter der Pratersauna über die Neuübernahme des einstigen Kultclubs und dessen steinigen Weg zurück.​ (superfly.fm)</itunes:summary>
                                    	<content:encoded><![CDATA[<p><b>DADDY TRANCE</b></p>  <p>Die Gerüchteküche brodelte, nun ist es fix: Am Samstag, den 12. April 2025 wird Marlon Hoffstadt zu einem Tagesevent in der Grellen Forelle erwartet. Kaum ein Act hat in den letzten Jahren einen derartigen Aufstieg erlebt wie er. 2013 trat er noch beim inzwischen verblichenen Suburbia Festival auf, damals mit melodiösem, housigem Sound. Heute ist er King of Trance innerhalb einer Minute waren alle Vorverkaufstickets vergriffen. Wien ist bereit für Tagesevents.​</p>  <p><b>SOUND OF DA POLICE</b></p>  <p>Das vergangene Wochenende verlief turbulent für die Wiener Clubszene: Polizei und Magistrat führten umfassende Kontrollen in mehreren Locations durch, darunter das Fluc. Beim Event "Gesindel der Nacht" kam es dort sogar zu einem kurzzeitigen Musikstopp. Videos der Aktion verbreiteten sich rasch im Netz und lösten Spekulationen aus: Handelte es sich um eine routinemäßige Sicherheitsüberprüfung oder um eine gezielte Aktion im Vorfeld der bevorstehenden Wahlen?​</p>  <p>Wien ist bekannt für seine strengen behördlichen Vorgaben für Clubs und Bars. Offiziell dient die verstärkte Überwachung durch das "Einsatzteam Stadt Wien" der Sicherheit der Gäste: Kontrolliert werden Fluchtwege, Notausgänge, Brandschutzmaßnahmen und die maximal erlaubte Besucherzahl. Gleichzeitig kursieren Berichte über illegale und unkontrollierte Clubs in anderen europäischen Städten – besonders drastische Beispiele gibt es derzeit aus Nordmazedonien. Hier betreiben Nachtlokale ohne jegliche behördliche Genehmigung, teils ohne elementare Sicherheitsmaßnahmen. Ist Wien mit seinen strengen Vorschriften also auf der sicheren Seite – oder werden Clubs hier systematisch unter Druck gesetzt?​</p>  <p><b>SCHÖNBRUNN CALLING</b></p>  <p>Paul Kalkbrenner rockt Schloss Schönbrunn – warum ist das wieder möglich? Lange war unklar, ob größere Open-Air-Konzerte vor Schloss Schönbrunn jemals wieder stattfinden könnten. Ende 2024 kam der Schock: Der bisherige Veranstalter, Show Factory Entertainment, sagte alle geplanten Events für 2025 ab. Der Grund: Die Lärmschutzvorgaben der Stadt Wien seien zu streng, Strafen für Dezibel-Überschreitungen drohten – also zog sich Show Factory aus dem prestigeträchtigen Ehrenhof zurück.​</p>  <p>Doch jetzt der Umschwung: Am 12. September 2025 wird Paul Kalkbrenner die Barockkulisse von Schönbrunn mit elektronischen Beats füllen. Veranstaltet wird das Konzert von der Torra Experiences GmbH, deren Geschäftsführer Florian Stiglitz kein Unbekannter ist. Er war bereits Teil des legendären Beatpatrol Festivals und bringt nun mit der (neuen?) Marke „Grand Concerts“ hochkarätige Künstler nach Schönbrunn. Das Kalkbrenner-Konzert gilt als Pilotprojekt im Rahmen einer Machbarkeitsstudie der Stadt Wien und der Schlossverwaltung. Ziel ist es, herauszufinden, ob durch moderne Akustiklösungen Open-Air-Konzerte in Schönbrunn wieder regelmäßig möglich sind. Dabei setzt man auf innovative, digital gesteuerte Lautsprechersysteme, die den Sound gezielt im Veranstaltungsbereich halten und Streuverluste minimieren sollen. ​Ein Gespräch ist geplant!</p>  <p><b>PRATERSAUNA: NEUSTART OHNE ALTLASTEN?</b></p>  <p>Die Pratersauna ist zurück – und das mit einem vollen Haus. Beim Event „Journey to Tarab“ standen die Gäste erstmals seit Langem wieder in langen Schlangen vor dem Club an. Noch vor wenigen Monaten stand die Pratersauna für Negativschlagzeilen – vom wirtschaftlichen Niedergang bis hin zu fragwürdigen Management-Entscheidungen.</p>  <p>​Der neue Betreiber, Sebastian Müller-Klasz, ein gebürtiger Berliner, hatte bereits im Vorfeld versucht, einen bekannten Wiener Club im Norden der Stadt zu übernehmen, scheiterte jedoch knapp vor Vertragsabschluss an den finalen Forderungen des Besitzers. Nun konnte er sich mit den ehemaligen Machern der Sauna rund um Martin Ho einigen und möchte dem Kultclub zu neuen Glanzzeiten verhelfen. Unter seiner Leitung wurde die Pratersauna renoviert und mit einem erweiterten Nutzungskonzept versehen. Neben dem klassischen Clubbetrieb umfasst dies die Wiederbelebung der Dachterrasse als Sauna- und Wellnessbereich.</p>  <p>Doch es bleiben auch ein paar (unangenehme?) Fragen: Welche Rolle spielen die ehemaligen Betreiber, die weiterhin als Vermieter agieren? Und wie kann das neue Team das Vertrauen der Szene wiederherstellen?​ Ich behaupte, es kann. Darüber hört Ihr mehr, wenn Ihr reinhört!</p>  <p>Wir verlosen 2x2 Tickets für einen Abend Eurer Wahl.​</p>  <p>Schickt mir eure persönliche Meinung, Anmerkungen, Inputs oder Themenvorschläge an <a href="mailto:podcast@superfly.fm">podcast@superfly.fm</a>.</p>  <p>          </p>  <p style="text-align:justify">Die nächste Ausgabe gibt's in zwei Wochen am 03. April 2025.</p>]]></content:encoded>
                                <pubDate>Thu, 20 Mar 2025 06:46:00 +0000</pubDate>
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		            <itunes:keywords>pratersauna, new club, rave, spirit, berlin, downtempo, raverz, djs, martin ho, prater, neu, trance, house, trash, location, gastro, gastronomie</itunes:keywords>
            		<itunes:author>Radio Superfly</itunes:author>
            	        </item>
            <item>
            <title>Club Kultur #129 | &quot;Golden Times und High Steppin - die Praterstrasse wird Fünf&quot;</title>
			<itunes:title>Club Kultur #129 | &quot;Golden Times und High Steppin - die Praterstrasse wird Fünf&quot;</itunes:title>
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                <itunes:summary>Rudi Wrany im Gespräch mit Heinz Tronigger und Aleks Gavric über eine Tagesparty und ein neues Disco-Format in der &quot;Strasse&quot;. (superfly.fm)</itunes:summary>
                                    	<content:encoded><![CDATA[<p><b>5 JAHRE DANACH - EINE CLUBSZENE IM WANDEL</b></p>  <p>Wisst ihr noch? Damals, vor fünf Jahren? "Kurzer Lockdown, und im Sommer geht’s wieder weiter!" Ja, Schmarrn. Kaum ein Ereignis hat die Clubkultur weltweit so geprägt wie die Covid-Pandemie. Erst 2022 ging’s wieder richtig los, aber bis dahin: Lockdowns, Spaltungen und Teileröffnungen. Eine neue Generation eroberte die Decks – härter, trashiger, tranciger und auch ein bisserl biederer. Leute tranken weniger, die alten Strukturen bröckelten. Gut für die einen, schwierig für die älteren Semester, die sich im neuen Trainingshosen-Zeitalter nicht mehr so recht wiederfanden. Jetzt, fünf Jahre später, simma gescheiter. Oder?</p>  <p><b>TANZEN AM TAG - EIN NEUER (ALTER) TREND</b></p>  <p>Gelegenheiten gibt’s genug: Im Exil fand kürzlich ein großes Event samt Daytime-Rave statt. Die Leute strömten nach Vösendorf, und man konnte deutlich sehen: Das Bedürfnis nach Feiern bei Tageslicht wächst. Neu ist das nicht – in London, Berlin und anderen Städten hat das längst Tradition. Wir in Wien sind wie immer ein bisserl hinten nach. Aber erste Versuche – sei es in der Forelle mit dem Festclub oder jetzt im Exil – zeigen, dass das ein Trend für 2025 sein könnte. Am <a>15. März</a> geht’s weiter: mit einem Tages-Event in der Praterstrasse.</p>  <p><b>NEUE SAUNA, NEUE VIBES</b></p>  <p>Die Pratersauna hat wieder offen! Der neue Betreiber war schon bei mir im Interview, das ihr bald hören könnt. Wer noch nicht dort war, sollte es sich anschauen: Die Anlage am Mainfloor wurde ordentlich aufgefettet, der DJ steht wieder mitten auf der Tanzfläche, die ewig kritisierte Riesenbar ist Geschichte (Teile davon sieht man noch im Glashaus). Mehr verrate ich aber nicht…</p>  <p><b>GEMMA STRASSE?</b></p>  <p>Die Praterstrasse hätte 2020 der Club des Jahres werden sollen. Hennes Weiss als Promo-Zugpferd, die Lighthouse-Crew als Booker mit Achse zum Blitz in München, das Original Heinz Troniger als Legenden-Multiplikator und Benji Loudon mit seiner Promo-Expertise – im alten ATV-Studio sollte ein neuer Fixstern entstehen. Auch Gastro-mäßig wurde nichts dem Zufall überlassen: "Alles Wurscht"-Sebi Neuschler mischte mit. Was hätte da noch schiefgehen sollen? Antwort: Corona. Der Club wurde früh aus dem pulsierenden Start gerissen.</p>  <p>Danach ging’s schleppend. 2021, 2022 – man kam nicht so richtig auf Touren. Zudem stellte sich heraus, dass das elitäre Booking-Konzept von Leo Küchler nicht auf Wien übertragbar war – wohl auch, weil seine Verachtung für die Wiener Szene bald zurückgespiegelt wurde. Erst ab 2023, mit Stipo als Booker, eroberte sich die Praterstrasse langsam ihren Platz als House-Institution zurück. Nun wird der Club fünf Jahre alt. Er ist nach wie vor ein Showroom für astreinen Sound, ein sauber geführter Club mit einer schicken Bar. Natürlich wird ständig an einigen Schrauben gedreht – das Tagesgeschäft, wie es Heinzi wollte, läuft noch nicht ganz nach Wunsch. Aber wie heißt’s so schön? "Es wird.“ Und immerhin hat der Club im Alltagssprech auch schon Sein Kürzel gefunden: „Strasse“ : Nicht Hiesige wirds wundern…</p>  <p>Zum Jubiläum setzt die Praterstrasse, ganz entgegen den Anfangstagen, auf Offenheit und Sichtbarkeit. Und es gibt ein neues Format: <a>High Steppin</a> – ein frisches Disco-Branding im Sinne legendärer Zeiten. Davor geht <a>Golden Times</a> in die zweite Runde – ein Tages-Event für alle, die lieber früher das Tanzbein schwingen.Aber mehr hört und gewinnt ihr, wenn ihr reinhört – wir verlosen nämlich auch Tickets! Aber mehr hört Ihr, wenn Ihr hört.</p>  <p>Schickt mir eure persönliche Meinung, Anmerkungen, Inputs oder Themenvorschläge an <a href="mailto:podcast@superfly.fm">podcast@superfly.fm</a>.</p>  <p>       </p>  <p style="text-align:justify">Die nächste Ausgabe gibt's in zwei Wochen am 20. März 2025.</p>]]></content:encoded>
                                <pubDate>Thu, 06 Mar 2025 09:06:00 +0000</pubDate>
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            		<itunes:author>Radio Superfly</itunes:author>
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            <title>Club Kultur #128 | „Im Inneren Zirkel – für drei Euro zum Rave&quot;</title>
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    	    	                            <description>Rudi Wrany im Gespräch mit Christoph Mangold und Martin Daxinger über ein neues Pop-Up Projekt in Meidling als Gegenpol zum TikTok Techno. (superfly.fm)</description>
                <itunes:summary>Rudi Wrany im Gespräch mit Christoph Mangold und Martin Daxinger über ein neues Pop-Up Projekt in Meidling als Gegenpol zum TikTok Techno. (superfly.fm)</itunes:summary>
                                    	<content:encoded><![CDATA[<p><b>PRATERSAUNA: RÜCKKEHR EINER IKONE</b></p>  <p>Nach nur zweimonatiger Umbaupause öffnet die Pratersauna am 28. Februar erneut ihre Pforten. Die neuen Betreiber, die ursprünglich die Übernahme des Werks angestrebt hatten, konzentrieren sich nun auf die Wiederbelebung dieser Wiener Clublegende. Auf Social Media betonen sie, dass die Pratersauna ein "sicherer und inklusiver Ort" werden soll – ein echter "Place for Dance". Wird nicht leicht für die angeschlagene Pratergröße nach all den Querelen in der Vergangenheit, aber mit Einsatz geht alles.</p>  <p><b>KLEINOD AM RING: BAR KULTUR IN NEUEM GEWAND</b></p>  <p>Das ehemalige Comida y Ron erhält unter dem Namen Kleinod am Ring ein neues Konzept. Die Betreiber der Kleinod-Gruppe – Alexander Batik, Oliver Horvath, Philipp Scheiber und David Schober – setzen zusammen mit Bar-Veteran Salar Gerami auf eine Mischung aus hochwertiger Kulinarik, exzellenten Drinks und Clubkultur. Oben American Bar, unten Club – ein Hybrid, der die Wiener Bar-Szene aufmischen könnte. Hoffentlich nicht wieder der nächste austauschbare Afterwork...</p>  <p><b>O CLUB: ELEKTRONISCHE HOCHKARÄTER</b></p>  <p>Im O Club stehen in den nächsten Wochen einige der größten Namen der Szene an den Decks: Adam Beyer, Miss Monique und Amelie Lens machen den Main Floor zum Handyhotspot. Damit setzt der Club weiterhin auf hochkarätige internationale Bookings neben den typischen Studentenformaten für Wohlbetuchte – eine klare Kampfansage an die Konkurrenz im "Rich Kid Segment", die aber auch nicht schläft.</p>  <p><b>DAM DAM: DIE GROßE BOOKING SCHLACHT</b></p>  <p>Unter dem Hilton will das Dam Dam dem O Club den Rang ablaufen – mit einem ähnlich massiven Booking-Ansatz. Größen wie Sven Väth und Fritz Kalkbrenner sollen die Location zur neuen Pilgerstätte für elektronische Musik machen. Doch bleibt die Frage: Ist das noch eine Bereicherung für die Szene oder eher ein Wettkampf um die lautesten Namen und teuersten Gagen?</p>  <p><b>THE INNER CIRCLE: WIENS NEUER UNDERGROUND TECHNO CLUB</b></p>  <p>The Inner Circle ist ein Non-Profit-Verein mit über 60 ehrenamtlichen Mitgliedern und DJs, die sich dem Erhalt der Underground-Techno-Szene in Wien verschrieben haben. In nur zweieinhalb Monaten haben sich bereits 1.000 Vereinsmitglieder registriert. Der Club betreibt seine Location vorerst bis März 2025 – ob es danach weitergeht, hängt von der Unterstützung der Community ab.</p>  <p>Musikalisch liegt der Fokus auf hypnotischem, deep und raw Techno, bevorzugt auf Vinyl gespielt. Der 200 m² große Dancefloor bietet eine präzise 4-Punkt-Beschallung, ein kraftvolles Cardioid-Subwoofer-Array sowie eine Licht- und Nebelshow, die in Wien einzigartig ist. Die Gästezahl bleibt auf maximal 200 pro Event begrenzt, um den authentischen Underground-Spirit zu bewahren. Mitglieder erhalten beim ersten Besuch eine NFC-Karte, die den Zutritt zum Club ermöglicht. Der Beitritt ist über <a href="https://enter.theinnercircle.at/">enter.theinnercircle.at</a> möglich, die Kommunikation erfolgt über WhatsApp, Telegram oder E-Mail.</p>  <p>Ein Projekt von Musikliebhabern für Musikliebhaber – mit dem Ziel, echte Clubkultur zu bewahren. Aber mehr hört Ihr, wenn Ihr hört.</p>  <p>Schickt mir eure persönliche Meinung, Anmerkungen, Inputs oder Themenvorschläge an <a href="mailto:podcast@superfly.fm">podcast@superfly.fm</a>.</p>  <p>        </p>  <p style="text-align:justify">Die nächste Ausgabe gibt's in zwei Wochen am 06. März 2025.</p>]]></content:encoded>
                                <pubDate>Thu, 20 Feb 2025 08:19:00 +0000</pubDate>
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            		<itunes:author>Radio Superfly</itunes:author>
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            <title>Club Kultur #127 | „Eine Familienaffäre – Die Gollinis als Vater-Tochter-DJ-Duo&quot;</title>
			<itunes:title>Club Kultur #127 | „Eine Familienaffäre – Die Gollinis als Vater-Tochter-DJ-Duo&quot;</itunes:title>
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    	    	                            <description>Rudi Wrany im Gespräch mit zwei Generationen: Umberto Gollini und Rosa Rosen. (superfly.fm)</description>
                <itunes:summary>Rudi Wrany im Gespräch mit zwei Generationen: Umberto Gollini und Rosa Rosen. (superfly.fm)</itunes:summary>
                                    	<content:encoded><![CDATA[<p><b>ALPENZIRKUS</b></p>  <p>Traditionell sind Jänner und Februar dazu da, entweder in sonnige Gefilde zu entfliehen oder sich auf den Pisten auszutoben. Das Vergnügen ist teuer, aber wer es sich leisten kann, tut es eben. Und weil das bloße Wedeln im Schnee offenbar nicht mehr reicht, gibt es mittlerweile Festivals en masse. Eines davon: das Grand Lighthouse Festival 2025 in Bad Gastein. Vom 23. bis 26. Januar verwandelte sich der einst so mondäne Kurort erneut in eine alpine Clublandschaft, in der elektronische Musik auf Belle-Époque-Charme und dampfende Thermalquellen traf. Die zweite Winter-Edition des Festivals wurde von vielen als Erfolg gefeiert. Doch nicht alle kamen in den vollen Genuss: Besonders die Poolparty in der Felsentherme war binnen Minuten ausgebucht, was einigen partysuchenden Nachtschwärmern lange Gesichter bescherte. Aber gut, das ist wohl Jammern auf hohem Niveau. Nun zieht die Festival-Clique, die sich bekanntlich am liebsten unter ihresgleichen bewegt, weiter nach Sansibar und Südafrika – weil Winter ja nicht ewig dauern kann.</p>  <p><b>WIEN IM WINTERSCHLAF</b></p>  <p>Wien liegt noch in sanftem Winterschlaf. Die großen Clubs sind gut gefüllt, doch im Jänner bleibt das eine oder andere Programmloch unvermeidbar. Das O hat sich jedenfalls wieder entschlossen, großzügig DJs einzukaufen – egal, ob sie in den Club passen oder nicht. Warum man dort so krampfhaft versucht, sich in einen Techno-Club zu verwandeln, bleibt ein Rätsel. Lens, die kürzlich in der Forelle und beim Rebellion für Ekstase sorgte, wirkt im Fönwellenkeller unter der Oper jedenfalls so fehl am Platz wie ein Goa-Floor auf einem Wiener Heurigenfest. Die Fans werden es mit zusammengebissenen Zähnen hinnehmen müssen.Indessen hat sich im DAM DAM einiges getan: Die ehemalige O-Crew arbeitet jetzt dort und sorgt für ein paar spannende Bookings. Dass sich nicht alle in freundschaftlicher Harmonie verbunden fühlen, ist bekannt – aber das Publikum könnte davon profitieren, wenn wieder mehr Acts kommen. Ob es jedoch genug Gäste gibt, bleibt in diesen Zeiten fraglich. Meine Meinung? Vielleicht sollte man nicht immer nur auf die großen internationalen Namen setzen – auch der lokale Nachwuchs hat einiges zu bieten.</p>  <p><b>FAMILY AFFAIR - WENN CLUBKULTUR ZUR FAMILIENSACHE WIRD</b></p>  <p>Ein DJ-Duo, das zwei Generationen, zwei Mindsets und zwei musikalische Welten verbindet: Family Affair, bestehend aus Vater Umberto Gollini und Tochter Rosa Rosen, bringt einen besonderen Twist in die Wiener Clubszene. Während Umberto mit jahrzehntelanger Erfahrung aus den goldenen Zeiten des Vinyls schöpft, bewegt sich Rosa mit digitaler Präzision durch die neuesten Trends. Doch wie harmonieren diese beiden Welten hinter den Decks? Und wie sehr unterscheidet sich das DJing heute von dem der 80er und 90er Jahre? Gibt es überhaupt noch diesen sagenumwobenen Spirit in der Szene?</p>  <p>   </p>  <p><a href="https://soundcloud.com/vienna-wildstyle-rec/dj-set-family-affair-rosa-rosen-b2b-umberto-gollini">Family Affair </a>beweisen, dass sich Clubkultur immer wieder neu erfindet, ohne ihre Wurzeln zu verlieren. Ob analoge Platten oder digitale Tools – das Ziel bleibt dasselbe: die Tanzfläche in Bewegung halten. Doch bleibt es nur beim Auflegen oder wird es auch bald eigene Produktionen geben?Mehr erfahrt ihr in der neuesten Podcast-Folge – also einschalten, anhören, mitraven!</p>]]></content:encoded>
                                <pubDate>Thu, 06 Feb 2025 08:43:00 +0000</pubDate>
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            		<itunes:author>Radio Superfly</itunes:author>
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            <title>Club Kultur #126 | „Als Wien noch Rave-Hauptstadt war (und Ecstasy in einer Grauzone)&quot;</title>
			<itunes:title>Club Kultur #126 | „Als Wien noch Rave-Hauptstadt war (und Ecstasy in einer Grauzone)&quot;</itunes:title>
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                <itunes:summary>Rudi Wrany im Gespräch mit DJ Rokis und MC Mars über die goldenen Neunziger und den Reiz von Techno-Classic-Events. (superfly.fm)</itunes:summary>
                                    	<content:encoded><![CDATA[<p><b>GLATTGEBÜGELT &amp; AUSGETAUSCHT</b></p>  <p>Politisch gesehen stehen wir vor seltsamen Zeiten – oder vielleicht sogar neuen Epochen. Die Clubkultur und DJ-Szene, einst Synonyme für liberalen Fortschritt, Diversität und Freiheitsgedanken, erleben eine neokonservative Welle. Alles wird durch glattgebügelte Fahrstuhlmusik ersetzt. DJs aus der dritten und vierten Ibiza-Reihe, die einmal auf einem „Keine Musik“-Event den 30. Floor beschallt haben, werden in austauschbaren Sujets als „Stars“ vermarktet. Und die Clubs? Sie setzen auf sichere Nummern wie Disco, wo DJs so auswechselbar sind wie Batterien. Im O-Club, der stets auf dicke Hose macht, heißt das Format „HYPE“. Der Werbepreis für Innovation geht hiermit an die Veranstalter. Dass es ein Event mit diesem Namen schon im U4 gab, damals kuratiert von <a href="https://www.diepresse.com/6292380/wiens-erste-drag-queen-viele-schoene-menschen-sind-leider-nur-schoen?utm_source=chatgpt.com">Mario Soldo</a>, ist wohl verjährt. Wann nennt jemand sein Event endlich „HAPPY“? (Bitte nicht, war nur ein Scherz…)</p>  <p><b>UNDERGROUND? EIN RELIKT VERGANGENER ZEITEN</b></p>  <p>Das Wort „Underground“ ist mittlerweile nur noch eine Erinnerung für Nostalgiker. Techno und House waren einst echte Warehouse- und Ranzclub-Nischenmusik. Produzenten trafen sich physisch in Studios, um regelmäßig neue Releases herauszubringen. Heute ist das Ganze eine Industrie. Selbst der Lack-und-Leder-Hardtechno mit seiner sexpositiven Außenwirkung wandert in riesige Hallen ab. Alles auf 180 BPM, egal wie schlecht der Track im Original war. Dazu gibt es dreistündiges Cardio für den Tattoo-Körperkult. Das Beste daran? Alle kopieren dieselben Awareness-Regeln und stellen trotzdem alles auf Instagram – inklusive Rauchverbot.</p>  <p><b>BLUE MONDAY</b></p>  <p>Unlängst war der frustrierendste Tag des Jahres, perfekt begleitet vom Wiener Grau-in-Grau, das sich nahtlos in die politische Wetterlage einfügte. Lichtblicke? Die gab es in den Bergen. Wintersportorte boomen, und Festivals wie „Lighthouse“ in Gastein oder „Bass Mountain“ in Oberösterreich lockten tanzwütige Crowds an. Das Line-up? Eine Mischung aus 2010 und Tracks, die so neu sind, dass nicht einmal der Booker sie kennt.</p>  <p><b>BIG BUSINESS</b></p>  <p>Boiler Room und die Kommerzialisierung der Szene wird längst von großen Geldströmen dominiert. Boiler Room, einst Synonym für ungeschminkte Clubkultur, ist seit 2025 im Besitz von Superstruct Entertainment. Dahinter steckt die US-Investmentfirma KKR, die auch Festivals wie Wacken und Awakenings verwaltet. Diese Entwicklung zeigt: Große Investoren haben ein wachsendes Interesse an der elektronischen Musikszene – vor allem, weil sie Gewinne verspricht.</p>  <p>Wer die letzten Boiler Room-Sets gesehen hat, fragt sich vielleicht, wo die kleinen Mini-Studios geblieben sind. Heute finden die Events in riesigen Hallen statt – zumindest manchmal. Authentizität? Fehlanzeige.</p>  <p><b>FLASHBACK: EIN SANFTER BLICK ZURÜCK</b></p>  <p>Aber es gibt sie auch noch, und immer mehr: die Orte und Events, die mit einem Augenzwinkern in die Vergangenheit blicken. Ein solches Event ist Flashback in der Grelle Forelle, wo House- und Techno-Classics der 90er und 2000er (bis 2010) gefeiert werden. Ob altgediente Raver oder neugierige Jungspunde – hier kommen alle auf ihre Kosten. Das Line-up: Ikonen von einst wie Rokis, Joro &amp; Joabo, Tom Snow, Peter Pan und die dazugehörigen MCs Mars &amp; Spot, die es schaffen, die Atmosphäre jener Zeit wieder aufleben zu lassen. Auf sinnlose Dresscodes wird verzichtet und auch ansonsten soll es ein Event sein, der in der Gegenwart stattfindet, nicht in der Vergangenheit. Wir verlosen 2x2 Tickets am Sender und auch hier, meldet Euch bitte bei win@superfly.fm</p>  <p>Und wer weiß? Vielleicht liegt im Blick zurück auch die Hoffnung auf eine neue Zukunft, in der Underground nicht nur eine Legende ist, sondern wieder lebendig wird. Darüber reden wir heute in der Show.</p>  <p>Hat es Euch gefallen? Dann gebt mir gerne eine gute Bewertung.</p>  <p>Schickt mir eure persönliche Meinung, Anmerkungen, Inputs oder Themenvorschläge an <a href="mailto:podcast@superfly.fm">podcast@superfly.fm</a>.</p>  <p>         </p>  <p style="text-align:justify">Die nächste Ausgabe gibt's in zwei Wochen am 06. Februar 2025.</p>]]></content:encoded>
                                <pubDate>Thu, 23 Jan 2025 08:34:00 +0000</pubDate>
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            		<itunes:author>Radio Superfly</itunes:author>
            	        </item>
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            <title>Club Kultur #125 | „Auf dieses Festival wäre ich auch gerne gegangen!&quot;</title>
			<itunes:title>Club Kultur #125 | „Auf dieses Festival wäre ich auch gerne gegangen!&quot;</itunes:title>
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    			<title>Club Kultur #125 | „Auf dieses Festival wäre ich auch gerne gegangen!&quot;</title>
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    	    	                            <description>In dieser Folge sprechen wir über eine der tragischsten Zäsuren der israelischen Gesellschaft: Rudi Wrany trifft den renommierten Journalisten und ehemaligen ORF-Israel-Korrespondenten Tim Cupal. Gemeinsam werfen sie einen Blick auf die Folgen des Hamas-Angriffs vom 7. Oktober 2023. Bei der Attacke auf das Supernova Festival verloren rund 350 Menschen ihr Leben, und 40 weitere wurden entführt. Eine Tragödie, die tiefgreifende Veränderungen in einer ohnehin konfliktbehafteten Region nach sich zieht. (superfly.fm)</description>
                <itunes:summary>In dieser Folge sprechen wir über eine der tragischsten Zäsuren der israelischen Gesellschaft: Rudi Wrany trifft den renommierten Journalisten und ehemaligen ORF-Israel-Korrespondenten Tim Cupal. Gemeinsam werfen sie einen Blick auf die Folgen des Hamas-Angriffs vom 7. Oktober 2023. Bei der Attacke auf das Supernova Festival verloren rund 350 Menschen ihr Leben, und 40 weitere wurden entführt. Eine Tragödie, die tiefgreifende Veränderungen in einer ohnehin konfliktbehafteten Region nach sich zieht. (superfly.fm)</itunes:summary>
                                    	<content:encoded><![CDATA[<p><b>WILDER JÄNNER</b></p>  <p>Das Jahr startet turbulent: Die Koalitionsverhandlungen scheitern, und die politische Landschaft in Österreich steht vor ungewissen Zeiten. Welche Auswirkungen dies auf die Clubkultur haben wird, bleibt abzuwarten. Diversität, LGBTQ-Events und andere kulturelle Highlights standen in der Vergangenheit häufig im Fokus konservativer und rechter Parteien. Besonders in einem Wahljahr kann das politische Klima schnell zum Hemmschuh für kulturelle Freiräume werden. Bundesländerkompetenzen hin oder her – sich darauf zu verlassen, ist riskant.</p>  <p><b>GLEICHGEBÜGELT UND KOMMERZIALISIERT</b></p>  <p>Viele Veranstaltungen scheinen heute nur noch einem Ziel zu dienen: Profit um jeden Preis. Der O Klub ist ein Paradebeispiel für diese Entwicklung. DJs werden wie austauschbare Waren behandelt, und Vorverkaufszahlen diktieren das Programm. Bei schwächelnden Zahlen springt der Kommerz als Retter ein. Hinter dem Club steht seit einiger Zeit Daniel Ellis, dessen Name für eine professionelle, aber emotional wenig inspirierte Herangehensweise steht. Auch 2024 gibt es einmal im Monat wieder die altbekannten Kassenschlager wie Klangkarussell (zum wievielten Male eigentlich) und die marketingstarke Miss Monique. Der Rest? Gleichförmiger Einheitsbrei, der kaum Spannung bietet. Der O Klub hatte Potenzial, doch interne Konflikte und fehlende Expertise und Geduld der Führungsriege lassen wenig Hoffnung auf nachhaltige Impulse für die Wiener Clubszene. Und auch mit den partywütigen (Ex) FPlern hat man dort kein Problem. Den rich kids gefällt es...</p>  <p><b>PRATERSAUNA: GROSSE PAUSE?</b></p>  <p>Die Pratersauna hat am Silvester ihre Türen geschlossen – angeblich, um umfassende Renovierungen durchzuführen. Dieser frische Wind ist dringend notwendig, denn im letzten Jahr war die einstige Kult-Location mehr laues Lüftchen als heißer Schuppen. Hinter den Kulissen dominierten zuletzt Streitigkeiten über finanzielle Fragen und gebrochene Versprechen. Es ist schwer vorstellbar, dass die Sauna jemals zu ihrem früheren Glanz zurückfinden wird, aber ich gebe die Hoffnung nicht auf. Dass Oliver Koletzki im Dezember aufgrund der Wirrnisse dort nicht mehr auftreten konnte, tut jedenfalls mehr als weh...</p>  <p><b>NEULINGE UND NEUBEGINNE</b></p>  <p>Ein Neuzugang in der Wiener Clublandschaft ist das Dam Dam. Das endgültige Konzept ist noch in der Findungsphase, doch mit internationalen Namen wie Claptone und Jan Blomquist zeigt man Ambitionen. Wohin die Reise geht, bleibt abzuwarten. Irgendwas mit House jedenfalls :-) Auch das Werk hat ein neues Kapitel aufgeschlagen: Der neue Besitzer Fabian Walder wurde offiziell auf Instagram vorgestellt. Laut Mitteilung handelt es sich um einen „engagierten und erfahrenen“ Geschäftsführer – auch wenn sein Name bisher wenig (bis keine) Szenebekanntheit genießt. Frischer Wind kann jedoch oft Wunder wirken, und wir beobachten gespannt, wie sich das Werk unter neuer Leitung entwickelt. Die meisten begrüßen jedenfalls die lang erwartete Entscheidung.</p>  <p><b>TIM CUPAL: WELTBÜRGER UND KULTURVERMITTLER</b></p>  <p>Tim Cupal ist ein mehr fach ausgezeichneter Journalist, der Kultur und Politik wie kaum ein anderer miteinander zu verknüpfen versteht. Seine Karriere führte ihn von Österreich hinaus in die Welt: als Auslandskorrespondent in Washington, Brüssel und schließlich im Nahen Osten. Von 2019 bis 2024 berichtete er aus Israel – einer Region, die ihn beruflich und persönlich nachhaltig prägte. Cupal hat nicht nur die politische Landschaft im Blick, sondern versteht es auch, kulturelle Phänomene in ihren globalen Kontext einzuordnen. Seine Erfahrungen aus den USA, Europa und dem Nahen Osten machen ihn zu einem einzigartigen Erzähler.</p>  <p><b>EIN GESPRÄCH OHNE EINFACHE ANTWORTEN</b></p>  <p>Der 7. Oktober 2023 veränderte alles: Der Angriff auf das Supernova Festival offenbarte nicht nur die Zerbrechlichkeit kultureller Räume, sondern auch die tiefe Verwobenheit von Gesellschaft und Konflikt. Tim Cupal, zurück in Wien, spricht mit Rudi Wrany über die vielschichtigen politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen in Israel. Dieses Gespräch bietet keine einfachen Antworten, dafür aber Denkanstöße, die weit über die Tagesaktualität hinausgehen. </p>  <p>Hat es Euch gefallen? Dann gebt mir gerne eine gute Bewertung.</p>  <p>Schickt mir eure persönliche Meinung, Anmerkungen, Inputs oder Themenvorschläge an <a href="mailto:podcast@superfly.fm">podcast@superfly.fm</a>.</p>  <p>        </p>  <p style="text-align:justify">Die nächste Ausgabe gibt's in zwei Wochen am 23. Jänner 2025.</p>]]></content:encoded>
                                <pubDate>Thu, 09 Jan 2025 04:30:00 +0000</pubDate>
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		            <itunes:keywords>israel, gaza, hamas, konflikt, nahost, rave, techno, psy, festivals, podcast, wissen, news, berlin, disco, clubs, probleme, tim cupal, neu</itunes:keywords>
            		<itunes:author>Radio Superfly</itunes:author>
            	        </item>
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            <title>Club Kultur #124 | &quot;Das war 2024&quot;</title>
			<itunes:title>Club Kultur #124 | &quot;Das war 2024&quot;</itunes:title>
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    			<title>Club Kultur #124 | &quot;Das war 2024&quot;</title>
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                <itunes:summary>Rudi Wrany im Gespräch mit dem DJ, Produzenten, Veranstalter und gefeierten Podcaster (Warme Brüder), Gerald Wenschitz aka Gerald VDH, über ein Jahr, das Wien vieles abverlangte – aber nicht immer viel zurückgab. (superfly.fm)</itunes:summary>
                                    	<content:encoded><![CDATA[<p>Erneut hat es kein österreichischer Club in die Top 100 des DJ Mag geschafft. Aber mal ehrlich: Wen juckt’s noch? Entweder ist die Szene längst über diese oberflächlichen Rankings hinweg, oder die Votingaufrufe gehen irgendwo zwischen Partyflyern und Steuerprüfungen verloren. Die glitzernden „Besten“ bestehen ohnehin fast ausschließlich aus Hochglanz-Blabla-Locations, die eher an eine Dubai-Mall erinnern als an einen ehrlichen Dancefloor.</p>  <p>Musikalisch dominierte 2024 vor allem ein Mix aus Trance, „TikTok-Techno“ und Hardtechno. Die Jugend steht auf BPM-Zahlen, bei denen selbst Speedcore-Veteranen nach Luft schnappen – alles trashig, alles „on point“. Namen wie Marlon Hoffstadt, Malugi oder diverse TikTok-DJs machten die Runde, während hierzulande, das durch den erfolgreichen Sender Radio Rudina gefördert wird, wo man boileroomgleich mittanzen kann.</p>  <p>Für jene, die mehr Afterhour im Infinity Pool als verschwitzten Keller bevorzugen, gab’s Afro-House. Allerdings nicht den echten, sondern die Pop-Varianten, die mittlerweile so zahm und uniform sind wie weiße Ibiza-Leinenhosen bei Vollmond-Partys.</p>  <p><b>WIEN</b></p>  <p>Im Schnelldurchlauf durch ein Jahr Clubkultur, das sich wie eine Achterbahn anfühlte – leider eine, die manchmal stecken blieb.</p>  <p>Großevents? Schwierig. Immer öfter wird die Hauptstadt gemieden, und Linz könnte sich wieder einmal zum neuen Hotspot für Raves mausern (wer hätte das gedacht?). Das „O“ bleibt dabei ein Ort des Unmöglichen: DJs werden von Porsche-fahrenden Sympathieträgern à la Daniel Elles wie Schachfiguren gecancelt, weil der Ticketvorverkauf nicht passt. Immerhin hat er noch Platz für spontane Kommerz-Umplanungen – wie praktisch! Den Glanz von einst hat das Ding längst abgegeben.</p>  <p>Das Flex kämpft weiter mit Dealern und den Folgen einer endlosen Identitätskrise. Die Pratersauna verabschiedet sich (mal wieder) mit einer letzten Party – zumindest vorerst. Doch es gab auch Lichtblicke: KSOT, Tattu Tatta und Soul hielten die Szene lebendig. Die Grelle Forelle bleibt der Fels in der Brandung, das Werk könnte noch ein weiteres Jahrzehnt zum Verkauf stehen, ohne dass sich viel ändert. Das Publikum hat das die Ereignisse rund um #technometoo aus dem Sommer 2023 längst vergessen (obwohl es wichtig wäre, einen sinnvollen Dialog darüberzuführen) und lässt die Hütte beben. Und auch die Praterstraße ist endlich auf Kurs–, seit man sich von den selbstverliebten Bookern der Anfangszeit getrennt hat.</p>  <p>Neu im Clubuniversum: Das charmant-chaotische Jolly Roger und das schicke Dam Dam. Verabschieden musste sich (noch) kein Club endgültig – aber 2025 steht ja erst in den Startlöchern. Glaubt man den Wirtschaftsforschern, dann könnte es ökonomisch hierzulande noch dicker kommen.</p>  <p><b>AUSBLICK</b></p>  <p>Eins bleibt sicher: Spießige Nachbarn mit Lärmbeschwerden bleiben der natürliche Feind jeder funktionierenden Nachtkultur. Doch jetzt heißt es erst mal Silvester feiern! Egal, ob in der Forelle, im Schutzhaus, auf dem Cobenzl oder bei der „letzten“ Nacht in der Pratersauna – Prost! Ach, und bitte: Geht vorsichtig um den Volksgarten, denn dort lauert bekanntlich nicht nur der Kater, sondern manchmal auch eine Faust.</p>  <p>In diesem Sinne: Prosit Neujahr, bleibt gesund und stabil – und vor allem: Tanzet weiter! Wir hören uns 2025.</p>  <p>Mehr davon gibt’s – wie immer – im Podcast.</p>  <p>Schickt mir eure persönliche Meinung, Anmerkungen, Inputs oder Themenvorschläge an <a href="mailto:podcast@superfly.fm">podcast@superfly.fm</a>.</p>  <p>           </p>  <p style="text-align:justify">Die nächste Ausgabe gibt's in zwei Wochen am 09. Jänner 2025.</p>]]></content:encoded>
                                <pubDate>Thu, 26 Dec 2024 09:00:00 +0000</pubDate>
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            		<itunes:author>Radio Superfly</itunes:author>
            	        </item>
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            <title>Club Kultur #123 | &quot;Gar nicht geschmacksbefreit&quot;</title>
			<itunes:title>Club Kultur #123 | &quot;Gar nicht geschmacksbefreit&quot;</itunes:title>
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                <itunes:summary>Rudi Wrany im Gespräch mit der Tasteless Crew. (superfly.fm)</itunes:summary>
                                    	<content:encoded><![CDATA[<p><b>FOLLOW THE DRUMS</b></p>  <p>oder „Tanz dich warm“ – Wien hat einen neuen Club! Das „Dam Dam“ hat am 29. November 2024 unter dem Hilton Vienna (im ehemaligen „The Box“) eröffnet. Hochglanz-Design, Goldpaneling und ein strikter Fokus auf Musik sollen die Tanzwütigen locken. Ob die Kritiker recht haben, die das Ganze als „too much schnörkellos“ empfinden? Entscheidet selbst – Eintritt gibt’s ab 10 Euro, nach oben offen. Die musikalischen Mottos sind bunt gemischt: Dienstag „Tipsy Tuesday“ (Hiphop und Katergarantie), Freitag „Temático“ (Afro-Tech-House mit internationalen Gästen) und Samstag die besten 2000er-Hits – oder zumindest das, was man dafür hält. Zur Eröffnung gab’s ein Live-Set von Jan Blomqvist, während hinter den Kulissen Joachim Natschläger seine Kontakte spielen ließ.</p>  <p><b>EINBRUCH IN DER NACHTGASTRONOMIE</b></p>  <p>Mit Pandemie-veränderter Partykultur und steigenden Kosten tanzt selbst die Branche auf dünnem Eis. Die Pratersauna etwa wird nach der Silvestersause einige Monate lang (wieder einmal) renoviert. Wie es danach weitergeht, ist offen – ich werde darüber berichten. Andere, wie etwa das Jolly Roger, kämpfen mit schwankenden Besucherzahlen. Sicher voll wird es, wenn diese Woche Stella Bossi antanzt, der man nachsagt, sie sei eigentlich „eh nett“. Wer ist Stella Bossi 2024? Mehr Drama als ein Reality-TV-Marathon, mit Beats, die so hart pumpen wie ihr Ego. Ob sie die Techno-Szene prägt oder einfach nur stört, bleibt Geschmackssache – sie sorgt jedenfalls dafür, dass niemand weghört.</p>  <p><b>DRAMA UM DA HOOL</b></p>  <p>Kein Auftritt, keine Crowd, wenig Leute Am 7. Dezember 2024 hätte im Wiener Club Jolly Roger die Veranstaltung "Classix" mit dem deutschen DJ Da Hool stattfinden sollen. Doch statt Rave-Vibes gab’s Reality-Check: Wegen Streitigkeiten um die Gage blieb der Star-DJ, bekannt für seinen Hit "Meet Her at the Love Parade", zu Hause – nicht, ohne dem Veranstalter noch freundliche Worte via Instagram nachzurufen. Werbung in eigener Sache geht anders. Das Publikum? Blieb offenbar auch zu Hause – die Party war schütter besucht.</p>  <p><b>FELS IN DER BRANDUNG</b></p>  <p>Das ist die Grelle Forelle. Letztes Wochenende (6. und 7.12.) feierte sie ihr 13-jähriges Jubiläum. Ja, in den letzten Jahren hat auch viel junges und Hardtechno liebendes Publikum dort Einzug gehalten, aber es hat wenigstens alles Hand und Fuß. Keine Studenten-„Hits und House“-Wohlfühlformate, die nur verwirren, anstatt zu kreieren. Diese Woche geht es gleich weiter mit Ellen Allien.</p>  <p><b>TANZEN AM TAG</b></p>  <p>Wäre da die Idee. Einmal nicht ausschließlich die Nacht nutzen und schon früher in einen Club gehen – aber nicht bloß, um dort rumzustehen. Das Ganze nimmt gerade europaweit Fahrt auf, auch weil nach der Pandemie nur mehr auf die jüngere Generation geschaut wurde, die mit ihren Brachialsounds aber nicht alle Herzen höherschlagen lässt. In Deutschland boomen gerade einige Formate, und nun gibt es am 14.12. untertags in der Praterstraße die <a>Wien-Premiere</a>. Mit Heinz Tronigger, Functionist, Flo Real und…</p>  <p><b>TASTELESS</b></p>  <p>Tasteless ist ein Wiener Veranstalterkollektiv, das sich auf House- und Techhouse-Events spezialisiert hat. Gegründet von den Kärntnern Luca Eineter, Patrik Prasser und Melvin Wagner, zielt Tasteless darauf ab, die Musikszene aus Spanien, den Niederlanden und Großbritannien nach Wien zu bringen. Seit ihrer Gründung haben sie mehrere erfolgreiche Veranstaltungen in Wien organisiert, darunter das "Grand Opening" im Loft im Januar 2024 sowie das Ein-Jahres-Jubiläum im Oktober 2024. Ihr Ziel ist es, durch Musik und Kunst Menschen zu vereinen und einen Raum zu schaffen, in dem individuelle Unterschiede keine Rolle spielen – eine Art musikalisches Utopia, wenn man so will. Neben Events in Wien hat Tasteless auch Open-Air-Partys in Klagenfurt veranstaltet, um ihre musikalische Vision einem breiteren Publikum in Österreich zugänglich zu machen. Dabei ist es ihnen wichtig, die Verbindung zwischen ihrer Heimat Kärnten und der pulsierenden Wiener Clubszene zu stärken. Die nächste große Veranstaltung findet am 14. Dezember 2024 statt, eine Kooperation mit der Pompadour Crew im PRST in Wien.</p>  <p>Schickt mir eure persönliche Meinung, Anmerkungen, Inputs oder Themenvorschläge an <a href="mailto:podcast@superfly.fm">podcast@superfly.fm</a>.</p>  <p>       </p>  <p style="text-align:justify">Die nächste Ausgabe gibt's in zwei Wochen am 26. Dezember 2024.</p>]]></content:encoded>
                                <pubDate>Thu, 12 Dec 2024 08:40:00 +0000</pubDate>
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            		<itunes:author>Radio Superfly</itunes:author>
            	        </item>
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            <title>Club Kultur #122 | &quot;Das Leben ist kein Schnuckiputzi&quot;</title>
			<itunes:title>Club Kultur #122 | &quot;Das Leben ist kein Schnuckiputzi&quot;</itunes:title>
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    	    	                            <description>Rudi Wrany im Gespräch mit Chris Edy, einem alten Bekannten, über sein turbulentes Leben nach der Pratersauna, die Eröffnung des neuen CíCí Clubs und die Herausforderungen, die damit einhergingen. (superfly.fm)</description>
                <itunes:summary>Rudi Wrany im Gespräch mit Chris Edy, einem alten Bekannten, über sein turbulentes Leben nach der Pratersauna, die Eröffnung des neuen CíCí Clubs und die Herausforderungen, die damit einhergingen. (superfly.fm)</itunes:summary>
                                    	<content:encoded><![CDATA[<p><b>EINE ZEIT DER EXTREME</b></p>  <p>Es ist wieder diese hektische Vorweihnachtszeit: hier ein Weihnachtsmarkt, dort ein Partypunsch. Zwischendrin versuchen schlaue Veranstalter noch schnell, das Weihnachtsgeld der Leute mitzunehmen – und so reiht sich jetzt eine Party an die nächste.Was dabei fehlt, ist – ähnlich wie in der Politik – die Mitte.Auf der einen Seite junge Formate mit Kettenhemd und Trance-Vibes, auf der anderen Afrohouse, das langsam dasselbe Schicksal ereilt wie einst Melodic Techno, als Afterlife es für sich entdeckte. Die Tracks werden immer beliebiger und austauschbarer, aber für die "Pulli-über-Hemd"-Fraktion reicht es noch. Dazwischen gibt es unzählige „Wohlfühl“-Formate, die vor allem eines sind: sichere Nummern.</p>  <p><b>WER GEWINNT?</b></p>  <p>Ein Blick auf die Bookings im Jolly Roger und im neuen Dam Dam zeigt: Die alte Führung des O Clubs scheint ihre Acts „zurückzuholen“. Sam Paganini, Jan Blomqvist, Stella Bossi – alles bekannte Gesichter. Das Management des O Clubs reagierte prompt und strich alle DJs, die im Jolly Roger auflegen, aus seinem Line-up. Dieses „DJ-Cancelling“ zeigt, wie nervös die Szene ist. Auch im Jolly Roger ist man unsicher, wo die Reise hingehen soll.  Zwischen Trance-Gezwitscher, nackten Oberkörpern und Influencer-Techno will man auch seriösere Bookings anbieten. Doch das Wiener Publikum, siehe oben, macht nicht mit. Also bucht man, was funktioniert. Und ehrlich gesagt: Stella Bossi? Entbehrlich. Eine Playlist würde es auch tun.</p>  <p><b>AUF DUNKELHEIT FOLGT DUNKELHEIT</b></p>  <p>Die „Vienna After Dark“-Konferenz wurde in den Medien ausgiebig besprochen. Offizielle Quellen lobten die Veranstaltung, doch es gab auch kritische Stimmen. Bemängelt wurde vor allem, dass trotz vieler Diskussionen und Workshops konkrete Maßnahmen zur Verbesserung der Wiener Clubkultur fehlten. Zwar wurden Themen wie Gentrifizierung, Lärmschutz und Drogenpolitik angesprochen, doch es fehlte an umsetzbaren Handlungsempfehlungen. Außerdem wurde kritisiert, dass die Konferenz zwar internationale Expert:innen einlud, aber die spezifischen Herausforderungen der Wiener Szene nicht ausreichend berücksichtigte. Einige Teilnehmer:innen hatten den Eindruck, dass die Veranstaltung eher ein Networking-Event war, ohne nachhaltige Impulse für die Clubkultur in Wien zu setzen.</p>  <p><b>KEIN SCHISCHI</b></p>  <p>Der CíCí Club in der Mariahilfer Straße 36 – früher bekannt als „Hidden Club“ – stand kürzlich im Zentrum einer Kontroverse. Die geplante Eröffnung am 31. Oktober 2024 wurde verschoben, nachdem Neubaus Bezirksvorsteher Markus Reiter (Grüne) Zweifel an der wirtschaftlichen Zuverlässigkeit der Betreiber äußerte. Zudem verwies er auf frühere Vorwürfe gegen die Dots Group, die den „Hidden Club“ zuvor betrieben hatte. Trotz dieser Hindernisse erhielt der Club schließlich eine Betriebserlaubnis von der Stadt Wien und eröffnete am 9. November 2024. Die Betreiber reagierten scharf und warfen dem Bezirksvorsteher vor, Unternehmensgründungen zu behindern. Diese Ereignisse verdeutlichen die Spannungen zwischen Clubbetreibern und Behörden in Wien, besonders bei Genehmigungsverfahren und wirtschaftlichen Fragen.</p>  <p>Nach der Eröffnung äußerte sich Bezirksvorsteher Markus Reiter erneut besorgt über die Betreiber und betonte, dass schwerwiegende Vorwürfe im Raum stünden. Diese deckten sich mit anonym und vertraulich zugetragenen Berichten. Reiter hob die Bedeutung von Fair Pay, Awareness und einem Mehrwert für die Nachbarschaft hervor. Themen wie Nachtlärm und die Belastung der Anrainer:innen seien für den Bezirk von großer Wichtigkeit und müssten mit großer Sorgfalt behandelt werden.</p>  <p><b>CHRIS EDY</b></p>  <p>Chris Edy war schon mehrfach im Podcast zu Gast, meistens im Zusammenhang mit der Pratersauna. Diese hat er nun verlassen, um sich nach einigen weniger schmeichelhaften Medienberichten neu zu orientieren.Jetzt leitet er die Geschicke des CíCí Clubs, und sein Einstand hatte es in sich. Mehr dazu hört ihr, wenn ihr reinhört.</p>  <p>Schickt mir eure persönliche Meinung, Anmerkungen, Inputs oder Themenvorschläge an <a href="mailto:podcast@superfly.fm">podcast@superfly.fm</a>.</p>  <p>       </p>  <p style="text-align:justify">Die nächste Ausgabe gibt's in zwei Wochen am 12. Dezember 2024.</p>]]></content:encoded>
                                <pubDate>Thu, 28 Nov 2024 09:44:00 +0000</pubDate>
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		            <itunes:keywords>afrohouse, martin ho, chris edy, hidden club, cici, luxus, reich, geld, house, tech house, berlin, wien, insides, superfly</itunes:keywords>
            		<itunes:author>Radio Superfly</itunes:author>
            	        </item>
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            <title>Club Kultur #121 | „Tanzen im Funkhaus – Ja, dürfen’s das denn?&quot;</title>
			<itunes:title>Club Kultur #121 | „Tanzen im Funkhaus – Ja, dürfen’s das denn?&quot;</itunes:title>
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    			<title>Club Kultur #121 | „Tanzen im Funkhaus – Ja, dürfen’s das denn?&quot;</title>
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    	    	                            <description>Rudi Wrany spricht mit Markus Steiner über ein spannendes Zwischennutzungsprojekt im altehrwürdigen Wiener Funkhaus in der Argentinierstraße. (superfly.fm)

Mail: dada@fokusgastro.com | IG / FB: @funkhaus.dada | @simserl_vorwaertz</description>
                <itunes:summary>Rudi Wrany spricht mit Markus Steiner über ein spannendes Zwischennutzungsprojekt im altehrwürdigen Wiener Funkhaus in der Argentinierstraße. (superfly.fm)

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                                    	<content:encoded><![CDATA[<p><b>VIENNA AFTER DARK</b></p>  <p>Die Vienna After Dark Konferenz, organisiert von der Vienna Club Commission, ist in vollem Gange und beleuchtet die vielschichtige Welt der Clubkultur. Vom 14. bis 16. November erwarten uns Panels über die politische Rolle der Clubkultur in Städten wie Wien und Berlin sowie Diskussionen zur Schaffung sicherer Räume für marginalisierte Gruppen. Mit Sprecher:innen aus über 20 Ländern, darunter Größen wie Dimitri Hegemann vom Berliner Tresor und Ariel Palitz, New Yorks erste „Nightlife Mayor“, wird Wien diese Woche zur Bühne für die globale Clubszene. Alle Details zur Konferenz gibt es hier: <a href="https://www.viennaafterdark.at">https://www.viennaafterdark.at</a></p>  <p><b>WIRBEL IN NEUBAU</b></p>  <p>In Wien-Neubau sorgt die geplante Eröffnung des neuen "CiCi Club" auf der Mariahilfer Straße für Schlagzeilen – selbst der Falter berichtete darüber. Ursprünglich als Nachfolger des Hidden Clubs angekündigt, wurde die Eröffnung durch eine kritische Stellungnahme des Bezirksvorstehers Markus Reiter vorerst verschoben. Die Gründe: Sorgen um Lärmbelästigung und wirtschaftliche Bedenken, sowie Bedenken wegen Unzuverlässigkeiten in der Vergangenheit. Chris Edy, der neue Manager des Clubs - wir alle kenne ihn aus der Pratersauna, konterte die Einwände auf Social Media – und das Hin und Her geht weiter. Der endgültige Eröffnungstermin? Ein Rätsel, das fast täglich neue Wendungen nimmt. Ich möchte bald darüber berichten - Letztstand von heute (14/11/2024): Nach dem Soft Opening letztes Wochenende soll nun diese Woche endgültig das GRAND Opening erfolgen. Die Bescheide sind in trockenen Tüchern.</p>  <p><b>TANZEN AUF HISTORISCHEM PARKETT</b></p>  <p>Das Wiener Funkhaus in der Argentinierstraße, erbaut von 1935 bis 1939 durch Clemens Holzmeister, Heinrich Schmid und Hermann Aichinger, war einst das Herz des österreichischen Rundfunks. Mit beeindruckender Akustik und stilvollen Sälen diente es als Ort für Konzerte, Aufnahmen und Kulturveranstaltungen. Nach dem Auszug von FM4 im Jahr 2019 und dem Abschied von Ö1 in 2022 steht das denkmalgeschützte Gebäude nun für ein Zwischennutzungsprojekt offen: Bis zum Sommer wird es für Formate wie die Festwochen und andere Events genutzt – und ja, sogar für Partys. Ein Gespräch mit Kurator Simon Steiner, der die Nutzung mit den neuen Eigentümern vorantreibt, gibt Einblicke in die spannende Zukunft des Funkhauses. Mehr dazu im Podcast!</p>  <p>Mail: dada@fokusgastro.com | IG / FB: @funkhaus.dada | @simserl_vorwaertz</p>  <p>Aber mehr hört ihr wirklich, wenn ihr hört! Schickt mir eure persönliche Meinung, Anmerkungen, Inputs oder Themenvorschläge an <a href="mailto:podcast@superfly.fm">podcast@superfly.fm</a>.</p>  <p>    </p>  <p style="text-align:justify">Die nächste Ausgabe gibt's in zwei Wochen am 28. November 2024.</p>]]></content:encoded>
                                <pubDate>Thu, 14 Nov 2024 09:35:00 +0000</pubDate>
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		            <itunes:keywords>podcast, wien, krise, geld, rave, funkhaus, orf, pop up, szene, kultur, club, techno, hardtechno, house, superfly, berlin, paris, global</itunes:keywords>
            		<itunes:author>Radio Superfly</itunes:author>
            	        </item>
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            <title>Club Kultur #120 | &quot;Er war kein Urgestein&quot;</title>
			<itunes:title>Club Kultur #120 | &quot;Er war kein Urgestein&quot;</itunes:title>
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    	    	                            <description>Sabrina Geissler, besser bekannt als Purrdition, spricht mit Rudi Wrany über die erste Verurteilung eines übergriffigen DJs, ihren Solo-Weg und ihre neuen Projekte. (superfly.fm)</description>
                <itunes:summary>Sabrina Geissler, besser bekannt als Purrdition, spricht mit Rudi Wrany über die erste Verurteilung eines übergriffigen DJs, ihren Solo-Weg und ihre neuen Projekte. (superfly.fm)</itunes:summary>
                                    	<content:encoded><![CDATA[<p><b>AUSLADEND</b></p>  <p>Für großes Aufsehen sorgte der ORF-Beitrag über Migration, der das FLEX thematisierte. Gezeigt wurden Szenen, in denen junge Männer mit Migrationshintergrund auf Sicherheitskräfte losgehen, Gäste bedrohen und bei Ankunft der Polizei massenweise fliehen. Betreiber Thomas Eller reagierte darauf, indem er der Stadt und der Exekutive eine Mitschuld zuschrieb – eine Einschätzung, die manche als realitätsfern bezeichnen. Kein Club wurde in den letzten Jahren so kontinuierlich gegen die Wand gefahren wie das FLEX. Trotz diverser Imagepolitur Versuche mangelt es hier an Innovationsgeist. Wird Eller, der sich sonst eher von der Presse fernhält, das Zepter abgeben – oder bleibt er weiter allein zu Haus, bis es zu spät ist?</p>  <p><b>EINLADEND</b></p>  <p>Echte Anziehungskraft üben derzeit nur wenige Formate aus. Die Leute wählen gezielt größere Off-Events aus und meiden Clubs zunehmend. So war es auch letzte Woche, als Tattu Tatta Glub und Radio Rudina zur „Noche de La Lugner“ einluden: Das Event überstrahlte die restliche Clubszene; die übrigen Locations waren eher durchschnittlich besucht. Ähnlich ist es, wenn KSOT ruft. Gründer Bennie Fleischhacker hat mittlerweile den Wert seiner Marke auch für die Bundesländer entdeckt und tourt dieses Jahr zwischen Attersee, Salzburg, Linz und Graz. Auch in Wien ist man bald wieder vertreten, allerdings erst zu...</p>  <p><b>HALLOWEEN</b></p>  <p>Inzwischen der stärkste Ausgehtag des Jahres in Wien. Neben regulären Club-Events gibt es dieses Jahr auch einige Off-Location-Veranstaltungen: KSOT in der Ottakringer Brauerei, das neue Kollektiv VOID in den Werkshallen und Tasteless VIE in der Sektkellerei Kattus. Solche Events hätten früher „Clubbings“ geheißen; nun sind sie amtliche Raves mit kräftigem Soundsystem. Es bleibt zu hoffen, dass dies keine einmaligen Aktionen bleiben. Auch ein neues Highlight zeichnet sich ab: Das alte Funkhaus wird bald zur Super-Location.</p>  <p><b>EINBRUCH</b></p>  <p>Nach der Kürbissaison taucht die Szene in das neblige Novemberloch ab. Verbunden mit den anhaltenden Krisen und Rückgängen könnte das zu einer explosiven Mischung werden. Der Sommer voller Leichtigkeit ist vorbei, und viele etablierte Locations klagen über rückläufige Besucherzahlen. Zu lange glaubte man, dass Eintritt zu verlangen und die Anlage hochzudrehen ausreichen würde. Das mag für exklusive Gucci &amp; Prada Clubs funktionieren, doch der einstige Underground kann so nicht bestehen. Die Pratersauna stagniert, das Jolly Roger kämpft sich durch, und das O kann auch nicht immer Superstars buchen. Welche Alternativen bleiben? Ein Weg könnte sein, sich von der Fixierung auf internationale Acts zu lösen – es geht auch ohne.</p>  <p><b>REISSERISCH</b></p>  <p>Eine, die das verstanden hat, ist Sabrina Geissler alias Purrdition. 2023 leitete sie zusammen mit Frederika Ferkova die Kampagne „technometoo“, die Übergriffe und Grenzüberschreitungen im Nachtleben thematisierte. Ziel war es, mehr Bewusstsein und eine neue Sensibilität zu schaffen. Doch es kam auch zu Kontroversen mit bekannten Vertretern der Szene, die ihre Erwähnung in diesem Kontext nicht nachvollziehen konnten. Mittlerweile hat Geissler das Kollektiv „hausgemacht“ verlassen und ist auf neuen Wegen.</p>  <p>Doch ihr Name tauchte kürzlich im Zusammenhang mit der Verurteilung eines DJs wegen Vergewaltigung im Oktober wieder auf. Denn es berichteten Dutzende Betroffene von missbräuchlichem Verhalten von männlichen Clubbesitzern, Veranstaltern und DJs. Ein Name, der dabei fiel, war der des nun verurteilten 29-Jährigen. Der Täter zeigte sich schließlich geständig und arbeitet nun daran, sich durch Therapie wieder zu finden. Auch wenn er in der Szene nicht besonders bekannt war, ändert dies nichts an der Schwere der Tat. Die Medien schenkten dem Vorfall viel Aufmerksamkeit; Storys über „Sex, Drugs und Techno“ kursierten und verstärkten ein wildes Bild vom Nachtleben.</p>  <p><b>PURRDITION</b></p>  <p>Zu diesem Zeitpunkt war Geissler jedoch längst nicht mehr in #technometoo involviert. Sie widmet sich inzwischen ihrer eigenen Partyreihe „Purradox“ in der Forelle, betreibt ihr Label fempire.records und konzentriert sich auf ihre eigenen musikalischen Projekte. Grund genug für ein spannendes Gespräch.</p>]]></content:encoded>
                                <pubDate>Thu, 31 Oct 2024 09:00:00 +0000</pubDate>
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		            <itunes:keywords>feminismus, flinta, frauen, lgtbqi, grelle forelle, techno, hard techno, edm, hype, fempire, dj, purrdition, wien, superfly, crazy sonic, berlin, paris, frauenrechte, musik, kultur, technometoo, metoo, gay, lesbian, podcast, sprache, falter, dj, rave</itunes:keywords>
            		<itunes:author>Radio Superfly</itunes:author>
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            <title>Club Kultur #119 | „Wer nicht kommt, darf nie mehr sudern&quot;</title>
			<itunes:title>Club Kultur #119 | „Wer nicht kommt, darf nie mehr sudern&quot;</itunes:title>
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                <itunes:summary>Rudi Wrany im Gespräch mit Martina Brunner von der Vienna Club Commission über die After Dark Konferenz im November. (superfly.fm)</itunes:summary>
                                    	<content:encoded><![CDATA[<p><b>NACH DEM NEUSTART</b></p>  <p>In Wien gibt es bekanntlich wieder einen neuen Club: das Jolly Roger. Mit Bookings wie Kollektiv Turmstrasse und Sam Paganini setzt man in den kommenden Wochen erneut auf alte Bekannte, die – auch wenn sie schon etwas in die Jahre gekommen sind – immer noch eine treue Fangemeinde haben.Die ersten beiden Wochenenden waren zwar noch nicht sehr aussagekräftig, aber ich halte mich mit meinem Resümee noch zurück. Der Club hat definitiv Potenzial. Ich hoffe nur, dass nicht wieder alles am Booking und den Acts hängt und fällt. Gerüchte besagen, dass DJs, die in besagtem Club auflegen, in einem anderen Club Spielverbot haben, weil irgendwann mal jemand mit jemandem gestritten hat. Solche internen Querelen schaden der Szene und sollten der Vergangenheit angehören.</p>  <p><b>HARDTECHNO UND NEUE TRENDS</b></p>  <p>Letzte Woche war Wien dann wieder einmal von einem Hardtechno-Hype erfasst. Eine Szene, in der neue, uns alten Hasen völlig unbekannte Namen bereits Starstatus genießen, mit wenig Textilien, viel Haut und extrem hartem Sound. Eine neue Mainstream-Bewegung abseits des klassischen Mainstreams – die jungen Raver interessieren sich null für die arrivierten Acts. Einige Veranstalter haben das bereits erkannt, und es ist nur eine Frage der Zeit, bis auch dieses Genre überfüllt ist, falls es nicht bereits so weit ist. Man nennt solche Events dann Warehouse Rave, wobei das „Warehouse“ dann etwa die Ottakringer Brauerei ist. Oder man nennt sich Tasteless – was in manchen Fällen durchaus zutreffen könnte.</p>  <p><b>ALLES NACH AMSTERDAM: ADE UND DER WIENER VERGLEICH</b></p>  <p>Aktuell zieht es wieder alle zur Amsterdam Dance Event (ADE) – einem gigantischen Festival und Networking-Treffpunkt der elektronischen Musikszene. Jeder postet fleißig seine Flughafen-Selfies und zeigt, wie wichtig es ist, dabei zu sein (oder auch nicht). In Wien ist so etwas (noch) undenkbar. Aber immerhin gibt es die <a href="https://www.viennaafterdark.at/">Vienna After Dark Week</a>, die von der Vienna Club Commission ins Leben gerufen wurde. Sie bringt über 125 Speaker auf mehr als 50 Events in die Stadt – Aftershow-Partys inklusive. Wien und das Nachtleben, Wien und die Lautstärke, Wien und Großevents – eine komplizierte Beziehung, fast schon eine „kalte Liebe“. Was ist in letzter Zeit passiert, und wie könnte sich das ändern? Was sind die zentralen Themen, die uns und die Vienna Club Commission (VCC) beschäftigen? Darüber habe ich ausführlich mit Martina Brunner gesprochen.</p>  <p><b>AFTER DARK - EINE VORSCHAU</b></p>  <p>Böse gesagt könnten wir die bevorstehende Zeit auch „Before Dark“ nennen, denn die dunkle Wintersaison steht uns erst noch bevor. Doch die After Dark Konferenz im November wirft, auch presse technisch, ihre Schatten voraus. Sie findet von 14. bis 16.11. in verschiedenen Venues statt.Über 50 Events, mehr als 120 Redner und zahlreiche Side-Events – nach dieser intensiven Woche sollten die Probleme der Wiener und der globalen Clubkultur ausführlich diskutiert worden sein. Doch wir wollen dem Ganzen etwas vorgreifen. Martina Brunner ist daher ins Studio gekommen, um Stellung zu den drängendsten Problemen zu beziehen.</p>  <p>Aber mehr hört ihr wirklich, wenn ihr hört! Schickt mir eure persönliche Meinung, Anmerkungen, Inputs oder Themenvorschläge an <a href="mailto:podcast@superfly.fm">podcast@superfly.fm</a>.</p>  <p>         </p>  <p style="text-align:justify">Die nächste Ausgabe gibt's in zwei Wochen am 31. Oktober 2024.</p>]]></content:encoded>
                                <pubDate>Thu, 17 Oct 2024 07:00:00 +0000</pubDate>
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		            <itunes:keywords>krise, geld, clubs, berghain, techno, berlin, rave, warehouse, wien, superfly, rudi, podcast, lustig, boomer, detroit, kultur, ibiza, safer space, grelle forelle, love parade, sam paganini, paris</itunes:keywords>
            		<itunes:author>Radio Superfly</itunes:author>
            	        </item>
            <item>
            <title>Club Kultur #118 | &quot;Das Schimpfwort 2024: DU NACHBAR!</title>
			<itunes:title>Club Kultur #118 | &quot;Das Schimpfwort 2024: DU NACHBAR!</itunes:title>
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    			<title>Club Kultur #118 | &quot;Das Schimpfwort 2024: DU NACHBAR!</title>
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    	    	                            <description>Rudi Wrany im Gespräch mit Cem über den nächsten Anlauf des Jolly Roger Clubs sowie mit Kay und dem Love At First Sight Kollektiv. (superfly.fm)</description>
                <itunes:summary>Rudi Wrany im Gespräch mit Cem über den nächsten Anlauf des Jolly Roger Clubs sowie mit Kay und dem Love At First Sight Kollektiv. (superfly.fm)</itunes:summary>
                                    	<content:encoded><![CDATA[<p><b>BYE, BYE, XANDI</b></p>  <p>Und wieder ist jemand aus unserer Mitte gegangen in diesem unerträglichen Jahr. DJ X&amp;I, der bereits in den 90ern als Barkeeper in der Blue Box arbeitete, legte mit Leidenschaft auf und war als stets freundlicher, gern gesehener Gast auf vielen Events präsent. Auch im Con:verse in der Meierei und Crazy war er als Dj oft aktiv, ebenso wie im Technocafe und vielen anderen Clubs. Leider ist er nun von uns gegangen. Mein Mitgefühl gilt allen, die ihm nahestanden.</p>  <p><b>DIE QUAL MIT UND NACH DER WAHL</b></p>  <p>Endlich ist der zermürbende Wahlkampf vorbei. Die Duelle, Trielle, Expertenrunden und Elefantenrunden haben eine kleine Pause, oder besser gesagt: Jetzt erklären uns diejenigen in weiteren endlosen Palaverrunden, warum und wie eine Partei (nicht) gewählt wurde. Der Rechtsruck ist schwer zu ertragen, aber er kam nicht überraschend, wenn man die Stimmung der letzten Zeit analysiert hat. Was diesmal offen zutage tritt: Auch DJs und Clubbetreiber denken und wählen längst nicht mehr nur links der Mitte. Einige haben sich offen dazu bekannt, dieses Mal rechts gewählt zu haben. Für die Clubkultur wollte sich am Ende nur die Bierpartei einsetzen – doch die hatte abseits davon wenig zu bieten. "Politik hat im Nachtleben nichts zu suchen" – so lautet das oft gehörte Totschlagargument. Aber ich finde, das ist falsch, ganz und gar falsch!</p>  <p><b>FOR HE'S A JOLLY GOOD FELLOW...</b></p>  <p>Ist es jetzt endlich so weit? Ja, das ist es! Ab sofort gibt es mehr Auswahl für die feierfreudigen Wiener, denn das Jolly Roger am Handelskai öffnet nun offiziell seine Pforten. Zum zweiten Mal, aber endlich mit voller Genehmigung. Es soll ein neuer, diverser Raum für die Szene werden. Cem, der sich gerne "withdaworld" nennt und bereits im Werk zu Gast war, ist einer derjenigen, die die Geschicke des neuen Clubs mitgestalten möchte. Der Club darf jetzt endlich auch bis 6 Uhr früh geöffnet haben. Hinter dem Projekt stehen alte Bekannte aus der Szene, die aber vorerst nicht ins Rampenlicht wollen. Am 4.10. findet die große Eröffnung mit dem brasilianischen Wizard Victor Ruiz und weiteren Szenegrößen statt. Mehr zum Programm erfahrt ihr im Gespräch.</p>  <p><b>NACHBAR, LASS UNS FEIERN!</b></p>  <p>Kein Individuum hat das Clubleben dieses Jahr so beeinflusst wie der (teils) anonyme Nachbar. Vieles, was hoffnungsvoll begann, musste gedrosselt oder gar ganz aufgegeben werden. Das soll sich nun bessern! Daher wird es die großen After Dark Konferenz der VCC im November geben, deren Programm ebenfalls am 4.10. bekannt gegeben wird. Wien und das Nachtleben – eine schwierige Beziehung in diesen Zeiten.</p>  <p><b>TRENDWÄNDE &amp; LOVE AT FIRST SIGHT</b></p>  <p>Ungewöhnlich für meinen Podcast, aber nicht unmöglich: Diesmal habe ich mehrere Gäste eingeladen, nämlich Kay, der mit seiner Frau Trendwaende betreibt sowie Kreta und Pauna vom befreundeten Kollektiv "Love At First Sight". Anlass ist die Veranstaltung am 12.10. im Wiener Werk, bei der sie die DJ-Legende Alan Oldham aka DJ T-1000 eingeladen haben. Gegen den Strom des musikalischen Wiener Einheitsbreis schwimmend, versucht das Kollektiv, Qualität auf die Bühne zu bringen. Kay, der hauptberuflich Journalist ist, hat sich sogar den Luxus eines eigenen Trucks auf der "Rave The Planet" in Berlin gegönnt und kennt Dr. Motte persönlich gut. Ihn hat er bereits im Vorfeld einmal nach Wien geholt. </p>  <p>          </p>  <p>Aber mehr hört ihr wirklich, wenn ihr hört! Schickt mir eure persönliche Meinung, Anmerkungen, Inputs oder Themenvorschläge an <a href="mailto:podcast@superfly.fm">podcast@superfly.fm</a>.</p>]]></content:encoded>
                                <pubDate>Thu, 03 Oct 2024 08:00:00 +0000</pubDate>
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		            <itunes:keywords>detroit, berlin, clubs, kultur, ibiza, safer space, wien, superfly, sicherheit, rudi, techno, house, trance, dnb, wissen, talk, hype, beatport, nightlife, disco, das werk, grelle forelle, berghain, nachbar, anrainer, ponyhof, krise, inflation</itunes:keywords>
            		<itunes:author>Radio Superfly</itunes:author>
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            <title>Club Kultur #117 | &quot;Ins O kann jeder rein - oder?&quot;</title>
			<itunes:title>Club Kultur #117 | &quot;Ins O kann jeder rein - oder?&quot;</itunes:title>
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    			<title>Club Kultur #117 | &quot;Ins O kann jeder rein - oder?&quot;</title>
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    	    	                            <description>Rudi Wrany im Gespräch mit Albin und Lisa, die mit ihrem Team den O-Klub in die nächste Saison führen. (superfly.fm)</description>
                <itunes:summary>Rudi Wrany im Gespräch mit Albin und Lisa, die mit ihrem Team den O-Klub in die nächste Saison führen. (superfly.fm)</itunes:summary>
                                    	<content:encoded><![CDATA[<p><b>WASSERSCHADEN: EIN JAHRHUNDERTEREIGNIS TRIFFT AUF WIEN</b></p>  <p>Vergangene Woche kam viel zu viel Wasser vom Himmel. Was folgte, war ein Jahrhundert-Ereignis, das Niederösterreich schwer traf und immense Schäden anrichtete. Aber auch Wien bekam dieses Mal deutlich mehr ab als sonst. Der Wienfluss verwandelte sich in einen reißenden Strom und überflutete die Strandbar Hermann, die inzwischen wieder hergerichtet wurde. Auch der Donaukanal schwoll bedrohlich an und trat stellenweise über die Ufer, etwa bei der Blumenwiese. Das Flex und die Forelle hatten jedoch Glück und blieben, einmal mehr, verschont. Laut den Geschäftsführern war es diesmal extrem knapp – bei der Forelle fehlten gerade mal 10 Zentimeter bis zur Überflutung. Es wird wohl Zeit, dass auch hier in Hochwasserschutz investiert wird.</p>  <p>Die Donau nahm schließlich das gesamte Hochwasser auf, und die neue Donau musste als Überlaufbecken herhalten – die Schleusen wurden geöffnet. Der Vienna City Beach Club reagierte schnell und evakuierte rechtzeitig. Schlamm und Dreck blieben zurück, doch dank eines Aufrufs von Betreiber Max machten sich zahlreiche Helfer an die Säuberung. Auf Videos sah man, wie viele Menschen der Solidarität folgten – einmal mehr zeigt sich die Hilfsbereitschaft der Österreicher in Krisenzeiten. Schon diese Woche läuft der Betrieb wieder halbwegs normal, und der Rest der Herbstsaison kann hoffentlich bei ruhigerem Wetter stattfinden. Der September tut ja jetzt so, als wäre nie etwas passiert...</p>  <p><b>WATER GEHT - EIN VORBILD VERABSCHIEDET SICH</b></p>  <p>Nicht in Wien, aber lange Zeit als Vorbild für die Hauptstadt galt das Watergate in Berlin. Neben dem Berghain zählte der Club an der Oberbaumbrücke dank innovativem Booking, eigenem Label und Agentur jahrelang zu den besten Europas. Doch Ende des Jahres ist Schluss – die Gründe sind vielfältig: hohe Gagen, teure Flüge und verändertes Konsumverhalten haben die Betreiber zu diesem drastischen Schritt bewogen.</p>  <p><b>JOLLY KOMMT - EIN NEUZUGANG IN WIEN</b></p>  <p>Nach langem Warten ist es endlich soweit: Das Jolly Roger hat alle Genehmigungen erhalten! Im Maya Garden draußen (bis Mitternacht) und im Club drinnen (bis 6 Uhr früh) darf nun wieder gefeiert werden. Die erste Party, Juicy, steigt bereits dieser Tage, und das offizielle Opening wird am 4. Oktober mit der brasilianischen Ikone Victor Ruiz gefeiert. Ein neuer Player in Wien, das zuletzt ja eher gemächlich unterwegs war und in dem es musikalisch eher fad bis nichtssagend zuging.</p>  <p><b>O BLEIBT - EIN FESTER BESTANDTEIL DER WIENER CLUBSZENE</b></p>  <p>Der O-Klub bleibt auch in dieser Saison eine feste Größe in der Wiener Clublandschaft. Neben dem glamourösen Freitag laufen im Club unter der Oper schon seit Langem auch der Samstag und Donnerstag erfolgreich mit ihren Studenten- und Afterwork-Formaten. 2024 gab es einige Teamwechsel, und darüber habe ich schon berichtet. Nun sind Albin und Lisa mit ihrem Team als Booking und Marketingabteilung (mit) verantwortlich dafür, wie der Club in der Saison 2024/25 performt. Ich habe sie eingeladen und befragt...</p>  <p>Aber mehr hört ihr wirklich, wenn ihr hört! Schickt mir eure persönliche Meinung, Anmerkungen, Inputs oder Themenvorschläge an <a href="mailto:podcast@superfly.fm">podcast@superfly.fm</a>.</p>  <p>          </p>  <p style="text-align:justify">Die nächste Ausgabe gibt's in zwei Wochen am 03. Oktober 2024.</p>]]></content:encoded>
                                <pubDate>Thu, 19 Sep 2024 09:00:00 +0000</pubDate>
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		            <itunes:keywords>rave, wien, innenstadt, staatsoper, opera, o klub, marketing, trends, social media, social, ads, werbung, events, halloween, agentur, house, techno, pop, hits, len faki, stella bossi, hardtechno, berlin, trance</itunes:keywords>
            		<itunes:author>Radio Superfly</itunes:author>
            	        </item>
            <item>
            <title>Club Kultur #116 | &quot;Ein sanfter Generationswechsel im Sass&quot;</title>
			<itunes:title>Club Kultur #116 | &quot;Ein sanfter Generationswechsel im Sass&quot;</itunes:title>
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                <itunes:summary>In dieser Episode spricht Rudi Wrany mit der neuen Programmkuratorin des Sass, Anni Herzer, und dem scheidenden Verantwortlichen Nick Jacobs. Gemeinsam werfen wir einen Blick auf eine nahezu friedliche Wachablösung, die Beweggründe dahinter und die zukünftige programmatische Ausrichtung des Clubs. (superfly.fm)</itunes:summary>
                                    	<content:encoded><![CDATA[<p><b>NEUES VERANSTALTUNGSGESETZ: Wer hat das letzte Wort?</b></p>  <p>Das Konzert von Ben Böhmer in der Metastadt lief reibungslos – aber nur bis 22 Uhr. Danach war Schluss. Alle haben es mitbekommen: Beschwerden der Anrainer. Doch stellt sich die Frage: Haben immer nur die Anrainer das letzte Wort, selbst wenn sie vielleicht gar nichts hören? Die Stadt Wien reagierte Ende August und kündigte eine Novelle des Veranstaltungsgesetzes an. Ziel ist es, bestehende Veranstaltungsstätten zu schützen. Traditionsreiche Locations, die mehr als 1.500 Besucher fassen, älter als 30 Jahre sind und einen bedeutenden historischen, kulturellen oder touristischen Wert haben, sollen weiterhin betrieben werden können, auch wenn in ihrer Nähe Wohngebäude entstehen. Das Büro des zuständigen Stadtrats Jürgen Czernohorszky (SPÖ) teilte mit, dass dies gilt, solange keine Gesundheitsgefährdung besteht. Für Veranstaltungsorte mit Genehmigungen bis 23 Uhr ist das eine gute Nachricht. Für alle anderen bleibt es kompliziert...</p>  <p><b>LINZ MACHT'S VOR</b></p>  <p>Jahrelang war Linz Ziel unserer Späße: „Da läuft doch nichts!“ Clubtechnisch gibt es zwar immer noch Luft nach oben, aber bei Großevents zeigt die Stahlstadt uns zunehmend die lange Nase: Lido Sounds, Ars Electronica – und nun wandern auch Wiener Großevents ab, weil es in der Hauptstadt keine geeigneten Indoor-Venues gibt. Das Beatpatrol Festival findet dieses Jahr in Oberösterreich statt. Und wer weiß, ob es das letzte Event sein wird, das Wien verlässt.</p>  <p><b>MEHR HERZ IM SASS</b></p>  <p>Für viele ist es nach wie vor der beste kleine Club Wiens – und definitiv der einzige mit einer offiziellen Afterhour und einem engagierten Awareness-Team. Schon im Frühsommer gab es erste Meldungen über einen sanften Wechsel in der Booking-Abteilung, und jetzt hat Anni Herzer das Ruder übernommen. Die umtriebige DJ und Grafikdesignerin ist seit Jahren fester Bestandteil der Wiener Szene. Ihr Vorgänger Nick Jacobs, den ich ironisch als „Programmdirektor“ bezeichnet habe, hat sie schon vor einiger Zeit als Dj und Partyhost ins Sass geholt. Der Gedanke, sie zu fragen, ob sie für höhere Aufgaben bereit sei, schwirrte wohl schon länger in seinem Kopf.</p>  <p>Aber mehr hört ihr wirklich, wenn ihr hört! Schickt mir eure persönliche Meinung, Anmerkungen, Inputs oder Themenvorschläge an schicken.</p>  <p>       </p>  <p style="text-align:justify">Die nächste Ausgabe gibt's in zwei Wochen am 19. September 2024.</p>]]></content:encoded>
                                <pubDate>Thu, 05 Sep 2024 08:00:00 +0000</pubDate>
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		            <itunes:keywords>sass, afterhour, rave, wien, innenstadt, karlsplatz, herz, anni, nick, open air, ben böhmer, live, house, techno, sound, konzert, stadt</itunes:keywords>
            		<itunes:author>Radio Superfly</itunes:author>
            	        </item>
            <item>
            <title>Club Kultur #115 | &quot;Letzte Zuflucht: METAStadt - aber nur bis 22 Uhr!&quot;</title>
			<itunes:title>Club Kultur #115 | &quot;Letzte Zuflucht: METAStadt - aber nur bis 22 Uhr!&quot;</itunes:title>
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    			<title>Club Kultur #115 | &quot;Letzte Zuflucht: METAStadt - aber nur bis 22 Uhr!&quot;</title>
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    	    	                            <description>Rudi Wrany spricht mit den Veranstaltern von in.concert Vienna über den Auftritt von Ben Böhmer in der Metastadt, die Herausforderungen bei der Suche nach geeigneten Locations und mögliche Zukunftsperspektiven. Im Anschluss diskutiert er mit Leon de Castillo, Aleks Gavrics und Bezirksvorsteher Markus Reiter (Neubau) über den DJ Contest und die knapper werdenden Freiräume in der Stadt. (superfly.fm)</description>
                <itunes:summary>Rudi Wrany spricht mit den Veranstaltern von in.concert Vienna über den Auftritt von Ben Böhmer in der Metastadt, die Herausforderungen bei der Suche nach geeigneten Locations und mögliche Zukunftsperspektiven. Im Anschluss diskutiert er mit Leon de Castillo, Aleks Gavrics und Bezirksvorsteher Markus Reiter (Neubau) über den DJ Contest und die knapper werdenden Freiräume in der Stadt. (superfly.fm)</itunes:summary>
                                    	<content:encoded><![CDATA[<p><b>WAS MUSS DIE STADT AUSHALTEN?</b></p>  <p>Eine Weltstadt wie Wien verkündet fast wöchentlich die Schließung oder Einschränkung bestehender Event- und Konzertlocations. Die Liste in diesem Jahr ist schon besonders lang, und nun sorgt erneut die Eventlocation Metastadt in der Donaustadt für Aufregung: Nach nur acht Beschwerden wurde keine Verlängerung über 22 Uhr hinaus genehmigt. Dr. Klose, Leiter der MA36, erklärte in einem Artikel im Standard die Hintergründe. Doch nach einem Gegenstatement der Veranstalter droht jetzt eine weitere wichtige Location für internationale Konzerte wegzufallen. Gerade die eine Stunde bis 23 Uhr ist oft entscheidend für Licht- und Showabläufe.</p>  <p>Wie viel darf eine Weltstadt und ihre Bewohner aushalten? Ist es nicht endlich an der Zeit, dass die Politik den Schutz bestehender Kultureinrichtungen garantiert? Offenbar nicht – und gerade deshalb verstehe ich die vielen großen Events rund um den Prater oft nicht, von den Festzelten ganz zu schweigen. Wann hört ein Anrainer etwas, worüber er sich beschweren darf, und wann hat er nichts zu sagen? Letztlich lässt sich sagen: Wien, die angeblich so moderne und weltoffene Stadt, war wohl noch nie so geriatrisch wie jetzt.</p>  <p><b>HAUSRECHT VS. DISKRIMINIERUNG?</b></p>  <p>Großes Kino am letzten Dienstag vor dem Techno Café: HC Strache wollte in den Volksgarten Pavillon und wurde an der Tür abgewiesen. Man teilte ihm mit, dass sich zu viele Besucher in seiner Gegenwart unwohl fühlen würden. Ein Team der Zeitung Heute war wohl ebenfalls vor Ort, und so kam die Geschichte sofort ans Tageslicht. HC zog grummelnd von dannen und sprach mehrfach von politischer Diskriminierung.</p>  <p>Meine Meinung dazu: HC sorgt und sorgte mit seinem Auftreten im Wiener Nachtleben regelmäßig für Aufsehen. Erst letztes Jahr gab es in der VOGA Disco einen Vorfall, als er mehr oder weniger sanft hinauskomplimentiert wurde. Obwohl er nicht mehr zum inneren Zirkel der FPÖ gehört, vertritt er nach wie vor lautstark deren Ansichten. Ganz zu schweigen von seiner Vergangenheit als Parteichef. Ein Mann wie er polarisiert, und das Hausrecht darf in solchen Fällen strikt durchgesetzt werden. Dass ausgerechnet jene, die selbst diskriminieren, dann lautstark Diskriminierung schreien, ist wenig überraschend. Die Clubszene, die offen und liberal ist, bleibt jedenfalls (noch) kein Hort solcher Ideologien, auch wenn sicher auch hier 20 Prozent oder mehr anders denken (Was man an den Reaktionen auf diese Geschichte entnehmen durfte)</p>  <p>Aber man kann diejenigen, die das verursacht haben, zumindest bitten, woanders zu feiern. Und hofiert wird HC Strache ohnehin wieder in (fast) allen Venues…</p>  <p><b>IN.CONCERT</b></p>  <p>Eine neue Eventreihe will in Wien durchstarten. Dafür hat sich eine Gruppe rund um Bono Goldbaum und Benjamin Sagan zusammengeschlossen, um ihre Vision zu verwirklichen. Einfach ist es jedoch nicht. Schönbrunn, Cobenzl, Metastadt…alles war schon vorbereitet, doch die Behörden und die Politik machten einigen Vorhaben einen Strich durch die Rechnung, weil es im Vorfeld bei Veranstaltungen zu laut gewesen war.Zumindest der Start der neuen Eventreihe in.concert mit dem deutschen Deep-Elektronik-Produzenten Ben Böhmer am 31.8. samt anschließender Afterparty wird in der Metastadt stattfinden. Draußen allerdings nur bis 22 Uhr, wobei die Veranstalter betonen, dass dies ohnehin nie länger geplant war. Mit an Bord ist auch Liquid-Market-Gründer Bert Jachmann, der ein bisschen Fizz in die Gastro bringen möchte und über beste Kontakte zur Metastadt verfügt. Schon am 30.8. beginnt dieses Megawochenende mit dem Metarave, schon beinahe ein kleines Festival...</p>  <p><b>NEUBAU IST ANDERS</b></p>  <p>… und dann noch eine hochkarätige Runde im Studio. Erstmals hatte ich die Ehre, mit dem Bezirksvorsteher von Wien-Neubau, Markus Reiter, und den Organisatoren Leon De Castillo und Aleks Gavric über das Ergebnis des DJ Contests und die diversen gelungenen Vorhaben im 7. Bezirk zu plaudern. Warum läuft hier ein bisschen mehr als anderswo, in einer Stadt, die lieber schläft?</p>  <p><i>Hier jedenfalls noch einmal zum Nachlesen die Liste der Gewinner:innen:</i></p>  <p>HOUSE: THNPNK</p>  <p>TECHNO: JESSICA TARBAI</p>  <p>FLINTA*: EVA KEIFFENHEIM</p>  <p>KOLLEKTIV A: KONSENS</p>  <p>KOLLEKTIV B: TASTELESS</p>  <p>FM4 UNLIMITED: LEON KEYL</p>  <p>CLUB POMPADOUR: PAUL PACHLER</p>  <p>Aber mehr hört ihr wirklich, wenn ihr hört!</p>]]></content:encoded>
                                <pubDate>Thu, 22 Aug 2024 08:00:00 +0000</pubDate>
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		            <itunes:keywords>afro house, tech house, wien, club, kultur, berlin, ibiza, daytime, afterwork, crazy, rudi, podcast, musik, concert, meta, meta stadt, ben böhmer, techno, rave, gewinner, pompadour, zwidemu</itunes:keywords>
            		<itunes:author>Radio Superfly</itunes:author>
            	        </item>
            <item>
            <title>Club Kultur #114 | &quot;Soul. in the city&quot;</title>
			<itunes:title>Club Kultur #114 | &quot;Soul. in the city&quot;</itunes:title>
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    			<title>Club Kultur #114 | &quot;Soul. in the city&quot;</title>
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    	    	                            <description>In einem ausführlichen Gespräch mit Rudi Wrany geben Kurt Bender und Sebastian Felver Einblicke in ihr Veranstaltungskonzept &quot;Soul.&quot; Die beiden Eventmacher wollen eine einzigartige Atmosphäre schaffen, in der man die Seele baumeln lassen kann – und das nicht etwa in den Abendstunden, sondern mitten am Tag. (superfly.fm)</description>
                <itunes:summary>In einem ausführlichen Gespräch mit Rudi Wrany geben Kurt Bender und Sebastian Felver Einblicke in ihr Veranstaltungskonzept &quot;Soul.&quot; Die beiden Eventmacher wollen eine einzigartige Atmosphäre schaffen, in der man die Seele baumeln lassen kann – und das nicht etwa in den Abendstunden, sondern mitten am Tag. (superfly.fm)</itunes:summary>
                                    	<content:encoded><![CDATA[<p><b>KEINE TAYLOR</b></p>  <p>Da macht man einen Podcast fertig und spricht ihn ein und dann das: Am Mittwochabend mussten alle Taylor-Swift-Konzerte wegen Terrorgefahr abgesagt werden. Tausende gestrandete Swifties sind nun verzweifelt. Dass das ausgerechnet im sicher geglaubten Österreich möglich ist, entsetzt uns alle. Veranstalter Barracuda musste letztendlich diesen schweren und teuren Schritt wagen. Ein Millionengeschäft ist somit geplatzt, doch Sicherheit geht vor. Die Preistreiberei um die Konzerte ist somit – fast zynisch – einer bitteren Realität gewichen.<b></b></p>  <p><b>MEHR SOUL FÜR DIE STADT</b></p>  <p>Zugegeben, wenn junge gewiefte Promoter ihre Tagesevents "Soul" nennen, dann ist das nicht die Neuerfindung des Rades. Aber sie können es zumindest gut erklären. Man will die Seele baumeln lassen – und das am besten tagsüber. Was einst in einer Bar am Ring begann, setzte sich im Maya Garden fort und zog danach weiter in den Sauna Strand Klub und zu weiteren schönen Plätzen. Die Werbung wird äußerst professionell gestaltet, schöne Videos samt Drohnenflügen sind alles in diesen Tagen. Die junge Truppe gibt es erst seit diesem Jahr, und sie zeigen, dass doch noch was geht, wenn man vieles richtig macht. Kurt und Basti kamen daher zu mir in den Podcast.</p>  <p><b>VIEL PARADIES IM GARTEN</b></p>  <p>Das Paradies Garten Festival war während seiner dritten Edition endlich – fast durchgehend – vom Wetterglück begünstigt. Dementsprechend gut besucht zeigte sich das Grünevent dieses Mal. Ich war endlich auch einmal dort und konnte mich davon überzeugen, wie sanft hier mit der Natur umgegangen wurde. Fast alle Besucher reisten mit der Bahn an, nur wenige nutzten den Parkplatz. Ich war einer davon – aus Zeitgründen – und nahm dafür gerne den fast 2 km langen Spaziergang zum Gelände auf mich. Das etwas in die Jahre gekommene Schloss versprüht einen leicht morbiden Charme, die Wiesen davor dienten als Chill Zone und dazwischen befanden sich die drei Bühnen, die, je später der Abend, immer voller wurden. Die Stimmung war ausgelassen und bunt, das Publikum jung und urban, Klischee-Raver à la Hotze fand man kaum, leichte Kleidung und Glitzer im Gesicht dominierten das Geschehen. Dazu herrschte kaum Gedränge, weil genug Platz war. Es gab exzellentes Essen zu halbwegs erträglichen Preisen, samt Pfandrückgabe – alles hochmodern und cashless. Dixon und Ellen Allien machten den Sonntag dann zu einem wunderbaren Abschluss der Gegensätze, auch wenn ich mir von Dixon etwas mehr Innovation im Set erwartet hätte, aber das ist ja bekanntlich subjektiv. Ein tolles Wochenende, ein gelungenes Festival.</p>  <p><b>WIEN DER GEGENSÄTZE</b></p>  <p>In Wien gibt es ja so etwas bekanntlich nicht. Oder halt, doch. Nämlich wenn der Rubel rollt, geht ja scheinbar was. So fand am Wochenende ein sinnbefreites 90er-Jahre-Event vor dem Riesenrad statt, laut und voll. Man hörte die Musik meilenweit, hier darf man offenbar. Bei anderen Locations sind schon 70 Dezibel ein Problem, denn beim Maya Garden ist immer noch Silent Disco. Ich verstehe die Unterschiede in dieser Stadt einfach nicht. Hier darf man lange laut sein, dort nicht. Es braucht einfach mehr Soul für die Stadt. Aber wie heißt es so schön: Mehr hört Ihr, wenn Ihr hört.</p>  <p style="text-align:justify">Schickt mir eure persönliche Meinung, Anmerkungen, Inputs oder Themenvorschläge an <a href="mailto:podcast@Superfly.fm">podcast@superfly.fm</a> schicken.</p>  <p>     </p>  <p style="text-align:justify">Die nächste Ausgabe gibt's in zwei Wochen am 22. August 2024.</p>]]></content:encoded>
                                <pubDate>Thu, 08 Aug 2024 10:00:00 +0000</pubDate>
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		            <itunes:keywords>soul, city, house, afro house, tech house, wien, club, kultur, berlin, ibiza, daytime, afterwork, crazy, rudi, podcast, musik, taylor swift</itunes:keywords>
            		<itunes:author>Radio Superfly</itunes:author>
            	        </item>
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            <title>Club Kultur #113 | &quot;Mit dem Zug ins Paradies&quot;</title>
			<itunes:title>Club Kultur #113 | &quot;Mit dem Zug ins Paradies&quot;</itunes:title>
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    	    	                            <description>Rudi Wrany im Gespräch mit Felix vom Paradies Garten Festival über die erwarteten musikalischen Highlights und innovative Ansätze, um das Festivalerlebnis noch weiter zu verbessern. #Gewinnt außerdem 4x2 Campingpässe inkl. Festivalpass zum Festival. Schreibt uns einfach eine kurze Mail an office@superfly.fm und sagt uns warum ihr unbedingt zum Festival wollt. &lt;3 (superfly.fm)</description>
                <itunes:summary>Rudi Wrany im Gespräch mit Felix vom Paradies Garten Festival über die erwarteten musikalischen Highlights und innovative Ansätze, um das Festivalerlebnis noch weiter zu verbessern. #Gewinnt außerdem 4x2 Campingpässe inkl. Festivalpass zum Festival. Schreibt uns einfach eine kurze Mail an office@superfly.fm und sagt uns warum ihr unbedingt zum Festival wollt. &lt;3 (superfly.fm)</itunes:summary>
                                    	<content:encoded><![CDATA[<p><b>#Gewinnt 4x2 Campingpässe inkl. Festivalpass. </b>Schreibt uns einfach eine kurze Mail an office@superfly.fm und sagt uns warum ihr unbedingt zum Festival wollt. &lt;3</p>

<p><b>PARADIES GARTEN</b></p>  <p>Felix vom Paradies Garten Festival war schon letztes Jahr hier. Das Wetter spielte dem sympathischen Veranstalter und seinem Team dann aber gar nicht in die Karten. Heuer sind die Aussichten wesentlich besser, es kündigt sich ruhiges Sommerwetter für Anfang August (2.8 bis 4.8) an. Die dritte Ausgabe findet wieder rund um das Schloss Prugg in Bruck an der Leitha statt und präsentiert sich als eines der nachhaltigsten Events des Landes. Anreise, Müllvermeidung – alles gut durchdacht und organisiert. Einen VIP-Bereich gibt es nicht, was es für mich noch sympathischer macht. Dieses Jahr hat man sowohl die Anhänger langsamerer als auch der schnelleren Musik zufriedengestellt und auch glaubwürdige, musikaffine Sponsoren ins Boot geholt.</p>  <p><b>AUSWEICHQUARTIERE</b></p>  <p>Will man diesen Sommer in Wien Open-Air-Konzerte besuchen, bleibt einem fast nur noch die Meta Stadt. Das Gebäude aus der Zeit des Industriebooms (1898) in der Donaustadt ist zwar eine erstklassige Location, liegt aber verkehrstechnisch nicht gerade günstig. Wenn eine Show länger dauert, bleibt einem oft nur das Taxi, das kostet. Wie wir seit Ebreichsdorf und Rolling Loud wissen, treibt die Nachfrage die Preise in die Höhe.</p>  <p><b>APROPOS</b></p>  <p>Ebreichsdorf war ein wilder Ritt. Zehntausende wollten hin und dann auch wieder zurück. Da der Fokus auf Hip-Hop lag, wurden viele junge Besucher auch von ihren Eltern abgeholt. Dazu kamen Hunderte Busse, die aufgrund des Verkehrschaos nicht zu- und abfahren konnten. Ein veritabler Shitstorm war die Folge. Analysiert man das mit etwas Abstand, fragt man sich am Ende doch: Warum gibt es in Wien keinen Ort, an dem man ein solches Großevent abhalten kann? Die großen Veranstalter suchen händeringend nach Ausweichquartieren, die dann eben abseits liegen. Geht es dann auch noch so durch die Decke wie zuletzt bei Rolling Loud, ist das Chaos trotz einer Armada von Bussen vorprogrammiert. Außer man heißt Taylor Swift...</p>  <p><b>TAYLOR-IRRSIN</b></p>  <p>Man mag zur derzeitigen Queen of Pop stehen wie man will, die Lady verändert mal eben die Ökonomie einer Stadt. Wer an dem Wochenende ihrer Konzerte im Happel-Stadion ein Hotelzimmer buchen will, zahlt das Drei- bis Fünffache. Taxis und ähnliche Dienste werden ihre Preise ebenfalls in die Höhe schrauben und überhaupt werden an besagtem Wochenende alle versuchen, Geld zu verdienen. Hypes werden immer absurder…</p>  <p><b>WEGGEH-FAUL</b></p>  <p>Die Kids sind weggehfaul. Was in unserer Jugend noch ein gesellschaftlicher Zwang war, ist jetzt sowas von vor 2019. Junge Leute lassen Clubs und Partys links liegen und widmen sich anderen Dingen. Ö1 berichtete zuletzt darüber und versuchte zu erklären, weshalb die Nachtgastronomie schon bessere Zeiten hatte. Aber wie immer hört Ihr mehr, wenn Ihr reinhört.</p>  <p style="text-align:justify">Schickt mir eure persönliche Meinung, Anmerkungen, Inputs oder Themenvorschläge an <a href="mailto:podcast@Superfly.fm">podcast@superfly.fm</a> schicken.</p>  <p>       </p>  <p style="text-align:justify">Die nächste Ausgabe gibt's in zwei Wochen am 08. August 2024.</p>]]></content:encoded>
                                <pubDate>Thu, 25 Jul 2024 08:00:00 +0000</pubDate>
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		            <itunes:keywords>festival, burg, eco, green, techno, trance, house, rave, weekend, musik, berlin, international, kultur, club, superfly, talk, open air</itunes:keywords>
            		<itunes:author>Radio Superfly</itunes:author>
            	        </item>
            <item>
            <title>Club Kultur #112 | &quot;Bissi laut jetzt!&quot;</title>
			<itunes:title>Club Kultur #112 | &quot;Bissi laut jetzt!&quot;</itunes:title>
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                <itunes:summary>Rudi Wrany im Gespräch mit den Berliner Musikproduzenten, Komponisten, DJ und Künstler Nhoah. Obwohl Nhoah seine Wurzeln in der deutschen Hauptstadt hat, bringt er seit einigen Jahren die Wiener Musikszene in Bewegung. Mit seinem neuesten Track &quot;Bissi laut jetzt!&quot; sorgt er derzeit für frischen Wind in den Clubs. (superfly.fm)</itunes:summary>
                                    	<content:encoded><![CDATA[<p><b>ARCHE NHOAH</b></p>  <p>So muss es ausgesehen haben, als mein heutiger Studiogast einst mit einem 15-Tonner von Berlin nach Wien übersiedelte. Der umtriebige Musikliebhaber hat schon vieles erlebt und sieht für sein Alter erstaunlich jung aus – der Jahrgang muss ein guter sein, sagt der Weinkenner. Er arbeitete mit Bronski Beat und The Shamen, spielte Schlagzeug und begann erst spät mit dem DJing, das er, anders als andere, mit vielen Erinnerungen und Snippets anreichert. Er hat die Wende hautnah miterlebt und produziert nun fleißig spannende elektronische Tracks, was ihm auch viele junge Fans eingebracht hat. Eines seiner neuesten Stücke heißt <a href="https://youtu.be/eh2_IbzFC3w?si=VprI0OttZ6A7z1Ey">„Bissi laut jetzt“</a> und könnte als Seitenhieb auf die derzeitige Situation in Wien gesehen werden. Auch ansonsten hat der Mann viel zu erzählen.</p>  <p><b>ABSCHIED</b></p>  <p>Unsere Gemeinde muss erneut einen schmerzlichen Verlust verkraften. DJ Herb, einer der begnadetsten House-DJs und Szeneikone, wurde plötzlich aus dem Leben gerissen. Wir sind tief erschüttert und erinnern uns an einen äußerst reflektierten und netten Menschen, der als junger „Spund“ im Bricks einen DJ-Contest gewann und danach einen steilen Aufstieg feierte. Egal ob HAPPY, Heaven, con:verse oder Crazy, er war auf vielen Line-ups zu finden. Auch zuletzt sah man ihn noch des Öfteren hinter den Decks. Wir trauern um ihn.</p>  <p><b>SOMMERLÖCHER</b></p>  <p>Egal in welches Land man reist, welches Festival man besucht oder in welchen Club man geht, die Besucherzahlen gehen – bis auf wenige Ausnahmen – zurück. Sommerfeste aller Art blühen zwar auf, oft mit DJs, deren Namen man noch nie gehört hat, aber die großen Highlights fehlen. Das erzählen auch internationale DJs, die man am Flughafen trifft. Der Markt ist äußerst volatil und unberechenbar geworden. Die ständig präsente Fußball-EM mag ihren Teil dazu beigetragen haben.</p>  <p><b>VOLLE LÖCHER</b></p>  <p>Natürlich gibt es Ausnahmen. Ein besonders schönes Festival fand hinter dem Schloss Esterházy in Eisenstadt statt: Butterfly Dance! Kürzlich trafen sich dort Tausende Gleichgesinnte, die zu Bonobo, Thievery Corporation und Kruder &amp; Dorfmeister im großen Schlosspark tanzten. Viele bekannte Gesichter freuten sich darüber, endlich wieder einmal „richtige“ Musik zu hören – das sagt viel aus in einer Zeit des schnelllebigen Musikkonsums. Was bleibt von all dem? Viele Produzenten sollten versuchen, ähnlich wie die Genannten, Musik zu erschaffen, die auch noch in 20, 30 Jahren gehört und geliebt wird. Ein zufälliger Techno-Track wird das kaum sein. Bei Festivals wie dem Butterfly geht es nicht darum, das Neueste zu hören, sondern das, was Freude macht. Neu ist 2024 selten gleichbedeutend mit frisch. Anfang August wird das Paradies Garten Festival zeigen, wie das diesjährige Programm ankommt. Der einzige Lichtblick am östlichen Horizont setzt auf reichlich junges Blut, aber auch auf Ikonen wie Ellen Allien. Aber wie immer hört Ihr mehr, wenn Ihr reinhört.</p>  <p>TIPP: Wer gerne Wein trinkt, sollte sich den 20. Juli im Sauna Strand Klub vormerken - <a>Vin Voyage!</a></p>  <p style="text-align:justify">Schickt mir eure persönliche Meinung, Anmerkungen, Inputs oder Themenvorschläge an <a href="mailto:podcast@Superfly.fm">podcast@superfly.fm</a> schicken.</p>  <p>      </p>  <p style="text-align:justify">Die nächste Ausgabe gibt's in zwei Wochen am 25. Juli 2024.</p>]]></content:encoded>
                                <pubDate>Thu, 11 Jul 2024 08:30:00 +0000</pubDate>
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		            <itunes:keywords>rave, trend, hype, laut, berlin, techno, bissi, dance, dj, love parade, wien, club, berghain, tiktok, vienna, talk, gossip, community, podcast</itunes:keywords>
            		<itunes:author>Radio Superfly</itunes:author>
            	        </item>
            <item>
            <title>Club Kultur #111 | „Du Tanzt Mich Mal in Kaiserin Sissy&#039;s Wagen&quot;</title>
			<itunes:title>Club Kultur #111 | „Du Tanzt Mich Mal in Kaiserin Sissy&#039;s Wagen&quot;</itunes:title>
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                <itunes:summary>Rudi Wrany im Gespräch mit Adrian Tronic über das kreative Kollektiv und über Erfolge und Absagen. Im technischen Museum war ein Event aufgrund teurer Requisiten aus der Kaiserzeit leider nicht möglich… (superfly.fm)</itunes:summary>
                                    	<content:encoded><![CDATA[<p><b>DU TANZT MICH MAL</b></p>  <p>Adrian Tronic und sein DJ-Kollege Manu Script sind seit Jahren als DJ-Kollektiv mit dem Namen „Du Tanzt Mich Mal“ unterwegs. Als Plattform unterstützen sie auch andere Events und Veranstalter. Selbst suchen sie gerne außergewöhnliche Locations, um dort zu feiern. Dazu gehörten schon das Volkstheater (Rote Bar) und ein Zirkuszelt des Zirkus Knie. Im Sommer zieht es sie gerne an die Donau; ihre Homebase ist momentan das wieder erstarkte Porto Pollo. Doch es gibt auch immer wieder Enttäuschungen und Absagen.</p>  <p><b>DONAUINSEL</b></p>  <p>Wie jedes Jahr wurde die Insel gestürmt. Das Wetter war gnädig und es regnete nur in der Nacht. Die Clubkulturbühne mit der SASS-Bar war auch heuer wieder gut besucht, allerdings meist erst in den Abendstunden. Besonders voll war auch die Flashback-Bühne. Es war schön zu sehen, dass die „Klassiker“ auch in Zeiten großer Umbrüche noch gern gehört werden. Immerhin hat Techno bereits mehr als 30 Jahre Musikgeschichte vorzuweisen.</p>  <p><b>PARTYKALENDER</b></p>  <p>Es gibt immer noch Termine, an denen die Clubs voll sind, egal was passiert, wie etwa am Regenbogenparade-Samstag oder an Halloween. Andere Events hingegen verlieren allmählich ihre Anziehungskraft. Früher wurden die Clubs auch nach dem Donauinselfest gestürmt, doch heute feiern die Leute lieber woanders weiter oder gehen nach Hause, auch bedingt durch Teuerungen und Krisen. Junge Leute, die die Clubszene nicht so kennen wie wir früher, suchen sich ständig neue Möglichkeiten: die Garage des Nachbarn, öffentliche Plätze oder schlicht die eigene Wohnung. Wer nicht in den sozialen Medien präsent ist, wird ohnehin schnell übersehen.</p>  <p>   </p>  <p><b>SOUNDPROBLEME</b></p>  <p>Nun hat es den Maya Garden erwischt. Seit letztem Wochenende darf dort keine Musik mehr gespielt werden. Die Betriebsanlagen werden neu verhandelt und laut Betreiber soll es bald wieder möglich sein, dort DJs zu hören. Partys wie SOUL oder DISCOFUX müssen jedoch warten, bis neue Genehmigungen vorliegen. Auch am Cobenzl soll es vorerst keine Events mehr geben. Offenbar war es nach dem letzten KSOT-Event vielen Anrainern zu laut. Jetzt formiert sich auch politischer Widerstand, was frappant an 2018 erinnert. Der neue Pächter zögert, an Partyveranstalter zu vermieten. Die Verantwortung wird hin und her geschoben: Fakt ist, dass die Politik das heikle Thema Anrainer, Lautstärke und eventuelle Ausnahmen nicht anpacken will. Es gibt kaum eine Partei, die dafür lobbyiert. Das Donauinselfest muss reichen.</p>]]></content:encoded>
                                <pubDate>Thu, 27 Jun 2024 08:00:00 +0000</pubDate>
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            		<itunes:author>Radio Superfly</itunes:author>
            	        </item>
            <item>
            <title>Club Kultur #110 | &quot;Bass gegen Hass&quot;</title>
			<itunes:title>Club Kultur #110 | &quot;Bass gegen Hass&quot;</itunes:title>
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    			<title>Club Kultur #110 | &quot;Bass gegen Hass&quot;</title>
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    	    	                            <description>Rudi Wrany im Gespräch mit den Zwidemu-Machern Aleks Gavric und Leon de Castillo über freie Open Airs, den Willen der Politik, neue Ideen und Formate für den Sommer 2024. (superfly.fm)</description>
                <itunes:summary>Rudi Wrany im Gespräch mit den Zwidemu-Machern Aleks Gavric und Leon de Castillo über freie Open Airs, den Willen der Politik, neue Ideen und Formate für den Sommer 2024. (superfly.fm)</itunes:summary>
                                    	<content:encoded><![CDATA[<p><b>ZWIDEMU</b></p>  <p>Wiens beliebtestes Open Air erlebt heuer einen nie da gewesenen Boom. Jeder, der sich nur annähernd als DJ sieht, will zwischen den Museen auflegen. Und wir wissen, es gibt gefühlt mehr DJs als Einwohner Wiens – und jede und jeder ist der/die beste, auch wenn man erst sechs Monate dabei ist. Aber Zwidemu setzt auf jene, die schon einen Beitrag zur Clubkultur geleistet haben, auf einen schönen Mix zwischen jung und alt. Und Zwidemu ist vor allem auch eines: eine Veranstaltung, bei der auch Politik und Zivilgesellschaft zu Wort kommen. Seit Jahren kuratieren dies Leon de Castillo und Aleks Gavric, den wir sehr gut aus Pompadour- und Auslage-Zeiten kennen. Mittlerweile gibt es aber auch andere Formate und Ideen.</p>  <p><b>BUNTE PRIDE</b></p>  <p>Wie jedes Jahr zog auch heuer am 9. Juni die Regenbogenparade, auch bekannt als Pride, durch die Stadt, und der Wettergott zeigte sich gnädig. Während andernorts die Welt unterging, blieb es in Wien trocken und warm. Laut offiziellen Angaben nahmen 340.000 Menschen teil, darunter viele Politiker, die das Event nutzten, um Stimmen für die EU-Wahl zu werben. Leider sank die Wahlbeteiligung im Vergleich zu 2019 um über drei Prozent und die pro-europäische Stimmung war schon einmal besser. Dennoch sorgt die Pride in Wien für volle Clubs und ausgelassene Partys. Das bunte Outfit der vielen Teilnehmer zeigt, dass in Wien ein großes Bewusstsein für die Anerkennung und Akzeptanz der LGBTIQ-Gesellschaft herrscht. Selbst große Unternehmen färben ihre Logos und medialen Auftritte in Regenbogenfarben ein. Das muss und soll so bleiben! Auch andere Städte in Österreich ziehen mittlerweile nach.</p>  <p><b>NICHT IMMER LIEBE</b></p>  <p>"L’Amour Toujours" von Gigi D’Agostino bleibt in den Schlagzeilen. Unser Sender hat das "Luxusproblem" der Entfreundung des Stammtischsummers nicht, denn die Produktionen des italienischen "Mister Not Coming" waren nie Teil unserer Playlists – es passt einfach nicht zu uns. Doch jeder hat dazu nun eine Meinung. Fälschlicherweise wird immer von einem "Verbot" gesprochen, da manche Sender und viele DJs den Song aus ihrem Repertoire genommen haben – zumindest vorläufig. Ein Verbot käme von oben, diese freiwillige Entsagung hingegen aus dem Inneren. Viele posten trotzig: "Jetzt erst recht" oder "Was kann der Künstler dafür?" Richtig – er kann nichts dafür, dass einige Idioten, es werden allerdings immer mehr, beim Refrain ausländerfeindliche Parolen grölen. Doch diese Parolen gehen mir und anderen nicht mehr aus dem Kopf, wenn wir das Lied hören. Lasst es einfach ein wenig sacken… oder ist das schon ein Kulturkampf, der uns irgendwann drohen wird?</p>  <p><b>AFROHOUSE IST DAS NEUE SCHWARZ</b></p>  <p>In Wiens Bars und noblen Discos hört man es fast überall: Langsame, melodiöse House-Musik, mit Vocals, Instrumenten und Rhythmen angereichert, die ihren Ursprung in Kenia, Südafrika und Angola haben – entweder mit echten Sängern oder gesampelt. Mittlerweile werden auch südamerikanische oder asiatische Sounds dazugezählt. Das Genre Afrohouse, weltweit etabliert, hat auch in Österreich Einzug gehalten. Selbst diejenigen, die den Techno-Boom nicht mehr ertragen konnten, können sich darauf einigen. Während der harte Techno-Sound sich langsam zurückzieht, plätschert nun überall Afrohouse aus den Boxen. Neue Party-Formate wie das SOUL, mit lauter neuen DJs, die aussehen wie College Boys – und es wahrscheinlich auch sind – füllen Eventlocations wie etwa das Maya Garden. Auch die vielen neuen Dinner-and-Dance-Clubs in der Stadt forcieren Afrohouse. Man treibt also wieder ein Musikgenre durchs Dorf, bis es keiner mehr hören kann. Die Superstars dieser Szene wie Black Coffee oder keine Musik kann sich allerdings hierzulande keiner leisten.</p>  <p style="text-align:justify">Schickt mir eure persönliche Meinung, Anmerkungen, Inputs oder Themenvorschläge an <a href="mailto:podcast@Superfly.fm">podcast@superfly.fm</a> schicken.</p>  <p style="text-align:justify">Die nächste Ausgabe gibt's in zwei Wochen am 27. Juni 2024.</p>]]></content:encoded>
                                <pubDate>Thu, 13 Jun 2024 07:00:00 +0000</pubDate>
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		            <itunes:keywords>zwidemu, open air, raves, wien, bass gegen hass, tourismus, nightlife, techno vienna, anna ullrich, pompadour, podcast, club, grelle forelle, berlin, sommer</itunes:keywords>
            		<itunes:author>Radio Superfly</itunes:author>
            	        </item>
            <item>
            <title>Club Kultur #109 | &quot;Donaurave, was ist das?&quot;</title>
			<itunes:title>Club Kultur #109 | &quot;Donaurave, was ist das?&quot;</itunes:title>
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    	    	                            <description>Rudi Wrany im Gespräch mit Anna, Andres und Gustav über Feiern unterm Radar, der Philosophie, die dahinter steht und über selbst gebaute Anlagen und Gruppenwachstum. (superfly.fm)</description>
                <itunes:summary>Rudi Wrany im Gespräch mit Anna, Andres und Gustav über Feiern unterm Radar, der Philosophie, die dahinter steht und über selbst gebaute Anlagen und Gruppenwachstum. (superfly.fm)</itunes:summary>
                                    	<content:encoded><![CDATA[<p><b>PRIDE</b></p>  <p>Einmal im Jahr kann Wien stolz auf sich und seine Offenheit sein. Zahlreiche Veranstaltungen und Partys machen Wien auch 2024 bei der Vienna Pride vom 25. Mai bis 9. Juni zum Zentrum der LGBT-Community, mit dem alljährlichen Höhepunkt der Regenbogenparade am 8. Juni. Ein Segen für die Clubs und die Stadt – an diesem Tag wird wohl wieder alles explodieren. Leider kann es an solchen Tagen laut und schrill werden.</p>  <p><b>GIGI, AUWEH</b></p>  <p>Momentan sind wir auf recht wenig stolz, insbesondere nicht auf den schlechten Ruf mancher Diskotheken, in denen zu Gigi D'Agostinos „L'Amour Toujours“ rechte Parolen gegrölt werden. Wer denkt, es sei ein Mob glatzköpfiger Hooligans, irrt. Es sind gutbetuchte Kids mit umgehängtem Pulli, die von Sylt bis Klagenfurt „a Gaudi“ darin sehen, ihr Hirn abzugeben. Noch trauriger sind die Reaktionen mancher Mitmenschen auf diesen Eklat: „Lasst sie doch, sie sind doch jung“… Genau. Gigi selbst wehrte sich lautstark gegen die Vereinnahmung seines Songs durch Spatzenhirne.</p>  <p><b>NACHHALTIGES RAVEN</b></p>  <p>Nachhaltigkeit wird derzeit großgeschrieben, egal ob bei ZwideMu oder anderswo. Outdoor-Feiern, egal um welchen Preis, sind momentan das Maß aller Dinge. Oft werden übermotivierte Aktionen gestartet, die der Sache eher schaden als nutzen. Auf jeden Fall werden wir in den sozialen Medien mit Videos diverser DJs geflutet, die das Pfingstwochenende draußen feiernd verbracht haben. Eine weibliche DJ nannte es „Bummzua auf Tour“ und postete stolz den (echten oder gefakten) Dauerrausch. Wenn das die Kernmessage sein soll, darf man sich über eine gewisse Technofeindlichkeit in der Öffentlichkeit nicht aufregen.</p>  <p><b>DONAURAVE</b></p>  <p>Das ist sicher das Hauptattribut des Kollektivs Donau Rave, das uns im Sender besucht hat. Mit viel Fingerspitzengefühl organisiert man ein Event abseits des Radars, ohne dabei in die Fänge der Behörden zu geraten. In der Pandemie begonnen, wuchs das Interesse an konsumfreier Party im Freien ins Galaktische. Man musste die Notbremse ziehen und die „Gruppe“ verkleinern. Die Anlage ist selbst gebaut, man feiert streng nachhaltig und umweltschonend, und monetäres Interesse steht nicht im Vordergrund. Alle haben einen klassischen Brotjob und legen aus purer Passion auf. Wann die Events stattfinden, entscheiden Spontanität, Wetter und zeitliche Verfügbarkeit.</p>  <p>Habt Ihr Lust auf Donau Rave bekommen? Dann hört mehr, wenn Ihr reinhört...</p>  <p style="text-align:justify">Schickt mir eure persönliche Meinung, Anmerkungen, Inputs oder Themenvorschläge an <a href="mailto:podcast@Superfly.fm">podcast@superfly.fm</a> schicken.</p>  <p>      </p>  <p style="text-align:justify">Die nächste Ausgabe gibt's in zwei Wochen am 13. Juni 2024.</p>]]></content:encoded>
                                <pubDate>Thu, 30 May 2024 07:00:00 +0000</pubDate>
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		            <itunes:keywords>open air, freiluft, wien, vienna, raves, sommer, donau, pride, lgbtq, queer, gay, free, konsum, lifestyle, dj</itunes:keywords>
            		<itunes:author>Radio Superfly</itunes:author>
            	        </item>
            <item>
            <title>Club Kultur #108 | &quot;Heiße Luft, oder neuer Aufguss in der Pratersauna?&quot;</title>
			<itunes:title>Club Kultur #108 | &quot;Heiße Luft, oder neuer Aufguss in der Pratersauna?&quot;</itunes:title>
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    	    	                            <description>Rudi Wrany im Gespräch mit dem Clubmanager der Pratersauna Chris Edy über „Alles neu macht der Mai in der Pratersauna, den neuen Formaten Mulitcolor und Monochrom und über alte und neue Kinderkrankheiten. (superfly.fm)</description>
                <itunes:summary>Rudi Wrany im Gespräch mit dem Clubmanager der Pratersauna Chris Edy über „Alles neu macht der Mai in der Pratersauna, den neuen Formaten Mulitcolor und Monochrom und über alte und neue Kinderkrankheiten. (superfly.fm)</itunes:summary>
                                    	<content:encoded><![CDATA[<p><b>NEUER AUFGUSS IN DER SAUNA</b></p>  <p>Diese Frage stellen sich viele, die das aktuelle Programm der Location im Prater betrachten. Die Tage am Wochenende heißen nun "Multicolor" und "Monochrome", während die Fremdveranstalter von einst (meistens) der Vergangenheit angehören. Warum das so ist und ob die unendlichen Geschichten um den früheren Betreiber Martin Ho die Location noch immer beeinflussen, wäre es wert zu hinterfragen. Chris Edy, auch bekannt als Black Triangle, betrat daher erneut das Studio.</p>  <p><b>KEINE REBELLION</b></p>  <p>Die stets gut gelaunte Selbstdarstellerin Amelie Lens, die bisher jede Bühne erobert hatte, hätte als Headliner am Rebellion Rave am 11. Mai auftreten sollen - einen Tag vor dem Muttertag. Eine denkbar ungünstige Wahl, wie bereits der Jahrhunderte alte Partykalender, vermutlich von unserem lieben Augustin verfasst, feststellt: "Keine Partys am Muttertag", denn selbst die wildesten Raver kehren dann heim zu Mami. Zudem leiden wir alle unter knappen Finanzen, während die Künstler:innen sich immer mehr nach einem luxuriösen Leben sehnen. Vielleicht wird es Zeit für die Veranstalter, umzudenken: Nicht alles auf einen Headliner zu setzen (obwohl es sich um 95 Prozent handelt, ein paar Hunderter bekommen auch die lokalen Künstler...). Doch das Hauptproblem bleibt das Gasometer, das einfach keinen Charme versprüht. Es wäre ratsam, es dort zu belassen, wo es ist, denn es funktioniert einfach nicht...</p>  <p><b>EUROPA GEHT PLEITE</b></p>  <p>Kaum öffnet man die Zeitung, wird man von einer Welle negativer Meldungen überrollt. Eine Insolvenzwelle zieht heran, bestehend aus einem toxischen Mix aus Inflation, steigenden Energiekosten, sinkendem Konsum, schwierigen Finanzierungsbedingungen und einer schwachen Konjunktur. Daher wird an Luxus und Ausgaben gespart, was viele Festivals in Europa stark zu spüren bekommen hat, da die Ticketverkäufe zurückgegangen sind. Im Gegenzug erleben Gratis- oder günstige (nicht billig, das klingt abwertend) Events einen Aufschwung, von Zwidemu bis Porto Pollo. Obwohl das Mitbringen eigener Getränke nicht überall erlaubt ist, möchte man sich nicht mehr finanziell verausgaben, nur um einen gelangweilten Top-20-DJ zu sehen, der oft nicht das bietet, was man erwartet hatte. Besonders ironisch in diesem Zusammenhang war die jüngste Ausladung von I Hate Models vom BonAir Festival in Marseille, weil er mit dem Privatjet anreisen wollte. Immerhin beginnen einige bereits umzudenken. Hört rein!</p>  <p style="text-align:justify">Schickt mir eure persönliche Meinung, Anmerkungen, Inputs oder Themenvorschläge an <a href="mailto:podcast@Superfly.fm">podcast@superfly.fm</a> schicken.</p>  <p>    </p>  <p style="text-align:justify">Die nächste Ausgabe gibt's in zwei Wochen am 30. Mai 2024.</p>]]></content:encoded>
                                <pubDate>Thu, 16 May 2024 07:00:00 +0000</pubDate>
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		            <itunes:keywords>pratersauna, rave, techno, trance, house, electronic music, hör, talk, vienna, berlin, frankfurt, ibiza, podcast, wien, superfly, club, martin ho</itunes:keywords>
            		<itunes:author>Radio Superfly</itunes:author>
            	        </item>
            <item>
            <title>Club Kultur #107 | „Dem Laminat entwachsen - es gibt keine BPM Grenzen!“</title>
			<itunes:title>Club Kultur #107 | „Dem Laminat entwachsen - es gibt keine BPM Grenzen!“</itunes:title>
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    	    	                            <description>Rudi Wrany im Gespräch mit Johannes Piller und Malou Lawson über die Entwicklung der Online-Plattform VLAN.Radio und über alte und neue Heimat. (superfly.fm)</description>
                <itunes:summary>Rudi Wrany im Gespräch mit Johannes Piller und Malou Lawson über die Entwicklung der Online-Plattform VLAN.Radio und über alte und neue Heimat. (superfly.fm)</itunes:summary>
                                    	<content:encoded><![CDATA[<p><b>VLAN.RADIO</b></p>  <p>Ein Radio zu Gast im Radio. Immerhin gibt es in Wien einige innovative Plattformen, die es erlauben, der immer größer werdenen Mainstrembeschallung zu entgehen. Eine davon ist die virtuelle Konzertbühne VLAN Radio, die seit eingen Jahren von Johannes Piller (mit) geleitet wird. Letztes Jahr stand man mit einem Container, ein bisschen in Anlehnung an die alte Play FM Tradition, im Museumsquartier, heuer sendet freitags bis in den Herbst aus der FLUC Marina. Gäste sind jederzeit herzlich willkommen.</p>  <p>Malou Lawson und Johannes Piller - einst nannte man ihn Laminat, als solcher stand er u.a. in Clubs wie der Forelle und dem Werk vor. Die alten Kapitel sind geschlossen, 2020 tat sich mit VLAN ein neues auf. Mit Malou kam Johannes Piller, unter seinem echten Namen tritt er nun auch auf, zu uns ins Studio und verrät, was er mit VLAN.Radio vorhatte und hat.</p>  <p><b>WO SIND DIE BESTEN CLUBS?</b></p>  <p>Das mit den Hitlisten ist immer so eine Sache. Das Musikmagazin DJ MAG lässt ja seine Leserschaft jährlich darüber abstimmen, wo sich die besten Clubs auf dem Erdball befinden. Gewonnen hat dieses Jahr das Hi in Ibiza vor dem Green Valley in Südbrasilien und dem Echostage in Washington DC. Österreichische Clubs sucht man hier schon lange vergebens, und auch wenn solche Wertungen immer ein bisschen fragwürdig sind, zeigen sie den Trend doch auch klar auf: Clubs müssen heutzutage mehr sein als bloße Tanztempel. Das Erlebnis steht mit im Vordergrund: Open-Air-Bühne, mehrere Floors, tolle Getränkekarte, innovatives Booking und natürlich (leider) auch die großen Namen. Deswegen finden sich darunter auch reichlich Clubs aus Brasilien und anderen tropischen Gegenden, weil dort natürlich die Natur das Feiern unter freiem Himmel ermöglicht als bei uns.</p>  <p>Dennoch erlaube ich mir die Behauptung, dass Österreich hier in den letzten Jahren einiges verschlafen hat, denn noch vor 10 Jahren zählten Forelle, Flex und Pratersauna noch zu den beliebtesten Clubs der deutschsprachigen Länder. Davon ist, mit Ausnahme der Forelle, wenig geblieben und wenn es, wie den Volksgarten, Locations mit einem tollen Garten gibt, so fehlt dann der Mut, auch ein spannendes Booking zu machen, weil es auch so geht…</p>  <p><b>ENDLICH BESTÄTIGT</b></p>  <p>Sauna, neu oft angekündigt, nun auch bestätigt. Die Pratersauna - auch eine Location, die viel Potenzial hat, erfindet sich neu. Das spürt man schon, wenn man die Instagram-Seite sieht. Was am Ende dabei herauskommt, wird Thema im nächsten Podcast sein, die Wochenenden sollen auf jeden Fall Wiedererkennungswert haben und das bedeutet auch, dass der musikalische Spagat zwischen Melodic und Hart-Techno etwas enger wird, denn die Besucher lieben keine allzu großen Abweichungen. Mehr dazu in den nächsten Ausgaben. Aber mehr hört Ihr, wenn Ihr hört…</p>  <p style="text-align:justify">Schickt mir eure persönliche Meinung, Anmerkungen, Inputs oder Themenvorschläge an <a href="mailto:podcast@Superfly.fm">podcast@superfly.fm</a> schicken.</p>  <p>      </p>  <p style="text-align:justify">Die nächste Ausgabe gibt's in zwei Wochen am 16. Mai 2024.</p>]]></content:encoded>
                                <pubDate>Thu, 02 May 2024 08:30:00 +0000</pubDate>
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		            <itunes:keywords>rave, techno, trance, house, electronic music, hör, talk, vienna, berlin, frankfurt, ibiza, podcast, wien, superfly</itunes:keywords>
            		<itunes:author>Radio Superfly</itunes:author>
            	        </item>
            <item>
            <title>Club Kultur #106 | &quot;Mit dem Smart nach Linz und zurück&quot;</title>
			<itunes:title>Club Kultur #106 | &quot;Mit dem Smart nach Linz und zurück&quot;</itunes:title>
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    			<title>Club Kultur #106 | &quot;Mit dem Smart nach Linz und zurück&quot;</title>
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    	    	                            <description>Das war die erste Begegnung zwischen Rainer Trüby und Rudi Wrany im Jahr 1999. Damals spielte der Freiburger DJ zunächst in der Stahlstadt und dann in der legendären Meierei. Seitdem sind 25 Jahre vergangen, und Trüby ist immer noch eine Ikone. Mit ihm hat der Autor seinen „Urlaubs“-Podcast aufgezeichnet. (superfly.fm)</description>
                <itunes:summary>Das war die erste Begegnung zwischen Rainer Trüby und Rudi Wrany im Jahr 1999. Damals spielte der Freiburger DJ zunächst in der Stahlstadt und dann in der legendären Meierei. Seitdem sind 25 Jahre vergangen, und Trüby ist immer noch eine Ikone. Mit ihm hat der Autor seinen „Urlaubs“-Podcast aufgezeichnet. (superfly.fm)</itunes:summary>
                                    	<content:encoded><![CDATA[<p><b>BRASIL</b></p>  <p>...auch weil es ihn nach Brasilien verschlagen hat. Dort am anderen Ende des Atlantiks herrscht partymäßig Aufbruchstimmung. Beinahe alle riesigen Brands wie Time Warp und Co haben hier eine Dependance, und jedes Wochenende stehen große Events an mit Kapazitäten jenseits der 10.000. Unvorstellbar hierzulande. Klar, die Kluft zwischen Arm und Reich ist groß, aber es leben eben auch so viele Menschen hier, die Zerstreuung suchen, und daher boomt die elektronische Szene derzeit in Brasilien wie selten zuvor. Dazu ist das Land eine reichliche Fundgrube für musikalische Schätze - aber auch ordentlich Schrott, Stichwort Musica Popular do Brasil.</p>  <p><b>SPÄTWINTER</b></p>  <p>Auf heiß folgt kalt ...das mussten auch die Partywütigen hierzulande anerkennen und die Sommersachen wieder einpacken. Auf 31 Grad folgte der (Spät)Winter. Schlecht für Open Airs, die schon in den Startlöchern standen, gut für die Natur und den Wein. Die Extreme sind es aber, die immer ein wenig nerven. Von Null auf Hundert und umgekehrt, leider ein ständiger Begleiter. Dafür gaben die Open Air Veranstalter an den ersten beiden heißen Wochenenden schon ordentlich Gas und gaben einen Vorgeschmack auf den Sommer: Usus, Porto Pollo, Himmel und Wasser und einiges mehr haben schon früher aufgemacht und die Gunst der Stunde genutzt. Dazu wird der umtriebige KSOT-Macher Benny Fleischhacker auch dieses Jahr zu Pfingsten das Schloss Cobenzl rocken - offenbar wurde auch mit den neuen Betreibern ein Deal gefunden - und weil es gerade so gut läuft, plant er auch, jeden Donnerstag den Volksgarten Pavillon zu bespielen. Ein heißes Gedränge ist garantiert.</p>  <p><b>RAINER TRÜBY</b></p>  <p>Seit Jahrzehnten rockt der Mann die Dancefloors von seiner Heimat Freiburg bis nach Rio. In den Neunzigerjahren etablierte sich Trüby mehr und mehr als Musikproduzent, DJ und auch als Musikkenner mit einer guten Hand für die Auswahl von Songs für Compilations. Die von ihm zusammengestellten Sampler für Plattenlabels wie Talkin Loud, Compost Records (Glücklich-Reihe) und Nuphonic erhielten gute Resonanz und erreichten verhältnismäßig hohe Verkaufszahlen. Auch als Remixer machte er sich in der Szene einen Namen und interpretierte Songs von Tab Two, Turntablerocker, Nitin Sawhney und Frederic Galliano.</p>  <p>Nach dem ersten Projekt „A Forest Mighty Black“ kam Trüby mit Roland Appel und Christian Prommer (Fauna Flash) zusammen und gründete mit ihnen das Trüby Trio. 2001 erhielten sie von Studio K7 den Auftrag für eine DJ-Kicks-Mix-CD. In Freiburg veranstaltete er nebenbei die legendären „Rootdown“-Parties. Und 2024 gab es nach 20 Jahren Pause (!!) wieder eine Fortsetzung der Glücklich-Compilation auf Compost, die stets sehr stark von brasilianischer Musik bestimmt wurde. Im Frühling war er in Wien, und mit ihm habe ich ein Interview über eklektische DJs in Zeiten wie diesen, Brasilien und (guten) Wein geführt.</p>  <p>    </p>  <p>Aber mehr hört Ihr, wenn Ihr hört…</p>]]></content:encoded>
                                <pubDate>Thu, 18 Apr 2024 07:00:00 +0000</pubDate>
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		            <itunes:keywords>brasil, brasilien, timewarp, techno, house, disco, electronica, wien, germany, deutschland, club, rave, podcast, talk, raves, edm, tekkno, krise, stagnation, deck, wirtschaft, economy, tiktok</itunes:keywords>
            		<itunes:author>Radio Superfly</itunes:author>
            	        </item>
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            <title>Club Kultur #105 | „Wir wurden früher weggesigned...“</title>
			<itunes:title>Club Kultur #105 | „Wir wurden früher weggesigned...“</itunes:title>
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    	    	                            <description>Rudi Wrany im Gespräch mit den Grätzlsound Masterminds Theo Meier und Lukas Pleyer über deren „Hör ma sich“ Listening Sessions und Förderung junger elektronischer Künstler:innen sowie Vergleiche mit Berlin. (superfly.fm)</description>
                <itunes:summary>Rudi Wrany im Gespräch mit den Grätzlsound Masterminds Theo Meier und Lukas Pleyer über deren „Hör ma sich“ Listening Sessions und Förderung junger elektronischer Künstler:innen sowie Vergleiche mit Berlin. (superfly.fm)</itunes:summary>
                                    	<content:encoded><![CDATA[<p><b>HÖR MA SICH...</b></p>  <p>Heißt der charmante Titel des Listening-Session-Formats des Grätzlsound-Kollektivs. Insgesamt aus 4 Mitgliedern und Organisatoren bestehend, organisieren die umtriebigen Künstler jeden ersten Freitag im Monat im Wiener „Loft“ eine Listening Session, bei der Produzent/Innen (egal woher sie kommen) ihre neuen Stücke einem geschulten Auditorium vorspielen und dafür auch Feedback erhalten können. Das Format funktioniert so ausgezeichnet, dass es diesen Freitag nun auch erstmals eine Abendveranstaltung dazu gibt, bei der ausgewählte 4 Künstlerinnen eine ganze Nacht lang eine Own Production Only Session zum Besten geben, diesmal im DJ &amp; Live-Mix. Man kann spenden oder einfach so kommen, und die Stadt Wien (MA7) fördert dieses spannende, nachhaltige Projekt, das Schule machen könnte. Das Grätzl ist im übertragenen Sinn nämlich alles, ganz Wien. Listening Sessions gab es ja schon früher bei den Schönbrunner Perlen, initiiert von Ken Hayakawa, und damals kam es sogar vor, dass man vom Stand weg „weg gesigned“ wurde…Davon schwärmt Theo Meier noch heute, darum hat die motivierte Truppe jetzt etwas Ähnliches im Sinn.</p>  <p><b>APRIL APRIL...</b></p>  <p>Jedes Jahr erlaubt sich der Autor einen Scherz. Dieses Mal erfand ich eine spektakuläre Übernahme eines bestehenden, aber nicht mehr zu den Top-Destinationen zahlenden Clubs durch einen bekannten Investor. Stimmte nicht, aber lustigerweise erhielt ich viele persönliche Nachrichten, die mehr über den „spektakulären“ Deal wissen wollten. Nun, in jedem dieser erfundenen Geschichten steckt ein Hauch Wunschdenken, denn besagter Club, jeder kennt ihn, könnte tatsächlich eine komplette Neuausrichtung gut gebrauchen. Aber es wird ein Wunschdenken bleiben…</p>  <p><b>NEWS IM FRÜHLING</b></p>  <p>Auf einen heißen Februar folgte ein noch heißerer März, folgt ein Frühsommerausbruch Anfang April. Der Klimawandel schlägt voll ein. Doch wehe, es ist einmal drei Tage kalt, dann hat er nie existiert. Das hat nun auch KSOT ausgenutzt und prompt eine Woche nach dem (ausverkauften) Wien-Graz Doppelschlag eine spontane Session am USUS am Wasser ausgerufen. Es wird funktionieren, wage ich zu behaupten, denn die Leute lechzen nach Open Air Konzepten ohne hohe Eintritte. Wird es einige geben diesen Sommer, denn selbst der altehrwürdige Pavillon im Volksgarten rüstet ordentlich auf.</p>  <p>Die Praterstrasse (PRST) unternahm einen neuen Anlauf, die schöne Bar und den Gastgarten zu beleben und auch Maya Garden, Kleinod und Co. bereiten sich schon auf die großen Openings (mit DJ-Sound) vor. Überhaupt: Das Konzept Dinner &amp; Dance boomt und viele Kollegen drücken sich in den Bars und Restaurants die Klinke in die Hand. Lieber 4-5 Stunden am Abend bei guter Gage rackern als viel weniger in der Nacht im oft halbleeren Club verdienen, wo Musik schon lange nichts mehr zählt…Ach ja, und dann gibt es auch noch ein neues Rebellion - diesmal mit Amelie Lens. Allerdings sind die Reaktionen auf dieses Event geteilter als zuletzt, es findet ja wieder im Gasometer statt, mangels Locations. Und die Halle dort hat leider den Charme eines in Doppelschicht getragenen Arbeitssockens…</p>  <p>Aber mehr hört Ihr, wenn Ihr hört…</p>  <p style="text-align:justify">Schickt mir eure persönliche Meinung, Anmerkungen, Inputs oder Themenvorschläge an <a href="mailto:podcast@Superfly.fm">podcast@superfly.fm</a> schicken.</p>  <p>      </p>  <p style="text-align:justify">Die nächste Ausgabe gibt's in zwei Wochen am 18. April 2024.</p>]]></content:encoded>
                                <pubDate>Thu, 04 Apr 2024 08:00:00 +0000</pubDate>
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		            <itunes:keywords>house, wien, club, rave, techno, podcast, talk, berlin, acid, electronic, musik, raves, edm, tekkno, krise, stagnation, deck, wirtschaft, economy, tiktok, rave, opening, hör, dj, schranz, trash</itunes:keywords>
            		<itunes:author>Radio Superfly</itunes:author>
            	        </item>
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            <title>Club Kultur #104 | „Mir muss die Musik ja nicht gefallen…“</title>
			<itunes:title>Club Kultur #104 | „Mir muss die Musik ja nicht gefallen…“</itunes:title>
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    	    	                            <description>Kaveh Ahi hat wieder einen Club. Mit Rudi Wrany spricht er über das neue „Purple“ in der Krugerstraße, Ausrichtung und Ziele des Clubs und über House im Laufe der Jahre. (superfly.fm)</description>
                <itunes:summary>Kaveh Ahi hat wieder einen Club. Mit Rudi Wrany spricht er über das neue „Purple“ in der Krugerstraße, Ausrichtung und Ziele des Clubs und über House im Laufe der Jahre. (superfly.fm)</itunes:summary>
                                    	<content:encoded><![CDATA[<p><b>PURPURSTREIFEN...AM HORIZONT</b></p>  <p>Der bekannte Promoter und Veranstalter Kaveh Ahi kann es nicht lassen und eröffnete Anfang März in der Krugerstraße einen neuen Club. Schon im letzten Jahr poppte das Ding kurz unter „Kruger 6“ auf und einige Kollektive versuchten dort ihr Glück - einige konnten durchaus mobilisieren. Dann stoppte ein Wasserschaden die Pop-Up-Phase und Kaveh entschloss sich, komplett umzubauen. Anfang März erfolgte die Eröffnung mit der Idee, eine kleine Spielwiese für Wien anzubieten. Was erwartet uns nun im neuen Purple?</p>  <p><b>ZUKUNFT OHNE HOF</b></p>  <p>Eine der beliebtesten Locations für diverse Feste abseits harten Lackes und Lederfans war der Zukunftshof im zehnten Bezirk. Der ehemalige Hascha-Hof (Geiler Name!) im Süden Wiens ist ein wahres Architekturjuwel aus dem 19. Jahrhundert und spiegelt die einzigartige Ziegeltradition Rothneusiedls wider. Für einige Zeit war er die Heimat des Kosmos Kuriosum, eines Zusammenschlusses mehrerer Kollektive aus der Slowhouse-Ecke. Nun ist damit Schluss und damit ist eine weitere tolle Off Location aus dem Spiel.</p>  <p><b>NUR NICHT BEI UNS...</b></p>  <p>Freiräume und spannende Off-Locations sucht man bei uns ohnehin oft vergeblich. Tut sich dann einmal eine Möglichkeit auf, so endet ein vielversprechendes Projekt nicht selten viel früher als erwartet. Irgendeinem Stakeholder passt es dann doch nicht in den Kram, so in etwa nach dem Motto: „macht doch Eure Clubkultur gerne, aber nicht hier…“ Hat das Partybusiness einen so schlechten Ruf bekommen? Fast hat man den Eindruck, denn heuer werden wir auch die Bootsparties schmerzlich vermissen, die es in den letzten Jahren noch oft gegeben hat. Immerhin dürfte es für die Arena wieder bessere Zukunftsaussichten geben, was die Probleme mit den Anrainern angeht. Hier ist immerhin Licht am Ende des Tunnels auszumachen.</p>  <p><b>WELTKULTURERBE</b></p>  <p>Techno wurde jüngst in Berlin zum immateriellen Weltkulturerbe erklärt. Bei uns zeigt das Trendbarometer hingegen klar nach unten. Kein Druckaufbau erwünscht. Locations sind Mangelware und Großevents sind in Wien beinahe undurchführbar geworden. Alles gelingt allerdings in Berlin auch nicht, wenn man dem sehr amüsanten <a href="https://groove.de/2024/03/13/unreal-germany-in-den-berliner-rathenau-hallen-die-hoelle-auf-erden/?utm_source=mailpoet&amp;utm_medium=email&amp;utm_source_platform=mailpoet&amp;utm_campaign=der-groove-newsletter-am-13-maerz">„Groove“-Artikel</a> über das Unreal Germany X Hive Event in den Berliner Rathenau Hallen liest. Hier offenbart sich ein wenig das Problem um die Deutungshoheit des Techno. Ein schöner Satz des Redakteurs blieb dabei hängen: Mit dem Techno ist es so eine Sache. Ständig kommen Menschen daher, tapezieren etwas darüber und reklamieren damit den sogenannten wahren Geist des Genres für sich. (Ben-Robin - König in der Groove)</p>  <p>    </p>  <p>Aber mehr hört Ihr, wenn Ihr hört…</p>  <p style="text-align:justify">Schickt mir eure persönliche Meinung, Anmerkungen, Inputs oder Themenvorschläge an <a href="mailto:podcast@Superfly.fm">podcast@superfly.fm</a> schicken.</p>  <p style="text-align:justify">Die nächste Ausgabe gibt's in zwei Wochen am 04. April 2024.</p>]]></content:encoded>
                                <pubDate>Thu, 21 Mar 2024 08:00:00 +0000</pubDate>
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		            <itunes:keywords>purple, house, wien, club, rave, techno, podcast, talk, berlin, laurent garnier, acid, electronic, musik, house, raves, edm, tekkno, krise, stagnation, deck, wirtschaft, economy, tiktok, rave, opening</itunes:keywords>
            		<itunes:author>Radio Superfly</itunes:author>
            	        </item>
            <item>
            <title>Club Kultur #103 | &quot;Demonstrieren mit Techno&quot;</title>
			<itunes:title>Club Kultur #103 | &quot;Demonstrieren mit Techno&quot;</itunes:title>
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    	    	                            <description>Rudi Wrany im Gespräch mit Daniel aka Danberg vom Kollektiv &quot;Raveonsociety&quot; über Veranstaltungen mit Augenzwinkern im öffentlichen Raum und über „Rave“ als negative Konnotation. (superfly.fm)</description>
                <itunes:summary>Rudi Wrany im Gespräch mit Daniel aka Danberg vom Kollektiv &quot;Raveonsociety&quot; über Veranstaltungen mit Augenzwinkern im öffentlichen Raum und über „Rave“ als negative Konnotation. (superfly.fm)</itunes:summary>
                                    	<content:encoded><![CDATA[<p><b>RAVE ON SOCIETY</b></p>  <p>Die RoS, wie sie abgekürzt genannt wird, kenn diese Möglichkeiten und hat sie auch schon öfter genützt. Bisher konnte man sich mit den gerufenen Behörden letztendlich immer einigen, und dass, obwohl einige Male die Lautstärke abgemahnt wurde. Doch wie bei allen Dingen, die ein bisschen gefährlich sind, wurden auch diese Events immer beliebter und an schönen Tagen regelrecht gestürmt. Heuer möchte man etwas wohl sortierter an die Sache herangehen, auch um mehr Rechtssicherheit zu schaffen. Daniel, der Sprecher des Kollektives, war bei mir zu Gast.</p>  <p><b>FRÜHLINGSGEFÜHLE?</b></p>  <p>Im Moment muss man sich die gute Laune suchen. Die allgemeine Stimmung war schon einmal besser. Aber das ist nichts Neues und versuchen wir die positiven Dinge aufzuschnappen: Das Exil macht wieder große Parties und darf in Ausnahmefällen bis 6 Uhr geöffnet sein. Ob es nach dem großen Paganotto Abend noch weitere Folegeevents geben wird, ist derzeit noch offen. Bei anderen Gastronomen ist die Stimmung nicht so rosig, gute Bars mit toller Gastro kommen noch am besten weg. Dort drängeln sich nun die Djs hinter den Decks, mangels Jobs und sinkender Gagen…</p>  <p><b>PURPLE</b></p>  <p>In den Startlöchern steht das neue Projekt von Kaveh Ahi in der Krugerstraße 6. Über die programmatische Ausrichtung wird noch geschwiegen, mehr verraten wir hier an dieser Stelle in den nächsten Wochen. Nur so viel ist klar: Es soll kein neuer Techno Club werden und man will eine nette Alternative zum bereits Gebotenen im ersten Bezirk sein. Das Outfit des Clubs passt, nun wird das Programm entscheiden. Zu hoffen ist, dass es nicht der nächste Ort mit „Stimmungsmusik“ wird. Wenn ich das Wort lese, bekomme ich rote Pusteln…</p>  <p><b>OPEN AIR SAISON</b></p>  <p>Den Klimawandel gibt’s unbestritten, auch wenn es diesen Winter sogar zweimal geschneit hat (Achtung, Ironie!). Am ersten Märzwochenende hätte man schon großartige Open Airs machen können. Bald wird es jedenfalls wieder die ersten Gehversuche mit Musik an öffentlichen Orten geben, aber bloß, wo? Versucht man es „offiziell“ steht schnell die humorlose Eingreiftruppe da und dreht einem den Saft ab. Bleibt also das lustige Katz und Maus Spiel, in dem man, wie früher, einfach illegal feiert oder eine Demo anmeldet. Diese beinhaltet, dass man auch etwas sagen muss und alle Stunden Redebeiträge eingeplant werden müssen. Wir kennen das alle von den Zwidemu Events und seit letztem Jahr auch von diversen Happenings am Donaukanal. Das geschieht nicht immer zur Freude aller, aber da das Demonstrationsrecht gewahrt werden muss, ist dies oft ein willkommenes Schlupfloch, um dem Behördenwahnsinn zu entkommen. Mehr hört Ihr, wenn Ihr hört…</p>  <p style="text-align:justify">Schickt mir eure persönliche Meinung, Anmerkungen, Inputs oder Themenvorschläge an <a href="mailto:podcast@Superfly.fm">podcast@superfly.fm</a> schicken.</p>  <p>     </p>  <p style="text-align:justify">Die nächste Ausgabe gibt's in zwei Wochen am 21. März 2024.</p>]]></content:encoded>
                                <pubDate>Thu, 07 Mar 2024 10:00:00 +0000</pubDate>
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		            <itunes:keywords>club, rave, techno, podcast, talk, grelle forelle, wien, berlin, laurent garnier, acid, electronic, musik, house, raves, edm, tekkno, krise, stagnation, deck, wirtschaft, economy, tiktok, rave, illegal</itunes:keywords>
            		<itunes:author>Radio Superfly</itunes:author>
            	        </item>
            <item>
            <title>Club Kultur #102 | &quot;Clubkultur als Politikum&quot;</title>
			<itunes:title>Club Kultur #102 | &quot;Clubkultur als Politikum&quot;</itunes:title>
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    			<title>Club Kultur #102 | &quot;Clubkultur als Politikum&quot;</title>
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    	    	                            <description>Rudi Wrany im Gespräch mit Steve Hope, dem immer umtriebigen Fachgruppe DECK Vorstand über die Clubkulturdefinition, diverse Aktivitäten und Bühnen rund ums Donauinselfest und die Krise der Clubkultur. (superfly.fm)</description>
                <itunes:summary>Rudi Wrany im Gespräch mit Steve Hope, dem immer umtriebigen Fachgruppe DECK Vorstand über die Clubkulturdefinition, diverse Aktivitäten und Bühnen rund ums Donauinselfest und die Krise der Clubkultur. (superfly.fm)</itunes:summary>
                                    	<content:encoded><![CDATA[<p><b>CLUBKULTUR, AUF DIE BÜHNE BITTE!</b></p>  <p>Einer der sich seit Jahren, polarisierend wie ich selbst, um die Clubkultur bemüht, ist Steve Hope. Man mag ihm ab und an ein wenig Eigensinn vorwerfen, er versucht aber immerhin immer anzupacken und verfügt über gute Kontakte zur Stadt. Schon zum zweiten Mal wird dieses Jahr daher eine Clubkultur-Bühne mit zusätzlichen Afterparties am und nach dem Donauinselfest stattfinden. Die Fachgruppe DECK leitet er ja schon länger und die Anzahl der Mitglieder steigt sanft, aber stetig. Brennpunkte wie Diversität und Fair Payment stehen seit Beginn auf der Agenda und die Probleme, die Wiens Clubszene derzeit hat, sieht er durchaus zweischneidig und auch durchaus selbstverschuldet. Am Ende haben wir uns scherzhaft die zwei Karens von Wien genannt…</p>  <p><b>AGONIE</b></p>  <p>Irgendwie liegt eine seltsame Agonie über der Stadt. Viel passiert nicht, außer dem, was ohnehin immer läuft. Umso wohltuender fällt dabei ein Abend mit Laurent Garnier auf, der es schaffte einem (größtenteils) internationalen Publikum die Augen feucht zu machen. So vielseitig und präzise wie er spielt keiner auf diesem Globus, und wenn alle Super Acts Techno pushen, spielt er House. Große Raves will er in den letzten Abschnitten seiner Dj Karriere meiden, er liebt Clubs. Ganz im Gegensatz zu den vielen angesagten Acts dieser Welt, für die es gar nicht groß genug sein kann. Dafür fehlt Wien der Platz, der Ort und der Willen. Klar, die einen mögen sagen, das brauchen wir ohnehin nicht, doch ich persönlich glaube, ein gesunder Mix gehört her, so wie einst, als Wien noch Technohauptstadt war.</p>  <p><b>NICHTS NEUES</b></p>  <p>Es gibt im Moment einfach nichts Neues. Das Jolly Roger lässt es vorerst wieder bleiben mit Frühabendparties und wartet, bis das Wetter wärmer wird, das Exil postet zwar fleißig seine nächste große Veranstaltung, im Wissen, dass man wahrscheinlich früher zusperren muss, aber die Gage ist bezahlt und die Karten müssen verkauft werden, hinter den Kulissen raunt man, es gäbe danach dort auch bis auf Weiteres keine weiteren Großevents mehr. „Kein Sonntag ohne Techno“ aka KSOT zieht es nach Graz, in die Brauerei, die Forelle und auf die Berge, immer mit demselben „Wir treiben es bunt“ Sager wie schon seit Jahren und dem Wissen, dass eine lebendige Brand über ein kreatives Line-up siegt und das gleich 4-mal im März. Und ansonsten muss man sein Glück in der Flucht aus der Stadt suchen oder der Lighthouse Crew nach Sansibar oder Kapstadt folgen, um etwas zu erleben. In Wien steht immerhin eine Neueröffnung in den Startlöchern, das „Purple“ von Kaveh Ahi gilt es zu begutachten.</p>  <p>   </p>  <p><b>MUSIKALISCHER STILLSTAND</b></p>  <p>Alle warten auf den neuen Impuls: Wird es wieder House mit Rap-Elementen, oder gar Latin-Einflüssen? Oder wieder mehr Detroit? Derzeit dominieren Afrohouse, random „melodische“ Afterlife Verschnitte-Hauptsache Tulum oder Ibiza gebrandet oder Hardtechno und Spaßtrance die Szene, reichlich unterfüttert mit tausenden Wiederauferstehungen aus der musikalischen Hölle. Kreativität vermisse ich schmerzlich. Da wundert es nicht, dass es viele Richtung Drum &amp; Bass zieht, für dieses Genre war Österreich schon immer ein fruchtbarer Boden und die dortige Szene hat nun auch die Pratersauna entdeckt, wo Techno Komet Promoter Peter Steinböck nun neue Wege sucht und gefunden hat. Der Techno-Komet ist eben drauf und dran zu verglühen im Kosmos der Beliebigkeit. Wer gute Produktionen macht, braucht dazu noch Fans, Tik-Tok und Style. Nur Talent reicht schon lange nicht mehr! Mehr hört Ihr, wenn Ihr hört…</p>  <p style="text-align:justify">Schickt mir eure persönliche Meinung, Anmerkungen, Inputs oder Themenvorschläge an <a href="mailto:podcast@Superfly.fm">podcast@superfly.fm</a> schicken.</p>  <p> </p>  <p style="text-align:justify">Die nächste Ausgabe gibt's in zwei Wochen am 07. März 2024.</p>]]></content:encoded>
                                <pubDate>Thu, 22 Feb 2024 09:00:00 +0000</pubDate>
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            		<itunes:author>Radio Superfly</itunes:author>
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            <title>Club Kultur #101 | &quot;YN-Young and nasty? Oder doch Yrsinnig net?</title>
			<itunes:title>Club Kultur #101 | &quot;YN-Young and nasty? Oder doch Yrsinnig net?</itunes:title>
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    	    	                            <description>Rudi Wrany im Gespräch über ein strebsames Kollektiv, das nicht nur bloß immer dieselben Parties machen will. (superfly.fm)</description>
                <itunes:summary>Rudi Wrany im Gespräch über ein strebsames Kollektiv, das nicht nur bloß immer dieselben Parties machen will. (superfly.fm)</itunes:summary>
                                    	<content:encoded><![CDATA[<p><b>YN COLLECTIVE</b></p>  <p>Ist ein neues motiviertes Veranstalterteam, das vor allem eben durch durchdachte Eventkonzepte auf sich aufmerksam gemacht hat. Sei es durch Musikbegleitung von Yoga Kursen im Sommer oder ähnlichem. Events mit Konzepten werden immer bedeutender, sei es mittels Deko, Awareness, Friseur und Tattoo Ecke oder Proseccobar. Hinter YN dem stehen als Entwickler Antonio und Mario, dazu kommen, in harmonischer Parität je gleich viele weibliche und männliche Djs. Am Wochenende steht ihr erster Event in der Forelle namens „Below The Surface“ an, nicht ganz einfach für ein Kurzzeitgedächtnis meines Schlages, wie man gleich hören wird. Gedacht als Hommage an die Anfangstage der Forelle wollen die sympathischen jungen Leute damit ein neues Ausrufezeichen setzen. Und was YN heißt, bleibt situationselastisch.</p>  <p><b>1,2 FINANZPOLIZEI</b></p>  <p>Hieß es in den letzten Wochen des Öfteren. Clubs wurden (und werden) nach der Silvester Brandtragödie in der Grazer Stern Bar österreichweit kontrolliert. Im Schlepptau der Eingreiftruppe der MA 36 dann auch die Kontrolleure der Finanz und der Sozialversicherung. Ins Netz gingen ab und Mitarbeiter von externen Veranstaltern, die nicht bei der Sozialversicherung gemeldet waren, sondern lediglich Honorarnoten schrieben. Geht leider nicht und sei hier an dieser Stelle auch noch einmal erwähnt. Eine Teilzeitbeschäftigung ist hier unumgänglich und ein Vergehen (auch wenn es zumeist auf Unwissen fußt) führt leider zu hohen Strafen.</p>  <p><b>STEUERFRAGE</b></p>  <p>Wie viel Umsatzsteuer auf Eintrittstickets zu bezahlen ist, ist zudem nicht nächste Gretchenfrage. Ist ein Dj ein Künstler, der durch Verändern der abgespielten Musik nicht ein bloßer Tonträgerwiedergeber ist? Und gilt in diesem Fall der ermäßigte Umsatzsteuersatz für Kulturveranstaltungen von 13 statt von 20 Prozent? Hierzu hab es einige interessante Artikel im letzten VCC (Vienna Club Kommission) Newsletter. Doch es ist Vorsicht geboten, denn zumeist befinden wir uns hier in einer Grauzone zwischen Unwissenheit und Deutungshoheit. Wer genau definiert, was nun eine selbständige Darbietung ist und was ein bloßes Dj Set, bleibt im Dunkeln. Noch gibt es dazu nichts schwarz auf weiß (außer der bisher gültigen Rechtslage von 20%) und im Falle einer Prüfung nach 5 Jahren den Wahrheitsbeweis anzutreten, kann schwierig werden. Bei Liveacts und Konzerten bzw. großen Acts mit vielen Releases (z. B. Laurent Garnier) ist es klar, aber auch die Support-Acts müssen Künstler im weiteren Sinne sein, z. B. mit AKM-Mitgliedsnummern. Tipp von mir: Fotos vom Setup machen, kurze Videos beilegen, Playlists abgeben und sammeln. Dasselbe gilt im weiteren Sinne dann auch für DJ Rechnungen.</p>  <p><b>JOLLY OPENING</b></p>  <p>Ende Jänner eröffnete das Jolly Roger mit dem (nicht freiwilligen) Konzept des Abendclubs und der Sperrstunde 2 Uhr. Der Club selber wurde ganz nett auf dunkel hergerichtet, in der Küche des einstigen Marina-Restaurants befindet sich das offene Dj Pult und auf zwei Floors plus einem Ruheraum und einem VIP Bereich kann man den Abend schon zur Nacht machen. Um das in die Köpfe der Leute zu bekommen, braucht es allerdings noch einiges an Arbeit und natürlich muss man auch seitens der Clubleitung noch daran arbeiten, nicht nur „just another Dj Night“ zu produzieren...</p>  <p><b>BLOß KEIN TECHNO</b></p>  <p>Fragt man Clubbetreiber und solche, die es noch werden wollen, dann hört man nun immer öfter: Bitte keinen Techno. Warum da so ist, möchte ich in den nächsten Folgen hinterfragen…</p>  <p><b></b></p>  <p><b></b></p>  <p><b></b></p>  <p><b></b></p>  <p><b></b></p>  <p>Schickt mir eure persönliche Meinung, Anmerkungen, Inputs oder Themenvorschläge an <a href="mailto:podcast@Superfly.fm">podcast@superfly.fm</a> schicken.</p>  <p>Die nächste Ausgabe gibt's in zwei Wochen am 22. Februar 2024.</p>]]></content:encoded>
                                <pubDate>Thu, 08 Feb 2024 10:00:00 +0000</pubDate>
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            		<itunes:author>Radio Superfly</itunes:author>
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            <title>Club Kultur #100 | &quot;Wir altern mit dem Label&quot;</title>
			<itunes:title>Club Kultur #100 | &quot;Wir altern mit dem Label&quot;</itunes:title>
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    	    	                            <description>Rudi Wrany im Gespräch mit Patrick Pulsinger über 30 plus 1 Jahre Cheap Records, die bereits ausverkaufte Party in der Manner Villa und die Zukunft des Labels. (superfly.fm)</description>
                <itunes:summary>Rudi Wrany im Gespräch mit Patrick Pulsinger über 30 plus 1 Jahre Cheap Records, die bereits ausverkaufte Party in der Manner Villa und die Zukunft des Labels. (superfly.fm)</itunes:summary>
                                    	<content:encoded><![CDATA[<p><b>CHEAP UND MORBID, ZWEI LEGENDEN</b></p>  <p>In Zeiten, in denen es nicht viel zu feiern gibt, leuchtet der Stern von Cheap noch immer hell. Ein Stück Wiener Musikgeschichte feiert Anfang Februar, gemeinsam mit dem Sublabel Morbid sein Jubiläum. Nach- sozusagen, denn der runde Geburtstag im letzten Jahr wurde schlussendlich verlegt, weil sich die Location Suche als schwierig gestaltete. Für die Party selber braucht es keine Werbung mehr - sie ist ausverkauft und das restlos, was in der Mannervilla auch genau das heißt. No Chance, schade. Aber wer weiß, vielleicht gibt es im Sommer eine Wiederholung. (ob des großen Zuspruchs, versteht sich)</p>  <p>Viele ältere und auch neue Acts wird man an diesem Abend noch einmal sehen können, wie etwa Elin, Christopher Just, die Mäuse und natürlich die Chefs: Erdem Tunakan und...</p>  <p><b>PATRICK PULSINGER</b></p>  <p>Der stets gut gelaunte und äußerst integre Musikproduzent, den viele auch von den Kollegen von FM4 kennen, gründete anno 1993 gemeinsam mit Tunakan die beiden Labels Cheap (für die damals gängige Vorstellung von Club Sounds) und Morbid (für die experimentellere Schiene) In den ersten Jahren releaste man viele unvergessliche Platten, es waren damals ja wirklich Platten und von Genregrenzen hielt man nicht viel. Vom ewigen Hit „Claire“ von I/O bis zu Louie Austen war vieles dabei, was unsterblich bleibt. Danach wurde die Schlagzahl länger, aber das Label blieb ein fixer Bestandteil der österreichischen Musikszene. Experimentellere Sounds, House, Techno und natürlich Electro (in seiner echten rauen Form) bildeten grob umrandet die Eckpfeiler des Soundspektrums.</p>  <p>Seit Mitte der Zehnerjahre führt Tunakan das Label quasi allein in erster Reihe weiter, auch Morbid wurde in junge Hände gelegt, seit 2015 führt Felix Benedikt aka Alpha Tracks das Label bis heute. Mehrere Generationen haben seither über 50 Alben und Singles releast. Pulsinger selbst kümmerte sich intensiv um den Werkkatalog, der nun digitalisiert vorliegt und für alle zugänglich sein soll und bleibt natürlich im Hintergrund immer einer der Masterminds. Daneben besitzt er wohl eines der bestbestückten Studios in Wien. Und wer weiß, vielleicht entwächst dem Hause Pulsinger ja bald das nächste musikalische Talent…</p>  <p><b>REBELLION</b></p>  <p>Das erste „Rebellion Rave“ des Jahres im Gasometer ging letztes Wochenende über die Bühne. Charlotte und ihres Supports dürften ordentlich gerockt haben, einiges an der Organisation wurde kritisiert. So dürfte es sehr lange gedauert haben, bis man sich seiner Kleidung und des ersten Geldes für die Drinks entledigt hatte. Aber zur Verteidigung der Veranstalter sei gesagt, dass eben das Gasometer mit seinem sterilen Charme nie Wunschlocation für diese Art von Partys war. Doch die Marxhalle ist eine schwierige Location und wird wohl nur mehr für Tages und Abendevents (bis maximal Mitternacht) zur Verfügung stehen. Wie es nun mit dem Rebellion-Rave weitergeht, bleibt abzuwarten. Leichter wird es bekanntlich nicht.</p>  <p><b>SAUNA, WOHIN?</b></p>  <p>Die Pratersauna möchte im Frühling ihr Konzept verändern und nur mehr mit eigenen Veranstaltungen arbeiten. Bisherige erfolgreiche Promoter sollen dem Club als Hosts erhalten bleiben, ebenso plant man wieder mit einigen offiziell genehmigten Outdoor-Events im Garten. Daneben schlittern immer wieder Firmen des Geflechts rund um die Dots Group in die Insolvenz. Und oft taucht der Letzt Geschäftsführer mit dem lustigen Namen auf: Michael Pimperl. Dazu gab es zuletzt auch immer wieder gut recherchierte Artikel in den Medien (zB Profil). Was treibt einen Mann dazu, marode Firmen zu übernehmen und dann in den Hades zu schicken? Man versichert mir aber ständig, dass die Sauna und der Betrieb der Clubs im Prater gesichert ist. Hoffentlich ohne Herrn Pimperl. Mehr hört Ihr, wenn Ihr hört.</p>  <p style="text-align:justify">Schickt mir eure persönliche Meinung, Anmerkungen, Inputs oder Themenvorschläge an <a href="mailto:podcast@Superfly.fm">podcast@superfly.fm</a> schicken.</p>  <p>      </p>  <p style="text-align:justify">Die nächste Ausgabe gibt's in zwei Wochen am 08. Februar 2024.</p>]]></content:encoded>
                                <pubDate>Thu, 25 Jan 2024 09:00:00 +0000</pubDate>
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            		<itunes:author>Radio Superfly</itunes:author>
            	        </item>
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            <title>Club Kultur #099 | „Das Clubleben ist kein Ponyhof - oder doch?&quot;</title>
			<itunes:title>Club Kultur #099 | „Das Clubleben ist kein Ponyhof - oder doch?&quot;</itunes:title>
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                <itunes:summary>Rudi Wrany im Gespräch mit Laurent Koepp und Laura Platzer über das Leben im Club Ponyhof, Schwierigkeiten mit den Anrainern und neue Herausforderungen. (superfly.fm)</itunes:summary>
                                    	<content:encoded><![CDATA[<p><b>SILVESTER, EINE RÜCKSCHAU</b></p>  <p>Wie jedes Jahr herrschte auch heuer zum Jahreswechsel reger Betrieb. Der Silvesterpfad war wieder voll, wie zu Vor-Pandemiezeiten und Taxis zumeist rar. Die Clubs durften zufrieden bilanzieren, ab 2 Uhr gab es überall großen Andrang und gefeiert wurde wie immer bis weit in den Neujahrstag hinein. Nur die Tage davor und danach laufen seit einigen Jahren eher mau, was früher auch anders war. Trotz der vollen Stadt geben die Leute ihr Geld selektiver aus. Womit wir schon beim nächsten Punkt wären.</p>  <p><b>2024 EINE (DÜSTERE) VORSCHAU</b></p>  <p>Einfacher wird es 2024 sicher nicht, das haben schon die Ereignisse am Jahresende gezeigt. Clubs strugglen am laufenden Band: So musste der Club Weberknecht Insolvenz anmelden. Zuletzt gab es im dortigen (großen) Keller zumeist Wrestling Events aber das Lokal ist bzw. war eine Institution und steht nun vor dem endgültigen Aus. Die "Pratersauna" bzw. eine in ihren Räumlichkeiten beheimatete Firma, die im Umfeld der Dots Group beheimatet war, meldete Insolvenz an, darauf hieß es vorschnell schon, die Sauna sei bankrott. Ist sie nicht, beteuern die Betreiber und verweisen auf Umstrukturierungen. Jedenfalls hörte und las man zuletzt von einigen Insolvenzen im Reich von Martin Ho, was zumindest nicht gerade optimistisch klang, aber der Betrieb soll laut Beteuerungen der zuständigen Personen fortgeführt werden. Programm gibt es jedenfalls und am Silvester platzten Sauna und VIE I PEE aus allen Nähten. Ich bleibe optimistisch. Daneben schlossen noch einige sehr beliebte Spots wie das „Heuer“ (vorübergehend) und die drei „Robertos“, das „Jolly Roger“ sperrte erst gar nicht auf und in der "Marxhalle" dürfen keine Raves mehr abgehalten werden. Dasselbe gilt (vorerst) scheinbar auch für das „Exil“ in Vösendorf, denn dort gebuchte Acts hätten ins Jolly wandern sollen. Hinter den Kulissen geht es also gerade rund. Ich halte Euch hier am laufenden.</p>  <p><b>NACHBAR IN NOT</b></p>  <p>Die Gründe für diesen Aderlass sind nicht nur beim lieben oder bösen Nachbarn zu suchen, sondern natürlich auch im Umstand, dass Leute lieber wieder privat feiern. Dj ist ohnehin gerade jeder und Homeparties sind oft lustiger und günstiger als teure Clubs, wo man oft nicht mehr genau weiß, was man bekommt, weil die Programmierung, gerade in den letzten Jahren zu oft einen Kniefall vor dem jungen Publikum gemacht hat. Lieber die Crew mit den fünfzig Freunden und mittelmäßigen Djs buchen, um zumindest die Umsätze zu halten, als ein kuratiertes Programm auf die Beine zu stellen, lautete allzu oft die Devise. Und einige Locations setzen ohnehin nur mehr auf musikalischen Studenten House-Edit Einheitsbrei Marke Purple Disco Maschine und Afterlife Banalohymnen, was unzählige, günstige geschmacksbefreite Djs bedienen können, deren Namen man außerhalb der Föhnwellen Bubble nicht kennt. Der Rest der Szene drängt sich, in dem, was von den Szeneclubs übriggeblieben ist. Und dort erledigt dann oft ein von Phantomgeräuschen geplagter Nachbar den Rest.</p>  <p>Wenn dann noch Clubs zu dämlich sind, ihre Notausgänge offenzuhalten und bei Kontrollen ertappt werden, dass einige Sicherheitsbestimmungen nicht erfüllt werden, sinkt das Image noch weiter. „Tanzen wie in Berlin“ ist schon lange nicht mehr ein Leitspruch. „Zum Tanzen musst Du nach Berlin“, könnte stattdessen das Motto lauten, denn die Clubkultur gilt offenbar nicht als schützenswert - weder beim Wien Tourismus, wo man schon seit jeher auf Apfelstrudel und Schönbrunn setzt, noch bei der Stadt, wo man andere Sorgen hat. Wegen Superwahljahr warat´s. Und die Vienna Club Commission? Sendet brav Aussendungen, gründet Fokusgruppen und sieht sich als Beratungsstelle. Ich würde mir - persönlich - hier mehr Feuer wünschen. Aber wahrscheinlich kann man die Hand, die einen füttert, nicht beissen...</p>  <p><b>KEIN PONYHOF</b></p>  <p>Ist daher das Leben als Clubbetreiber. Zu all den geopolitischen Problemen, kommen also auch finanzielle Ängste, Publikumsschwund und nervige Anrainer. Kann in einem solchen Umfeld ein kleiner, privat geführter Club ohne Investorengeld überleben? Er kann, aber er braucht uns alle und einige gute Ideen, um Dinge umzusetzen. Der "Ponyhof" im erdigen Fünfhaus gilt hier sicher als Vorzeigemodell, wie ein kleiner Club auch in der Vorstadt bestehen und Akzente setzen kann, auch wenn dort nicht Charlotte de Witte oder Fisher gebucht werden. Ein kluges Awareness Konzept, offene Decks für Jedermann/frau unter der Woche und eine gute Soundanlage sind einige Benchmarks, auf die der Club setzt. Gegründet 2021, mitten in der Pandemie, von Laurent Koepp und seinen Partnern geht er nun ins dritte Geschäftsjahr. Zeit für ein Resümee.</p>  <p><b>LAURENT KOEPP &amp; LAURA PLATZER</b></p>  <p>Sind meine heutigen Gäste im ersten Podcast 2024. Koepp war Teil des Kollektives Tanz durch den Tag, Mitveranstalter des legendären „Aufwind“ Festivals, Teil der Betreiber des alten „Cobenzl“ (vor dem Umbau) und Mitglied des Pilotteams der Vienna Club Commission. Er hat Höhen und Tiefen der Event Branche miterleben dürfen und arbeitet seit kurzem nun auch beim Team von Wolfgang Sauter und Pro Performance. Mit ihm kam Laura Platzer, die Clubmanagerin des Ponyhof ins Studio. Mehr hört ihr nur, wenn ihr reinhört!</p>  <p style="text-align:justify">Schickt mir eure persönliche Meinung, Anmerkungen, Inputs oder Themenvorschläge an <a href="mailto:podcast@Superfly.fm">podcast@superfly.fm</a> schicken.</p>  <p>       </p>  <p style="text-align:justify">Die nächste Ausgabe gibt's in zwei Wochen am 25. Jänner 2024.</p>]]></content:encoded>
                                <pubDate>Thu, 11 Jan 2024 08:00:00 +0000</pubDate>
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            <title>Club Kultur #098 | &quot;2023, ein wilder Ritt – der Jahresrückblick&quot;</title>
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    	    	                            <description>Rudi Wrany im Gespräch mit Gerald Wenschitz über ein sehr herausforderndes Jahr. Ein Kurzdurchlauf, der durchaus Spaß macht. (superfly.fm)</description>
                <itunes:summary>Rudi Wrany im Gespräch mit Gerald Wenschitz über ein sehr herausforderndes Jahr. Ein Kurzdurchlauf, der durchaus Spaß macht. (superfly.fm)</itunes:summary>
                                    	<content:encoded><![CDATA[<p><b>NACH REDAKTIONSSCHLUSS…</b></p>  <p>Sozusagen ereigneten sich die spannendsten Dinge. Dinge, über die wir im Podcast noch gar nicht wirklich sprechen konnten...</p>  <p><b>SAUNA, QUO VADIS?</b></p>  <p>So trudelte am 27.12. die Meldung ein, die Gesellschaft rund um die Pratersauna sei insolvent. Faktum ist, dass es tatsächlich ein Verfahren gibt, der Betrieb jedoch ungehindert weiterlaufen soll. Leider war die Firmengruppe rund um das Dots in den letzten Wochen gehörig ins Gerede gekommen, es war von Arbeiterkammerklagen und sonstigen seltsamen Firmenumschichtungen, Insolvenzen und Neugründungen die Rede. Selten hatte es ein Restaurant - und Nachtclubunternehmer sogar in die Zeit im Bild 2 geschafft, selten hatte man einen Vertreter der AK so wütend bei einer Pressekonferenz gesehen. Als Fan der Sauna tut mir das alles sehr leid. Ich wünschte mir bessere Zeiten - zurück. Wie es weitergeht, weiß wohl nur ein kleiner Kreis samt Masseverwalter/in. Vorerst heißt es kryptisch: Der Betrieb soll fortgeführt werden.</p>  <p><b>JOLLY, NICHTS IST ROGER?</b></p>  <p>Der neue Club Jolly Roger sperrte erst gar nicht auf. Ob das so bleibt, ist vorerst offen, denn die Betreiber des Gebäudes, die Donauraum Länden und Ufer Betriebs - und Entwicklung GesmH (was für ein schöner Name) wollten, als die Location fix und fertig zur Eröffnung da stand plötzlich und dezidiert keinen Nachtclub „a la FLEX“. Was einer provinziellen Posse glich, ist bitterer Ernst. Warum ausgerechnet immer das FLEX als Vergleich für einen Nachtclub herhalten muss, dürfte wohl auch zeigen, wie schlecht im Moment das Nachtleben in der Stadt dasteht. Alles, nur kein Club, scheint die Devise zu lauten. Und dazu passt auch die nächste Geschichte.</p>  <p><b>EXIL IM EXIL</b></p>  <p>Was witzig klingt, ist bitterer Ernst. Eigentlich hätten die Acts vom EXIL ins JOLLY ROGER wechseln sollen, denn am Stadtrand von Wien, im industriellen Speckgürtel gibt’s plötzlich eine vorgezogene Sperrstunde. Auch wieder aus vielen, puzzleartigen Gründen, die hier noch nicht näher erläutert werden sollen. Tatsache ist jedenfalls, dass lange Ravenächte vorerst schwierig scheinen und viele gebuchte Artist's nun woanders spielen sollen. Wenns bloß nicht so wenig adäquate Locations gäbe.</p>  <p><b>SILVESTER, NA UND?</b></p>  <p>Inflation, Krise, COVID Nachwirkungen. Dazu Kriege und Terrordrohungen. Silvester war für uns Medienkonsumenten noch nie so belanglos. Dazu eine enden wollende Auswahl. Ja es gibt die Events in der Forelle und der Sauna, der Praterstrasse und in den Glitzerclubs. Aber es sind Abende wie jeder andere auch, nur ohne Sperrstunde - und teurer. Weils immer so war. Internationale Bookings sind sinnlos, weil zu teuer, und sie bringen auch nichts, denn voll ist man so oder so - nur mit Publikum, das getrost als „random“ bezeichnet werden darf. Wer das nicht so prickelnd findet, dem steht heuer als Alternative der Bauernsilvester am Samstag davor in der Praterstrasse zur Verfügung. Vielleicht etabliert sich der alte Brauch aus ländlichen Gegenden auch in den Clubs - besser einen Tag vorher den Rausch erledigen.</p>  <p>Der einzige, der da wieder einmal ausschert ist KSOT Mastermind Benny Fleischhacker und bespielt den Cobenzl, wer weiß, vielleicht auch zum letzten Mal, denn auch hier gabs kurz vor Weihnachten die nächste Breaking News. Szenegastronom Bernd Schlacher will die schicke Hüttengaudi nicht mehr und kündigt seinen „Weitsicht" Pachtvertrag mit der Stadt. Diese bekommt das sanierte Schmuckstück, das offenbar schwerer zu bespielen ist, als erhofft, nun wieder zurück, und darf nun auch die 16 Mille teure Renovierung an die Weitsicht GmbH gemäß einer Vereinbarung zurückzahlen. Oder auch nicht, man sichtet und begutachtet. Die Party am Silvester wird somit einer der letzten Höhepunkte am Wiener Hausberg, ab März soll dann der neue Betreiber feststehen und übernehmen. (ohne Leerstand)</p>  <p><b>GOODBYE 2023...</b></p>  <p>Ein Jahr, das, wie von vielen befürchtet, erst langsam, aber sicher die Pandemie Nachwirkungen hervorkehrte siehe oben. Pleiten da, Teuerung hier, und dann noch diese seltsame musikalische Entwicklung. Viel Altes im neuen Gewand, die Renaissance der Trance, der globalen Großevents und der irren Gagen. Wien wirkt in diesem Tsunami gerade ein wenig wie ein Dorf, in dem viele Wirte dichtmachen. Aber muss man überall mitmachen? Nein, denn kleinere Clubs mit günstigem Lineup funktionieren vergleichsweise besser als die Großen mit den überteuerten Headlinern: Sass, Kramladen, Ponyhof (der sein bestes Jahr hatte, aber dafür COVID Förderungen zurückzahlen darf) laufen zumeist gut. Großevents hingegen tun sich in Wien nicht nur schwer, sie können eigentlich nirgendwo stattfinden, denn die Marxhalle hat gerade großen Troubles, wegen - erraten- Lautstärke. Die Arena lässt grüßen. Das Murmeltier auch.</p>  <p><b>GERALD WENSCHITZ</b></p>  <p>War wieder mein Gast, um mit mir ein wenig sein, und unser aller Jahr zu analysieren. Ungekürzt. Er ist selbst Podcaster, Veranstalter vieler - für alle offener - Formate und stets wachsam. Mehr hört ihr, wenn Ihr hört.</p>  <p style="text-align:justify">Schickt mir eure persönliche Meinung, Anmerkungen, Inputs oder Themenvorschläge an <a href="mailto:podcast@Superfly.fm">podcast@superfly.fm</a> schicken.</p>  <p>         </p>  <p style="text-align:justify">Die nächste Ausgabe gibt's in zwei Wochen am 11. Jänner 2024.</p>]]></content:encoded>
                                <pubDate>Thu, 28 Dec 2023 08:00:00 +0000</pubDate>
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            <title>Club Kultur #097 | &quot;Wien hat einen Super Drive&quot;</title>
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                                    	<content:encoded><![CDATA[<p><b>RAVE ON SNOW</b></p>  <p>Was waren das noch für Zeiten, als alle - auch aus Wien - zum Rave on Snow nach Saalbach pilgerten? Lange her. Mittlerweile ist das Festival respektable 30 Jahre alt und hat mit dem Pinzgauer Skiort eine gut funktionierende Liaison. Doch ein bisschen scheint das Line-up dieses Jahr aus der Zeit gefallen. Viele Namen, die man schon zigmal gehört hat, etwa AKA AKA und Konsorten und kaum österreichische Newcomer. Aber der Erfolg gibt den Veranstaltern offenbar recht, das Event wird ausverkauft sein und das rustikale Ambiente mit den pittoresken Bergen lässt die Stimmen auf den Balkonen schnell lauter werden. Auch muss man festhalten, wie schon so oft, dass die Gagen der großen Headliner mittlerweile sogar den Rahmen eines Festivals wie des RoS sprengen und man lieber auf die bewährte Crew setzt, die immer gern und günstig in die Berge kommt. Aber es ja auch ein deutsches Festival für vorwiegend deutsche Besucher. Happy Birthday.</p>  <p><b>JOLLY, ALLES ROGER?</b></p>  <p>Ein neuer Club wurde angekündigt und am 15.12. soll am Donauufer gegenüber des Maya Garden im ehemaligen Marina Restaurant getanzt werden. Alles war auch schon im Podcast angerichtet. Betreiber Joachim Natschläger sollte den neuen Club JOLLY ROGER ankündigen und das Programm für die nächsten Monate verkünden. Doch wäre Wien nicht Wien, wenn nicht schon wieder „was passiert“ wäre. Es erinnert ein bisschen an vieles, was wir hier schon analysieren durften. Alles ist ausgemacht, doch dann bekommt jemand kalte Füße. Wie kalt, wissen wir noch nicht. Wir bleiben dran. Es soll jedenfalls alles planmäßig am Freitag, den 15.12. über die Bühne gehen. Und hoffentlich noch viele weitere Male…</p>  <p><b>BACKUP NUMBER ONE</b></p>  <p>Was also tun, wenn man improvisieren muss. Mein langjähriger Partner der <a>„Crazy Superdrive“ </a>Radioshow auf unserem geliebten Sender war bereit, und ich denke er hat es verdient. Schon seit 15 Jahren Vollblut Dj, in vielen Genres daheim, Musikafficionado und Radioshow Macher, mittlerweile seit fast 3 Jahren selbständig. Dazu mit „Superdrive“ auch Veranstalter und Resident DJ im O Club und bei uns im Sender.</p>  <p><b>PETRIK</b></p>  <p>Ist also erstmals im Podcast und weils gerade an dem Tag auch ein Announcement seines Dj Auftreten sin der Passage bei „Circa“ gab und das auch unangenehme Fragen mit sich brachte, gab es wohl auch keine Zweifel, dass auch hier der Zeitraum kaum besser gewählt sein konnte. Mehr hört Ihr, wenn Ihr hört.</p>  <p style="text-align:justify">Schickt mir eure persönliche Meinung, Anmerkungen, Inputs oder Themenvorschläge an <a href="mailto:podcast@Superfly.fm">podcast@superfly.fm</a> schicken.</p>  <p>     </p>  <p style="text-align:justify">Die nächste Ausgabe gibt's in zwei Wochen am 28. Dezember 2023.</p>]]></content:encoded>
                                <pubDate>Thu, 14 Dec 2023 08:00:00 +0000</pubDate>
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            <title>Club Kultur #096 | &quot;Ich habe noch kein Rückkehrdatum geplant&quot;</title>
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                <itunes:summary>Julian Dermota im Gespräch mit Rudi Wrany über seine geplante Reise ohne fixes Rückkehrdatum nach Westafrika im umgebauten Auto. (superfly.fm)</itunes:summary>
                                    	<content:encoded><![CDATA[<p><b>Club Kultur | FOLGE #096</b></p>  <p><i>"Ich habe noch kein Rückkehrdatum geplant"</i></p>  <p><b>AUSGEHEN, DER NEUE LUXUS</b></p>  <p>Das möchte man fast meinen angesichts der hohen Eintrittspreise. Das nächste Rebellion-Rave im Jänner ging letzte Woche mit Charlotte De Witte online und um 50 bis 60 Euro ist man dabei. Wenn man weiß, was die Dame mittlerweile an Gage aufruft, wirkt der Preis noch moderat, aber die Grundsatzfrage ist: Kann sich die Masse das noch leisten? Die Leidtragenden darunter sind die vielen kleineren Clubs und Locations, die nur mehr dann funktionieren, wenn irgendein Kollektiv es mit allen Freunden füllt. Der Kurier veröffentlichte jüngst einen Artikel, in dem den Nachtclubs eine dunkle Zukunft prophezeit wurde, da es die Jungen von heute vorzöge, zu Hause zu feiern. Luxusläden einmal ausgenommen, die gehen immer. Zusammenfassend kann gesagt werden, dass „Events“, die etwas Neues bieten noch den Zulauf bekommen, obwohl sehr oft die Produktion im Nachhinein nicht hält, was sie verspricht. Der Club, der immer offen hat, hingegen schreibt immer öfter rote Zahlen.<b></b></p>  <p><b>"WERK"STATT</b></p>  <p>Die „Techno Me Too“ Diskussion diesen Sommer und der Hinweis, dass sehr oft Sicherheitskonzepte im Club fehlen, war der Wiener Nachtleben sicher auch nicht dienlich, schon gar nicht in der finsteren und kalten Jahreszeit. Ein Club, der besonders im Kreuzfeuer stand und immer noch steht ist das Werk. Ich habe ausführlich darüber berichtet. Die Gesellschaft soll schon lange zum Verkauf stehen, allein die Diskussion, wer nun wirklich das Sagen hat, reißt nicht ab. Nun soll laut meinen Informationen eine Übernahme kurz bevorstehen. Die gegenseitigen Liebes Bekundungen auf Social Media bleiben hingegen.</p>  <p><b>WENN EINER EINE REISE TUT</b></p>  <p>Dann wird er viel zu erzählen haben. Schon gar, wenn man mit einem selbst und 100% eigenhändig umgebauten Auto von Wien nach Westafrika fahren will, um Kultur, Musik, Land und Leute kennenzulernen. Dieses nicht gerade einfache Unterfangen braucht natürlich viel Vorbereitung und Planung: Visa, eine gute Hausapotheke, genügend Proviant, technisches Equipment und ein halbwegs adäquates Wissen über Land und Leute sind gefragt, zumal die Route ab Marokko sicher herausfordernd wird. Der Mann der aus den Eindrücken, die er sammeln wird, eine Dokumentation drehen und ein Album produzieren möchte heißt:</p>  <p>   </p>  <p><b>JULIAN DERMOTA</b></p>  <p>Und ist Teil des Dj und Produzenten Duos Pischinger und Dermota. Die beiden spielten schon in jedem Club in Wien und gelten als überaus talentierte Produzenten. Dass es bisher noch nicht zum großen Durchbruch gereicht hat, mag auch der Pandemie geschuldet sein, die eine ungewollt lange Pause im Schaffensprozess darstellte und dass alles nach COVID anders wurde, muss ich nicht extra erwähnen. Schon 2020 waren die Koffer bei Dermota gepackt, der Flug in den Senegal gebucht, doch dann schlug Corona zu und das Abenteuer wurde abgesagt. Jetzt soll es aber losgehen. Mehr hört Ihr, wenn Ihr hört.</p>]]></content:encoded>
                                <pubDate>Thu, 30 Nov 2023 08:00:00 +0000</pubDate>
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            <title>Club Kultur #095 | &quot;Unsere Mädels ziehen den Rest mit&quot;</title>
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    	    	                            <description>Rudi Wrany im Gespräch mit Patrick Zechner und Daniel Jobmann über das Kollektiv &quot;Wiener Mischung&quot;, das unlängst 5 wurde und sich für die Geburtstagsfeier sogar einen eigenen Produzenten ins Studio holte. (superfly.fm)</description>
                <itunes:summary>Rudi Wrany im Gespräch mit Patrick Zechner und Daniel Jobmann über das Kollektiv &quot;Wiener Mischung&quot;, das unlängst 5 wurde und sich für die Geburtstagsfeier sogar einen eigenen Produzenten ins Studio holte. (superfly.fm)</itunes:summary>
                                    	<content:encoded><![CDATA[<p><b>Club Kultur | FOLGE #095</b></p>  <p><i>"Unsere Mädels ziehen den Rest mit"</i></p>

<p><b>BLUT UND BEUSCHEL</b></p>  <p>Unlängst stand im Boulevard zu lesen, dass das Wiener Nachleben recht turbulent zugehe. Veschwundene Handys, gebrochene Nasen und geworfene Gläser sorgten für diverse Prozesse. Einer davon betraf das FLEX. Dass es dort immer wieder zu Diebstählen und unangenehmen Begegnungen, vor allem vor dem Club führt, ist nicht neu. Schade ist nur, dass der Club, der einst zu den besten Europas zählte, nichts dagegen tut, um die Leute wieder zum Hingehen zu bewegen, denn vor allem in den späten Nachtstunden ist es dort mitunter recht gruselig. Selbst gestandene Clubgeher meiden den Kanal an dieser Stelle bei Nacht und das mag etwas heißen. Saver nightlife ist hier noch ein Fremdwort.<b></b></p>  <p><b>NOVEMBERBLUES</b></p>  <p>Es ist immer dasselbe. Sobald die ausufernden Feste und Großevents rund um den 25.10 und Halloween vorbei sind, trifft der Novemberblues auf ein ausgelaugtes Partypublikum. Hohe Eintritte, Winterzeit und oft sehr kurze, kalte Tage sorgen für die Zutaten. Das merken auch einige Clubs und Veranstalter. Aber spätestens mit den ersten Weihnachtsmärkten wird der Frust wieder im Punsch ertränkt und man rüstet sich wieder für das durstige Publikum. Nichts davon gespürt haben die Veranstalter von Purple Disco Machine. Die Hitmaschine, die davon lebt, diverse Pop Kataloge neu aufzubereiten, füllte das Gasometer und zeigte, dass es schon lange keine Band mehr braucht um „live“ zu sein. </p>  <p><b>WIENER MISCHUNG</b></p>  <p>Nein, sie sieht sich nicht als „just another Dj Collective“, sondern als Andockbasis für viele Musikinteressierte. Ein eigener Workspace haben sie sich dank Mastermind Patrick Zechner schon geleistet, wo man sich vernetzen und gemeinsam Musik machen kann. In unregelmäßigen Abständen laden sie zum Talk der Kollektive, um sich mit anderen Crews auszutauschen und unlängst lud man sogar Jonas Saalbach ins Studio wo man mit vielen anderen geladenen Gästen das 5 jährige Jubiläum beging. Das war Grund genug, mir Patrick Zechner, den Immobilienentwickler in der Runde und Daniel Jobmann ins Studio zu laden.</p>  <p>   </p>  <p><b>3:8</b></p>  <p>Lautet das Verhältnis Frauen gegen Männer beim Kollektiv. Da ist es nur logisch, dass die Damen öfter zum Zug kommen, denn auch hier wird auf Diversität geachtet. Neben Zechner und Jobmann zählen zur Wiener Mischung: Lizn, Constant.Change, Jodok, Julian Meinke, Hannah mit Hut, Toni, NJ, Stani und finally Alex Skorin, der Arzt in der Runde. Man hört sie in verschiedensten Zusammensetzungen und mehr hört Ihr, wenn Ihr den Podcast hört.</p>]]></content:encoded>
                                <pubDate>Thu, 16 Nov 2023 09:00:00 +0000</pubDate>
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		            <itunes:keywords>techno, house, wien, berlin, club, kultur, szene, rudi, superfly, wissen, medien, vienna, rave, raves, musik, electronic, social media, praterdome, chrome, edm, neu, tekkno, psytrance,´</itunes:keywords>
            		<itunes:author>Radio Superfly</itunes:author>
            	        </item>
            <item>
            <title>Club Kultur #094 | „Ich erfuhr erst mit 23, dass auch mein Vater Dj war“</title>
			<itunes:title>Club Kultur #094 | „Ich erfuhr erst mit 23, dass auch mein Vater Dj war“</itunes:title>
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    	    	                            <description>Rudi Wrany im Gespräch mit DJ Meetfranka über ihren Weg nach Wien, die Liebe zu Kunst und Wein und die neue Eventreihe Feasts and Frames. (superfly.fm)</description>
                <itunes:summary>Rudi Wrany im Gespräch mit DJ Meetfranka über ihren Weg nach Wien, die Liebe zu Kunst und Wein und die neue Eventreihe Feasts and Frames. (superfly.fm)</itunes:summary>
                                    	<content:encoded><![CDATA[<p><b>Club Kultur | FOLGE #094</b></p>  <p><i>„Ich erfuhr erst mit 23, dass auch mein Vater Dj war“</i></p>  <p><b>REBELLION GEGEN REBELLION</b></p>  <p>So könnte man die Ereignisse der letzten Woche umschreiben. Oder die Beatpatrol rückt aus gegen die Beats. Bevor es zu halb lustig wird - hier die Facts. Bereits vor dem Beatpatrol in der Wiener Marx Halle verdichteten sich die Gerüchte, dass es Probleme mit der Lautstärke rund um die Halle geben könne, denn nicht die ganze Marxhalle verfügt über einen geeigneten Schallschutz, um gar keinen Lärm mehr nach außen dringen zu lassen. Dennoch konnte dieses Event noch (fast) wie geplant mit mehreren Floors über die Bühne oder aus dem Container gehen. Denn die Flashback Crew durfte anstelle eines Floors mehrere umfunktionierte Container bespielen und alles erschien gefühlt doch auch ein wenig leiser. Auch das Solomun Event am 27.10, welches ohnehin nur auf einem Floor stattfand, dürfte nicht alle erquickt haben, denn auch hier gab es einige, die den zu leisen, zu dumpfen Sound bemängelten, auch der grimmige Barde schien schon besser darauf gewesen zu sein, erzählte man mir. Solomun und Wien, das war mal eine Liebesbeziehung, doch seit der Mann nur mehr Riesendinger bespielen will, wird es zunehmend düsterer. Und schließlich geschah dann am Samstag bei Rebellion das Unvermeidliche: Floor 2 und 3 wurden gecancelt, viele Djs durften daheimbleiben und einige wurden noch schnell auf den Mainfloor gezwängt, der als einziger über den passenden Schallschutz verfügt. Traurig, aber fast erwartbar.</p>  <p><b>DIE GROßSTADT DIE KLEIN DENKT</b></p>  <p>Apropos Großevents. Wenn man gerade aus Amsterdam von der ADE kam und erlebte, wie eine ganze Stadt im Zeichen der elektronischen Musik stand, wie mitgeholfen wird, Techno in Holland zu einer Art Populärmusik zu machen, so muss man neidisch werden. In Wien wird alles, was nur im Entferntesten elektronisch ist und „Gefahr“ läuft, größer zu werden mit unüberwindbaren Hürden „belohnt“: Beispiele gefällig? Das Draußen wurde vom Bezirk abgewürgt, am Cobenzl geht nur mehr einmal im Jahr etwas, im Prater nie, weil Umweltschutz, und nun haben auch Arena und Marxhalle wegen des Zuzugs neuer Mieter solche Probleme, dass nur mehr millionenschwere Investitionen helfen können. Die Politik interessiert sich nicht dafür und die Anrainer haben immer recht. Die reichen Anwälte, die im Sommer einen auf dicke Hose in Ibiza machen, kennen kein Pardon. Und so werden vielversprechende Projekte immer wieder abgedreht, bevor sie sich weiter entwickeln können. Da hilft keine VCC mit ihren vielen Sessions, da hilft nur Resignation. Nicht, dass ich der große Fan der Riesendinger wäre, aber ein paar sollte es einfach geben pro Jahr. Ob sich die Veranstalter mit der Abhaltung von drei Großevents innerhalb von 4 Tagen selbst einen Gefallen getan haben, bleibt auch zu hinterfragen, denn irgendwann geht einem auch das Geld aus, bei den Preisen, die neuerdings aufgerufen werden.</p>  <p><b>NA, NA, NA, NA, NA, PEGGY GOU WAR AUCH KURZ DA</b></p>  <p>Popstar Peggy Gou war auch da und wer die Handyhysterie beim Abspielen ihres gehirnbefreiten Superhits sah, mochte fast neidisch werden. „I can´t explain.“ fällt mir dazu ein, aber man muss nicht alles verstehen. Gesehen hat man sie vor lauter hoch gehaltenen Mobiltelefonen ohnehin kaum und ihre Entourage nahm sie sich selber mit. „Nur schöne Leute“ sang schon Purple Schulz damals in den Achtzigern, das Motto gilt bis heute. Manche lieben ja Glamour und Glitzer, aber bis zu 100 Euro Eintritt für einen Club Dj Gig zu zahlen, erinnert schon ein wenig an Las Vegas oder Dubai. Aber offenbar ging es sich aus, das O platzte aus allen Nähten und die High Society genoss es sichtlich.</p>  <p>   </p>  <p><b>MEET FRANKA</b></p>  <p>Schreibt man eigentlich zusammen, doch die Geschichte hinter ihren Dj Namen lässt auch diese Schreibweise zu. Die junge Dame dahinter heißt Shirin Kallenbach und kam einst aus Stuttgart, um in Wien zu studieren, sie liebt die Kunst, Wein und gute Musik und dürfte dafür auch großes Talent entwickelt haben. Mittlerweile hat sie ihre eigene Radioshow Mfg auf Res.Radio, arbeitet für den Falstaff und liebt guten Wein. Neuerdings tritt sie auch als (Co) Veranstalterin einer sehr interessanten, auch für diese Hörerbubble geeigneten Eventreihe namens Feasts and Frames auf, die zuletzt im Heuer ihre Premiere hatte. Mehr darüber und über Meetfranka hört Ihr, wenn Ihr hört.</p>]]></content:encoded>
                                <pubDate>Thu, 02 Nov 2023 08:00:00 +0000</pubDate>
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            		<itunes:author>Radio Superfly</itunes:author>
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            <title>Club Kultur #093 | &quot;Techno im Praterdome? „Ja dürfen´s denn des?&quot;</title>
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                <itunes:summary>…so sprach einst der einfältige Kaiser, als draußen in Wiens Innenstadt 1848 die Revolution ausbrach. Eine Revolution ist das zwar nicht, aber viele haben sich sicher gefragt, was es damit auf sich hat. Rudi Wrany versucht im Gespräch mit Anna Sophie Pesta, dieser Sache auf den Grund zu gehen. (superfly.fm)</itunes:summary>
                                    	<content:encoded><![CDATA[<p><b>Club Kultur | FOLGE #093</b></p>  <p><i>"Techno im Praterdome? „Ja dürfen´s denn des?"</i></p>  <p><b>SCHOCKSTARRE</b></p>  <p>Ich weiß nicht, wie es den Hörern gegangen ist, als sie die schrecklichen Bilder aus Israel in den letzten Wochen sahen, wo auch ein Musikfestival von den Hamas Terroristen überfallen und deren Besuchern massakriert wurden...mir schlich der kalte Schauer über den Rücken. Aus der Unbeschwertheit und der Völkerverbindung wurde das nackte Grauen. Kann die Clubkultur da noch neutral bleiben? Einerseits wedelt der arabische Raum mit Millionen und macht Reiche noch reicher, andererseits bleiben beim Terror alle stumm und verstecken sich hektisch hinter ihrer „Neutralität“, um ja nicht Position beziehen zu müssen. Business eben. Düster jedoch die Aussichten, wenn man daran denkt, wie viele schöne Veranstaltungen es etwa in Israel, dem Libanon oder der Ukraine schon gegeben hat und vielleicht nie wieder geben wird. Und das ist keine verbissene Schwarzmalerei, sondern leider allzu realistische Einschätzung der Sicherheitslage. Und das Grausamste daran: Es herrscht ein Informationskrieg über die Deutungshoheit, wer grausamer ist und wer im Recht ist.</p>  <p><b>URLAUBSPRÄSENT</b></p>  <p>Just als ich aus dem letzten (Spätsommer) Urlaub aus Südtirol heimkehrte, plagten mich Erkältungsbeschwerden. Als ich sicherheitshalber testete, siehe da - ES war wieder da. Das längst vergessene Virus, das keiner mehr buchstabieren kann. Leider hatte ich keinen Podcast vorproduziert und daher auch die kleine Pause. Nach 3 Tagen war alles wieder vorbei, und Ihr habt noch einmal Oliver Koletzki gehört, der am Samstag die <a>Pratersauna</a> anlässlich einer weiteren Edition von „15 Years Of Superfly“ bespielt - ich hoffe, dass wars nun mit der Seuche für länger. Wenigstens die wurde aber tatsächlich harmloser.</p>  <p><b>VOLL CHROME, EY</b></p>  <p>Seit letzter Woche ist nun auch der Praterdome auf der Landkarte der Wiener Großveranstalter, unter der neuen Brand „Chrome“ werden ab nun unregelmäßig durchaus bekannte Namen aus dem Genre „Technounterhaltung“ an den Riesenradplatz geholt. Seit 2008 gibt es die Großdisco auf 3 Floors (der vierte wird nur selten geöffnet) als eine der letzten ihres Ranges, groß, mächtig, laut, viel Laser und mit einem Ruf, so gemischt wie sein Publikum. Rüscherl und Vodka Orange trinkt man nicht mehr, wie einst in meiner Zeit, aber dafür wird recht aufwändig gebucht. Der Praterdome definiert sich aber nicht als Club, schon gar nicht im Konnex mit Underground (gibt es den noch?), sondern als EDM-Disko mit Hang zu Expansion. Und in Konkurrenz zu anderen möchte man erst gar nicht stehen.</p>  <p><b>LASER UND LAUT</b></p>  <p>Wem die Clubs soundmäßig zu uniform klingen und wem das nerdige Gebuche zu fad ist, der mag sich an den frischen Events erfreuen. Immerhin spielen neben den Headlinern auch angesagte Szene Djs und laut Anna Sopie Pesta gab es kaum Absagen. Nach dem holländischen Techno Freestyler Reinier Zonneveld am 13.10. kommt nun das deutsche Bewegungstalent Lilly Palmer am 18.11 zu Chrome - in den Dome. Wer sie in der Forelle oder bei Rebellion verpasst hat, kann dies jetzt nachholen, immerhin fuhr Zonneveld nach seinem Gig noch zu Chris Liebing in seine alte Wirkungsstätte in die Spittelau. So schließt sich dann der Kreis wieder - und alles ist gut. Mehr hört Ihr, wenn Ihr hört…</p>  <p style="text-align:justify">Schickt mir eure persönliche Meinung, Anmerkungen, Inputs oder Themenvorschläge an <a href="mailto:podcast@Superfly.fm">podcast@superfly.fm</a> schicken.</p>  <p>     </p>  <p style="text-align:justify">Die nächste Ausgabe gibt's in zwei Wochen am 02. November 2023.</p>  <p><i></i></p>]]></content:encoded>
                                <pubDate>Thu, 19 Oct 2023 07:00:00 +0000</pubDate>
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            		<itunes:author>Radio Superfly</itunes:author>
            	        </item>
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            <title>Club Kultur #092 | &quot;5000€ - darauf habe ich damals verzichtet&quot;</title>
			<itunes:title>Club Kultur #092 | &quot;5000€ - darauf habe ich damals verzichtet&quot;</itunes:title>
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    	    	                            <description>Unser geschätzter Rudi aka Crazy Sonic hat sich leider eine Erkältung eingefangen, sodass er in diesen Tagen eher sein Bett hütet als den Dancefloor zum Kochen zu bringen. Wir nutzen die Chance und lassen einen etwas älteren Podcast noch einmal aufleben und das aus gutem Grund: am Samstag den 21. Oktober gastiert im Rahmen unserer 15 Years Of Superfly Presents Feierlichkeiten: Oliver Koletzki. Vor etwa zwei Jahren führte Rudi ein fesselndes Gespräch mit ihm, und das mitten in der Pandemie. Ein echter Flashback! (superfly.fm)</description>
                <itunes:summary>Unser geschätzter Rudi aka Crazy Sonic hat sich leider eine Erkältung eingefangen, sodass er in diesen Tagen eher sein Bett hütet als den Dancefloor zum Kochen zu bringen. Wir nutzen die Chance und lassen einen etwas älteren Podcast noch einmal aufleben und das aus gutem Grund: am Samstag den 21. Oktober gastiert im Rahmen unserer 15 Years Of Superfly Presents Feierlichkeiten: Oliver Koletzki. Vor etwa zwei Jahren führte Rudi ein fesselndes Gespräch mit ihm, und das mitten in der Pandemie. Ein echter Flashback! (superfly.fm)</itunes:summary>
                                    	<content:encoded><![CDATA[<p><b>Club Kultur | FOLGE #092</b></p>  <p><i>"5000€ - darauf habe ich damals verzichtet"</i></p>  <p><b>OLIVER KOLETZKI</b></p>  <p>heißt unser Gast. Zu Österreich hatte er immer schon ein Naheverhältnis, er spielte oft und gern hier und so konnten seine Fans auch seine musikalische Wandlung vom einstigen „Mückenschwarm“ über die Ausflüge in den Pop und Techno bis zum heutigen Tage, in denen er sich dem Organic House zuwandte, mitverfolgen. Dass gerade in Pandemiezeiten ruhigere Klänge bei vielen Hörern weit beliebter waren, ist kein Geheimnis. Koletzki findet das Experimentieren mit Instrumenten aus allen Kulturen spannend und auch das Label Stil Vor Talent gilt längst als Vorzeigelabel dieses Sounds. Mit ihm spreche ich über Berlin ohne Touristen, Urlaub in Tulum, Förderungen für Künstler in Deutschland, seinen eigenen Podcast und natürlich über Musik...</p>  <p style="text-align:justify">Weiteres erfahrt Ihr, wenn Ihr reinhört. Schickt mir eure persönliche Meinung, Anmerkungen, Inputs oder Themenvorschläge an <a href="mailto:podcast@Superfly.fm">podcast@superfly.fm</a> schicken.</p>  <p>  </p>  <p style="text-align:justify">Die nächste Ausgabe gibt's in zwei Wochen am 19. Oktober 2023.</p>]]></content:encoded>
                                <pubDate>Thu, 05 Oct 2023 07:00:00 +0000</pubDate>
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		            <itunes:keywords>techno, house, wien, berlin, club, kultur, szene, rudi, superfly, wissen, medien, vienna, rave, raves, musik, electronic, social media, Wiederholung, koletzki</itunes:keywords>
            		<itunes:author>Radio Superfly</itunes:author>
            	        </item>
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            <title>Club Kultur #091 | &quot;Das Werk im Umbruch&quot;</title>
			<itunes:title>Club Kultur #091 | &quot;Das Werk im Umbruch&quot;</itunes:title>
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    			<title>Club Kultur #091 | &quot;Das Werk im Umbruch&quot;</title>
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    	    	                            <description>Rudi Wrany im Gespräch mit den interimistischen Geschäftsführerinnen Tania Saedi und Toni Bauer über den Club in der Spittelau, der in den letzten Wochen in Turbulenzen geriet. (superfly.fm)</description>
                <itunes:summary>Rudi Wrany im Gespräch mit den interimistischen Geschäftsführerinnen Tania Saedi und Toni Bauer über den Club in der Spittelau, der in den letzten Wochen in Turbulenzen geriet. (superfly.fm)</itunes:summary>
                                    	<content:encoded><![CDATA[<p><b>Club Kultur | FOLGE #091</b></p>  <p><i>"Das Werk im Umbruch"</i></p>  <p><b>ERREGUNGEN</b></p>  <p>Egal wohin man blickt, überall findet man Erregungen. Die jüngste ereignete sich auf einem elektronischen Musikfestival, wo die deutsche Blogger DJ Dame Stella Bossi dem Techno Veteran Pappenheimer mit einer abfälligen Handbewegung den Blutdruck hochfahren ließ. Es folgte ein Posting und unter dem Hashtag #cancelstellabossi ein veritabler Shitstorm für die für ihre provokanten Videos berühmte Künstlerin. Ihre Fanzahl auf Instagram sank von 1,1 Millionen auf 1,1 Millionen (!!) und einige, die den „Spirit of Techno“ herauf beschworen, konnten sich endlich wieder auskotzen. Wen trifft es als nächsten?</p>  <p><b>TEURES VERGNÜGEN</b></p>  <p>Apropos Spirit of Techno. Der wird zum teuren Spaß. Nun ist man auch in Wien bei Ticketpreisen jenseits der 50 Euro angekommen. Für einen Abend mit einer/einem bekannten Künstler muss man bis zu 89 Euro hinlegen. Alles für einen, nichts für alle - quasi. Wer mitmacht, wird zum Teil der Spirale, die sich immer weiterdreht. Kollabiert sie eines Tages, oder wird man irgendwann einmal 500 Euro für eine Nacht mit Solomun bezahlen müssen? Der 4 CD-Player dreht mit derselben Software wie für alle anderen Djs. Ich weiß es nicht, aber laut denken, heißt Silberrücken zu sein - ok, Boomer inklusive.</p>  <p><b>VOM WERK ZUR WERKSTATT</b></p>  <p>Ich habe im letzten Podcast über den Hashtag #technometoo und seine Entstehung und Folgen berichtet. Der Verein "hausgemacht" hatte einige Namen gepostet, mit denen er nicht mehr zusammenarbeiten wolle. Grund seien Meldungen über sexualisierte Gewalt, die beim Verein eingelangt seien. Einer der Genannten war der Betreiber des Clubs „Das Werk“ in der Spittelau. Dieser bestreitet die Vorwürfe. Dennoch entschied er Ende August, sich als Geschäftsführer des Werks zurückzuziehen und als interimistische Nachfolgerinnen zwei bereits bisher in der Assistenz der Geschäftsführung arbeitende Akteurinnen als Nachfolgerinnen einzusetzen, die in der Szene bereits einen guten Namen haben: An die Künstlerin Tania Saedi, die bereits davor das Controlling überhatte und an Toni Bauer, die ja schon einmal bei uns im Podcast war und die als eine der meist gebuchten Djs der Stadt bisher eine durchaus glanzvolle Karriere hingelegt hatte.</p>  <p>Das Werk soll in der Folge in eine Gmbh umgewandelt und verkauft werden. Es laufen erste Gespräche, an denen der alte Betreiber als noch teilnimmt, ansonsten hat er sich ein selbst auferlegtes und auch von der Belegschaft erwünschtes Hausverbot erteilt. Klingt kompliziert, war aber ein logischer Schritt, nach all den Ereignissen der letzten Wochen. Geplant sei eine Fortführung des Clubs mit neuen Gesellschaftern.</p>  <p><b>VIELE FRAGEZEICHEN</b></p>  <p>Blieben dennoch. Wie groß ist der Einfluss des Betreibers noch? Zieht er im Hintergrund die Fäden weiter? Sind die neuen interimistischen Geschäftsführerinnen ein Feigenblatt? Nein, sagen meine heutigen Studiogäste und verweisen darauf, dass eine Clubübergabe und ein Verkauf kein Kindergeburtstag sei. Es seien Hunderttausende Euros investiert worden und es bedarf einer geordneten Übergabe, die aber nun auch voll im Gang sei und daher auch das Betretungsverbot für den (Noch) Betreiber. Aber es wehte den beiden auch ein rauer Wind entgegen, denn viele Djs, Kollektive und Künstler wollen (vorerst) im Werk nicht mehr auftreten bzw. ihre Events abhalten. Daneben wurden auch recht heftige Vorwürfe an die neue Leitung laut, viel zu viele Fragen nicht klar genug beantwortet zu haben. Und das, obwohl die Linie des Werk (auch schon davor) immer ganz klar war: Gegen sexualisierte Gewalt und für mehr Awareness im Club. </p>  <p>Wie geht es weiter? Und geht es weiter? Mehr hört Ihr, wenn Ihr hört.</p>  <p>      </p>  <p>Schickt mir eure persönliche Meinung, Anmerkungen, Inputs oder Themenvorschläge an schicken.</p>  <p><i></i></p>]]></content:encoded>
                                <pubDate>Thu, 21 Sep 2023 07:00:00 +0000</pubDate>
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            		<itunes:author>Radio Superfly</itunes:author>
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            <title>Club Kultur #090 | &quot;Nein heißt Nein: Technometoo dominiert den Wiener Sommer&quot;</title>
			<itunes:title>Club Kultur #090 | &quot;Nein heißt Nein: Technometoo dominiert den Wiener Sommer&quot;</itunes:title>
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                <itunes:summary>Rudi Wrany im Gespräch mit Frederika Ferková und Sabrina (Purrdition) von Hausgemacht, sowie dem Anwalt Dr. Philipp Springer über die Ereignisse der letzten Wochen sowie deren mögliche rechtliche Folgen. (superfly.fm)</itunes:summary>
                                    	<content:encoded><![CDATA[<p><b>Club Kultur | FOLGE #090</b></p>  <p><i>"Nein heißt Nein: Technometoo dominiert den Wiener Sommer"</i></p>  <p>Kein Thema hat die letzten Wochen in der Wiener Clubszene so dominiert wie jenes, das unter Hashtag <b>#technometoo</b> zusammengefasst werden kann. Hier wurden Missstände gemeldet, die – um es pathetisch zu formulieren - die Grundfesten der Wiener Clubszene erschüttert haben.</p>  <p><b>WAS IST DENN EIGENTLICH NOCH DIE CLUBKULTUR?</b></p>  <p>Jene, die um wahnwitzige Summen Dj Popstars wie Peggy Gou (25.10. O Klub) oder Solomun (27.10. Marxhalle) einfliegen lassen, um Ticketpreise ab 60 Euro? Mittlerweile spielt der bestverdienende Dj der Welt, der in den Medien dann auch gerne als „der beste“ Dj der Welt bezeichnet wird „All night long“ und das kostet natürlich seinen Preis. Zwischen Beatpatrol und Rebellion Rave ist schließlich noch Platz in der Marxhalle und das Halloween Wochenende gehört zu den stärksten, seit es Partylife Kalender gibt. Gespart wird dann im November, wenn die Tage grau und zäh werden - denn dann ist es frei nach Hape Kerkeling „Winterzeit in Wien“. Den Anfang macht aber am 15.09. Sven Väth, auch der Mann hat sich seit Jahren mit dem O Klub verbandelt und auch seine Klientel ist ja nicht jünger geworden, da sitzt es sich an einem gebuchten Tisch besser, als stehend im Gedränge zu verweilen.</p>  <p><b>PRATERDOME VOLL LASER?</b></p>  <p>Oder ist Clubkultur gar jene, die nun angesagte, durchaus schon kommerzielle sehr erfolgreiche Djs in den Praterdome holt samt credibler Wiener Kollektiv Dj Leader im Anhang? Ja, die Diskothek im Prater ist technisch sicher hochgerüstet und einige haben sicher auch schon davon geträumt, dort drinnen einmal „voll Laser“ abzugehen. So ein bisschen nach dem Motto: Ich bin jung, ich brauche Geld.</p>  <p><b>APROPOS BURNING MAN</b></p>  <p>70.000 Menschen saßen in der Wüste im Gatsch fest, für viele, meist gut Betuchte eine Riesengaudi. Einmal so ein bisschen lost sein, vielleicht einen Flug verpassen, aber dafür unvergessliche Bilder gemacht. Wer sich die Fiesta leisten konnte, schickte Grüße im verrückten Kostüm in die Heimat: "Seht her, ich war dabei". Am Ende hieß es Ende gut, alles gut - wir fliegen alle wieder Business Class nach Hause und eine Woche ohne Duschen überlebt man schon mit den richtigen Substanzen.</p>  <p><b>THEMA NUMMER 1</b></p>  <p>Der Wiener Partysommer war geprägt von der #technometoo Debatte. Die Grundsatzfrage, die alle beschäftigt ist: Wie viel Machtmissbrauch und sexistisches Fehlverhalten gibt es in der Technoszene, oder ganz allgemein in der Wiener Clubszene?</p>  <p>Ein Veranstalter Anfang des Jahres war zu einer teilbedingten Haftstrafe verurteilt worden...als das bekannt wurde, meldeten sich in der Folge weitere Betroffene und zeigten andere Fälle auf. Genannte bestritten die Vorwürfe und drohten Klagen an, ein langer Rechtsstreit steht im Raum. Medien berichteten darüber, ein Spendenkonto für Betroffene wurde eingerichtet und am 9. September gibt es eine Solidaritätskundgebung. Initiiert wurde die Debatte und auch die Aufrufe von Frederika Ferková, auch der Verein <b>"hausgemacht"</b> stand dahinter und einige der Hauptgenannten mussten in der Folge auch ihre Positionen, die sie im Wiener Nachtleben innehatten, aufgeben bzw. wurden dazu gedrängt zurückzutreten.</p>  <p>Ein turbulenter Sommer also, in dem auch anderswo aufgezeigt wurde, was in Zukunft eben NICHT mehr so einfach gehen soll: Machtpositionen ausnützen, einfach jemanden an sich reissen und küssen <i>(spanischer Fußballpräsident Rubiales)</i>, eine Reihe Zero bei Konzerten einrichten (Auch wenn Rammstein Sänger Till Lindemann nicht vor Gericht erscheinen muss, da Ermittlungen eingestellt wurden) oder eben Frauen ungewollt bedrängen oder noch schlimmeres.</p>  <p>      </p>  <p>Die Diskussion weitet sich mittlerweile auch in andere Gefilde aus, ein bekannter Journalist geriet wegen ähnlicher Vorwürfe (aus einem ganz anderen Umfeld) ebenso ins Kreuzfeuer (er bestreitet heftig und prüft rechtliche Schritte) wie einige bekannte Protagonisten aus der Rap Szene. Natürlich gibt es auch Kritik an der Veröffentlichung von Namen, deren Karriere somit abrupt auf Eis gelegt wurde, die Frage, ab wann Namensnennungen moralisch gerechtfertigt sind, darf natürlich auch gestellt werden. Meine Gäste Frederika Ferková, Sabrina aka Purrdition und der Anwalt Dr. Philipp Springer werden darauf genügend Antworten haben. Abschließend sei noch erwähnt, dass für alle nicht verurteilten die Unschuldsvermutung gilt. Mehr hört Ihr, wenn Ihr hört.</p>]]></content:encoded>
                                <pubDate>Thu, 07 Sep 2023 10:45:00 +0000</pubDate>
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            		<itunes:author>Radio Superfly</itunes:author>
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            <title>Club Kultur #089 | &quot;Wien im Zeichen von #technometoo&quot;</title>
			<itunes:title>Club Kultur #089 | &quot;Wien im Zeichen von #technometoo&quot;</itunes:title>
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                <itunes:summary>Rebellion Rave und Beatpatrol Mastermind Norbert Bauer und Drum and Bass Veranstalterin (Switch) Dj Pandora im Gespräch über große Pläne und Schwierigkeiten in stürmischen Zeiten. (superfly.fm)</itunes:summary>
                                    	<content:encoded><![CDATA[<p><b>Club Kultur | FOLGE #089</b></p>  <p><i>"Wien im Zeichen von #technometoo"</i></p>  <p><b>CAUSA PRIMA</b></p>  <p>Wien steht ganz im Banne der #technometoo Bewegung und deren Auslöser. Vor Wochen bereits wurden erste Hinweise laut, es gebe in der Wiener Technoszene ein Problem mit sexuellen Übergriffen. Ein Booker und Veranstalter sei deswegen Anfang des Jahres sogar in Haft gewesen und in der Folge verurteilt worden. Dies stellte sich am Ende als wahr heraus, denn die Betroffene vertraute sich dem Kollektiv „hausgemacht“ und deren Mitbegründerin Fredi Ferkova an, welche in der Folge einen Aufruf an durch Übergriffe geschädigte Frauen startete. Es meldeten sich viele Betroffene und nach einigen Medienberichten im ORF, FM4 und einem ausführlichen Artikel im Standard veröffentlichte das Kollektiv eine Liste von 5 Namen, mit denen es in der Folge nicht mehr zusammenarbeiten wolle, verbunden mit einem Aufruf, an alle Säulen der Szene, die Zusammenarbeit mit den Genannten ebenfalls einzustellen. Parallel dazu wurde ein Spendenkonto eingerichtet, wo man unter dem Betreff #technometoo Spenden für die Betroffenen an den AÖF, dem Verein für autonome österreichische Frauenhäuser machen kann und nun von der Vienna Club Commission organisiert wird, welche zu diesem Schwerpunkt am 12.9. ihr nächstes Vernetzungstreffen abhalten wird. Mir selbst sind die Genannten - teils gut - bekannt. Meine Solidarität gilt den Betroffenen. Ich finde die Aufarbeitung dieses Themas wichtig und selbstreinigend für die Szene.</p>  <p> </p>  <p><b>REAKTIONEN</b></p>  <p>Viele, auch sehr junge Frauen meldeten sich nach den Aufrufen, teilweise mit Fotos. Ebenso kursierte das Urteil gegen den einzigen bisher in dieser Sache Verurteilten. Die Reaktionen der in der Liste Genannten fielen unterschiedlich aus. Von eisigem Schweigen bis zu massiven Klagedrohungen samt Fotos aus Anwaltskanzleien reichte die Palette. Ferkova und hausgemacht rechnen jedenfalls mit einer Welle von Klagen und sind dafür gerüstet. Mittlerweile haben die meisten Clubs und Veranstalter, eigentlich fast alle, die ich befragt habe, aber alle kann ich ja nie befragen, die Zusammenarbeit mit den Genannten eingestellt, sich mit eigenen Statements mit #technometoo solidarisiert und die Spendenaufrufe geteilt. Auch ich möchte das auf diesem Wege tun.</p>  <p><a href="https://www.instagram.com/p/CwFx8EGMUfP/?img_index=1"><b>Spendenaufruf</b></a></p>  <p>Auch internationale Medien und Agenturen sind mittlerweile im Bilde und weitere Berichte in dieser Sache sind so gut wie sicher. Abschließend sei auch noch erwähnt, dass für fast alle Genannten, bis zu einer juristischen Verurteilung die Unschuldsvermutung gilt. Einige haben auf Anfrage oder mittels Postings mehrfach erklärt, dass sie unschuldig seien, viele der Vorwürfe nicht stimmen würden bzw. dass es keine Ermittlungen oder Anzeigen gebe. Doch es haben sich ja auch erst vor sehr kurzer Zeit sehr viele Betroffene gemeldet und die Namen wurden erst nach sorgfältiger Prüfung und bei deutlicher Mehrfachnennung in den Umlauf gebracht. Wenn es Kritik an der Herangehensweise gibt, dann in der Frage der sogenannten „Liste“, doch ist natürlich eine offene Diskussion mit den aufgelegten Karten am Tisch weit besser und zielführender als die stille Post mit unzähligen Gerüchten. Diese gab es in den Wochen davor ja zuhauf. Die Szene in Wien hat jedenfalls mit einigen Problemen und Vorurteilen zu kämpfen. Sexismus und Gewalt gepaart mit oftmaliger Berauschung sind kein guter Cocktail. Das Thema Awareness wird daher in Zukunft wohl eine noch größere Rolle in den Clubs und auf Festivals spielen und das mit ausgebildeten Fachkräfteteams. Ich bleibe am Ball.</p>  <p><b>SESSIONS UND ANDERE FESTIVALS</b></p>  <p>Passend zum aktuellen Thema Nummer 1 habe ich dazu das Mastermind hinter vielen Großprojekten in den Podcast geladen, für den einer der Genannten als freier Dienstnehmer und Booker gearbeitet hat. Was nun? Wie geht es bei Rebellion Rave weiter?Und warum sind Kruder und Dorfmeister nun nicht mehr am Sessions Lineup? Norbert Bauer weiß Antworten. Mit dabei auch - erstmals bei mir- Dj Pandora, eine der Booker:innen am Beatpatrol. Mit ihr habe ich ausführlich über Drum and geplaudert. Aber, mehr hört Ihr, wenn Ihr hört.</p>  <p>In stiller Erinnerung an den viel zu früh aus dem Leben Geschiedenen Dj Tom Faron. Rest in Peace!!</p>  <p>Schickt mir eure persönliche Meinung, Anmerkungen, Inputs oder Themenvorschläge an schicken.</p>  <p>    </p>  <p style="text-align:justify">Die nächste Ausgabe gibt's in zwei Wochen am 24. August 2023.</p>]]></content:encoded>
                                <pubDate>Thu, 24 Aug 2023 08:00:00 +0000</pubDate>
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            		<itunes:author>Radio Superfly</itunes:author>
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            <title>Club Kultur #088 | &quot;909 - Engelszahl, Drummachine, Garantie&quot;</title>
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                <itunes:summary>Rudi Wrany im Gespräch mit Albin Brezlan und Huebl über das neue Kollektiv „NINE O NINE“ und ihre musikalischen und partytechnischen Pläne. (superfly.fm)</itunes:summary>
                                    	<content:encoded><![CDATA[<p><b>Club Kultur | FOLGE #088</b></p>  <p><i>"909 - Engelszahl, Drummachine, Garantie"</i></p>  <p><b>VIEL WASSER</b></p>  <p>floss die letzten Tage vom Himmel. Und auch, wenn es im Osten nur „normal“ regnete, das sympathische Paradies Garten Festival litt doch ein wenig darunter, auch wenn die Besucherzahlen deutlich über denen des letzten Jahres lagen. Schade natürlich, dass es einmal mehr gezeigt hat, wie kompliziert es ist, in Österreich ein elektronisches Großevent abzuhalten. Aber schon im Podcast hat der Veranstalter Felix Mayr-Melnhof klargestellt, dass es auf jeden Fall nächstes Jahr weitergehen wird. Umsetzung, Bühnen und Sound waren auf jeden Fall schon eine eigene Klasse und die Location bietet alles, was ein nachhaltiges Festival braucht. Und wer nicht bleiben kann oder will, der findet schnell zurück in die Großstadt.</p>  <p><b>TIEFES LOCH</b></p>  <p>Die an sich ruhige Sommerzeit in Wien wurde in den letzten Wochen doch recht unruhig. Viele sehr negative Stories, ob Gerüchte oder Wahrheit ist nicht immer ganz klar auszumachen, kursieren seither auf den sozialen Medien. Unter dem Hashtag #technometoo können sich seit einiger Zeit Betroffene aufzeigen und über ihre negativen Erlebnisse mit (leider hauptsächlich männlichen) Protagonisten in der Wiener Clubszene berichten. Und es sollen nicht wenige sein, die sich seither gemeldet haben. Egal, wohin dieser düstere Pfad noch führt, es wäre wichtig, dass sich die Dinge rasch erhellen und es ein klares Bekenntnis aller in diesem Business dazu gibt, dass Vorkommnisse dieser Art nichts mehr in der Clubkultur verloren haben.</p>  <p><b>SESSIONS</b></p>  <p>Unter dem Titel Sessions findet am 26. August ein großes Event in der Marxhalle Open Air statt. Headliner sind Kruder und Dorfmeister und Bedouin live, dazu noch Stefan Obermaier und Feathered Sun. Um das Ganze noch ein bisschen unter die Leute bringen, featuren wir es hier ein wenig und werden auch im nächsten Podcast noch mehr darüber erfahren.</p>  <p>   </p>  <p><b>909</b></p>  <p>Die Engelszahl 909 ist ein positives Omen für die Liebe und fordert die Menschen dazu auf, dafür bereit zu sein, Liebe zu geben und zu empfangen. Im Techno wurde die Drummachine Roland TR 909 zum Kultobjekt und viele Detroitlegenden verwendeten das edle Stück oft live in ihren Shows, um zu zeigen, wie wichtig Handwerk auch bei den Produktionen ist. Unvergessen bleibt Jeff Mills Einbindung des Roland in seine Sets. Nun haben die beiden Wiener Djs und Produzenten Albin Brezlan, den man bestens auch aus dem O Klub kennt, und Hübl gemeinsam eine neue Plattform, Dj Team und Label gleichsam, mit dem positiv vorbelasteten Namen gegründet und gleich ihren ersten Release namens <a href="https://www.beatport.com/release/vienna-calling-01/4171886">„Vienna Calling 01“</a> darauf veröffentlicht. Ursprünglich aus anderen Kollektiven kommend fanden die beiden im Frühjahr zueinander und gemeinsam mit Dana Melissa wollen sie nun ihre eigene Marke kreieren und dazu die passende Musik auch für die Ewigkeit festhalten. Ein ambitionierter Plan…mehr hört ihr nur, wenn ihr reinhört!</p>]]></content:encoded>
                                <pubDate>Thu, 10 Aug 2023 07:00:00 +0000</pubDate>
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            		<itunes:author>Radio Superfly</itunes:author>
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            <title>Club Kultur #087 | &quot;Die Leute dachten, wir seien die Zeugen Jehovas…&quot;</title>
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                <itunes:summary>Rudi Wrany im Gespräch mit Felix Mayr-Melnhof über das Paradies Garten Festival in Bruck an der Leitha. Über Schwierigkeiten, nachhaltige Konzepte und ein zeitgemäßes Booking. (superfly.fm)</itunes:summary>
                                    	<content:encoded><![CDATA[<p><b>Club Kultur | FOLGE #087</b></p>  <p><i>"Die Leute dachten, wir seien die Zeugen Jehovas…"</i></p>  <p><b>DUNKLE WOLKEN</b></p>  <p>Just als ich den Podcast eingesprochen hatte, tauchten erste Gerüchte auf. Dunkle Gewitterwolken brauten sich über der Wiener Technoszene zusammen. Auf dem Instagram-Kanal von "hausgemacht" Gründerin Fredi Ferkova konnte man dann im Zeitraffer mitverfolgen, worum es ging. Der offizielle "hausgemacht" Kanal zog kurz darauf nach: Es handelt sich um schwere Vorwürfe gegen einige namhafte Protagonisten in der Wiener Technoszene. Hat diese ein Problem? Unter dem Hashtag #technomeetoowien wird dies jedenfalls postuliert. Frauenmissbrauch sei demnach ein lange verschwiegenes Problem und viele weibliche Kunstschaffende seien in der Ausübung ihres Schaffens von Männern mit Suchtproblematiken und psychischen Störungen abhängig, was von letzteren oft schamlos ausgenutzt werde. Werden Übergriffe gemeldet, so hielten die Männer zusammen und attestierten den Frauen instabiles Verhalten oder bezichtigten sie gar der Lüge.</p>  <p>Nun hätten sich aber aufgrund einiger Vorkommnisse genügend Frauen gemeldet, um damit in die Offensive zu gehen. Medien sollen jetzt in sauber recherchierten Artikeln dieses Problem aufarbeiten. Es gilt, vorsichtig und fakten-getreu zu arbeiten. Auch ich will in meinen Podcasts darüber berichten.</p>  <p><b>MATTER SOMMER</b></p>  <p>Die Clubs haben im Sommer generell nicht den besten Stand. Dieses Jahr hat man ein wenig das Gefühl, dass sie es noch schwere haben als sonst. Fehlt vielen der Anreiz, sich in den Club zu begeben? Lieber das Budget sparen und auf einem Großevent ausgeben wie etwa dem Tomorrowland oder den großen deutschen Festivals? Denn hierzulande gibt es keine elektronischen Fixpunkte. Ja, gut, das Electric Love setzt nun auch vermehrt auf Business Techno, doch zumeist dominiert dort hochpolierter Partysound und das Publikum fällt wohlwollend formuliert unter die Bezeichnung „gemischt“. Österreich tut sich hier immens schwer und der Mix aus Location, wohlwollender Politik und langanhaltendem Mehrwert wird hierzulande nicht erkannt. Vom Wien Tourismus unter seinem eigenwilligen Geschäftsführer ohnehin nicht und auch die sonst so offene SPÖ belässt es lieber beim Donauinsel und Popfest, mit einer Brise Gürtel Nightwalk. Alles gratis und ein bisserl zu sehr auf Masse ausgerichtet.</p>  <p><b>PARADIES GARTEN</b></p>  <p>Doch es ist Licht am Ende des Tunnels. Der endet in dem Fall in Bruck an der Leitha im Garten des wunderschönen Schlosses Prugg. Heuer steigt die zweite Ausgabe des neuen Festivalbrands, der aus einer Kooperation zwischen Felix Mayr-Melnhof und seinen internationalen Partnern fußt, die bereits für das Paradise City Festival in Brabant (Belgien) verantwortlich sind. Da es diesen Brand in Österreich schon einmal gab und der Anlass passt, heißt es bei uns eben Paradies Garten und trifft den Nagel auf den Kopf. Die Hardfacts: Drei Tage Festival zwischen 4. und 6. August, drei Bühnen, alles Open Air, dazu Campingmöglichkeiten und ein dichtes Shuttlenetz mit der Hauptstadt sollen das Festival heuer noch größer machen, als im letzten Jahr. Das Booking wurde etwas fresher und wandet sich den Ansprüchen der technowütigen Hauptstädter mehr zu als 2022.</p>  <p>Dazu bemühen sich die Veranstalter die Wiener Clubszene würdig zu repräsentieren, besonders eng gilt die Connection zum Club PRST (Praterstrasse) und vor allem, keinen Müll zu hinterlassen und den Ort so zu hinterlassen, wie er am ersten Tag aussah. Sie sind gekommen, um zu bleiben und zu wachsen. Mehr hört Ihr, wenn Ihr hört!</p>  <p>Schickt mir eure persönliche Meinung, Anmerkungen, Inputs oder Themenvorschläge an schicken.</p>  <p>      </p>  <p style="text-align:justify">Die nächste Ausgabe gibt's in zwei Wochen am 10. August 2023.</p>]]></content:encoded>
                                <pubDate>Thu, 27 Jul 2023 07:00:00 +0000</pubDate>
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		            <itunes:keywords>paradies, garten, festival, sommer, elektronische musik, edm, techno, trash, green, wien, ksot, prst, wissen, event, entertainment</itunes:keywords>
            		<itunes:author>Radio Superfly</itunes:author>
            	        </item>
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            <title>Club Kultur #086 | &quot;Wir sehen uns im Maya Garden…&quot;</title>
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    	    	                            <description>Rudi Wrany im Gespräch mit Joachim Natschläger über sein bewegtes (Nacht) leben, Höhen und Tiefen, das Ende im O und neue Ideen und Pläne. (superfly.fm)</description>
                <itunes:summary>Rudi Wrany im Gespräch mit Joachim Natschläger über sein bewegtes (Nacht) leben, Höhen und Tiefen, das Ende im O und neue Ideen und Pläne. (superfly.fm)</itunes:summary>
                                    	<content:encoded><![CDATA[<p><b>Club Kultur | FOLGE #086</b></p>  <p><i>"Wir sehen uns im Maya Garden…"</i></p>  <p><b>LÄRM UM NICHTS?</b></p>  <p>Fast wie das sprichwörtlich ewig grüßende Murmeltier brandet all sommerlich das Lärmproblem auf. Wohin man blickt, man hat den einen Nachbarn, dem es zu laut ist. Nachmessungen und Neu-Einpegelungen sind die Folge und auch die Vienna Club Commission hat dazu nun eine Fokusgruppe, die nun Erfahrungen zusammenträgt und nach Lösungen sucht. „Es ist wie mit dem Schnee im Winter“ meint dazu Martina Brunner von der VCC, „alle wissen, dass er kommt, und wenn er da ist, regen sich alle auf.“ So sei es auch mit den Geräuschen der Clubs, Bars und Venues im Sommer. Im Juli, dem Hitzemonat kommen dann Nachbarn drauf, dass sie doch was hören könnten. Und schon nimmt der Schlammassel seinen Lauf. Derzeit können viele davon wieder ein Lied singen, es geht ja auch leider um den zuordenbaren Lärm, der mitunter gar nichts mit dem Sound zu tun haben muss. Die Idee, einen Schallschutzfond zu gründen und mit neuen Sounddesigns den betroffenen Locations unter die Arme zu greifen, ist sicher begrüßenswert. Das Thema wird aber wieder verschwinden, wenn der Sommer vorbei ist, der Schaden jedoch bleibt…</p>  <p><b>ALLE RAUS</b></p>  <p>Der Grund für dieses ewig wiederkehrende Thema ist der Drang nach draußen. Jeder möchte gerne die lauen Abende outdoor verbringen und das logischerweise nicht allein. Alles, was eine Genehmigung hat und draußen wenigstens ein bisschen Sound machen darf, boomt. Jedes Jahr kommen in und um Wien neue Sommerlocations, oder auch gerne „Beach Clubs“ genannt, dazu. Einer davon eröffnet dieses Wochenende und nennt sich, nach dem Vorbild der Location in Tulum, Maya Garden. Er liegt strategisch günstig, direkt an der U2 Donaumarina und soll ab nun ein neuer Anlaufpunkt für die Wienerinnen und Wiener werden. Dazu eine Sperrstunde bis 2 Uhr und eine halbwegs akzeptierbare Genehmigung, Sound zu machen. Dahinter steht eine Gruppe um einen alten Bekannten…</p>  <p><b>JOACHIM NATSCHLÄGER</b></p>  <p>Hat schon alle Höhen und Tiefen des Nachtlebens durchgemacht. Hineingeboren in eine Familie von Gastronomen lernte er das Nachtgeschäft schon als Jugendlicher, sein Vater gründete einst die Empire Diskothekenkette, die rasch expandierte. Doch Ende der Nullerjahre lief das Geschäft nicht mehr so rosig, 2014 folgte ein schmerzhafter Aufprall und eine Insolvenz. Doch sein Ehrgeiz und sein Gespür ließ ihn immer die richtigen Leute treffen, egal ob die Soravia-Group, oder später Ronny Pecik. Er stand hinter so bekannten (Pop Up) Clubs wie Kantine (die im dritten Bezirk), Horst und am Ende dem Club O, alles für sich Erfolgsgeschichten - egal wie man dazu stehen mag. Dank eines kreativen Teams und der finanziellen Power konnte man Solumun, Carl Cox oder Fisher holen, Acts, die für alle anderen längts nicht mehr bezahlbar sind. Auch wollte man den Freitag als Benchmark aufbauen, was letztendlich auch gelungen ist. Dann folgten auch hier eine sehr überraschende Trennung und der Ausstieg aus der Gruppe, die zusätzlich noch einige Bars betreibt. Nach einer Nachdenkpause folgt nun die Rückkehr aufs Parkett. Wie sieht diese aus? Und hat er auch Fehler gemacht? Mehr hört Ihr, wenn Ihr hört.</p>  <p>Schickt mir eure persönliche Meinung, Anmerkungen, Inputs oder Themenvorschläge an schicken.</p>  <p style="text-align:justify">Die nächste Ausgabe gibt's in zwei Wochen am 27. Juli 2023.</p>  <p>    </p>]]></content:encoded>
                                <pubDate>Thu, 13 Jul 2023 07:00:00 +0000</pubDate>
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		            <itunes:keywords>techno, berlin, wien, superfly, medien, kultur, sexy, superfly, rudi, crazy sonic, safety, awareness, sicherheit, wissen, ksot, house, disco, trash, rave</itunes:keywords>
            		<itunes:author>Radio Superfly</itunes:author>
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            <title>Club Kultur #085 | &quot;DER Kaveh ist zurück&quot;</title>
			<itunes:title>Club Kultur #085 | &quot;DER Kaveh ist zurück&quot;</itunes:title>
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                <itunes:summary>Rudi Wrany im Gespräch mit der Szeneikone Kaveh Ahi über das stadtbekannte Liebespaar Albert Und Tina, seine aktuelle Sommerdestination, seinen neuen Club und warum man vergangenes abhaken sollte. (superfly.fm)</itunes:summary>
                                    	<content:encoded><![CDATA[<p><b>Club Kultur | FOLGE #085</b></p>  <p><i>"DER Kaveh ist zurück"</i></p>  <p><b>KOSTENEXPLOSION</b></p>  <p>Keiner kann es mehr hören, aber alle spüren es. Alles wird teurer: Essen, Trinken, Energie und auch Entertainment. Ein spürbarer Ruck nach oben war bei den Eintrittspreisen zu spüren seit der endgültigen Wiedereröffnung im März 2022. Begründet wurde es damit, dass nun alle Geld und Umsätze brauchten. Außerdem hatten beinahe alle Clubs renoviert und umgebaut. Viele hatten gehofft, dass sich in den knapp zwei Seuchenjahren einiges zum Guten ändern würde - aber dem war nicht so. Alles ist wieder wie vorher und schlechter: Die Gagen der gehypten Dj Blase sind mittlerweile unbezahlbar, selbst „Underground“ Genres wie Techno und härterer Stoff sind im Kapitalismus angekommen. „Künstler“, die vor 2020 noch niemand kannte, rufen mittlere fünfstellige Gagen auf - wegen der Nachfrage heißt es. Doch ist die Nachfrage echt so hoch? Ja, aber sie wird künstlich angeheizt. Die Wahrheit ist: Clubs sind oft halbleer, Festivals verkaufen 80 Prozent und der „Mittelstand“ der noch auf Skills und gute Selektion, aber nicht auf Instagram setzte, ist oft arbeitslos. Und klarerweise boomen im Sommer günstigere Outdoor Venues und Parties ohne (oder mit wenig) Eintritt. Es lebe die freiwillige Spende…</p>  <p><b>MITTWOCHSBOOM</b></p>  <p>Früher war ja alles besser, sage ich immer. Ach, heul doch, ist doch Quatsch, sagen die Gegner. Stimmt sicher beides ein wenig, aber eines gab es vor 10 bis 15 Jahren noch zuhauf: Partys unter der Woche. Irgendwann in den Nullerjahren war Wien einmal die Stadt, die niemals schläft: Sonntag Soulsugar, Montag Dub Club, Dienstag Crazy und Techno Cafe, und Mittwoch? Da gab es einst den Nachtschwimmer, viel früher noch das London Calling im Flex und den Nachtschwimmer in der Pratersauna. Beide Locations erlebten sicher schon goldenere Zeiten, das FLEX dümpelt als seltsame Bruchbude und Erstlocation für Drum &amp; Bass Teenager vor sich hin, die Sauna versucht trotz bester Voraussetzungen gegen alte Vorurteile anzukämpfen. In beiden Clubs kann man lustigerweise nun mittwochs wieder tanzen - um wenig bis keinen Eintritt. In der Sauna gibt es das Nachtschwimmer Nachfolgeprojekt „Rave am Mittwoch“, gehostet von Techno Entgleist Mastermind Tomagan um null Euro, das Flex versucht es jetzt mit „Fifty Shades Of Techno“ um schlanke 5 Euro. Der Name ist treffend ironisch, es gibt tatsächlich schon so viele Spielarten von Techno, dass sich ohnehin keiner mehr auskennt. Und wer schon gerne vor 23 Uhr ausgehen will, auch nur um 5 Euro, welche dann noch gleichzeitig eine Eintrittskarte in die Albertina enthält, begibt sich zum gleichnamigen Museum.</p>  <p><b>AFTER WORK IS BEFORE DRUNK</b></p>  <p>Wir kennen sie zur Genüge, die beliebten Innenstadtgärten der Schönen und gesehen werden wollenden, der Flirter und Tänzer. Eine spezielle gibt es nur von Juni bis August: Die Albertina Passage. Schon in den Jahren vor der Pandemie galt das Event Albert und Tina im Sommer als Szenetreffpunkt. Der Begriff „Szene“ mag sich verflüchtigt haben, geblieben sind diejenigen, die es einfach gemütlich finden, ab 18 Uhr den Tag im Büro hinunterzuspülen. Das gehört in Österreich zum Volkssport. Die Musik ist dabei oft egal, sie fällt nur auf, wenn sie nervt…</p>  <p><b>KAVEH IS BACK</b></p>  <p>All das kuratiert nun der Tausendsassa Kaveh Ahi, den man schon seit Jahrzehnten aus dem Volksgarten kennt: Sodom und Gomorrha, Kinky Disco, Garden Club, Parallel und nun Albert &amp; Tina und den kleinen Innestadtclub Kruger 6 - das sind Kavehs Stationen im Schnelldurchlauf. Darüber wollen wir reden - mehr hört Ihr, wenn Ihr hört…</p>  <p>    </p>  <p>Schickt mir eure persönliche Meinung, Anmerkungen, Inputs oder Themenvorschläge an schicken. Die nächste Ausgabe gibt's in zwei Wochen am 13. Juli 2023.</p>]]></content:encoded>
                                <pubDate>Thu, 29 Jun 2023 08:00:00 +0000</pubDate>
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            		<itunes:author>Radio Superfly</itunes:author>
            	        </item>
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            <title>Club Kultur #084 | &quot;Es gibt Leute, die kommen seit 28 Jahren zu uns&quot; - 28 Jahre Techno Cafe</title>
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    	    	                            <description>Rudi Wrany im Gespräch mit Techno Cafe Gründerin Sandra Kendl über 28 Jahre Wiener Clubinstitution, die perfekte Wiener Sommerlocation und der Trendfestigkeit des Get Togethers im Volksgarten Pavillon. (superfly.fm)</description>
                <itunes:summary>Rudi Wrany im Gespräch mit Techno Cafe Gründerin Sandra Kendl über 28 Jahre Wiener Clubinstitution, die perfekte Wiener Sommerlocation und der Trendfestigkeit des Get Togethers im Volksgarten Pavillon. (superfly.fm)</itunes:summary>
                                    	<content:encoded><![CDATA[<p><b>Club Kultur | FOLGE #084</b></p>  <p><i>"Es gibt Leute, die kommen seit 28 Jahren zu uns" - 28 Jahre Techno Cafe</i></p>  <p><b>INS WASSER</b></p>  <p>ist dieser Frühling mehrheitlich gefallen. Am Nova Rock ging es recht feucht und schlammig zu, erst der letzte Tag präsentierte sich freundlich. Festivals und das Jahr 2023 sind auch noch nicht so richtig warm geworden. Da und dort hört man von Verlusten und unterdurchschnittlichen Besucherzahlen. Das Rad der immer selben „heißen“ Acts dreht sich wie in den Zeiten vor 2019, überall dieselben, derzeit angesagtesten Namen. Diese posten täglich schon beinahe überlange Movies von immer denselben Motiven. Volle Stages, noch vollere Stages, Hände in die Höhe, Handy in die Höhe. Da mag es nicht verwunderlich sein, wenn viele das Geld lieber in den Urlaub investieren.<b></b></p>  <p><b>SONNIGE PRIDE</b></p>  <p>Doch es ist Besserung in Sicht. Fast möchte man glauben, die Wettermächte meinen es schon aus Prinzip gut mit dem Pride Wochenende in Wien. Alles wird bunt und laut, doch mit ernstem Hintergrund, denn die LGBTQ Community ist nach wie vor Anfeindungen und Diskriminierungen ausgesetzt, man muss nicht erst nach Florida schauen, wo unlängst erst die Abgeordneten nach Beschluss eines äußerst fragwürdigen „Anti Trans Bill“ Gesetzes ausgehend vom ultra-konservativen Gouverneur Ron De Santis im Parlament zu tanzen begannen. Und auch in Österreich selbst protestiert die „Gegen alles Partei“ FPÖ gegen die Regenbogenbeleuchtung des Parlaments (und vieles mehr). An diesem Wochenende werden die Clubs in der Stadt wieder voll sein, aber es sollte nicht immer nur dieses eine Monat sein, an dem 250 000 Menschen zusammenkommen, um für die Rechte der LGBTQ Community einzutreten.</p>  <p><b>SOMMER NUMMER 28</b></p>  <p>28 Jahre muss man erst einmal im Geschäft sein. Ganz Wien wartet jeden Frühling schon sehnsüchtig auf den Mai, wenn das Techno Café wieder seine Pforten öffnet. Das tut es seit 1995 im Wiener Volksgarten Pavillon, und angeblich gibt es tatsächlich noch Leute, die von Anfang an dabei waren, wenn auch nicht mehr regelmäßig. Ob es nun ein „Techno“ Café ist oder ein hipper Afterwork liegt im Auge des Betrachters, man muss diese Haarspalterei auch nicht mehr betreiben. Das Phänomen Dienstag im Pavillon ist eben ein Mix aus gut gemachtem Marketing, liebevollem Hosting und modernem Veranstaltungsmanagement.</p>  <p><b>SANDRA KENDL</b></p>  <p>hat 1995 noch gemeinsam mit ihrer damaligen Partnerin Sally das Techno Café als nettes Get Together unter der Woche begründet. Angesagte Wiener Djs sollten das damals noch ganzwöchig ausgehfreudige Publikum sanft ins neue Rave Zeitalter begleiten. Seither ist viel passiert. Damals wurde noch in Schillingen bezahlt, und die Army Hose hatte Hochkonjunktur. Tanzen konnte man im Pavillon immer nur drinnen, und trotzdem der eine berühmte Anrainer immer wieder Schwierigkeiten machte, wuchs das Techno Cafe mit den Jahren und wurde, da bis auf die Anfangszeiten, nur im Sommer bespielt, zu einer fixen Anlaufstelle, die nie schwächelte. Man trifft sich, flirtet, kann gediegen essen und trinken und bis 4 Uhr tanzen. Mittlerweile legt ein Mix aus alten Haudegen und jungen angesagten Djs auf und Sandra Kendl verfügt in der Zwischenzeit über ein eigenes Team, das sie tatkräftig - auch auf Social Media - unterstützt. Und wer weiß, vielleicht bleibt das Projekt ja auch einmal in der Familie. Mehr hört Ihr, wenn Ihr hört und let's meet at <a>Eight Up</a>.</p>  <p style="text-align:justify">Schickt mir eure persönliche Meinung, Anmerkungen, Inputs oder Themenvorschläge an <a href="mailto:podcast@Superfly.fm">podcast@superfly.fm</a> schicken.</p>  <p>     </p>  <p style="text-align:justify">Die nächste Ausgabe gibt's in einer Woche am 29. Juni 2023.</p>]]></content:encoded>
                                <pubDate>Thu, 15 Jun 2023 08:00:00 +0000</pubDate>
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            		<itunes:author>Radio Superfly</itunes:author>
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            <title>Club Kultur #083 | &quot;Es sollte einfach nirgendwo mehr fotografiert werden dürfen&quot;</title>
			<itunes:title>Club Kultur #083 | &quot;Es sollte einfach nirgendwo mehr fotografiert werden dürfen&quot;</itunes:title>
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                <itunes:summary>Rudi Wrany im Gespräch mit Steve Hope über die Clubkulturbühne am Donauinselfest, die  Stille um die Dj Gewerkschaft DECK und House in Zeiten der Techno Dominanz. (superfly.fm)</itunes:summary>
                                    	<content:encoded><![CDATA[<p><b>Club Kultur | FOLGE #083</b></p>  <p><i>"Es sollte einfach nirgendwo mehr fotografiert werden dürfen"</i></p>  <p><b>PFINGSTAUFLAUF</b></p>  <p>Am heiß umkämpften Pfingstwochenende tat sich so einiges. Hier eine kleine Zusammenfassung: Das Lighthouse Festival in Kroatien erreichte heuer wieder annähernd die Auslastung von 2019, nächstes Jahr soll es weiter sanft nach oben gehen. Die Berichte, Videos und Fotos zeigten jedenfalls ein gelungenes ausgelassenes Treiben mit vielen Side Events und durchwegs Lobeshymnen. Besser kann es für die Veranstalter wohl kaum laufen. Denn man setzte auch heuer auf Acts, die gerade im Kommen sind und verzichtet weiterhin auf Gagenkaiser, die ohnehin nicht in den Kontext passen würden.</p>  <p>Etwas weniger Rosen für die Veranstalter gab es nach dem KSOT-Event am Schloss Cobenzl. Allerdings bezog sich die Kritik hauptsächlich auf die Toiletten- und Barsituation, die einfach dem Ansturm nicht gewachsen war. Vielleicht sollte man nach dem ersten Mal noch Milde walten lassen, die neue, alte Location wurde ja seit 2018 nicht mehr bespielt und mittlerweile von Szenegastronom Bern Schlacher komplett runderneuert. Man musste viele Genehmigungen einholen und das KSOT-Team schaffte es trotz aller Widrigkeiten, dieses Event wie geplant durchzuziehen. Die romantische Vorstellung, dass man einfach irgendwohin Boxen aufstellen kann und los geht’s, ist längst überholt. Wien ist, gerade was Open Airs angeht, eines der schwierigsten Pflaster, weil der Anrainer immer das Vorrecht hat.</p>  <p>Das Electronic Island auf der Donauinsel dürfte hingegen nicht so erfolgreich ausgegangen sein, wie sich das die Veranstalter gewünscht hatten. Es fehlte einfach der rote Faden: Überall. Begonnen vom Design, bis hin zur Einbindung der Szene wurde hier einfach wild zusammengewürfelt und so kam es am Ende dann auch beim Publikum rüber. Die Produktion an sich war natürlich in Ordnung, aber das geht besser und anders. Auch muss ein Elektronikfestival nicht der Anhang eines Schlager und Neunzigerjahre Auflaufes sein. Aber es fehlt eben an Mut und einem Plan, in einer Zweimillionenstadt ein gutes Festivalkonzept umzusetzen und das jüngste Beispiel regt nicht gerade dazu an, es zu versuchen.</p>  <p><b>ALBERT UND TINA SIND ZURÜCK</b></p>  <p>Afterwork Events im Sommer erfreuen sich auch unter der Woche großer Beliebtheit: Techno Cafe, Kleinod Stadtgarten und Albert und Tina sind dafür die besten Beispiele. Es geht dabei nicht um Lautstärke oder Namen, sondern ums Netzwerken und um den lauen Abend zu genießen. Seit heuer kuratiert die Clublegende Kaveh Ahi die Sommerserie Albert und Tina bei der, erraten, Albertina, die nun jeden Mittwoch bis zum Sommerende über die Bühne geht. Wer auflegt wird dabei recht spontan entschieden, harter Techno wird hier jedenfalls eher nicht gefragt sein.</p>  <p><b>STEVE HOPE</b></p>  <p>War schon öfter bei mir zu Gast und hat immer einiges zu verkünden. Seit 2020 gibt es ja mittlerweile die als Dj Gewerkschaft angekündigte Fachgruppe DECK, die versucht, das Dj Business als anerkanntes Gewerbe zu installieren. Dieses Unterfangen gestaltet sich jedoch schwierig, ebenso wie Fair Payment in allen Clubs für produzierende Künstler. Doch der umtriebige Dj und Produzent kuratiert dieses Jahr die Clubkulturbühne am Donauinselfest samt Afterparty in der Ottakringer Brauerei und das ebenfalls bei freiem Eintritt. Daneben erklärt er uns auch, warum es gerade schwierig ist für ihn und seinem (House)Sound in Wien. Ist Popkultur auch Clubkultur? Aber mehr hört Ihr, wenn Ihr hört.</p>  <p>     </p>  <p style="text-align:justify">Schickt mir eure persönliche Meinung, Anmerkungen, Inputs oder Themenvorschläge an <a href="mailto:podcast@Superfly.fm">podcast@superfly.fm</a> schicken.</p>]]></content:encoded>
                                <pubDate>Thu, 01 Jun 2023 08:00:00 +0000</pubDate>
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            <title>Club Kultur #082 | &quot;Donauinsel oder Adria - wohin zu Pfingsten?&quot;</title>
			<itunes:title>Club Kultur #082 | &quot;Donauinsel oder Adria - wohin zu Pfingsten?&quot;</itunes:title>
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                <itunes:summary>Zwei Welten, zwei Gäste: Rudi Wrany im Gespräch mit Peter Kruder und Nicole Beran. (superfly.fm)</itunes:summary>
                                    	<content:encoded><![CDATA[<p><b>Club Kultur | FOLGE #082</b></p>  <p><i>"Donauinsel oder Adria - wohin zu Pfingsten?"</i></p>  <p><b>ZWISCHEN DEN FEIERTAGEN</b></p>  <p>Im Mai wollen alle die Welt erobern, hat man den Eindruck. Im ersten regulären Jahr nach Corona weiß man schon gar nicht mehr wohin. Beinahe jeden Tag könnte man ausgehen und die Leber quälen. Da die Eröffnung des Techno Cafe, dort macht das Kleinod im Stadtpark auf - und dann unzählige Events am Wochenende. Aber dann sind da noch diese vielen Feiertage, und das Lighthousefestival, Open Airs und wegfahren wollte man ja auch noch. Teuerung? Die gibt’s angeblich auch noch. Vielleicht verloste der „O“ Club deswegen ja 100 Tickets für das Event mit Ida Engberg um nur 5.-, denn irgendwann kann man sich alles nicht mehr leisten und dann will man ja wenigstens voll sein…<b></b></p>  <p><b>VOLLES LIGHTHOUSE</b></p>  <p>Das Lighthouse Festival - kurz LHF - muss sich darum aber keine Sorgen mehr machen. Im Gegensatz zu anderen großen kommerziellen Festivals, die ständig „zu 90 Prozent“ ausgebucht sind, wird es in Porec voll sein. Fast 5000 Leute werden erwartet, das Niveau von 2019 ist wieder erreicht. Laut Veranstalter will man nächstes Jahr einen weiteren Schritt in Richtung dezenter Vergrößerung tätigen, halb Wien wird jedenfalls zu Pfingsten an die Adria düsen, und diesmal soll endlich auch das Wetter passen. Und die lustigen Geschichten rund um vergessene Pässe an der kroatischen Grenze gehören ja nun auch der Vergangenheit an.</p>  <p><b>UND IN WIEN?</b></p>  <p>Auch bei uns wird das nicht einfache Pfingstwochenende gewaltig. Gleich zwei- wenn auch vollkommen konträre- Events habe ich dieses Mal zum Inhalt meines Podcasts gewählt. Da wäre zum ersten das Electronic Island auf der Donauinsel, welches als dritter Tag in Folge einer Eventreihe am Sonntag, den 28. Mai über die Bühne gehen wird. Ich habe schon einmal den ästhetisch ausbaufähigen Flyer erwähnt, samt Radio NRJ Branding. Die Veranstalterfirma rund um Brunner Wiesen Macher Mario Repa setzt dieses Jahr neben ihrem Kerngeschäft Schlager und 90s also auch auf bunt gemischte Elektronik: Und bunt gemischt ist das Lineup: Von Len Faki, über die Progressive Veteranen Sasha und John Digweed, den Maskenmann Claptone bis hin zu den Pop Zwitscherern Möwe ist alles dabei. In neuneinhalb Stunden wird das ganze Lineup abgespult. Der eigentliche Veranstalter konnte nicht zu uns ins Studio kommen, von seiner Mitarbeiterin Nicole Beran durfte ich aber am Ende doch noch einige Antworten ergattern - am Ende auch zwei Festivalpässe für aufmerksame Leser und Hörer.</p>  <p><b>PETER KRUDER IM KONZERTHAUS</b></p>  <p>30 Jahre sind Kruder und Dorfmeister nun schon unterwegs. Daneben haben beide auch äußerst erfolgreiche Side Projekte: Tosca, Peace Orchestra und jetzt die Kooperation zwischen dem begnadeten Pianisten Roberto Di Goia und Peter Kruder. Mit dem Album „…“ begeben sich die beiden fernab jedes Dancefloors ins ambient-elektronische. Die Live Präsentation erfolgt am <a>26. Mai</a> im Wiener Konzerthaus im edlen Rahmen des Mozart Saales. Im Zuge dessen fand Peter Kruder kurz Zeit, im Sender und auch bei mir vorbeizuschauen. Mehr hört Ihr NUR, wenn Ihr hört!</p>  <p>    </p>  <p>Und gewinnen könnte Ihr auch. 1x2 Tickets, werden an diejenige/n verlost, die mir unter dem Betreff Electronic Island an rudi.wrany@superfly.fm schreiben.</p>]]></content:encoded>
                                <pubDate>Thu, 18 May 2023 05:00:00 +0000</pubDate>
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            		<itunes:author>Radio Superfly</itunes:author>
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            <title>Club Kultur #081 | &quot;Wird die Pratersauna verkauft?&quot;</title>
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                                    	<content:encoded><![CDATA[<p><b>Club Kultur | FOLGE #081</b></p><i>„Wird die Pratersauna verkauft?“</i><p><i></i></p>  <p><b>ERSTER MAI - TAG DES RAVES</b></p>  <p>Dieses Gefühl hatte man, wenn man am letzten Wochenende unterwegs war. Menschenmassen, wie man sie vor Corona kannte, säumten die Plätze, Parks und Clubs. Viele kleine, wohl nicht offiziell angemeldete "Ravechen" trafen auf die großen Platzhirsche: Prater und Zwidemu am Maria Theresien Platz glichen einer Völkerwanderung. Die Stimmung war ausgelassen und das Wetter hielt sich diesmal an die Vorgaben: Nicht regnen bitte! Es könnte so schön sein, gäbe es nur mehr davon. Vorm Naturhistorischen Museum an der Wand wartete die Polizei im Gebüsch auf die Angeheiterten, die ihren Harndrang loswerden wollten, die Passanten lächelten, einige ältere Menschen blieben ungläubig stehen: Ja, dürfens denn des? JA! Sie dürfen, sie sollten mehr dürfen…<b></b></p>  <p><b>ANDI, HEUL DOCH</b></p>  <p>Es macht mir ja, ich gebe es zu, immer wieder Spaß, die Diskussionen rund um die Verleihung des Amadeus Award zu analysieren. Bekommt ihn nun Andreas Gabalier oder wieder nicht. Wieder nicht! Aber unser selbsternannter Bruce "Springsdings" teilt danach immer wieder gerne kräftig aus. Gegen alles, was nicht ganz in sein muskelbepacktes Heimatbild passt. Klimaaktivisten und die Wiener waren heuer dran: Wien, das ist doch nur die linke Kulturschickeria, die wahren Schöngeister kommen aus Hinterscheißleiten und Einöde. Da fiel mir der geniale Joke von Manuel Rubey aus „die Pratersterne“ ein: Der Friedhofsgärtner von Seattle hat erzählt, dass er während des MTV-Konzerts von Andreas Gabalier, aus dem Grab von Kurt Cobain einen zweiten Schuss gehört hat.</p>  <p><b>WIRD DIE PRATERSAUNA VERKAUFT?</b></p>  <p><b>GAR SAMT VIEIPEE?</b></p>  <p>Das habe ich meinen heutigen Studiogast Christian Edy gefragt. Denn letzte Woche veröffentlichte die finanzkräftige Konkurrenz, der gefühlt schon die halbe Stadt gehört, ein Inserat, wonach sie gleich eine Hundertschaft an Personal suchte. Es ging vom Clubmanager bis zum Abwäscher - ich würde gern wissen, wer sich explizit nur als Abwäscher bewirbt. Wer sieht seine Kernkompetenz im Spülen von Geschirr? Aber egal. Der Grund dafür war. „Wir vergrößern uns, wir expandieren.“ Scheinbar wurde dieses Gerücht dann auch noch vom Sohn eines Großinvestors weiter gestreut und so glühten die Leitungen. Zeit bei Chris Edy nachzufragen.</p>  <p>   </p>  <p>Mehr hört Ihr NUR, wenn Ihr hört!</p>]]></content:encoded>
                                <pubDate>Thu, 04 May 2023 06:00:00 +0000</pubDate>
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            		<itunes:author>Radio Superfly</itunes:author>
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            <title>Club Kultur #080 | &quot;Wir werden heuer auch wieder den Cobenzl bespielen dürfen&quot;</title>
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    	    	                            <description>KSOT Mastermind Benny Fleischhacker und sein Marketing Brain Matthäus Öhler im Gespräch mit Rudi Wrany über den Drang nach vorne, Bootsparties, neue Ideen und alte Fehler, aus denen man lernen konnte. (superfly.fm)</description>
                <itunes:summary>KSOT Mastermind Benny Fleischhacker und sein Marketing Brain Matthäus Öhler im Gespräch mit Rudi Wrany über den Drang nach vorne, Bootsparties, neue Ideen und alte Fehler, aus denen man lernen konnte. (superfly.fm)</itunes:summary>
                                    	<content:encoded><![CDATA[<p><b>Club Kultur | FOLGE #080</b></p>  <p><i>„Wir werden heuer auch wieder den Cobenzl bespielen dürfen"</i></p>  <p><b>APRIL, APRIL</b></p>  <p>Auch wenn man es noch nicht ganz wahrnimmt, in einigen Wochen sollten wir eigentlich wieder Bademode tragen können. Derzeit holt das Wetter aber noch einige, im Winter versäumte Niederschläge nach. Freuen wir uns doch darüber, dass nun vielleicht doch ein paar Bootstouren am Neusiedler See möglich sein werden. Immerhin waren am letzten Wochenende die Clubs trotz sprichwörtlichen Hundewetters gut gefüllt, Regen ist nicht immer ein Garant für eine Niederlage.<b></b></p>  <p><b>DIE EDLE FORELLE</b></p>  <p>Laurent Garnier's Interview haben sicher viele gesehen. In diesem lobt er explizit die Grelle Forelle. Der Club als Ganzes ist für ihn eine Benchmark, egal ob Team, No Photo Policy oder natürlich der Sound - alles sei für ihn stimmig und passe ineinander. Das hat uns alle sehr gefreut und zeigt, dass Wien nach dem FLEX in den Neunzigern wieder einen absoluten Topclub vorweisen kann. Leider folgte dem Interview die Meldung, dass der große Künstler bis auf Weiteres aufgrund von gesundheitlichen Gründen alle Shows absagen muss, das Schicksal wollte es so, dass dies just in die Release-Phase seines neuen Albums fiel. Wir halten die Daumen und wünschen von dieser Stelle aus alles Gute.</p>  <p><b>EIGHT UP</b></p>  <p>Heißt ab nun jeden Donnerstag das Motto auf der Rooftop Bar des ISTROS/Radisson Red Hotels in der Oberen Donaustraße 61, 1020 Wien. Unter dem Motto „Eight Up“ bespielen Superfly Mastermind Smoab, Petrik und meine Wenigkeit jeden Donnerstag die Terrasse von 18 bis circa 22 Uhr. Vom Rooftop im achten Stock aus hat man einen atemberaubend schönen Blick auf die Stadt und bei Schönwetter ist die Kombination Superfly Djs und Laissez faire sicher ein Genuss. Der Eintritt ist frei und wir freuen uns über viele bekannte Gesichter.</p>  <p>   </p>  <p><b>BENNY DER UMTRIEBIGE</b></p>  <p>Kaum jemand durfte mich schon so oft besuchen wie Benny Fleischhacker. Aber der Mann macht einfach viel - Viel für die Clubkultur. Wenn man Events in extravaganten Locations sucht, so wird man unweigerlich auf ihn stoßen. Heuer füllte er schon zweimal die Ottakringer Brauerei, wird regelmäßig Schiffspartys auf der Donau veranstalten und zwischen 30. April und 1. Mai sogar die legendären Spittelauer Raves wiederbeleben, wo man zwischen Werk und Forelle mit einem Eintritt pendeln kann. Dazu kommen spontane Open Airs, Clubnächte (Makro) und Festival Hostings (Paradies Garten)...Und dann sind da immer die großen Sommerüberraschungen. Dieses Jahr plant man tatsächlich ein großes KSOT zu Pfingsten am runderneuerten Cobenzl. Dazu sprüht er nur so vor Ideen und Planungen und ist dabei auch recht selbstkritisch, was den einen oder anderen Fehler in der Vergangenheit angeht.</p>  <p>Darüber wollten wir mehr wissen. Mehr hört Ihr NUR, wenn Ihr hört!</p>  <p><i></i></p>]]></content:encoded>
                                <pubDate>Thu, 20 Apr 2023 05:00:00 +0000</pubDate>
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            		<itunes:author>Radio Superfly</itunes:author>
            	        </item>
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            <title>Club Kultur #079 | &quot;Ein Freudentanz aus Graz&quot;</title>
			<itunes:title>Club Kultur #079 | &quot;Ein Freudentanz aus Graz&quot;</itunes:title>
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                <itunes:summary>Rudi Wrany im Gespräch mit dem Grazer Dj und Veranstalter Martin Freudentanz über seine Zeit als Reiseführer in Russland, seine Vielseitigkeit und die Neunziger. (superfly.fm)</itunes:summary>
                                    	<content:encoded><![CDATA[<p><b>Club Kultur | FOLGE #079</b></p>  <p><i>„Ein Freudentanz aus Graz"</i></p>  <p><b>HOHER BLUTDRUCK</b></p>  <p>Herrschte zuletzt wieder wegen dem Hidden Club in der Mariahilferstraße. Diverse Medien berichteten, dass das Lokal bzw. seine Betriebsanlage auf einem findigen Trick basiere, nämlich jener eines Drogeriemarktes. Nun haben Anrainer, denen der Club schon seit je her ein Dorn im Auge ist, tatsächlich ein Gesetzesprüfungsverfahren beim Verfassungsgerichtshof erwirkt, wonach untersucht und durchleuchtet werden soll, ob die Öffnung des Clubs und somit auch ein Teil der Gewerbeordnung dem Gleichheitsgrundsatz entspricht oder nicht. Erneut gab es das übliche Getöse, Martin Ho hätte das alles nur wegen seiner guten Kontakte in die Politik machen können und die Assoziationen mit Drogerie und dem Wort ohne „rie“ ließen Dämme brechen.</p>  <p>Allerdings wurde hier nicht annähernd so spektakulär getrickst, wie die Schlagzeilen vermuten ließen, sondern man übernahm eine bestehende Genehmigung, was zuhauf in der Nachtgastronomie passiert. Beantragt man eine neue, dann bekommen nämlich Anrainer ein Parteienrecht, so nicht, und bei allem Verständnis für die Bewohner, oft werden solche Projekte dann einfach nie realisiert, weil immer „Befürchtungen“ bestehen, die am Ende zu ewig langen Verfahren führen. Bekäme der Vorschlag des VFGH recht, dann hätte das womöglich weitreichende Konsequenzen für die Nachtgastronomie und all jene, deren Betriebsanlagengenehmigungen älteren Datums sind. Ob dann auch noch so viele schadenfrohe Kommentare zu lesen sein werden, bleibt abzuwarten. Tatsache ist, der Club kann fortgeführt werden und es gibt kein Verfahren, sondern eine Prüfung, an deren Ende auch nicht die Schließung stehen muss.</p>  <p><b>NIEDRIGER BLUTDRUCK</b></p>  <p>Dürfte auch im Prater im Falle der Kantine noch immer nicht eingekehrt sein. Die ehemalige Kantine gleicht zwar einem Trümmerhaufen, aber der Bau der geplanten Achterbahn des Besitzers wurde per Gericht gestoppt und auf nächstes Jahr verschoben. Ebenso der Antrag auf Wiederherstellung des Clubs. Über den Schadenersatz wird weiter diskutiert, ebenso sind diverse Räumungsklagen anhängig. „Tiefgreifende Differenzen“ umschreibt das Problem noch diplomatisch.</p>  <p><b>EIN FREUDENTANZ</b></p>  <p>Ist diesmal Gast im Studio. Martin Freudentanz aus Graz ist seit Jahren erfahrener Dj und Veranstalter aus Graz. Aber der Mann ist äußerst vielseitig und gebildet. Durch sein Russisch und Geschichte Studium war er bereits auf vielen Studienreisen - speziell in Russland. Zurzeit arbeitet er für eine Abgeordnete zum Nationalrat, ohne selbst in der Politik zu sein. Er stammt aus einer hochmusikalischen Familie und die Musik und das Dj Dasein sieht er eher als wohltuenden Ausgleich, denn als Karriereleiter. Seine Veranstaltungsreihe „Ein Freudentanz“ läuft aber weiterhin äußerst erfolgreich in der Grazer Postgarage. Mit ihm habe ich über sein Verhältnis zu Russland, Graz als Partystadt und vieles mehr gesprochen.</p>  <p>Mehr hört Ihr, wenn Ihr den Podcast hört.</p>  <p><b></b></p>  <p><b></b></p>  <p><b></b></p>  <p><i></i></p>]]></content:encoded>
                                <pubDate>Thu, 06 Apr 2023 07:00:00 +0000</pubDate>
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            		<itunes:author>Radio Superfly</itunes:author>
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            <title>Club Kultur #078 | „Man braucht nicht zwingend ein eigenes Studio...“</title>
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                <itunes:summary>Rudi Wrany spricht mit Simon von Andhim über Kreativität im neuen Zeitalter, die neue Wahlheimat Lissabon und neue Musik von Superfriends. (superfly.fm)</itunes:summary>
                                    	<content:encoded><![CDATA[<p><b>Club Kultur | FOLGE #078</b></p>  <p><i>„Man braucht nicht zwingend ein eigenes Studio...“</i></p>  <p><b>DON'T LOOK BACK</b></p>  <p>Kann man sich und allen anderen anlässlich des 3. Jahrestages des Ausbruchs der Pandemie wohl nur wünschen. Kaum ein Ereignis hat Freundschaften- auch im Hedonismus dominierten Nachtleben- so sehr auf die Probe gestellt wie diese Epoche, die ja mit dem Fallen der letzten Einschränkungen in den letzten Wochen quasi „offiziell“ zu Ende geht. Viele einstige Wegbegleiter haben sich in ein mysteriöses Eigenbrötler-Dasein zurückgezogen, andere sind komplett verschwunden und nicht mehr zu orten. Der Umgang mit der seltsamen Krankheit, die nun einigermaßen besiegt scheint, war aber auch eine Competition Wissenschaft versus Systemkritik. Dass einiges schiefgelaufen ist, ist unbestritten, aber „Gräben zuschütten“ müssen schon auch beide Seiten, im Moment laufen diesbezüglich ja einige groteske Komödien ab.</p>  <p><b>FRÜHLING IS...</b></p>  <p>In Wien wird hinter den Kulissen eifrig für den Sommer geplant. Die bekannten Protagonisten werden auch diese Saison wieder einige Überraschungen bereithalten, mehr Details werden im Podcast folgen. Auch Festival Ideen werden hinter vorgehaltener Hand kolportiert, es wäre schön, wenn zumindest eine davon umgesetzt werden würde, auch ich hatte ja schon ein paar Enteneier ausgebrütet. Zwischenzeitlich wurden auch die Teamleiter Fokusgruppen der Vienna Club Commission neu gewählt (für 3 Monate) und mein vorletzter Studiogast Cem Aslan darf sich nun im Bereich Safer Nightlife profilieren. Zuletzt haben einige unschöne Vorfälle für großes Medienecho gesorgt, denn nicht nur die Geschehnisse im Club, sondern auch davor und am Nachhauseweg müssen in den Fokus gerückt werden, speziell, wenn man einen Club schon „lustig“ verlässt.</p>  <p><b>ANDHIM IN THE HOUSE</b></p>  <p>Simon Hähnel vom Dj und Produzentenduo Andhim kam anlässlich seines Gigs am 17.3.in der Pratersauna schon einen Tag früher in die Stadt. Kann man machen, das ist das Schöne am Dj Business. Wer gerne reist, hat den richtigen Job. Und Andhim haben schon viel gesehen. Seit 13 Jahren sind Hähnel und sein Partner Tobias Müller ein Team, 2013 folgte der erste große kommerzielle Erfolg mit dem Remix von Theophilus Londons Wine &amp; Chocolates. Mit Hausch und Boy Boy Boy (2014) veröffentlichten die beiden dann die nächsten Clubhits und gingen, auch international, durch die Decke. Seit damals sind sie Stammgäste auf allen großen Festivals und auch in Wien. Und ihr eigenes Label Superfriends machte sie in der Folge auch musikalisch unabhängiger.Auch ihren Lebensmittelpunkt wechselten Andhim im Jahr 2022 und zogen ins schöne Lissabon, wo sich nun schon eine große Anzahl an Stars tummelt. Es gibt hässlichere Ort, und auch die Kreativität nahm zuletzt wieder merklich zu und das trotz der Auflösung des gemeinsamen Studios aus Platzgründen. „Man kann überall kreativ sein“ meint Simon dazu. </p>  <p>Was er sonst noch zu sagen hatte, hört Ihr, wenn Ihr hört.</p>  <p>  </p>]]></content:encoded>
                                <pubDate>Thu, 23 Mar 2023 10:00:00 +0000</pubDate>
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            		<itunes:author>Radio Superfly</itunes:author>
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            <title>Club Kultur #077 | „Ist das Wiener Nachtleben unsicherer geworden?“</title>
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                <itunes:summary>Rudi Wrany im Gespräch mit der Co Geschäftsführerin der Vienna Club Commission (VCC) Martina Brunner über Awareness und Sicherheit in der Wiener Clubszene, ihre ehrgeizigen Ideen und ihre Rolle in den nächsten 5 Jahren. (superfly.fm)</itunes:summary>
                                    	<content:encoded><![CDATA[<p><b>Club Kultur | FOLGE #077</b></p>  <p><i>„Ist das Wiener Nachtleben unsicherer geworden?“</i></p>  <p><b>RÜSCHERL UND PALMEN</b></p>  <p>Ein Festival auf der Donauinsel mit vielen Djs und noch dazu Untertags. Das wünschen wir uns schon lange. Nun wurde es Wirklichkeit, allerdings lässt uns die Umsetzung noch ein wenig zögern. Ein „Electronic Island“ am 28.5.2023 als Abschluss einer Trilogie mit Ballermann und Neunziger Hits als Zugpferde. Veranstalter ist die Brunner Wiesen, ein lautstarkes Speckgürtelbierzeltfestival mit Lederhosendrang. Weil man die Insel offenbar für drei Tage bespielen wollte, buchte man kurzerhand ein recht random zusammen gestelltes Lineup von John Digweed und Sasha bis Claptone, von Nore En Pure bis Len Faki zusammen. Ich hab ja nichts gegen Radio NRJ, doch der Flyer suggeriert fast mehr Neunziger Flair, als der eigentliche "Nineties" Tag. Marke: „Uschi, gemma auf a Festl?“ Mal sehen, was das wird, die optische Umsetzung bis dato fällt unter die Kategorie: Naja geht so…</p>  <p><b>DIE NEUNZIGER</b></p>  <p>Je komplizierter das Leben, desto beliebter die Neunziger. Selbst die Werbewirtschaft hat das mittlerweile begriffen und so kommen „no limit“ und „I like 2 move, it move it“ nun wieder zu späten Ehren. Die Ungnade der Spätgeborenen und die Verklärung durch uns Boomer haben sicher auch dazu beigetragen, dass Brisko Schneider Anzüge jetzt wirklich in sind, Rotzbremsen und weiße Tennissocken sind es ohnehin schon lange. Retrospektiv betrachtet waren die Neunziger aber auch wirklich das Jahrzehnt, wo wir ohne zu pausieren „aufbrechen“ konnten. Die Welt explodierte in einen neuen Modernismus und die Globalisierung galt als unaufhaltsam. Mittlerweile sitzen wir am Lagerfeuer und erinnern uns an die Love Parade und an die Zeit, als Sven Väth noch nicht „Grand Cru“ trank und unterbrechen unsere Sorgen gern mit lustigen Anekdoten aus einer immer weiter wegrückenden Epoche. Dafür holen sie uns die Jungen von heute wieder vor den Latz. Inflationär? Ach, bleib doch daheim, Silberrücken…</p>  <p><b>MARTINA BRUNNER</b></p>  <p>War ja schon einige Male bei mir, sie gilt ja als Erfinderin der Vienna Club Commission. Schon vor einigen Jahren startete sie die „Initiative Nachtbürgermeister“ und ihre unaufhörlichen Bemühungen wurden schließlich belohnt...Ende 2019 wurde das Pilotprojekt Vienna Club Commission unter der Schirmherrschaft des MICA gestartet. Gemeinsam mit Stefan Niederwieser und Laurent Koepp musste das Pilotprojekt dann allerdings mit der Pandemie und deren Folgen kämpfen, dafür wurde ihre Tätigkeit, die ursprünglich auf ein Jahr angesetzt war, verlängert. Ende 2021 gab es dann eine Neuausschreibung mit Jury, im Juli 2022 stand fest, dass Martina Brunner, diesmal mit neuem Team, die Ausschreibung für sich entscheiden konnte und nun gemeinsam mit Thoma Heher, bekannt vom Waves Festival, die Vienna Club Commission, die nun als Servicestelle der Stadt Wien arbeitet, für die nächsten 5 Jahre leiten wird.</p>  <p>Nach der Einarbeitungsphase wurden nun 3 Fokusgruppen gegründet, die sich mit verschiedenen Issues der Wiener Clubkultur beschäftigen. Eine davon handelt von der Sicherheit im Wiener Nachtleben. </p>  <p>Am 1. März wurde eine Umfrage gelauncht, die bis 12. April läuft und in der erheben werden soll, wie sicher sich die Menschen in den Clubs anno 2023 fühlen: Clubs und Veranstaltungen sind für viele Menschen essenzielle Orte des sozialen Austauschs. Die Vienna Club Commission möchte herausfinden, wie sicher sich die Besucher:innen im Wiener Nachtleben fühlen und wo es Verbesserungsmöglichkeiten gibt. Das Ziel der Befragung ist, erstmals repräsentative Daten über die Sicherheit im Wiener Nachtleben zu erhalten. Dazu und zu vielen anderen Themen war nun Martina Brunner, aus gegebenem Anlass schon um eine Woche früher, bei mir im Podcast. Der Anlass ist, dass das Treffen bereits am 14. März im Wiener Club U stattfindet und in dem die Kernthemen der Umfrage noch einmal diskutiert werden sollen.</p>  <p>     </p>  <p>Mehr hört ihr NUR, wenn ihr reinhört.</p>]]></content:encoded>
                                <pubDate>Thu, 09 Mar 2023 08:00:00 +0000</pubDate>
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            		<itunes:author>Radio Superfly</itunes:author>
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            <title>Club Kultur #076 | &quot;Selection ist alles&quot;</title>
			<itunes:title>Club Kultur #076 | &quot;Selection ist alles&quot;</itunes:title>
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    	    	                            <description>Rudi Wrany im Gespräch mit Toni Bauer und Cem Love über die Kunst, das richtige Publikum im Club zu haben, ihre Karriere als Dj und Promoter bzw. Agenturbetreiber in Wien und ihre neue Rolle im Club „das Werk“. (superfly.fm)</description>
                <itunes:summary>Rudi Wrany im Gespräch mit Toni Bauer und Cem Love über die Kunst, das richtige Publikum im Club zu haben, ihre Karriere als Dj und Promoter bzw. Agenturbetreiber in Wien und ihre neue Rolle im Club „das Werk“. (superfly.fm)</itunes:summary>
                                    	<content:encoded><![CDATA[<p><b>Club Kultur | FOLGE #076</b></p>  <p><i>„Selection ist alles“</i></p>  <p><b>QUAL STATT WAHL</b></p>  <p>Will man als älterer Zeitgenosse an einem Wochenende mal wieder am Ring ausgehen, wird man überrascht sein. Das Programm der großen Clubs - Volksgarten, Passage und O, unterscheidet sich samstags beispielsweise musikalisch nur mehr in Nuancen. Und ist austauschbar, zumindest für jemanden, der sich schon seit 30 Jahren am musikalischen Parkett bewegt. Interpolation wohin man blickt, überall annähernd dieselbe Musik, dieselben Samples, Vocals, unterlegt mit House und sonstiger Elektronik. Da dieses bekannte Sample als Einschub, dort jene Melodie aus den Neunzigern. Die Nachgeborenen feiern es und das trotz immer saftigerer Preise.</p>  <p><b>ALTER BEKANNTER</b></p>  <p>Am Petersplatz 1 gibt es seit diesen Tagen in einer nicht unbekannten Venue neues Leben. Unter Petersplatz.eins kann man die vielseitige Location gerade wieder dabei beobachten, wie sie zu neuer, alter Vitalität erwacht. Theater und Bühne gab es dort ja immer schon, nun soll auch (wieder) ein regelmäßiger Clubbetrieb dazukommen. Ich brenne auf die Präsentation.</p>  <p><b>KEIN HAUS DER KUNST</b></p>  <p>Das kleine Haus der Kunst ist Geschichte, soviel war den Medien zu entnehmen. Bereits am 22.4. erwarb die Z Leasing Nereide Immobilien Leasing, eine im Eigentum der Unicredit Leasing stehende Gesellschaft, das ehemalige Novomatic Forum und noch ehemaliges Verkehrsbüro um 22,4 Millionen Euro. Der bisherige Eigentümer wurde damit Leasingnehmer des Gebäudes, hatte aber im Jahr 2021 mit der Dots Group einen langfristigen Mietvertrag abgeschlossen, woraufhin dieser das Gebäude eben in KHK umbenannte, auch äußerlich, was vielen missfiel. Der neue Eigentümer wollte offenbar keine Pizzeria mehr im Haus und so entzündete sich nun ein Rechtsstreit, der tatsächlich in alle Medien führte und die Möbel der Dots Betreiber auf die Straße beförderte. Samt Mauer und ausgewechselter Schlösser. Ja, einer war schuld an der Misere und einer wird es bezahlen müssen, aber können sich die vermögenden Buben nicht wie Menschen einigen und muss das immer dermaßen ins Seifenoprige abdriften? Ob das diesmal nämlich Werbung für irgendjemanden war, wage ich zu bezweifeln.</p>  <p><b>EXTRABLATT BZW. PODCAST</b></p>  <p>Gibt es bereits nächste Woche. Grund dafür ist der Launch der Vienna Club Commission zum Thema Sicherheit im Wiener Nachtleben. Alle Informationen findet Ihr unter <a href="http://www.viennaclubcommission.at/feiernsafe">www.viennaclubcommission.at/feiernsafe</a></p>  <p> Mehr dazu nächste Woche bereits…</p>  <p><b>DER ZUCKER UND DER PUDEL - CEM UND TONI</b></p>  <p>Cem Love und Toni Bauer kamen ziemlich zeitgleich vor 4 Jahren aus Deutschland nach Wien und schafften es, die Pandemie für ihre Projekte zu nutzen. Während andere schliefen oder sich zu Hause eingruben und seither nicht mehr gesichtet wurden, gingen sie es - damals gemeinsam mit der Wiener Mischung - an. Toni wurde zu einer der meistgebuchten weiblichen Djs in Wien, auch dank ihres Faibles für Italo Disco und der Nische, die sie nicht mit hunderten anderen teilen muss. Cem arbeitete anfangs als Selektor u.a. in der Pratersauna, 2022 wechselten er und Toni als Teil des Clubmanagements ins Werk.</p>  <p>     </p>  <p>Selection ist alles ist einer der Leitlinien von Cem, während Toni als Teil des Pudelzucker Kollektives mittlerweile Italo unter das Volk bringt, im In- und Ausland wohlgemerkt. Mehr hört ihr NUR, wenn ihr reinhört.</p>  <p><i></i></p>  <p><i></i></p>  <p><i></i></p>]]></content:encoded>
                                <pubDate>Thu, 02 Mar 2023 10:00:00 +0000</pubDate>
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            		<itunes:author>Radio Superfly</itunes:author>
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            <title>Club Kultur #075 | &quot;Wir hatten damals Solomun und Jamie Jones…&quot;</title>
			<itunes:title>Club Kultur #075 | &quot;Wir hatten damals Solomun und Jamie Jones…&quot;</itunes:title>
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    	    	                            <description>Thomas Grün im Gespräch mit Rudi Wrany über Musikentwicklungen im Laufe der Zeit, den Club Pompadour und Berlin, über Studios und die Wichtigkeit von Freunden. (superfly.fm)</description>
                <itunes:summary>Thomas Grün im Gespräch mit Rudi Wrany über Musikentwicklungen im Laufe der Zeit, den Club Pompadour und Berlin, über Studios und die Wichtigkeit von Freunden. (superfly.fm)</itunes:summary>
                                    	<content:encoded><![CDATA[<p><b>Club Kultur | FOLGE #075</b></p>  <p><i>„Wir hatten damals Solomun und Jamie Jones…“</i></p>  <p>ZU ALT</p>  <p>Unlängst wurde ich in einem Club Zeuge eines merkwürdigen Gespräches. Eine Besucherin war versehentlich auf der falschen Party, sie wollte auf die vom Vortag. Nun versuchte sie, auf etwas eigenwillige Art und Weise, an das Eintrittsgeld zu kommen. Man wolle ja sicher, dass sie wiederkomme, argumentierte sie, aber heute sei ihr das Publikum einfach zu „schlecht“, einfach zu alt. Zu viele Menschen über 30 tummelten sich da auf dem Event, einige würde sogar während der Party auf ihr Handy blicken und überhaupt, die Musik ginge ja gar nicht, es spielte schließlich keinen harten Techno.Es war ja „nur“ Laurent Garnier, der gerade die Menschen verzückte, aber die jungen Damen kannten den Meister einfach nicht. Und ertrugen das offenbar wieder einmal zu höherem Durchschnittsalter neigende Publikum ob zu viel musikalischer Empathie wohl nicht. Zu alt einfach…Kopfschütteln blieb mein Begleiter.</p>  <p>RAVE ON SNOW</p>  <p>Heißt ein Festival in Saalbach. Aber der Name ist seit heuer auch anderswo Programm. Selten zuvor sah man so viele Open Airs in diversen Wintersportorten wie dieses Jahr. Musikalisch sind viele Parties zwar grenzwertig, aber die „Stimmung“ ist sichtlich immer gut. Was macht eigentlich Stimmung aus? Wenn man mitgrölen kann, wenn EDM ähnliche pushende Soundwellen immer schriller werden. Wenn der Laser durch den Schnee zischt? Wenn Rudy MC wieder einmal unterwegs ist? Der talentierte DJ beschallt zurzeit gefühlt alles, was einen auf „Stimmung“ macht. Es gibt aber natürlich auch wohltuende Ausnahmen, wie neulich in Bad Gastein beim „Takeover“ durch die Lighthouse Crew oder in anderen kleinen Versuchslaboren am Arlberg, in Ischgl oder in Schladming.</p>  <p>ENDLICH EIN ZWEITES DONAUINSEL OPEN AIR</p>  <p>Dachte ich erst kürzlich, als ich las, dass es am Samstag den 27.Mai das „Baller Island- Österreichs größtes Mallorca Open Air“ auf der Donauinsel geben wird. „Lasst das Adrenalin zum Überkochen bringen“ heißt es da im Pressetext und die Ballerbühne ist voll mit Mallorca Stars inklusive den „Zipfelbuben“. Darauf hat Wien gewartet, mein Adrenalin kriegt sich kaum ein. Besonders freue ich mich auf Peter Wackel….ich glaube ich mutiere an jenem Abend zum Wutanrainer.</p>  <p>MADAME POMPADOUR</p>  <p>War eine bekannte Herzogin und Mätresse im Frankreich des 18. Jahrhunderts. Nach ihre benannte ein umtriebiges Kollektiv in den frühen Nullerjahren eine erfolgreiche Partyreihe. Einer der Mitbegründer des Club Pompadour, der vom FLUC über die Camera bis in das SASS der heutigen Zeit Bestand hat, war Thomas Grün. Der „Grüni“ hat tatsächlich im selben Jahr aufzulegen begonnen wie Euer Podcaster. Und wir beide kommen auch noch dazu aus Kärnten und kennen uns schon ein Weilchen. Thomas Grün hat viele musikalische Stationen durchlaufen und begann in kommerzielleren Clubs aufzulegen, ehe er zu dem wurde, was er nun ist. Ein musikalischer Feinschmecker, für den es sich – im Gegensatz zum Autor- sogar noch „ausgeht“, dass er am Jubiläums- Lighthouse Festival auflegen wird. Er gründete ein Label, liebt Vinyl und fährt hauptberuflich Zug. Daneben baut er ständig sein Soundstudio aus und feierte unlängst seinen Vierziger nach, der gleich zweimal wegen der Seuche verschoben werden musste. Anlässlich es 75. Podcasts ein Grund den Jubilar ins Studio zu holen. Mehr hört ihr NUR, wenn ihr reinhört.</p>  <p style="text-align:justify">Schickt mir eure persönliche Meinung, Anmerkungen, Inputs oder Themenvorschläge an <a href="mailto:podcast@Superfly.fm">podcast@superfly.fm</a> schicken.</p>  <p>     </p>  <p style="text-align:justify">Die nächste Ausgabe gibt's in zwei Wochen am 02. März 2023.</p>  <p><i></i></p>]]></content:encoded>
                                <pubDate>Thu, 16 Feb 2023 08:00:00 +0000</pubDate>
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            		<itunes:author>Radio Superfly</itunes:author>
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            <title>Club Kultur #074 | &quot;Das Fluc(C) schreibt man nun mit zwei C&quot;</title>
			<itunes:title>Club Kultur #074 | &quot;Das Fluc(C) schreibt man nun mit zwei C&quot;</itunes:title>
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    	    	                            <description>Rudi Wrany im Gespräch mit Magdalena und Festim vom FLUC über die Neu Ausrichtung des Bookings, spannende Eigenformate, Öffnung der Räumlichkeiten für Nachbarschaftsaktivitäten und Bildungsangebote und den ständigen Work in Progress. (superfly.fm)</description>
                <itunes:summary>Rudi Wrany im Gespräch mit Magdalena und Festim vom FLUC über die Neu Ausrichtung des Bookings, spannende Eigenformate, Öffnung der Räumlichkeiten für Nachbarschaftsaktivitäten und Bildungsangebote und den ständigen Work in Progress. (superfly.fm)</itunes:summary>
                                    	<content:encoded><![CDATA[<p><b>Club Kultur | FOLGE #074</b></p>  <p><i>„Das Fluc(C) schreibt man nun mit zwei C“</i></p>  <p><b>JÄNNER, BABA</b></p>  <p>Der trostloseste aller Monate hat sich verabschiedet. Egal, ob er „dry“ oder „snowless“ war - für die meisten symbolisiert der erste Monat des Jahres das Landen in der Realität. Die Fama, dass die Clubs im Jänner leer seien, ist zwar schon lange widerlegt, dennoch gibt es immer noch die Prüfungswochen und die kurzen Tage, die das Ausgehen eher erschweren. Umso bewundernswerter, dass man eine Großveranstaltung in diesen Tagen wagt.</p>  <p><b>KEINE REBELLION</b></p>  <p>gegen eine Großveranstaltung gab es vonseiten der Wiener. Entgegen einiger Zurufe, die das Engagement von Nina Kraviz kritisierten, war das Event sehr gut besucht und auch viele Communities, die eingebaut wurden, mobilisierten stark. Dass einige selbsternannte Opinion Leader solche Events als „Prolo“ abwerten und DJs, die dort spielen, automatisch meiden, ist schade, denn wer dort war, hat ein urbanes, junges und musikaffines Publikum erlebt. In jedem Fall ist eine Fortsetzung geplant, wann werde ich hier gerne verkünden, wenn es so weit ist.</p>  <p><b>DAS "NEUE" FLUC</b></p>  <p>Über den Club am Praterstern habe ich in meinem Podcast noch nicht so viel berichtet. Vielleicht erscheint er mir zu unauffällig, einen Touch zu nerdig oder zu leise. Doch ich habe dem Fluc wohl unrecht getan, denn immerhin gibt es diese Institution am und unter dem Praterstern nun schon mehr als 20 Jahre (im April werden es bereits 21) und sie erlebt gerade wieder so etwas wie einen weiteren Frühling. Nachdem es im letzten Jahr einen Wechsel in der Bookingetage gab, welcher medial auch einige Wellen schlug, gibt es jetzt ein neues Team, angeführt von Magdalena „Leni“ Augustin, die man bestens vom Dj Kollektiv Gassen aus Zucker und der IG Kultur Wien kennt...und Festim, der zum Salon Magika Kollektiv gehört, welches ja durch seine dekorationsintensiven Events punktet.</p>  <p>Gemeinsam setzten sie bereits einige Akzente in Sachen Erneuerung des Clubs, Verbesserung der Infrastruktur und Aktivierung von Vernetzungen. Das FLUC ist jedenfalls schon aufgrund seiner Lage und seiner bisherigen Ausrichtung ein Ort, wo Clubkultur nicht einfach nur ein dahingesagtes Wort ist.</p>  <p><b>AUS FLUC WIRD FLUCC</b></p>  <p>Das Fluc soll 2023 ein intergeneratives, partizipatives und experimentelles Kulturzentrum werden, das Nachbarschaften mit einbindet, den öffentlichen Raum beleben und auch Bildungsangebote anbieten soll.Deswegen entschloss man sich, dem bisherigen Namen noch ein zweites C am Wortende beizufügen, um die Betonung der Communities stärker herauszustreichen. Dazu gibt es noch viele weitreichende und ambitionierte Ideen, die ich mit meinen heutigen Studiogästen besprechen möchte. Mehr hört ihr NUR, wenn ihr reinhört!</p>  <p style="text-align:justify">Schickt mir eure persönliche Meinung, Anmerkungen, Inputs oder Themenvorschläge an <a href="mailto:podcast@Superfly.fm">podcast@superfly.fm</a> schicken.</p>  <p>      </p>  <p style="text-align:justify">Die nächste Ausgabe gibt's in zwei Wochen am 16. Jänner 2023.</p>]]></content:encoded>
                                <pubDate>Thu, 02 Feb 2023 10:00:00 +0000</pubDate>
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            		<itunes:author>Radio Superfly</itunes:author>
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            <title>Club Kultur #073 | „Die Älteren sind es nicht gewohnt, wenn im Club zwei Junge neben ihnen schnackseln…“</title>
			<itunes:title>Club Kultur #073 | „Die Älteren sind es nicht gewohnt, wenn im Club zwei Junge neben ihnen schnackseln…“</itunes:title>
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    	    	                            <description>Rudi Wrany im Gespräch mit Hausgemacht Mitbegründerin Fredi Ferkova über ihre Weltreise, das Standing von Hausgemacht und Sex Positive Parties und die Kritik daran. (superfly.fm)

Außerdem verlosen wir 2x1 Tickets für den Rebellion Rave, formlose Emails bitte an: rudi.wrany@superfly.fm</description>
                <itunes:summary>Rudi Wrany im Gespräch mit Hausgemacht Mitbegründerin Fredi Ferkova über ihre Weltreise, das Standing von Hausgemacht und Sex Positive Parties und die Kritik daran. (superfly.fm)

Außerdem verlosen wir 2x1 Tickets für den Rebellion Rave, formlose Emails bitte an: rudi.wrany@superfly.fm</itunes:summary>
                                    	<content:encoded><![CDATA[<p><b>Club Kultur | FOLGE #073</b></p>  <p><i>„Die Älteren sind es nicht gewohnt, wenn im Club zwei Junge neben ihnen schnackseln…“</i></p>  <p><b>NEUER CLUB</b></p>  <p>Der neue Club von Kaveh Ahi hat mittlerweile Fahrt aufgenommen, der erste Abend mit dem Tattu Tatta Glub war ausgesprochen erfolgreich, nun sollen in der coolen Location weitere Events samt Namen und Kuratierung folgen. Die Partycrowd in Wien sucht das Neue und das durfte auch das charmante Kellerlokal nahe der noblen Kärnterstraße erfahren. Es gibt Kuschelecken, einen zweiten Raum und (vorerst) keine Nachbarn, da sich der Club tief genug unter dem Asphalt befindet. Nun braucht es noch einen fetzigen Namen und dann könnte sich das „Krugerstrasse 6“ auf längere Zeit etablieren.<b></b></p>  <p><b>ABRISSPARTY</b></p>  <p>Diese erlebte die Kantine im Prater. Allerdings nicht freiwillig. Weil die Betreiber nach einer einstweiligen Verfügung die Location nicht räumen wollten, fuhr der ehemalige Praterpäsident und Besitzer derselben in einem selbst angemieteten Bagger einfach schnurstracks hinein und zerlegte die Bude eigenhändig. Medienberichten zufolge (siehe auch Kurier vom 14.1.2023) dürfte die Aktion nicht ganz gesetzeskonform gewesen sein, denn mittlerweile interessieren sich auch die Behörden und die Gerichte für diese Story. Klar ist aber jedenfalls, dass das Gebäude irreparable beschädigt ist und das Thema Kantine Geschichte ist. Eine der traurigsten noch dazu…</p>  <p><b>REBELLION</b></p>  <p>Wie schon im letzten Podcast erwähnt, findet am 28. Jänner der Rebellion Rave in der Marxhalle statt. L-Acoustic Sounds und zwei Floors sollen Wien wieder auf die Landkarte, wenn es um größere Club-Events geht, befördern. Diese liegen ja global im Trend, zumindest nach der Pandemie, denn gerade während der schwierigen Jahre haben sich „Middle East“ oder auch die USA als neue Märkte, für die großen einstigen Techno Namen etabliert. Mit all den negativen Folgen für die Szene und der Gewissheit, dass manche unnötig gehypten Djs nicht mehr in Clubs normaler Größe aufschlagen werden und wollen...aber die eine oder andere große Produktion spaltet auch die Szene. Djs, die auf solchen Events spielen, werden von einer selbsternannten Techno-Polizei als uncool abgestempelt. Große Produktionen sind für viele „Prolo“, was auch immer das heißen mag.</p>  <p>Diese globale Entwicklung hat aber auch die Rebellion vieler junger Partygänger gegen dieses Cashcow System ins Rollen gebracht und so entstehen jede Menge Gegenbewegungen, deren Fokus nicht mehr auf dem großen angehimmelten Act liegt, sondern auf dem puren Spaß und der Unbeschwertheit. Die Musik spielt da nicht mehr die Hauptrolle, getanzt wird zu allem, was scheppert: Hardtrance, Acid, Techno, Hardtechno- und Partys mit diesem musikalischen Fokus schießen sprichwörtlich aus dem Boden, sogar die Pratersauna war zuletzt knacke voll bei einer neuen Produktion namens Melting Minds.</p>  <p><b>ZUSAMMEN KOMMEN</b></p>  <p>Da passen auch die zahlreichen Konzepte mit der körperlichen Nähe im Fokus hinein, die ja bereits vor der Pandemie große Erfolge feierten. Federführend war hier sicher der Verein Hausgemacht, der mittlerweile 55 Mitglieder zählt und sich das Attribut getrost umhängen darf, als Erstes die Idee „Sex trifft Techno“ in Wien umgesetzt zu haben. Erfunden haben sie es natürlich nicht, das gabs zuvor schon in Berlin und anderen Weltstädten, doch man muss es erst so hinbekommen, dass es einen Boom auslöst, um nicht zu sagen einen neuen Trend. Unterbrochen nur vom kuschelfeindlichen Corona, fanden bereits im Sommer 2022 wieder erste „Body Positive“ Events auf der Donau und im Exil statt. Auch die nächste große Sause ist in der neuen Megalocation im Süden Wiens geplant.</p>  <p><b>FREDI IN THE HOUSE</b></p>  <p>Als es im sozialen Motzermedium Facebook wieder einmal rundging, meldete sich auch die um keine Antwort verlegene Fredi Ferkova zu Wort: Man solle nicht immer „früher war alles besser“ schreien und den vielen jungen Djs vorwerfen, sie würden nur Schrott auflegen. Es entspannen sich lebhafte Diskussionen. Zeit, diese auch im Podcast zu führen. Wohin gehen die Trends in Wien, was Partykonzepte angeht. Braucht es den erotischen Kick?</p>  <p>      </p>  <p>Mehr hört Ihr nur, wenn Ihr hört.</p>  <p><i></i></p>]]></content:encoded>
                                <pubDate>Thu, 19 Jan 2023 09:00:00 +0000</pubDate>
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            		<itunes:author>Radio Superfly</itunes:author>
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            <title>Club Kultur #072 | &quot;Die Zeit bei den Sängerknaben war extrem wichtig&quot;</title>
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    			<title>Club Kultur #072 | &quot;Die Zeit bei den Sängerknaben war extrem wichtig&quot;</title>
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    	    	                            <description>Rudi Wrany im Gespräch mit Phill Kullnig über seine vielen musikalischen Projekte und den Onlinesender VNR1. (superfly.fm)

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                                    	<content:encoded><![CDATA[<p><b>Club Kultur | FOLGE #072</b></p>  <p><i>""Die Zeit bei den Sängerknaben war extrem wichtig"</i></p>  <p><b>SILVESTER WAR GESTERN</b></p>  <p>Im wahrsten Sinne des Wortes. Kaum ein „Fest“ Tag geht uns derzeit so am Allerwertesten vorbei wie der zur Pseudolustigkeit verkommene Jahreswechsel. „Nur Amateure unterwegs“ hätte Harald Juhnke selig dazu bemerkt. Die Clubs gehen an dem Tag schon lange kein Risiko mehr ein und gebucht wird, was gerade viele Freunde bringt. Aber wenn man die Hotelpreise im Advent kennt, weiß man, dass ein internationales Booking einfach nichts bringt außer Kopfweh.Daher ziehen es viele vor, das in der Pandemiezeit erlernte Heimfeiern zu zelebrieren. In Wien war es jedenfalls für viele eine „normale“ Partynacht, die nicht einmal allzu lange dauerte.</p>  <p><b>RASSISMUS IST VORGESTERN</b></p>  <p>Leider häufen sich zurzeit wieder die Meldungen, dass vor einschlägigen, „sehr bekannten“ Clubs eine offenbar rassistisch motivierte Auslese der Türsteher betrieben wird. So angeblich geschehen vor Wiens bekanntester Disco in der Silvesternacht. Die Wiener Alltagspoeten posteten auf Instagram zuletzt, dass Österreicher mit Migrationshintergrund trotz gekaufter Tickets unter fadenscheinigen Gründen abgewiesen wurden. „immerhin“ bekamen sie ihr Geld zurück, Party gabs keine. Rassistische Doorpolicy ist ein großer schwarzer Fleck in der Wiener Clubszene, denn am Ende will es niemand gewesen sein, der so eine Order gegeben hat. Einzelfälle, Zufälle, der Gast war betrunken…die Liste der Ausflüchte ist ellenlang. Immerhin postete der Veranstalter eine Replik, in der es hieß, dass die Gäste einzig aus dem Grund abgewiesen wurden, da sie mit dem Randalieren gedroht hatten. Es steht also einmal mehr Aussage gegen Aussage. Eine Lösung scheint schwierig. Die Vienna Club Commission hat sich in ihrer Agenda zum Ziel genommen, dieses Thema genau zu beobachten und die offenbar sehr enge Trennlinie zwischen Hausrecht und Rassismus unter die Lupe zu nehmen. Viele zucken bei diesem Thema die Achseln: „war e schon immer so...“ ja dann…</p>  <p><b>NEUER CLUB IST MORGEN</b></p>  <p>In der Krugerstraße entsteht gerade eine neuer Club mittlerer Größe. Szenekenner werden vielleicht schon ab und an vorbeigeschaut haben, als die „Parallel“ dort Parties schmiss, nun wird daraus ein neuer Anlaufpunkt, der sich gerade im Transformations und Namensgebungsprozess befindet. Ein Gegensatz zu den Hochglanzbars und Großraumdiscotheken quasi. Und ein bisschen geheimnisvoll noch dazu…</p>  <p><b>REBELLION IST BALD</b></p>  <p>Es naht die erste Großveranstaltung Ende Jänner in der Marxhalle (28.1.) Unter dem bekannten Brand <a href="https://www.rebellion-rave.at">Rebellion</a> tummeln sich Superstars nebst vielen heimischen Acts auf mehreren Floors: I Hate Models wird seine Maske nicht absetzen, Lilly Palmer wird wieder eine schweißtreibende Tanzeinlage hinter dem Dj Pult einlegen und Nina Kraviz wird ebenfalls „erscheinen“. Ihr Name fiel im letzten Jahr einige Male in Zusammenhang mit dem Ukrainekrieg und ihrer angeblich prorussischen Haltung. Alte Fotos wurden aus dem Netz geholt, die sie mit einer Putin Pappfigur zeigten und als sie dann auf persönliche Aufforderungen, einiger ukrainischen Dj Kolleg:innen, sich vom Angriffskrieg zu distanzieren, mit einer banalen „I pray for peace“ Phrase daherkam, war das Dilemma perfekt. Kraviz wurde im Sommer von einigen Festivals wieder ausgeladen und auch diesmal bekamen einige Wiener Support Djs und die Veranstalter Markierungen und Aufforderungen, an dem Event nicht teilzunehmen bzw. Kraviz auszuladen, da sie sich nie genug vom Krieg distanziert habe. Fairerweise muss man festhalten, dass Kraviz seither immer wieder versucht hat, ihren Wunsch nach Frieden zu postulieren. Freilich scheint die Sicht darauf bei vielen, vor allem Betroffenen, extrem verhärtet, denn einige Veranstalter und Dj Kolleg:innen werfen ihr vor, einfach mit dem Prinzip „Augen zu und durch“ die Sache auszusitzen und sich weiter in der Luxusklasse durch die Welt zu raven.</p>  <p>Andererseits löst eine Cancel Culture nie eine so heikle Frage, das sah man schon zuletzt im Fall Netrebko. Cancel Culture ist ein Produkt großer Empörung, die durch Emotion entsteht und gerade in der Kultur, egal ob Oper, Bildende oder Techno sollte Besonnenheit über die Emotion stehen: Ein Teil von Kraviz´ Familie lebt noch in Russland und man mag ihr den Wunsch nach Frieden und ihre Ablehnung des Krieges per se schon abnehmen, ein Hauch mehr Rückgrat täte ihr aber auch gut. Seit einigen Monaten wurde es um dieses Thema wieder recht ruhig, auch die Medien und Veranstalter dürften sich eines Besseren besonnen und das Boykottgeschrei eingestellt haben. Kraviz ist eine großartige Künstlerin, die nicht zu Unrecht Dj des Jahres 2017 (Mixmag) wurde. Aber großes Unrecht verlangt auch eine klar definierte Position, auch oder gerade wenn es vom eigenen Heimatland ausgeht. Sagen will sie dazu nichts mehr. Wir dürfen aber darüber reden. Ohne irgendwen oder gar das Event zu boykottieren.</p>  <p>     </p>  <p><b>REDEN WIR ÜBER COOLNICK &amp; HALL</b></p>  <p>Phill Kullnig ist Kärntner, Ex Sängerknabe, Produzent, Radiomacher und DJ. Gemeinsam mit Jens Timber gründete er das Online <a href="https://vnr1.at">Radio VNR1</a>. Bei den Wiener Sängerknaben lernte er Gesang, selber brachte er sich das Produzieren bei. Er gilt als das Gegenstück zum lauten, schrillen Dj der Social Media Blase. Er will quasi nur spielen, seine Musik nämlich. Mehr hört Ihr, wenn Ihr hört…</p>]]></content:encoded>
                                <pubDate>Thu, 05 Jan 2023 09:00:00 +0000</pubDate>
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		            <itunes:keywords>house, berlin, rave, nina kraviz, russia, techno, rebellion, edm, kultur, musik, woke, cancel culture</itunes:keywords>
            		<itunes:author>Radio Superfly</itunes:author>
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            <title>Club Kultur #071 | &quot;2022 - ein Jahr des Umbruchs&quot;</title>
			<itunes:title>Club Kultur #071 | &quot;2022 - ein Jahr des Umbruchs&quot;</itunes:title>
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                <itunes:summary>Rudi Wrany im Gespräch mit Gerald Wenschitz aka Gerald vdH über das Jahr der Hochgeschwindigkeit, der Latzhosen und der musikalischen Belanglosigkeiten. (superfly.fm)</itunes:summary>
                                    	<content:encoded><![CDATA[<p><b>Club Kultur | FOLGE #071</b></p>  <p><i>""2022 - ein Jahr des Umbruchs"</i></p>  <p>Mit Gerald haben wir schon die letzten Jahre gemeinsam analysiert, 2022 war ja das erste, seit ich den Podcast betreibe, das halbwegs normal über die Bühne lief, doch viele haben es vergessen:</p>  <p><b>TANZVERBOT</b></p>  <p>Erst ab März wurde neu eröffnet. Dazwischen wurde in gefühlt jedem Club das neueste und beste Soundsystem eingebaut. So eröffneten Pratersauna (mit Void) oder auch das Loft mit neuem Ton und Esprit. Leider herrschte aber vor allem durch den russischen Überfall auf die Ukraine und die daraus resultierenden Ängste im Frühling 2022 weit weniger Euphorie vor, als noch im Sommer 2021, als man ja schon einmal vermeintlich für die Freiheit öffnete.</p>  <p>Die Pandemie blieb, aber wir konnten lernen, damit zu leben. Jeder hatte schon damit zu tun, dennoch haben sich viele „Freunde“ verabschiedet und sich ins Eigenbrötlerdasein zurück gezogen.</p>  <p><b>DER SOMMER LÄSST VERGESSEN</b></p>  <p>dass es Inflation und Energiekrise gibt. Ins O werden Woche für Woche teure Superstars gebucht, die Grelle Forelle setzt neue Maßstäbe in Sachen Positionierung und auch die Open Air Locations entlang der Donau, wie das Usus am Wasser, das Himmel und Wasser oder der VCBC nehmen wieder Fahrt auf. Man kann auf Festivals fahren, auf der Pride feiern, Reisen wohin man will und das Leben genießen.</p>  <p>Die Clubs kommen inzwischen wieder unterschiedlich in die Gänge und nicht alle können mit der sehr schnellebigen Zeit mithalten, denn musikalisch kommt es zu einer immensen Rückwärtsgewandtheit oder besser gesagt zu einer Neuerfindung von Rave: Techno wird noch härter als er ohnehin schon vor der Pandemie war, dazu gesellt sich eine Art Neo Trance, alte Hits werden neu aufgepitcht und schnell gemacht und auch die Mode begibt sich zurück in die Vergangenheit: Latzhosen werden wieder in, Vokuhilas und hässliche Trainingsanzüge bekommen neuen Fame.</p>  <p>Die vorwiegend jungen Leute feiern das enthusiastisch, die Pille feiert ebenso ein Comebeack wie Prosecco. Alles wohl ein Produkt der Zeit.</p>  <p><b>CHIC VERSUS NACKT</b></p>  <p>könnte also auch der Dresscode für 2022 lauten. Die Sex Positive Bewegung erfindet sich neu und nennt sich nun zumeist „Body Positive“, um dem Publikum mehr Freiraum zu lassen. Auf Schiffen und in Clubs wird mit wenig Stoff am Leib ausgelassen gefeiert, wer möchte kann sich zurückziehen, denn saver spaces (klingt besser als Darkrooms) gibt es natürlich weiterhin. </p>  <p>Wem das alles zu schrill ist, der kann sich natürlich nach wie vor herausputzen und in die Hochglanzclubs gehen, die jedoch ihren Zenit erreicht haben dürften. Klar, der Volksgarten ist und bleibt ein Selbstläufer- und das ohne musikalisch neue Maßstäbe setzen zu müssen, aber tendenziell liebt der Partygänger 2022 Extravagantes, ohne dabei gleich immer ins Frivole abzugleiten.</p>  <p><b>DIVERSITÄT UND AWARENESS</b></p>  <p>waren wichtige Codes im Clubleben anno 2022. Es gab viele neue Djs, Crews und Communities die 2022 aufpoppten und mit viel Geschick an ihrer Karriere bastelten. Podcasts, Instagram und Tik-Tok helfen dabei mit und einige Clubs, wie etwa das Sass schrieben ihren Hosts auch eine Frauenquote vor. Ab und an ging das aber dann auch auf Kosten der Qualität in die Hose. Wir alten, weisen Männer sollten froh sein, das noch erleben zu dürfen, auch wenn es manchmal natürlich etwas plakativ daher kommt. Jahrzehntelang haben männliche Dj Bündnisse und Connections die Szene regiert, jetzt wird vieles eben aufgebrochen und die Karten neu gemischt- die Szene ist definitiv jünger geworden und das führt mich auch zum Punkt...</p>  <p><b>MIT 55 JAHREN, DA FÄNGT DAS LEBEN AN</b></p>  <p>eigentlich meinte Udo Jürgens das 66.Lebensjahr, doch für mich geht mit 55 ein Kapitel zu Ende,</p>  <p>Dann werde ich 30 Jahre auf der DJ Pistegewesen sein, denn 1993 hatte ich meine ersten Gehversuche in diversen angeranzten Clubs wie dem Nachtasyl oder der Pandoras Box getätigt. Keiner wollte damals meinen Hip Hop hören, aber ich hab es durchgezogen und viele Musikstile und Entwicklungen durchlebt. Vieles durfte ich probieren und kuratieren, einiges war durchaus erfolgreich, anderes nicht so.</p>  <p>2023 wird mein letztes Jahr als Raver, irgendwann sollte man wissen, wann es Zeit ist.</p>  <p>Aber bis da hin hab ich noch einiges vor...</p>  <p><b>DIE CLUBS UND DIE KRISE</b></p>  <p>es ist kompliziert. In Wien sind die Clubs auch bei steigenden Eintritten immer noch sehr gut besucht. Aber natürlich jubeln nicht alle, und in einigen beliebten Läden ging es ganz schön heiß her: So gab es im Werk die eine oder andere Unstimmigkeit rund um Geschäftsführer Stürzer, mittlerweile dürfte aber alles wieder in ruhigere Gewässer fahren- mehr dazu knnt Ihr auch in den älteren Folgen nachhören.</p>  <p>Das Flex hat zwar soundtechnisch ebenfalls gewaltig aufgerüstet (Pro Performance, no, na), doch außer einigen gut gehenden Drum &amp; Bass Formaten will die einstige Perle am Donaukanal nicht mehr in Fahrt kommen. Der eigenwillige Geschäftsführer Tom Eller, der einst weit über 50 Arbeitnehmer beschäftigte, hütet das leicht in die Jahre gekommene Flex wie eine Art Schloßgespenst. Vielleicht retten ihn ja einige junge wilde Crews mit ihrer Unbekümmertheit, denn mit Vernunft ist dort wenig auszurichten.</p>  <p>FLUC und LOFT haben sich 2022 mehr in Richtung Elektronik und Clubmusik geöffnet und das teils mit beachtlichem Erfolg.</p>  <p>Und auch die kleineren Locations wie Sass, Ponyhof, Kramladen oder Roxy zeigen mit kuratierten Clubabenden auf. </p>  <p>Die Pratersauna hatte sich viel vom neuen Umbau erwartet: Die neue Void Anlage, ein neuer Backstage und ein umgebauter Bunker sollten viel Schwung bringen. An einigen Schräubchen muss aber noch gedreht werden, um das Rad in Schwung zu bringen.</p>  <p>und dann gibt es ja auch noch die Praterstrasse, die eigentlich zu cool sein wollte, um Promotion zu machen, nun aber ebenfalls mit diverserem Programm wirbt, auch weil man nicht immer nur dieselbe Bubble bedienen kann.</p>  <p>Am wenigsten gespürt haben dürften die Krise die Grelle Forelle und das O, starkes internationales Booking hier, undergroundig dort mit großen schillernden Dj Namen.</p>  <p>Und am Ende bleibt noch das Drama um die Kantine,worüber hier schon berichtet wurde. Hier dürfte die (kurze) Geschichte wohl geschrieben sein.</p>  <p><b>ZURÜCK ZUM GROSSRAVE</b></p>  <p>einiges deutete darauf hin, dass große Events, wie sie Wien einst berühmt gemacht hatten (Gazometer, Biosphere und Co) nun wieder im Kommen sind. Große festivalähnliche Veranstaltungen sind ja in vielen Ländern seit jeher ein großes Thema, in Wien hatten Großraves in der Vergangenheit eher den Ruf einer Testosteronparty mit Bauchstichgefahr. Das hat sich aber grundlegend geändert wie Rebellion oder KSOT gezeigt haben. Auch das Exil hat mit Verknipt im Dezember eine neue Serie gestartet, zu deren Premiere 2500 Besucher kamen. Fortsetzung folgt.</p>  <p><b>CLUC COMMISSION NEU</b></p>  <p>Im Juli bekam Martina Brunner und ihr Team (Thomas Heher ist Co Geschäftsführer) den Zuschlag ,für die nächsten Jahre das Projekt Vienna Club Commission zu kuratieren. Eine ihre Aufgaben wird sicher sein, auch mehr in öffentlichen Räume möglich zu machen, denn daran mangelt es in Wien zur Zeit. Viele Open Airs scheitern schon in der Projektionsphase, oder bekommen zuerst eine Genehmigung und müssen danach wieder zurück rudern, siehe auch „Draußen“. Warum das in anderen Städten um vieles leichzter geht und weshalb oft die Bezirksebene nicht will, was die Landesebene beschließt bleibt ein Rätsel.</p>  <p><b>DAUERBRENNER DES JAHRES</b></p>  <p>Das Techno Cafe im Volksgarten Pavillion: Dort findet man sie noch, die älteren Semester imn Sommer. Der Sound kratzt, egal, es herrscht Stimmung seit über 20 Jahren und wenn der Sommer dann vorbei ist, verschwinden die fröhlichen Menschen wieder in ihren Büros, denn in den Clubs sieht man sie (leider) nicht.</p>  <p><b>WO IST HOUSE</b></p>  <p>Viele elektronischen Genres wie Minimal, House, Deeptech und Co haben sich in ihre Biotope zurück gezogen. Afro/Downbeat findet man dann im Sommer wieder bei diversen Open Airs oder im „Heimlich“ Kosmos. Melodic hat die kommerziellen Discos erobert und Afterlife ist größer als groß. House ist fast verschwunden und wird nur noch im Radio gelebt, möchte man fast meinen.</p>  <p>Über all das habe ich mit meinem Gast Gerald Wenschitz geplaudert, und auch über Fußball und vieles andere. Mehr hört Ihr, wenn Ihr hört. Ich danke Euch für die Treue und wünsche Euch Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch.</p>  <p><b>GERALD VDH</b></p>  <p>Veranstalter, DJ und Musikproduzent</p>  <p>https://www.instagram.com/gerald_vdh/</p>]]></content:encoded>
                                <pubDate>Thu, 22 Dec 2022 10:00:00 +0000</pubDate>
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            		<itunes:author>Radio Superfly</itunes:author>
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            <title>Club Kultur #070 | &quot;Abschied aus dem O...und Neubeginn - Jetzt ist es amtlich&quot;</title>
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                <itunes:summary>Rudi Wrany im Gespräch mit Lukas Sticksel über seine Zeiten als Veranstalter und Projektleiter in der Horst Group, über sein Open Air Event &quot;Spontan Techno&quot; und das große Geld hinter dem O Klub. https://talentir.com/ (superfly.fm)</itunes:summary>
                                    	<content:encoded><![CDATA[<p><b>Club Kultur | FOLGE #070</b></p><i>"Abschied aus dem O...und Neubeginn - Jetzt ist es amtlich"</i><p><i></i></p>  <p>  </p>  <p><b>DIE STILLE ZEIT</b></p>  <p>kommt näher, davon merkt man allerdings nichts. Wie einst vor der Pandemie jagt eine Feier die andere. Die Leute leiden mittlerweile auch wieder an normalem Schnupfen und sonstigen grippalen Infekten und Corona ist Teil unseres Lebens geworden. Für viele Ausgeher gibt es vor Weihnachten noch die Qual der Wahl: Man braucht viel Geld, um sich zu entertainen, aber da wären ja noch die vielen Geschenke, der Skiurlaub, die Rechnungen, die man zahlen sollte...und irgendwie ist ja auch noch Krise. In Wiens Nobelbars spürt man davon jedenfalls nicht viel, die sind voll wie e und je. Allerdings poppen bereits die ersten (deutschen) Jahresrückblicke auf, die auch von einem Besucherrückgang in den Clubs von im Schnitt 20 Prozent zu berichten wissen.</p>  <p><b>DIE LAUTE ZEIT</b></p>  <p>war das heuer auf jeden Fall in den Clubs. Rave dominierte in allen Schattierungen: Trance, Bootlegs, Acid, Hardtechno: Die jungen ausgehungerten Tänzer wollen es hart. Das ist der Lauf der Dinge und der Generationenwechsel war 2022 ein echter, auch wenn vieles für uns alte Hasen etwas diffus erscheint. Die ältere Generation wirkt oft ein wenig verloren und unlängst stieß ich im Netz auf ein Posting, in dem sich einige Mitvierziger darüber echauffierten, dass es überall nur mehr „belanglosen Rave“ spiele und man nirgendwo mehr hinkönne. Nun, Wiener Grant, möchte man meinen, aber ja, ein wenig stellt man sich schon die Frage: Warum interessiert gerade so wenige Leute guter House? Wo ist Melodic hinverschwunden? Wer hört eigentlich noch Minimal? Natürlich gibt es für all dies noch Biotope, aber selten war die Dominanz schneller, teilweise unverständlich harter und kalter Beats so hoch wie jetzt.</p>  <p><b>DIE KANTINE, TEIL 27</b></p>  <p>Es ist diffus, ich weiß. Es könnte Stoff für eine Verfilmung sein, denn hier ist alles dabei, alles könnte in die Geschichte verpackt werden, denn wovon sprechen wir hier? Von gebrochenen Versprechen, Nasen und Türen. Von gestohlenen Mobiltelefonen, einstweiligen Verfügungen, gebrochenen Herzen, hingehaltenen Veranstaltern und wütenden Praterpräsidenten. Oder Expräsidenten. Es ist ein Drama in vielen Teile, das eigentlich schon damit begann, dass der Besitzer der Immobilie "Im Prater 34" zum Zeitpunkt der Vermietung wohl schon wusste, dass er seine Versprechen nicht wird halten können. Doch so einfach war es dann doch nicht...Es wäre mir ein großes Anliegen, auch darüber noch einmal ausführlich berichten zu können und den aktuellen Stand der Dinge noch einmal zusammenzufassen. Denn noch immer ranken sich jede Menge Legenden um den Backsteinbau im Prater: Bliebt er doch noch? Gibt es vielleicht tatsächlich noch einige Events in der Kantine? Oder wars das?Sobald mir eine offizielle Darstellung vorliegt, werde ich an dieser Stelle noch einmal den Stand der Dinge zusammenfassen.</p>  <p><b>LUKAS DER SPONTANE</b></p>  <p>Lukas Sticksel (seit er verheiratet ist, heißt er Steiner) ist eher der Mann im Hintergrund. Viele kennen ihn noch als Lük Van Dük im Zusammenhang mit "Spontan Techno" und der Marke Super Disco im Horst und später im O Klub. Er stand lange im Team der - nun so benannten Horst Group und kennt das Party-Business in- und auswendig. Umso mehr freue ich mich, dass er jetzt erstmals bei mir im Podcast spricht und ein wenig aus dem Nähkästchen plaudert. Wie sind Großinvestoren eigentlich so? Warum war Spontan Techno nur am Anfang wirklich spontan und verschwand dann als Marke im O Imperium? Und wie lange baut sich eine aufwendige Dekoration und lohnt sich die Mühe? Mehr hört Ihr aber, wenn Ihr hört... </p>  <p style="text-align:justify">Schickt mir eure persönliche Meinung, Anmerkungen, Inputs oder Themenvorschläge an <a href="mailto:podcast@Superfly.fm">podcast@superfly.fm</a> schicken.</p>  <p>      </p>  <p style="text-align:justify">Die nächste Ausgabe gibt's in zwei Wochen am 22. Dezember 2022.</p>  <p style="text-align:justify"></p>  <p style="text-align:justify"><b>Lukas Sticksel, Veranstalter</b></p>  <p><a href="https://www.instagram.com/lukvanduk/?hl=de">https://www.instagram.com/lukvanduk/?hl=de</a></p>  <p><a href="https://talentir.com/">https://talentir.com/</a></p>]]></content:encoded>
                                <pubDate>Thu, 08 Dec 2022 06:00:00 +0000</pubDate>
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            		<itunes:author>Radio Superfly</itunes:author>
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            <title>Club Kultur #069 | &quot;Entgleist Techno?&quot; - Immer nur die üblichen Verdächtigen...</title>
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                <itunes:summary>Rudi Wrany im Gespräch mit Thomas Zollner aka Tomagan von Les Suspects Habituels über die Dominanz der DJ-Kollektive im Wiener Nachtleben. (superfly.fm)</itunes:summary>
                                    	<content:encoded><![CDATA[<p><b>Club Kultur | FOLGE #069</b></p>  <p><i>"Entgleist Techno?" - Immer nur die üblichen Verdächtigen...</i></p>  <p><b>KANTINE, WO BIST DU?</b></p>  <p>Fragen sich viele seit Wochen. Im Podcast bei Radio Superfly haben wir noch im September ausführlich das neue Pop-up Projekt im Wiener Prater besprochen. Doch seit dem Event mit dem deutschen Technokometen Kobosil blieben die Tore der Kantine geschlossen. Dahinter steckt ein komplizierter Konflikt zwischen dem Besitzer der Immobilie und den Betreibern. Offenbar wollte der Besitzer den Abriss des Gebäudes nun schon früher vollziehen, obwohl es mehrere Zusagen an die Betreibergruppe gab, das Gebäude circa 6 Monate nutzen zu dürfen.Eine sehr verzwickte Situation, zu der man im Moment noch nichts Endgültiges sagen kann. Am Wochenende steht mit Makro die Clubeventreihe von KSOT Macher Benedikt Fleischhacker an. Mit Kollektiv Turmstraße ist ein Clubfüller gebucht und die Tickets sind weg. Zum heutigen Zeitpunkt stehen aber viele Fragezeichen über der Location.</p>  <p><b>EXIL, DA BIST DU...</b></p>  <p>Das Exil in Vösendorf hatte ja mit viel Getöse im Herbst 2021 geöffnet. Auch Ungeimpfte, die aus Wiens Clubs draußen bleiben mussten (eine der schwärzesten Epochen des Clublebens im Nachhinein) konnten an Wiens Peripherie bis 8 Uhr früh raven. Dazwischen wurde es-von außen wahrgenommen-etwas ruhiger. Doch jetzt wird wieder aufgedreht. Schon am 18.11. setzten die Betreiber mit einer Einjahres-Freeparty ein Zeichen.Ab 9.12. soll nun in regelmäßigen Abständen unter dem Titel Verknallt, das im Design ein wenig frappant an das holländische Festival Verknipt erinnert, eine monatliche Technoserie starten, die nicht nur im Wiener Umland hohe Wellen schlagen soll. Nun, über „verknallt“ kann man streiten, ob es eine umschiffende ironische Anspielung auf die Dj-Schönheit Amelie Lens ist, weiß man auch nicht. Sicher ist, dass man bereit ist, den nächsten Schritt zu gehen und die Größe dafür hätte die Location. Schon am 16.12. geht es mit Dj Rush dann in die nächste Runde.</p>  <p><b>ZWEITEILUNG</b></p>  <p>Wiens Clubszene hat sich in den letzten Monaten, ähnlich wie in den Neunzigern, nun wieder in zwei ungleiche Teile gesplittet. Gut, diese Behauptung mag etwas plakativ sein, aber mir scheint, es gibt zwischen den unendlich vielen „Studenten, gute Laute - man verwurste den 1000. Edit längst bekannter Hits“ und dem allgegenwärtigen harten Techno nicht viel dazwischen. Die Neunziger und ihre aufgepitchten Versionen dominieren das derzeitige Geschehen, dazu Trance Marke 2022 und Hardtechno. House und Melodic schmieren total ab beziehungsweise fanden im Klub O eine neue Heimat. Doch dort regiert auch viel Glitzer und Gesehenwerden. Das Durchschnittsalter der Partytiger beträgt 25, älteres Publikum fühlt sich oft ein wenig verloren, oder flüchtet mangels Alternativen in Seniorenclubformate. Schade, früher war alles....ach halt doch die Klappe, alter Mann!</p>  <p><b>UND ZU WEM GEHÖRST DU?</b></p>  <p>Dj Kollektive waren immer schon starke Benchmarks. Früher war es Icke Micke oder Resolut, die Schönbrunner Perlen oder Pompadour. (immer noch höchst aktiv übrigens) Jetzt heißen sie Ananas, Merkwürdig, KSOT, Hausgemacht oder LSH. Oder Tattu Tatta, die wir letztes Mal zu Gast hatten. Kollektives Einladen, Socializen, Planen und Feiern ist eben doch lustiger als allein. Man entwirft gemeinsame Ideen, wächst, wird größer oder zerstreitet sich - alles ist möglich. Die einen werden „seriös“, die anderen machen weiter, starten Solokarrieren oder wandern aus. Sind Kollektive gut oder schlecht für die Szene? Behindern sie Einzelgänger mit höheren Skills? Antworten darauf gibt mein Studiogast.</p>  <p><b>TOMAGAN</b></p>  <p>aka Thomas Zollner kam aus Osttirol nach Wien und gilt mit seinem Kollektiv Les Suspects Habituels als Big Player, da man auch eigene Events veranstaltet. Zur Entwirrung: Unter „Techno Entgleist“ raven die jungen Wilden schon seit geraumer Zeit, in der Grellen Forelle haben sie ihre Heimstätte gefunden. Daneben gab es noch die Sommerschiene „Rave am Mittwoch“ in der Pratersauna als Wochenaufheller. Oft sieht man ihn/das Kollektiv auf Line-ups, Veranstalter erhoffen sich dadurch mehr Publikum und Promotion. Aber stimmt auch immer die Qualität?In diesem Fall sicher, aber mehr hört Ihr, wenn Ihr hört.</p>  <p style="text-align:justify">Schickt mir eure persönliche Meinung, Anmerkungen, Inputs oder Themenvorschläge an <a href="mailto:podcast@Superfly.fm">podcast@superfly.fm</a> schicken.</p>  <p style="text-align:justify">Die nächste Ausgabe gibt's in zwei Wochen am 08. Dezember 2022.</p>  <p>     </p>]]></content:encoded>
                                <pubDate>Thu, 24 Nov 2022 08:00:00 +0000</pubDate>
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            		<itunes:author>Radio Superfly</itunes:author>
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            <title>Club Kultur #068 | „Wir nehmen uns selbst nicht zu ernst...“</title>
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                <itunes:summary>Rudi Wrany im Gespräch mit dem Sextett vom Tattu Tatta Glub über zu wenig Spaß und zu viel Ernst auf Wiens Parties, das Künstlerkollektiv und die Message dahinter. (superfly.fm)</itunes:summary>
                                    	<content:encoded><![CDATA[<p><b>Club Kultur | FOLGE #068</b></p>  <p><i>„Wir nehmen uns selbst nicht zu ernst...“</i></p>  <p><b>DIE GRAUE ZEIT...</b></p>  <p>beginnt laut Party „Bauern“ Kalender immer nach Halloween. Der Hochnebel wird zäher, detto das Gemüt. Davor wird noch einmal so richtig auf den Putz gehaut, Halloween zählt mittlerweile zu den „Kreativ“tagen. Wer lustig sein will, schmiert sich (künstliches) Blut ins Gesicht und eskaliert vollends. Ausgehen und „gute“ Musik hören spielt sich da eher nicht. Entweder man macht mit, oder verlässt die Stadt.Fast hat man nun das Gefühl, in den nächsten Monaten beginnt wieder der Ernst des Lebens samt vieler Fragezeichen. Passend dazu postete die ehemalige gute Seele des " das Werk", Dj Scirox, ein „Dienstzeugnis“ über seine Zeit in der Spittelau, das so karg ausfiel, dass man selbst in allen „Code“ Büchern nichts Vergleichbares findet. Selbst ein Haftbefehl klingt im Vergleich charmanter. Schade, der Mann hat gute Arbeit geleistet, hier sollte man, auch wenn am Ende große Uneinigkeit herrschte, einfach Großmut walten lassen. Das Popcorn hätte sich sein Gegenüber sparen können, das jetzt darob vernascht wurde....</p>  <p><b>DIE ZEIT DER KOLLEKTIVE</b></p>  <p>Stark ist man in Wien zurzeit selten alleine: Motivierte Kollektive, die credibile Social Media Promotion machen, ein schrilles, feierwütiges Publikum hinter sich scharen und sich auch sonst allerlei einfallen lasen in Sachen Outfit, Design, Deko und Sound haben in Zeiten wie diesen gewonnen. Einzelkämpfer haben es da, trotz unabsprechbar großer Skills oft sehr schwer. Wenn etwa Hausgemacht ein Event schmeißt, dann geht die Post ab, egal ob mit oder ohne Nackt- und Freizügigkeit. Dasselbe gilt auch für viele andere, wie Techno Entgleist, Kein Sonntag ohne Techno, Ananas, Techno Vienna oder Ponyhof - um hier nur einige zu nennen. Aber irgendwann zerfallen sie auch wieder und neue poppen auf....</p>  <p><b>TATTU TATTA, DER GLUB IST DA...</b></p>  <p>Was? Werden einige fragen. Was ist das? Wer sind die schon wieder? Eine sehr sympathische bunte Truppe ist es, die mich im Studio zu sechst besucht hat: Elias, Serafin, Rudi (nicht ich), Bertl, Fips und Yannis erschienen jedenfalls äußerst gut vorbereitet und erklärten mir, was es auf sich hat mit dem Tattu Tatta Glub, denn genau in diesem Wording tritt das Kollektiv auf. Die Jungs sind schon seit einigen Jahren auf der Piste und haben großen Spaß an ihrem Job. Es werden alte und neue Techno und Trancehits in schnellem Laufschuhen präsentiert - zum Mitspringen, Hüpfen und Singen. Die Fanbase wächst stetig und exponentiell, auch dank einer Zeit, in der wir gern ein wenig „vergessen“ wollen. Große Headliner werden nicht angehimmelt, man spielt höchstens Tracks von ihnen.<b></b></p>  <p><b>FLASHBACK</b></p>  <p>Am Wochenende gibt es daher erstmal eine Gegenüberstellung: Die Djs aus den Neunzigern versus die Neunziger als Djs. Alte Klassiker treffen auf ebendiese im neuen Gewand: Trance ist das neue Schwarz, mehr hört Ihr. wenn Ihr hört und seht:</p>  <p>Am 12.11. in der Grellen Forelle bei Flashback. </p>  <p>Am 19.11. im Exil.</p>  <p style="text-align:justify">Schickt mir eure persönliche Meinung, Anmerkungen, Inputs oder Themenvorschläge an <a href="mailto:podcast@Superfly.fm">podcast@superfly.fm</a> schicken. Die nächste Ausgabe gibt's in zwei Wochen am 24. November 2022.</p>  <p style="text-align:justify"><img src="https://superfly.fm/images/Rudis_Kopf.png" style="width:50%"></img></p>  <p style="text-align:justify"><b>IM GESPRÄCH MIT CRAZY SONIC:</b></p>  <p style="text-align:justify"><img src="https://superfly.fm/images/f.jpg" style="width:25%"></img><b></b></p>  <p style="text-align:justify">Kollektiv zu Gast</p>  <p><a href="https://www.instagram.com/tattutattaglub/?hl=de">/www.instagram.com/tattutattaglub</a></p>  <p style="text-align:justify"><b></b></p>  <p>    </p>]]></content:encoded>
                                <pubDate>Thu, 10 Nov 2022 08:00:00 +0000</pubDate>
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            		<itunes:author>Radio Superfly</itunes:author>
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            <title>Club Kultur #067 | &quot;Sperrstunde? Kannten wir nicht...&quot;</title>
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                                    	<content:encoded><![CDATA[<p><b>Club Kultur | FOLGE #067</b></p>  <p><i>„Sperrstunde? Kannten wir nicht..." - 20 Jahre Meierei, Rückblick auf eine einzigartige Location</i></p>  <p><i> </i></p>  <p><b>FLASHBACK</b></p>  <p>Im heutigen Podcast geht es um Erinnerungen: An vergangene Zeiten und an große Abende mit Djs, die heute noch aktiv sind. Wer es so lange geschafft hat, ist heute zumeist eine Legende. Legenden haftet in der elektronischen Musik aber auch an, dass sie mittlerweile Geschäftsmänner sind, deren Status durchaus mit jenen von Popstars verglichen werden darf, der Undergroundspirit im weiten Segment „Techno“ ist maximal eine leere Floskel geworden.</p> <p><b>CARL, DER GROßE</b></p>  <p>Wenn Carl Cox kommt, dann geht auch der Adel aus. So oder so ähnlich könnte man gemutmaßt haben, als man das Publikum im Club O am 20. Oktober begutachtete. Der VIP Bereich war voll mit Sakkoträgern, zumeist männlich und nicht mehr ganz jung. Dahinter eine Großflasche nach der anderen. Wer den richtigen Namen hat, der füllt die Kassen, seine eigene, wie auch jene der Location, denn über Eintritte sind Acts wie Cox und Co nicht mehr zu finanzieren. Da braucht es auch die richtige Klientel, die ansonsten sicher keinen Fuß in einen Technoclub setzen würde. Irgendwie war es amüsant zu beobachten, wie angestrengt lustig die Leute sein wollten, Authentizität musste man sich herbei denken.</p> <p>Cox spielte ein Set, das man getrost wieder vergessen darf, hier ging es nicht um die Musik, wohlbehütet zog er ein und von dannen, beschützt von allem Trubel, den Methusalem Bottles. Später dann wurde es den "Vipsten" der VIPs hinter dem Dj zu bunt, man fühlte sich wohl beobachtet und so gehörte der Backstagebereich ab dann nur mehr denen, die unter sich sein wollten. Ob das die Ausgehkultur anno 2022 nun auch in Wien ist, und ob sowas einer Marke hilft, mögen Weisere als ich beurteilen.</p> <p>Elektronische Musik lebt vom Vibe und auch vom Publikum, das die Energie in einem Club ausmacht. Wenn es irgendwann nur mehr ums Geld und ums Gesehenwerden geht (ja, ich war auch da, ich gebe es ja zu...), dann ist halt der Spirit nur mehr ein gesprochenes Wort.</p>  <p><b>BYE BYE MEIEREI</b></p>  <p>hieß es vor 20 Jahren im Herbst 2002. Es war ein Ende und ein Neubeginn. Gemeinsam mit Sunshine bespielten wir 1998-2002 das ehrwürdige Parkcafé, das heutige 4 Haubenrestaurant Steirereck. Im Jahr 2000 kamen dann auch die späteren Veranstalter der Passage, damals noch „Club Fusion“ dazu. Schon damals war bekannt, dass die Location nicht auf ewig als Club bespielt werden konnte. Der sehr eigenwillige Pächter, Dr. Hübner, galt als schwierig und reaktionär. Dennoch gelang es den Sunshinern, der Kultlocation mit dem Retrocharme 4 Jahre lang das Leben einzuhauchen, das bereits dem Vorpächter Ziggy Kremser ansatzweise gelungen war. Die Floors mussten jedes Wochenende umgebaut und mit Bars und Soundanlage versehen werden. Alles war natürlich nicht mit dem heutigen Standard vergleichbar, aber es rockte.</p>  <p>Vor allem das Zweifloorkonzept, zum damaligen Zeitpunkt noch recht unbekannt, ging voll auf und so war der Club, der eigentlich ein eher heruntergekommenes Kaffeehaus war, jahrelang the place to be. Natürlich gab es auch einige, die den Club mieden, auch wegen Hübners rechter Gesinnung, doch rückblickend überwogen die schönen Erinnerungen an eine unbeschwerte Zeit an einem einzigartigen Ort ohne Nachbarn. 2002 hieß es Abschied nehmen, das Wort „Abriss“ traf es ganz gut als im Oktober 2002 das letzte Mal geraved wurde, als gäbe es kein morgen. Sperrstunde? Gab es nicht - wo kein Kläger, da kein Richter. Es gab so gut wie nie Schlägereien oder Zwischenfälle, K.O. Tropfen oder Drogenblackouts ebenfalls nicht. Da darf man heute, in der Zeit des schnellen Stuhlgangs ruhig ein bisschen sentimental werden.</p>  <p>  </p>  <p>Danach führte für Sunshine der Weg in die Passage, meiner ins Flex und Kompagnon Marc betrieb erfolgreich die „analoge“ Promotionfirma Hand2Hand, damals waren Flyer und Plakate noch unerlässlich, in jener mystischen Zeit vor Facebook und Instagram. Geblieben sind die Erinnerungen: Unzählige Photos, Flyer und mitgeschnittene Dj Sets. Damals ließen sich die Leute noch gern fotografieren, der „Partyfotograf“ wurde genau in jener Zeit zum wichtigen Chronisten. Wo er/sie auftauchte, ging die Post ab. Diese Erinnerungen wollen wir 2023 - früher geht es leider nicht im Club Praterstrasse noch einmal teilen. Am 3.3. wird unter dem Arbeitstitel „Der Club Meierei, 20 Jahre danach“ noch einmal ein Hauch von damals zu spüren sein, auch wenn man das Feeling der frühen Nullerjahre nie mehr zurückbringen kann in diese seltsame Zeit der großen Umwälzungen. Aber mehr hört Ihr, wenn Ihr hört...</p>  <p style="text-align:justify">Schickt mir eure persönliche Meinung, Anmerkungen, Inputs oder Themenvorschläge an <a href="mailto:podcast@Superfly.fm">podcast@superfly.fm</a> schicken.</p>  <p> </p>  <p style="text-align:justify">Die nächste Ausgabe gibt's in zwei Wochen am 10. November 2022.</p>  <p style="text-align:justify"><img src="https://superfly.fm/images/Rudis_Kopf.png" style="width:50%"></img></p>  <p style="text-align:justify"><b>IM GESPRÄCH MIT CRAZY SONIC</b></p>  <p style="text-align:justify">MARC MATHOI</p>  <p style="text-align:justify"><img src="https://superfly.fm/images/IMG_7426_copy.jpg" style="width:25%"></img></p>  <p style="text-align:justify">Marc Mathoi, Veranstalter</p>]]></content:encoded>
                                <pubDate>Thu, 27 Oct 2022 08:00:00 +0000</pubDate>
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            <title>Club Kultur #066 | „Das Beatpatrol im Laufe der Zeit&quot;</title>
			<itunes:title>Club Kultur #066 | „Das Beatpatrol im Laufe der Zeit&quot;</itunes:title>
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                <itunes:summary>Rudi Wrany im Gespräch mit Norbert „Pauli“ Bauer und seinen Bookern über das Beatpatrol Festival, das 2022 am 25. Oktober das zweite Mal in der Marx Halle stattfinden wird und viele verschiedene Genres vereint. (superfly.fm)</itunes:summary>
                                    	<content:encoded><![CDATA[<p><b>Club Kultur | FOLGE #066</b></p>  <p><i>„Das Beatpatrol im Laufe der Zeit" -  und eine kleine Festivalgeschichte</i></p>  <p><b>NEUERÖFFNUNG</b></p>  <p>Letzte Woche war es tatsächlich so weit. Der mit viel Spannung erwartete Startschuss zur Kantine im Prater fiel. Am Samstag durfte man erstmals Einsicht nehmen in den neuen Laden beim Blumenrad und es zeigte sich, dass es auch ohne große Bookings möglich war, einen vollen Club zu erleben. Klar, es müssen noch einige Schrauben gedreht werden, aber das ist normal. „Es muss sich eingrooven“ heißt es so schön. Sicher wird aber jeder Club an seinem Programm gemessen und wohin hier die Reise geht, wird sich in den nächsten Wochen zeigen.</p>  <p><b>ABGANG</b></p>  <p>Gesprächsthema Nummer 1 letzte Woche war wohl der Abgang von Horst Group Mastermind Joachim Natschläger. Ein Paukenschlag, der viele überrascht und ratlos zurückließ. Die Gruppe existiert jedoch weiter und mir wurde versichert, dass das Programm und der eingeschlagene Weg konsequent weiter verfolgt werden. Für viele war Natschläger ohnehin das Stehaufmännchen des letzten Jahrzehnts. Ob dieser Abschied von Dauer ist, wird die nächste Zeit zeigen.</p>  <p><b>FORELLE IM HOCH</b></p>  <p>Unabhängig von all den News und Nüsschen geht die Grelle Forelle gerade in ihre vielleicht erfolgreichste Phase. Ein konsequenter Weg, gute, stabile Bookings und eine hervorragende Reputation erzeugen Woche für Woche einen Ansturm für viele Raver/Innen aus dem In und Ausland. Techno in allen (nun auch trancigen) Spielarten sind eben im Moment das große Ding.</p>  <p><b>FOKUSGRUPPEN Eins, zwei, drei..</b></p>  <p>Die Club Commission hat nun auch ihre Arbeit aufgenommen und drei Fokusgruppen aufgestellt und deren Teamleiter gewählt, sie heißen: </p>  <p>Orsolya Fehér für die Fokusgruppe "safer party – safer nightlife" | Laurenz Forsthuber für die Fokusgruppe "Clubkultur im öffentlichen Raum" |Dorian Pearce für die Fokusgruppe "Etablierung einer Infrastrukturförderung für Clubs und Veranstaltungen" | Die Teamleiter wurden direkt gewählt und beginnen ihre Arbeit in diesen Tagen. Diese wird fordernd und hoffentlich nachhaltig.</p>  <p><b>BEATPATROL IS COMING</b></p>  <p>Das Beatpatrol besteht seit 2009 in seiner jetzigen Form. Blickt man in die Geschichte und sichtet die alten Flyer, so sieht man massive Line-ups aus allen Genres: Damals 2009, war es ein zweitägiges, echtes Festival, stand ein bisschen im Zweikampf mit dem "UAF" und spannte den Bogen von Paul Van Dyk, über Kosheen zu Paul Kalkbrenner und jeder Menge Drum &amp; Bass. Das setzte sich so fort, jedoch wurde die EDM Ecke immer etwas größer, während man die großen Technoacts der Konkurrenz überließ. Norbert Bauer bespielte anno dazumal gemeinsam mit Christian Lakatos das Warehouse St. Pölten - als dort noch was lief.</p>  <p>Das UAF ging nach Wiesen, wuchs immens und übersiedelte nach einer Fusion mit Barracuda sogar nach Graz an den Schwarzlsee. Aus einem undergroundigen Elektronikfestival sollte nach dem berühmten Booking von David Guetta ein großes Crossover Festival werden, mit durchwachsenem Erfolg. Nach einer einmaligen Rückkehr 2015 nach Wiesen versuchte man 2017 mit Nu Forms eine Reduktion auf Drum &amp; Bass. Doch damit endet diese Geschichte. Nicht ganz freiwillig und nicht ganz so euphorisch, wie sie einst begann: das Leiden der Festivals in Österreich. Wo kein Wille, da auch kein Weg...</p>  <p>Das Beatpatrol bestand hingegen weiterhin mit durchaus breitenwirksamer Programmierung. Inzwischen wurde es auf einen Tag komprimiert und 2021 in die Wiener Marx Halle verlegt: Hardstyle, Drum &amp; Bass und Techno sind die Säulen des Events und auch die Booker Steve Ponta und Harald Reiterer kommen im Podcast zu Wort. Und da ist ja noch das Rebellion im Jänner...Mehr hört Ihr, wenn Ihr hört.</p>  <p style="text-align:justify"><b>IM GESPRÄCH MIT CRAZY SONIC:</b></p>  <p style="text-align:justify">NORBERT BAUER &amp; STEVE PONTA &amp; HARALD REITERER</p>  <p><img src="https://superfly.fm/images/IMG_5628_copy.jpg" style="width:25%"></img> <img src="https://superfly.fm/images/3.jpg" style="width:25%"></img> <img src="https://superfly.fm/images/reit.jpg" style="width:25%"></img></p>  <p style="text-align:justify">Norbert Bauer, Veranstalter | Steve Ponta, Booker | Harald Reiterer, Booker</p>

<p><a href="https://www.beatpatrol.at/">www.beatpatrol.at/</a></p>  <p>      </p>]]></content:encoded>
                                <pubDate>Thu, 13 Oct 2022 06:00:00 +0000</pubDate>
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            		<itunes:author>Radio Superfly</itunes:author>
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            <title>Club Kultur #065 | &quot;Die Kantine ist zurück - der Prater bebt&quot;</title>
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                <itunes:summary>Rudi Wrany im Gespräch mit der neuen Betriebsleiterin des Pop Up Clubs im Prater, gegenüber dem Admiral Casino, Anna Jurjans, über den neuen Club und seinen Stellenwert im Wiener Nachtleben. (superfly.fm)</itunes:summary>
                                    	<content:encoded><![CDATA[<p><b>Club Kultur | FOLGE #065</b></p>  <p><i>"Die Kantine ist zurück - der Prater bebt"</i></p>  <p><b>ES WERDEN NATÜRLICH NICHT ALLE BEGEISTERT SEIN</b></p>  <p>….sagte einer der Betreiber des neuen Pop Up Clubs Kantine im Prater. Es ist ein neuer Club, der wieder einmal zeigen soll, was technisch und visuelle in kurzer Zeit möglich sein kann. Kantine - das gabs doch schon einmal. Ja, stimmt. Die Idee hinter der alten Kantine war, ein bestehendes Altgebäude kurz vor dem Abriss noch einmal zu bespielen. Dieser Plan wird nun ein zweites Mal verwirklicht. Im ohnehin schon dicht beschwommenen Teich des Wiener Clublebens wird das natürlich für ein gehöriges Rumoren sorgen, denn wir wissen ja: Alles was neu ist, wird einmal gestürmt, zumal die Location tatsächlich sehr spannend sein dürfte. Der Blutdruck einiger Clubbetreiber wird sicherlich in die Höhe schnellen - zur Beruhigung aller sei gesagt, dass es sich (vorerst) um ein Pop Up Projekt handelt, denn die Halle wird 2023 einem Rollercoaster weichen und vollständig abgerissen. In ca. 3–4 Monaten ist sie also wieder Geschichte. Doch wer weiß, im Prater wachsen viele Gebäude...</p>  <p><b>STURM IM WERK?</b></p>  <p>Das dachten viele, die die letzten Statements einiger Booker und Djs aus dem Werk in der Spittelau gelesen hatten. Der langjährige Booker Scirox Josef Sotriffer verließ im August den Club relativ überraschend und plötzlich, ebenso wie der Geschäftsführer. An einem Wochenende Ende August musste das Werk sogar mangels Personal gänzlich geschlossen bleiben. Im September folgte auf Facebook dann ein etwas kryptisches Statement von Resident DJ Masha Dabelka, die ihre Residency aufgrund „bestimmter Ereignisse und Vorfälle“ zurücklegte, weil sie sich eine offizielle Klarstellung der Clubleitung erwartet hätte. Ich habe daraufhin den Betreiber des Clubs Stefan Sturzer erreicht, der mir in etwa folgendes dazu erklärte: Das DJ Resident Programm war ein Projekt des scheidenden Bookers Scirox, nachdem dieser den Club verließ, wollte Masha die Residency nun nicht mehr wahrnehmen, weil es zu gewissen Vorfällen keine offizielle Stellungnahme der Clubleitung - also Sturzer - gegeben hatte. Dieser wiederum wolle aber auf Facebook kein Statement abgeben, da er sich auf dieses Niveau nicht herablassen wolle, allerdings sei er mit ihr zuvor bereits in E-Mail Kontakt gestanden. Darüber hinaus könne ihn jeder persönlich dazu befragen.</p>  <p>Er könne nur soviel sagen, dass es an einem Abend Mitte August einen Disput mit einem aggressiven und betrunkenen Gast vor der Tür gegeben hatte, der seiner Selektorin eine visuelle Morddrohung angedeutet hatte, wonach er – nicht ganz sanft, aber bestimmt - des Platzes verwiesen wurde. Sturzer musste an jenem Abend selbst die Aufgabe des Securitys übernehmen, da sein Geschäftsführer es „vergessen“ hatte, diese einzuteilen (es handelte sich um einen außerordentlichen Öffnungstag). Dass es zu übertriebener Gewalt oder gar Verletzung des Gastes gekommen sei, dementiert Sturzer vehement, auch gebe es weder eine Anzeige noch ein anstehendes Verfahren. Es gibt auch Zeugen des Vorfalls an der Tür und keiner der Anwesenden hätte sich gedacht, dass dieser Zwischenfall einen solchen Dominoeffekt (aka Shitstorm) nach sich hätte ziehen können.</p>  <p>Dennoch dürfte es in der Folge zu einer rasenden Verbreitung einer blutigen Version der Geschichte gekommen sein, was den (kurzfristigen) Rücktritt eines Großteils des Personals bewirkt haben dürfte-wohl aufgrund mangelnder Informationslage. Die Selbstkündigung sei mittlerweile wieder vom Tisch, die meisten Mitarbeiter arbeiten wieder im Werk, dennoch verbreiteten sich wilde Geschichten von Gewalt und sonstige leicht anrüchige Sidestories. Der Grund des Platzverweises war einzig und alleine die Morddrohung gegenüber der Mitarbeiterin und dieser sei absolut zu rechtfertigen. Sturzer spricht von einer Rufmordkampagne, er habe seine Fehler und Schnitzer in der Vergangenheit gemacht, für diese sei er gerade gestanden. Er müsse aber schmerzlich zur Kenntnis nehmen, dass es offenbar, trotz des extrem hohen Standings des Clubs „Das Werk“ in der Publikumsgunst, für viele Leute ein gefundenes Fressen gewesen sei, diverse Gerüchte zu verbreiten, ohne vorhandenes Hintergrundwissen. Damit schädige man ja nicht nur Sturzer ad personam, sondern dem ganzen Personal und dessen Umfeld.</p>  <p>   </p>  <p>Nun rechtfertige er sich täglich zigfach für Dinge, die nie passiert seien und werde quasi im Stundentakt von Bekannten, Freunden und Stammgästen zu diversen Gerüchten befragt. In meiner Funktion als Clubkulturberichterstatter sah ich es ebenfalls als Aufgabe an, ihn hierzu zu befragen und sein Statement wiederzugeben. Eine offizielle „Gegenseite“ habe ich nicht ausmachen können, nach eineinhalb Monaten Gerüchten taugte keine „offizielle“ Gegendarstellung auf. Ob die Diskussionen jetzt verstummen, bleibt abzuwarten, aber zu hoffen. Ich selbst habe aber auch die abenteuerlichsten Versionen in der Causa „Werk“ zu Ohren bekommen, darum auch meine Intention, zum Hörer zu greifen und selber nachzufragen. Sturzer wisse selber nicht, woher die Gerüchte in dieser Form kämen.Laut Sturzer sei jetzt alles im Club aber wieder auf Schiene. Sowohl Bar- als auch Bookingpersonal sind wieder in Charge und ihm selbst bleibe nun nur mehr die Möglichkeit, in vielen Einzelgesprächen seinen Ruf wieder herzustellen.</p>    <p><b>AB IN DIE KANTINE</b></p>  <p>nach dieser langen Lektüre schwingen wir unser Tanzbein nun in den Prater. Ein neuer Pop Up Club erwartet uns. Zum Zeitpunkt des Entstehens des Podcasts steht als geplantes Öffnungswochenende das zweite im Oktober bereit. Wir erinnern uns, es gab schon eine Kantine, ein Teil der Betreiber und Macher machten daraus dann das Horst und sind jetzt im O Club verwurzelt. Ein anderer Teil lässt das „K“ im Logo wieder auferstehen. Wie kompliziert es ist, in kürzester Zeit, ein leeres Gebäude zum Club umzubauen, sämtliche Bescheide und Verfahren zu durchlaufen und dabei auch erfolgreich zu sein, werdet Ihr gleich im Podcast hören. Ebenso wem das Gebäude gehört, weshalb es zu dieser Zwischennutzung kam und was uns am Ende dort erwarten wird. Neugierig? Mehr hört Ihr, wenn Ihr hört...</p>  <p> </p>  <p>Im stillen Gedenken an meinen Freund, den großen Journalisten, Dj und Liebhaber der Clubkultur Sven Gächter.</p>  <p style="text-align:justify">Schickt mir eure persönliche Meinung, Anmerkungen, Inputs oder Themenvorschläge an <a href="mailto:podcast@Superfly.fm">podcast@superfly.fm</a> schicken.</p>  <p>        </p>  <p style="text-align:justify">Die nächste Ausgabe gibt's in zwei Wochen am 13. Oktober 2022.</p>  <p style="text-align:justify"><img src="https://superfly.fm/images/Rudis_Kopf.png" style="width:50%"></img></p>  <p style="text-align:justify"><b>IM GESPRÄCH MIT CRAZY SONIC:</b></p>  <p style="text-align:justify">ANNA JURJANS</p>  <p><img src="https://superfly.fm/images/anna.jpg" style="width:25%"></img></p>  <p style="text-align:justify">Anna Jurjans, Betriebsleiterin</p>  <p style="text-align:justify"></p>  <p><i></i></p>]]></content:encoded>
                                <pubDate>Thu, 29 Sep 2022 07:00:00 +0000</pubDate>
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            <title>Club Kultur #064 | „Wir haben jahrelang versucht, Carl Cox zu bekommen...“ - JETZT haben sie ihn</title>
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    	    	                            <description>Rudi Wrany im Gespräch mit Bono Goldbaum, dem Manager und Booker des Club „O“ über die nächste Saison unter der Oper und die Ausrichtung des Hochglanzclubs im Herbst/Winter. (superfly.fm)</description>
                <itunes:summary>Rudi Wrany im Gespräch mit Bono Goldbaum, dem Manager und Booker des Club „O“ über die nächste Saison unter der Oper und die Ausrichtung des Hochglanzclubs im Herbst/Winter. (superfly.fm)</itunes:summary>
                                    	<content:encoded><![CDATA[<p><b>Club Kultur | FOLGE #064</b></p>  <p><i>„Wir haben jahrelang versucht, Carl Cox zu bekommen...“ - JETZT haben sie ihn</i></p>  <p><b>IM PRATER BLÜHEN WIEDER DIE BEATS</b></p>  <p>Es wird einen neuen Club geben, soviel darf ich verraten. Er wird im Prater sein, soviel darf ich auch verraten. Er wird im Stile eines Warehouse sein und besitzt an sich die besten Voraussetzungen, die Massen anzulocken - nicht nur, weil es etwas „Neues“ ist. Aber er wird nicht ewig blieben, soviel sei auch verraten. Achtet auf das K, im nächsten Podcast gibt es Details.</p>  <p><b>IST ES "DRAUSSEN" ZU LAUT?</b></p>  <p>Alles klang so positiv in den ersten Interviews, die Mitbetreiber Benny Fleischhacker gab. Die ersten Events gingen planmäßig über die Bühne, doch mehrten sich angeblich im Hintergrund die Beschwerden der Anrainer und der Lokalpolitik. “Draussen" wurde dann auch bei der Polizei angezeigt an Tagen, an denen es nachweislich geschlossen hatte und es gab immer wieder Beschwerdeschreiben ob „Phantomlärms“. Ob es dann schließlich beim vorletzten Event de facto zu laut war, oder nicht, lässt sich schwer eruieren, doch es gab jedenfalls erneut intensive Beschwerden. So kam, was kommen musste und so erlebten die ersten Besucher des Events mit Oliver Huntemann und Teenage Mutants einen Einfall des Magistrats samt Leiter der MA 36. Nachdem lange hin und her diskutiert, kontrolliert und gemessen wurde, wurde das Event am 2. September dann kurzerhand in die Pratersauna verlegt, währenddessen die Location geschlossen werden musste. Die Polizei kontrollierte noch Stunden später den verwaisten Platz. Der Raverseele kochte, aber es war nichts zu machen - angebliche, zu laute C-Messwerte in der Umgebung waren die Ursache für die plötzliche Schließung. Ob und in welcher Form uns das "Draussen" nun erhalten bleibt, ist offen.</p>  <p>Eigentlich wäre dies auch ein Mediationsfall für die Vienna Club Commission, doch diese nimmt ihre Arbeit erst in diesen Tagen offiziell auf, betonte aber, an der Sache dran zu sein.</p>  <p><b>"O" WIEDER DO</b></p>  <p>Ein anderer großer Club, das "O" unter der Oper, hat am Freitag, dem 9.9 sein Reopening gefeiert. Dazu hat man den deutschen Technoveteranen Sven Väth geladen, dessen beste Zeit sicher schon ein paar Jahre zurückliegt, er gilt aber als Sinnbild für Hedonismus in der Clubkultur. Underground ist das tatsächlich schon lange keiner mehr, aber das passte dann ja auch hervorragend in den Kontext: Lass das Rad von vorne rollen. Es gab auf jeden Fall, wenn man die richtigen Leute kannte, noch am Veranstaltungstag einige Freitickets für das Event, das am Ende natürlich sehr gut besucht war, wobei die alten Sven Fans der Neunziger sich seelisch wohl etwas einsam gefühlt haben dürften.Das O ist in jedem Fall wieder da und schenkt uns einen Elektroniksuperstar nach dem anderen, oft auch donnerstags. Der Club entwickelt sich zu dem, was laut den Betreibern jede Stadt „braucht“. Der Laden, in dem sich die Topstars die Klinke in die Hand geben und wo die Durchfinanzierung nicht nur durch Eintritte, sondern auch durch Tischservice gesichert wird, wird zum einen der Gegenpol zum selbsternannten Underground bleiben, mit Erfolg, wie ich prophezeie, andererseits natürlich auch die ohnehin schon hohen Preise gewisser Djs in die Höhe treiben. Denn warum sollten sie es für weniger machen?</p>  <p><b>BONO DIE ZWEITE</b></p>  <p>Wie wir wissen steckt hinter dem O die potente Horstgroup und hier wurde seit letztem Jahr ordentlich investiert. Es gibt für Fans eine Hannelore Bar zum Vorgrooven, eine Heidi (vormals Platzhirsch) für rustikalere Feieranten und in Bälde ein Boutique-Hotel. Was alles kommt, was neu ist und in welchem Kontext man den Club im Wiener Biotop sieht, habe ich Bono gefragt, der in seiner Funktion als Booker und Institution der Gruppe seit Kantinetagen ein weiteres Mal zu mir kam. Und ja, es ist ein kommerzieller Club, kein Underground, soweit waren wir d ácoord....</p>  <p style="text-align:justify">Schickt mir eure persönliche Meinung, Anmerkungen, Inputs oder Themenvorschläge an <a href="mailto:podcast@Superfly.fm">podcast@superfly.fm</a> schicken.</p>  <p style="text-align:justify">Die nächste Ausgabe gibt's in zwei Wochen am 29. September 2022.</p>  <p style="text-align:justify"><img src="https://superfly.fm/images/Rudis_Kopf.png" style="width:50%"></img></p>  <p><b>IM GESPRÄCH MIT CRAZY SONIC:</b></p>  <p>BONO GOLDBAUM</p>  <p><img src="https://superfly.fm/images/tpjxcxtEstE.jpg" style="width:25%"></img></p>    <p> Bono Goldbaum, DJ, Booker, Musikproduzent</p><a href="https://www.instagram.com/bonogoldbaum/?hl=de">https://www.instagram.com/bonogoldbaum/?hl=de</a><a href="https://www.instagram.com/bonogoldbaum/?hl=de"></a><p><a href="https://www.instagram.com/o_der_klub/?hl=de">https://www.instagram.com/o_der_klub/?hl=de</a>  </p>  <p>       </p>]]></content:encoded>
                                <pubDate>Thu, 15 Sep 2022 07:00:00 +0000</pubDate>
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            		<itunes:author>Radio Superfly</itunes:author>
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            <title>Club Kultur #063 | &quot;Ich habe eigentlich nur schwarze Kleidung im Kasten...&quot;</title>
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                <itunes:summary>Rudi Wrany im Gespräch mit dem Gründer des Technokollektivs Ananas über Awareness, Techno, das Sex Positive Event Stimulation und die Initiative About Later. Und natürlich über die Suggestion Box. (superfly.fm)</itunes:summary>
                                    	<content:encoded><![CDATA[<p><b>Club Kultur | FOLGE #063</b></p>  <p><i>"Ich habe eigentlich nur schwarze Kleidung im Kasten..."</i></p>  <p><b>KALTER WINTER?</b></p>  <p>Wien Energie hat Troubles, da kann man schon mal ein wenig Angst haben, oder zumindest leise Befürchtungen. Werden die Clubs kälter als sonst sein? Braucht man keine Garderobe im Winter, weil ohnehin alle den Mantel tragen müssen? Nach der Seuche also die große Krise, das Leben war schon mal lustiger.</p>  <p><b>TURBULENTER HERBST</b></p>  <p>Ich kann noch nicht zu viel verraten, aber es wird ein turbulenter Herbst. Wird es wieder neue Clubs geben? Wird die Stadt endlich einen open space für open airs zulassen? Was wird die Club Commission erreichen?Turbulent ging es scheinbar auch im Werk zu, denn Booker, Dj und Technik Mastermind Josef Sotriffer aka Scirox verkündete via Facebook seinen Abschied. Auch fiel in den Wochen zuvor einmal ein Wochenend Event aus und wurde ohne Nennung von Gründen gecancelt. Ich hoffe, man fährt in den nächsten Wochen wieder in ruhigere Gewässer, es wäre zu schade.</p>  <p><b>DIE SCHWARZE ANANAS</b></p>  <p>Das Technokollektiv macht schon seit Jahren von sich reden und begann seine erfolgreiche Reise auch im Werk. Harter Sound sei ihm nicht fremd, meint der heutige Studiogast Sascha aka Dj Farad, (benannt nach Michael Faraday, der der Namensgeber der SI-Einheit der elektrischen Kapazität ist) schließlich komme er aus einer Hardrock Band. Der umtriebige Begründer des schon recht großen Kollektivs (25 Mitglieder) gilt als ruhiger, besonnener Charakter mit viel Herzblut. Rivalitäten sind ihm fremd und so begründete er gemeinsam mit Hausgemacht, Jux &amp; Tollerei, Frieden und Liebe und der Worldtrash Foundation den Verein about later, der sich für nachhaltigere Veranstaltungen einsetzen soll. Am 9. Dezember findet dazu eine große Demonstration statt, samt Afterparty im FLEX. Apropos FLEX: Diese Party wird wohl eine der letzten der Freitagsschiene Clubnacht sein. Ich blicke stets wehmütig in die Vergangenheit, als dieser Club noch europäischer Standard war. Schade, dass man es nicht schafft, Kontinuität in diese einzigartige Location zu bringen - sieht man von den Drum&amp;Bass Dauerbrennern ab.</p>  <p>   </p>  <p><b>STIMULATION</b></p>  <p>heißt ein weiteres Projekt der umtriebigen Ananas Crew. Der Brand kommt aus Berlin ebenso wie die Djs, mit denen Ananas am 2.9. im Exil gemeinsame Sache macht. Nein, es sei keine weitere Sex-Positive Party, meint dazu Sascha, es sei ein Ort, wo Menschen sich ausleben und bekleiden können wie sie wollen. Dafür braucht es Awareness und viel Verstand. Aber mehr hört Ihr, wenn Ihr hört...</p>  <p><img src="https://superfly.fm/images/Rudis_Kopf.png" style="width:50%"></img></p>  <p><b>IM GESPRÄCH MIT CRAZY SONIC:</b></p>  <p>SASCHA AKA FARAD</p>  <p><img src="https://superfly.fm/images/5f7c749c74a5eb5d7967f316a9cc83730ee1f487.jpg" style="width:25%"></img></p>  <p>Sascha aka Farad - Veranstalter und Dj</p>  <p><a href="https://www.facebook.com/events/598433348641157">https://www.facebook.com/events/598433348641157</a><a href="https://www.facebook.com/events/598433348641157"></a></p>  <p><a href="https://www.facebook.com/events/357450386583684%C2%A0">https://www.facebook.com/events/357450386583684 </a></p>  <p><a href="https://awareness.ananasvienna.com/%C2%A0">https://awareness.ananasvienna.com/ </a></p>  <p><a href="https://linktr.ee/ananasvienna">https://linktr.ee/ananasvienna</a></p>  <p><i></i></p>]]></content:encoded>
                                <pubDate>Thu, 01 Sep 2022 05:00:00 +0000</pubDate>
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            		<itunes:author>Radio Superfly</itunes:author>
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            <title>Club Kultur #062 | &quot;AUF MEINEM TINDERPROFIL STEHT: Du warst sicher schon mal auf einer Party, die ich veranstaltet habe...&quot;</title>
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                                    	<content:encoded><![CDATA[<p><b>Club Kultur | FOLGE #062</b></p>  <p><i>"AUF MEINEM TINDERPROFIL STEHT: Du warst sicher schon mal auf einer Party, die ich veranstaltet habe..."</i></p>  <p><b>DIE TOURISTEN SIND WIEDER DA</b></p>  <p>Auch wenn viele Wiener ausgeflogen sind, werden die dadurch entstehenden vakanten Plätze nun wieder mit zahlreichen Touristen aufgefüllt, die Wien auch zum Feiern nutzen. Erfreulicherweise gibt es kein Augustloch und das trotz beinahe täglich stattfindender Open Airs. Gerade laufen die Bay of Hooba Events jeden Mittwoch vor dem 25 Hours Hotel, unterstützt von der Stadt und es ist immer lustig wie die Menschen im unmittelbaren Umkreis darauf reagieren. In den Clubs am Wochenende hört man hingegen wieder viele verschiedene Sprachen, was wir in den letzten zwei Jahren schmerzlich vermisst haben. Und das O rüstet für den Herbst: Carl Cox, Fisher, Sven Väth und viele bekannte Namen werden hier kolportiert. Die Vorgabe ist klar, man will Marktführer werden.</p>  <p><b>GAGENWAHNSINN</b></p>  <p>Wie schon in den vergangenen Podcasts und Texten thematisiert, steigt nicht nur die Inflation, sondern parallel dazu auch die Gagen vieler bekannter Djs. Das liegt vielleicht schon auch an der Nachfrage und ist der Tatsache geschuldet, dass der Festivalmarkt wieder auf 100 ist und jede Menge großer Events den Markt überschwemmen. Dazu ist die Partyinsel Ibiza wieder auf on und auch andere Märkte wie Dubai, Indien, Ägypten, Mexiko, die USA und Südamerika mischen kräftig mit. Wer sich dementsprechend gut aufstellen konnte, hat also richtig viel Stress, mit dem Privatjet von A nach B zu kommen. Viele neue Namen deuten außerdem auf eine Wachablöse hin, aber auch mit leichten Schattenseiten. Dass nun viele weibliche Djs mit hohem Instagram Gefolge bei den neuen Stars dabei sind, die nichts an ihrer Performance dem Zufall überlassen, hat auch schon einige Unkenrufe ausgelöst. So meinte etwa Richie Hawtin sinngemäß, dass keiner der Instagram Model Djs und des Nu Techno Publikums eigentlich wisse, was Techno sei. Es ginge nur um das coolste Outfit und das Dabeisein. Böser Kommentar, der aber natürlich einen hohen Wahrheitsgehalt enthält, denn die „neue Diversität“ haben sich viele wohl anders vorgestellt.</p>  <p><b>FESTIVALS IN DER MISE</b></p>  <p>Nicht alle Großevents haben allerdings positiv bilanziert. Die berühmte Fusion bei Berlin machte gleich 1,5 Millionen Euro Verluste und müsse nun laut „Groove“ Magazin ihr Tafelsilber verkaufen - in Form von Grundstücken. Auch das Paradies Garten in Bruck an der Leitha hätte sich einige Leute mehr erwartet, man blieb doch deutlich unter den Erwartungen, möchte aber weitermachen, weil der vibe an sich gepasst hatte. Am Wochenende steht das Frequency Festival vor der Tür, auch hier gibt es wieder eine kleine Partystage zum Ausgrooven - dieses Festival ist ausverkauft.</p>  <p><b>ERFOLGSREZEPT JAHRZEHNTEPARTIES</b></p>  <p>Schon seit 2003 gibt es sie, die legendären Neunzigerparties, zuerst im Badeschiff und anschließend bis heute im Loft. Dahinter steht ein Urgestein namens David Jerina aus Velden, der sich seit Jahren dem gepflegten Trash widmet. Gefühlt jeder wird wohl schon mal auf einer seiner Parties gewesen sein, so steht es sogar auf seine Tinderprofil. Seit Jahren läuft das Ding wie geschmiert, es gesellten sich auch die Nuller und Zehnerjahre als Themenblock hinzu. Er hätte sich den „Vienna First Ninetiesclub“ gerne schützen lassen, aber ein musikalisches Jahrzehnt zu schützen ist offenbar schwierig und so muss er natürlich mit unzähligen Nachahmern leben. Mittlerweile sei aber sogar das Nullerjahre-Jahrzehnt schon interessanter geworden und das Loft bietet die perfekte Heimstätte dank großer Handschlagqualität.</p>  <p>    </p>  <p><b>FÜR ALLE DA</b></p>  <p>will man hier sein, auch für jene, die nicht das große Geldbörserl haben und so kann man auch rein, wenn man früh und schnell genug da ist. Von Hip-Hop über Indie &amp; Rock bis hin zum totalen Trash findet man alles auf verschiedenen Floors, ab und an auch auf größeren Events oder Festen. Die Neunziger waren eben ein unkompliziertes Jahrzehnt, da gab es noch diese Leichtigkeit, die wir heute so schmerzlich vermissen...mehr hört Ihr, wenn Ihr hört!</p>  <p><img src="https://superfly.fm/images/Rudis_Kopf.png" style="width:50%"></img></p>  <p style="text-align:justify"><b>Im Gespräch mit Crazy Sonic:</b></p>  <p style="text-align:justify">DAVID JERINA</p>  <p style="text-align:justify"><img src="https://superfly.fm/images/289990664_10166596190950066_8892515179632543812_n.jpg" style="width:25%"></img></p>  <p style="text-align:justify">David Jerina - Veranstalter und Dj</p>  <p><i></i></p>]]></content:encoded>
                                <pubDate>Thu, 18 Aug 2022 05:00:00 +0000</pubDate>
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            		<itunes:author>Radio Superfly</itunes:author>
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            <title>Club Kultur #061 | &quot;Auf einmal stand er im Nachthemd am Dancefloor...&quot;</title>
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                <itunes:summary>Heinz Tronigger, der Mitbetreiber des Clubs PRST, des Labels Sunshine und Exbetreiber von Meierei, Roxy, Passage und Albertina im Podcast über die wilden Zeiten in der Meierei und den Vergleich zu heute. (superfly.fm)</itunes:summary>
                                    	<content:encoded><![CDATA[<p><b>Club Kultur | FOLGE #061</b></p>  <p><i>"Auf einmal stand er im Nachthemd am Dancefloor..."</i></p>  <p><b>HABT IHR BOCK AUF IBIZA</b></p>  <p>Rief einst Sven Väth nicht mehr ganz nüchtern auf der Time Warp in die Menge. Nun ist wieder Hochsommer und die, die auf dem Eiland weilen oder weilten, brauchen mittlerweile ein bisschen Budget, um dort auch die vielen Clubs und Events zu besuchen, denn die Preise schossen in den Himmel. Der unangefochtene King of the Island ist wohl immer noch Solomun, dessen Marketingmaschine läuft und läuft. Kein Tag ohne Solomunvideo im Feed, beinahe immer dasselbe Szenario: Menschenmassen, und ein übervoller VIP Bereich mit lauter gezückten Handykameras. Das ist das Hochglanz-Partylife anno 2022. Die Wachablöse ist aber auch hier unübersehbar. Sven Väth mischt freilich noch mit, wenn auch nicht mehr in dem großen Stil von einst, aber die Zeit gehört wohl unbestritten den Amelie Lens, Letissa Enfiagos und Lilly Palmers. </p>  <p>Perfekt inszenierter Schönmenschentechno für ein ebensolches Publikum. Der Wind lässt das Haar gekonnt wallen, die Videos der Sets gleichen Workouts für Fitnessfreaks. Nichts wird dem Zufall überlassen. Die Superstars von einst wirken teilweise auch schon ein wenig behäbig und schwer - einzige Ausnahme ist hierbei wohl noch Carl Cox, der noch mit 60 das DC 10 rockt. Summa summarum ist Ibiza wieder zu 100 Prozent auf „on“ Modus, allerdings auch mit all den negativen Nebengeräuschen, wie Lärmbeschwerden und Drogentoten. Dazu kommt, dass es kaum noch open air Locations gibt und viele Inselbewohner nach den zwei beschaulichen Pandemiejahren einfach ihre Ruhe wollen. Das führte zu diversen Schließungen und Reglementierungen und noch mehr Gedränge in den umsatzstarken Sommermonaten. Viele echte Musikliebhaber machen aber längst einen großen Bogen um die Insel, denn die Kommerzialisierung der einstigen Undergroundmarke „Techno“ ist nicht mehr aufzuhalten. Wer auf das Platzen der Blase wartet, der wird wohl noch sehr lange warten müssen...</p>  <p><b>INSELFEELING</b></p>  <p>In Wien hat der Sommer das Clubleben im Griff. Die Donauinsel lockt mit all ihren Locations die Tänzer ins Freie, auch das Porto Pollo und das Himmel und Wasser werben wieder um Kunden. Wirklich laut sein darf man zwar nirgends, aber daran haben sich die Leute offenbar gewöhnt. Dazu gesellen sich nun auch wieder viele Kundgebungen, wie ZwideMu oder Bay of Hooba, die wir hier schon thematisiert haben. Draußen gratis zu raven ist im Sommer unschlagbar, ab und an auch noch immer als Schnitzeljagd getarnt, denn das Magistrat muss nicht immer alles wissen.</p>  <p><b>NU-DISCO WIE?</b></p>  <p>Habt Ihr auch das Gefühl, dass die Musik 2022 nicht gerade besser geworden ist. Ich würde mit der gequälten Erfahrung des gehörten Wiens Community grob in drei Gruppen einteilen:</p><ul><li>Raver:innen kann es nicht hart genug sein, egal ob Psy, DnB oder Techno jenseits der 150 Bpm, es muss knallen. Die Qualität ist dabei völlig egal, es geht um Blitze und Donner - auch im Kopf. </li> <li>„Liebe“ Fraktion: Alles soll nett und angenehm sein. Blumen, Deko und Gesichtsbemalungen, dazu einfühlsamer melodischer Sound. Am besten barfuß tagsüber genießbar. Man will Frieden und Liebe in diesen stürmischen Zeiten.</li> <li>Die Mitsinger oder „Stimmungs“menschen: Entweder ich täusche mich, oder es kommt ein riesiger Retrotrend auf uns zu. Gefühlt sämtliche Hits meiner Kindheit aus den Siebzigern und Achtzigern finden sich derzeit in unendlich vielen neuen Remixen und Reworks, welche auch bei an sich nicht so kommerziellen Partyformaten aus den Boxen knallen. Britney Spears auf Acid? Geht auch. Wir nehmen im Moment alles, was „Spaß“ macht. Mir altem Sack aus der Generation X tut das weh, denn die Qualität der Dj Sets lässt kontinuierlich nach bzw. beschränkt sich auf 2 Stunden auf derselben Geschwindigkeit oder auf aneinandergereihte Abba und Co Reworks. Und das heißt dann „Nu Disco“ - oder so ähnlich.</li> </ul><p>Und der Tiefpunkt aller je gehörten Sommerhits, das aus dem Höllenschlund entstiegene „Layla“ passt genau in diese Entwicklung der Nicht-Entwicklung. Aber wen wundert es? Bekannte Djs sind ununterbrochen auf Tour und sehen ihr Tonstudio im Sommer nie von innen. Und jene, die verkrampft seit der Pandemie zu Hause sitzen und „fokussiert“ ständig neue Ep's auf den kleinen Markt werfen, bleiben ohne eine gekonnt genutzte Marketingmaschine fast völlig ungehört und in ihrer kleinen Nische versteckt, obwohl das Talent zu weit mehr reichen würde.</p>  <p><b>BACKFLASH</b></p>  <p>Da wurde es wieder einmal Zeit, in die Vergangenheit zu blicken und (vermeintlich?) besserer Zeiten zu gedenken. Die Neunziger und das Entstehen der Clubs und der Clubkultur haben für uns, die es noch erleben durften, etwas Magisches. Die Meierei etwa war eine solche Location, oder das Roxy in den frühen Neunzigern. Man hatte noch keine sozialen Medien und musste nicht ständig 100 Mal posten, es reichte noch Mundpropaganda. Die Anlagen waren noch rau und digitale Feinjustierung war ein Fremdwort. Denn der Charme des „Clubs“ reichte, man konnte diese Musik auch sonst nirgendwo hören, es sei denn man gab ein Vermögen für Platten aus.</p>  <p><b>VOM CASINO BAUMGARTEN IN DIE PRST</b></p>  <p>ist mein heutiger Studiogast diesen Weg durch drei Jahrzehnte mitgegangen. Als Gründer von Sunshine Enterprises begannen er und sein Partner Matthias Kamp dereinst eine Acid Jazz und Allerlei Clubreihe im 14. Hieb, es folgte der legendäre Werdegang: Meierei, Babenberger Passage, Albertina Passage. Und führte ihn nun in einer lustigen, weil durchaus kontroversiellen Konstellation als Geschäftsführer in den Club PRST- ausgeschrieben Praterstrasse, aber ausschreiben muss man heutzutage nichts mehr. Heinz Tronigger, oder DER Heinzi gilt als Original, wie es sie kaum noch in der Szene gibt: Laut, lustig, gschaftig und umtriebig- mit einem weichen Kern und nie um einen guten Spruch verlegen. Er hat wahrlich schon viel in dieser Stadt gesehen und erlebt. Er hat es auch ersessen quasi. Vom legendären Kellerbüro in Wiens Studio 54, der Meierei über das berühmte Rosenzimmer der Passage in die Zigarrenlounge der Albertina. Und natürlich gibt es auch in der PRST ein Hinterzimmer - e klar.</p>  <p>        </p>  <p>Mehr hört Ihr, wenn Ihr hört - es wird legendär!</p>  <p><img src="https://superfly.fm/images/Rudis_Kopf.png" style="width:50%"></img></p>  <p style="text-align:justify"><b>Im Gespräch mit Crazy Sonic:</b></p>  <p style="text-align:justify">HEINZ TRONIGGER</p>  <p style="text-align:justify"><img src="https://superfly.fm/images/heinzi.jpg" style="width:25%"></img></p>  <p style="text-align:justify">Heinz Tronigger - Clubbesitzer, Dj und Musikproduzent</p>  <p style="text-align:justify"><a href="https://www.instagram.com/prst.club/?hl=de">https://www.instagram.com/prst.club/?hl=de</a><a href="https://www.instagram.com/prst.club/?hl=de"></a></p>  <p><a href="https://de-de.facebook.com/praterstrasse.wien/">https://de-de.facebook.com/praterstrasse.wien/</a></p>]]></content:encoded>
                                <pubDate>Thu, 04 Aug 2022 05:00:00 +0000</pubDate>
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            <title>Club Kultur #060 | „Manchmal wird es mir halt zu viel“</title>
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                <itunes:summary>Der Autor im Gespräch mit Kristof Grandits über seine vielen „Techno...“ Projekte und dazu auch ein kurzes Statement von Benny Fleischhacker über die Entwicklung der „Draussen“ Location. (superfly.fm)</itunes:summary>
                                    	<content:encoded><![CDATA[<p><b>Club Kultur | FOLGE #060</b></p>  <p><i>„Manchmal wird es mir halt zu viel“</i></p>  <p><b>HUNDSTAGE</b></p>  <p>Es ist heiß, viel zu heiß. Der Autor fährt mit der Hitzewelle durch Europa und bringt sich auch wieder brav mit nach Wien. Alles stöhnt und schwitzt. Dass schon lange nichts mehr so ist wie es sein soll mit dem Wetter wissen wir längst. Die Wiener zieht es bei diesen Temperaturen logischerweise nach draußen, wo immer es geht, sucht man Events im Freien. Technocafe, Vienna City Beach Club, Usus am Wasser, Himmel und Wasser und sogar das Porto Pollo erleben ihre besten Tage im Jahr - und das wohl auch noch für einige Wochen. Mit Benny Fleischhacker hab ich vor einiger Zeit schon kurz die Entwicklung der „Draussen“ Location kurz umrissen. Läuft alles rund und zur Zufriedenheit. Mehr gibt es im Podcast.</p>  <p><b>CLUB COMMISSION: MARTINA BRUNNER BLEIBT IM AMT</b></p>  <p>Die Würfel die Vienna Club Commission betreffend sind nun endlich endgültig gefallen. Für fünf Jahre wird Martina Brunner und ihr Team, das nicht mehr dasselbe ist wie in der Pilotphase, nun die Agenden der Vienna Club Commission übernehmen. Die Jury entschied sich für das Angebot ihres „Vereins für die Zukunft des Nachtlebens in Wien“, in dem Brunner gemeinsam mit Thomas Heher der die kaufmännischen Agenden übernehmen wird, als Doppelspitze fungieren wird. Das VCC Pilotprojekt hat soeben für 5 Jahre seine Nachfolgerin gefunden, Brunner war ja schon Teil eben dieses Teams gewesen, ich hatte ja öfter darüber berichtet. Mit Thomas Heher hat sie sich einen sehr erfahrenen Eventmanager (Waves, Electrci Spring) und Gründer des Musikmagazins The Gap in ihr Team geholt. 1,2 Millionen Euro werden hierfür von der Stadt zur Verfügung gestellt, die auf unterschiedliche Geschäftsgruppen (Wirtschaft, Kultur und Bildung) aufgeteilt werden sollen. Brunner kann jetzt auf ihren Erfahrungen und bereits bestehende Strukturen aufbauen.</p>  <p><b>TECHNO AM...</b></p>  <p>Dass das Wort Techno in einer Veranstaltung für die Bewerbung oft von Vorteil sein kann, haben wir schon diskutiert. Für die einen zu plakativ, für die anderen ein logischer Schritt, um Aufmerksamkeit zu kreieren. Einer, der mit Techno am See in Kärnten schon für Furore sorgte und nun in Wien mitmischt, ist heute ebenfalls zu Gast im Podcast. Kristof Grandits gründete ja schon im Vorjahr die Plattform Techno Vienna, stand hinter dem Techno Picknick und nun auch hinter Techno am Wasser. Dass es jetzt das beliebte Techno am See am Millstätter See dieses Jahr doch nicht geben wird, ist ein kleiner Wermutstropfen. Im Podcast erklärt Grandits die Gründe dafür und warum und weshalb er ab und an gerne in den sozialen Medien seiner Gemütslage freien Lauf lässt. Mehr hört Ihr, wenn Ihr hört.</p>  <p>  </p>  <p style="text-align:justify">Die nächste Ausgabe gibt es wie gewohnt in zwei Wochen, am 04. August 2022.</p>  <p style="text-align:justify"><img src="https://superfly.fm/images/Rudis_Kopf.png" style="width:50%"></img></p>  <p style="text-align:justify"><b>Im Gespräch mit Crazy Sonic:</b></p>  <p style="text-align:justify">KRISTOF GRANDITS</p>  <p style="text-align:justify"><img src="https://superfly.fm/images/288862692_150845967525195_9201225526936667543_n.jpg" style="width:25%"></img> <img src="https://superfly.fm/images/benedikt.jpg" style="width:25%"></img></p>  <p style="text-align:justify">Kristof Grandits - Veranstalter und DJ &amp; Benedikt Fleischhacker - Veranstalter</p>  <p><a href="https://www.instagram.com/granditsios/">https://www.instagram.com/granditsios/</a></p>  <p><a href="https://www.instagram.com/technovienna/">https://www.instagram.com/technovienna/</a></p>  <p><a href="https://www.instagram.com/technoamsee/">https://www.instagram.com/technoamsee/</a></p>  <p style="text-align:justify"></p>]]></content:encoded>
                                <pubDate>Thu, 21 Jul 2022 05:00:00 +0000</pubDate>
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            <title>Club Kultur #059 | &quot;Unser Publikum gibt wenigstens nur sein Geld aus - und nicht das der Eltern&quot;</title>
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    	    	                            <description>Rudi Wrany im Gespräch mit dem LOFT Mitbetreiber Mike Tscholl über den Club am Gürtel, der sich in keine Schublade einsperren lassen und keine Hochpreispolitik betreiben möchte. Über die Sommerpause, den Umbau und die neue Anlage, kuratiert von Wolfgang Sauter. (superfly.fm)</description>
                <itunes:summary>Rudi Wrany im Gespräch mit dem LOFT Mitbetreiber Mike Tscholl über den Club am Gürtel, der sich in keine Schublade einsperren lassen und keine Hochpreispolitik betreiben möchte. Über die Sommerpause, den Umbau und die neue Anlage, kuratiert von Wolfgang Sauter. (superfly.fm)</itunes:summary>
                                    	<content:encoded><![CDATA[<p><b>Club Kultur | FOLGE #059</b></p>  <p><i>„Unser Publikum gibt wenigstens nur sein Geld aus - und nicht das der Eltern"</i></p>  <p><b>SOMMERPAUSEN</b></p>  <p>...hatten bei uns bisher keine große Tradition im Sommer. Das O macht diesmal eine Ausnahme und schließt nun bis August seine Pforten. An den Freitagen geben sich dort ja bekanntlich die großen Dj Namen die Ehre und das wird wohl auch im Herbst so sein- die Frage ist, wie oft man dann im Kreis buchen muss. Fisher, Klangkarussel oder Deborah de Luca füllen den großen Club an, andere Acts hingegen tun sich noch etwas schwerer. Aber die Saisonen sind kurz und ständig unterbrochen, die stringente Linie muss noch gefunden werden.</p>  <p><b>CLUB COMMISSION</b></p>  <p>Gespannt warten wir auf die Entscheidung, wer nun die Club Commission leiten wird. Spätestens in 2 Wochen sollte alles unter Dach und Fach sein, dann werdet Ihr auch hier mehr darüber erfahren. Es gilt jedenfalls, sich erneut neu zu strukturieren und die Weichen für eine schwierige Epoche zu stellen, denn einfacher wird das Clubleben nicht-, auch wenn wir in die Zukunft blicken. Alles wird teurer, und die Reserven schmelzen dahin - außer bei den Rich Kids.</p>  <p><b>WUNSCHKONZERT</b></p>  <p>Österreich bräuchte endlich ein großes Musikfestival mit elektronischem Schwerpunkt. Klar, es gibt das Electric Love in Salzburg, welches auch eine Stage mit Charlotte De Witte und Artbat präsentiert - neben unzähligen früheren EDM, Pop und Trance Acts. Aber muss das das einzige Aushängeschild des Landes neben dem Springfestival in Graz sein? Hyperreality versank in der Nerdblase, das gute alte UAF gibt es nur mehr in Erinnerungen und auch sonstige Ideen blieben Schäume. In Deutschland, Italien, England oder den Niederlanden gibt es beinahe jede Woche große Events, die Festivalcharakter haben, bei uns scheitern ambitionierte Projekte zumeist nach spätestens zwei Jahren. Vieles „braucht“ die Stadt einfach nicht, wie man des Öfteren aus den Mündern der Bezirkspolitiker hört. Aber was „braucht“ man schon außer seine heilige Ruhe?</p>  <p><b>EIN LOFT AM GÜRTEL</b></p>  <p>Mein heutiger Studiogast kommt aus Tirol und betreibt schon seit einiger Zeit, genau seit 2009, den Club The Loft. Sein Name ist Mike Tscholl und der sympathische Smartphone Verweigerer gilt als bodenständiger, geradliniger und äußerst hilfsbereiter Kollege seiner Zunft. Das Lokal am Wiener Gürtel bietet Unterhaltung auf mehreren Ebenen, im Café, an der Bar oder im Keller, wo es seit dem letzten Umbau eine neue Anlage zu bestaunen gibt. Nun geht der Club in die Sommerpause und öffnet wieder mit dem Gürtel Night Walk Ende August. Was tut sich so am Gürtel? Wofür steht das Loft? Und werden nun wieder viele arrivierte Elektronikveranstalter im Loft heimisch, dank dem neuen Soundsystem? Die Kollegen Disaszt und Gerald VdH werden es schon einmal, weitere werden folgen...Mehr hört Ihr, wenn Ihr hört.</p>  <p>    </p>  <p style="text-align:justify">Die nächste Ausgabe gibt es wie gewohnt in zwei Wochen, am 21. Juli 2022.</p>  <p style="text-align:justify"><img src="https://superfly.fm/images/Rudis_Kopf.png" style="width:50%"></img></p>  <p style="text-align:justify"><b>Im Gespräch mit Crazy Sonic:</b></p>  <p style="text-align:justify">MIKE TSCHOLL</p>  <p><img src="https://superfly.fm/images/Screen_Shot_2022-07-06_at_16.19.59_copy.png" style="width:25%"></img></p>  <p style="text-align:justify">Mike Tscholl - LOFT Mitbetreiber</p>  <p><a href="https://www.theloft.at/">https://www.theloft.at/</a></p>  <p><a href="https://www.instagram.com/theloftvienna/">https://www.instagram.com/theloftvienna/</a></p>  <p><a href="https://www.facebook.com/TheLoftViennaPage">https://www.facebook.com/TheLoftViennaPage</a></p>]]></content:encoded>
                                <pubDate>Thu, 07 Jul 2022 05:00:00 +0000</pubDate>
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            <title>Club Kultur #058 | „Mit Headliner werben möchten wir nicht....&quot;</title>
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    	    	                            <description>Rudi Wrany im Gespräch mit den Initiatoren von Wunderwandel und Rudolfstanz, Clemens Sengwein und Kamila Reti über das kleine Festival, das damit wirbt, ein wenig anders zu sein. (superfly.fm)</description>
                <itunes:summary>Rudi Wrany im Gespräch mit den Initiatoren von Wunderwandel und Rudolfstanz, Clemens Sengwein und Kamila Reti über das kleine Festival, das damit wirbt, ein wenig anders zu sein. (superfly.fm)</itunes:summary>
                                    	<content:encoded><![CDATA[<p><b>Club Kultur | FOLGE #058</b></p>  <p><i>„Mit Headliner werben möchten wir nicht...."</i></p>  <p>-  Feiern am Strand- Albanien, ein Wunderwandel und die Blockchain</p>  <p><b>ERWISCHT</b></p>  <p>Die Hoffnung, dass wir einen ruhigen, coronafreien Sommer erleben dürfen, zerstreut sich zusehends, die Sommerwelle hat uns voll erfasst, ich selbst durfte auch ein Zwangspäuschen machen, was angesichts der Hitze auf wenig Verständnis und Freude stieß. Noch weniger Verständnis habe ich allerdings für diejenigen, die sich mit Händen und Füßen gegen alles wehren, was der Eindämmung der Virusverbreitung dient. Fast schon ängstlich blicke ich in Richtung Herbst. Lösungsansätze? Die Clubs sollten selbstständig Sicherheitskonzepte entwerfen und die Leute animieren, getestet zu kommen (siehe Donauinselfest), um neuerliche Einschränkungen zu vermeiden...aber ich befürchte, dass mittlerweile die Fronten derart verhärtet sind, dass schon der kleinste in diese Richtung gehende Versuch in die nächste ermüdende Diskussion mündet über Freiheit gespickt mit den üblichen verdächtigen Totschlagargumenten.</p>  <p><b>SOMMER, INSTA UND TROMPETEN</b></p>  <p>Die Großstadt hat im Sommer viel zu bieten, Outdoorevents boomen, in den Clubs gibt sich ein bekannter Dj nach dem anderen die Ehre. Allerdings ist eindeutig auszumachen, dass gewisse Acts, die eigentlich Legendenstatus besitzen sollten, in die Jahre gekommen sind und den Draht zu den teilweise sehr jungen Feiernden verloren haben. Dafür gehen jene durch die Decke, die auch abseits der Musik besonders kreativen Content produzieren: Partiboi 69 etwa oder die vielen jungen Damen, die nun die Lineups der unzähligen Musikfestivals füllen. Arriviere Musikproduzenten versinken oft in einem Meer an Beliebigkeit, während andererseits Hochglanzauftritte auf Yachten oder vor Zehntausenden Menschen die Bekanntheitsgrade in lichte Höhen schnellen lassen. Man kann darüber lamentieren oder es als neue Entwicklung akzeptieren, es ändert nichts daran, dass die große Wachablöse auch im internationalen Dj Business rascher vonstattengeht, als manchen lieb ist. Nur der ständig grantige Solomun füllt noch immer unseren Newsfeed...</p>  <p><b>EMPFEHLUNG</b></p>  <p>Wenn ein Kollege etwas Substanzielles macht, dann möchte ich ihn gern weiterempfehlen. Gerald VdH produziert seit kurzem den schwulen Podcast „Warme Brüder“gemeinsam mit Gregor Schmidinger, in dem es sowohl politisch und provokant hergehen darf als auch über ernste Themen gesprochen und philosophiert wird: Wirklich widerlich sind etwa die steigenden tätlichen Angriffe auf LGBTIQ+ Jugendliche nach den letzten Großevents im Pridemonat, etwa in Linz, wo es rund um die Linzpride zu Angriffen auf eine Gruppe junger Teilnehmen rund um eine Fastfood-Filiale gekommen war, ohne dass hier helfend eingegriffen wurde. Das Thema Akzeptanz muss bei uns noch nachsitzen, passend zum nahenden Schulschluss.</p>  <p><b>WUNDERWANDEL</b></p>  <p>Auf der Suche nach spannenden Gästen wurde ich diesmal bei Clemens Sengwein und Kamila Reti fündig. Die beiden sind die Mitbegründer des Wunderwandel-Kollektives und veranstalten zum zweiten Mal ein festivalähnliches Event mit strengem Nachhaltigkeitsbezug in Albanien vom 14. bis 19. September. Geworben wird mit tollem Essen, einer Insel, wunderschöner Landschaft und einem kreativen Mülltrennungskonzept, dazu wirbt man damit, dass die Blockchain Technologie mithilft, die ambitionierten sozialen Ziele zu erreichen. Und das ganz ohne große, angefütterte Headliner.</p>  <p>Mehr unter <a href="http://www.wunderwandel.org">www.wunderwandel.org</a></p>  <p>    </p>  <p style="text-align:justify">Aufgrund der letzten krankheitsbedingten Verschiebung gibt es die nächste Ausgabe in einer Woche, am 07. Juli 2022.</p>  <p style="text-align:justify"><img src="https://superfly.fm/images/Rudis_Kopf.png" style="width:50%"></img></p>  <p style="text-align:justify"><b>Im Gespräch mit Crazy Sonic:</b></p>  <p style="text-align:justify"><b>CLEMENS SENGWEIN &amp; KAMILA RETI</b></p>  <p><img src="https://superfly.fm/images/IMG_6627.jpg" style="width:25%"></img><b></b></p>  <p style="text-align:justify">Clemens Sengwein und Kamila Reti - Veranstalter</p>  <p style="text-align:justify"><b></b></p>  <p style="text-align:justify"><a href="http://www.wunderwandel.org/">www.wunderwandel.org</a></p>  <p><a href="https://www.instagram.com/ww_wunderwandel/">https://www.instagram.com/ww_wunderwandel/</a><a href="http://www.wunderwandel.org/"></a></p>  <p><a href="https://www.facebook.com/WunderWandelWien">https://www.facebook.com/WunderWandelWien</a></p>]]></content:encoded>
                                <pubDate>Thu, 30 Jun 2022 08:00:00 +0000</pubDate>
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            <title>Club Kultur #057 | &quot;Im Einklang mit der Natur raven&quot;</title>
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                <itunes:summary>Rudi Wrany im Gespräch mit Timo Muliar und Adrian Thomasberger über das ambitionierte neue Projekt Techno am Berg, das Feiern in der Natur an ungewöhnlichen Orten in den Fokus stellt. (superfly.fm)</itunes:summary>
                                    	<content:encoded><![CDATA[<p><b>Club Kultur | FOLGE #057</b></p>  <p><i>"Im Einklang mit der Natur raven"</i></p>  <p><b>PFINGSSTAU</b></p>  <p>An Pfingsten, wie unsere deutschen Freunde sagen, war der Stau aus Wien lang und die Angst vor leeren Clubs groß. Umso überraschender dann, dass doch auch noch immer viel Publikum das Tanzbein schwang. Allerdings fällt eines auf: Die Crowd wird immer jünger. Ist man nicht, so wie ich, ab und an noch in Events involviert, so kennt man auf Events keinen Menschen mehr. Es gibt natürlich noch die eine oder andere Bubble, die sich ab und an hier und da trifft, siehe etwa Lighthouse Festival, aber als Ü40 man entweder die Möglichkeit zu einem der vielen „Thirty Dancing“ Kopien zu gehen und Schunkelmusik zu hören, oder in Clubs für einen Zivilpolizisten gehalten zu werden. Pest oder Cholera. Überhaupt erscheint es mir immer seltsam, dass „Studenten“ oder „ältere“ Semester prinzipiell nur schlechte bzw. kommerzielle Musik vorgesetzt bekommen. Da bleiben natürlich lieber viele daheim. Eine Ausnahme bildet hier das monatliche Alt Ravertreffen am Vienna City Beach Club etwa, wo man noch auf viele bekannte Gesichter von früher trifft. Aber eine Blase paar sich ungern mit der anderen.</p>  <p><b>BUNTE WOCHE</b></p>  <p>In Wien herrscht diese Woche wieder buntes Treiben, die sogenannte Pride Woche wirbt für Toleranz, am Samstag verwandelt sich der Ring in eine riesige Partyzone. Ein schönes Highlight in diesen seltsamen Zeiten, geprägt von Nationalismus, Hass, Krieg, Inflation und Pandemie. Die ist übrigens auch noch nicht vorbei, und darum hört Ihr auch eine kurze Empfehlung der Bundesregierung für den Herbst, die ich gerne übernehme. Ich will dann nicht wieder dieses Jammern und Lamentieren hören, wenn es wieder zu Einschränkungen kommen sollte. Keiner will es je wieder hören, aber von selber wird das Virus einfach nicht verschwinden. Helfen wir alle mit, dann stehen wir nicht wieder vor verschlossenen Clubtüren.</p>  <p><b>NACHHALTIGES RAVEN</b></p>  <p>Wie ich ja schon in den vergangenen Wochen oft erwähnt hatte, lieben die Leute Open Air Events an ungewöhnlichen Orten. Das zeigen die Erfolge von KSOT oder den „Draußen“ Events. Seit einiger Zeit gibt es in der wärmeren Saison ein weiteres Highlight für Fans von Parties an „schönen“ Orten, nämlich „Techno am Berg. Dahinter stehen 5 Menschen, von denen ich 2 zu mir ins Studio geladen habe, nämlich die Djs Timotheos und Thomas Berger. Feiern muss nicht immer völliges Chaos und grantige Nachbarn bedeuten. Das will das Team mit seinem Projekt mit dem zugegeben etwas plakativen Namen beweisen. Man kann auch nachhaltig Feiern, Müll vermeiden und sportlich auf die Almhütte zur Party wandern. Oder in den Weinberg…Mehr hört Ihr, wenn Ihr hört.</p>  <p>Alle älteren Podcastfolgen sind im übrigen noch nachzuhören. Und ich freue mich, während der Sommermonate einige bekannte Gesichter am Mittwoch am Vienna City Beach Club begrüßen zu dürfen. Ein bisschen „Crazy“ sind wir doch alle. Schickt mir eure persönliche Meinung, Anmerkungen, Inputs oder Themenvorschläge an schicken.</p>  <p>    </p>  <p style="text-align:justify">Die nächste Ausgabe gibt's in zwei Wochen, am 23. Juni 2022.</p>  <p style="text-align:justify"><img src="https://superfly.fm/images/Rudis_Kopf.png" style="width:50%"></img></p>Im Gespräch mit Crazy Sonic:<p style="text-align:justify"><b>TIMO MULIAR &amp; ADRIAN THOMASBERGER</b></p>  <p style="text-align:justify"><img src="https://superfly.fm/images/1.jpg" style="width:25%"></img> <img src="https://superfly.fm/images/2.jpg" style="width:25%"></img><b></b></p>  <p style="text-align:justify">Timo Muliar und Adrian Thomasberger, Techno am Berg - Veranstalter und Dj's</p>  <p><i></i></p>  <p style="text-align:justify"><a href="https://www.technoamberg.at/">https://www.technoamberg.at/</a></p>  <p><a href="https://www.instagram.com/technoamberg/">https://www.instagram.com/technoamberg/</a><a href="https://www.technoamberg.at/"></a></p>  <p><a href="https://www.facebook.com/Techno-am-Berg-104167818132065">https://www.facebook.com/Techno-am-Berg-104167818132065</a></p>]]></content:encoded>
                                <pubDate>Thu, 09 Jun 2022 12:00:00 +0000</pubDate>
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            		<itunes:author>Radio Superfly</itunes:author>
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            <title>Club Kultur #056 | &quot;Auch wir sind Teil der Clubkultur...&quot;</title>
			<itunes:title>Club Kultur #056 | &quot;Auch wir sind Teil der Clubkultur...&quot;</itunes:title>
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                <itunes:summary>Rudi Wrany im Gespräch mit dem Gastronom der Heldenbar und Freiluft Paul Rittenauer über die Anfänge im Clubbing Business in den Sektkellern Döblings und die Schwierigkeiten im Jahr 2022. (superfly.fm)</itunes:summary>
                                    	<content:encoded><![CDATA[<p><b>Club Kultur | FOLGE #056</b></p>  <p><i>"Auch wir sind Teil der Clubkultur..."</i></p>  <p><b>FESTIVAL</b></p>  <p>Wiens Lineups gleichen im Moment einem Festival. Von 20.5 bis 27.5. spielten folgende Acts in der Stadt: Dubfire, Boys Noize, Ben Klock, Dave Clarke, Re.You &amp; Santé,Patrice Bäumel, Oberst &amp; Buchner, Moonbootica, Kollektiv Turmstraße, Kölsch und unzählige weitere heimische Djs. Dazu findet gerade das Lighthouse Festival statt und ganz nebenbei ist noch langes Wochenende. Dazu gesellt sich nun das Phänomen, dass die Leute erst im letzten Abdruck Tickets kaufen, und so viele Veranstalter lange zittern lassen. Manche zittern dann die ganze Nacht weiter, weil zu wenige Leute erscheinen, denn für alle geht es sich natürlich nie aus. Hilft dieses Overbooking der Szene oder schadet es eher, das wäre ein gutes Thema.</p>  <p><b>FRISCHLUFT</b></p>  <p>dass die Leute am liebsten draußen feiern, habe ich hier schon thematisiert. Egal ob kleine Bar, Innenhof oder Outdoor Club- nach der endlosen Ödnis der Coronajahre will alles ins Freie. Locations mit guten Konzepten boomen da, siehe Kleinod oder die Dauerbrenner Volksgarten und Co. Mein heutiger Gast Paul Rittenauer ist schon sehr lange im Business und hat schon viele Projekte und Eventlocations betreut. Alles begann im eher schicken Club Hochriegl, führte über die Residenz Zögernitz und den Erste Bank Campus zur Heldenbar und das Palais Freiluft im Garten des Palais Auersperg.</p>  <p><b>DIE ANDERE SEITE DER CLUBKULTUR</b></p>  <p>gut möglich, dass einige sich nicht daran erinnern können - aber natürlich ist auch das Clubkultur. Halt eine andere, mit anderem Fokus. Wo der eine Club einen       10 000 Euro teuren Dj braucht, reicht woanders ein findiges Werbekonzept. Im Herzen Wiens, an der Heldenbar durften sogar während der Pandemie einige Events im kurzen Sommer der Freiheit 2020 stattfinden. Bekannte Brands wie KSOT, das Techno Cafe und andere versuchten dort, die Pandemie kurz vergessen zu machen. Ob und wie lange es die Location noch geben wird und welche Pläne der umtriebige Gastronom noch hat, hört Ihr, wenn Ihr hört....</p>  <p style="text-align:justify">Schickt mir eure persönliche Meinung, Anmerkungen, Inputs oder Themenvorschläge an <a>podcast@superfly.fm</a> schicken.</p>  <p style="text-align:justify">Die nächste Ausgabe gibt's in zwei Wochen, am 09. Juni 2022.</p>  <p style="text-align:justify"><img src="https://superfly.fm/images/Rudis_Kopf.png" style="width:50%"></img></p>  <p style="text-align:justify"><b>IM GESPRÄCH MIT CRAZY SONIC</b></p>  <p style="text-align:justify">PAUL RITTENAUER</p>  <p style="text-align:justify"><img src="https://superfly.fm/images/csm_Heldenbar2__c_SebastianStahlschmidt_bc0b40be81.jpg" style="width:25%"></img></p>  <p style="text-align:justify">Paul Rittenauer, Gastronom</p>  <p style="text-align:justify"><a href="https://www.facebook.com/heldenbar.wien/">https://www.facebook.com/heldenbar.wien/</a></p>]]></content:encoded>
                                <pubDate>Thu, 26 May 2022 05:00:00 +0000</pubDate>
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            		<itunes:author>Radio Superfly</itunes:author>
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            <title>Club Kultur #055 | &quot;Einmal bei der Gloriette tanzen wäre natürlich was...&quot;</title>
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                <itunes:summary>Rudi Wrany im Gespräch mit dem Macher Leon de Castillo über Open Air Raves in Wien, das Projekt ZwideMu, weitere politische Events und die Schwierigkeiten und Hürden, Freiräume und open spaces zu gewinnen. (superfly.fm)</itunes:summary>
                                    	<content:encoded><![CDATA[<p><b>Club Kultur | FOLGE #055</b></p>  <p><i>"Einmal bei der Gloriette tanzen wäre natürlich was..."</i></p>  <p><b>KNAUTSCHZONE</b></p>  <p>Der Sommer naht, die ersten Open Air Events gingen über die Bühne, vor allem rund um den 1. Mai eröffneten so ziemlich alle Venues, die eine Genehmigung dafür haben, wie Usus am Wasser, das Himmel und Wasser, welches nun auch wieder mitmischt, der Vienna City Beach Club, der Volksgarten Pavillon und der Säulenhalle. Wie immer im Mai gibt es das Techno Cafe, diverse Pizzaparties und sonstige schöne Stadtgärten, mit oder ohne DJ-Beschallung. Andere, wie etwa Neni am Beach stellen das Dj Programm hingegen ein und forcieren den Restaurantbetrieb. Open Airs also wohin man blickt, selbst am Boomer Medium Facebook gibt es hierfür Akzeptanz und Tausende Zusagen. Endgültig los geht es im Draußen (siehe vorletzter Podcast) am 14. Mai, nachdem auch hier zweimal verschoben werden musste, mit der Erstausgabe des KSOT an dieser Location im 23. Bezirk. Nicht unbedingt zur Freude der anderen, die sich ihre Events auch ans selbe Wochenende gelegt hatten - das klassische Wiener Überangebot schlägt wieder zu. Des einen Freud, des anderen Leid...</p>  <p><b>ZUSAMMENHALT</b></p>  <p>der einst oft so gern beschworene Zusammenhalt der Wiener Szene ist ohnehin einer ökonomischen Umorientierung gewichen. Wer kann, der macht - wenn man die Ressourcen dazu hat. Die Sommer sind kurz, Regen verdirbt allzu oft die Show und die großen Clubs zeigen das ja seit Jahren schon vor. Kaum wieder geöffnet, wurde wieder eingekauft, was das Zeug hält. Die Masse an Wiener Acts, Djs und Künstlern spielt in diesem Kreislauf ohnehin nur die zweite Geige, was bei den wenigen Open Airs allerdings anders ist. Dort braucht man keine Stars, es geht um den Spaß, das Tanzen unter freiem Himmel in netter Umgebung und weniger um Geld und Tische. Und so mag es vielleicht ein wenig oberlehrerhaft klingen, aber man sollte in der größeren Schlagzahl an Events auch etwas Positives sehen, es ist wieder leben in der Bude und an den Gewässern der Stadt.</p>  <p><b>FREIFLÄCHEN</b></p>  <p>sind in der Stadt ein rares Gut. Der öffentliche Raum ist seit jeher ein umstrittener Streitpunkt zwischen Politik und Jugend. Vor allem während der Pandemie wurde dies virulent, man sah die Jugendlichen und Isolierten ständig weiterziehen: vom Kanal zur Donauinsel, zum Karlsplatz und auch an andere Plätze. Wenn gefeiert wurde, gab es Krach, schlechte Presse und Auseinandersetzungen mit der Polizei. Awareness Teams waren die Folge und mittlerweile hat diese „wilde“ Partyszene sich wieder etwas beruhigt, aber viele wollen ihre Freiräume nicht einfach wieder so hergeben und wieder in ein kommerzielles Korsett zurück, wo man hohe Eintritte zahlen muss, um feiern zu dürfen. Überhaupt ist die Kluft zwischen der Erbjugend, die in den schicken Clubs ihr altes Geld oder ihre Kryptowährungen verputzt und denjenigen, die einfach nur eintauchen wollen in die Nacht, nicht aber in die Bling-Bling Gesellschaft größer geworden. Der „Umsatz“ muss passen, dann passt auch die Musik, oder?</p>  <p><b>NEUE WEGE IN ZWIDEMU</b></p>  <p>genau darüber haben sich Leon de Castillo und sein Team (Alkes Gavric als Booker) während der Pandemie viele Gedanken gemacht. Wo kann man geordnet feiern, ohne ständig als Ärgernis angesehen zu werden. Welche Hebel müssen da bewegt werden. Kann man Freiräume und öffentliche Plätze nicht von Zeit zu Zeit nutzen, wenn man auch politische Botschaften in die Events - auch Raves genannt - verpackt. Ja, meinte er, und bahnte sich durch den Dschungel des Rathauses und der zuständigen Politiker, Beamten und Kulturstättenverantwortlichen. Und es wurde einiges erreicht. Und einiges liegt noch vor uns. Der Networker Leon Castillo erzählt uns auch etwas über die Szene in seiner Heimat Mexiko und überhaupt: Mehr hört Ihr, wenn Ihr hört...</p>  <p style="text-align:justify">Schickt mir eure persönliche Meinung, Anmerkungen, Inputs oder Themenvorschläge an <a href="mailto:podcast@Superfly.fm">podcast@superfly.fm</a> schicken.</p>  <p>     </p>  <p style="text-align:justify">Die nächste Ausgabe gibt's in zwei Wochen, am 26. Mai 2022.</p>  <p style="text-align:justify"><img src="https://superfly.fm/images/Rudis_Kopf.png" style="width:50%"></img></p>  <p style="text-align:justify"><b>IM GESPRÄCH MIT CRAZY SONIC</b></p>  <p style="text-align:justify">LEON DE CASTILLO</p>  <p><img src="https://superfly.fm/images/leon.jpg" style="width:25%"></img></p>  <p style="text-align:justify">Leon de Castillo, Macher</p>  <p style="text-align:justify"><a href="https://www.facebook.com/zwidemu">https://www.facebook.com/zwidemu</a></p>  <p><a href="https://www.instagram.com/zwidemu/">https://www.instagram.com/zwidemu/</a></p>]]></content:encoded>
                                <pubDate>Thu, 12 May 2022 05:00:00 +0000</pubDate>
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            		<itunes:author>Radio Superfly</itunes:author>
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            <title>Club Kultur #054 | &quot;Am Schiff mal kommen...das Jahr der Bootsparties&quot;</title>
			<itunes:title>Club Kultur #054 | &quot;Am Schiff mal kommen...das Jahr der Bootsparties&quot;</itunes:title>
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                <itunes:summary>Rudi Wrany im Gespräch mit Dennis Bora über die ambitionierten Pläne, Bootsparties mit internationalem Lineup in Wien zu etablieren. Von „Crusin“ bis zum Sex Positive Ableger „Booty Call“ soll 2022 alles dabei sein. (superfly.fm)</itunes:summary>
                                    	<content:encoded><![CDATA[<p><b>Club Kultur | FOLGE #054</b></p>  <p><i>"Am Schiff mal kommen...das Jahr der Bootsparties"</i></p>  <p style="text-align:justify"><b>FLEX, WOHIN?</b></p>  <p>Die Veranstalter der Stadt fragen sich schon lange, welchen Weg nun das FLEX gehen will. Mit Kobosil und Dave Clark schlagen nun bei einer neuen Freitagsschiene namens „Club Nacht“ (wie lange hat man sich wohl ob dieses Namens die Gehirne zermartert?) immer wieder große Namen auf, die davor schon andere Clubs bespielten. Dazwischen dann wieder völlig random zusammengestellte lokale Lineups. Neues Soundsystem, neuer Booker, neuer Name - reicht das, um am stärksten Tag der Woche mit den anderen mitzuhalten und vor allem kostendeckend zu arbeiten? Interview will man mir keines geben: "Es sei alles zu schwierig, jeder arbeite dagegen" - hieß es von Booker Adrian P. - nun ja, so kann man es auch sehen. Freitag bliebt auf jeden Fall ein heiß umkämpfter Tag.</p>  <p style="text-align:justify"><b>20 JAHRE FLUC</b></p>  <p>Es ist nicht der lauteste und schrillste Club, aber einer mit beständiger Qualität. Das FLUC feiert dieser Tage sein 20-jähriges Bestehen. Wiens undergroundigste Unterführung darf auf ein bewegtes Dasein in Wiens Clubkultur zurückblicken - und natürlich auch in die Zukunft. Als Mensa einst Urheimat des Icke Micke vergrößerte sich der Club in den Nullerjahren kontinuierlich und führte fortan als FLUC und FLUC Wanne eine Art Doppelleben. Konzerte und große Events finden unter der Straße, kleinere Happenings oben statt. Egal ob Shirts off/Meat Market oder Heimlich, für Elektronikinteressierte gibt es immer wieder interessante Alternativen zu den arrivierten Großclubs, dazu jede Menge Konzerte. Zeit für einen Podcast: Im Mai wird es so weit sein - hier will man reden.</p>  <p style="text-align:justify"><b>VOLL FAHRT VORAUS</b></p>  <p>soll es dieses Jahr auf der Donau heißen. Nach den ersten Erfolgen von „Crusin“ auf der MS Stadt Wien im Jahr 2021 und diversen anderen erfolgreichen Formaten wie KSOT oder dem legendären Booty Call, bei dem nicht nur die Schweissperlen flossen, sondern auch andere Säfte in Wallung gerieten, werden 2022 weitere Bootsparties mit internationalem Lineup auf der Donau stattfinden. Egal ob auf der etwas offeneren MS Kaiserin Elisabeth oder der wetterfesten MS Stadt Wien, ab nun gibt es für das Wiener Publikum eine weitere Möglichkeit, Open Air und unter Tags auf einem Schiff zu tanzen. Was in Budapest und vielen anderen Städten schon längst klappt, soll nun auch in Wien fester Bestandteil der Sommerclubkultur werden. Unter dem Namen „Crusin“ beginnt dieses Wocheneden die erste große Ausfahrt. Fix sind bereits Bookings mit Jonas Saalbach (30.4.), Patrice Bäumel (26.5.),Karotte (25.6.), eine Meat Market Party (9.7.), Pleasurekraft (20.8.) und Ida Engberg im September, dazu gibt es viele weitere Events mit bekannten Brands und Crews. Circa 450 Plätze gibt es pro Sause, um 22 Uhr ist Feierabend, der Sound kommt von Void - klingt vielversprechend.</p>  <p style="text-align:justify"><b>KÄPTN DENNIS</b></p>  <p>Dennis Bora ist kein Unbekannter. Eine gefühlte Ewigkeit arbeitete er für die Agentur Warda, seit heuer ist er nun für die Abwicklung der Events auf den Schiffen zuständig. Was erwartet die Partywütigen hier genau, wie sind die Sicherheitsstandards und warum tauscht man erfolgreiche Werbeagentur mit dem Job so nah am Wasser? Mehr hört Ihr, wenn Ihr hört...und wer weiß, vielleicht gibt es bald auch eine Superfly Sause auf hohen Flußgewässern.</p>  <p style="text-align:justify">Schickt mir eure persönliche Meinung, Anmerkungen, Inputs oder Themenvorschläge an <a href="mailto:podcast@Superfly.fm">podcast@superfly.fm</a> schicken. Die nächste Ausgabe gibt's in zwei Wochen, am 12. Mai 2022.</p>  <p style="text-align:justify"><img src="https://superfly.fm/images/Rudis_Kopf.png" style="width:50%"></img></p>  <p style="text-align:justify"><b>IM GESPRÄCH MIT CRAZY SONIC</b></p>  <p>DENNIS BORA</p>  <p style="text-align:justify"><img src="https://superfly.fm/images/wardalivery-dennis-bora-warda-2020.jpg" style="width:25%"></img></p>  <p style="text-align:justify">Dennis Bora, Managing Director - MS Stadt Wien</p>  <p style="text-align:justify"><a href="https://msstadtwien.at/">https://msstadtwien.at/</a></p>  <p><a href="https://www.facebook.com/msstadtwien">https://www.facebook.com/msstadtwien</a><a href="https://msstadtwien.at/?gclid=Cj0KCQjw06OTBhC_ARIsAAU1yOXMShY1MvXsRIKtbZdXhwZ-EL32jX7IHo77ZAfZ7iie-0sy2tFeGjwaAvrOEALw_wcB"></a></p>  <p>  </p>  <p><i></i></p>]]></content:encoded>
                                <pubDate>Thu, 28 Apr 2022 05:00:00 +0000</pubDate>
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            		<itunes:author>Radio Superfly</itunes:author>
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            <title>Club Kultur #053 | &quot;Bald tanzen wir alle Draussen&quot;</title>
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                <itunes:summary>Rudi Wrany im Gespräch mit KSOT Mastermind Benedikt Fleischhacker über die neue Location „Draussen“, die nun endlich Fahrt aufnimmt und über seine großen Projekte KSOT und Co... (superfly.fm)</itunes:summary>
                                    	<content:encoded><![CDATA[<p><b>Club Kultur | FOLGE #053</b></p>  <p><i>"Bald tanzen wir alle Draussen"</i></p>  <p><b>OSTERFEUER</b></p>  <p>am traditionell eher schwachen Osterwochenende geben sich in Wien die Veranstalter und Clubs die Kante. Am Ostersonntag überbieten sich alle in Großevents und Extrazuckerl: freier Eintritt hier, gratis Drinks da, es wird spannend, denn meine Erfahrung zeigt mir: Ostern war noch nie das stärkste Wochenende im Jahr und die pandemiegeplagte Bevölkerung ist am Ende auch froh, wenn sie die Stadt verlassen kann. Warum sich nun alle wie verrückt um den Sonntag balgen - ein Rätsel.</p>  <p><b>BOOKINGFEUER</b></p>  <p>in Wien geht es zurzeit rund, ein starkes Wochenende jagt das nächste. Die Auswahl für die Leute war noch nie so groß, die Agenturen und Manager reiben sich die Hände: Die Gagen zwirbeln wieder nach oben und das freut die Haifische, weniger die Promoter und Clubs, die nun wieder kämpfen müssen, dass am Ende bei vollem Haus noch ein paar Euro übrig bleiben. Ich beziehe hier ganz klar Stellung: Das ist der falsche Weg, das ewige Namedropping rettet am Ende nur die, die es ohnehin immer schon dick hatten.</p>  <p><b>RAUCHZEICHEN</b></p>  <p>gibt es in Form von Neuigkeiten. Schon vor eineinhalb Jahren traf ich mich an derselben Stelle mit Benni Fleischhacker und Thomas Füssl, um über eine völlig neue Venue am Stadtrand von Wien zu plaudern. „Draussen“ heißt das Ding und es sollte endlich eine neue Open Air Location für Wien werden. Doch die weithin bekannten Gründe verhinderten dies. Nun, 2022, soll es endlich so weit sein. Einer Eröffnung in den nächsten Wochen steht nichts mehr im Wege. Ein 100 % sicheres Datum können wir nicht nennen, aber es soll im Mai 2022 ein erstes großes Rauchzeichen aus dem 23. Bezirk geben.</p>  <p><b>TANZ IN DEN MAI</b></p>  <p>Benni Fleischhacker ist ein umtriebiger, smarter Veranstalter der Generation 2.0.. Er selbst sieht sich schon als Boomer und Excel Freak, als Platten Digger und Trüffelnase in Sachen Locations für ungewöhnliche Events. Das hat ihm und der Marke "Kein Sonntag ohne Techno" den Erfolg der letzten Jahre gebracht. Der Brand gilt wohl als Ausrufezeichen und obwohl sich auch hier das Publikum geändert hat, verjüngt wie überall, ist es treu geblieben. Egal ob in der Arena, der Ottakringer Brauerei oder eben „Draussen“- die Leute werden auch ohne große Bookings kommen, weil es eben um die Marke geht und um das zu Erlebende. Daneben veranstaltete er auch schon einige Boilerroom Parties in Wien und hilft bei der Promotion des "Paradies Garten Festivals" im August in Bruck an der Leitha mit...Mehr hört Ihr, wenn Ihr hört...</p>  <p style="text-align:justify">Schickt mir eure persönliche Meinung, Anmerkungen, Inputs oder Themenvorschläge an <a href="mailto:podcast@Superfly.fm">podcast@superfly.fm</a> schicken.</p>  <p style="text-align:justify">Die nächste Ausgabe gibt's in zwei Wochen, am 28. April 2022.</p>  <p style="text-align:justify"><b></b></p>  <p style="text-align:justify"><img src="https://superfly.fm/images/Rudis_Kopf.png" style="width:50%"></img><b></b></p>  <p style="text-align:justify"><b>IM GESPRÄCH MIT CRAZY SONIC:</b></p>  <p style="text-align:justify">BENEDIKT FLEISCHHACKER</p>  <p style="text-align:justify"><img src="https://superfly.fm/images/bd.png" style="width:25%"></img></p>  <p style="text-align:justify">Benedikt Fleischhacker, Veranstalter</p>  <p style="text-align:justify"><a href="https://www.facebook.com/keinsonntagohnetechno/">https://www.facebook.com/keinsonntagohnetechno/</a></p>  <p><a href="https://www.instagram.com/keinsonntagohnetechno/?hl=de">https://www.instagram.com/keinsonntagohnetechno/?hl=de</a></p>]]></content:encoded>
                                <pubDate>Thu, 14 Apr 2022 05:00:00 +0000</pubDate>
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            		<itunes:author>Radio Superfly</itunes:author>
            	        </item>
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            <title>Club Kultur #052 | &quot;Unsere Schlange ist wenigstens keine Fakeschlange...&quot;</title>
			<itunes:title>Club Kultur #052 | &quot;Unsere Schlange ist wenigstens keine Fakeschlange...&quot;</itunes:title>
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                <itunes:summary>Rudi Wrany im Talk mit Ali Pasha, dem Eventmanager des Volksgartens seit 2006 über die Renovierung des Mainfloors, die programmatische Ausrichtung, Konkurrenz am Ring und die gute alte Zeit. (superfly.fm)</itunes:summary>
                                    	<content:encoded><![CDATA[<p><b>Club Kultur | FOLGE #052</b></p>  <p><i>"Unsere Schlange ist wenigstens keine Fakeschlange..."</i></p>  <p><i></i></p><b> VIRUS, BIST DU ENDLICH DURCH?</b><p>...fragen wir uns alle. Aber es dürfte wohl so sein - gefühlt jeder hatte Corona (außer ich) und nun gehen die Zahlen endlich rapide zurück. Auch wenn der Frühling wieder ein Päuschen einlegt, so rechnen gerade alle europaweit mit einem halbwegs normalen Sommer, in dem Corona nur mehr eine lästige Saisonseuche ist. Den Clubs trat ob des semiprofessionellen Maskenslaloms des Gesundheitsministeriums ohnehin kurz der Angstschweiß auf die Stirn, doch man darf gemäß Verordnung doch unmaskiert weitertanzen - in Wien - wenn man geimpft oder genesen ist. Bald können wir das Thema ohnehin nicht mehr hören und sehen, erinnern werden wir uns daran bis ans Ende unserer Tage...</p> <p><b>AUSGEHLUST wo bist Du? </b></p>  <p>Während sich weltweit die jungen Leute (vor Freude) in die Hose machen, ist die Generation Ü30 noch sehr lahm - oder nennen wir es vorsichtig. Man hat sich an die ruhigen Abende gewöhnt, sitzt lieber in den vielen neuen Bars und wartet noch zu. Das merkte man auch in den letzten Wochen, dazu begann nun wieder das Wettbuchen um die großen Acts. Gefragt sind aus meiner Sicht vielmehr Clubs mit Profil, Gesichtern und starker Stammcrowd. Wer dies alles hat, braucht keinen 10000 Euro Act. Doch leider haben die Ereignisse der letzten Jahre sehr vieles durcheinander gewürfelt und mittlerweile ist es fast schon ein zwanghaftes Narrativ, dass nur mehr die jungen Djs die Clubs füllen, können, egal wie viele Tracks sie erst am Stick haben und egal, wie lange sie erst „üben“. Das Thema Diversität ist dabei aber nicht gemeint- dass nun viel mehr Frauen in den Clubs performen, ist für mich eine der wenigen positiven und überfälligen Effekte des Clublebens 2.2-post Corona.</p> <p><b>GRAND DAME</b></p>  <p>wenn es eine solche gibt unter den Discotheken, das Juventus Turin der Clubs quasi, dann ist es der Volksgarten. Die kultige Location mitten in der Stadt gibt es schon sehr lange, angeblich über 180 Jahre und wenn´s wahr ist, soll dort schon Johann Strauß aufgespielt haben. Im letzten Jahrhundert übernahm die Familie Böhm das Areal baute es aus und der Charme der 50er Jahre Thonet-Möbel-Zeit weht heute noch durch den Burggarten. Wie alle Clubs gab es auch im „Voga“ Auf- und Abwärtsbewegungen. Einst als schicke Dresscode Disco verpönt, danach als schrille House &amp; Promilocation heiß begehrt, entwickelte sich Wiens größter Club - wenn man die Säulenhalle dazunimmt, fasst das Ding schon einige Menschen - in den letzten Jahren zu einem beliebten Ausgehparkett für vor allem junges, studentisches Publikum. Die großen Kultparties der Neunziger und Nullerjahre sind zwar (leider) Geschichte: Sodom &amp; Gomorrha, Kinky Disco oder Garden Club kennen noch viele aus meiner Generation, dazu galt die legendäre Afterhour nach dem Lifeball als einer der Fixpunkte im Jahr und bei Schönwetter, wogten gefühlt 5000 schrill gekleidete Verrückte im Garten bis weit nach Mittag. Alles Teil der Clubkultur und sicher ein dickes Kapitel in einem fiktiven Buch darüber, aber wohl unwiederbringlich verloren.</p> <p><b>NEUES KAPITEL</b></p>  <p>andererseits darf man nicht zu viel mosern, die Disco hat auch heute noch ihren Charme, auch wenn vielleicht für die ältere Generation nicht mehr so viel dabei ist und mehr der Charme der Nostalgie überwiegt. Die Hütte brummt, egal ob im Sommer 2021 oder nun: Jedes Wochenende stellen sich Hundertschaften stundenlang an, um hineinzukommen, die Musik spielt dabei eher die Rolle des Beständigen. Man muss keine neuen Ibizatrends verfolgen, um erfolgreich zu sein, es geht auch so. Dazu ersann man im Pandemiesommer 2020 ein nicht minder erfolgreiches Konzept rund um die heiße Flade aka Pizza und nannte das Konzept „Pizza Senza Danza“- Not macht erfinderisch.Ali Pascha ist seit 2006 im Team der Eventveranstalter, früher noch im kongenialen Duett mit seinem einstigen Freund und Weggefährten Kaveh Ahi. Nach dessen Abschied blieb Pascha im Voga und der wirtschaftliche Erfolg ebenfalls. Auch wenn wir in einigen Dingen nicht immer einer Meinung waren, der Volksgarten ist ein Teil der Wiener Clublandschaft und durch seine Geschichte auch Teil der Ausgeh- und Clubkultur. Darüber müssen wir reden. Viel mehr hört Ihr, wenn Ihr hört.</p>  <p>Schickt mir eure persönliche Meinung, Anmerkungen, Inputs oder Themenvorschläge an <a href="mailto:podcast@Superfly.fm">podcast@superfly.fm</a> schicken.</p>  <p>Die nächste Ausgabe gibt's in zwei Wochen, am 14. April 2022.</p>  <p><img src="https://superfly.fm/images/Rudis_Kopf.png" style="width:50%"></img></p>  <p style="text-align:justify"><b>IM GESPRÄCH MIT CRAZY SONIC:</b></p>  <p style="text-align:justify">ALI PASHA</p>  <p><img src="https://superfly.fm/images/ATI05032.jpg" style="width:25%"></img></p>  <p style="text-align:justify">Ali Pasha, Eventmanager Volksgarten</p>  <p style="text-align:justify"><a href="https://volksgarten.at/">https://volksgarten.at/</a></p>  <p><a href="https://www.instagram.com/volksgarten/">https://www.instagram.com/volksgarten/</a></p>  <p><a href="https://www.facebook.com/dervolksgarten/">https://www.facebook.com/dervolksgarten/</a></p>]]></content:encoded>
                                <pubDate>Thu, 31 Mar 2022 05:00:00 +0000</pubDate>
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            <title>Club Kultur #051 | &quot;Wiens Ibiza an der neuen Donau&quot;</title>
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                <itunes:summary>Rudi Wrany im Gespräch mit dem Team des Vienna City Beach Club über Programm und Ausrichtung der Riviera von Kagran im Jahr 2022. (superfly.fm)</itunes:summary>
                                    	<content:encoded><![CDATA[<p><b>Club Kultur | FOLGE #051</b></p>  <p><i>"Wiens Ibiza an der neuen Donau"</i></p>  <p><b>HATSCHII</b></p>  <p>alle haben Corona, das löst Jubel aus. Die österreichische Gesundheitspolitik macht es uns einfach für die Coronaepoche eine simple Zusammenfassung zu finden: Alle machen was sie wollen und am Ende ist die Regierung schuld. Diesmal ist es allerdings tatsächlich seltsam, warum so schnell so rasch alle Maßnahmen fallen gelassen wurden und nun alle mit offenem Mund dastehen ob der irrwitzigen Zahlen. Kennt Ihr noch wen, der nicht Corona hatte? Jedenfalls laden die derzeitigen Nummern nicht gerade dazu ein, auszugehen, zumal die Wahrscheinlichkeit, sich zu infizieren höher ist, als jene, dass bei jeder Ampel auf grün wieder rot folgt.</p>  <p><b>RESPEKT</b></p>  <p>haben daher viele der älteren Partygänger zur Zeit vor dem Virus. Vor zwei Jahren begann der Wahnsinn, nun endet er in einer Durchseuchung. Dazu noch Inflation, Krieg, und Zukunftsängste: Die Umstände von Cluböffnungen sahen schon einmal rosiger aus. Dafür lassen es die jungen Raver ordentlich krachen, im wahrsten Sinne des Wortes, denn in einigen Clubs musste man schon Spuren davon (von den Krachern in die Hose) beseitigen. Warum sich viele so wegschießen, dass sie danach die einfachsten Instinkte nicht mehr beherrschen, bleibt ein Mysterium. Offenbar geht der Trend nun weg von der Stubenreinheit...</p>  <p><b>SOLIDARITÄT</b></p>  <p>heißt zur Zeit die wichtigste Devise, auch in der Clubkultur. Nach der Schockstarre am Anfang versuchen nun mehr und mehr Betreiber und Promoter, den kriegsgebeutelten Menschen in der Ukraine durch Spenden Hilfe zukommen zu lassen. So spielen die ukrainischen Superstars Artbat, die durch die Kriegswirren in Wien eine Zwischenbasis gefunden haben am 18.3. im Club O. Auch hier werden Teile des Erlöses gespendet. Zudem finden nun immer mehr Konzerte und Benefizevents für das kriegsgebeutelte Land statt (Club PRST, ZwideMu) und wir alle hoffen, dass dieser Wahnsinn bald eine Ende hat.</p>  <p><b>DER SOMMER AN DER COPA</b></p>  <p>steht zwar noch nicht ganz vor der Tür, aber er ist in Sicht. Die großen Festivals werden wieder alle stattfinden, Ibiza wird wieder eine ganze Saison lang gut besucht sein. Wer das Feeling auch in Wien ein wenig spüren möchte, den zieht es ans Wasser. An der Donau gibt es neben dem Usus am Wasser schon seit 2006 den Vienna City Beach Club (VCBC) an der Neuen Donau. Schon lange ist das weiträumige Areal mit den vielen Möglichkeiten kein Geheimtipp mehr, spätestens 2015, seit „Spontan Techno" Tausende Menschen an den Donaustrand brachte. Seither finden dort bei freiem Eintritte immer wieder amtliche open Air Veranstaltungen statt und auch wenn manchen das Publikum dort zu gemischt sein mag, so leistet die Venue seit geraumer Zeit doch auch einen beachtlichen Beitrag zu Wien Clubvielfalt.</p>  <p>Dafür verantwortlich zeichnen der Betreiber Maximilian Breckner-Bachmann, seine Frau Dj Juliabel und „Spoty" Martin Oelz, der Programmanager des Clubs. Man hat die Möglichkiet, verschiedene Clubschienen und Stile zu wirklich amtlichem Sound (von wem dürft Ihr dreimal raten..) zu genießen. Was gibt es nun Neues, was bleibt, was dürfen wir vom Sommer 2022 erwarten....</p>  <p style="text-align:justify">Schickt mir eure persönliche Meinung, Anmerkungen, Inputs oder Themenvorschläge an <a href="mailto:podcast@Superfly.fm">podcast@superfly.fm</a> schicken.</p>  <p> </p>  <p style="text-align:justify">Die nächste Ausgabe gibt's in zwei Wochen, am 31. März 2022.</p>  <p style="text-align:justify"><img src="https://superfly.fm/images/Rudis_Kopf.png" style="width:50%"></img></p>  <p style="text-align:justify"><b>IM GESPRÄCH MIT CRAZY SONIC:</b></p>  <p style="text-align:justify">VIENNA CITY BEACH CLUB</p>  <p><img src="https://superfly.fm/images/VCBC.jpg" style="width:25%"></img></p>  <p>Team VCBC</p>  <p style="text-align:justify"> </p>  <p><a href="https://www.vcbc.at/">https://www.vcbc.at/</a></p>  <p><a href="https://www.instagram.com/vcbc.at/">https://www.instagram.com/vcbc.at/</a></p>  <p><a href="https://www.facebook.com/vcbc.at">https://www.facebook.com/vcbc.at</a></p>]]></content:encoded>
                                <pubDate>Thu, 17 Mar 2022 06:00:00 +0000</pubDate>
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            <title>Club Kultur #050 | &quot;Neue Hörner für die Pratersauna&quot;</title>
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                <itunes:summary>Die Clubs öffnen wieder, die Weltgeschichte steht derweil Kopf...Rudi Wrany im Gespräch mit Dennis Meryn. (superfly.fm)</itunes:summary>
                                    	<content:encoded><![CDATA[<p><b>Club Kultur | FOLGE #050</b></p>  <p><i>Neue Hörner für die Pratersauna</i></p>  <p>Der 50. Podcast wäre eigentlich ein Grund, ein bisschen zu feiern, bereits 2 Jahre gibt es ihn und ich danke allen Zuhörern, Lesern und vor allem Radio Superfly für die großartige Unterstützung. Doch die Geschehnisse lassen keine Ausgelassenheit zu, eher ein stilles Gedenken. Betroffen und gelähmt haben wir letzte Woche die Ereignisse mitverfolgt, die vor unserer Haustür passiert sind. Nach der lähmenden COVID Zeit nun also noch ein Krieg, schlimmer hätte es nicht laufen können...</p>  <p><b>SOLIDARITÄT</b></p>  <p>heißt die Devise unserer Zeit. Selten zuvor war die Welle der Hilfsbereitschaft so groß wie nun. Und auch die in den letzten Jahren wahrlich nicht gerade verwöhnte Clubszene beteiligt sich daran in den nächsten Wochen mit diversen Spendenaktionen. Aber wie so viele auf dieser Welt wurden alle von der Wucht der Ereignisse überrascht und daher werden viel mehr und weitreichendere Aktionen erst anlaufen. Keiner hatte geglaubt, dass es so weit kommen kann.Ich hatte die Ukraine als spannendes Land und Kiev als Stadt mit vielen Clubs und einer großen Szene in Erinnerung. Meine Gedanken sind bei den vielen unschuldigen Opfern...Man darf aber auch nie vergessen, dass viele Russen gar nichts für diesen Krieg übrig haben. Auch Star Dj Nina Kravitz bekannte sich in einem Posting für den Frieden, aber in einem etwas lauen Posting mit den Worten „i pray for peace..." prompt erntete sie dafür eine harsche Antwort ihrer ukrainischen Kollegin Nastia, die ihr Heuchelei vorwarf. Auch das ist eine weitere Konsequenz dieser düsteren Zeit.</p>  <p><b>GRAND OPENING</b></p>  <p>ist für dieses Wochenende geplant. Und das trotz immer noch hoher Zahlen und Inzidenzen. Aber die Experten und Politiker geben grünes Licht und somit heißt es ab Samstag 0 Uhr: Leinen los! Zum Unterschied zum letzten Sommer eröffnen dieses Mal aber alle Clubs zugleich und das inmitten einer der größten Krisen der Weltgeschichte der jüngsten Zeit. Viele meiner Bekannten äusserten darob im Vorfeld eine gewisse Unlust, vor allem, weil es gerade wenig Grund zum Feiern gibt. Doch die meisten jungen Menschen sehnen sich nach Freiheit und ein bisschen Exzess - man darf die Lebensfreude und den Optimismus nicht verlieren.</p>  <p><b>VIEL NEUES</b></p>  <p>gibt es wieder in den Clubs der Stadt. Das FLEX hat sich nun endlich runderneuert und man darf nun dort auch freitags wieder spannende Techno Club Nächte erleben. Klub Nacht heißt der Freitag auch ind er Pratersauna, vielleicht könnte man bei den Namen noch ein wenig Kreativität ausschütten. Viele Clubs verfügen über Soundanlagen von Pro Performance, Wolfgang Sauter darf also nicht über zu wenig Arbeit klagen. Umgebaut wird auch der Volksgarten, der Vienna City Beach club bekommt weitere wettergeschützte Bereiche und auch das O wartet mit einigen kleinen Neuerungen und vielen Headlinern. Über vieles kann ich nun gottseidank in den nächsten Ausgaben berichten...</p>  <p><b>NEUSTART IN DER SAUNA</b></p>  <p>die Pratersauna hatte in den Monaten 2021 ein wenig an der Konkurrenz zu nagen. Überall noch bessere, noch fettere Soundsysteme, während man im Prater noch auf den älteren Anlagen spielte. Doch nun gibt es erstmals in einem großen Club in Wien auch eine Soundsystem von Void. Die berühmten Hörner durfte ich schon auf den Crusin Bootsparties austesten, hier bleiben keine Wünsche offen. Darüber müssen wir reden. Dennis Meryn vom Team Pratersauna hat mir erzählt, was es in und um den Club im Herzen des Praters neues gibt. Vom Selector an der Tür bis zur Programmierung - aber mehr hört Ihr wenn Ihr hört. Auch alle älteren Ausgaben sind noch abrufbar und freuen sich über Ohren.</p>  <p style="text-align:justify">Schickt mir eure persönliche Meinung, Anmerkungen, Inputs oder Themenvorschläge an <a>podcast@superfly.fm</a> schicken.</p>  <p style="text-align:justify">Die nächste Ausgabe gibt's in zwei Wochen, am 17. März 2022.</p>  <p style="text-align:justify"></p>  <p style="text-align:justify"><img src="https://superfly.fm/images/Rudis_Kopf.png" style="width:50%"></img><b></b></p>  <p style="text-align:justify"><b>IM GESPRÄCH MIT CRAZY SONIC:</b></p>  <p style="text-align:justify">DENNIS MERYN</p>  <p><img src="https://superfly.fm/images/bb64e700d154e24968afa3f9c9cc53a9a06c489e.jpg" style="width:25%"></img></p>  <p style="text-align:justify">Team Pratersauna</p>  <p style="text-align:justify"><a href="https://pratersauna.tv/">https://pratersauna.tv/</a></p>  <p><a href="https://www.facebook.com/pratersauna/">https://www.facebook.com/pratersauna/</a></p>  <p><a href="https://www.instagram.com/pratersauna.tv/">https://www.instagram.com/pratersauna.tv/</a></p>  <p><i></i></p>]]></content:encoded>
                                <pubDate>Thu, 03 Mar 2022 06:00:00 +0000</pubDate>
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            		<itunes:author>Radio Superfly</itunes:author>
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            <title>Club Kultur #049 | &quot;Sind die Bars die neuen Clubs?&quot;</title>
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                <itunes:summary>Rudi Wrany im Gespräch mit den Betreibern von Kleinod, Kleinod/Stadtpark und Prunkstück David Schober und Oliver Horvath über den Hype um die Bars in Wien und über ihr Erfolgsrezept. (superfly.fm)</itunes:summary>
                                    	<content:encoded><![CDATA[<p><b>Club Kultur | FOLGE #049</b></p>  <p><i>"Sind die Bars die neuen Clubs?"</i></p>  <p><b>ALLES AUF</b></p>  <p>geht es nun also am 5. März für alle Clubs und Bars der Nacht. Wien bliebt als einziges Bundesland vorsichtig- und somit bei 2G, überall sonst fallen beinahe sämtliche Einschränkungen. Corona ist gleich Omikron wird also nun tatsächlich als saisonales Ereignis eingestuft und somit downgegradet. Ob es klug ist, gleich wieder einmal alles Horuck aufzureißen, werden wir sehen, in meiner Brust schlagen da zwei Herzen. Einerseits wollen wir natürlich Geld verdienen- und müssen dies auch- andererseits sitzt ein wenig die Angst im Nacken, dass es im Herbst wieder anders werden könnte. Aber bleiben wir optimistsich und freuen uns auf den</p>  <p><b>FREEDOM DAY</b></p>  <p>nach britischem Vorbild am 5. März. Die Djs scharren in den Starlöchern, die Tanzwütigen können es kaum erwarten. Die Telefone glühen und die Lineups nehmen Formen an. Ich hoffe, dass nicht alle Promoter wieder ab April im totalen Bookingwettlauf sind, die heimischen Künstler und Artists müssen gefördert werden und es sollten nicht immer 95% der ausbezahlten Gagen an einen überfütterten ausländischen Act gehen. Aber es steht zu befürchten, dass die sogenannten „angesagten“ Acts noch teurer geworden sind. Für mich gibt es jedenfalls eine ethische Obergrenze. Kein Dj sollte mehr als 20 000 Euro verdienen, nur weil sie/er Cd Player bedient</p>  <p><b>HOCH DIE HÄNDE, WOCHENENDE!</b></p>  <p>lautet das Motto ohnehin seit Jahren in bezug auf Clubs. Freitag und Samstag sind die Tanztempel gut gefüllt, erfolgreiche Wochentagsformate sind rar geworden. Die Gründe dafür sind mannigfaltig: Unter der Woche wollen viele Menschen nicht so spät ausgehen, Clubs werden in der Regel erst um 1 Uhr voll, wenn man um 7 oder 8 Uhr aufstehen muss, geht sich das nicht mehr aus. Da trifft man sich lieber früher in anderen Locations, wo die Musik vielleicht auch ansprechend ist.</p>  <p><b>WIEN, DIE STADT DER BARS</b></p>  <p>wie bei vielen Trends haben sich auch Bars mit hohem gastronomischen Niveau und guter Karte in Wien erst spät durchgesetzt. Noch vor 10 Jahren blickte man neidisch nach Berlin oder London. In der Zwischenzeit hat sich viel getan, gewiefte Trendsetter wie unsere heutigen Gäste oder auch andere haben dafür gesorgt, dass Wien nun auch eine formidable Barszene besitzt, die keine Vergleiche mehr scheuen muss: Roberto´s, Krypt, Frau Bernhard, Luster, Bruder, Ludwig, die neuen fetzigen Namen gesellen sich zu arrivierten Klassikern wie Loosbar oder Hammond. Drinnen herrscht ausgelassene Stimmung, in Vorpandemiezeiten oft zu ausgelassene, die Drinks sind kreativ, die Musik laut und oft auch szenig. Da kann man auch schon um 20 Uhr hin und um 23 Uhr nach Hause, wer braucht da noch Clubs? Die Frage ist provokant, aber warum sperren Wiens Tanzlokale nicht früher auf und verbessern das Gastrokonzept? Denn die Zeit der Plastikbecher und Flaschenbiere ohne Glas scheint vorbei...</p>  <p><b>VOM KLEINOD ZUM PRUNKSTÜCK</b></p>  <p>führte der Weg meiner heutigen Gäste Oliver Horvath und David Schober - etwas blumig formuliert. Ursprünglich aus längst verblichenen Kultlocastions wie Kinski, Sky Kitchen oder Chaya Fuera kommend, übernahmen die beiden zuerst die kleine Bar Kleinod in der Nähe des Stephansdoms. Der Hype ließ nicht lange auf sich warten, es folgten das Projekt im Stadtpark und die neue Bar Prunkstück. Der Falstaff wählte die Crew zum besten Team des Jahres und jeder kennt jemanden, der schon mal dort war. Warum ist das so? Was macht ein erfolgreiches Team aus, und sind die Bars die besseren Clubs? Mehr hört Ihr, wenn Ihr hört. Und vergesst mir nicht auf die früheren Ausgaben, die alle noch online sind.</p>  <p style="text-align:justify">Schickt mir eure persönliche Meinung, Anmerkungen, Inputs oder Themenvorschläge an <a>podcast@superfly.fm</a> schicken.</p>  <p style="text-align:justify">Die nächste Ausgabe gibt's in zwei Wochen, am 03. März 2022.</p>  <p style="text-align:justify"><img src="https://superfly.fm/images/Rudis_Kopf.png" style="width:50%"></img><b></b></p>  <p style="text-align:justify"><b>IM GESPRÄCH MIT CRAZY SONIC:</b></p>  <p style="text-align:justify">DAVID SCHOBER &amp; OLIVER HORVATH</p>  <p style="text-align:justify"><img src="https://superfly.fm/images/podcast/kleinod-wien.jpg" style="width:25%"></img></p>  <p style="text-align:justify"></p>  <p>KLEINOD Besitzer, Unternehmer</p>  <p><a href="https://www.kleinod.wien/">https://www.kleinod.wien/</a></p>]]></content:encoded>
                                <pubDate>Thu, 17 Feb 2022 06:00:00 +0000</pubDate>
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            		<itunes:author>Radio Superfly</itunes:author>
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            <title>Club Kultur #048 | &quot;In Wien muss man doch polarisieren...&quot;</title>
			<itunes:title>Club Kultur #048 | &quot;In Wien muss man doch polarisieren...&quot;</itunes:title>
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                <itunes:summary>Crazy Sonic im Gespräch mit Steve Hope über die Dj Gewerkschaft DECKS, Fairpay, diverse kleine und größere Projekte und die Gretchenfrage, ob in Zeiten wie diesen viele oder eher wenige starke Produktionen besser sind. (superfly.fm)</itunes:summary>
                                    	<content:encoded><![CDATA[<p><b>Club Kultur | FOLGE #048</b></p>  <p><i>"In Wien muss man doch polarisieren..."</i></p>  <p><b>ÖFFNUNGSHOFFNUNG</b></p>  <p>Völlig überraschend hat die Bundesregierung letzte Woche wieder Öffnungsschritte angekündigt. Nicht dass die Infektionsszahlen es hergeben würden, aber die Spitalsbettenbelegungen bestätigen zusehends die Meinung der Wissenschaft, dass es sich bei Omikron tatsächlich um eine mildere Variante handeln dürfte. Wien wirkte überrumpelt und die hiesige Politik reagierte weniger euphorisch. Gut möglich, dass man sich hier wieder einen eigenen Weg überlegt und zuwartet. Zu sehr überwog der Eindruck, als hätten sich die tourismusabhängigen westlichen Bundesländer durchgesetzt.Die Clubs werden aber sicher noch länger geschlossen bleiben, die Djs müssen weiter daheim weiter üben. Für die Bars wird es hingegen wieder interessanter, bis Mitternacht können Schmauswaberl und Co ab diesem Wochenende wieder öffnen. Wir alle sehnen bessere Zeiten herbei.</p>  <p><b>DECK</b></p>  <p>heißt die Dj Gewerkschaft, über die schon öfter seit 2021 berichtet wurde. Noch weiß man aber nicht so richtig, was man als Mitglied genau davon hat, wenn man sich DECK anschließt. Zudem wurde es auch ein wenig still um das Projekt, das soll sich nun endlich ändern. Aufmerksam machen will man auf eine Vielzahl an Themen. Das reicht von schlechtem, nicht funktionierenden Equipment und Bedingungen in den Clubs über das späte oder nicht Zahlen von Gagen, bis hin zu wichtigen Themen wie sexuell übergriffigem Verhalten und anderen Formen von Gewalt am Arbeitsplatz. Darüberhinaus will man den Berufsstand des DJs gerne zu einem Gewerbe machen, was allerdings rechtlich bisher in Österreich schwierig umzusetzen wäre.</p>  <p><b>STEVE HOPE</b></p>  <p>steht schon lange hinter dem Projekt. Er ist ein polarisierender Dj und Produzent. Manchmal haftet das Attribut Gschaftelhuber an ihm. Aber ehrlich, der Mann hat Power und arbeitet eben gern und viel. Selbst während des Ganzjahreslockdowns von 2020 bis zu den Öffnungen 2021 war er umtriebig wie kein zweiter, versuchte Projekte zu realisieren und der Clubkultur zuträgliche Dinge klarzumachen.Vieles musste immer und immer wieder verschoben werden, man hofft auf eine Realisierung in diesem Jahr. Daneben gilt er auch noch als sehr technikaffin, in seiner Funktion als „Markenbotschafter“ von Pioneer hatte ich ihn ja schon 2020 im Podcast. Diesmal geht es um den Fortschritt beim DECK -projekt und seiner Produktionsstrategie.</p>  <p style="text-align:justify">Schickt mir eure persönliche Meinung, Anmerkungen, Inputs oder Themenvorschläge an <a>podcast@superfly.fm</a> schicken.</p>  <p style="text-align:justify">Die nächste Ausgabe gibt's in zwei Wochen, am 17. Februar 2022.</p>  <p style="text-align:justify"><img src="https://superfly.fm/images/Rudis_Kopf.png" style="width:50%"></img></p>  <p style="text-align:justify">IM GESPRÄCH MIT CRAZY SONIC:</p>  <p style="text-align:justify">STEVE HOPE</p>  <p style="text-align:justify"><img src="https://superfly.fm/images/podcast/Steve_Hope_1_Bearbeitet.jpg" style="width:25%"></img></p>  <p>Steve Hope, DJ, Produzent </p>  <p><a href="https://open.spotify.com/artist/7z1yPe5GtZiePzxFRnq9ck">https://www.facebook.com/stevehopeofficial</a></p>  <p>https://www.instagram.com/stevehopeofficial/</p>  <p>https://www.beatport.com/artist/steve-hope/180052</p>  <p>https://open.spotify.com/artist/7z1yPe5GtZiePzxFRnq9ck</p>]]></content:encoded>
                                <pubDate>Thu, 03 Feb 2022 06:00:00 +0000</pubDate>
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            		<itunes:author>Radio Superfly</itunes:author>
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            <title>Club Kultur #047 | &quot;War früher alles besser?&quot;</title>
			<itunes:title>Club Kultur #047 | &quot;War früher alles besser?&quot;</itunes:title>
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    	    	                            <description>Rudi Wrany spricht im neuen Podcast mit Theo Meier über dessen Werdegang als Künstler und seinen beständig - soliden Output und mit Dj Smoab über legendäre Eventreihen. Diesmal: The Future Sound of Paris, eine fast vergessene aber eigentlich unvergessliche Reise ins Frankreich der Jahrtausendwende. (superfly.fm)</description>
                <itunes:summary>Rudi Wrany spricht im neuen Podcast mit Theo Meier über dessen Werdegang als Künstler und seinen beständig - soliden Output und mit Dj Smoab über legendäre Eventreihen. Diesmal: The Future Sound of Paris, eine fast vergessene aber eigentlich unvergessliche Reise ins Frankreich der Jahrtausendwende. (superfly.fm)</itunes:summary>
                                    	<content:encoded><![CDATA[<p><b>Club Kultur | FOLGE #047</b></p>  <p><i>"War früher alles besser?"</i></p>  <p><b>PASSAGIERE</b></p>  <p>sind wir im Moment. Die Omikronwelle rauscht durch und wir können wenig daran ändern. Ein paar Erregungsblasen füllten sich ob diverser Après-Ski Dummheiten, ansonsten herrscht gespenstische Ruhe. Was sollen wir auch tun? Bei den Zahlen im Moment heißt es abwarten und sich nicht anstecken.</p>  <p><b>POSITIVE MACHER</b></p>  <p>zu suchen, lautet daher der Auftrag an mich. Wie bereiten sich diverse Künstler auf den nächsten Re-Start 2022 vor? Wir wissen, dass es im Sommer weitergehen wird, muss, daher rechnen auch viele Betrachter wieder mit einer gewaltigen Flut an musikalischem Output. Jammern hilft niemandem, es nützt nur musikalische und produktionstechnische Weiterbildung und Feuer unterm Hintern. Mein erster Studiogast im aktuellen Podcast - Theo Meier - ist gebürtiger Wiener mit Münchner Vergangenheit und er kann schon mit einem respektablen Produktionskatalog aufwarten: Von Traum Schallplatten über Stil vor Talent bis hin zu Get Physical Records war schon alles dabei, nun folgt die nächste EP auf Monaberry. In kleinen Schritten arbeitet er sich in behutsam ins Rampenlicht, ohne eine Rampensau zu sein. Kein narzisstisches Selbstdarstellertum, sondern beständiges, solides Arbeiten zeichnen den ruhigen Künstler aus. Mit ihm habe ich über seine Philosophie, erste Auftritte in den Tropen und die Wiener Freunderlwirtschaft Szene gesprochen.</p>  <p><b>FRÜHER WAR ALLES BESSER?</b></p>  <p>Diese Allerweltsfloskel gilt für vieles sicher nicht. Wenn man aber den elektronischen Musiksektor aus einem speziellen Blickwinkel betrachtet, so mag das mittlerweile nach 2 Jahren Pandemie zutreffen. Ausgehen ist heute ein teures Risikospiel mit temporärem Hang zur Ekstase ohne Tiefgang. Musikconnaisseure werden immer rarer, es dominiert die oberflächliche Instagram und Tik Tok Gesellschaft gepaart mit dem FOMO Prinzip. Bestes Beispiel dafür waren die Schönbrunn Events letzten Sommer. Jeder musste dabei sein, doch die Satisfaktion war am Ende gering. Früher war das tatsächlich noch anders. Abgesehen davon, dass House und Technoparties tatsächlich noch Underground waren und man Djs noch persönlich buchen konnte, gingen die Leute noch vermehrt wegen der Musik aus. Man konnte gute Djs damals tatsächlich nur im Club hören, wer es selbst probieren wollte, musste das Handwerk erlernen und die Musik teuer und oft schwierig erwerben. Es war die Zeit der legendären „Fächer“ in den Recordstores - an sich schon ein podcastfüllendes Thema und die Zeit als sich Djs noch zum Hofklatsch in den Backstageräumen der Clubs trafen, um dann mit großen Augen vor den Dj Pult internationaler Acts zu stehen und dem Handwerk der Vorbilder zuzusehen.</p>  <p><b>FUTURE SOUND OF PARIS</b></p>  <p>war eines dieser Projekte, das damals die Party und Clubszene mit revolutionierte. Dj Smoab machte aus seinem Faible für französische House Musik nie einen Hehl. Nach seiner Rückkehr aus Frankreich begründete er diese legendäre Eventreihe, in welcher stets Houseproduzenten und oft auch gleichzeitig Labelbetreiber aus der Grande Nation auftraten. Das ganze fand damals im, um die Jahrtausendwende sehr beliebten WUK statt (wird ja gerade renoviert). Fast alle Acts kamen aus Frankreich, das ja, auch dank Daft Punk und Co damals einen gewaltigen musikalischen Hype erlebte und auslöste, oder hatten einen direkten Bezug zum französischen House. Deephouse hatte damals eine völlige andere Bedeutung als heute, der legendäre Dj Deep rockte ebenso das WUK, wie Pepe Bradock oder Gregory...Legenden ihrer Zeit. Manchmal erinnere ich mich noch wehmütig an diese gute alte Zeit und ich dachte mir, wir lassen sie - unregelmäßig mit kleinen Hommagen an legendäre Clubserien im Podcast wieder aufleben. Dj Smoab hat mich daher ebenfalls kurz im Studio besucht und mir die Idee und Philosophie hinter den damaligen Kultparties erzählt. Mehr hört Ihr wenn Ihr hört.</p>  <p style="text-align:justify">Die nächste Ausgabe gibt's in zwei Wochen am 03. Februar 2022.</p>  <p style="text-align:justify"><img src="https://superfly.fm/images/Rudis_Kopf.png" style="width:50%"></img></p>  <p style="text-align:justify"><b>IM GESPRÄCH MIT CRAZY SONIC:</b></p>  <p style="text-align:justify">THEO MEIER &amp; DJ SMOAB</p>  <p><img src="https://superfly.fm/images/2.jpg" style="width:50%"></img></p>  <p style="text-align:justify"></p>  <p style="text-align:justify">Theo Meier, Musikproduzent und Dj | Dj Smoab, Dj und Moderator</p>  <p><a href="https://de-de.facebook.com/theomeier.music/">https://de-de.facebook.com/theomeier.music/</a><a href="https://de-de.facebook.com/theomeier.music/"></a></p>  <p><a href="https://soundcloud.com/theo-meier">https://soundcloud.com/theo-meier</a></p>  <p><a href="https://www.instagram.com/monsieursmoab/">https://www.instagram.com/monsieursmoab/</a></p>  <p>    </p>]]></content:encoded>
                                <pubDate>Thu, 20 Jan 2022 06:00:00 +0000</pubDate>
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		            <itunes:keywords>musik, dj, wien, vienna, austria, producer, techno, house, podcast, talk</itunes:keywords>
            		<itunes:author>Radio Superfly</itunes:author>
            	        </item>
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            <title>Club Kultur #046 | &quot;Wien braucht unbedingt bald eine neue Club Commission&quot;</title>
			<itunes:title>Club Kultur #046 | &quot;Wien braucht unbedingt bald eine neue Club Commission&quot;</itunes:title>
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                <itunes:summary>Rudi Wrany im Gespräch mit Martina Brunner, die ja das Projekt Vienna Club Commission ins Leben gerufen hat und von 2019 bis 2021 ein Mitglied des Pilotteams war: Wie geht es nun weiter mit der Club Commission, warum müssen wir bis 2022 warten, bis es eine neue gibt und was hat sie in dieser Zeit gelernt. (superfly.fm)</itunes:summary>
                                    	<content:encoded><![CDATA[<p><b>Club Kultur | FOLGE #046</b></p>  <p><i>"Wien braucht unbedingt bald eine neue Club Commission"</i> </p>  <p><b>KEIN SCHÖNER AUSBLICK</b></p>  <p>Etwas bescheiden sind - noch - die Perspektiven für das Jahr 2022. Die Omikron Variante schießt durch die Decke und vorerst gilt es für Clubs und Djs zu warten. Nur worauf? Anfang 2021 hieß es, die Impfung werde der Troubleshooter. Anfangs sah es auch so aus, doch nach dem Beginn der 4. Welle im November und dem Auftauchen der Omikron Variante sind wir nun wieder um vieles an Erfahrung reicher: Im Kern nämlich um jene, dass wir immer ein Opfer der Pandemie sein werden und sich diese nicht einfach abschütteln lässt - man kann ihr vielleicht nur auf Augenhöhe begegnen. Die Impfungen helfen zwar, aber nicht wie gewünscht, die Kurven steigen exponentiell und die Verläufe sind milder - das könnte die Rettung für den Frühling sein. Dennoch liegt gerade für uns Clubmenschen derzeit ein gewaltiges Ungleichgewicht vor, denn im Westen sind die Skilifte offen, Touristen drängeln sich (untertags) in den Hütten, und auch Apres-Ski bis 22 Uhr durfte ausgelassen gefeiert werden. Ich befürchte, dass gerade mit diesen „neuen“ Lockdowns viele Existenzen nachhaltig beschädigt werden. Nur jene mit langem Sitzfleisch und finanziellem Background werden dem Gewerbe wohl nachhaltig treu bleiben. Viele andere müssen sich sichere Betätigungsfelder suchen, da auch das Anforderungskorsett bei den Förderungen enger geschnallt wurde. Und andauernde Lockdowns und nur sehr softe Öffnungen laden nicht gerade dazu ein, erneut volle Energie in dieses Segment zu investieren. Es bliebt nur die Hoffnung, dass es irgendwann mit dem Ende der Omikron-Welle zu einer nachhaltigen Normalisierung kommt.</p>  <p><b>ANDERE LÄNDER, ANDERE ZEITEN</b></p>  <p>Woanders auf dem Globus sah es bis vor kurzem weit besser aus. In den USA waren die Clubs zu NYE noch offen, in Brasilien tummeln sich im Moment ohnehin fast alle Acts, die Rang und Namen haben da das Land günstig zu bereisen ist (Real-Euro Kurs) und viele Festivals und neue Venues (etwa das neue Surreal von D: Edge Gründer Renato Ratier) locken die Djs der Welt. Von Tulum in Mexiko wissen wir das ohnehin schon seit 2021. Ähnlich verhält es sich mit Indien, Kolumbien und den Emiraten. Nichts wie weg aus Europa, so könnte die Devise lauten. Ist es woanders tatsächlich anders, oder einfach nur wärmer und damit ein möglicher leichterer Verlauf in Kauf zu nehmen? In Europa herrscht im Moment allernorts hektische Panikstimmung, die natürlich auf die Psyche schlägt. Wer kann, haut ab...</p>  <p><b>LEERE STADT</b></p>  <p>Wien wirkt im Moment wieder recht leer und öd in diesen ersten Jännertagen - nur das schöne Wetter erhellte ein wenig die Stimmung. Andererseits könnte die Pandemie auch eine Art Booster für neue Acts und talentierte Künstler sein, die die viele erzwungene Ruhe für intensiven kreativen Output nutzen. So sehen es jedenfalls einige Medien und gerade im Pop Bereich stimmte das schon 2021. Für Clubbetreiber und Promoter könnte dies ein Segen sein, denn Planungssicherheit in diesen Tagen ist nahezu unmöglich.</p>  <p><b>VIENNA CLUB COMMISSION ON HOLD</b></p>  <p>Darüber habe ich schon das letzte Mal berichtet. Das Kernteam rund um Gründerin Martina Brunner beendete mit 30. November seine Arbeit. Nun soll die Kommission neu ausgeschrieben und besetzt werden. Bis die neue Truppe eingearbeitet sein wird, vergehen wohl noch einige Monate. Bewerben kann man sich übrigens schon, das Anforderungsprofil auf über 30 Seiten ist - vorsichtig gesagt - hoch. Schade eigentlich, denn man hatte sich an die drei sympathischen Menschen gewöhnt. Es begann alles mit der Initiative Nachtbürgermeister und endete vorerst als VCC. Wie geht es nun aus Sicht der Gründerin weiter? Ist sie zufrieden mit dem was bisher geschah und nun passieren soll? Mehr hört Ihr wenn Ihr hört...</p>  <p>Die bisherige Vorarbeit des Pilotteams ist weiterhin unter <a href="https://www.viennaclubcommission.at/">https://www.viennaclubcommission.at</a> abrufbar.</p>Bewerben kann und soll sich übrigens jede und jeder, die/der Interesse hat.Hier der offizielle Link zum Vorgabeportal: <a href="https://www.wien.gv.at/Vergabeportal/Detail/116986">https://www.wien.gv.at/Vergabeportal/Detail/116986</a><p>  </p>

<p style="text-align:justify">Die nächste Ausgabe gibt's in zwei Wochen am 20. Jänner 2022.</p>  <p style="text-align:justify"><img src="https://superfly.fm/images/Rudis_Kopf.png" style="width:50%"></img></p>  <p style="text-align:justify"><b>IM GESPRÄCH MIT CRAZY SONIC:</b></p>  <p style="text-align:justify">MARTINA BRUNNER</p>  <p style="text-align:justify"><img src="https://superfly.fm/images/martina-brunner.5942101.jpg" style="width:25%"></img></p>  <p style="text-align:justify">Martina Brunner, Gründerin der Vienna Club Commission</p>  <p style="text-align:justify"><a href="https://www.viennaclubcommission.at/">https://www.viennaclubcommission.at</a></p>]]></content:encoded>
                                <pubDate>Thu, 06 Jan 2022 06:00:00 +0000</pubDate>
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		            <itunes:keywords>techno, club, queer, lgbtqi, wien, berlin, berghain, podcast, talk, superfly, rudi, crazy, sonic, grelle forelle, werk, kultur, neu, club commission</itunes:keywords>
            		<itunes:author>Radio Superfly</itunes:author>
            	        </item>
            <item>
            <title>Club Kultur #045 | &quot;Mutter ist nach dem Lockdown geiler geworden&quot;</title>
			<itunes:title>Club Kultur #045 | &quot;Mutter ist nach dem Lockdown geiler geworden&quot;</itunes:title>
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    	    	                            <description>Der Jahresrückblick mit dem Dj, Produzenten und Promoter Gerald Wenschitz aka Gerald vdH. Rudi Wrany bespricht mit ihm das komplizierte Jahr 2021, ein launiger Dialog über ein Jahr das (fast) zum Vergessen war. (superfly.fm)</description>
                <itunes:summary>Der Jahresrückblick mit dem Dj, Produzenten und Promoter Gerald Wenschitz aka Gerald vdH. Rudi Wrany bespricht mit ihm das komplizierte Jahr 2021, ein launiger Dialog über ein Jahr das (fast) zum Vergessen war. (superfly.fm)</itunes:summary>
                                    	<content:encoded><![CDATA[<p><b>Club Kultur | FOLGE #045</b></p>  <p><i>"Mutter ist nach dem Lockdown geiler geworden"</i></p>  <p><b>KEINE LICHTBLICKE</b></p>  <p>Feiern zu Silvester sind also nun auch wieder abgesagt, zumindest im Restaurant. Inmitten der Texterstellung platzte die Nachricht, dass nun auch am 31.12. alle Lokale um 22 Uhr schließen müssen herein. Ich bin an sich fast immer auf der Seite Michael Ludwigs, aber er findet, es sei "zynisch", sich nicht gegen Omikron mit allen Mitteln zu wehren, sondern wählt lieber wieder zusperren, zusperren, zusperren. Selbst ich war überrascht von Komplexitätsforscher Peter Klimeks Vorstoß, der sinngemäß meinte, man solle nun "durchtauchen". Ich denke, er könnte recht haben, denn in anderen Staaten lebt es sich längst "normaler" und nicht in permanenter Angst vor der nächsten und wieder der nächsten und nochmal einer neuen Variante. Ob ständige Lockdowns das Allheilmittel sind, wird sich weisen. Doch offenbar gilt in Europa das Vorsichtsprinzip und man will vom eingeschlagenen Weg nicht abweichen. Zukunftsaussicht? Eine Wand...</p>  <p><b>VIELE RÜCKBLICKE</b></p>  <p>bieten wir in unserem - zum zweiten Mal - im Duett geführten letzten Podcast 2021. Doch es sind eigentlich nur fünf „spannende“ Monate, der Rest war irgendwo zwischen Lockdown, Hoffnung, Bangen und Planen. Bis Mitte Mai lagen wir in der verlängerten Osterruhe, seit 20. November vergeht ohnehin kein Tag, an dem sich nicht eine Hiobsbotschaft mit der nächsten vermengt. Der Lockdown 2021/22 ist noch längst nicht vorbei und ebensowenig das diskursbefeuerte Thema Impfen. Dazwischen gelang immerhin von Juli bis November so etwas wie ein Normalbetrieb, während viele Veranstalter am Anfang noch etwas eingerostet wirkten.</p>  <p><b>STURM UND DRANG</b></p>  <p>herrschte im Hochsommer in den Clubs. Der Generationswechsel war immanent. Fast wirkte es so, als hätte sich das Publikum total ausgetauscht. Die Clubs durften sich nach langer Durststrecke die Hände reiben, die jungen Menschen stürmten die Läden. Man sah dies im Flex, Pratersauna, Forelle, oder bei der „berühmten Schlange“ vor dem Volksgarten. Letztere poppt übrigens ständig auf, wenn von Nachtgastronomie und Clubkultur gesprochen wird, fast so, als wäre es ein Product Placement. Das dezente V im Hintergrund und die strengen Securities die alles kontrollierten, was gerade Gültigkeit besass. Doch passierte dies auch tatsächlich überall? Anfangs gab es kaum Cluster, am Ende stiegen auch rund um die Clubs die Infektionszahlen. Dennoch behaupte ich, dass die Nachtgastronomie ein safer space sein könnte, wenn, ja wenn nicht immer wieder neue Variante auftauchen würde, die bestehende Konzepte ad absurdum führt.</p>  <p><b>VIEL NEUES</b></p>  <p>gab es dennoch zu bewundern in der kurzen Zeit des Hedonismus und Ausgelassenseins. Das Usus am Wasser mauserte sich zu einer der wenigen open Air Locations, die nicht ständig dem Terror des Niedrigvolumens und der lärmempfindlichen Nachbarn ausgesetzt war. Ende August wagte sich das neu umgebaute „O“ wieder aufs Parkett und änderte nichts am Konzept, welches man schon vor der Pandemie eingeschlagen hatte: Jeder Hochglanz Act, der gut und teuer ist wird gebucht, von Fisher bis Puple Disco Machine, von Marco Carola im Duett mit Joris Voorn bis Sven Väth. Es ist Wiens funktionable Hochglanzdisco mit viel finanziellem Background und Stehvermögen. Im Oktober kam das Exil in Vösendorf dazu, eine Venue im Wiener Speckgürtel mit keinen Anrainern und tollem Sound auf drei Floors. Kurz darauf folgte der Ponyhof im 15. Bezirk, als Bar/Club Konzept und zu guter letzt noch die ebenfalls rundumerneuerte Babenberger Passage, die das Trio am Ring wieder komplettierte. Und auch einen „Hidden Club“ gab es seit Ende Oktober auf der Mariahilfer Straße unter viel Mediengetöse. Auch der Club Pratersatraße änderte sein Geheimniskrämer Konzept des „Unter Sich Bleibens“ und stellte sich musikalisch und promotiontechnsich wieder breiter auf. Doch was gut begann, endete wieder einmal im Lockdown. Ausgang ungewiss...</p>  <p><b>ALTBEWÄHRTES</b></p>  <p>lief grandios. Die Forelle erlebte die besten fünf Monate seit ihrer Eröffnung. Es gab fast keinen Abend, der nicht ausverkauft war, auch das Werk, das Sass und die Pratersauna hatten anfangs einen Sommer wie damals. Letztere musste allerdings gegen Ende den Gegenwind des neuen Sounds spüren, der durch Wiens Clubs wehte. Jener von Wolfgang Sauters Pro Performance nämlich, der es mit seinem Know How innerhab kurzer Zeit schaffte, Wiens Venues (fast) flächendeckend von seinen Skills zu überzeugen. Jeder Club wirbt damit, den ultimativen Klang an seine Besucher weitergeben zu dürfen. Und im Dezember erreichte mich schlußendlich noch die freudige Nachricht, dass es nun auch aus den Pratersauna Boxen „voidet“. Mehr dazu im neuen Jahr.</p>  <p><b>...UND DIE MUSIK?</b></p>  <p>Es ist schwer, wirklich bahnbrechendes heraus zu filtern. Viele Produzenten blieben auf der sicheren Seite, andere fanden, dass permanenter Output mehr Aufmerksamkeit generiert. Dazwischen wurde viel Altes aufgewärmt, Clubklassiker „verberghaint“ und auf 140 bpm aufgemotzt einer neuen Generation zum Abschütteln des Pandemie Frusts hingeworfen. „Techno“ ist nun teilweise unhörbarer Hardcore, der Rest ist „Business“. Die Top 20 der Welt verdienen mehr denn je, allerdings nicht mehr in Europa sondern in Dubai, Saudia Arabien oder Indien. Diese Märkte sind es auch, die die Gagen in schwindelerregende Höhen treiben. Dom Perignon wird’s freuen, denn fast alle Rider gleichen sich nun wie eineiige Zwillinge: Sprudel, Suite und Kokoswasser...</p>  <p><b>Gerald vdH</b></p>  <p>lässt sich von all dem nicht beirren, geht seit vielen Jahren seinen Weg. Musikalisch wie in seinem politischen Denken. Wir kennen uns lange, ich bewundere immer wieder, mit welchem Elan und Enthusiasmus der Mann an Dinge herangeht. Ja, manchmal gehen die Pferde mit ihm durch, dann fängt er sie halt wieder ein. Dispute scheut er ebensowenig wie ich. Aber er hat es geschafft, mit seinen - er selbst betont es - NICHT queeren Events, die wahrscheinlich treueste Gefolgschaft in Wiens Clubgeschichte aufzubauen, zumindest seit den goldenen Jahren von H.A.P.P.Y.</p>  <p><b>JAHRESRÜCKBLICK</b></p>  <p>gemeinsam haben wir uns durch das Jahr 2021 geplaudert, volley in die nächste Rue de la Kacke. Aber wir verlieren den Humor nicht, irgendwann wird es besser. Mehr hört Ihr, wenn Ihr hört.</p>  <p>Ich danke allen meinen Hörern und Hörerinnen für die Treue und verlose unter allen eine Kiste Rotwein meines Sideprojektes Weinrudi von „Neckenmarkt die Winzer“. Schreibt mir unter <a>rudi.wrany@superfly.fm</a> und sagt mir lediglich, ab welcher Minute das Interview mit Gerald begann. Unter den richitgen Antworten verlose ich die Weinbox und gebe die/den GewinnerIn bekannt. Happy New Year!</p>  <p>Die nächste Ausgabe gibt's in zwei Wochen am 06. Jänner 2022.</p>  <p><img src="https://superfly.fm/images/Rudis_Kopf.png" style="width:50%"></img></p>  <p><b>IM GESPRÄCH MIT CRAZY SONIC:</b></p>  <p>GERALD VDH</p>  <p><img src="https://superfly.fm/images/gd.jpg" style="width:25%"></img></p>  <p>Gerald vdH, Veranstalter, DJ, Musikproduzent</p>

<p><a href="https://de-de.facebook.com/geraldvdh/">https://de-de.facebook.com/geraldvdh/</a><a href="https://de-de.facebook.com/geraldvdh/"></a></p>

<p><a href="https://www.instagram.com/gerald_vdh/">https://www.instagram.com/gerald_vdh/</a></p>  <p><i></i></p>]]></content:encoded>
                                <pubDate>Thu, 23 Dec 2021 06:00:00 +0000</pubDate>
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            		<itunes:author>Radio Superfly</itunes:author>
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            <title>Club Kultur #044 | &quot;Musik ist unsere Diversität&quot;</title>
			<itunes:title>Club Kultur #044 | &quot;Musik ist unsere Diversität&quot;</itunes:title>
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                <itunes:summary>Rudi Wrany im Gespräch mit Kristof Grandits von „Techno Vienna“ und Ferdinand Hübl über die neue Plattform mit dem etwas „offiziellen“ Namen, Diversität, die Schwierigkeit, als Kärntner in Wien Fuß zu fassen und weitere Themen. (superfly.fm)</itunes:summary>
                                    	<content:encoded><![CDATA[<p><b>Club Kultur | FOLGE #044</b></p>  <p><i>"Musik ist unsere Diversität"</i></p>  <p><b>LOCKDOWN BIS 2022</b></p>  <p>Was viele prophezeit hatten, tritt nun auch fix ein. Heuer sperren keine Clubs mehr auf. 2019 bliebt also das letzte Jahr mit Lametta, mehr gibt die Pandemie nicht her. Wen es tröstet, dasselbe Schicksal teilen wir uns mittlerweile wieder mit vielen europäischen Ländern, während es in wärmeren Gefilden selbstredend wieder hoch her geht. Anders als bei vergangene Lockdowns suchen nun viele das Weite, denn bei Status „Dreimal geimpft“ lässt sich eine Reise aus dem frustrierend Wien Dasein wohl leichter mit dem Gewissen vereinbaren. Wann es hierzulande wieder „Party on“ heißt, wagt kaum jemand vorherzusagen.</p>  <p><b>HILFESCHREI</b></p>  <p>Da wundert es nicht, wenn sich die Hilferufe mehren. Kein Tag ohne Appelle und „dringliche“ Forderungen. Freund und geschätzter Kollege Gregor Imhof brachte es in seinem ruhogen und wohl durchdachten ZIB-Nacht Interview auf den Punkt. Ein Hauptproblem der Clubs und Nachtgastronomie wird wohl der Personalmangel sein. Durch die ständigen Lockdowns und unsichere Förderungen wandern viele ab und suchen sich feste Jobs mit sicherem Gehalt. Die knapp 5 Monate, in denen gefeiert werden durfte, wiegen die ständigen Verluste und Unsicherheiten nicht auf. Die Nachtgastronomie hatte in Wien die strengsten Einlasskriterien. Cluster gab es selten (es gab sie, aber wohl auch, weil viele danach noch weiterzogen), nun verlagert sich alles wieder in Privaträume, was die Sache für niemanden besser macht.</p>  <p><b>UMBAU</b></p>  <p>nach meinem letzten Podcast mit Chris Edy und dem herangetragenden Wunsch nach Umbau, tut sich nun etwas in der Pratersauna. Es wird gestemmt und gehämmert. Mehr erfahrt Ihr natürlich hier....</p>  <p><b>CLUB COMMISSION, QUO VADIS?</b></p>  <p>„Still und heimlich“ wie es hieß lief das Förderprojekt „Vienna Club Commission“ aus. Seit Dezember 2019 versuchte das Pilotteam eine erfolgreiche Schnittstelle zwischen der Stadt, ihren Ämtern und den Clubbetreibern zu sein. Doch auch hier stand die Arbeit fast ausschließlich im Zeichen der Pandemie. Dennoch wurde viel Vorarbeit betrieben, evaluiert und Wissen zusammengetragen.Nun steht das Projekt-vorerst- denn es wird neu ausgeschrieben und auf weitere 5 Jahre mit neuem Team im nächsten Jahr weiterarbeiten. Aus persönlicher Sicht kann ich nur sagen, das VCC Team hat tolle Arbeit geleistet, konnte leider nie wirklich das tun, was es eigentlich vorhatte und machte doch das beste draus. Das Hauptproblem in Wien in diesem Segment bliebt der Lärm,sei es durch hypernervöse Anrainer, sei es durch echte Missstände. Dennoch wurde immer weniger möglich, vor allem wenn man an Open Air Events denkt. Das bestätigte auch Sabine Reiter von MICA, die das Projekt Club Commission bisher in ihrem Aufgabenbereich wahrte. Auch hier bleiben wir am Ball und hoffen auf eine baldige Fortsetzung der begonnenen Arbeit.</p>  <p><b>TECHNO VIENNA, MA 909</b></p>  <p>Kristof Grandits ist ein umtriebiger Bursche. Schon in Kärnten sorgte er mit seinen Techno am See Open Airs für Furore. Doch die dortigen Tourismus Verantwortlichen konnten sich nicht wirklich mit der lauten Jugend anfreunden. Als dann die politischen Farben wechselte, war endgültig Schluß. Grandits zog endgültig nach Wien, wo er im Brotjob Lokführer ist und nebenbei sein neues Projekt „Techno Vienna“ aufgezogen hat. Einerseits Veranstalter, andererseits ständig wachsendes Dj- Kollektiv. Was soll daraus werden? Wie wichtig sind Kollektive, geht eigentlich ohne ein starkes, kreatives Kollektiv nichts mehr? Dazu mehr übrigens auch mit einem zweiten Gast im Podcast aus dem DJ Kollektiv von „Techno Vienna“ Ferdinand Hübl. Wie wichtig sind die richtigen sozialen Medien? Wen interessiert noch Facebook? Und wie war das jetzt mit der Diversität? Und da wäre noch die Sache mit dem Blog...Mehr hört Ihr, wenn Ihr hört...</p>  <p style="text-align:justify">Die nächste Ausgabe gibt's in zwei Wochen am 23. Dezember 2021.</p>  <p style="text-align:justify"><img src="https://superfly.fm/images/Rudis_Kopf.png" style="width:50%"></img></p>  <p style="text-align:justify"><b>IM GESPRÄCH MIT CRAZY SONIC:</b></p>  <p style="text-align:justify">KRISTOF GRANDITS &amp; FERDINAND HÜBL</p>  <p style="text-align:justify"><img src="https://superfly.fm/images/SB-1000x1000.jpg" style="width:25%"></img> <img src="https://superfly.fm/images/Ferdinandhuebl_Credits_Lisa-Brandl-scaled.jpg" style="width:25%"></img></p>  <p style="text-align:justify">Kristof Grandits, Veranstalter, Kollektivgründer und DJ | Ferdinand Hübl, Musikproduzent, DJ und Fashionista</p>  <p style="text-align:justify"><a href="https://www.facebook.com/technoviennaofficial/">https://www.facebook.com/technoviennaofficial/</a></p>  <p style="text-align:justify"><a href="http://www.technovienna.com">http://www.technovienna.com</a><a href="http://www.technovienna.com/"></a></p>  <p style="text-align:justify"><a href="https://www.instagram.com/technovienna/">https://www.instagram.com/technovienna/</a></p>  <p style="text-align:justify"><a href="https://www.instagram.com/ferdinand_huebl/">https://www.instagram.com/ferdinand_huebl/</a></p>]]></content:encoded>
                                <pubDate>Thu, 09 Dec 2021 06:00:00 +0000</pubDate>
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		            <itunes:keywords>techno vienna, wien, vienna, techno, technomusik, austria, diversität, lgbtq, podcast, kritik, edm</itunes:keywords>
            		<itunes:author>Radio Superfly</itunes:author>
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            <title>Club Kultur #043 | &quot;Manchmal suche ich den Shitstorm&quot;</title>
			<itunes:title>Club Kultur #043 | &quot;Manchmal suche ich den Shitstorm&quot;</itunes:title>
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                <itunes:summary>Rudi Wrany im Gespräch mit dem SASS Teilhaber und Szenebeobachter Sebastian Schatz über die Kluft in der Gesellschaft, Esoterik versus Wissenschaft und die Pläne des Sass. (superfly.fm)</itunes:summary>
                                    	<content:encoded><![CDATA[<p><b>Club Kultur | FOLGE #043</b></p>  <p><i>"Manchmal suche ich den Shitstorm"</i></p>  <p><b></b></p>  <p><b>UND EWIG GRÜSST...</b></p>  <p>der Lockdown. Frisch vom Urlaub aus Portugal zurück in den Lockdown begibt sich Euer Podcaster. Und wurde von den Ereignissen überrollt. Alles wieder zu auf unbestimmte Zeit, denn dass die Nachtgastronomie und die Clubs am 13.12 wieder öffnen, glaubt keiner so richtig, auch weil die Nachrichten aus den Spitälern keine positiven sind und wir in Österreich mittlerweile Infektionszahlen haben, die sogar zur Weltspitze reichen. Somit heißt es nun wieder absagen, verschieben, umswitchen und um staatliche Hilfen ansuchen, zumindest für die meisten aus der Branche. Denn diesmal ging es schnell. Letzte Woche war sich die Politik noch uneins - um es vorsichtig zu formulieren - am Wochenende wurde dann hastig ein 4. Lockdown beschlossen und der zarten Aufschwung wurde von der nächsten Vollbremsung unterbrochen. Ja, es ist leider wieder notwendig geworden und nein, kein Mensch hat mehr Lust darauf. So kann man die Stimmung zusammenfassen.</p> <p><b>DISSENS</b></p>  <p>über viele Dinge herrscht zusehends auch innerhalb des „Publikums“. Eine Impfpflicht, wie sie am 1. Februar kommen soll, stösst bei vielen auf Ablehnung. In den Clubs wird es aber ohne sie nicht gehen, denn schon in den letzten Wochen gab es leider viele Ansteckungen auch dort, und das, obwohl alle Betroffenen geimpft waren. Gottlob sind mir aber keine schweren Verläufe bekannt: Rinnende Nasen und die Frage „Warum ich?“ waren noch das Schlimmste, was mir zugetragen wurde. Aber wir alle wusste, dass es Impfdurchbrüche geben kann - und keine Afterhour war davor sicher.</p> <p>Wien hatte ja schon früh auf ein strengeres System gesetzt, schon seit September konnte man nur mehr 2G (also geimpft und genesen) in die Nachtgastronomie und die Zahlen in der Bundeshauptstadt waren verhältnismäßig niedrig im Vergleich zu den anderen Ländern. Dennoch schnellsten sie auch hier in die Höhe. Ich frage mich, warum manche junge Menschen bei uns, vor allem viele aus der Goa/Pystrance oder Slowhouse Szene besonders gegen die Impfung sind. Hier sah man auch viele Vertreter auf der berüchtigten Demonstration vom 20.11.,die sehr stark von rechtsextremen Gruppierungen geprägt und vereinnahmt wurde. Ist es der esoterische Ansatz vieler, tatsächlich eine Art „Freiheits“Gedanke, der Glaube, die Impfung richte etwas mit dem Körper an? Ich würde es zu gerne wissen, vielleicht möchte ja einmal jemand offen mir mir darüber im Podcast sprechen, ohne selbstverständlich in die Verschwörungsecke abzudriften. Erschreckend ist jedenfalls, wie sehr sich gerade die Gesellschaft spaltet und auf den sozialen Medien gestritten wird. Auch ich musste mich von einigen „Freunden“ trennen, denen nur mehr Beschimpfungen und zynische Memes einfielen. Selbst Satireposts werden nicht mehr als solche sinnerfassend wahrgenommen, dabei ginge es doch anders...</p> <p><b>PORTUGAL</b></p>  <p>und auch Spanien verzeichnen eine sensationell hohe Impfquote. Das Leben dort läuft normal, entspannt und ohne Einschränkungen. Die Inzidenzen sind stabil, Impfdurchbrüche bewegen sich im normalen Rahmen. Die öffentliche Diskussion darüber ist längst nicht so hitzig und die Politik wird noch als Entscheidungsträger wahrgenommen- ähnlich verhält es sich ja auch in Skandinavien. Im Rahmen meines Urlaubs konnte ich auch mit Impfskeptikern sprechen, doch soweit, dass sie auf die Strasse gingen, um gegen eine Impfung zu skandieren, ist man im Süden nicht. Da zieht man es vor, sein Leben weiter zu leben, zu arbeiten, zu reisen und Spass zu haben - und nimmt die Impfung als Teil der Lösung in Kauf. Hierzulande spaltet dieses Thema und dividiert die Gesellschaft auseinander. Die Politik, die zu lange mit sich selbstbeschäftigt war, hat es total verabsäumt, jenes Vertrauen aufzubauen, das es gerade hier bräuchte um nun das zu verhindern, was jetzt gerade passiert: Lockdown, Wirtschaftskrise und Spaltung.</p> <p><b>SAUS UND BRAUS IM FLEX</b></p>  <p>hieß bis zum Lockdown ein neues Freitagsschiene im Wiener Kultclub. Und das hätte auch das Hauptthema des aktuellen Podcasts werden sollen. Aber die Ereignisse haben sich überschlagen. Trotzdem hatte ich bereits mit Adrian Pauscha aka Dj Sutter Cane einen fixen Termin vereinbart, um über die Neuaufstellung, die Verbesserungen bei Sound und Licht und die programmatischen Ideen zu sprechen. Doch dann bekam mein Studiogast offensichtlich trotz mehrerer Zusagen kalte Füße und erschien nicht und schaltete sein Handy aus. So hart wären die Fragen schon nicht gewesen, aber natürlich schade. Wir bleiben am Ball.</p> <p><b>SEBASTIAN SCHATZ</b></p>  <p>heißt daher mein aktueller Studiogast und ihm gilt mein besondere Dank für die Spontanität. Sein Geschäftspartner Gregor Imhof war ja schon zu Gast, Schatz gilt als eloquenter Kontrapart, dessen Stimme breites Gehör findet.nicht erst seit den stürmischen Corona Pandemiezeiten nimmt er stets eine sehr vernunftorientierte Haltung ein, die ihm nicht immer nur Freunde gemacht hat. Ich verfolge schon lange die intensiven Diskussionen über die Wirkung der Impfstoffe, Sinnhaftigkeit der Schutzmaßnahmen und Vorteile der Impfung. Zeit daher, passend zum erneuten Lockdown, sich mit dem gebildeten Gastronomen einmal zu unterhalten. Schickt mir eure persönliche Meinung, Anmerkungen, Inputs oder Themenvorschläge an schicken.</p> <p style="text-align:justify">Die nächste Ausgabe gibt's in zwei Wochen am 09. Dezember 2021.</p>  <p><img style="width:50%" src="https://superfly.fm/images/Rudis_Kopf.png"></img><b></b></p>  <p style="text-align:justify"><b>IM GESPRÄCH MIT CRAZY SONIC:</b></p>  <p style="text-align:justify">SEBASTIAN SCHATZ</p>  <p style="text-align:justify"><img style="width:25%" src="https://superfly.fm/images/IMG_5242_copy.jpg"></img></p>  <p style="text-align:justify"></p>  <p style="text-align:justify"></p>  <p>Sebastian Schatz, SASS Teilhaber und Manager</p>

<p><a href="https://www.sassvienna.com/">https://www.sassvienna.com/</a></p>

<p><a href="https://www.instagram.com/sassmusicclub/">https://www.instagram.com/sassmusicclub/</a></p>

<p><a href="https://www.facebook.com/sassmusicclub">https://www.facebook.com/sassmusicclub</a></p>]]></content:encoded>
                                <pubDate>Thu, 25 Nov 2021 10:00:00 +0000</pubDate>
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            		<itunes:author>Radio Superfly</itunes:author>
            	        </item>
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            <title>Club Kultur #042 | &quot;Es wird etwas passieren in der Sauna&quot;</title>
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    			<title>Club Kultur #042 | &quot;Es wird etwas passieren in der Sauna&quot;</title>
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                <itunes:summary>Rudi Wrany im Gespräch mit dem Clubmanager Chris Edy, der nun auch in die Geschicke des neuen „Hidden Club“ involviert ist. (superfly.fm)</itunes:summary>
                                    	<content:encoded><![CDATA[<p><b>Club Kultur | FOLGE #042</b></p>  <p><i>"Es wird etwas passieren in der Sauna"</i><b></b></p>    <p><b>DIE NÄCHSTEN 2 WOCHEN...</b></p>  <p>...werden entscheidend...nein, damit will ich nicht beginnen, aber leider haben wohl alle Nachtgastronomen derzeit nur eine Angst. Kommt er wieder, oder nicht mehr: Der Lockdown für alle? Macht er Sinn? Halten wir das aus? Schlagen wir uns dann nicht endgültig alle in den sozialen Medien die Köpfe ein? Wie wird die Gesellschaft reagieren? Wien hält sich vergleichsweise „gut“, doch bei den derzeitigen Entwicklungen ist die Dynamik nicht mehr vorauszusehen. Der schwache Trost: Es geht anderen Ländern nicht besser. In Portugal, von wo Euch dieser Text aus meinem Herbsturlaub ereilt, ist die Situation bei 87% Impfquote (noch) entspannter, aber auch hier steigen die Zahlen. Was bleibt, ist die Hoffnung, doch wird diese allein nicht ausreichen.</p> <p><b>SAUS UND BRAUS</b></p>  <p>heißt der neue Technofreitag im FLEX. Betreiber Tom Eller hat sich eine neues Team gesucht und gefunden, welches die Zeitgeistströmung „Techno“ im alten Schlachtschiff am Donaukanal wieder salonfähig machen soll. Über den Namen kann man diskutieren, doch warum sich nun das Projekt ausgerechnet auch an Freitagen etablieren möchte, wo schon ein dichtes Gedränge, siehe O Club, Forelle, Exil und Co, am Markt herrscht, bleibt ein Geheimnis. Vielleicht kann ich im nächsten Podcast ein wenig Licht in diese Sache bringen.</p> <p><b>HIDDEN CLUB</b></p>  <p>heißt bekannterweise das neueste Clubprojekt von Martin Ho auf der Mariahilfer Straße. Wie bei allen Ho-Projekten fand das anfangs nicht ohne hohen Blutdruck und medialem Dauerfeuer statt. Vor allem die Anrainer befürchteten Schlimmes und stiegen auf die Barrikaden. Der Club eröffnete schließlich auch noch zu früh und prompt marschierte das Magistrat ein und schloß die Gaudi wieder. Doch ein paar Tage später war dann alles doch in trockenen Tüchern und seither läuft der Laden bei freiem Eintritt - wie man hört ganz gut. Dazu lädt man House-Giganten wie Louie Vega, Bob Sinclair und David Morales ein und möchte generell ein Fixpunkt für Housemusic werde. Das bot mir den Anlass, mich einmal mit Christian Edy, der seit Jahren die Ho Betriebe kennt und dort mithilft, zu unterhalten. Denn immer, wenn etwas neues eröffne,verlagert sich der Fokus. Und der lag bisher doch eher bei der Pratersauna und dem VIE I PEE, aber man gewinnt ein wenig den Eindruck, als hätte sich das in den letzten Wochen ein wenig geändert, auch weil die Konkurrenz immer größer wird. Stimmt das?</p> <p><b>EINE VOID FÜR DIE SAUNA BITTE!</b></p>  <p>Schon lange, eigentlich seit der Wiedereröffnung 2016, wird der Umbau der Sauna kritisiert. Zu große Bar, zu kleiner Dancefloor, Gogo Stange, dies und das. Einiges wurde zurück genommen, einiges soll nun verbessert werden, hörte man. Nun bekam just der neue Hidden Club eine nigelnagelneue VOID Anlage als Earcatcher. Wird das in der Sauna auch passieren? Und wie geht man mit den neuen Gegebenheiten in Wiens Nachtleben um? Viele Fragen an Chris Edy aka Dj Black Triangle...</p> <p><b>CHRIS EDY</b></p>  <p>kenne ich schon lange. Der gebildete junge Mann ist schon ewig und ein wenig länger für die Dots Group tätig und musste einige Male ausrücken, wenn die Presse und der Rundfunk anklopften, weil wieder „etwas passiert“ war. Und es passierte allerlei: Diverse Medien allen voran ZackZack kochten genüsslich fast im Wochentakt Stories auf, junge Damen klagten die Securites medial wegen Bodyshamings vor dem VIE I PEE an, und auch die Räuberpistole mit dem Drogenlager im „Bunker“ rauchte ständig. Woher kommt diese „Liebe“ der Medien, hat das einen Einfluß auf den Besuch der Clubs, was kann man dagegen tun? Aussitzen oder, wie nun offenbar passiert, wegen Geschäftsschädigung klagen? Das alles und vieles mehr wollte ich ebenfalls wissen und Chris Edy hat mir Antworten gegeben. Mehr hört Ihr wenn Ihr hört.</p> <p>Schickt mir eure persönliche Meinung, Anmerkungen, Inputs oder Themenvorschläge an schicken.</p> <p style="text-align:justify">Die nächste Ausgabe gibt's in zwei Wochen am 25. November 2021.</p>  <p style="text-align:justify"><img style="width:50%" src="https://superfly.fm/images/Rudis_Kopf.png"></img></p>  <p style="text-align:justify"><b>IM GESPRÄCH MIT CRAZY SONIC:</b></p>  <p style="text-align:justify">CHRIS EDY</p>  <p style="text-align:justify"><img style="width:25%" src="https://superfly.fm/images/IMG_5010.jpg"></img></p>  <p style="text-align:justify">Chris Edy, Clubmanager</p>  <p><a href="https://www.instagram.com/papapurple/?hl=de">https://www.instagram.com/papapurple/?hl=de</a><a href="https://www.instagram.com/papapurple/?hl=de"></a></p>  <p><a href="https://dotsgroup.eu/">https://dotsgroup.eu/</a></p>  <p style="text-align:justify"></p>  <p><b></b></p>]]></content:encoded>
                                <pubDate>Thu, 11 Nov 2021 06:00:00 +0000</pubDate>
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            		<itunes:author>Radio Superfly</itunes:author>
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            <title>Club Kultur #041| &quot;In den Neunzigern brauchten wir keine Sex Positive Parties, wir hatten ja Sodom und Gomorrha&quot;</title>
			<itunes:title>Club Kultur #041| &quot;In den Neunzigern brauchten wir keine Sex Positive Parties, wir hatten ja Sodom und Gomorrha&quot;</itunes:title>
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    	    	                            <description>Rudi Wrany im Gespräch mit dem Veranstalter Kaveh Ahi über einige neue Pläne, u.a. in der wiedereröffneten Babenberger Passage, seine Vergangenheit im Volksgarten und die Parallel Kunstmesse. (superfly.fm)</description>
                <itunes:summary>Rudi Wrany im Gespräch mit dem Veranstalter Kaveh Ahi über einige neue Pläne, u.a. in der wiedereröffneten Babenberger Passage, seine Vergangenheit im Volksgarten und die Parallel Kunstmesse. (superfly.fm)</itunes:summary>
                                    	<content:encoded><![CDATA[<p><b>Club Kultur | FOLGE #041</b></p><i>  "In den Neunzigern brauchten wir keine Sex Positive Parties, wir hatten ja Sodom und Gomorrha"</i><p>Alle, die Hello Fresh ausprobieren möchten, seien hier nochmals die wichtigen Infos ans Herz gelegt, denn folgend erhaltet Ihr den Code, mit dem Ihr 60€ Rabatt bekommen könnt. Viel Spaß beim Kochen!  </p>  <p>Podcast: Club Kultur </p>  <p>Code: CLUBKULTUR </p>  <p>Deeplink: <a href="https://hlfr.sh/51YSPJ">https://hlfr.sh/51YSPJ</a></p>  <p><b>STARKES LANGES WOCHENENDE</b></p>  <p>trotz der steigenden Infektionszahlen geben die Leute Gas. Egal wohin man blickte: Bekannte Namen, neue Openings, fettes Lineup: Worakls, Stephan Bodzin, Klangkarussell,Tube &amp; Berger, Andrea Oliva, Efdemin, Amelie Lens, Dubfire und viele andere mehr beehrten am Wochenende die Stadt- es erinnert frappant an die Zeit vor der Pandemie. Wie schon öfter erwähnt gibt es ja mit dem Exil und dem Ponyhof zwei neue Plätze in und um Wien, nun eröffnete auch die Babenberger Passage nach einem aufwändigen Umbau wieder ihre Pforten und sorgt damit für gehörig Gedränge am Wiener Ring.</p>  <p>Auch der Großrave Rebellion bekam sehr gute bis euphorische Kritiken von den Besuchern und Kollegen, die dort waren. Gutes Sicherheitskonzept, perfekte Sound-und Lichtbedingungen und letztendlich auch eine hohe Besucherfreuquenz, auch wenn einige Touristen mangels Impfschutz nicht kommen konnten. Glaubt man den Postings von Veranstalter Harald Reiterer, so wird Rebellion aber definitiv eine Fortsetzung finden.</p>  <p><b>DIE BABENBERGER SIND ZURÜCK</b></p>  <p>Zugegeben, ich war nicht der größte Fan der Passage. Ein schicker Laden, der vor allem in den Nullerjahren zur absoluten Cashcow wurde und in den auch diverseste Superstars gekarrt wurden, sorgten für einen Hype um den Club unter der Ringstraße. Aber ökonomisch ist hier sicher vieles richtig gemacht worden. Im letzten Jahrzehnt matchte man sich dann im „Clubbing“ Segment mit dem Volksgarten und anderen Venues um die Gunst des jüngeren,schickeren aber oft betuchten Publikums. Die ersten Passage Betreiber Sunshine Enterprises zogen sich Mitte der Zehnerjahre zurück und der bisherige Hauptveranstalter Joachim Bankl übernahm den Tanztempel. Mittlerweile haben ja die Sunshiner, wie wir wissen, auch ihre zweite (Albertina)Passage an die Betreiber des O verkauft. Nun hat sich „die Passage“ einen Rundum-und Neuanstrich verliehen, und das ohne viel altes Geld im Hintergrund. Letztes Wochenende kehrte also nun auch der dritte große Tanztempel zurück auf und in den Ring- ja und auch das ist Teil unserer Clubkultur. Dazu später noch mehr...</p>  <p><b>KAVEH AHI</b></p>  <p>heißt mein heutiger Studiogast und sein Name ist wohl auf ewig mit dem Volksgarten verwoben. Schon als Jungspund startete er in den Neunzigern (mit Johannes Hoschek und Peter Czermak, der leider schon verstorben ist) das legendäre Sodom und Gomorrha Clubbing im „VoGa“, das als ausschweifendes, die Lebenslust und den Hedonismus frönendes Event sämtliche Rekorde brach. Es folgten Kinky Disco und der Garden Club,der in der Folge dann auch den legendär schönen Garten intensiver in die Veranstaltung mit einbezog. Gemeinsam mit seinem damaligen Partner Ali Pascha bespielte er den Club bis 2016, danach folgte ein Bruch und das Ende der Partnerschaft mit dem Besitzer des Clubs, Michael Böhm und schließlich auch mit seinem Partner Ali Pascha- die beiden galten ja in der Hochzeit des Clubs als illustres Gespann am Wiener Parkett. Mittlerweile sind die beiden verfreundet, wie es diplomatisch heißt. Der Glamourtempel von einst ist heute eine ökonomisch erfolgreiche Innenstadtdisco mit gefühlt immer demselben Programm für dieselbe Klientel. Ein Erfolgsrezept, das scheinbar ewig aufgeht. Das finden ich und auch andere schade, aber man muss den Lauf der Dinge akzeptieren. Offensichtlich zogen klassische Houseevents nicht mehr genügend Publikum an, vor allem wenn sie in Beliebigkeit versinken.</p>  <p>Kaveh ging daraufhin andere Wege, führte eine Zeitlang eine Bar und betreibt (schon seit seiner Zeit als Volksgarten Hauptveranstalter) sehr erfolgreich (gemeinsam mit Daniel Haider) das Kunstmessen Projekt Parallel, wo er auch seine Erfahrungen als Eventkreativer bei den Afterhows weitergeben konnte. Und der Partykönig von einst fand am Ende auch noch seinen Hafen, heiratete und wurde Vater.</p>  <p><b>ES JUCKT NOCH</b></p>  <p>Aber Kaveh wäre nicht er selbst, wenn er nun nur mehr als Kunstmensch aufpoppte. Es darf und muss ab und an ein wenig Party sein. Ausnahmsweise quasi, denn genau so heißt eine neue Reihe, die unregelmäßig in der Babenberger Passage stattfinden soll, auch um den Club breiter aufzustellen. Das genau passierte am 25.10. erstmals und es sollen Fortsetzungen folgen.Vor allem imponierte ihm, dass Betreiber Bankl den Umbau ganz allein stemmen und finanzieren konnte. Ein Treffen auf der Baustelle und fertig war der Plan. Über seine neue kleine Rolle und natürlich über seine Vergangenheit im Volksgarten, samt ehrlichen Antworten habe ich mit ihm im Podcast geplaudert. Mehr hört Ihr, wenn Ihr hört.</p>  <p>Schickt mir eure persönliche Meinung, Anmerkungen, Inputs oder Themenvorschläge an schicken. Die nächste Ausgabe gibt's in zwei Wochen am 11. November 2021.</p>  <p><img src="https://superfly.fm/images/Rudis_Kopf.png" style="width:50%"></img></p><b>Im Gespräch mit Crazy Sonic:</b><p><b>Kaveh Ahi</b></p>  <p><img src="https://superfly.fm/images/unten.jpg" style="width:25%"></img><b></b></p>  <p><b></b></p>  <p>Kaveh Ahi, Veranstalter<b></b></p>]]></content:encoded>
                                <pubDate>Thu, 28 Oct 2021 05:00:00 +0000</pubDate>
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            		<itunes:author>Radio Superfly</itunes:author>
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            <title>Club Kultur #040 | &quot;Das Leben ist ein Ponyhof - ein neuer Club in Rudolfscrime&quot;</title>
			<itunes:title>Club Kultur #040 | &quot;Das Leben ist ein Ponyhof - ein neuer Club in Rudolfscrime&quot;</itunes:title>
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                <itunes:summary>Rudi Wrany im Gespräch mit Laurent Koepp und Raphael Frei über ein neues Clubbaby in Wien. In der gar nicht so glamourösen Sechshauser Straße eröffnet ein Kollektiv von Szeneleuten am 23.Oktober einen neuen Club, der auch wochentags geöffnet haben soll. (superfly.fm)</itunes:summary>
                                    	<content:encoded><![CDATA[<p><b>Club Kultur | FOLGE #040</b></p>  <p><i>"Das Leben ist ein Ponyhof - ein neuer Club in Rudolfscrime"</i><b></b></p>  <p><b></b></p>  <p>Alle, die Hello Fresh ausprobieren möchten, seien hier nochmals die wichtigen Infos ans Herz gelegt, denn folgend erhaltet Ihr den Code, mit dem Ihr 55€ Rabatt bekommen könnt. Viel Spaß beim Kochen!  </p> <p><b>Podcast:</b> Club Kultur </p>  <p><b>Code: </b>CLUBKULTUR </p>  <p><b>Deeplink:</b> <a href="https://hlfr.sh/51YSPJ">https://hlfr.sh/51YSPJ</a></p> <p><b>VIELE WIENER IM EXIL?</b></p>  <p>Der letzte Podcast über das EXIL in Vösendorf wurde fleißig gehört und geteilt. Der Club durfte sich dann auch über ein äußerst gelungenes Eröffnungswochenende freuen - die Kritiken über Deko und Sound waren einhellig gut. Kleinere Störfeuer entstanden lediglich ob der Diskussion, dass das Exil nun auch eine Anlaufstelle für jene sein solle, die sich partout nicht impfen lassen wollen. Doch die Diskussionen sind mittlerweile ausgeräumt und die Pressesprecher haben etwaige Differenzen, die über den Boulevard ausgetragen wurden beigelegt.</p> <p><b>REBELLION</b></p>  <p>heißt ein weiteres Großevent am 23.Oktober, das zwei Tage vor dem Electric Love (25.10.) in der Marxhalle stattfindet. Amelie Lens, der Technowelt größtes Hochglanzprodukt beehrt die Stadt, dazu kommen noch Dubfire und eine weitere Latte an Acts von Klaudia Gawlas bis Gerald vdH. Auf Rückfragen hieß es, dass es noch genügend Tickets gibt, leider mussten viele Technotouristen aus den östlichen Nachbarländern ihre Tickets wieder retournieren, weil die dort verabreichten Impfstoffe hierzulande nicht gelten. Man darf also gespannt sein, wie eine solche Großproduktion in dieser schwierigen Epoche ökonimisch realisiert wird. Der Veranstalter verspricht jedenfalls „noch nie da Gewesenes“.</p> <p><b>LANGE SCHLANGEN</b></p>  <p>sind wir ja gewohnt, die längste bildete sich vor dem DC10 in Ibiza, wo Menschen wohl hunderte Meter in Kauf nahmen, nur um endlich wieder auf der Insel feiern zu dürfen, da dort natürlich auch strengstens kontrolliert wird. Dazu auch meine Mini Meinungsrubrik „zum Runterspülen“.</p>  <p><b>DAS PONY VON RUDOLFSCRIME</b></p>  <p>Ja es ist tatsächlich ein Pony, das im Neuen Club Ponyhof steht. Warum und wieso erfahrt Ihr natürlich, wenn Ihr den Podcast hört, zwei der vier Clubmacher, Laurent Koepp und Raphael Frei kamen zu uns ins Radio und präsentierten Ideen, Interieur, Sound und Programmatik des nächsten spannenden Projektes in der Wiener Clublandschaft. Dazu seien auch noch die beiden anderen Beteiligten Martin Ruzicka und Sarah Grabher erwähnt, die man ja auch schon von verschiedenen anderen Events kennt.</p> <p>Die Macher kommen aus vielen Ecken: Tanz durch den Tag, Aufwind und Cobenzl sind nur einige bekannte Namen, dazu ist man gut mit Journey To Tarab und Heimlich befreundet, viel kreativer Input also. Gemeinsam wollen sie nun dem Wilden Westen Wiens und nächstem „hippen“ Viertel einen weiteren Push geben. Gerade dort, wo verschiedene soziale Schichten wild aufeinanderprallen, lässt sich das vielleicht einfacher verwirklichen, als man denkt. Verwinkelt und mit feinstem Ton beschallt, soll der neue Ponyhof werden. Veranstaltungen und Djs von Dienstag bis Sonntag, bekannte Crews und niedrige Eintrittspreise (maximal 7 Euro, wochentags 3 Euro) sollen das Publikum locken. Los geht es am 23.Oktober.</p> <p><b>CLUB COMMISSION, QUO VADIS?</b></p>  <p>Laurent Koepp war aber nicht nur als Betreiber des Ponyhof bei mir. Seine reichen, auch nicht nur positiven Erfahrungen mit Festivals, Stichwort „Aufwind! machten ihn ja Ende 2019 nach der Gründung der Vienna Club Commission zu einem der drei Mitglieder derselben(neben Stefan Niederwieser und Martina Brunner) - In dieser Funktion hatte er nun wahrlich viel zu tun bis jetzt. Im November 2021 läuft die Finanzierung der VCC durch die Stadt jedenfalls aus und die Karten werden neu gemischt. Es bleibt daher spannend, wie sich die VCC danach aufstellen wird. Ich hoffe jedenfalls auf ein gut gesichertes Fortbestehen und wünsche es mir für die Stadt und die Veranstalter, denn viele Informationsstränge liefen bei der VCC zusammen und die regelmäßgen Vernetzungstreffen halfen sicher einigen, sich über Förderungen und Zuschüsse während der Pandemie zu informieren. Nun, wo das Clubleben wieder im Fluß ist, gäbe es sicher noch viel zu tun, vor allem könnte die VCC als Schnittstelle zu den Anrainern dienen, die ja ständig vieles torpedieren.</p>  <p style="text-align:justify">Schickt mir eure persönliche Meinung, Anmerkungen, Inputs oder Themenvorschläge an <a href="mailto:podcast@Superfly.fm">podcast@superfly.fm</a> schicken.</p>  <p style="text-align:justify">Die nächste Ausgabe gibt's in zwei Wochen am 28. Oktober 2021.</p>  <p style="text-align:justify"><img style="width:50%" src="https://superfly.fm/images/Rudis_Kopf.png"></img></p>  <p style="text-align:justify"></p>  <p style="text-align:justify"><b>Im Gespräch mit Crazy Sonic:</b></p>  <p style="text-align:justify"> </p>  <p>LAURENT KOEPP und RAPHAEL FREI</p>  <p><img style="width:25%" src="https://superfly.fm/images/pony.jpg"></img><img style="width:25%" src="https://superfly.fm/images/pony2.jpg"></img></p>Laurent Koepp und Raphael Frei, Clubbetreiber]]></content:encoded>
                                <pubDate>Thu, 14 Oct 2021 05:00:00 +0000</pubDate>
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            		<itunes:author>Radio Superfly</itunes:author>
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            <title>Club Kultur #039 | &quot;Ein Exil für die Wiener&quot;</title>
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    	    	                            <description>Rudi Wrany im Gespräch mit Daniel Vobr und Alex Klissenbauer über ein neues Clubprojekt vor den Toren Wiens in einer bereits bekannten Location. Welches Ziel verfolgt man, wird es gelingen, die Wiener an die Stadtgrenze zu locken? Welche Vorteile bietet die neue Location und wie möchte man langfristig erfolgreich sein. (superfly.fm)</description>
                <itunes:summary>Rudi Wrany im Gespräch mit Daniel Vobr und Alex Klissenbauer über ein neues Clubprojekt vor den Toren Wiens in einer bereits bekannten Location. Welches Ziel verfolgt man, wird es gelingen, die Wiener an die Stadtgrenze zu locken? Welche Vorteile bietet die neue Location und wie möchte man langfristig erfolgreich sein. (superfly.fm)</itunes:summary>
                                    	<content:encoded><![CDATA[<p><b>Club Kultur | FOLGE #039</b></p>  <p>"Ein Exil für die Wiener"</p>  <p><i>Rudi Wrany im Gespräch mit Daniel Vobr und Alex Klissenbauer über ein neues Clubprojekt vor den Toren Wiens in einer bereits bekannten Location. Welches Ziel verfolgt man, wird es gelingen, die Wiener an die Stadtgrenze zu locken? Welche Vorteile bietet die neue Location und wie möchte man langfristig erfolgreich sein.</i></p>  <p><b>NUR MEHR 2G BITTE</b></p>  <p>heißt es ab 1.Oktober für das Einlass erbittende Partypublikum. Die Tests reichen nicht mehr und das hat natürlich, nicht nur in Wien, zu heftigen Debatten geführt, denn in einer postfaktischen Welt wollen es viele einfach nicht wahrhaben, dass die Impfung mehr Vor- als Nachteile bringt und man erwiesenermaßen geschützter ist. Manche Zeitgenossen schrecken selbst vor Mails an Veranstalter nicht zurück, in denen man sich nicht erblödet, uns „Systemhörigkeit“ vorzuwerfen. Nun, wir haben erstens keine andere Wahl und zweitens begrüßen es 99% der Clubbetreiber und Promoter, denn der Club kann nur als safer space überleben, wenn man sich und andere optimal schützt. Man kann nicht zu 100 Prozent vor einer Ansteckung sicher sein, auch nicht als Geimpfter, aber man ist in jedem Fall sicherer. Und keiner will wieder die sinnlosen Lockdowns, die dann wieder nur halbseidene Privatparties produzieren. Dass dabei die Impfangebote immer „niederschwelliger“ werden, mag man in Kauf nehmen.</p>  <p><b>DES GÖNNERS ENDE</b></p>  <p>die Zeit der Umbrüche forderte indes auch ihre ersten Opfer: Das Elektro Gönner muss seine Pforten ab 15.Oktober für immer schließen. Die Corona Krise und diverse bauliche Maßnahmen ließen die Betreiber diesen drastischen Schritt verkünden. Ein jahrelanger gemütlicher Dj und Szenetreff verkündet damit die lange Sperrstunde. Neben dem Gossip und dem Nachtasyl schon das dritte Szenelokal, das die Pandemie nicht überlebt, wenn man das kurze Gastspiel der Wiener Freiheit mitzählt, sind es gar schon vier. Dafür machten viele Medien gehörig viel „Promotion“ für den Hidden Club, das neueste Mitglied in Martin Ho`s Lokalsammlung. Allerdings nicht die, die man sich primär wünscht. Anrainerproteste, ein behördlich geschlossenes Soft-Opening und neue Stories über diverse Coronaparties ließen das Popcorn knistern. Doch dieses Wochenende geht es wohl offiziell los, laut offiziellem Statement sind nun alle Genehmigungen vorhanden und bekanntlich ist auch unerwünschte Werbung eben-richtig-Werbung!</p>  <p><b>ZUM RUNTERSPÜLEN</b></p>  <p>heißt meine neue Minikolumne im Podcast über Dinge, die kein Mensch braucht. Immer wieder tauchen neue Begriffe auf, die findige Werbetexter aus den Tiefen Mordors ausgraben, um „hip“ zu wirken oder um Tickets zu generieren. Was ich meine? Verrate ich nicht hier, hört gerne rein.</p>  <p><b>AB INS EXIL</b></p>  <p>Ins Exil geht man nicht immer freiwillig, aber es soll ein sicherer Ort für diejenigen sein, die es aufsuchen. Das dachte sich eine Gruppe mutiger Menschen und baute die etwas angestaubte Eventarena Vösendorf zu einem formidablen Club mit fettem Sound-und Lichtdesign um. Die schon fast zum guten Ton gehörenden Lamda Labs treffen auf tolle Dekoideen und eine große Venue mit 3 Floors und Innenhof. Wenn, ja wenn sie nicht in Vösendorf wäre, wohin der versnobbte Wiener Partytiger bestenfalls kommt, um Möbel zu kaufen. Aber das soll zum Vorurteil von gestern werden. Die Venue ist spannend, frisch gestrichen und bietet alles, was des Technojüngers Herz höher schlagen lässt. Freitags soll es von Psytrance über Techno hin zu härteren Spielarten ein neues Angebot an das Publikum aus dem Großraum Wien geben, der etwas unprätentiöse Ort im Industriegebiet hat aber definitiv auch seine Vorteile: Keine Nachbarn, Sperrstunde erst um 8 Uhr und eine mächtige Anlage, die man so auch ausnutzen kann. Zeit also mit Betreiber Vobr und Marketingchef Klissenbauer einen detaillierten Blick auf das ambitionierte Projekt zu werfen. Mehr hört Ihr, wenn Ihr hört.</p>  <p style="text-align:justify">Schickt mir eure persönliche Meinung, Anmerkungen, Inputs oder Themenvorschläge an <a href="mailto:podcast@Superfly.fm">podcast@superfly.fm</a> schicken.</p>  <p style="text-align:justify">Die nächste Ausgabe gibt's in zwei Wochen am 14. Oktober 2021.</p>  <p style="text-align:justify"><img src="https://superfly.fm/images/Rudis_Kopf.png" style="width:50%"></img></p><b>Im Gespräch mit Crazy Sonic:</b><p style="text-align:justify"> </p>  <p>DANIEL VOBR &amp; ALEX KLISSENBAUER</p>  <p><img src="https://superfly.fm/images/1.jpg" style="width:25%"></img> <img src="https://superfly.fm/images/2.jpg" style="width:25%"></img></p>  <p>Daniel Vobr und Alex Klissenbauer, Clubbetreiber des "Exil" und Marketingchef</p>  <p> </p>  <p><a href="https://www.facebook.com/clubexil/?hc_ref=ARTQ4xsYqMdE41xJOdxfX-wxUBH9armz8XXeitPkPw80Rv2GrXbmx6842-4iieoXUKs&amp;ref=nf_target&amp;__tn__=kCH-R">https://www.facebook.com/clubexil</a><a href="https://www.facebook.com/karottedj"></a></p>  <p><a href="https://www.instagram.com/club_exil/?hl=de">https://www.instagram.com/club_exil</a></p>]]></content:encoded>
                                <pubDate>Thu, 30 Sep 2021 05:00:00 +0000</pubDate>
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            		<itunes:author>Radio Superfly</itunes:author>
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            <title>Club Kultur #038 | &quot;Business Techno geht mir absolut auf den Wecker&quot;</title>
			<itunes:title>Club Kultur #038 | &quot;Business Techno geht mir absolut auf den Wecker&quot;</itunes:title>
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                <itunes:summary>Rudi Wrany im Gespräch mit dem deutschen Dj und Produzenten Peter Cornely aka Karotte über Business Techno, schwierige Diskussionen in Pandemiezeiten, langweilige Promos, und allerlei Unsitten des einstigen Underground Genres. (superfly.fm)</itunes:summary>
                                    	<content:encoded><![CDATA[<p><b>Club Kultur | FOLGE #038</b></p>  <p><i>Rudi Wrany im Gespräch mit dem deutschen Dj und Produzenten Peter Cornely aka Karotte über Business Techno, schwierige Diskussionen in Pandemiezeiten, langweilige Promos, und allerlei Unsitten des einstigen Underground Genres.</i></p>  <p><b>STUFEN INS UNGEWISSE</b></p>  <p>Es gibt ihn also wieder, einen Stufenplan. Es gibt auch die FFP2 Maskenpflicht wieder in Innenräumen und viele neue Verordnungen und Regeln sind noch nicht jedem klar. In den Club darf man jedenfalls noch immer, in Wien sogar-noch- PCR getestet- im Gegensatz zu den Bundesländern. Ob es so bleibt, ist in den hunderten Whatsapp Gruppen nervöser Promotoren jedenfalls die Frage aller Fragen.</p>  <p><b>GROSSKAMPFWOCHENENDEN</b></p>  <p>jedenfalls sind sie trotz aller Viruskapriolen wieder da - die Großkampfwochenenden der Vor-Corona Zeit. Und das Beste ist, sie funktionieren. So gesehen letzte Woche Freitag, als alle Clubs der Stadt voll waren. Die jungen Menschen genießen den herrlichen Spätsommer und wollen das Leben einsaugen. Man gewinnt auch durchaus den Eindruck, als seien die jungen Partygänger besser vorbereitet als so mancher Techno Hippie mit Alternativfakten Anfälligkeit.</p>  <p><b>KAROTTE</b></p>  <p>ist in Wien ein gern gesehener Gast und äußerst beliebter Dj. Seit Jahrzehnten beehrt er die Wiener Szene und performed immer. Lange Sets liegen ihm weit mehr, als kurze, in denen man lediglich seine Hits „runterballern“ kann. Er mag gutes Essen und nette Leute, er spielt-spontan- ab und an Back 2 Back Sets, die dann legendär werden. Ob mit Monika Kruse oder mit Laurent Garnier, mit ihm steigen viele gern in den Dj Ring. Er nimmt sich auch kein Blatt vor den Mund, wenn es darum geht, diverse Missstände anzusprechen oder Musik als schlichtweg nichtssagend und langweilig einzuordnen...</p>  <p><b></b></p>  <p><b>BUSINESS TECHNO</b></p>  <p>Ein Loop, ein Break, Trance Dedudel. Der „Business“ oder Peak Time Techno der Post Corona Zeit ist-ohne Labels nennen- zu einer globalen Seuche geworden. Kein Wunder, dass sich viele ohne Ohrenkrebssehnsucht in noch härtere Sounds flüchten. Aufgewärmte Pophits,mit „Techhouse“ versetzt, die vor 5 Jahren schon keine Ohrwürmer waren, flankieren das Grauen. Das und ähnliches haben wir im Podcast besprochen und auch ein wenig gelästert. Mehr hört Ihr, wenn Ihr hört.</p>  <p style="text-align:justify">Schickt mir eure persönliche Meinung, Anmerkungen, Inputs oder Themenvorschläge an <a href="mailto:podcast@Superfly.fm">podcast@superfly.fm</a> schicken.</p>  <p style="text-align:justify">Die nächste Ausgabe gibt's in zwei Wochen am 30. September 2021.</p>  <p style="text-align:justify"><img src="https://superfly.fm/images/Rudis_Kopf.png" style="width:50%"></img></p>  <p style="text-align:justify"></p>  <p style="text-align:justify"><b>Im Gespräch mit Crazy Sonic:</b></p>  <p style="text-align:justify"><b>KAROTTE</b></p>  <p style="text-align:justify"><img src="https://superfly.fm/images/preview_image1-default-1.jpg" style="width:25%"></img><b></b></p>  <p style="text-align:justify">Karotte, Musikproduzent, DJ</p>  <p style="text-align:justify"><a href="https://www.facebook.com/karottedj">https://www.facebook.com/karottedj </a></p>  <p><a href="https://www.instagram.com/karottedj/?hl=de">https://www.instagram.com/karottedj/?hl=de</a></p>  <p><b></b></p>]]></content:encoded>
                                <pubDate>Thu, 16 Sep 2021 05:00:00 +0000</pubDate>
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		            <itunes:keywords>karotte, berlin, germany, deutschland, talk, gespräch, club, techno, house, edm, electronic, dj, djkultur, club kultur, wien, vienna, austria, österreich, grelle forelle, crazy, musik</itunes:keywords>
            		<itunes:author>Radio Superfly</itunes:author>
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            <title>Club Kultur #037 | &quot;Von den Clubs allein könnten wir nicht leben&quot;</title>
			<itunes:title>Club Kultur #037 | &quot;Von den Clubs allein könnten wir nicht leben&quot;</itunes:title>
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    	    	                            <description>Rudi Wrany im Gespräch mit Pro-Performance Chef Wolfgang Sauter über gutes Sounddesign, perfekten Klang, warum ihm so viele Clubbetreiber und Veranstalter in Sachen Musikanlage vertrauen und welche Fehler man vermeiden sollte. Und auch darüber - wer (noch) kein Interesse gezeigt hat... (superfly.fm)</description>
                <itunes:summary>Rudi Wrany im Gespräch mit Pro-Performance Chef Wolfgang Sauter über gutes Sounddesign, perfekten Klang, warum ihm so viele Clubbetreiber und Veranstalter in Sachen Musikanlage vertrauen und welche Fehler man vermeiden sollte. Und auch darüber - wer (noch) kein Interesse gezeigt hat... (superfly.fm)</itunes:summary>
                                    	<content:encoded><![CDATA[<p><b>Club Kultur | FOLGE #037</b></p>  <p><i>Rudi Wrany im Gespräch mit Pro-Performance Chef Wolfgang Sauter über gutes Sounddesign, perfekten Klang, warum ihm so viele Clubbetreiber und Veranstalter in Sachen Musikanlage vertrauen und welche Fehler man vermeiden sollte. Und auch darüber - wer (noch) kein Interesse gezeigt hat...</i></p>  <p><b>KEINE MUSICK</b></p>  <p>Gleich zu Beginn die Hiobsbotschaft: Das MU:SICK Festival in der Arena Wagram musste abgesagt werden. Festivalbooker Disaszt, der Gast des letzten Podcasts, bestätigte dies kurz vor Erscheinen. Die Gemeinde will nichts riskieren, das Festival stand gottlob unter dem Rettungsschirm. Ob und wie und wann es nachgeholt wird, bleibt offen. Ebenfalls keine Musik gibt es ja heuer beim Lighthouse Festival in Istrien, stattdessen planten die Macher, die auch gleichzeitig den Club Praterstrasse betreiben eine „TUT UNS LIGHTHOUSE“ Woche, wohl auch um den Club ein bisschen aus der „No Social Media“ Ecke (kurz) rauszuholen und ihn einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich zu machen.</p> <p><b>VIEL MUSIK</b></p>  <p> gibt es seit letztem Wochenende im neuen Club „O“. Vor allem freitags scheuen die Betreiber in den nächsten Monaten keine Kosten und Mühen, um in alter „Horst“ Manier weiter teure Weltstars unter die Oper zu holen, sogar am Eröffnungswochenende, das eigentlich mit nationalen Acts bespielt hätte werden sollen, hat man am Ende noch „Blondish“ nachgelegt. Ob es unbedingt hätte sein müssen, dürfen andere beurteilen. Es werden jedenfalls noch viele bekannte Namen folgen, auch wenn die Reihenfolge ab und an ein wenig random erscheint, aber wie schon im Podcast besprochen, muss der Club ja auch voll werden. (Dirty Doering, Sven Väth, und Fatboy Slim sind bereits angekündigt)- Ein bisschen hat man den Eindruck, als gefiele den Besuchern der zweite Floor zu späterer Stunde etwas besser, als der große Main, auf dem man, wenn es leerer wird, auch ein bisschen verloren wirkt. Erstmals bespielt wurde auch im Zuge des „Boilerroom“ die Location „Draußen“ im 23. Bezirk. Man konnte im Zuge eines Livestream mitverfolgen, wie sich die Venue bei perfektem Sommerwetter immer mehr füllte. Nächstes Jahr soll es mehr davon geben - auch darüber habe ich letztes Jahr schon an dieser Stelle berichtet.</p> <p><b>TRASH</b></p>  <p>heißt in Wien nun oft das neue Zauberwort. Man hat den Eindruck, als gäbe es im Moment wieder eine große Schere in der Clubmusik: Harter 140 bpm Techno hier, Abba und Gigi Di Agostini da. Dazwischen bestenfalls Nischen. Das Wort „Studentenmusik“ poppt ständig auf. Nun, die armen Studenten müssen oft mit schlechtem Geschmack vorlieb nehmen und das impliziert ein wenig das Vorurteil, dass das studierende Volk ausschließlich leicht Verdauliches genießt. Die Erfolgsformel scheint nur allzuoft aufzugehen. So verzichtet der Volksgarten seit der Wiedereröffnung gänzlich auf House und ähnliches. Zu gut funktioniert das seichte Gewässer der Mitsingnummern. Vorbei die Zeiten von Garden Club und Get Whipped.</p> <p><b>VIEL LÄRM</b></p>  <p>machen schlecht eingestellte Soundsysteme und und das führt oft zu Problemen mit Nachbarn und schlußendlich mit dem Magistrat. Oder noch schlimmer: Es gibt keinen approbaten Schallschutz. Open air Locations können davon ein Lied (nicht) singen und Events in Off-Locations blieben leider zumeist Eintagsfliegen. Doch es gäbe einfache, simple Lösungen. Dafür müsste man seine Beratungsresistenz ablegen und die Zusatzkosten professioneller Einmessungen und Beratungen in Kauf nehmen, denn am Ende lohnt es sich. Einige Plätze verschwanden deswegen schneller wieder, als es ihnen lieb war, siehe „Market“, andere hingegen gelten dank perfektem Sounddesign als Vorzeigeclub oder gar „Showroom“, wie sich die Praterstraße gern bezeichnet. Der Mann hinter vielen Soundsystemen im Wiener Clubland heißt Wolfgang Sauter: Grelle Forelle, Werk, Loft, Flex oder das Sass sind mit seiner Arbeit zufrieden, einen guten Namen genießt er auch bei jenen, die sich für andere Lösungen entscheiden haben. Mit ihm habe ich über Fehleinschätzungen, Lambda Labs, Einmessungen, Absagen und vieles mehr gesprochen. Hört mehr, wenn Ihr hört.</p> <p style="text-align:justify">Schickt mir eure persönliche Meinung, Anmerkungen, Inputs oder Themenvorschläge an <a href="mailto:podcast@Superfly.fm">podcast@superfly.fm</a> schicken.</p> <p style="text-align:justify">Die nächste Ausgabe gibt's in zwei Wochen am 16. September 2021.</p>  <p style="text-align:justify"><img style="width:50%" src="https://superfly.fm/images/Rudis_Kopf.png"></img></p>  <p style="text-align:justify"><b>Im Gespräch mit Crazy Sonic:</b></p>  <p style="text-align:justify"><b>WOLFGANG SAUTER</b></p>  <p style="text-align:justify"><img style="width:25%" src="https://superfly.fm/images/wolfgang-sauter.1024x1024.jpg"></img><b></b></p>  <p><b>Wolfgang Sauter, Pro-Performance Chef</b></p> <p><a href="https://properformance.at/"> https://properformance.at/</a></p>  <p style="text-align:justify"></p>]]></content:encoded>
                                <pubDate>Thu, 02 Sep 2021 05:00:00 +0000</pubDate>
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		            <itunes:keywords>techno, wien , vienna, club, wild, kultur, musik, podcast, berlin, technomusik, techhouse, fisher, neu, instagram, social media, sauter, pro, performance, sounddesign, acoustic, grelle forelle</itunes:keywords>
            		<itunes:author>Radio Superfly</itunes:author>
            	        </item>
            <item>
            <title>Club Kultur #036 | &quot;Wir gehen oft auf einen Kaffee&quot;</title>
			<itunes:title>Club Kultur #036 | &quot;Wir gehen oft auf einen Kaffee&quot;</itunes:title>
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    	    	                            <description>Daniel Fürst Zoffel aka Dj Disaszt spricht mit mir über gemeinsame Planungen in der Drum &amp; Bass Szene, das neue Festivalprojekt „MU:SICK“ vom 2. - 5. September in der Arena Wagram, die Vorteile derselben und die Dj Gewerkschaft DECKS. (superfly.fm)</description>
                <itunes:summary>Daniel Fürst Zoffel aka Dj Disaszt spricht mit mir über gemeinsame Planungen in der Drum &amp; Bass Szene, das neue Festivalprojekt „MU:SICK“ vom 2. - 5. September in der Arena Wagram, die Vorteile derselben und die Dj Gewerkschaft DECKS. (superfly.fm)</itunes:summary>
                                    	<content:encoded><![CDATA[<p><b>Club Kultur | FOLGE #036</b></p>  <p><i>Daniel Fürst Zoffel aka Dj Disaszt spricht mit mir über gemeinsame Planungen in der Drum &amp; Bass Szene, das neue Festivalprojekt „MU:SICK“ vom 2. - 5. September in der Arena Wagram, die Vorteile derselben und die Dj Gewerkschaft DECKS.</i></p>  <p><b>1G, BITTE?</b></p>  <p>Nun wird es immer konkreter: Ab Herbst-irgendwann, wie bald weiss noch keiner, kommt für uns in der Nachtgastronomie die 1-G Regel, also Zutritt in Clubs nur mehr für Geimpfte. Ebendieses geht manchen bei dieser Nachricht auf, andere sehen das gelassen, wenn nicht als Rettung der Brache im harten Winter. Denn dieser wird noch einmal hart, so viel ist sicher. Es lassen sich nun einmal nicht alle impfen, und wenn man sie nicht zwingen kann, so eben locken. Mein Zugang zu dieser Causa ist pragmatisch, ich habe eineinhalb Jahre kaum Events oder Dj-Gigs abgehalten, nun droht dasselbe Schicksal, weil viele zu stur sind und lieber alternativen Fakten glauben. Damit uns nicht erneut die Arbeitsgrundlage genommen wird, plädiere ich eindeutig dafür, die Vorteile des Immunisierens zu belohnen. Ob es nun so streng kommen muss, darf die Politik entschieden, vielleicht lassen sich ja noch viele umstimmen.</p> <p><b>IMPERIALES DISASTER</b></p>  <p>so könnte man den ersten Tag der beiden, auch in diesem Podcast erwähnten Dj Konzerte am 5. August mit Dj Solomun zusammenfassen. Es funktionierte nicht viel am ersten der beiden mit viel Brimborium angepriesenen Events. Tausende standen um 20 Uhr noch in den Check-In Schlangen (auch weil sie zu spät kamen), drinnen gab es nichts außer der imperialen Kulisse. Nicht einmal ein Pieps drang aus der Anlage, denn man darf im Schlosshof eben keine Musik spielen außer zum festgesetzten Zeitpunkt. Man hatte also die Alternative, am Handy Schach zu spielen, zu Stricken oder mit Omi zu telefonieren, wenn man tatsächlich schon Stunden vorher gekommen war - das Entertainment Programm war nicht vorhanden. Eine Möglichkeit wäre noch gewesen, sich an der Bar um ein Getränk anzustellen oder aufs WC zu gehen, beides dauerte zu Stoßzeiten gefühlt Stunden.</p>  <p>Der VIP Bereich war ein besserer Nicht VIP Bereich mit einer (1!!) Bar und der Sound beim Auftritt des Dj-Gottes am Ende so leise, dass der Begriff Silent Disco die Runde machte. Viele Menschen sahen unglücklich aus und der Shitstorm roch wohl bis nach Würzburg, woher die beiden Veranstalter kamen, die da allein diese beiden Großevents stemmten. Und Solomun? Tat was er tun musste, und flog wieder von dannen...</p> <p>Am zweiten Tag, dem 6. August, lief es dann doch etwas runder, viel neues Personal, besseres Wetter und am Ende professionellere Abläufe ließen dann die Wogen ein wenig glätten. Paul Kalkbrenner bot auch dank seiner Performance ein echtes „Konzert“, während Solomun ja tatsächlich nur seine CD Player um viel Geld zwei Stunden lang bediente und dabei grimmig in den Wiener Himmel blickte. Am Ende stellt sich die Frage. Wem hat es geholfen? Der Wiener Clubkultur wohl nicht, denn Wiener Djs spielten nur anschließend auf den - ebenfalls von den beiden Veranstaltern organisierten „offiziellen“ Afterparties. Und die wären, meine Prognose mag falsch sein, auch ohne das Wort „offiziell“ voll gewesen. Der Stadt? Die hat eine historische Kulisse hergegeben, die dann für teures Geld Hintergrund für eine Seuche des 21. Jahrhunderts wurde: Dj Konzerte.</p> <p><b>DJ KONZERTE?</b></p>  <p>Schafft es ein Dj so hoch auf den Olymp, dass er, der immer nur Endgeräte bedient, jede Venue füllt und für alle unleistbar wurde, dann muss eben ein neuer Begriff her: Das Konzert. Dafür buche man in Cercle Manier eine tolle Location, zahle enorme Summen, leiste irrwitzigen Aufwand, wälze den auf mindestens 10 000 Besucher weiter und booste das Ding in die höchsten Marketingsphären. Der FOMO-Effekt lässt nicht lange auf sich warten. Man muss da hin, man versäumt etwas. Am Ende blickt man in viele fragende Augen. Das soll´s nun gewesen sein?</p> <p>Aber immerhin gab es den versöhnlichen Abschluss und die Ankündigung, es im nächsten Jahr wieder versuchen zu wollen, die Spannung steigt: Wer wird diesmal kommen...?</p> <p><b>MU:SICK</b></p>  <p>heißt ein neues, sicher weit chilligere Festival Projekt meines Studiogastes: Daniel Fürst Zoffel aka Disazt ist fast ebenso lange im Szenetheater anwesend wie ich, nur hat er viel früher begonnen. Seit über 20 Jahren mischt er in der Drum &amp; Bass Szene auf, seine „Mainframe“ Events sind mittlerweile generationsübergreifende Dauerbrenner. Mit ebendiesem Brand möchte er im Herbst im Gasometer wieder angreifen, dazu eine Kooperation mit seinem alten Freund Gerald VdH eingehen und Techno mit ins Boot holen. Und im September plant er ebenfalls ein stilübergreifendes Festival namens MU:SICK, das viele heimische (und auch ein paar internationale) Acts supportet und präsentiert.</p> <p><b>DISASZT</b></p>  <p>ist ein Drum &amp; Bass Maniac. Mit ihm habe ich auch ein wenig über die vielen Stile, junges versus altes Publikum, die Friedenspfeife in der Szene und die hohe Credibility österreichischer Acts in diesem Musiksegment gesprochen. Technoschädel versus Drumandbassler quasi. Mehr hört ihr, wenn Ihr hört:-)</p> <p style="text-align:justify">Schickt mir eure persönliche Meinung, Anmerkungen, Inputs oder Themenvorschläge an <a href="mailto:podcast@Superfly.fm">podcast@superfly.fm</a> schicken.</p> <p style="text-align:justify">Die nächste Ausgabe gibt's in zwei Wochen am 02. September 2021.</p>  <p style="text-align:justify"><img style="width:50%" src="https://superfly.fm/images/Rudis_Kopf.png"></img></p>  <p style="text-align:justify"><b>Im Gespräch mit Crazy Sonic:</b></p>  <p style="text-align:justify"><b>DISASZT</b></p>  <p style="text-align:justify"><img style="width:25%" src="https://superfly.fm/images/disaszt.jpg"></img><b></b></p>  <p><b>Disaszt, DJ, Veranstalter, Musikproduzent</b></p>  <p><a href="https://de-de.facebook.com/DISASZT/">https://de-de.facebook.com/DISASZT/</a></p>  <p><a href="https://www.instagram.com/djdisaszt/">https://www.instagram.com/djdisaszt/</a></p>  <p><a href="https://soundcloud.com/disaszt">https://soundcloud.com/disaszt</a></p>]]></content:encoded>
                                <pubDate>Thu, 19 Aug 2021 05:00:00 +0000</pubDate>
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            		<itunes:author>Radio Superfly</itunes:author>
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            <title>Club Kultur #035 | &quot;Sven Väth kommt bald ins O&quot; - Ein neuer Player in der Wiener Clublandschaft</title>
			<itunes:title>Club Kultur #035 | &quot;Sven Väth kommt bald ins O&quot; - Ein neuer Player in der Wiener Clublandschaft</itunes:title>
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                <itunes:summary>Rudi Wrany im Gespräch mit Bono Goldbaum, dem Booker des „O“, dem Nachfolgeclub des Horst in der ehemaligen Albertina Passage über die ambitionierten Pläne der Horst Group, Neuübernahmen, große Bookings und eigene Pläne. (superfly.fm)</itunes:summary>
                                    	<content:encoded><![CDATA[<p><b>Club Kultur | FOLGE #035</b></p>  <p><i>"Sven Väth kommt bald ins O" - Ein neuer Player in der Wiener Clublandschaft</i></p>  <p><i>Rudi Wrany im Gespräch mit Bono Goldbaum, dem Booker des „O“, dem Nachfolgeclub des Horst in der ehemaligen Albertina Passage über die ambitionierten Pläne der Horst Group, Neuübernahmen, große Bookings und eigene Pläne.</i></p>  <p><b>VIRUS AUF URLAUB</b></p>  <p>Nein das Virus ist natürlich nicht auf Urlaub, es bleibt Feiernden im Urlaub sogar treu. Auf der Ferieninsel Zrce in Kroatien steckten sich beim Event „Austria goes Zrce“ einige hundert junger Menschen an, was somit das Risiko von Großevents in Pandemiezeiten gnadenlos aufzeigte. Der Veranstalter versuchte etwas verkrampft, die ständigen akribischen Kontrollen zu betonen, einige Gäste berichteten hingegen von laschem Umgang mit der Sicherheit. Wie immer liegt die Wahrheit wohl irgendwo in der Mitte und in Kroatien liegt die allgemeine Testfrequenz weit unter der Österreichs, was Festivals für die nahe Zukunft - das Land ließ ja bereits alle Veranstaltungen über 1000 Besucher verbieten - schwierig macht.</p> <p><b>NOCH STABIL</b></p>  <p>bleibt die Lage in Wien. Derzeit sind die Clubs weiterhin gut besucht, es wird streng kontrolliert, auch wenn immer wieder einige Promoter mit dem Finger auf andere zeigen. Andererseits ist das vielleicht auch ein Ansporn, nicht nachlässig zu werden. Keiner möchte in den Medien als derjenige vorkommen, der das erste Superspreader Event zugelassen hat.</p> <p><b>DER „O“ CLUB AUF DER LAUER</b></p>  <p>Viele haben sich nach dem Öffnungshype im Juli sicher gefragt: Wo bliebt das „O“?</p>  <p>Nun, es wurde noch zugewartet und man putzte sich heraus. Drei Monate hatte der Großclub Anfang 2020 ja noch geöffnet, dann war Schluss. In der ehemaligen Albertina Passage hat die ehemalige Betreibercrew des HORST nun eine dauerhafte Heimat gefunden, nachdem sie zuvor mit der Kantine und eben dem Horst zwei Club Pop Ups mit Ablaufdatum bespielt haben. Beide Konzepte können als gelungen bezeichnet werden und die Konzipierung des O soll wohl an die Erfolgsgeschichte des Horst anknüpfen. An den Freitagen sollen die großen Acts der Elektronikwelt sich die Türklinke in die Hand geben, samstags gibt es die Erfolgsschiene Superdisco, ein formidables Studentenformat Marke Innenstadtdisco, das schon zu HORST-Zeiten für lange Schlangen sorgte. Erste Namen sickerten bereits durch: So werden Sven Väth und Black Coffee im Herbst noch im O aufschlagen, viele weitere werden folgen. Damit beginnt also der Kampf um die besten Acts und Bookings in Wien von neuem, doch das O ist ein großer Laden, sehr groß sogar. Dieser muss gefüllt werden und damit dies gelingt braucht es Booker mit langem Atem. Dass hinter den Betreibern ein finanzstarker Partner steht, dürfte wohl bekannt sein.</p> <p><b>CLUBSAMMLUNG</b></p>  <p>So ist ebendieser in den letzten Jahren auf Shoppingtour gegangen. Neben dem O wurde auch das Schwarzenberg am gleichnamigen Platz übernommen, das nun INK heißt und davor wohl eine der klirrendsten Bruchlandungen der letzten Jahrzehnte war, der ehemalige Platzhirsch wird zur Hannelore und auch eine Innenstadtbar gesellt sich zur Sammlung. Mit all dem Background im Rücken wird die „Group“ in den nächsten Jahren wohl mehr als nur mitmischen, zumal auch Philipp Straub mit seinen Kontakte helfen soll, ständig bekannte und neue Acts ins O zu lotsen.</p> <p>Auf der anderen Seite wird eben auch erst die Identität des Clubs zu kreieren, ein Stammpublikum zu erobern und ein hohes Niveau bei Sound und Licht zu halten sein. Ständig voll zu sein in days like these, das wird eine Herausforderung, die Herausforderung schlechthin. Dazu braucht der Club Typen, Residents, Gesichter und hippe Formate. Aber was schon zweimal geschafft wurde, kann natürlich auch ein drittes Mal gelingen.</p> <p><b>BONO GOLDBAUM</b></p>  <p>heißt mein Studiogast mit Künstlernamen und er ist seit Jahren der Booker der Gruppe, schon seit Kantinezeiten. Daneben auch Dj, Produzent und Veranstalter seit Jahren. Er ist ein zäher Bursche und mit allen Wassern gewaschen. Wir haben weiß Gott schon viele Sträuße ausgefochten, wenn es darum ging, wer wem welchen Acts abwirbt, am Ende ist das Routine in diesem rauen Geschäft und weltweiter Usus. Corona hat die erregten Wogen wieder ein wenig geglättet. Das O wird einen nicht unwesentlichen Teil der Clublandschaft in Wien ausmachen. Es wird aber sicher kein Undergroundladen mehr sein, wie es vielleicht die Kantine noch war, da wird doch schon auch der eine oder andere Tisch nahe dem Dj Pult verkauft und Zahlen anders bewertet werden, als davor. Am 27.August ist das offizielle Opening, an diesem Tag noch mit einem Wiener Lineup, danach geht es im großen Stil los. Ihr hört mehr, wenn Ihr auf „Play“ drückt.</p> <p style="text-align:justify">Schickt mir eure persönliche Meinung, Anmerkungen, Inputs oder Themenvorschläge an <a href="mailto:podcast@Superfly.fm">podcast@superfly.fm</a> schicken.</p> <p style="text-align:justify">Die nächste Ausgabe gibt's in zwei Wochen am 19. August 2021.</p>  <p style="text-align:justify"><img style="width:50%" src="https://superfly.fm/images/Rudis_Kopf.png"></img></p>Im Gespräch mit Crazy Sonic: <p><b>BONO GOLDBAUM</b></p>  <p><img style="width:25%" src="https://superfly.fm/images/51989021_2512670505427494_8720452347408416768_n.jpg"></img><b></b></p>  <p>Bono Goldbaum, DJ, Booker, Musikproduzent</p>  <p><a href="https://www.instagram.com/bonogoldbaum/?hl=de">https://www.instagram.com/bonogoldbaum/?hl=de</a><a href="https://www.instagram.com/o_der_klub/?hl=de"></a></p>  <p>https://www.instagram.com/o_der_klub/?hl=de  </p>  <p style="text-align:justify"></p>  <p><i></i></p>  <p><b></b></p>]]></content:encoded>
                                <pubDate>Thu, 05 Aug 2021 05:00:00 +0000</pubDate>
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            		<itunes:author>Radio Superfly</itunes:author>
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            <title>Club Kultur #034 | &quot;Wie stellt man sich ein DJ Konzert von Solomun vor dem Schloss Schönbrunn vor?&quot;</title>
			<itunes:title>Club Kultur #034 | &quot;Wie stellt man sich ein DJ Konzert von Solomun vor dem Schloss Schönbrunn vor?&quot;</itunes:title>
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    	    	                            <description>Diese und viele andere Fragen und Gegenfragen stellt Rudi Wrany im heutigen Podcast Harald Reiterer, dem Blakksheep Agentur Gründer, KünstlerInnen Manager und bisweilen auch Veranstalter. In dem konkreten Fall fungiert er als Berater der beiden DJ Konzerte am 5. und 6. August vor dem Schloss Schönbrunn, ausgerichtet von der „Imperialis Group“. Danach erzählt uns einer seiner Schützlinge, Mark Michael, etwas über seinen Werdegang und seine Art zu produzieren. (superfly.fm)</description>
                <itunes:summary>Diese und viele andere Fragen und Gegenfragen stellt Rudi Wrany im heutigen Podcast Harald Reiterer, dem Blakksheep Agentur Gründer, KünstlerInnen Manager und bisweilen auch Veranstalter. In dem konkreten Fall fungiert er als Berater der beiden DJ Konzerte am 5. und 6. August vor dem Schloss Schönbrunn, ausgerichtet von der „Imperialis Group“. Danach erzählt uns einer seiner Schützlinge, Mark Michael, etwas über seinen Werdegang und seine Art zu produzieren. (superfly.fm)</itunes:summary>
                                    	<content:encoded><![CDATA[<p><b>Club Kultur | FOLGE #034</b></p>  <p><i>"Wie stellt man sich ein DJ Konzert von Solomun vor dem Schloss Schönbrunn vor?"</i></p>  <p><i>Diese und viele andere Fragen und Gegenfragen stellt Rudi Wrany im heutigen Podcast Harald Reiterer, dem Blakksheep Agentur Gründer, KünstlerInnen Manager und bisweilen auch Veranstalter. In dem konkreten Fall fungiert er als Berater der beiden DJ Konzerte am 5. und 6. August vor dem Schloss Schönbrunn, ausgerichtet von der „Imperialis Group“. Danach erzählt uns einer seiner Schützlinge, Mark Michael, etwas über seinen Werdegang und seine Art zu produzieren. </i></p>  <p><b>DELTA</b></p>  <p>heißt das neue Ungeheuer, das uns nun das Leben schwer macht und die Infektionszahlen europaweit in die Höhe treibt. In Spanien und den Niederlanden, Stichwort Verknipt Festival, wurde das Nachtleben schon wieder abgedreht, in anderen Ländern noch gar nicht wieder aktiviert. Bei uns hingegen waren die ersten drei Juliwochen geprägt von Ausgelassenheit und (noch) niedrigen Inzidenzen. Wien testet am meisten, dennoch gelten mit heutigem Tag schärfere Regeln und man darf nur mehr geimpft oder PCR getestet in ein Nachtlokal. Alle Tagesbars bleiben davon ausgenommen-noch. Das sorgte einmal mehr für Verwirrung und Diskussionen.</p> <p><b>BUNDESLÄNDER K.O</b></p>  <p>Für die Clubs außerhalb Wiens hingegen sieht es nicht so gut aus, da in den Bundesländern PCR Tests noch extrem teuer und schwierig zu bekommen sind. Die Postgarage und das P.P.C in Graz entschieden sich etwa, laut einer Aussendung, erst gar nicht aufzusperren, um niemanden zu benachteiligen. Für viele heißen die neuen Regelungen jedenfalls, dass ihr größtenteils junges Publikum dem Geschehen wohl bis auf weiteres fernbleiben wird. </p>  <p>Und zum Drüberstreuen wurde nun auch das Frequency Festival abgesagt, die Gemeinde St. Pölten wollte das Risiko nicht eingehen, zur Superspreader Stadt zu werden.</p> <p><b>WIEN LEBT</b></p>  <p>hingegen auf. Fast alle Clubs freuen sich über volles Haus und grenzenlose Lebensfreude. Viele Clubbetreiber rufen ihre Gäste auch dazu auf, sich trotz Impfung testen zu lassen, um auf Nummer sicher zu gehen. Was aber nun auch wieder langsam beginnt, sind die falschen Signale. Fette Superstars nach Wien zu holen, in einer Zeit, in der auch die heimischen Acts Clubs füllen, ist im Moment nicht der richtige Ansatz, auch wenn natürlich internationale Vernetzungen wichtig sind. Aber noch zeigt sich Wochenende für Wochenende, wir brauchen keine 10 000 Euro teuren Djs mit Champagner Sonderwünschen und Businessflügen.</p> <p><b>IMPERIALIS VOR SCHÖNBRUNN</b></p>  <p>Doch natürlich gibt es sie, die Agenturen mit dem nötigen Kleingeld, die nun wieder die „großen Acts“ in die Stadt bringen wollen. Vor dem Schloss Schönbrunn spielen hintereinander Solomun am 5. August und Paul Kalkbrenner live am 6. August sogenannte „DJ Konzerte“. Zumindest wurde das so angekündigt. Bei Paule weiß man, er spielt live, das geht noch durch, doch ein Solomun Konzert gab es bisher noch nie- man darf gespannt sein. Dass die Veranstalter aus Deutschland kommen und sich bisher keine Wiener Firma drüber traute, mag an den hohen Kosten liegen und der Tatsache geschuldet sein, dass man laute Musik vor des Kaisers Schlafzimmer nur in einem sehr engen Zeitfenster spielen kann. Trotzdem beginnen die Events beide schon um 16 Uhr mit anschließenden Aftershow-Parties. Für viele ausgehungerte Festival Vermisser wird das ein hartes Wochenende. Ich bin trotz aller Bedenken in jedem Fall auf die Produktion und Durchführung gespannt, denn 13 000 Menschen kamen schon lange nicht mehr zusammen.</p> <p><b>„BLAKKSHEEP“ HARALD</b></p>  <p>Dazu, und natürlich zu seiner Rolle bei dem Spektakel habe ich zuerst Harald Reiterer ins Studio geladen. Der Begründer der Dj Agentur Blakksheep mischt gerne überall mit, wo es große Produktionen gibt. Er macht auch kein Hehl daraus, daß diese es ihm angetan haben und bisweilen springt auch er ins Haifischbecken der Veranstalter und wagt ein Tänzchen am Vulkan. Er verfügt über ausgezeichnete Kontakte zu diversen Agenturen und Künstlern, betreute viele Djs aus dem Ausland (Sam Paganini, Umek, Dj Rush, Marco Bailey u.v.a) und hat sich nun seit einigen Monaten auch sehr den heimischen Acts zugewandt und verbucht unter anderen Aida Arko, Gerald VdH, Austrian Apparel und einige andere. Einen jungen Mann, Mark Michael, hat er ebenfalls in seinem Roster und der talentierte Künstler hat im letzten Jahr mit vielen seiner Produktionen u.a auf Monika Kruses Terminal M für Aufsehen gesorgt. Mit ihm spreche ich im zweiten Teil des heutigen Podcasts über seinen Werdegang und seine Ziele. Und wie immer hört ihr natürlich die heißesten News im Podcast und überall, wo es diese zu hören gibt.</p>  <p style="text-align:justify">Weiteres erfahrt Ihr, wenn Ihr reinhört. Schickt mir eure persönliche Meinung, Anmerkungen, Inputs oder Themenvorschläge an <a href="mailto:podcast@Superfly.fm">podcast@superfly.fm</a> schicken.</p> <p style="text-align:justify">Die nächste Ausgabe gibt's in zwei Wochen am 05. August 2021.</p>  <p style="text-align:justify"></p>  <p><b> </b></p> <img style="width:50%" src="https://superfly.fm/images/Rudis_Kopf.png"></img><p>Im Gespräch mit Crazy Sonic:</p>  <p>HARALD REITERER &amp; MARK MICHAEL</p>  <p><img style="width:25%" src="https://superfly.fm/images/harald.jpg"></img><img style="width:25%" src="https://superfly.fm/images/mark.jpg"></img></p>  <p>Harald Reiterer, Agentur Gründer, Manager | Mark Michael, Techno Produzent, DJ</p>  <p><a href="https://www.blakksheep.com/">https://www.blakksheep.com/</a></p>  <p><a href="https://www.instagram.com/blakksheep_artists/?hl=de">https://www.instagram.com/blakksheep_artists/?hl=de</a></p>  <p><a href="https://www.instagram.com/markmichaelmusic/?hl=de">https://www.instagram.com/markmichaelmusic/?hl=de</a></p>]]></content:encoded>
                                <pubDate>Thu, 22 Jul 2021 05:00:00 +0000</pubDate>
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            		<itunes:author>Radio Superfly</itunes:author>
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            <title>Club Kultur #033 | „Es wird eine wilde, zügellose Zeit&quot;</title>
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    			<title>Club Kultur #033 | „Es wird eine wilde, zügellose Zeit&quot;</title>
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    	    	                            <description>Rudi Wrany spricht im Podcast mit Frederika Ferkova über die mögliche Zukunft der Sex Positive Parties, den Nachteil, wenn man manchmal das schreibt, was man sich denkt und über ihre neue Rolle im Berufsleben- und selbstverständlich über Hausgemacht. (superfly.fm)</description>
                <itunes:summary>Rudi Wrany spricht im Podcast mit Frederika Ferkova über die mögliche Zukunft der Sex Positive Parties, den Nachteil, wenn man manchmal das schreibt, was man sich denkt und über ihre neue Rolle im Berufsleben- und selbstverständlich über Hausgemacht. (superfly.fm)</itunes:summary>
                                    	<content:encoded><![CDATA[<p><b>Club Kultur | FOLGE #033</b></p>  <p>"Es wird eine wilde, zügellose Zeit"</p>  <p><i>Rudi Wrany spricht im Podcast mit Frederika Ferkova über die mögliche Zukunft der Sex Positive Parties, den Nachteil, wenn man manchmal das schreibt, was man sich denkt und über ihre neue Rolle im Berufsleben- und selbstverständlich über Hausgemacht.</i></p>  <p><b>ALLES OFFEN</b></p>  <p>Am 1.Juli war es soweit - Clubs und Discos öffneten mit 75% Auslastung ihre Pforten und wurden gestürmt. Es bildeten sich lange Schlangen, was wohl den strengen Kontrollen geschuldet ist. Bereits am Donnerstag um Mitternacht öffneten die ersten, am Wochenende zogen schließlich (fast) alle nach. Das O bleibt noch bis Ende August geschlossen und will dann ebenfalls voll durchstarten. Es bleibt zu hoffen, dass sich keine Delta und sonstigen Cluster bilden, wie etwa in den Niederlanden oder in Spanien, wo es vor allem unter den jungen Menschen viele Infizierte gab.</p>  <p><b>ERSTE EINDRÜCKE</b></p>  <p>Das FLEX hat einen neuen Anstrich und einiges an neuer Technik bekommen, plötzlich standen da die neuesten CDJ 3000 Player, auf denen der Techno Altvater wie es nett im Standard über mich hieß noch gar nie geübt hat. Ein Ansporn, es bald nachzuholen.</p>  <p>Im Falle von Locations mit Garten wurden Kapazitätsgrenzen jedenfalls etwas großzügiger ausgelegt, wenn man da die gewaltigen Schlangen und Indoorvideos vom Volksgarten sah. Die Lineups des ersten Wochenendes setzten jedenfalls voll auf die Locals, mit Ausnahme der Praterstraße, die tatsächlich Marcel Dettmann in den Club brachte - ein (richtiges?) Ausrufezeichen schon am ersten Wochenende. Festzustellen ist auch, dass ein totaler Generationswechsel stattgefunden hat. Während die älteren Semester wohl im Lockdown draufgekommen sein dürften, dass es noch etwas anderes außer Parties gibt, gehen die Jüngeren aufs Ganze. Viele warten einfach noch ab.</p>  <p><b>BOOKINGWETTLAUF</b></p>  <p>Natürlich haben nun auch die globalen Agenturen und Künstler gecheckt, dass bei uns wieder alles offen hat und wollen wieder performen. Fair enough für jene, die die Gagen an die Situation anpassen, man sollte jedoch meiner Meinung nach nun die heimische Szene am Drücker lassen und nicht wieder den alten Bookingwettlauf beginnen, der vor der Pandemie so genervt hat, doch genau das droht nun erneut. Bereits dieses Wochenende hätte Dixon am Strange Days Festival in der Werft Korneuburg spielen sollen, doch leider wurde das wetterbedingt abgesagt. Am Donnerstag den 5.August wurde „Solomun in Concert“, live vor dem Schloß Schönbrunn angekündigt und ohne heimischen Support von einer deutschen Veranstalterfirma lanciert. Im Netz gingen teilweise die Wogen hoch, da sich kein einziger heimischer Act im Programm findet. Zeitlich begrenzt sei das Ganze, hieß es auf Seiten der Organisatoren. Hier finden sich dann sehr wohl einige Österreicher, die den deutschen Promotern unter die Arme greifen. Darüber spreche ich im nächsten Podcast mit einem davon. Ein „Technokonzert“, auch wenn es open air stattfindet, vor dem Schloß Schönbrunn für 13000 Leute ist in jedem Fall mutig.</p>  <p><b>FREDI DIE FRECHE</b></p>  <p>Frederika Ferkova ist der heutige Gast im Podcast. Wir kennen uns schon aus den legendären Noisey Zeiten, wo ihre Reportagen schon viral gingen und nicht jeden freute es. Die umtriebige Social Media Expertin, die auf Instagram und Twitter viele Follower hat, und Facebook mittlerweile den Boomern überlässt, ist ja noch vor der Pandemie in ebendieser Funktion zu den NEOS gewechselt, legt aber Wert darauf, kein Parteimitglied zu sein. Sie ist die (Mit-) Begründerin des DJ- und Partykollektivs „Hausgemacht“, aus dem in den Jahren vor dem Lockdown eines der erfolgreichsten Projekte des Wiener Nachtleben entwuchs: Die Sex Positive Parties. Alles kann, nichts muss, lautete das Motto, draußen stets eine strenge Tür, drinnen Hedonismus und Freiheit. Die Pandemie machte dem Treiben rasch ein Ende, nun stellt sich die Frage: Werden die Zeiten danach noch wilder? Werden die Zwanziger Jahre dieses Jahrhunderts ähnlich als die des letzten, als auf den Krieg ein Jahrzehnt der Orgien folgte? Ich habe diese und viele andere Fragen mit ihr erörtert, ihr hört alles im Podcast.</p>  <p style="text-align:justify">Weiteres erfahrt Ihr, wenn Ihr reinhört. Schickt mir eure persönliche Meinung, Anmerkungen, Inputs oder Themenvorschläge an <a>podcast@superfly.fm</a> schicken.</p>  <p style="text-align:justify">Die nächste Ausgabe gibt's in zwei Wochen am 22. Juli 2021.</p>  <p style="text-align:justify"><img src="https://superfly.fm/images/Rudis_Kopf.png" style="width:50%"></img></p>Im Gespräch mit Crazy Sonic:<p>FREDI FERKOVA</p>  <p><img src="https://superfly.fm/images/44161762_2234639776609535_6897595075103031296_n.jpg" style="width:25%"></img></p>  <p><a href="https://twitter.com/schla_wienerin?ref_src=twsrc^google|twcamp^serp|twgr^author">https://twitter.com/schla_wienerin</a></p>  <p><a href="https://www.instagram.com/fredinovela/">https://www.instagram.com/fredinovela/</a></p>  <p><a href="https://www.instagram.com/hausgemachtinwien/">https://www.instagram.com/hausgemachtinwien/</a></p>  <p style="text-align:justify"></p>  <p style="text-align:justify"></p>  <p><i></i></p>]]></content:encoded>
                                <pubDate>Thu, 08 Jul 2021 05:00:00 +0000</pubDate>
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            		<itunes:author>Radio Superfly</itunes:author>
            	        </item>
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            <title>Club Kultur #032 | „Ich bin mir sicher, wir können das Lighthouse durchziehen“</title>
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                <itunes:summary>Rudi Wrany im Gespräch mit Hennes Weiß, dem Organisator des Lighthouse Festivals, Mitinitiator des Testkonzeptes test FRWD, Ex Pratersauna Betreiber, Mitbetreiber des neuen Hybridclubs Praterstrasse und Manager von HVOB über den dritten Anlauf mit der Praterstrasse, den Launch des Testkonzeptes und seine Erfahrungen mit der Politik, seinen Optimismus das Lighthouse Festival betreffend und neue Pläne.</itunes:summary>
                                    	<content:encoded><![CDATA[<p><b>Club Kultur | FOLGE #032</b></p>  <p>„Ich bin mir sicher, wir können das Lighthouse durchziehen“</p>  <p><i>Rudi Wrany im Gespräch mit Hennes Weiß, dem Organisator des Lighthouse Festivals, Mitinitiator des Testkonzeptes test FRWD, Ex Pratersauna Betreiber, Mitbetreiber des neuen Hybridclubs Praterstrasse und Manager von HVOB über den dritten Anlauf mit der Praterstrasse, den Launch des Testkonzeptes und seine Erfahrungen mit der Politik, seinen Optimismus das Lighthouse Festival betreffend und neue Pläne.</i></p>  <p><i>   	 	 	 	   </i></p>  <p><b>Kopfsprung </b> </p> <p>Alle Clubs haben nach den frohen Botschaften der Politik nun ihre Openings gelauncht. Von „Wieder da“ bis „Alive“- alles sehnt die „Normalität 2.0“ herbei. Doch gemach, noch ist Delta ein Gespenst, das uns Ungewissheit zuraunt und daher überlegen die Behörden, nicht gleich auf all in zu setzen. Ich bin hier durchaus auch auf der vorsichtigen Seite. Noch ein Lockdown und wir können das Clubleben vergessen. Aber es stimmt natürlich, die Infektionszahlen sind niedrig und die Impfrate steigt. Nur: Viele Jungen wollen sich nicht impfen lassen und da könnte das Problem begraben liegen.</p> <p>Unsere deutschen Freunde jedenfalls schielen schon mit ungläubiger Freude zu uns. Was echt, es geht los?</p> <p> </p> <p><b>Kulturjahrmarkt</b></p> <p>Viele Locations und Clubs wurden auch vom Tempo etwas überrascht, mit dem Öffnungen verkündet wurden und Sperrstunden gefallen sind. Andere hatten sich akribisch darauf vorbereitet und basteln seit Wochen an diversen, nicht ganz kommerzfreien Outdoorflächen- unter dem Deckmantel der „Kultur“ freilich. Fährt man etwa durch die Spittelau, dann merkt man, dass das <i>Werk </i>einiges an Manpower eingesetzt hat, um zu zeigen, dass man wieder da ist, man hat fast den Eindruck,als betrete man einen kleinen Jahrmarkt. Man sollte nur vorsichtig  sein, dass sich die gut gemeinte Kreativität nicht zu sehr ins Aufdringliche verzerrt.  </p> <p> </p> <p> </p> <p><b>Erste Sommertrends 2021</b></p> <ul><li><p>Das 	Musikprogramm vieler Venues und Locations tendiert zu absolutem 	Sicherheitsdenken. Je smoover, chilliger und leicht verdaulicher der 	Sound, desto sicherer ist man sich, dass es funktionieren wird. Nur 	ja kein Risiko, alle sollen bitte nur glücklich und gechillt sein. 	Das ganze wird oft unter dem peppigen Wort Trash verkauft, und ja, 	es ist wirklich oft Mist und nichts anderes.</p> 	</li><li><p>Die 	Post Corona Gagen sind ganz und gar nicht inflationsangepasst. Hört 	man sich ein wenig um, so überwiegt das Argument, dass nun gespart 	werden müsse. Oft gibt es nur zweistellige Beträge. Damit kommt 	man dann mit dem Taxi hin und her. Aber zu viele Djs sind nun zu 	lange arbeitslos gewesen und machen daher zähneknirschend mit.</p> 	</li><li><p>Die 	„wilden“ Raves und selbsternannten Demos werden sicher nicht per 	Knopfdruck aufhören , nur weil die Clubs öffnen, soviel weiß man 	schon. Warum auch, man war zu erfolgreich damit und günstiger ist 	es auch.</p> 	</li><li><p>Die 	Teilung der Party-Besucher in Bling-Bling,  Rooftop- weil wir haben 	e keine Sorgenmenschen und diejenigen, die nun eher aufs Geld 	schauen müssen wird noch genauer erkennbar als davor. Edelclubs und 	Musikbars in innerstädtischer Lage sind ja nicht gerade günstig, 	und nicht jeder hat im Lockdown sparen können oder gut mit Kypto 	verdient.</p> 	</li><li><p>Draußen: 	Alles will raus, falls es wieder eng werden sollte. Events an der 	frischen Luft,in Parks, auf Schiffen und Wiesen werden 	Hochkonjunktur haben, hoffentlich spielen die Nachbarn und die 	Behörden mit.  	</p> 	</li><li><p>Und. 	Es gibt PIZZA, und zwar überall. Als hätten wir es erfunden 	sprießen nun überall und allerorts die „besten, kreativsten und 	überhaupt“ Pizzakonzepte aus dem Boden. Für (seit dem Lockdown) 	Diätbewusste wie mich ist das nur einmal im Monat eine Option, doch 	viele Gastronomen schwören darauf. Der Burger war gestern, es lebe 	die Teigflade</p> </li></ul><p> </p> <p> </p> <p><b>WURSTI in the house</b></p> <p>Wursti, wie ihn viele alte Freunde nennen, aka Hennes Weiß ist in Wien wahrlich kein Unbekannter. Seine Anfänge liegen im legendären Wurstsalon in den späten  Nullerjahren, daraus wurde ein immer größerer Drang nach etwas Neuem, Speziellem. 2009 schließlich eröffnete er gemeinsam mit Partner und Freund Stefan Hieß aka Friedrich Locke, die Pratersauna, die die beiden bis Anfang 2016 führten. Danach erfolgte unter großem medialem Getöse die Übernahme durch Martin Ho und die Dots Group, der ja schon 2015 im angrenzenden Teil des Gebäudes das VIE i PEE eröffnete. Die Sauna wurde eine unbeschreibliche Erfolgsgeschichte und so entschlossen sich die beiden, 2012 auch ein eigenes Festival namens <i>Lighthouse</i> in Kroatien ins Leben zu rufen, in Kooperation mit dem X-Jam, welches das Gelände ja schon bespielte. Nach dem Verkauf der Marke Pratersauna kümmerte sich Weiß um das Management von HVOB, mit Sängerin Anna Müller verbindet ihn ja eine tiefe Freundschaft. Auch dieses Projekt ging international voll auf, es folgte ein zweites Lighthouse Festival  in Kapstadt und immer weiter reichende Pläne, bis eben Anfang 2020 die Pandemie alles durcheinander wirbelte. Kurz davor hatte Weiß ja im Team mit einigen umtriebigen Promotern und Gastronomen, unter anderem auch Sunshine Mitbegründer Heinz Tronigger den Hybridclub Praterstrasse eröffnet, mitten in den Ausbruch der Pandemie hinein quasi. Der Clubraum gilt neben der schicken Bar als Vorzeigeprojekt in Sachen Raum in Raum Architektur, basierend auf den Plänen des alten ATV Fernsehstudios. In der Pandemie entwickelte er mit seinem dortigen Partner Veit Aichbichler das Testkonzept testFRWD, das als sichere Eintrittsteststrategie in der Nachtgastronomie und bei Festivals Anwendung und breiten Zuspruch finden soll.</p> <p>Vieles zu diesen Themen und natürlich auch noch einiges mehr hört Ihr im Podcast.</p>  <p><img style="width:50%" src="https://superfly.fm/images/Rudis_Kopf.png"></img></p>Im Gespräch mit Crazy Sonic: <p>Hennes Weiß</p>  <p><img style="width:25%" src="https://superfly.fm/images/1599043103_Praterstrasse_-_vlnr._Heinz_Tronigger__Benjamin_Loudon__Hennes_Weiss___Kurt_Patzak_2.jpg"></img><b></b></p>  <p><b>Hennes Weiß, Clubbesitzer, Festival Organisator<a href="https://www.instagram.com/ususamwasser/"></a></b></p>  <p><a href="https://www.instagram.com/hennes_weiss/?hl=de">https://www.instagram.com/hennes_weiss/?hl=de</a></p>  <p><a href="https://de-de.facebook.com/lighthousefestival/">https://de-de.facebook.com/lighthousefestival/</a></p>  <p><a href="https://www.lighthousefestival.tv/">https://www.lighthousefestival.tv/</a></p>  <p><i></i></p>]]></content:encoded>
                                <pubDate>Thu, 24 Jun 2021 05:00:00 +0000</pubDate>
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            		<itunes:author>Radio Superfly</itunes:author>
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            <title>Club Kultur #031 | &quot;Auch in der kleinsten Küche ist immer ein Platz&quot;</title>
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                <itunes:summary>Rudi Wrany im Gespräch mit Gregor Imhof, einem der beiden SASS Music Club Betreiber (neben Sebastian Schatz, der hier natürlich auch Erwähnung finden soll) über die magische Anziehung der Mikroküche aka „Backstage“ im sympathischen Kleinclub am Karlsplatz, über „Koks“ Salzdosen, die geheimen Kameraaufzeichnungen aus 14 Jahren und natürlich auch über ernste Themen wie Zukunftspläne und politische Festlegungen. (superfly.fm)</itunes:summary>
                                    	<content:encoded><![CDATA[<p><b>Club Kultur | FOLGE #031</b></p>  <p>"Auch in der kleinsten Küche ist immer ein Platz"</p>  <p><i>Rudi Wrany im Gespräch mit Gregor Imhof, einem der beiden SASS Music Club Betreiber (neben Sebastian Schatz, der hier natürlich auch Erwähnung finden soll) über die magische Anziehung der Mikroküche aka „Backstage“ im sympathischen Kleinclub am Karlsplatz, über „Koks“ Salzdosen, die geheimen Kameraaufzeichnungen aus 14 Jahren und natürlich auch über ernste Themen wie Zukunftspläne und politische Festlegungen.</i></p>  <p><b>ÖFFNUNGSFREUDE</b></p>  <p>Zum Sommer kommen die Öffnungen. Seit heute darf man wieder bis Mitternacht strawanzen und feiern, streng nach Vorschrift natürlich, aber man hat nun die Wahl, was man tun will und jeder darf nun für sich selbst entscheiden, wie sein soziales Leben der Zukunft nun aussehen kann und wird. Alles abzulehnen - auch das Testen - wird eben nicht gehen, es sei denn man ist Einsiedler. Spürbar ist in jedem Fall eine Abnahme der Polarisierungen, denn selbst den eingefleischtesten Hardcore „Querdenkern“ gehen angesichts der raschen Normalisierung ihre kruden Argumente aus. Ab Juli sollen nun die Sperrstunden gänzlich fallen und auch die Nachtgastronomie darf wieder öffnen, allerdings ist man sich hier nicht ganz einig, wie und auf welcher Tuchfühlung. Tanzen wird noch kritisch gesehen, am Tisch sitzen schon - aber jeder weiß, dass man nicht bis 6 Uhr Früh zu Techno an Tischen sitzen wird. Hier warten wir äußerst gespannt auf die Lösung.</p> <p><b>GARTENFESTE</b></p>  <p>werden angesichts der warmen Temperaturen genügend gefeiert, dazu kommen Rooftops und sonstige Bars, die nun alle die/den DJ wieder entdeckt haben. Für ein paar Euro darf man einige Stunden die afterworkende Menge beschunkeln - noch. Denn die Menschen sehnen sich nach Freiheit, nach Eskalation im positiven Sinne, nach dem Abschütteln des mausgrauen Winters und Frühlings 2021. Doch noch sind die dafür geschaffenen Räume, die Clubs zu, es sei denn man hat gute Ideen und Schanigärten.</p> <p><b>BEWARE OF THE AWARNESS</b></p>  <p>und so war es nur logisch, dass es also wieder passierte: Tausende feierten „wild“ (ja was denn sonst) am Karlsplatz, drängten zum Donaukanal, erklommen Denkmäler, entzündeten Feuerzeuge, trafen sich und raveten. Doch das Bild, das danach in der Öffentlichkeit gezeigt wurde, war ein anderes: Verletzte Polizisten, ein Wirrwarr, böse Worte, fliegende Flaschen. Ein Polizeipräsident, der das alles zu rechtfertigen versuchte, viele Beobachter, die es anders sahen und nicht dulden wollen, dass schon wieder die bösen „linken, Autonomen“ Schuld sein sollen. Und wer genau hinsah, die Videos akribisch studierte, sah nicht nur ganz junge Menschen. Es waren am Karlsplatz letztes Wochenende durchaus ältere Semester anwesend, und viele Augenzeugenberichte geben an, dass alles sehr friedlich verlaufen war, bis...ja bis irgendwoher die Flaschen flogen und Platzverbote folgten. Die Fronten danach waren verhärtet, mit immerhin dem Resultat, dass es nun „Awareness“ Teams der Stadt geben soll, die auf die Feiernden zugehen sollen. Das ergab jedenfalls ein runder Tisch zwischen der Stadt und „Vertretern der Clubkultur“, zu dem allerdings viele nicht eingeladen waren. Die IG- Clubkultur, die nun ebenfalls, neben der Club Commission kräftig mitmischt scheint aber nicht nur Freunde zu haben und nicht alles, was an dem runden Tisch herauskam, schien auch so rüber zu kommen. Fazit: „Die Stadt hat keine Partyzonen, aber auf der Donauinsel ist sicher noch ein Platz...“</p> <p><b>KEIN PLATZ</b></p>  <p>war oft mehr in der Küche des SASS. Nie zum offiziellen Backstage hochgeadelt war der kleine Durchgang aber immer schon Treffpunkt aller Sympathischen und Verwirrten, der Schönen und Armen, der Betrunkenen und derjenigen, die tatsächlich einen Drang verspürten, doch nicht mit der Masse, manche Ex-Manager würden dazu „Pöbel“ sagen, das normalen WC teilen wollten. Dort wurden Räder neu erfunden, viele Reissäcke fielen in China um und ab und an stritt man auch ein wenig. Dann ging man wieder raus ins brodelnde Geschehen und shakte weiter, egal ob unter der Woche oder in der Afterhour. Jeder von uns hat schon einmal etwas im Sass verloren und sei es nur seine Muttersprache. Jeder hat schon einmal einen Kurzen mit Gregor gezwitschert und jeder hat schon einmal hinter dem Dj sitzen dürfen. Und viele Nächte waren das, mein Gott, samt zugehörigen Gehirnzellen. Jetzt sperrt unser aller Sass hoffentlich bald wieder auf. Gregor Imhof ist um keinen Spruch und Scherz verlegen. Darum hab ich ihn eingeladen und interviewt, auf das Kurzweil herrsche...Den Rest hört Ihr im Podcast.</p> <p style="text-align:justify">Weiteres erfahrt Ihr, wenn Ihr reinhört. Schickt mir eure persönliche Meinung, Anmerkungen, Inputs oder Themenvorschläge an <a href="mailto:podcast@Superfly.fm">podcast@superfly.fm</a> schicken.</p> <p style="text-align:justify">Die nächste Ausgabe gibt's in zwei Wochen am 24. Juni 2021.</p>  <p style="text-align:justify"><img style="width:50%" src="https://superfly.fm/images/Rudis_Kopf.png"></img></p><b>Im Gespräch mit Crazy Sonic:</b><p> </p>  <p><b>GREGOR IMHOF</b></p>  <p><img style="width:25%" src="https://superfly.fm/images/full.jpg"></img><b></b></p>  <p>Gregor Imhof, Clubbesitzer<a href="https://www.instagram.com/ususamwasser/"></a></p>  <p><a href="https://www.sassvienna.com/club.html">https://www.sassvienna.com/club.html</a></p>  <p><a href="https://www.facebook.com/sassmusicclub">https://www.facebook.com/sassmusicclub</a></p>  <p style="text-align:justify"></p>  <p style="text-align:justify"></p>  <p><i></i></p>]]></content:encoded>
                                <pubDate>Thu, 10 Jun 2021 05:00:00 +0000</pubDate>
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            		<itunes:author>Radio Superfly</itunes:author>
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            <title>Club Kultur #030 | &quot;Wann wird der Sommer Usus?&quot;</title>
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    			<title>Club Kultur #030 | &quot;Wann wird der Sommer Usus?&quot;</title>
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    	    	                            <description>Rudi Wrany spricht heute mit den Betreibern der Open-Air Location USUS am Wasser Sebastian Malz und Marlies Stohl über das umtriebige Kollektiv USUS, das den Weg aus der Krieau direkt an die Donau gegangen ist und über das vielschichtige Programm der Venue an der Donau. (superfly.fm)</description>
                <itunes:summary>Rudi Wrany spricht heute mit den Betreibern der Open-Air Location USUS am Wasser Sebastian Malz und Marlies Stohl über das umtriebige Kollektiv USUS, das den Weg aus der Krieau direkt an die Donau gegangen ist und über das vielschichtige Programm der Venue an der Donau. (superfly.fm)</itunes:summary>
                                    	<content:encoded><![CDATA[<p><b>Club Kultur | FOLGE #030</b></p>  <p>"Wann wird der Sommer Usus?"</p>  <p><i>Rudi Wrany spricht heute mit den Betreibern der Open-Air Location USUS am Wasser Sebastian Malz und Marlies Stohl über das umtriebige Kollektiv USUS, das den Weg aus der Krieau direkt an die Donau gegangen ist und über das vielschichtige Programm der Venue an der Donau.</i></p>  <p><b>ÖFFNUNGSWETTLAUF</b></p>  <p>Endlich ging es mit der Gastronomie wieder los. Vorerst bis 22 Uhr, aber schon bald bis Mitternacht, man hat fast das Gefühl, jetzt kann es der Politik nicht schnell genug gehen. Gut für Open Air Locations, schlecht für die Clubs, die indoor immer noch auf eine Lösung warten. Aber auch hier deuten Experten erste Lockerungen an, sollten die Testkonzepte stimmen. Eines davon, test FRWD, präsentierte am Wochenende seinen „Global Launch“, namens identyME. Hennes Weiß und seine Partner möchten ihr Konzept als Rettung der Festivals und Clubs fit für den Weltmarkt machen, so soll ja dann auch u.a. das Lighthouse Festival im September in Kroatien gerettet werden. Dafür braucht es aber die Politik, die das wollen muss - und wie schon zu Beginn der Pandemie ist die Rettung der Nachtgastronomie nicht an oberster Stelle der Prioritätenliste zu finden.</p>  <p><b>GEMMA RAVEN...?</b></p>  <p>fragten sich dieses Wochenende trotz schlechten Wetters wohl Tausende. Allein in Wien gab es zwei große spontane Zusammenkünfte. Die Polizei hielt sich - vor allem am Donaukanal-zurück und wartete auf die freiwillige Räumung. Andererseits werden aber alle Betriebe penibel auf die Einhaltung aller Maßnahmen, vor allem der Lautstarke geprüft. Die spontanen Partyorganisatoren scheren sich aber nicht darum und machen natürlich Musik bis zum Anschlag und nehmen Beschwerden und Anzeigen dafür offenbar gern in Kauf. Für die geschlossenen Venues, die seit eineinhalb Jahren in den Startlöchern scharren ist dies natürlich ein Schlag ins Gesicht, denn durch solche Events wird die Lage der Clubbetreiber nicht besser. Die Medien warten ohnehin nur auf die üblichen reisserischen Bilder eskalierender Jungraver, die aber letzten Endes gottlob ausblieben. Trotzdem deuten diese Ereignisse nur zart an, was uns diesen Sommer noch erwarten könnte, denn die Menschen wollen endlich wieder feiern, ob geordnet oder nicht, ob sicher oder „wild“ wird vielen am Ende egal sein. Auch hier sind nun die Verantwortlichen am Zug.</p>  <p><b>WANN WIRD ES SOMMER?</b></p>  <p>Das fragen wir uns alle, denn auf einen der kältesten Aprile aller Zeiten folgte ein noch räudigerer Mai. Die meisten Outdoorevents, ohnehin alle im Softversion-Modus, mussten abgesagt werden. Davon betroffen sind auch unsere heutigen Gäste Sebastian Malz und Marlies Stohl vom USUS AM WASSER.</p>  <p>   </p>  <p><b>NEUER HOTSPOT WIRD USUS?</b></p>  <p>Alte Partyhasen werden sich noch an die Wasserrutsche erinnern, damals gab es dort einige legendäre Parties unter dem umtrieben Haudegen Ziggy Kremser. Doch danach fiel die Location in einen Dornröschenschlaf, aus dem sie 2020 wieder wachgeküsst wurde. Die USUS Genossenschaft ist ein Kollektiv, das sich seine Locations und Konzepte so konstruiert, wie sie es wollen. Bis 2018 betrieben sie die CREAU, danach überlegten sie, wie und ob sie weitermachen sollten. Sie taten es - auch dank erfolgreichem Crowdfounding. Was uns in der tollen Location direkt an der Donau erwartet und wo ihre Programmschwerpunkte liegen, habe ich sie gefragt. Den Rest hört Ihr im Podcast.</p>  <p style="text-align:justify">Weiteres erfahrt Ihr, wenn Ihr reinhört. Schickt mir eure persönliche Meinung, Anmerkungen, Inputs oder Themenvorschläge an <a href="mailto:podcast@Superfly.fm">podcast@superfly.fm</a> schicken.</p>  <p style="text-align:justify">Die nächste Ausgabe gibt's in zwei Wochen am 10. Juni 2021.</p>  <p style="text-align:justify"><img src="https://superfly.fm/images/Rudis_Kopf.png" style="width:50%"></img></p><b>Im Gespräch mit Crazy Sonic:</b><p style="text-align:justify"> </p>  <p><b>SEBASTIAN MALZ &amp; MARLIES STOHL</b></p>  <p><img src="https://superfly.fm/images/usus.jpg" style="width:25%"></img><b></b></p>  <p style="text-align:justify">Sebastian Malz &amp; Marlies Stohl, Lokalbesitzer</p>  <p style="text-align:justify"><a href="https://amwasser.wien/">https://amwasser.wien/</a></p>  <p><a href="https://www.instagram.com/ususamwasser/">https://www.instagram.com/ususamwasser/</a></p>  <p><i></i></p>]]></content:encoded>
                                <pubDate>Thu, 27 May 2021 06:00:00 +0000</pubDate>
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            		<itunes:author>Radio Superfly</itunes:author>
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            <title>Club Kultur #029 | &quot;404 - Don´t ask why! Viele Fragen an Martin Ho...&quot;</title>
			<itunes:title>Club Kultur #029 | &quot;404 - Don´t ask why! Viele Fragen an Martin Ho...&quot;</itunes:title>
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                <itunes:summary>Rudi Wrany im Podcast-Gespräch mit dem Lokal- und Clubbesitzer Martin Ho. Über die Neuübernahmen, alte Fehler, die Pratersauna und das X und über die Lust der Medien an negativen Schlagzeilen. (superfly.fm)</itunes:summary>
                                    	<content:encoded><![CDATA[<p><b>Club Kultur | FOLGE #029</b></p>"404 - Don´t ask why! Viele Fragen an Martin Ho..."<p><i></i></p>  <p> </p>  <p style="text-align:justify"><i>Rudi Wrany im Podcast-Gespräch mit dem Lokal- und Clubbesitzer Martin Ho. Über die Neuübernahmen, alte Fehler, die Pratersauna und das X und über die Lust der Medien an negativen Schlagzeilen.</i></p>  <p><b>ÖFFNUNG</b></p>  <p>endlich gibt es die Öffnungen, ab 19.5 darf wieder bis 22 Uhr ausgegangen und konsumiert werden. Allerdings mit strengen Auflagen und nur im Sitzen. Sollte sich die Lage weiter stabilisieren, so ist aber step by step eine Rückkehr in eine neue Normalität möglich. Profitieren werden davon anfangs Locations und Clubs, die ein gutes Outdoorkonzept haben und vor allem eines: Platz. Dj-Beschallungen dienen derzeit aber (noch) der reinen Hintergrundbespaßung, wenn es denn eine ist.</p>  <p><b>FRÜHJAHRSPUTZ</b></p>  <p>herrscht noch an vielen Orten. Wer werden die wichtigen Player in diesem Sommer sein? Usus am Wasser hat gute Karten, ebenso der Vienna City Beach Club. Das Techno Cafe kehrt zurück in den Volksgarten Pavillon, einige Outdoobarkonzepte werden gerade neu eröffnet, wie etwa im Augarten oder auch im Stadtpark. Die Heldenbar am Heldenplatz darf ebenfalls mit 90 Dezibel Schall verbreiten und auch im benachbarten Volksgarten gibt es wieder die Pizza Senza Danza mit neuerdings italophiler Hintergrundbeschallung, um das neue Restaurantkonzept noch besser hervorzuheben.</p>  <p><b>FESTIVALS</b></p>  <p>hingegen verschieben nun step by step auf 2022. Zu unsicher noch die Lage, was neue Virusmutationen und Durchimpfungsraten anlangt, auch wenn die Termine im Spätsommer noch on hold sind. Bleiben wir optimistisch, vielleicht erleben wir doch ein kleines Impfwunder. Wie dann die neue Realität, die Party 2.1 aussehen wird, das ist noch völlig offen. Ohne App, Anmeldung und Registrierung wird es aber nicht gehen. Damit geht die Spontaneität sicher ein wenig verloren, denn man wird sich schon früher überlegen müssen, wohin und mit wem es am Wochenende gehen soll, Doppelanmeldungen und Absagen inkludiert.</p>  <p style="text-align:justify">   </p>  <p><b>SAMMLER AUS LEIDENSCHAFT</b></p>  <p>ist mein heutiger Studiogast. Egal ob Kunst, Wein oder Uhren- und neue Lokale. Martin Ho hat in den letzten Jahren viel Presse bekommen, nicht immer die beste. Die Übernahme der Pratersauna 2016, ein Jahr nach dem VIE I PEE wirbelte schon gehörig Staub auf, man befürchtete die totale Kommerzialisierung, was so am Ende nicht eingetreten ist, auch wenn viele alte Stammgäste dem Club lange fernblieben. Doch blieb der Club auf 3 Floors, anders als vielfach heraufbeschworen ein wichtiger Teil der Wiener Elektronikszene. In der Zwischenzeit hat er weitere Lokale, Bars und Restaurants (neu) eröffnet. Viele Schlagzeilen gab und gibt es immer wieder wegen der Bekanntschaft zu diversen, vorwiegend türkisen, Politikern und seinen guten Kontakten. Jüngster Coup ist die Übernahme des ehemaligen Novomatic Forums am Karlsplatz und seiner Umwandlung ins „404- don´t ask why“ und „kleine Haus der Kunst“ samt Pizza und After-Work Konzept im Garten. Ich konnte ihn tatsächlich dazu überreden, in meinen Podcast zu kommen und auch durchaus kritische Fragen zu beantworten. Dass er als Clubbesitzer auch ein Teil der hiesigen Clubkultur ist, steht für mich außer Zweifel, vor allem schon allein wegen den recht hedonistisch ausgelegten Konzepten des „X“ oder des Vieipee. Dazu gab es noch die eine oder andere Aufregung letztes Jahr - einiges zu besprechen in diesem Fall für uns...</p>  <p style="text-align:justify">Weiteres erfahrt Ihr, wenn Ihr reinhört. Schickt mir eure persönliche Meinung, Anmerkungen, Inputs oder Themenvorschläge an <a href="mailto:podcast@Superfly.fm">podcast@superfly.fm</a> schicken.</p>  <p> </p>  <p style="text-align:justify">Die nächste Ausgabe gibt's in zwei Wochen am 27. Mai 2021.</p>  <p style="text-align:justify"><img src="https://superfly.fm/images/Rudis_Kopf.png" style="width:50%"></img></p>  <p style="text-align:justify">Im Gespräch mit Crazy Sonic:</p>  <p>MARTIN HO</p>  <p><img src="https://superfly.fm/images/_dsc7644.jpg" style="width:25%"></img></p>  <p><sub>Pic by : Marko Mestrović</sub></p>  <p>Martin Ho, Lokal- und Clubbesitzer</p>  <p> </p>  <p><a href="https://dots1060.at/">https://dots1060.at/</a></p>  <p><a href="https://www.instagram.com/m__ho___/?hl=de">https://www.instagram.com/m__ho___/?hl=de</a></p>  <p style="text-align:justify"></p>  <p style="text-align:justify"></p>]]></content:encoded>
                                <pubDate>Thu, 13 May 2021 08:00:00 +0000</pubDate>
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            		<itunes:author>Radio Superfly</itunes:author>
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            <title>Club Kultur #028 | &quot;Ich wusst doch nicht, wer Neymar ist - Ich hab einfach aufgelegt&quot;</title>
			<itunes:title>Club Kultur #028 | &quot;Ich wusst doch nicht, wer Neymar ist - Ich hab einfach aufgelegt&quot;</itunes:title>
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                <itunes:summary>Rudi Wrany im Gespräch mit Nuriel Molcho, dem ältesten Spross der Gastrofamilie Molcho, die mit ihren Neni „Food und Restaurant“ Konzepten extrem erfolgreich ist. Aber auch unzählige Djs haben schon auf ihren Festen und am Tel Aviv Beach gespielt. Der älteste der 4 Molcho Brüder ist Gastronom, PR &amp; Foto Profi, Networker und seit einigen Jahren auch Huterzeuger. Den prominentesten Kunden kannte er anfangs gar nicht... (superfly.fm)</itunes:summary>
                                    	<content:encoded><![CDATA[<p><b>Club Kultur | FOLGE #028</b></p>  <p>"Ich wusst doch nicht, wer Neymar ist - Ich hab einfach aufgelegt"</p>  <p><i>Rudi Wrany im Gespräch mit Nuriel Molcho, dem ältesten Spross der Gastrofamilie Molcho, die mit ihren Neni „Food und Restaurant“ Konzepten extrem erfolgreich ist. Aber auch unzählige Djs haben schon auf ihren Festen und am Tel Aviv Beach gespielt. Der älteste der 4 Molcho Brüder ist Gastronom, PR &amp; Foto Profi, Networker und seit einigen Jahren auch Huterzeuger. Den prominentesten Kunden kannte er anfangs gar nicht...</i></p>  <p><b>FRÜHLING IN WIEN</b></p>  <p>normalerweise sieht man in diesen ersten Monaten des Jahres die Früchte neuer Club - und Gastrokonzepte, erste Open Airs und intensive Festivalvorbereitungen. Doch auch 2021 ist anders. Mittlerweile planen die meisten großen Player realistisch erst für 2022. 2021 wird daher ein interessantes Brückenjahr - zurück in die Normalität.</p>  <p><b>AM DONAUKANAL</b></p>  <p>ist es heuer bisher sehr ruhig - im Gegensatz zu 2020. Das schlechte Wetter lädt nicht gerade zum Feiern ein. Auch ist in diesen letzten Wochen einigen wohl auch die kreative Energie ausgegangen, das lustige „Wir ärgern die Polizei ein wenig“ aus dem Frühjahr 2020 ist einem pragmatischen Realismus gewichen. Es kann nun einfach nicht mehr lange dauern, es wird nicht mehr lange dauern, es muss bald besser werden.</p>  <p>Dies betrifft auch alle Locations, die am Donaukanal (noch) im Dornröschenschlaf ruhen. Eine davon, die Tel Aviv Beach, heißt nur noch einen Sommer lang so.</p>  <p><b>NENI AM WASSER</b></p>  <p>wird die Location fortan, nach Umbau und Relaunch heißen, so wie alle Betrieb nun den direkten benamten Zusammenhang mit Neni aufweisen. Das Neni - die Urmutter am Naschmarkt ist Programm. Daraus entstanden viele Ideen und Konzepte, eine echte Erfolgsgeschichte. Die Tel Aviv Beach 2010 wie sie im Jahr der Eröffnung 2009 noch hieß, wird nun zum Strandclub der Familie. Die Djs werden hoffentlich bleiben, obwohl die clubkulterelle Relevanz mit den strengen Lautstärkenkontrollen der Behörden in den letzten Jahren einer gewissen Sundown-Romantik wich.</p>  <p>   </p>  <p><b>NURIEL MOLCHO</b></p>  <p>ist der älteste der vier Molcho Brüder. Mutter Haya ist längst eine Koryphäe in Sachen Kochkunst und weiß dies auch vortrefflich zu vermarkten, drei Söhne arbeiten im Betrieb und mittlerweile gibt es in ganz Europa Restaurants unter dem Namen Neni - von Berlin bis Barcelona. Nuriel führt seit 2009 die schon legendäre Tel Aviv Beach am Donaukanal, daneben ist er polyglotter Weltbürger und Kreativkopf der Familie. Er fotografiert, sammelt Kunst und ist auch leidenschaftlicher Musikliebhaber. Mehr hört Ihr im Podcast.</p>  <p style="text-align:justify">Weiteres erfahrt Ihr, wenn Ihr reinhört. Schickt mir eure persönliche Meinung, Anmerkungen, Inputs oder Themenvorschläge an <a href="mailto:podcast@Superfly.fm">podcast@superfly.fm</a> schicken.</p>  <p> </p>  <p style="text-align:justify">Die nächste Ausgabe gibt's in zwei Wochen am 13. Mai 2021.</p>  <p style="text-align:justify"><img src="https://superfly.fm/images/Rudis_Kopf.png" style="width:50%"></img></p>  <p style="text-align:justify">Im Gespräch mit Crazy Sonic:</p>  <p>NURIEL MOLCHO</p>  <p><img src="https://superfly.fm/images/podcast/nuri.jpg" style="width:25%"></img></p>  <p>Nuriel Molcho, Gastronom, PR &amp; Foto Profi, Huterzeuger</p>  <p><a href="https://www.instagram.com/nurielmolcho/?hl=de">https://www.instagram.com/nurielmolcho/?hl=de</a></p>  <p><a href="https://www.nurielmolcho.com/">https://www.nurielmolcho.com/</a><a href="https://www.nurielmolcho.com/"></a></p>]]></content:encoded>
                                <pubDate>Thu, 29 Apr 2021 08:00:00 +0000</pubDate>
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            		<itunes:author>Radio Superfly</itunes:author>
            	        </item>
            <item>
            <title>Club Kultur #027 | &quot;Damals wurde einfach nicht rasiert...&quot;</title>
			<itunes:title>Club Kultur #027 | &quot;Damals wurde einfach nicht rasiert...&quot;</itunes:title>
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    	    	                            <description>Rudi Wrany im Gespräch mit dem Produzenten, Dj und Schriftsteller Christopher Just, der einst als Ilsa Gold die Raver erheiterte und vor den Kopf stieß, über schlüpfrige Titel wie &quot;Dirty Sanchez&quot; und &quot;Shave that pussy&quot;, über die Verachtung der sozialen Medien und über die Rave Streber, die ihn immer gern zu Provokationen anregten. (superfly.fm)</description>
                <itunes:summary>Rudi Wrany im Gespräch mit dem Produzenten, Dj und Schriftsteller Christopher Just, der einst als Ilsa Gold die Raver erheiterte und vor den Kopf stieß, über schlüpfrige Titel wie &quot;Dirty Sanchez&quot; und &quot;Shave that pussy&quot;, über die Verachtung der sozialen Medien und über die Rave Streber, die ihn immer gern zu Provokationen anregten. (superfly.fm)</itunes:summary>
                                    	<content:encoded><![CDATA[<p><b>Club Kultur | FOLGE #027</b></p>  <p>"Damals wurde einfach nicht rasiert..."</p>  <p><i>Rudi Wrany im Gespräch mit dem Produzenten, Dj und Schriftsteller Christopher Just, der einst als Ilsa Gold die Raver erheiterte und vor den Kopf stieß, über schlüpfrige Titel wie "Dirty Sanchez" und "Shave that pussy", über die Verachtung der sozialen Medien und über die Rave Streber, die ihn immer gern zu Provokationen anregten.</i></p>  <p><b>KEIN APRILSCHERZ</b></p>  <p>aber ein kurzer Aprilschmerz war am 1.4. die im Internet verbreitete Nachricht, dass es im Wiener FLEX gebrannt hatte. Am Ende nichts Schlimmes, ein durchgeschmortes Kabel hatte Rauch aufsteigen lassen, doch regte es mich zum Nachdenken und Schwelgen in Erinnerungen an. Es gab schon bessere Zeiten für den einstigen Vorzeigeclub in Sachen Sound und Licht. Mittlerweile nagt ein wenig der Zahn der Zeit am einstmals bekanntesten und beliebtesten Club Österreichs. 2020, im ersten Coronajahr machte das FELX noch mit kleinen DJ-Events auf der Terrasse auf sich aufmerksam, im Herbst gar mit einer Umwandlung zu einem Musik-Pub. Spannend, wo die Reise noch hinführt - ein Relaunch - ich wiederhole mich da gerne - täte dem Laden aber auf jeden Fall gut.</p>  <p> </p>  <p><b>SONNENTANZ</b></p>  <p>war das bisher noch keiner im April. Wien liegt noch bis Anfang Mai im Lockdown, danach werden wohl vorerst nur die Schanigärten öffnen, wenn überhaupt. Langsam legt sich eine bleierne Schwere über die Menschen, die nichts mehr herbeisehnen als ein bisschen Normalität. Illegale Parties gab es bisher gottlob nur wenige. Ein paar Kids feiern hier und da in angemieteten Wohnung und flüchten dann übers Dach. Klug ist etwas anderes, aber manchen ist ein Abenteuer in diesen trocken-düsteren Zeiten offenbar die Strafe wert. Wenn es dann aber ernst wird mit dem Frühling, wird man endlich jene Konzepte brauchen, die alle seit Monaten fordern, denn eine Kultur noch eine Saison lang im Koma wird nicht zu schaffen sein - bei aller Disziplin, die jetzt noch kurz gefordert ist.</p>  <p><b>I`M A DISCO DANCER</b></p>  <p>So hieß der größte Dancefloorhit, der jemals aus Österreich kam - glaubt man FM4 und seinen Votern. Produziert hat ihn Christopher Just in seiner Hochphase in den Spätneunzigern auf Gigolo Records, dem Label von Dj Hell. Davor war er mit Partner Peter Votava aka Pure der Vertreter des Dada Techno aka Happy Hardcore und mit Ilsa Gold weltberühmt. Hier wurde gnadenlos gefladert, gesampled und Blödsinn gemacht, es war lustig, superhart &amp; schnell und subversiv zugleich. Karel Gott, Peter Cornelius und andere durften herhalten, wenn es darum ging, der kitschigen Rave-Religion und der aufkommenden Drogenverherrlichung einen Spiegel vorzuhalten.</p>  <p> </p>  <p><b>„A GSICHT WIA DA BEIDEL VON AN OIDEN MAUN RECORDS“</b></p>  <p>Amüsiert hat das nicht alle, Sven Väth war über seine von Ilsa Gold via Plattencover gesetzte Verulkung mit Penismütze nicht so glücklich hört man, aber darüber ist längst Gras und viel Geld gewachsen. Mittlerweile schreibt Just Bücher - und das sehr erfolgreich. Vom Moddedektiv, über Catania Airport Club hin zum „Corona“ Buch Der Moddedektiv besiegt Corona hat er sich kontinuierlich seine Fanbase erarbeitet, auch dank der augenzwinkernden Sprache und der bekannten Porno Anlehnungen. Sex spielt immer eine Rolle, ob es Provokation ist, oder Wunschdenken hab ich mit ihm besprochen, genau so wie die musikalische Laufbahn noch einmal im Schnelldurchlauf durchgerast. Da war ja was: Punk Anderson, Petra, Gerhard, Acid Joseph und viele Kollaborationen und Arbeiten als Produzent für Chicks on Speed oder Bunny Lake, mit seinem Bruder Raphael, Mel Merio und nicht zuletzt die lustigen Facebookduelle mit Clemens Haipl. Streiche konnte der Mann spielen,und er genoß es. Alles weitere hört Ihr im Podcast.</p>  <p style="text-align:justify">Weiteres erfahrt Ihr, wenn Ihr reinhört. Schickt mir eure persönliche Meinung, Anmerkungen, Inputs oder Themenvorschläge an <a href="mailto:podcast@Superfly.fm">podcast@superfly.fm</a> schicken.</p>  <p> </p>  <p style="text-align:justify">Die nächste Ausgabe gibt's in zwei Wochen am 29. April 2021.</p>  <p style="text-align:justify"><img src="https://superfly.fm/images/Rudis_Kopf.png" style="width:50%"></img></p>  <p style="text-align:justify">Im Gespräch mit Crazy Sonic:</p>  <p>CHRISTOPHER JUST</p>  <p><img src="https://superfly.fm/images/podcast/Christopher_Just.png" style="width:25%"></img></p>  <p>Christopher Just, DJ, Produzent, Autor</p>  <p><a href="https://www.facebook.com/christopher.just1/">https://www.facebook.com/christopher.just1/</a></p>  <p style="text-align:justify"></p>  <p><i></i></p>]]></content:encoded>
                                <pubDate>Thu, 15 Apr 2021 08:00:00 +0000</pubDate>
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		            <itunes:keywords>clubs, techno, szene, clubbing, corona, sicherheit, veranstaltungen, events, party, parties, dj, booking, superfly, rudi wrany, crazy sonic, club, kultur, house, dubai, time, neu, german, deutsch, just</itunes:keywords>
            		<itunes:author>Radio Superfly</itunes:author>
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            <title>Club Kultur #026 | &quot;Wir verdoppeln natürlich unsere Gage&quot;</title>
			<itunes:title>Club Kultur #026 | &quot;Wir verdoppeln natürlich unsere Gage&quot;</itunes:title>
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                <itunes:summary>Rudi Wrany im Gespräch mit Simon Hähnel von Andhim, der diese Aussage natürlich nicht ernst meint. Im Gegenteil, das Dj-Duo will nach der Pandemie befreundete Clubs und Promoter durchaus unterstützen, damit alle gemeinsam wieder auf die Beine kommen. Der extrovertiertere Teil von Andhim produziert nun auch einen Podcast mit Oliver Koletzki, in „After Party“ wird unterhaltsam über allerlei geplaudert. Das passiert auch in der aktuellen Ausgabe von Clubkultur mit Crazy Sonic. (superfly.fm</itunes:summary>
                                    	<content:encoded><![CDATA[<p><b>Club Kultur | FOLGE #026</b></p>  <p>"Wir verdoppeln natürlich unsere Gage"</p>  <p><i>Rudi Wrany im Gespräch mit Simon Hähnel von Andhim, der diese Aussage natürlich nicht ernst meint. Im Gegenteil, das Dj-Duo will nach der Pandemie befreundete Clubs und Promoter durchaus unterstützen, damit alle gemeinsam wieder auf die Beine kommen. Der extrovertiertere Teil von Andhim produziert nun auch einen Podcast mit Oliver Koletzki, in „After Party“ wird unterhaltsam über allerlei geplaudert. Das passiert auch in der aktuellen Ausgabe von Clubkultur mit Crazy Sonic.</i></p>  <p><b>OSTERRUHE</b></p>  <p>Schon das zweite Osterfest, das abgesagt wurde. Auch ansonsten sind die Aussichten eher trüb, was die Kulturöffnungen angeht. Selbst Laien können erahnen, dass vor Mai nicht viel passieren wird, denn so schnell wird man die Infektionszahlen nicht nach unten drücken können, um ein risikobefreites Kulturleben wieder langsam hochzufahren. Immerhin gibt es aber endlich auch Testmöglichkeiten für daheim, die auch anerkannt werden, Stichwort „alles gurgelt“.</p>  <p><b>KONZEPTE</b></p>  <p>für Events gibt es ja mittlerweile genügend. In den Niederlanden wurde bereits wieder vor 5000 Menschen (testweise) konzertiert und die daran anschließende Pilotstudie soll Aufschlüsse über Infektionen bei Großevents geben. Für das deutsche Festival „Fusion“ etwa soll ein ausreichendes <a href="https://www.dj-lab.de/eine-fusion-2021-ist-moeglich-festival-legt-umfangreiches-sicherheitskonzept-vor/">Testkonzept</a>, das schon vor der Anreise greift, die Saison retten. In Großbritannien wurde Anfang der Woche ebenfalls schrittweise sanft geöffnet, in Tulum herrscht fast schon wieder Normalität und zahlreiche Instagram Sternchen räkeln sich dort in der Sonne, während im Hinterland die Infektionen durch die Decke gehen. Aber das alles hatten wir schon im Fall von Dubai und anderen Destinationen. Österreich hingegen scheint gerade eine sehr pandemiemüde Bevölkerung zu haben, dazu eine Politik, die sehr volatil entscheidet und sich viel zu sehr von Interessensgruppen dreinreden lässt. Es steht die Befürchtung im Raum, dass auch 2021 ein sehr schwieriges Jahr für die Clubszene sein wird.</p>  <p><b>ANDHIM</b></p>  <p>heisst ein deutsches Dj Duo bestehende aus Tobias Müller und Simon Hähnel. Während Müller eher den ruhige Part der beiden gibt, gilt Simon als die Plaudertasche und Feierkanone. In Wien haben die beiden eine gewaltige Fanbase, die Events mit ihnen waren stets Ausnahmezustände. Mit Remixes für Theophilus London, Who Made Who oder Elderbrook aber auch mit eigenen Superhits wie Hausch, Boy,Boy Boy oder Super gehen die beiden seit Jahren durch die Decke und bereisen und bespassen den ganzen Erdball. Egal ob Brasilien, Australien oder die USA - Andhim kennt man und sie liefern auch immer ab. Nach dem Lockdown geniessen sie anfangs die Ruhe, doch bleiben stets im Flow, produzieren weiter und verlegen sich auch in das Filmmusik Genre. Mit Simon Hähnel spricht Rudi heute über die neuen Projekte, den Podcast „After Party“, den schlimmen Beinbruch beim Videodreh zu „Super“ und die mögliche Zeit danach. Ein sehr unterhaltsames Gespräch wartet auf Euch...</p> <p style="text-align:justify">Weiteres erfahrt Ihr, wenn Ihr reinhört. Schickt mir eure persönliche Meinung, Anmerkungen, Inputs oder Themenvorschläge an <a href="mailto:podcast@Superfly.fm">podcast@superfly.fm</a> schicken.</p> <p>Die nächste Ausgabe gibt's in zwei Wochen am 15. April 2021.</p>  <p><img src="https://superfly.fm/images/Rudis_Kopf.png" style="width:50%"></img></p>  <p style="text-align:justify">Im Gespräch mit Crazy Sonic:</p>  <p><b>SIMON HÄHNEL</b></p>  <p><img src="https://superfly.fm/images/podcast/simon.jpg" style="width:25%"></img></p>  <p>Simon Hähnel, DJ, Produzent, Part of ANDHIM</p>  <p style="text-align:justify"><a href="https://www.facebook.com/andhimmusic">https://www.facebook.com/andhimmusic</a></p>  <p><a href="https://www.instagram.com/andhim_music/">https://www.instagram.com/andhim_music/</a></p>  <p><a href="https://soundcloud.com/andhim/">https://soundcloud.com/andhim/</a></p>  <p>  </p>  <p>  </p>  <p><i></i></p>]]></content:encoded>
                                <pubDate>Thu, 01 Apr 2021 06:00:00 +0000</pubDate>
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            		<itunes:author>Radio Superfly</itunes:author>
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            <title>Club Kultur #025 | &quot;Time To Say Dubai?&quot;</title>
			<itunes:title>Club Kultur #025 | &quot;Time To Say Dubai?&quot;</itunes:title>
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                <itunes:summary>Rudi Wrany im Gespräch mit Philipp Straub, former known as Dj Felipe über die Verpönung des Reisens in COVID-Zeiten, neue Märkte im Süden, Flight-Shaming und die Implosion des Techno-Business mit der Hoffnung auf Wiederauferstehung. (superfly.fm)</itunes:summary>
                                    	<content:encoded><![CDATA[<p><b>Club Kultur | FOLGE #025</b></p>

<p>"Time To Say Dubai?"</p>

<p><i>Rudi Wrany im Gespräch mit Philipp Straub, former known as Dj Felipe über die Verpönung des Reisens in COVID-Zeiten, neue Märkte im Süden, Flight-Shaming und die Implosion des Techno-Business mit der Hoffnung auf Wiederauferstehung.</i></p>

<p><b>KULTURSOMMER</b></p>

<p>endlich kommt ein wenig Leben in die Bude. Aber nur wenig Substanzielles zeichnet sich ab, noch recht halbgeil, möchte man fast bemerken. Denn es gibt derzeit nur ein paar müde Pläne für den Sommer. Der beste dürfte wohl noch jener der Stadt Wien sein, auf verschiedenen bekannten urbanen Plätzen, wie etwa der Kaiserwiese, dem Naschmarkt oder dem Wallstensteinplatz diverse Kulturveranstaltungen zuzulassen - Open Air und mit Abstand versteht sich. Wenn es denn tatsächlich bis Juni einen europäischen Impfpass geben sollte, werden Teile der Bevölkerung mehr dürfen, andere weniger. Ein Thema für sich an dieser Stelle.</p>

<p><b>ABSAGEN</b></p>

<p>regnet es indes schon massenweise in der Kultur- und Festivalbranche. Nova Rock wurde als erstes großes Festival gecancelt, für Frequency besteht noch Hoffnung. Auf der anderen Seite bemüht man sich, den Donaukanal für den ersten großen Ansturm im Frühling zu rüsten und stellt mehr Wcs auf, um öffentliches Pipimachen zu verhindern, denn die jungen Mitbürger beginnen zu rebellieren und machen eben dasselbe auf die Verordnungen. Ein weiterer Corona Sommer und wir haben ein Problem.</p>

<p><b>BESETZUNG</b></p>

<p>von Kulturstätten lautet derzeit die Devise in Frankreich. Eine wahre Welle an solchen Aktionen durchweht das Land, hat aber nicht blinden Wut-Widerstand als Hintergrund sondern durchaus Tiefsinnigeres. Es fehlt an Unterstützung, den Künstlern geht der Atem aus. Auch hierzulande gibt es noch keine Exit-Stratgie aus der unfreiwilligen Kultur-Askese. Ein Vorbild also für unsere Gesellschaft?</p>

<p><b>REISEFIEBER</b></p>

<p>lautete das Motto bis März 2020 im Dj-Business. Das Meilensammeln gehörte zum Tischgespräch ebenso wie Gespräche über VIP-Loungen an Flughäfen und 1 Tages Erlebnisse auf verschiedenen Kontinenten. Damit war Schluss und blieb es bis heute - beinahe. Denn einige, süchtig nach dem Reisen und Fliegen, nach Menschen, Parties, Pools und Hotels konnten nicht locker lassen. Es gilt ja zu planen, auch wenn es wenig Sicherheiten gibt. Zu betonen ist, dass gewisse Märkte ja auch nie ganz geschlossen waren, vor allem jene im arabischen Raum. Dubai mutiert zum neuen Paradies vieler betuchter Partytiger. Der unvorstellbare Reichtum und die (relativ) lockere Auslegung des Islam ließen Clubs und Locations entstehen, von denen man hierzulande nur träumen kann in eine solche Welt durfte Philipp Straub in den letzten Jahren immer wieder eintauchen und seine Zeit in Wien vor der Pandemie konnte man als „auf der Durchreise“ zusammenfassen. Aber 2020 musste auch er viel Zeit in Wien verbringen, alles wurde ja innerhalb kürzester Zeit auf null hinuntergefahren. Märkte wie Ibiza standen plötzlich eine Saison lang still, zarte Versuche im Sommer beschränkten sich auf wenige Open-Airs. Doch Dubai erwachte als Erstes wieder aus dem Dornröschenschlaf, Ägypten und andere asiatische Länder folgten - nicht erst seit Jan Böhmermanns Beiträgen aber auch mit gehörig Kritik von außen.</p>

<p><b>PHILIPP STRAUB</b></p>

<p>ist seit Jahren als Konsulent für Clubs, Events und Artists im In- und Ausland tätig. Er war es immer schon gewohnt, viel zu reisen und tut es, mit all den Einschränkungen und Regeln auch heute. Mit ihm habe ich über die Zukunft der Märkte im Nahen Osten und die Geldmaschine der gehypten Djs gesprochen.</p>

<p style="text-align:justify">Weiteres erfahrt Ihr, wenn Ihr reinhört. Schickt mir eure persönliche Meinung, Anmerkungen, Inputs oder Themenvorschläge an <a href="mailto:podcast@Superfly.fm">podcast@superfly.fm</a> schicken.</p>

<p style="text-align:justify">Die nächste Ausgabe gibt's in zwei Wochen am 01. April 2021.</p>

<p style="text-align:justify"><img src="https://superfly.fm/images/Rudis_Kopf.png" style="width:50%"></img></p>

<p style="text-align:justify">Im Gespräch mit Crazy Sonic:</p>

<p><b>PHILIPP STRAUB</b></p>

<p><img src="https://superfly.fm/images/podcast/ps.jpg" style="width:25%"></img><b></b></p>

<p>Philipp Straub, DJ, Produzent, CEO bei Titan International</p>

<p><a href="https://philippstraub.com">https://philippstraub.com</a></p>

<p><a href="https://www.facebook.com/DjPhilippStraub">https://www.facebook.com/DjPhilippStraub</a></p>

<p><a href="https://www.instagram.com/philippstraub">https://www.instagram.com/philippstraub</a></p>

<p><a href="https://soundcloud.com/philippstraub">https://soundcloud.com/philippstraub</a></p>

<p><a href="https://www.youtube.com/user/felipestraub">https://www.youtube.com/user/felipestraub</a></p>

<p><i></i></p>]]></content:encoded>
                                <pubDate>Thu, 18 Mar 2021 08:00:00 +0000</pubDate>
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		            <itunes:keywords>clubs, techno, szene, clubbing, corona, sicherheit, veranstaltungen, events, party, parties, dj, booking, superfly, rudi wrany, crazy sonic, club, kultur, house, dubai, time, neu, german, deutsch, straub, philipp</itunes:keywords>
            		<itunes:author>Radio Superfly</itunes:author>
            	        </item>
            <item>
            <title>Club Kultur #024 | &quot;5000 Euro - Darauf habe ich damals verzichtet&quot;</title>
			<itunes:title>Club Kultur #024 | &quot;5000 Euro - Darauf habe ich damals verzichtet&quot;</itunes:title>
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                <itunes:summary>Rudi Wrany spricht heute mit Oliver Koletzki, Dj, Producer und Labelboss von Stil Vor Talent. Auch er wurde ja von Corona kalt erwischt, doch kommen er und sein Team bisher gut durch die Krise. Kein Mitarbeiter „muss“ gehen, die Musik wird weiterhin fleißig auf diversen Plattformen gehört und auch sonst wird die Corona-Epoche durchaus fleißig genutzt, um kreativ und im flow zu bleiben. (superfly.fm)</itunes:summary>
                                    	<content:encoded><![CDATA[<p><b>Club Kultur | FOLGE #024</b></p>

<p>"5000 Euro - Darauf habe ich damals verzichtet"</p>

<p><i>Rudi Wrany spricht heute mit Oliver Koletzki, Dj, Producer und Labelboss von Stil Vor Talent. Auch er wurde ja von Corona kalt erwischt, doch kommen er und sein Team bisher gut durch die Krise. Kein Mitarbeiter „muss“ gehen, die Musik wird weiterhin fleißig auf diversen Plattformen gehört und auch sonst wird die Corona-Epoche durchaus fleißig genutzt, um kreativ und im flow zu bleiben.</i></p>

<p><b>AUF NACH VORARLBERG</b></p>

<p>unser sehnsüchtiger Blick schweift nach Vorarlberg. Dort darf am 15. März die Gastronomie wieder öffnen, während sie im Osten des Landes frühestens rund um Ostern und nur in den Schanigärten auf Touren kommt. Für viele ein schwieriges Unterfangen, auch wenn Wiens Bürgermeister Michael Ludwig Outdoorkonzepte unterstützen will. Doch was, wenn wir einen frostigen Frühling bekommen? Viele müssten erneut gewaltige Investitionen tätigen, um die Leute in den Schanigärten auf Abstand zu halten.</p>

<p><b>KEINE FESTIVALS?</b></p>

<p>Auch heuer werden Großevents wohl noch einmal ganz klar unter dem Einfluss der Pandemie stehen. Ewald Tatar, der Veranstalter von Nova Rock und Frequency machte unlängst im TV einmal mehr seinem Ärger Luft, und verlangte von der Politik eine Perspektive. Ähnliches gilt auch für alle anderen Großveranstaltungen. Dabei liegen viele durchaus ausgereifte Sicherheitskonzepte in den Schubladen. Von Tests über Schnittstellen Apps, es gäbe Ideen, Start-Ups und viele Willige, die die „Nachtgastronomie Neu“ neu beleben wollen.</p>

<p><b>DECK</b></p>

<p>heißt die neue Dj- Gewerkschaft rund um den umtriebigen Protagonisten Steve Hope. Gemeinsam mit vielen anderen Kollegen aus der Dj-und Künstlerszene gingen sie in die Offensive:Djs sollen nun auch rechtlich mehr Möglichkeiten bekommen, dafür soll die Fachgruppe namens Deck die zentrale Informations- und Anlaufstelle für österreichische DJs werden. Potenzielle Mitglieder können sich schon jetzt registrieren: Für zwölf Euro pro Monat, 14-mal jährlich, bietet Deck unter anderem einen Rechtsschutz. Erste Ideen sind zum Beispiel ein Gewerkschaftssiegel, das Spielstätten als Trusted Partner ausweist, sodass DJs davon ausgehen können, dort fair behandelt zu werden. Eintreten kann jeder, egal ob hauptberuflich oder Hobby-DJ. Am Ende würde Deck das Discjockeytum auch gern zum Gewerbe geadelt sehen. Darüber werde ich an dieser Stelle noch ausführlich berichten.</p>

<p><b>OLIVER KOLETZKI</b></p>

<p>heißt mein heutiger Gast. Zu Österreich hatte er immer schon ein Naheverhältnis, er spielte oft und gern hier und so konnten seine Fans auch seine musikalische Wandlung vom einstigen „Mückenschwarm“ über die Ausflüge in den Pop und Techno bis zum heutigen Tage, in denen er sich dem Organic House zuwandte, mitverfolgen. Dass gerade in Pandemiezeiten ruhigere Klänge bei vielen Hörern weit beliebter waren, ist kein Geheimnis. Koletzki findet das Experimentieren mit Instrumenten aus allen Kulturen spannend und auch das Label Stil Vor Talent gilt längst als Vorzeigelabel dieses Sounds. Mit ihm spreche ich über Berlin ohne Touristen, Urlaub in Tulum, Förderungen für Künstler in Deutschland, seinen eigenen Podcast und natürlich über Musik...</p>

<p style="text-align:justify">Weiteres erfahrt Ihr, wenn Ihr reinhört. Schickt mir eure persönliche Meinung, Anmerkungen, Inputs oder Themenvorschläge an <a href="mailto:podcast@Superfly.fm">podcast@superfly.fm</a> schicken.</p>

<p style="text-align:justify">Die nächste Ausgabe gibt's in zwei Wochen am 18. März 2021.</p>

<p style="text-align:justify"><img src="https://superfly.fm/images/Rudis_Kopf.png" style="width:50%"></img></p>

<p style="text-align:justify"><b>Im Gespräch mit Crazy Sonic:</b></p>

<p style="text-align:justify"><b>OLIVER KOLETZKI</b></p>

<p style="text-align:justify"><img src="https://superfly.fm/images/podcast/website.jpg" style="width:25%"></img><b></b></p>

<p>Oliver Koletzki, DJ, Produzent, Labelboss</p>

<p style="text-align:justify"><a href="http://www.oliver-koletzki.de/">http://www.oliver-koletzki.de/</a></p>

<p><a href="https://www.facebook.com/OliverKoletzki">https://www.facebook.com/OliverKoletzki</a></p>

<p style="text-align:justify"></p>

<p style="text-align:justify"></p>

<p><i></i></p>]]></content:encoded>
                                <pubDate>Thu, 04 Mar 2021 09:00:00 +0000</pubDate>
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		            <itunes:keywords>clubs, techno, szene, clubbing, corona, sicherheit, veranstaltungen, events, party, parties, dj, booking, superfly, rudi wrany, crazy sonic, club, kultur, berlin, disco, koletzki, house, stil, talent</itunes:keywords>
            		<itunes:author>Radio Superfly</itunes:author>
            	        </item>
            <item>
            <title>Club Kultur #023 | &quot;Ein paar Kimchis gehen sich noch aus...&quot;</title>
			<itunes:title>Club Kultur #023 | &quot;Ein paar Kimchis gehen sich noch aus...&quot;</itunes:title>
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    			<title>Club Kultur #023 | &quot;Ein paar Kimchis gehen sich noch aus...&quot;</title>
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                <itunes:summary>Rudi Wrany im Gespräch mit dem Journalisten, Dj, Produzenten und Autor Hans Nieswandt, der zur Zeit in Seoul lebt über die Popkultur im fernöstlichen Land, über Vinylcafes, den Umgang mit der Pandemie und sein Leben vor mit und nach dem Superhit „From Disco To Disco“. (superfly.fm)</itunes:summary>
                                    	<content:encoded><![CDATA[<p><b>Club Kultur | FOLGE #023</b></p>

<p>"Ein paar Kimchis gehen sich noch aus..."</p>

<p><i>Rudi Wrany im Gespräch mit dem Journalisten, Dj, Produzenten und Autor Hans Nieswandt, der zur Zeit in Seoul lebt über die Popkultur im fernöstlichen Land, über Vinylcafes, den Umgang mit der Pandemie und sein Leben vor mit und nach dem Superhit „From Disco To Disco“.</i></p>

<p><b>VERLÄNGERUNG, VERLÄNGERUNG</b></p>

<p>so tönte es diese Woche einmal mehr aus den Ministerien. Es gibt keinen Hoffnungsschimmer, dass vor Ostern noch etwas in Richtung Kultur und Gastronomie öffnet. Fortsetzung folgt.</p>

<p><b>KEINE WIENER FREIHEIT</b></p>

<p>Nur kurz währte die Freude, dass Peter Balon, das umtriebige Szeneoriginal, die Wiener Freiheit in der Schönbrunner Straße übernommen hatte. Einige Damoklesschwerter kreisten schon damals über der alten Disco-Dame und im Lockdown fielen sie. Diverse Hinterzimmergeschichten um eine längst vergangene Razzia und damit verbundene Altlasten später ist das Kultlokal Geschichte, noch ehe es Geschichte schreiben konnte, schade darum. Ob es ohne Corona anders gekommen wäre, bleibt somit ein ungelöstes Rätsel.</p>

<p><b>VIEL FREIHEIT</b></p>

<p>gibt es im Vergleich zu den hiesigen Zuständen in Seoul in Südkorea. Dort wütete die Pandemie nur kurz, drastische Maßnahmen und einen weit geringeren Querdenkerbodensatz haben bewirkt, dass wir mittlerweile sehnsüchtig in den fernen Osten blicken dürfen. Offene Bars, Geschäfte und Restaurants mit strengen aber willig befolgten Regeln lassen das technologieaffine Land vergleichsweise milde durch die Pandemie kommen. Politisches Hick-hack gibt es dort weit weniger, sieht man von einigen radikal-evangelistischen Splittergruppen ab und die Informationen darüber könnt Ihr im Podcast hören.</p>

<p><b>HANS NIESWANDT</b></p>

<p>heisst mein dieswöchiger Gast. Gast war er natürlich (leider) nur im sprichwörtlichen Sinne Hans Nieswandt. Ein paar Kimchis gehen sich nämlich immer noch aus, dank der Tantiemen die sein Superhit aus dem Jahre 1996 „From Disco to Disco“ bis heute abwirft. Ein Houseklassiker für die Ewigkeit, damals vom Projekt (und Label) Whirlpool Production als unbeabsichtigter Lotto Supersechser ins Rennen geworfen. Dank der souligen Stimme von Eric D Clark und den Productionskills von Nieswandt und Partner Justus Köhnke wurde die Nummer zum ewigen Ohrwurm, mittlerweile vielfach geremixed und ungefragt gecovered. Zur Zeit lebt Nieswandt in Südkorea, da er seiner Frau gefolgt ist, die dort am Göthe-Institut arbeitet.</p>

<p>Mit ihm sprach ich über das qurlige Seoul, die dortige Vinylszene, K-Pop, koreansiches Essen, Orange Wein und vieles mehr - alles weitere hört Ihr im Podcast.</p>

<p>Weiteres erfahrt Ihr, wenn Ihr reinhört. Schickt mir eure persönliche Meinung, Anmerkungen, Inputs oder Themenvorschläge an podcast@superfly.fm schicken. Die nächste Ausgabe gibt's in zwei Wochen am 04. März 2021.</p>

<p><img src="https://superfly.fm/images/Rudis_Kopf.png" style="width:50%"></img></p>

<p style="text-align:justify"><b>Im Gespräch mit Crazy Sonic:</b></p>

<p style="text-align:justify"><b>HANS NIESWANDT</b></p>

<p style="text-align:justify"><img src="https://superfly.fm/images/podcast/hn.jpg" style="width:25%"></img></p>

<p style="text-align:justify">Hans Nieswandt, Journalist, DJ, Produzent, Autor</p>

<p style="text-align:justify"> <a href="http://www.hansnieswandt.de/">www.hansnieswandt.de/</a></p>

<p> <a href="https://www.facebook.com/hans.nieswandt/">www.facebook.com/hans.nieswandt/</a></p>]]></content:encoded>
                                <pubDate>Thu, 18 Feb 2021 06:00:00 +0000</pubDate>
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            		<itunes:author>Radio Superfly</itunes:author>
            	        </item>
            <item>
            <title>Club Kultur #022 | &quot;Jeff Mills hat immer auf meiner 909 gespielt&quot;</title>
			<itunes:title>Club Kultur #022 | &quot;Jeff Mills hat immer auf meiner 909 gespielt&quot;</itunes:title>
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                <itunes:summary>Rudi Wrany im Gespräch mit dem Wiener Dj und Produzenten Patrick Pulsinger über seine Bastel- und Vintage Leidenschaft, alte Autos und neue Musik, Studioarbeit und natürlich über eine lange, aufregende Karriere der fleißigen Wiener Dj Legende, die seit den Neunzigern national wie international im Konzert der Großen mitspielt. (superfly.fm)</itunes:summary>
                                    	<content:encoded><![CDATA[<p><b>Club Kultur | FOLGE #022</b></p>

<p>"Jeff Mills hat immer auf meiner 909 gespielt"</p>

<p><i>Rudi Wrany im Gespräch mit dem Wiener Dj und Produzenten Patrick Pulsinger über seine Bastel- und Vintage Leidenschaft, alte Autos und neue Musik, Studioarbeit und natürlich über eine lange, aufregende Karriere der fleißigen Wiener Dj Legende, die seit den Neunzigern national wie international im Konzert der Großen mitspielt.</i></p>

<p><b>WINTER-ENDE</b></p>

<p>ein doppelbödiger Begriff, den am Ende sind viele mit den Nerven. Dass diese blank liegen, zeigt sich Woche für Woche an neuen Kundgebungen verschiedenster Gruppen. Gerne wird das Ganze auch als „Spaziergänge“ verharmlost. Leider tanzen und hüpfen auch viele Djs und junge Menschen in diesem Sammelsurium mit- egal, ob aus der Psytrance- oder Technoszene. Die einen wollen Liebe und Jesus, die anderen schreien „Wir sind das Volk“- unfreiwillig freiwillig macht man gemeinsame Sache mit Leuten, mit denen man sonst nicht einmal reden würde. Die erhobenen Zeigefinger, die auf die vielen Teilnehmer aus der rechten und rechtsrechten Ecke deuten, werden ignoriert und stacheln viele erst richtig an, hat man den Eindruck.</p>

<p>Klar ist aber, dass es Perspektiven braucht und dass gerade die Musik-, Club und Kreativszene von diesen noch weit entfernt ist.</p>

<p><b>EINE SPASSBREMSE</b></p>

<p>sei er gewesen auf Tour, sagt Patrick Pulsinger über sich selbst. Der disziplinierte Tausendsassa hat in den Neunzigern mit „Cheap“ Records Gründer Erdem Tunakan die Welt bereist, aber nie über die Stränge geschlagen. Der Hit „Claire“ des Projektes „IO“ ist ebenso für die Ewigkeit gemacht wie „Porno“ auf Disko B. Er war Teil von Sluts n´Strings, My Private Lightening Six, B.Low oder Wolfram Amadeus (mit Wolfram Eckert). In den letzten Jahren hat sich Pulsinger vor allem als Produzent und FM4 Radiomoderator ausgezeichnet und viel im Hintergrund gearbeitet - unter anderem auch als Kurator des Popfestes. Just als er - wie er selbst meint- wieder richtig Bock aufs Auflegen bekam, schlug der Lockdown zu. Doch langweilig wird dem Familienvater nie. Er sammelt leidenschaftlich Fahrzeuge, die er dann perfekt restauriert, egal ob Auto, Fahrrad oder Vespa. Sein Studio ginge ohnehin schon als Museum durch. Wenn auf einer Veranstaltung in Wien mal ein Stück in einem Techrider enthalten ist, das kein Verleiher hat - er hat es, und damit ist nicht nur die legendäre 909 gemeint, auf der Jeff Mills immer aufgeigte.</p>

<p>Ein Podcast mit dem eloquenten bodenständigen Multitalent macht immer Spaß.</p>

<p style="text-align:justify">Weiteres erfahrt Ihr, wenn Ihr reinhört. Schickt mir eure persönliche Meinung, Anmerkungen, Inputs oder Themenvorschläge an <a href="mailto:podcast@Superfly.fm">podcast@superfly.fm</a> schicken.</p>

<p style="text-align:justify">Die nächste Ausgabe gibt's in zwei Wochen, am 18. Februar 2021. Zu Gast wird Hans Nieswandt sein, der in Seoul lebt.</p>

<p style="text-align:justify"><img style="width:50%" src="https://superfly.fm/images/Rudis_Kopf.png"></img></p>

<p style="text-align:justify"><b>Im Gespräch mit Crazy Sonic:</b></p>

<p style="text-align:justify"><b>PATRICK PULSINGER</b></p>

<p style="text-align:justify"><img style="width:25%" src="https://superfly.fm/images/podcast/pulsinger.jpg"></img><b></b></p>

<p>Patrick Pulsinger, Musikproduzent, Dj, Radiomoderator</p>

<p> <a href="https://de-de.facebook.com/PulsingerOfficial/">   </a><a href="https://de-de.facebook.com/PulsingerOfficial/">https://de-de.facebook.com/PulsingerOfficial/</a></p>

<p style="text-align:justify"></p>]]></content:encoded>
                                <pubDate>Thu, 04 Feb 2021 07:00:00 +0000</pubDate>
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		            <itunes:keywords>clubs, techno, szene, clubbing, corona, sicherheit, veranstaltungen, events, party, parties, dj, booking, superfly, rudi wrany, crazy sonic, club, kultur, berlin, jeff mills, patrick, pulsinger, wien, neu</itunes:keywords>
            		<itunes:author>Radio Superfly</itunes:author>
            	        </item>
            <item>
            <title>Club Kultur #021 | &quot;Was tun mit den Verirrten?&quot;</title>
			<itunes:title>Club Kultur #021 | &quot;Was tun mit den Verirrten?&quot;</itunes:title>
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    	    	                            <description>Rudi Wrany im Gespräch mit Falter Journalist und Dj Sandro Nicolussi aka BYDL über die soziale und psychische Krise vieler Kreativer in der Coronazeit, über die Spaltung der Gesellschaft, Demonstrationen und ihre Auswüchse und Monopolisierungen in der Wiener Clubszene die ein nachhaltiges Bestehen der Szene real gefährden. (superfly.fm)</description>
                <itunes:summary>Rudi Wrany im Gespräch mit Falter Journalist und Dj Sandro Nicolussi aka BYDL über die soziale und psychische Krise vieler Kreativer in der Coronazeit, über die Spaltung der Gesellschaft, Demonstrationen und ihre Auswüchse und Monopolisierungen in der Wiener Clubszene die ein nachhaltiges Bestehen der Szene real gefährden. (superfly.fm)</itunes:summary>
                                    	<content:encoded><![CDATA[<p><b>Club Kultur | FOLGE #021</b></p>

<p>"Was tun mit den Verirrten?"</p>

<p><i>Rudi Wrany im Gespräch mit Falter Journalist und Dj Sandro Nicolussi aka BYDL über die soziale und psychische Krise vieler Kreativer in der Coronazeit, über die Spaltung der Gesellschaft, Demonstrationen und ihre Auswüchse und Monopolisierungen in der Wiener Clubszene die ein nachhaltiges Bestehen der Szene real gefährden.</i></p>

<p>FALSCHE FREUNDE</p>

<p>gibt es in Krisenzeiten viele, aber die, die am Samstag mit vielen anderen „besorgten“ Bürgern über den Ring marschierten, waren doch ein rechter Hammer. Von Gottfried Küssel bis Martin Sellner, von Christian Schnedlitz bis zu HC Strache, dazu ultrarechte Fangruppen, schräge Hippies, „Liebe, Liebe“ Rufende, Krampusse, QAnon- Anhänger- ein (dunkel) bunter Mix aus Menschen, die eines einte: Ablehnung der Corona-Maßnahmen, der Impfungen, der Masken und der konventionellen Medien. Das ist alles bekannt, doch umso tragischer ist es, dass nun auch immer mehr Kollegen aus der DJ- und Clubszene bei solchen Events anzutreffen sind. Angesprochen auf die rechte Vereinnahmung wird meist unwirsch, wenn nicht aggressiv gekontert, man könne nicht wissen, wer da alles mitmarschiert. Doch, könnte man, wenn man sich informierte, behaupte ich...</p>

<p>WAS INTERESSIERT MICH MEIN GESCHWÄTZ VON GESTERN</p>

<p>lautet ein weiser Spruch. Gerade in diesen Wochen, wo so viel wie noch nie in den sozialen Medien gestritten wird, löschen sich alte Freunde und richten sich vor dem Akt der Entfreundung noch einige Unfreundlichkeiten aus. Auch viele Djs und Veranstalter, die noch vor wenigen Monaten gemeinsame Sache gemacht haben. So scheiterten schon einige Plattformen, die zur „Einigkeit“ aufriefen an den vollkommen unterschiedlichen Meinungen und internen Streitereien. Man darf sich nun die durchaus provokante Frage stellen, ob jene Akteure, die nun am lautesten polemisieren, sich als progressive Querdenker hervortun und auch nicht vor plumpen Halbwahrheiten zurückschrecken nach dem Ende der Krise, nicht eine kleine Schaffens- und Nachdenkpause erhalten sollten. Schon allein aus Solidarität jenen gegenüber,die diese Zeit mit Eselsgeduld durchgetaucht haben werden. Denn viele „Kollegen“ glänzen durch erschreckende Anti- Solidarität. Darüber wird man reden müssen, ohne das Buch endgültig zu schließen. Vielleicht gibt es ja so etwas wie einen moralischen Kompass, der in jene Richtung deutet, in Zeiten von unerwarteten Ereignissen nicht sofort die eigenen vor die fremden Bedürfnisse zu stellen.</p>

<p>WENIG LICHT AM ENDE DES TUNNELS</p>

<p>sieht die Kulturbranche (noch) im Allgemeinen. Durch die neuen Virusmutationen werden Lockdowns ausgedehnt und man muss Aufmunterndes genauer suchen, doch man wird fündig: Die Kreativität einiger junger Künstler, der Drang, neue Musik zu produzieren und der Optimismus, der einige Protagonisten noch eint. Möge nach dem Ende der Corona-zeit nicht alles wieder neu aufgebaut werden, oder gar von einigen wenigen Party-Oligarchen beherrscht. Über all das werde ich mit meinem heutigen Studiogast sprechen...</p>

<p>BYDL</p>

<p>Zu Gast ist diesmal „Falter“ Journalist und designierter Chefredakteur des GAP Sandro Nicolussi, mit dem ich noch gemeinsam bei VICE und NOISEY geschrieben habe. Er blickt seit einiger Zeit in seinen Reportagen und Hintergrundberichten tief in die Wiener Clubszene, ist selbst Dj und war früher Teil des polarisierenden Veranstalterkollektivs Hausgemacht, das er aber mittlerweile verlassen hat. Als DJ trägt er die nicht ganz assoziationsfreie Buchstabenfolge BYDL vor sich her, darüber müssen wir natürlich auch reden, denn Aufklärung ist wichtig in times like these :-)</p>

<p style="text-align:justify">Weiteres erfahrt Ihr, wenn Ihr reinhört. Schickt mir eure persönliche Meinung, Anmerkungen, Inputs oder Themenvorschläge an <a href="mailto:podcast@Superfly.fm">podcast@superfly.fm</a> schicken.</p>

<p style="text-align:justify">Die nächste Ausgabe gibt's in zwei Wochen, am 04. Februar 2021.</p>

<p style="text-align:justify"><img style="width:50%" src="https://superfly.fm/images/Rudis_Kopf.png"></img></p>

<p style="text-align:justify"><b>Im Gespräch mit Crazy Sonic:</b></p>

<p><b>SANDRO NICOLUSSI aka BYDL</b></p>

<p><img style="width:25%" src="https://superfly.fm/images/podcast/1HulEkxI.jpg"></img><b></b></p>

<p><b> BYDL, DJ, Musikproduzent, Redakteur</b></p>

<p>  <a href="https://www.facebook.com/snicolussi">  </a><b><a href="https://www.facebook.com/snicolussi">https://www.facebook.com/snicolussi</a></b></p>

<p>    <b><a href="https://www.facebook.com/bydlofficial">https://www.facebook.com/bydlofficial</a></b></p>

<p>   <a href="https://www.instagram.com/vorarlwiener/?hl=de"> <b>https://www.instagram.com/vorarlwiener/?hl=de</b></a></p>

<p><i></i></p>

<p><b></b></p>]]></content:encoded>
                                <pubDate>Thu, 21 Jan 2021 07:00:00 +0000</pubDate>
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		            <itunes:keywords>clubs, techno, szene, clubbing, corona, sicherheit, veranstaltungen, events, party, parties, dj, booking, superfly, rudi wrany, crazy sonic, club, kultur, berlin, falter, sandro, thegap, lgbtq</itunes:keywords>
            		<itunes:author>Radio Superfly</itunes:author>
            	        </item>
            <item>
            <title>Club Kultur #020 | &quot;Club Kultur mit Crazy Sonic - Das war 2020&quot;</title>
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                <itunes:summary>Rudi Wrany blickt in seinem heutigen Podcast noch einmal zurück ins Krisenjahr 2020 und wagt einen Ausblick auf 2021. Gemeinsam mit dem DJ, Veranstalter, Podcast-Kollegen und um keinen Kommentar verlegenen Gerald Wenschitz aka Gerald VDH versucht man, ein endlos langes Krisenjahr in aller Kürze zum Thema Clubkultur abzuhandeln. Viel gab es ja nicht, aber auch nicht gar nichts. (superfly.fm)﻿﻿﻿﻿</itunes:summary>
                                    	<content:encoded><![CDATA[<p><b>Club Kultur | FOLGE #020</b></p>

<p>"Club Kultur mit Crazy Sonic - Das war 2020" - Ein Rückblick mit Gerald VDH</p>

<p><i>Rudi Wrany blickt in seinem heutigen Podcast noch einmal zurück ins Krisenjahr 2020 und wagt einen Ausblick auf 2021. Gemeinsam mit dem DJ, Veranstalter, Podcast-Kollegen und um keinen Kommentar verlegenen Gerald Wenschitz aka Gerald VDH versucht man, ein endlos langes Krisenjahr in aller Kürze zum Thema Clubkultur abzuhandeln. Viel gab es ja nicht, aber auch nicht gar nicht.</i></p>

<p><b>DER WETTLAUF</b></p>

<p>um die sogenannten großen Namen prägte den Anfang des Jahres. Der neue Club O und seine Booker hatten sich zum Ziel gesetzt, alles was Rang und Namen hat unter die Oper zu buchen. Namen wie Carl Cox und Solomun, deren Gagen für einen Auftritt bereits für den Kauf einer Kleinimmobilie reichen, geisterten durch die Chatrooms. Im Allgemeinen boomte die Clubszene und Wien bot seinem Publikum vieles: Sex Positive Parties waren der letzte Schrei und sorgten auf sozialen Medien oft für hitzige Diskussionen und fanden viele Nachahmer. Techno in seiner rauen, puren Urform boomte und vor allem die queeren Formate meines heutigen Studiogastes Gerlad VDH sorgten für volle Läden. Aber auch Minimal, Downbeat, House, Trash und Hip-Hop Events gab es beinahe unendlich viele - bis der Komet kam.</p>

<p><b>DER EINSCHLAG</b></p>

<p>Anfang März zog dann die Corona Pandemie den Stecker. Seit dem 13. März verharrt die Clubszene seither in der Starre. War es zuerst die Schockstarre, so folgte im Herbst der Winterschlaf. Die Aussichten sind trüb, denn wenn wir hierzulande so langsam weiter impfen, erreichen wir selbst bei optimistischen Berechnungen bis Sommer nicht jene Zahlen, die ausreichen würden, um das Nachtleben wieder langsam hochfahren zu können.</p>

<p><b>EIN KURZER SOMMER</b></p>

<p>rückblickend gesehen mutet es fast ein wenig naiv an, als wir uns im Sommer schon wieder beflissentlich um erste Öffnungskonzepte und Events als geschlossene Gesellschaften gebalgt haben. In den Monaten, als man bis 1 Uhr ausgehen durfte, fand die Clubkultur zumeist im Freien statt, entweder offiziell mit sehr leisem Sound, da es die Nachbarschaft nirgendwo duldet, wenn sie durch Musik „belästigt“ wird - auf dem Tel Aviv Beach, in der Pratersauna, beim Himmel und Wasser, im Stadtpark bei Pizza senza Danza im Volksgarten, am Vienna City Beach Club oder an der Donau beim neuen Usus am Wasser. Vieles wurde aber auch bald von eifrigen Magistratsbeamten beanstandet, wie etwa die Soundterrasse beim FLEX. Kurzerhand wurde das FLEX im Herbst dann zum (Musik)Pub mit Sitzdisco, am Ende half alles nichts. Seit dem Halloween-Tag ist die Nachtgastronomie wieder geschlossen und bleibt es auch noch auf unbestimmte Zeit.</p>

<p><b>CORONA PARTIES</b></p>

<p>gab es zuhauf. Das Unwort des Jahres raubte uns den letzten Nerv. Im Frühling war es noch der Donaukanal, im Sommer dann die Auen und Parks rund um den Strom selbst. Man gehörte nur dazu, wenn man nicht mindestens auf 2,3 solcher Parties eingeladen war. Viele Vermögende nutzten aber auch ihre leer stehenden Immobilien, um dort „Privatparties“ zu veranstalten, die aber oft halb Wien anzogen. Den Jackpot zog man dann, wenn die U-Bahn Presse darüber berichtete, die ja offenbar ein eigenes Redakteursteam abstellte, um die Instagram Profile junger Menschen zu durchforsten, ob sie nach 23 (oder 1) Uhr in einem Lokal feierten. Besonders die Lokale von Martin Ho schienen es ihnen angetan zu haben, doch viele Berichte stellten sich im Nachhinein als Enten heraus. Kurz flammte Hoffnung auf, als man eine kleine Gesetzeslücke entdeckte und Events als geschlossene Veranstaltungen mit Gästeliste bis 4 Uhr offen lassen durfte. Ab Mitte September war auch damit wieder Schluss.....</p>

<p>Überhaupt hatte man den Eindruck, dass „Techno“ Parties von Medien bewusst in ein schlechtes Licht gezerrt wurden und ab nun alle, die gerne tanzen und feiern als rücksichtslose Mitglieder unserer Gesellschaft gelten. Auf solchen Parties wurden dann auch jene geboren, die uns in den sozialen Medien den letzten Nerv ziehen. Die Covidioten, die ihr Wohl über alles stellen und Corona als harmloses Grippchen abtun. Neuerdings finden sich auch immer mehr DJ-Kollegen „under cold turkey“ darunter.</p>

<p><b>SICHERHEITSKONZEPTE</b></p>

<p>wurden zwischenzeitlich jedoch grob vernachlässigt. Als die zweite Welle anrollte, stand man erneut vor unlösbaren Problemen. Die Club Commission versuchte immer wieder, in Vernetzungstreffen Ideen zu sammeln, jedoch scheint es für die Nachtgastronomie im Allgemeinen keine Lösung zu geben. Das „Contract Tracing“, die „Ampel“, die neue „Teststrategie“, schöne Worte im schiefen Licht. Zwar flossen vor allem in der zweiten Jahreshälfte doch beträchtliche Staatshilfen wie Umsatzersatz, Lockdwon-Kompensation für Künstler und Fixkostenzuschuss, doch werden diese Hilfen 2021 ausbleiben und es droht eine Insolvenzwelle. Viele, die in der Nachtgastronomie ihr Geld verdienten, mussten sich in der Zwischenzeit nach Alternativen umsehen: Der bekannte DJ, der nun im Lokal kellnert ist eine beliebte Allegorie dieser Tage.</p>

<p><b>MUSIK</b></p>

<p>wurde 2020 natürlich auch produziert, jedoch verpufften viele Releases in der Bedeutungslosigkeit. Zwar boomten Musik-Plattformen und Streamingdienste, doch es fehlten die Großevents, auf denen die Hits kreiert werden. Manche nutzten natürlich die Zeit und produzierten bemerkenswerte Alben, andere wiederum hielten ihre Werke zurück. So ist für 2021 eine wahre Flut an neuen Tracks zu erwarten, denn jeder wird dabei sein wollen, wenn die Clubszene am Globus langsam wieder hochfährt. Ob uns die Streams erhalten bleiben werden, bleibt abzuwarten. Viele davon waren entbehrliche Selbstdarstellungen, einige aber durchaus sehenswert. (siehe auch Roman Webers Produktion am Malta-Staudamm) Allgemein galt für 2020, dass „fröhlichere“ und langsamere Produktionen die wenigen Events dominierten. Wen wundert es: Es gab ja keine dunklen, finsteren Hallen-dunkel war nur das Jahr.</p>

<p><b>AUSBLICK 2021</b></p>

<p>Was bringt also das neue Jahr? Zarte Öffnungsschritte im Frühling? Erneut ein Jahr ohne Großveranstaltungen und Festivals? Kommt man nur geimpft in einen Club oder auf ein Event? Besinnt sich die Clublandschaft wieder auf den Ursprung? Werden Limited Events mit weniger Leuten, dafür höherem Eintritt und mehr Abstand die Zukunft? Müssen viele DJ's sich einen neuen Job suchen? Werden es viele Clubs nicht überleben? Was könnte der Post-Corona-Sound werden? Wie wird die Politik der angeschlagenen Nachtgastronomie helfen können? Und vor allem - WANN GEHT ES WIEDER LOS?</p>

<p>Darüber habe ich in einer Art Doppelconference mit <b>Gerald VDH</b> versucht Antworten zu geben und zu finden.</p>

<p style="text-align:justify">Weiteres erfahrt Ihr, wenn Ihr reinhört. Schickt mir eure persönliche Meinung, Anmerkungen, Inputs oder Themenvorschläge an <a href="mailto:podcast@Superfly.fm">podcast@superfly.fm</a> schicken.</p>

<p style="text-align:justify">Die nächste Ausgabe gibt's in zwei Wochen, am 21. Jänner 2021.</p>

<p style="text-align:justify"><img style="width:50%" src="https://superfly.fm/images/Rudis_Kopf.png"></img></p>

<p style="text-align:justify"></p>

<p style="text-align:justify"></p>

<p><i></i></p><b>Im Gespräch mit Crazy Sonic:</b><p><b>GERALD VDH</b></p>

<p><img style="width:25%" src="https://superfly.fm/images/podcast/Gerald_15-2.jpg"></img></p>

<p><b> </b></p>

<p><b>Gerald VDH, DJ, Musikproduzent, Veranstalter, Podcast-Kollege</b></p>

<p>    <b><a href="https://www.facebook.com/geraldvdh/">https://www.facebook.com/geraldvdh/</a></b></p>

<p>    <b><a href="https://www.facebook.com/ClubMeatMarket/">https://www.facebook.com/ClubMeatMarket/</a></b></p>

<p>  <b>  <a href="https://www.facebook.com/MEATrecordings/">https://www.facebook.com/MEATrecordings/</a></b></p>

<p><b>   <a href="https://www.blakksheep.com/artist/gerald-vdh/"> https://www.blakksheep.com/artist/gerald-vdh/</a></b></p>]]></content:encoded>
                                <pubDate>Thu, 07 Jan 2021 10:00:00 +0000</pubDate>
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		            <itunes:keywords>clubs, techno, szene, clubbing, corona, sicherheit, veranstaltungen, events, party, parties, dj, booking, superfly, rudi wrany, crazy sonic, club, kultur, berlin, geraldvdh, lgbtq</itunes:keywords>
            		<itunes:author>Radio Superfly</itunes:author>
            	        </item>
            <item>
            <title>Club Kultur #019 | &quot;Es gibt ein BC und es wird ein AC geben!&quot;</title>
			<itunes:title>Club Kultur #019 | &quot;Es gibt ein BC und es wird ein AC geben!&quot;</itunes:title>
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                <itunes:summary>Rudi Wrany im Gespräch mit Joyce Muniz über eine sehr herausfordernde Zeit, in der auch die Künstlerin neue Herausforderungen gesucht hat. (superfly.fm)</itunes:summary>
                                    	<content:encoded><![CDATA[<p><b>Club Kultur | FOLGE #019</b></p>

<p>"Es gibt ein BC und es wird ein AC geben!" - Die Schlussworte eines verrückten Jahres von Joyce Muniz</p>

<p><i>Rudi Wrany im Gespräch mit Joyce Muniz über eine sehr herausfordernde Zeit, in der auch die Künstlerin neue Herausforderungen gesucht hat.</i></p>

<p><b>LAND IN SICHT</b></p>

<p>Erste Impfdosen sind im Anmarsch. Und auch wenn es ein wenig einem PR-Gewitter nahekommt, dass nun noch heuer geimpft werden soll, es wird am Ende keinen anderen Ausweg geben, wenn wir unser normales Leben wieder zurück haben wollen. Das Hanteln von Lockdown zu Lockdown gepaart mit Ausgangsbeschränkungen und Besuchsverboten hat schon genug an der Psyche genagt - im Frühjahr 2021 soll damit schrittweise Schluss sein. Ich selbst werde mich einer Impfung sicher nicht verschließen, denn ohne soziale Kontakte geht es in unserer Branche nicht. Man sehnt sich schon zu lange nach offenen Bars und Dancefloors. Nach Gesprächen und Freitanzen, das wohl nur mehr mit Freitesten möglich sein wird. Doch wird es sicher noch einige Zeit dauern, bis alles wieder auf Vollbetrieb läuft, darin sind sich alle Experten sicher, denn Clubs gelten nach wie vor als Risikoräume.</p>

<p><b>NEUE MÄRKTE</b></p>

<p>suchen indes die großen Agenturen für ihre Superstar Artists. Ägypten und Dubai lassen die Clubs auch in Krisenzeiten offen - unter strengen Auflagen. Doch die Gagen von einst sind nun doch ein wenig gesunken, die Brötchen werden kleiner gebacken und die Events verkaufen weniger Tickets um höherer Eintritte. Das könnte dann auch das sein, was uns blüht, denn schwitzende Hundertschaften in geschlossenen Räumen sehe ich noch länger nicht. Ein letzter Popcorn Moment in diesem Jahr war in jedem Fall der Angriff eines Dj Kollegen auf die Modeikone Peggy Gou, für den er nicht nur Zustimmung, sondern auch harsche Kriztik erntete - vor allem ob seiner Wortwahl. Anbei ein weiterführender Link zu der Geschichte: <a href="https://groove.de/2020/12/21/roundtable-peggy-gou-daniel-wang-und-der-rattenschwanz-dahinter/?fbclid=IwAR306Xo7ZTVrBOHVVGTuTtgYDjduhu6-tEzbzGGcX-PHmqs_4B9FwWQerew">Groove Artikel</a></p>

<p><b>STREAM STATT FEUERWERK</b></p>

<p>heißt es heuer zum Jahreswechsel. Nachdem die Flut an langweiligen Streams zuletzt etwas niveauvolleren Produktionen Platz gemacht hat, gibt es zum einsamen Jahreswechsel nun viele Möglichkeiten, sich das Seuchenjahr aus dem Körper zu shaken, am Wohnzimmerparkett. Ihr könnt auf Radio Superfly ab 20 Uhr zum Eingrooven die „Superfly Houseparty“ hören, mit einer Möglichkeit, via Twitch auch in den virtuellen zweiten Technofloor zu switchen. Bis und für den 31.12. könnt ihr bei www.dondurst.at einige Clubpackages buchen und Getränke für die kleine Party zu Hause gewinnen, das Lineup und die Details findet Ihr hier : Facebook Event</p>

<p><b>JOYCE MUNIZ</b></p>

<p>heißt mein letzter Gast in diesem Jahr. Die Austro-Brasilianerin hat ihre Zelte in der Coronazeit wieder in der Nähe von Wien aufgeschlagen, nachdem sie davor ständig zwischen Berlin und Wien pendelte. Früher fand man ihre rauchig-markante Stimme auf vielen Clubproduktionen, mit Kabinenparty gewann sie sogar einen Amadeus 2010. Seit damals arbeitet sie auch als Sendungsmacherin bei FM4, ihre Show „Joyce Muniz &amp; Friends“ nimmt stets Bezug auf ihr nahe stehenden Künstler, in den letzten Monaten hat sie auch in einige Streams mitgewirkt und ihr eigenes Label mit Produktionen gefüttert. Die meisten ihrer Produktionen erschienen auf dem Berliner Label Exploited. Mit ihr habe ich über das Jahr 2020, ihre Heimat Brasilien, illegale Villenparties und die Zukunft des Dj-Business gesprochen. Wenn Before Corona (BC) von After Corona (AC) abgelöst werden wird, wird es in jedem fall neue Facetten und Herausforderungen geben - und vor allem eines: Geduld!</p>

<p>Euer Crazy Sonic wünscht euch Frohe Weihnachten und ein besseres Jahr 2021.</p>

<p>Weiteres erfahrt Ihr, wenn Ihr reinhört. Schickt mir eure persönliche Meinung, Anmerkungen, Inputs oder Themenvorschläge an podcast@superfly.fm schicken.</p>

<p>Die nächste Ausgabe gibt's in zwei Wochen, am 07. Jänner 2021.</p>

<p><img style="width:50%" src="https://superfly.fm/images/Rudis_Kopf.png"></img></p>

<p style="text-align:justify"><b>Im Gespräch mit Crazy Sonic:</b></p>

<p style="text-align:justify"><b>Joyce Muniz</b></p>

<p style="text-align:justify"><img style="width:25%" src="https://superfly.fm/images/podcast/3C_QzePw_Kopie.jpeg"></img><b></b></p>

<p>Joyce Muniz, Produzentin, DJ und Sendungsmacherin</p>

<p>     <a href="https://www.instagram.com/joycemunizmusic/?hl=de">https://www.instagram.com/joycemunizmusic/?hl=de</a></p>

<p>     <a href="https://www.joycemuniz.com/">https://www.joycemuniz.com/</a><b></b></p>

<p>   <a href="https://www.facebook.com/JoyceMuniz">  https://www.facebook.com/JoyceMuniz</a></p>

<p style="text-align:justify"><b></b></p>

<p><i></i></p>

<p><i></i></p>

<p><i></i></p>]]></content:encoded>
                                <pubDate>Thu, 24 Dec 2020 07:00:00 +0000</pubDate>
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            		<itunes:author>Radio Superfly</itunes:author>
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            <item>
            <title>Club Kultur #018 | &quot;Das Werk - Ein Musterbeispiel für gelungenes Work In Progress&quot;</title>
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                                    	<content:encoded><![CDATA[<p><b>Club Kultur | FOLGE #018</b></p>

<p>"Das Werk - Ein Musterbeispiel für gelungenes Work In Progress"</p>

<p><i>Rudi Wrany heute im Gespräch mit Stefan Stürzer, dem Betreiber des Clubs „Das Werk“ in der Spittelau am Donaukanal über die Situation seit dem Ausbruch der Corona Pandemie, den zarten Versuchen im Sommer, so etwas wie Normalität zu erzeugen, Sitzdiscos und seine neuesten Ideen und Versuche, mittels neuer Produkte die Sicherheit im Club zu erhöhen.</i></p>

<p><b>MOTTO AM BERG</b></p>

<p>hieß es letzte Woche in vielen Medien. Bernd Schlacher übernimmt nämlich das Schloss-Restaurant Cobenzl. Wir alle erinnern uns noch an 2 durchtanzte Saisonen am Cobenzl, viel Schweiß, bröckelnde Wände und böse Nachbarn. Als damit Schluss war, fiel das ehrwürdige Gebäude erneut in einen Dornröschenschlaf, da der ursprünglich vorgesehene Pächter Martin Rohla im Zuge der Coronakrise abgesprungen war. Nun holte man mit Bernd Schlacher wohl den Promi-Gastronomen und wer ihn kennt, weiß, dass hier wohl keine halben Sachen entstehen werden. Ob es jemals wieder Partys, wie wir sie kannten am Berg geben wird, bleibt abzuwarten. Vorerst muss einmal viel investiert werden, ehe im Herbst 2022 eröffnet werden kann.</p>

<p><b>HELL UND HOUSE</b></p>

<p>Das bayrische Urgestein Dj Hell hat ein neues Album auf den Markt gebracht, an dem auch der Wiener Produzent Ken Hayakawa maßgeblichen Anteil hat, kam doch der Traunsteiner-Mode Afficionado einige Male angereist, um mit dem talentierten Produzenten an seinem neuesten Werk zu basteln. Geworden ist es eine Zeitreise in die Gründungstage von House in den USA, in denen Protagonisten wie Lil'Louis oder Frankie Knuckles die Weichen für den Welterfolg des neuen Genres legten. Das Album mit dem Titel House Music Box (Past, Present, NO Future) ist eine Tanzstunde für musikaffine Hörer, in dem aber auch einige hitverdächtige Stücke nicht fehlen. Die ersten Kritiken in den Fanzines waren äußerst wohlwollend.</p>

<p><b>WENIG NEUES</b></p>

<p>gibt es hingegen an der Club und Veranstalterfront. Umsatzersatz und Lockdown-Bonus sollen helfen, die schwierige Zeit zu überwinden und die Weichen für das Frühjahr zu stellen. Erstmals, seit wir denken können, wird es keine Silvesterpartys, keine Weihnachtsfeiern und keine Winterfestivals geben. Daheim in den eigenen 4 Wänden kann man stattdessen einige gute Streams hören, denn viele nationale und internationale Clubs planen ebensolche.</p>

<p><b>VIEL NEUES</b></p>

<p>hingegen plant „Das Werk“ Betreiber Stefan Sturzer aka Stizz. Schon in den bescheidenen Sommermonaten war die „Kulturterrasse“ eine der wenigen Anlaufpunkte für viele junge Leute, die schon tagsüber am Kanal flanieren konnten. Kleinere Events und gegen Ende „Sitzkonzerte“ bildeten bis zum „Lockdown light“ das programmatische Kernstück des beliebten Clubs in der Spittelau. Gemeinsam mit der „Grellen Forelle“ sorgte man in den letzten Jahren für regen Zulauf des elektronikaffinen Publikums, das Werk gewann im letzten Jahr auch das Publikumsvoting des Jugendsenders FM4 für den beliebtesten Club. Bekannte Partybrands wie „Hausgemacht“, „ficken Plus“ der LGBQT Szene oder andere Techno/House/Downbeat oder Psytrance Marken und Djs haben sich im Werk hochgepusht, große Megabookings braucht man dafür nicht. Gemeinsam mit der Forelle gab es auch schon kleinere Mini Festivals und Sturzer kämpft seit Ausbruch der Pandemie für eine gerechte Behandlung der Clubszene.</p>

<p>In meinem Interview schauen wir ein bisschen in die Zukunft und behandeln auch sein neues Betätigungsfeld: Verbesserte und von Viren reine Luft durch UV-Licht, um Viren abzutöten. Dafür werden mobile UV-C-Desinfektionsgeräte angeschafft, mit denen Viren in der Luft und auf Oberflächen binnen 30 Sekunden abgetötet werden sollen. Produkte mit Zukunft und vielleicht schon bald in vielen Clubs Standard. Erste „offizielle“ Interessenten haben sich bereits gemeldet. In jedem Fall zeigt das „Werk“, dass bei Work in Progress definitiv nie innegehalten werden darf, auch nicht beim Thema Sound, der ja ebenfalls eine essenzielle Rolle im Zweifloor-Konzept des Clubs spielt. Ein spannendes langes Gespräch.</p>

<p style="text-align:justify">Weiteres erfahrt Ihr, wenn Ihr reinhört. Schickt mir eure persönliche Meinung, Anmerkungen, Inputs oder Themenvorschläge an <a href="mailto:podcast@Superfly.fm">podcast@superfly.fm</a> schicken.</p>

<p style="text-align:justify">Die nächste Ausgabe gibt's in zwei Wochen, am 24. Dezember.</p>

<p style="text-align:justify"><img style="width:50%" src="https://superfly.fm/images/Rudis_Kopf.png"></img></p>

<p style="text-align:justify"><b>Im Gespräch mit Crazy Sonic:</b></p>

<p style="text-align:justify"><b>Stefan Stürzer</b></p>

<p style="text-align:justify"><img style="width:25%" src="https://superfly.fm/images/podcast/Bildschirmfoto_2020-12-10_um_08.27.04.png"></img></p>

<p><b>Stefan Stürzer, Clubbetreiber von "Das Werk"</b></p>

<p>     <a href="https://www.daswerk.org/">https://www.daswerk.org/</a></p>

<p>     <a href="https://www.facebook.com/daswerkwien/">https://www.facebook.com/daswerkwien/</a></p>

<p>     <a href="https://www.instagram.com/daswerk_wien/">https://www.instagram.com/daswerk_wien/</a><b></b></p>

<p><i></i></p>

<p><i></i></p>]]></content:encoded>
                                <pubDate>Thu, 10 Dec 2020 07:00:00 +0000</pubDate>
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            		<itunes:author>Radio Superfly</itunes:author>
            	        </item>
            <item>
            <title>Club Kultur #017 | &quot;Zwischen Club und Ferrum- die Österreichische Musikpreisgewinnerin Electric Indigo zu Gast</title>
			<itunes:title>Club Kultur #017 | &quot;Zwischen Club und Ferrum- die Österreichische Musikpreisgewinnerin Electric Indigo zu Gast</itunes:title>
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                <itunes:summary>Rudi Wrany im (kurzen) Interview mit Roman Weber über seine aufwendigen Videoproduktionen, die ihn bis auf den Staudamm in Malta (Kärnten) geführt haben und im (langen) Interview mit der Ikone der österreichischen Elektronikszene Susanne Kirchmayer aka Electric Indigo. (superfly.fm)</itunes:summary>
                                    	<content:encoded><![CDATA[<p><b>Club Kultur | FOLGE #017</b></p>

<p>"Zwischen Club und Ferrum- die österreichische Musikpreisgewinnerin Electric Indigo zu Gast"</p>

<p><i>Rudi Wrany im (kurzen) Interview mit Roman Weber über seine aufwendigen Videoproduktionen, die ihn bis auf den Staudamm in Malta (Kärnten) geführt haben und im (langen) Interview mit der Ikone der österreichischen Elektronikszene Susanne Kirchmayer aka Electric Indigo.</i></p>

<p>STEIRISCHES „CERCLE“ AM STAUDAMM</p>

<p>Der steirische Dj und Produzent Roman Weber, der mit seinen „World of Techno“ Events nicht nur für große Hör- sondern auch für tolle visuelle Erlebnisse verantwortlich zeichnete, konzipierte schon in den Sommermonaten eine naturnahe Idee und zeichnete Dj Perfomances an ungewöhnlichen Orten auf. Beginnend auf dem Windrad auf der Sommeralm, gefolgt von der Riegersburg über die Lurgrotte führte sein Weg nun in einer immens aufwendigen Produktion auf die Kölnbreinsperre wo er seine Daybreaksession abhielt. Damit stach er eindeutig aus der beliebigen Masse an Livestreams heraus, denn die 2000. Wohnzimmeraufnahme eines geistig entrückten Djs, der Partystimmung vortäuscht ist nun wahrlich schon mehr als entbehrlich. Aber natürlich kann sich nicht jeder so eine teure Produktion leisten. Mit ihm habe ich mich kurz über diese Videos unterhalten- am Telefon.</p>

<p>ELECTRIC INDIGO</p>

<p>Die Wiener DJ, Produzentin und Komponistin Susanne Kirchmayer aka Electric Indigo ist eine der prominentesten Künstlerinnen der Techno-Kultur und seit einigen Jahren ist sie v.a. in der elektroakustischen und elektronischen Musik tätig. Sie veröffentlichte viele Eps und Singles, doch das Debut Album "5 1 1 5 9 3" auf Imbalance Computer Music erschien erst 2018, dem Label ihres Partners Robert Henke und diesen März veröffentlichte sie "Ferrum" auf Editions Mego."Ferrum" ist die Kondensierung einer Konzeptserie zu Klangbearbeitungen verschiedenster Eisen- und Metallobjekte. Während einige Stücke Dancefloor-Tauglichkeit haben, präsentiert dieses Album überwiegend Prozessierungen elektroakustischer beziehungsweise akusmatischer Musik. Daneben fungierte sie auch schon als Kuratorin für verschiedene Festivals und gründete überdies 1998 die Plattform „Female Pressure“,die sich seither stark für Diversität einsetzt und über ein großes, internationales Netzwerk verfügt.</p>

<p>Seit Jahrzehnten pendelt sie zwischen Berlin und ihrer geliebten Wiener Wohnung, mal mehr mal weniger. In den letzten Jahren war sie wieder weit öfter an der Spree und sie erzählt uns im Podcast über ihre Liebe zu Berlin, die Freude über den Österreichischen Kunstpreis in der Sparte Musik,über ihren gelungenen Wechsel in die die „E Musik“ und über Clubmusik. Am Ende verrät sie uns auch noch, welchen Stream man getrost besuchen darf, nämlich common.currents.fm. Ein äusserst kurzweiliges, interessantes, aber doch langes Gespräch.</p>

<p>Weiteres erfahrt Ihr, wenn Ihr reinhört. Schickt mir eure persönliche Meinung, Anmerkungen, Inputs oder Themenvorschläge an podcast@superfly.fm schicken.</p>

<p>Die nächste Ausgabe gibt's in zwei Wochen, am 03. Dezember.</p>

<p><img style="width:50%" src="https://superfly.fm/images/Rudis_Kopf.png"></img></p>

<p><b>Im Gespräch mit Crazy Sonic:</b></p>

<p>Electric Indigo</p>

<p><img style="width:25%" src="https://superfly.fm/images/podcast/ElectricIndigo.jpg"></img></p>

<p>Electric Indigo, Musikproduzentin, DJ und Komponistin</p>

<p>     <a href="http://indigo-inc.at">http://indigo-inc.at</a></p>

<p>     <a href="https://twitter.com/electric_indigo">https://twitter.com/electric_indigo</a></p>

<p>     <a href="https://www.instagram.com/electricindigo_official">https://www.instagram.com/electricindigo_official</a></p>

<p>Roman Weber</p>

<p><img style="width:25%" src="https://superfly.fm/images/podcast/roman-weber_press_10.jpg"></img></p>

<p>Roman Weber, Musikproduzent, DJ und Veranstalter</p>

<p>      <a href="http://www.analogeffekt.com">www.analogeffekt.com</a></p>

<p>      <a href="https://www.facebook.com/watch/?v=545921572753408&amp;extid=yMYx8L1TrQr14qEu">https://www.facebook.com/watch/?v=545921572753408&amp;extid=yMYx8L1TrQr14qEu</a></p>

<p>      <a href="https://www.facebook.com/watch/?v=712735045938991&amp;extid=sm3dq3c8OGcxWnLn">https://www.facebook.com/watch/?v=712735045938991&amp;extid=sm3dq3c8OGcxWnLn</a></p>]]></content:encoded>
                                <pubDate>Thu, 19 Nov 2020 07:00:00 +0000</pubDate>
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		            <itunes:keywords>clubs, techno, szene, clubbing, corona, sicherheit, veranstaltungen, events, party, parties, dj, booking, superfly, rudi wrany, crazy sonic, club, kultur</itunes:keywords>
            		<itunes:author>Radio Superfly</itunes:author>
            	        </item>
            <item>
            <title>Club Kultur #016 | &quot;When Is The Album Coming? Now!! Ein Interview mit Kruder &amp; Dorfmeister&quot;</title>
			<itunes:title>Club Kultur #016 | &quot;When Is The Album Coming? Now!! Ein Interview mit Kruder &amp; Dorfmeister&quot;</itunes:title>
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    	    	                            <description>Rudi Wrany heute im Gespräch mit Kruder &amp; Dorfmeister über ihr erstes Album „1995“. Über ihre Zeit als Downbeat Pioniere, versteckte Alben und große Ziele und das Ende der Remixe. Über das Touren und die Art der Präsentation. (superfly.fm)</description>
                <itunes:summary>Rudi Wrany heute im Gespräch mit Kruder &amp; Dorfmeister über ihr erstes Album „1995“. Über ihre Zeit als Downbeat Pioniere, versteckte Alben und große Ziele und das Ende der Remixe. Über das Touren und die Art der Präsentation. (superfly.fm)</itunes:summary>
                                    	<content:encoded><![CDATA[<p><b>Club Kultur | FOLGE #016</b></p>

<p>"When Is The Album Coming? Now!! Ein Interview mit Kruder &amp; Dorfmeister"</p>

<p><i>Rudi Wrany heute im Gespräch mit Kruder &amp; Dorfmeister über ihr erstes Album „1995“. Über ihre Zeit als Downbeat Pioniere, versteckte Alben und große Ziele und das Ende der Remixe. Über das Touren und die Art der Präsentation.</i></p>

<p>SPERRSTUNDE</p>

<p>haben einmal mehr alle Kultureinrichtungen, somit natürlich auch alle Clubs und Bars. Die Viruszahlen lassen keine andere Entwicklung zu, als einen temporären Lockdown. Gefallen tut das niemandem, denn für viele in dieser Branche wird es eng. Viele Künstler müssen ohnehin umsatteln, denn die Förderungen reichen nicht aus und die Zukunftsaussichten sind düster. Mögliche schrittweise Öffnungen sind ebensowenig in Sicht wie das Datum eines Impfstoffes.</p>

<p><img src="https://superfly.fm/images/KD-min.png"></img></p>

<p style="text-align:justify">KREATIVITÄT</p>

<p>….ist nun gefragt, wenn es darum geht, die Zukunft in dieser Branche zu planen. Ratlosigkeit soll aber nicht die Lösung sein, auch wenn vielen in der Branche langsam die Ideen ausgehen. Neue Produktionen wurden lange zurück gehalten, doch wann soll nun der richtige Zeitpunkt eines Releases sein? Wann der Zeitpunkt für ein neues Video, ein neues Projekt. Auch die Labels stehen unter Zugzwang, die Verkaufszahlen sind nicht berauschend und reine 4/4 Produktionen versinken im Moment im Meer der Beliebigkeit. Da stechen nur selten spannende Alben heraus.</p>

<p>POPHISTORIE</p>

<p>Eine pophistorische Lücke, wie es die Salzburger Nachrichten schrieben, schlossen die beiden österreichischen Dj Ikonen Kruder und Dorfmeister mit ihrem ersten Album mit dem bezeichnenden Titel seines Entstehungsjahres „1995“. Es gab nämlich tatsächlich trotz des imposanten Katalogs der beiden noch keinen Longplayer der beiden Wiener. Als Dj-Duo sind sie seit einem Vierteljahrhundert weltberühmt, nicht nur in Wien. Nach dem hypenden Beitrag für DJ-Kicks1996 häuften sich die Remixaufträge: Von Madonna bis Depeche Mode klopften viele Popstars an die Tür der smarten Wiener und einige Anfragen, wie jene von David Bowie konnten am Ende nicht realisiert werden. Aber mit den Remixen war nach Madonna Schluss - so soll es auch bleiben. In der Folge widmeten sich beide ihren Soloprojekten „Tosca“ und „Peace Orchestra“, tourten um die Welt und beantworteten die Fragen nach „dem“ Album meist mit dem typisch- wienerischen „Schau mal mal“.</p>

<p>1995</p>

<p>heisst es nun das sagenumwobene Werk. Entstanden im Herbst 1995 galt es lange als verschwunden und tauchte erst wieder im Zuge von Aufräumarbeiten in einer Kiste auf. Anfangs existierten ein paar Testpressungen, doch dabei blieb es. 1995 ist eine Hommage an das eigene Schaffen, ein Zurück zum Anfang der Entschleunigung in die goldenen Jahre der Wiener Clubkultur. Sebastian Hofer vom „Profil“ schrieb darüber, es sei ein Jetlag ganz besonderer Art, es konfrontiere das Publikum mit der eigenen Vergangenheit. Das möchte ich gern als Schlusswort so stehen lassen.</p>

<p>GEWINNEN</p>

<p>könnt Ihr, wenn Ihr uns ein Mail mit dem Titel „1995“ an <a href="mailto:podcast@superfly.at">podcast@superfly.at</a> schickt.</p>

<p style="text-align:justify">Weiteres erfahrt Ihr, wenn Ihr reinhört. Schickt mir eure persönliche Meinung, Anmerkungen, Inputs oder Themenvorschläge an <a href="mailto:podcast@Superfly.fm">podcast@superfly.fm</a> schicken.</p>

<p style="text-align:justify">Die nächste Ausgabe gibt's in zwei Wochen, am 19. November.</p>

<p style="text-align:justify"><img style="width:50%" src="https://superfly.fm/images/Rudis_Kopf.png"></img></p><b>Im Gespräch mit Crazy Sonic:</b><p>Kruder &amp; Dorfmeister</p>

<p><img style="width:25%" src="https://superfly.fm/images/podcast/Kd_1995_Polaroid-min.jpg"></img><b></b></p>

<p>Kruder &amp; Dorfmeister, Musikproduzenten &amp; DJ's</p>

<p><a href="https://kruderdorfmeister.com/">https://kruderdorfmeister.com/</a></p>

<p><a href="https://open.spotify.com/artist/39ywlwtGw8RTGobakgb11L">https://open.spotify.com/artist/39ywlwtGw8RTGobakgb11L</a><a href="https://open.spotify.com/artist/39ywlwtGw8RTGobakgb11L"></a></p>]]></content:encoded>
                                <pubDate>Thu, 05 Nov 2020 07:00:00 +0000</pubDate>
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		            <itunes:keywords>clubs, techno, szene, clubbing, corona, sicherheit, veranstaltungen, events, party, parties, dj, booking, superfly, rudi wrany, crazy sonic, club, kultur</itunes:keywords>
            		<itunes:author>Radio Superfly</itunes:author>
            	        </item>
            <item>
            <title>Club Kultur #015 | &quot;Die Wiener Freiheit - Eine Neue, Alte Institution&quot;</title>
			<itunes:title>Club Kultur #015 | &quot;Die Wiener Freiheit - Eine Neue, Alte Institution&quot;</itunes:title>
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                <itunes:summary>Rudi Wrany spricht mit dem Bewahrer des Guten, Peter Balon, über die Neuübernahme der Wiener Freiheit, einer legendären Bar/Discothek im 5. Bezirk. (superfly.fm)</itunes:summary>
                                    	<content:encoded><![CDATA[<p><b>Club Kultur  | FOLGE #015</b></p>

<p>"Die Wiener Freiheit - Eine Neue, Alte Institution"</p>

<p><i>Rudi Wrany spricht mit dem Bewahrer des Guten, Peter Balon, über die Neuübernahme der Wiener Freiheit, einer legendären Bar/Discothek im 5. Bezirk.</i></p>

<p><b>DAS ENDE DER DEBATTENKULTUR</b></p>

<p>beginnt zumeist auf Facebook. Je länger die Coronakrise andauert, desto mehr versinkt die Debattenkultur im Schlamm der Alternativfakten. Kaum einer, der nicht seine eigenen Thesen hat. Ständig beginnen die Facebookpostings mit „Wahnsinn“ „ Diese Irren“ und so weiter. Langsam beginnt dieses Medium seinen letzten Reiz zu verlieren und mutiert zur Vorhölle der Ungebildeten. Dasselbe gilt für viele Whatsapp Gruppen. In Wien etwa spielt es sich in den, dereinst als Informationsplattform gegründeten Gastronomengruppen ab, wie auf einem Verschwörungstheoretikerkongress. Am Ende wird offen dazu aufgerufen, an der jetzt schon berüchtigten „Österreich steht auf“ Demonstration am 26.10. teilzunehmen und dort die Masken zu verbrennen. Vielen bekommt diese Zeit nicht gut, das kann man verstehen, aber daß sämtliche Rationalität schwindet, ist doch auch eine mehr als nur traurige Nebenerscheinung.</p>

<p><b></b></p>

<p><b>DAS ENDE DER WEIHNACHSFEIERN</b></p>

<p>beginnt 2020. Was viele weniger stört, trifft sozial Vereinsamte sehr: Nach den neuen Maßnahmen wird es weder Halloween noch Weihnachtsfeiern geben. Private natürlich schon, und hier beginnt die Crux: Laut neuesten Berechnungen erfolgen die meisten Ansteckungen mit COVID 19 im privaten Bereich, nicht in der Gastronomie. Die höchsten Zuwachsraten in den letzten Tagen verzeichneten prozentuell gesehen außerdem just jene Bundesländer, die ihre Sperrstunden bereits vorverlegt hatten. Doch das Damoklesschwert der frühen Gehsteig-Hochklappung hängt auch über Wien.</p>

<p><b>KAUM NOCH OASEN</b></p>

<p>gibt es in Wien, um noch irgendwo einen Hauch von Clubfeeling zu spüren. Das FLEX macht auf Pub, im Volksgarten gibt es Pizza Senza Danza und im Motto den Brunch. Eine neue hat nun (wieder) eröffnet. Die „Wiener Freiheit“, eine schummrig schönen einstige Tanzbar in der Schönbrunner Straße 25.</p>

<p><img src="https://superfly.fm/images/podcast/IMG_0427.JPG"></img></p>

<p><b>DER „TSCHUMMSN BEWAHRER“</b></p>

<p>schrieb der Standard am 14. August über die Übernahme des Etablissements „Wiener Freiheit“ durch den umtriebigen Szenemenschen Peter Balon. Gegründet wurde das queere Lokal bereits in den 80ern von Alexander Gschaider-Heitmann, dem es auch noch immer gehört, anfangs in dessen Wohnung. In den 90ern landete das Lokal schließlich an seinem heutigen Platz, begünstigt durch spezielle Sperrstundenregeln rund um den Naschmarkt. So wurde dieses Gebiet auch zu jener bekannten „schwulen Ausgehmeile“, die sie in Ansätzen bis heute geblieben ist. Im Keller gibt es das Herzstück des Lokals: Die Kaiser Franz Josef Lounge geprägt von dunklem Holz, rotem Samt und großem Spiegel. Verändert werden soll nichts, es wurde nur sanft geputzt. Peter Balon weiß ja aus seiner Zeit in der Forelle und seit der Übernahme des Schmauswaberls, wie Gastronomie geht. Und an Toleranz wird es in der neuen Freiheit gewiss nicht mangeln. Weiteres erfahrt Ihr, wenn Ihr reinhört.</p>

<p>Schickt mir eure persönliche Meinung, Anmerkungen, Inputs oder Themenvorschläge an podcast@superfly.fm schicken.</p>

<p>Die nächste Ausgabe gibt's in zwei Wochen, am 05. November.</p>

<p><img style="width:50%" src="https://superfly.fm/images/Rudis_Kopf.png"></img></p>

<p>Im Gespräch mit Rudi:</p>

<p><b>Peter Balon</b></p>

<p><img style="width:25%" src="https://superfly.fm/images/podcast/bild.jpg"></img></p>

<p>Peter Balon, Gastronom</p>

<p><a href="http://www.wienerfreiheit.at">http://www.wienerfreiheit.at</a><a href="https://open.spotify.com/artist/7z1yPe5GtZiePzxFRnq9ck"></a></p>

<p><a href="https://www.facebook.com/Wiener-Freiheit-104484731440374">https://www.facebook.com/Wiener-Freiheit-104484731440374</a></p>Mails at: <a href="mailto:peter@wienerfreiheit.at">peter@wienerfreiheit.at</a><p><b></b></p>]]></content:encoded>
                                <pubDate>Thu, 22 Oct 2020 07:00:00 +0000</pubDate>
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		            <itunes:keywords>clubs, techno, szene, clubbing, corona, sicherheit, veranstaltungen, events, party, parties, dj, booking, superfly, rudi wrany, crazy sonic</itunes:keywords>
            		<itunes:author>Radio Superfly</itunes:author>
            	        </item>
            <item>
            <title>Club Kultur #014 | &quot;Dekadenter Luxus oder logischer Fortschritt? Der neue CDJ 3000 von Pioneer!&quot;</title>
			<itunes:title>Club Kultur #014 | &quot;Dekadenter Luxus oder logischer Fortschritt? Der neue CDJ 3000 von Pioneer!&quot;</itunes:title>
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    			<title>Club Kultur #014 | &quot;Dekadenter Luxus oder logischer Fortschritt? Der neue CDJ 3000 von Pioneer!&quot;</title>
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                <itunes:summary>Rudi Wrany spricht heute mit dem österreichischen Brand Ambassador Steve Hope über die Markteinführung des neuen Super CD-Players CDJ 3000 von Pioneer. (superfly.fm)</itunes:summary>
                                    	<content:encoded><![CDATA[<p><b>Club Kultur  | FOLGE #014</b></p>

<p>"DEKADENTER LUXUS ODER LOGISCHER FORTSCHRITT - DER NEUE CDJ 3000 VON PIONEER"</p>

<p><i>Rudi Wrany spricht heute mit dem österreichischen Brand Ambassador Steve Hope über die Markteinführung des neuen Super CD-Players CDJ 3000 von Pioneer.</i></p>

<p>NEUES DJ TOOL</p>

<p>Rudi Wrany spricht heute mit dem österreichischen Brand Ambassador Steve Hope über die Markteinführung des neuen Super CD-Players CDJ 3000 von Pioneer. Viele neue Features, ein besseres Jogwheel und ein eingebauter MPU-Prozessor lassen Dj Herzen höher schlagen. Allerdings darf in Pandemiezeiten berechtigterweise die Frage gestellt werden, ob das nun das Wichtigste ist, womit wir uns beschäftigen sollten. Clubs und Festivals haben auf unbestimmte Zeit geschlossen, Djs sind arbeitslos, die Kassen sind leer. Einige wird es freuen, sie werden nun genügend Zeit haben, sich mit diesem neuen Spielzeug auseinander zu setzten. Andere hingegen müssen sich nun überlegen, wie sie die nächsten Monate überleben und welches Equipment sie sich überhaupt noch leisten können bzw. verkaufen müssen.</p>

<p>RAUE WIRKLICHKEIT</p>

<p>Andauernd nur schlechte Nachrichten, wann gab es das zuletzt? Doch viel Gutes gibt es dieser Tage nicht zu berichten. Die Kultur als Ganzes erlebt zur Zeit ihre härteste Phase. Egal, ob Staatsoper oder Discothek, alles leider unter den Auswirkungen von COVID. Der Tourismus steht still, die Infektionszahlen schnellen in die Höhe, die jungen Nachtschwärmer werden täglich von den Medien gegeißelt. Überhaupt hat man das Gefühl, als ob Djs, Techno, Sperrstunde und Feiern derzeit mehr und mehr zu den negativ konnotierten Schlagworten verkommen.</p>

<p>ACHTUNG, WIEN!</p>

<p>Unsere geliebte Hauptstadt gilt in der Zwischenzeit als Hort der Undiszipliniertheit. Unwillen gepaart mit einem Gefühl an Gleichgültigkeit ob der tristen Situation lässt die Menschen ab und an unvorsichtig werden. Ansteckungen werden nicht mehr so ernst genommen, doch die internationalen Reisewarnungen für Wien häufen sich. Dabei ist es dann egal, ob wir die Maßnahmen kritisieren, oder sie gutheißen - es ändert nichts an unserer eingeschränkten sozialen Beweglichkeit. Neue Schnelltests buhlen nun weltweit um die Rettung der Eventbranche, doch wird die Zuverlässigkeit der Gurgeltestungen nicht überall gleich hoch anerkannt. Früher oder später wird es wohl einen Sieger bei diesem Wettlauf geben, auch das Wiener Start-Up tFRWD ist chancenreicher Teil dieser Challenge.</p>

<p>SPERRSTUNDENWAHLKAMPF</p>

<p>Mitten im Wiener Gemeinderatswahlkampf entbrannte nun auch der Streit um eine Vorverlegung der (bundesweiten?) Sperrstunde auf 22 Uhr. Doch Wien winkt (noch) energisch ab. Viele selbsternannte Whistleblower orakeln nun freilich, dass sich dies nach der Wahl am 11.10. ändern werde, doch wäre dies wohl auch ein weiterer schwerer Schlag für den nur noch in Spurenelementen vorhandenen Rest der Clubszene. So etwas hat das FLEX auf einen Pub-Betrieb umgestellt. Im Sitzen bis 1 Uhr DJ-Sounds zu genießen und sich dabei streng an die Regeln zu halten klingt aber auch nur mittelspannend. Andererseits ist das die einzige Chance für Nachtclubs einen bescheidenen Umsatz zu generieren. Verfolgte man in den letzten Wochen die Medienberichterstattung, so stellt sich auch eine weitere Frage: Was mache ich mit meinen Instagram Photos aus Venues, die am Ende doch tanzende Menschen zeigen? Online stellen und warten, dass sie widerrechtlich verwendet werden, um damit ein wenig Geld zu verdienen? Geschäftsideen in Pandemiezeiten, denn das Medienrecht gilt immer noch wie vor Corona.</p>

<p>EIN UMTRIEBIGER TAUSENDSASSA</p>

<p>ist meine heutiger Studiogast. Dj Steve Hope polarisiert vielleicht ein wenig ob seiner direkten Art, doch schaffte er es, als einer der wenigen, auch die Coronazeiten für neue Ideen und Projekte zu nutzen. Als House Dj und Technik Freak erwarb er das Vertrauen großer internationaler Firmen, die ihn mit seinen Projekten unterstützten. Neben seinen Residencies diesen Sommer im Kleinod/Stadtpark, dem Himmelblau in Wiener Neustadt, der Pizza Senza Danza im Volksgarten oder dem Soundheurigen releaste er auf renommierten Labels wie Kittball, Defected oder Observatory Music. Daneben wurde er nun auch offizieller Brand Ambassador von Pioneer Music und präsentiert nun - wie bereist eingangs erwähnt, die neuen Geräte des japanischen Konzerns in Tutorials und berät Djs beim optimalen Setting des neuen Super-Tools, das ja ziemlich konkurrenzlos den Dj-Markt dominiert.</p>

<p style="text-align:justify">Schickt mir eure persönliche Meinung, Anmerkungen, Inputs oder Themenvorschläge an <a href="mailto:podcast@Superfly.fm">podcast@superfly.fm</a> schicken.</p>

<p style="text-align:justify">Die nächste Ausgabe gibt's in zwei Wochen, am 22. Oktober.</p>

<p style="text-align:justify"><img style="width:50%" src="https://superfly.fm/images/Rudis_Kopf.png"></img></p>

<p style="text-align:justify">Im Gespräch mit Rudi:</p>

<p style="text-align:justify"><b>Steve Hope</b></p>

<p><img style="width:25%" src="https://superfly.fm/images/podcast/Steve_Hope_1_Bearbeitet.jpg"></img></p>

<p>Steve Hope, DJ, Produzent und Pioneer Ambassador</p>

<p><a href="https://open.spotify.com/artist/7z1yPe5GtZiePzxFRnq9ck">https://www.facebook.com/stevehopeofficial</a></p>

<p>https://www.instagram.com/stevehopeofficial/</p>

<p>https://www.beatport.com/artist/steve-hope/180052</p>

<p>https://open.spotify.com/artist/7z1yPe5GtZiePzxFRnq9ck</p>

<p style="text-align:justify"></p>]]></content:encoded>
                                <pubDate>Thu, 08 Oct 2020 06:00:00 +0000</pubDate>
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            		<itunes:author>Radio Superfly</itunes:author>
            	        </item>
            <item>
            <title>Club Kultur  #013 | &quot;Frischer Wind von draussen. Wien&#039;s Post-Corona Konzept&quot;</title>
			<itunes:title>Club Kultur  #013 | &quot;Frischer Wind von draussen. Wien&#039;s Post-Corona Konzept&quot;</itunes:title>
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                <itunes:summary>Rudi Wrany spricht im neuen (13.) Podcast mit dem Macher von „Kein Sonntag ohne Techno“ Benedikt Fleischhacker und seinem Partner Thomas Füssl über eine neue, spannende Eventlocation im 23. Bezirk, die im nächsten Jahr, das Feld von „draussen“ aufrollen soll. Geplant sind nicht nur klassische Events sondern Konzerte, Messen und andere Kulturevents. (superfly.fm)</itunes:summary>
                                    	<content:encoded><![CDATA[<p><b>Club Kultur  | FOLGE #013</b></p>

<p>"FRISCHER WIND VON DRAUSSEN.WIEN - EIN POST CORONA KONZEPT"</p>

<p><i>Rudi Wrany spricht im neuen (13.) Podcast mit dem Macher von „Kein Sonntag ohne Techno“ Benedikt Fleischhacker und seinem Partner Thomas Füssl über eine neue, spannende Eventlocation im 23. Bezirk, die im nächsten Jahr, das Feld von „draussen“ aufrollen soll. Geplant sind nicht nur klassische Events sondern Konzerte, Messen und andere Kulturevents.</i></p>

<p><b>KEIN GNADE</b></p>

<p>kennt das Virus. Bedingt durch neue, ansteigende Corona Infektionen wurden die Maßnahmen zur Eindämmung wieder verschärft. De Facto bedeutet das den Shutdown 2 für alle Events die Nachtgastronomie betreffend. Parties dürfen in geschlossenen Räumen nur mehr zu zehnt abgehalten werden, darüber muss man nicht weiter reden. Es fehlt nicht mehr viel und man denkt ernsthaft über das „Willkommen Österreich“ Konzept Einzelbetanzung der Clubs nach. Nun sollen auch schrittweise die Sperrstunden wieder vorverlegt werden. In den westlichen Bundesländern geht in kürze um 22 Uhr das Licht aus-alles zur Rettung des Wintertourismus, versteht sich.</p>

<p><b>PARTY BASHING</b></p>

<p>ist das neue (Un)Wort. Kein Tag ohne reißerische Berichterstattung über Kontrollen in Clubs, überzogene Sperrstunden und Strafen. Wer feiert gilt als rücksichtslos und unsolidarisch. Doch löscht man damit sukzessive auch eine ganze Kultur aus; die junge Generation wird früher oder später trotzdem in der Illegalität weiter feiern. Die strengen neuen Verordnungen untersagen zudem die Privatevents  und geschlossenen Veranstaltungen, die bis vor kurzem noch ein Schlupfloch boten, um der 1 Uhr Sperrstunde zu entgehen. Gerne wird nun auch intern mit dem Finger auf andere gezeigt, was die vielbeschworene Einheit der Szene noch weiter untergräbt. </p>

<p><b>KEINE IDEEN</b></p>

<p>hat die Politik- außer Zusperren. Keine Party ist die gesündeste. Obwohl es klare Sicherheitskonzepte, Contract Tracing Experten und sogar neue Corona PCR Schnelltest für die Eventindustrie gibt. Einer davon kommt aus  Österreich und wird u.a. vom bekannten Virologen Dr Christoph Steininger mitgetragen, vertrieben durch die zwei bekannte Wiener Szeneikonen Hennes Weiss und Veit Aichbichler. Allerdings haben die derzeitigen Situationen im Land der weiteren Verbreitung (es gibt ihn ja ua auch schon in diversen Drogeriemärkten zu kaufen) ein wenig eingebremst. In anderen Märkten ist man da schon weiter vorangekommen. Ein eigenes Thema für sich, das ich hier weiter verfolgen werde.</p>

<p><img src="https://superfly.fm/images/podcast/Bildschirmfoto_2020-09-23_um_19.20.19.png"></img></p>

<p><b>DRAUSSEN.WIEN</b></p>

<p>So heißt das neue Projekt meiner heutigen Gäste Benedikt Fleischhacker und Thomas Füssl. „Kein Sonntag ohne Techno“ kurz KSOT gehört seit Jahren zu den größten Produktionen in Sachen Outdoor-Events. Vom Volksgarten über die Pratersauna, den Auer-Welsbach Park, die Arena, das Schloss Neugebäude, die Ottakringer Brauerei hin zu diversen Clubs hat das Team rund um Benny Fleischhacker schon alles bespielt und gefüllt, was Rang und Namen hat. Es war aber nicht immer einfach, auch einiges an Lehrgeld musste bezahlt werden, weil diverse Auflagen nicht erfüllt wurden. Nun, mit der Weisheit der Jahre haben sich Fleischhacker und Füssl zur Off-Concepts zusammengeschlossen und wurden dank der Kontakte des ehemaligen Red Bull Mitarbeiters im 23. Bezirk fündig. Ab dem nächsten Jahr sollen dort regelmäßige Open Air Veranstaltung aus allen Kulturgenres (auf das wird grossen Wert gelegt) über die Bühne gehen-an Wochenenden und das ohne die starken Reglementuerungen, die wir von den Events aus der Stadt kennen. Platz gibt es in Hülle und Fülle. Wien bekommt also eine neue Eventlocation. Mehr erfahrt Ihr, wenn Ihr auf Play drückt...</p>

<p style="text-align:justify">Schickt mir eure persönliche Meinung, Anmerkungen, Inputs oder Themenvorschläge an <a href="mailto:podcast@Superfly.fm">podcast@superfly.fm</a> schicken.</p>

<p style="text-align:justify">Die nächste Ausgabe gibt's in zwei Wochen, am 08. Oktober.</p>

<p style="text-align:justify"><img style="width:50%" src="https://superfly.fm/images/Rudis_Kopf.png"></img></p>

<p style="text-align:justify">Im Gespräch mit Rudi:</p>

<p style="text-align:justify">Benedikt Fleischhacker &amp; Thomas Füssl</p>

<p><img style="width:25%" src="https://superfly.fm/images/podcast/Collage.jpg"></img></p>

<p>Benedikt Fleischhacker &amp; Thomas Füssl, Veranstalter</p>

<p>       <a href="http://www.off-concepts.com">www.off-concepts.com</a></p>

<p>       <a href="https://www.facebook.com/keinsonntagohnetechno">https://www.facebook.com/keinsonntagohnetechno</a></p>

<p><i></i></p>]]></content:encoded>
                                <pubDate>Thu, 24 Sep 2020 06:00:00 +0000</pubDate>
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            		<itunes:author>Radio Superfly</itunes:author>
            	        </item>
            <item>
            <title>Club Kultur  #012 | &quot;Coronabedingt verschoben! Ein Live Act ohne Publikum...&quot;</title>
			<itunes:title>Club Kultur  #012 | &quot;Coronabedingt verschoben! Ein Live Act ohne Publikum...&quot;</itunes:title>
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                <itunes:summary>Rudi Wrany diesmal im Gespräch mit dem österreichischen Produzenten Duo Austrian Apparel über verlorene Gigs, Studioarbeit, Liveshow-Vorbereitung, Producing, das harte Leben auf Tour und Szenen einer Ehe... (superfly.fm)</itunes:summary>
                                    	<content:encoded><![CDATA[<p><b>Club Kultur  | FOLGE #012</b></p>

<p>"CORONANBEDINGT VERSCHOBEN - EIN LIVEACT OHNE PUBLIKUM"</p>

<p><i>Rudi Wrany diesmal im Gespräch mit dem österreichischen Produzenten Duo Austrian Apparel über verlorene Gigs, Studioarbeit, Liveshow-Vorbereitung, Producing, das harte Leben auf Tour und Szenen einer Ehe...</i>(10.09.2020, superfly.fm)</p><b>AMPELFRAGEN</b><p>Es gibt sie nun also, die Coronaampel, allerdings nicht ohne politisches Hickhack. In Wien hat sie auf jedem Fall sofort auf gelb geschalten, nun droht sogar orange. Für uns Nachteulen bedeutet es freilich nichts Gutes, denn laut den bisher vorliegenden Informationen dürfen indoor Veranstaltungen dann nur mehr in sehr reduziertem Rahmen stattfinden- oder gar nicht?</p>

<p><b></b></p>

<p><b>Sperrstundenwirrwarr</b></p>

<p>Genau hier taten sich ja gerade in letzter Zeit einige Schlupflöcher auf, denn Feiern im „privaten“ Rahmen war vielerorts bis 4 oder noch länger möglich. Was genau privat heisst wurde recht eifrig gedehnt, den eigentlich sollte man ja für private Events keinen Eintritt erheben dürfen, sehr wohl darf man aber einen Unkostenbeitrag verlangen. Und so wurden in verschiedenen Locations an den letzten Wochenenden Privatevents abgehalten unter strengen Sicherheitsmaßnahmen versteht sich. Beondere Clusterbildungen blieben bisher (noch) aus.</p>

<p><b>Sauber bleiben</b></p>

<p>Nachdem ich nun selbst zwei Events hosten durfte, muss ich durchaus positiv feststellen, dass das Publikum recht diszipliniert ist. Man geht ja quasi „vorbereitet“ aus und ich gewann den Eindruck, die Leute gehen zum Tanzen und Socializen aus und weniger, um vor dem WC Schlange zu stehen. Die Sehnsucht nach Freiheit auch im Club ist jedenfalls grenzenlos, nur das Virus will noch einmal Urlaub in Europa machen...</p>

<p><b></b></p>

<p><b>Das Magistrat unser Feind und Schließer</b></p>

<p>Nicht viel zugelassen wird jedenfalls draußen im Freien. Erneut sendet das Magistrat seine Eingreiftruppen aus, um die letzten Oasen des Clublebens einzuschränken. So bekam das „Himmel und Wasser“ ebenso Besuch von den Beamten wie auch die FLEX- Terrasse oder das Donaukanaltreiben. Anlagen werden schlicht abgedreht,wenn nicht alles auf Punkt und Beistrich genehmigt war, Dj-Musik teilweise sogar gänzlich verboten.Den Anwohnern ist es ständig zu laut,und wo ein Anrainer, da kein Sound- ohne es weiter zu hinterfragen, ob hier vielleicht auch persönliche Motive dahinter stehen könnten. Lediglich an der Peripherie, etwa beim USUS am Wasser, am Vienna City Beach Club oder bei Hundert Tage Sommer geht noch ein bisschen was.</p>

<p><b>Donaukanaltreiben, welches Donaukanaltreiben?</b></p>

<p>Hier leistete sich die Stadt in Wahlkampfzeiten eine richtige Posse. Der von der Stadt unterstützte Trägerverein des Kanal Festivals hatte die Veranstaltung ja coronabedingt von Mai auf September verschoben, doch nun hieß es seitens der Behörde: Nein zu außertourlichen Outdoorevents kontrollierten alle Locations mit noch grösserer Strenge. Die Tel Aviv Beach etwa durfte nicht lauter spielen als 65 Dezibel was natürlich ein schlechter Witz ist und die ständigen Schikanen der Nachbarn grenzen schon an Bösartigkeit. In jedem Fall hat jede Anrainer- Befindlichkeit definitiv Vorrang gegenüber jeder Outdoor Beschallung- es ist Wahljahr und besonders offen gegenüber Sound im Freien war die Stadtregierung nie. Das Donaukanaltreiben verkam so zu einer Silent Disco, ein trauriger Schlusspunkt unter den Sommer 2020.</p>

<p><b>Demonstrationsunrecht</b></p>

<p>Noch trauriger war jene Demonstration, wenn man die Zusammenrottung vom homophoben Schwachköpfen überhaupt als solche bezeichnen kann am Karlsplatz letzten Samstag. Was man da zu hören bekam, tat nicht nur im Kopf sondern in der Seele weh. Am ende wurde noch eine Regenbogenfahne (mit Herz in der Mitte) abgefackelt und mitten unter den Krakehlern befand sich der ehemalige Szene Dj Kid Paris aka Manuel Mittas,der ebenfalls kantige Reden schwang. Uns tat es in der Seele weh, einen ehemaligen Meierei Kollegen in solcher Rage zu sehen Spannend allerdings auch, dass viele LGBTQ Vertreter bei der Gegendemo für Toleranz und gegen Hass fernblieben, weil sich auch diverse Parteienvertreter angekündigt hatten, vor allem von politischen Bewegungen, die noch vor Jahren sämtliche Gleichberechtigungsanträge niedergestimmt hatten. Ein gutes Thema für einen weiteren Podcast.</p>

<p><b>Zwei Studios, ein Strang - Austrian Apparel</b></p>

<p>Auch nicht gerade einfach war das Jahr für meine beiden Studiogäste Austrian Apparal: Dominik Traun und Sebastian Wasner bilden seit 2012 das energetische Duo, das sich kontinuierlich nach oben hantelt. Fans gibt es schon genug, aber ohne Auftritte fehlt natürlich die Basis und der Lohn des Schaffens. Doch die beiden lassen sich nicht unterkriegen, sie bringen sogar jetzt ein neues Album (AA+) auf dem eigenen Label- ebenfalls AA+ Records auf den Markt. Am Freitag sind sie ua bei Horst am See live zu bewundern (gemeinsam mit Dj Karotte und Crazy Sonic)</p>

<p style="text-align:justify">Schickt mir eure persönliche Meinung, Anmerkungen, Inputs oder Themenvorschläge an <a href="mailto:podcast@Superfly.fm">podcast@superfly.fm</a> schicken.</p>

<p style="text-align:justify">Die nächste Ausgabe gibt's in zwei Wochen, am 24. September.</p>

<p style="text-align:justify"><img style="width:50%" src="https://superfly.fm/images/Rudis_Kopf.png"></img></p>

<p style="text-align:justify">Im Gespräch mit Rudi:</p>

<p>Austrian Apparel</p>

<p><img style="width:25%" src="https://superfly.fm/images/podcast/p-min-1.jpeg"></img></p>

<p>Austrian Apparel, Label Betreiber, Duo, Live-Act</p>

<p>         <a href="https://www.facebook.com/AustrianApparel/">https://www.facebook.com/AustrianApparel/</a></p>

<p>         <a href="https://www.instagram.com/austrianapparel/">https://www.instagram.com/austrianapparel/</a></p>

<p>         <a href="https://www.austrianapparel.at/">https://www.austrianapparel.at/</a></p>]]></content:encoded>
                                <pubDate>Thu, 10 Sep 2020 06:00:00 +0000</pubDate>
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		            <itunes:keywords>clubs, techno, szene, clubbing, corona, sicherheit, veranstaltungen, events, party, parties, dj, booking, superfly, rudi wrany, crazy sonic, aa</itunes:keywords>
            		<itunes:author>Radio Superfly</itunes:author>
            	        </item>
            <item>
            <title>Club Kultur #011 | &quot;Kein Ibiza Skandal - Die Partyinsel im Corona-Sommer&quot;</title>
			<itunes:title>Club Kultur #011 | &quot;Kein Ibiza Skandal - Die Partyinsel im Corona-Sommer&quot;</itunes:title>
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    			<title>Club Kultur #011 | &quot;Kein Ibiza Skandal - Die Partyinsel im Corona-Sommer&quot;</title>
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                <itunes:summary>Rudi Wrany im Gespräch mit Claudio Ricci,dem Labelbetreiber von Stripped Down Records, über die Partyinsel im Covidjahr, die Entwicklung von Ibiza im allgemeinen, Labelarbeit und seine Radioshow bei Ibiza Global Radio. Ebenfalls im Studio war Heinz Czerny aka Dj Henry, der für den Erfolg von Stripped Down mitverantwortlich ist. (superfly.fm)</itunes:summary>
                                    	<content:encoded><![CDATA[<p><b>Club Kultur  | FOLGE #011</b></p>

<p>"KEIN IBIZASKANDAL - DIE PARTYINSEL IM CORONASOMMER"</p>

<p><b><i>Rudi Wrany im Gespräch mit Claudio Ricci,dem Labelbetreiber von Stripped Down Records, über die Partyinsel im Covidjahr, die Entwicklung von Ibiza im allgemeinen, Labelarbeit und seine Radioshow bei Ibiza Global Radio. Ebenfalls im Studio war Heinz Czerny aka Dj Henry, der für den Erfolg von Stripped Down mitverantwortlich ist.</i> (27.08.2020, superfly.fm)</b></p>

<p><b>GESCHLOSSENE GESELLSCHAFT</b></p>

<p>die Wiener Clubs werden in diesem Jahr nicht mehr in den Nomalbetrieb zurück kehren, das dürfte sicher sein. Ständig aufpoppende Cluster, wie gerade zuletzt im Gürtellokal „Loco“ und die Gefahr sich indoor anzustecken, lassen einfach nicht mehr zu. So versuchen sich die meisten Läden mittels „privater“ Events über Wasser zu halten. Ein streng limitierte Anzahl von Personen (100 bis 200-je nach Größe des Clubs-dürfen auf die Limited Edition Events gehen, müssen sich vorher ein Ticket checken und sich registrieren. Allerdings teilen sich die kleinen Events auf in „offizielle“ Veranstaltungen die eigentlich um 1 Uhr beendet sein müssten und „private“, welche laut dehnbarer Verordnungsauslegung eigentlich viel länger gehen dürfen-oder auch nicht. Die Sperrstunde wird jedenfalls bei einem rein privaten Event aufgehoben, nur sollten solche dann auch rein als solche gekennzeichnet sein. Hier fehlt die klare Linie, denn am Ende treffen sich die Leute dann erst wieder unter einer Brücke um dort noch weiter zu feiern. Spontanes Ausgehen ist in solchen Zeiten ohnehin nicht mehr möglich geworden, man muss mindestens eine Woche davor wissen, was man nächsten Samstag tun will und man muss schnell sein, die Tickets sind zumeist sofort weg. Private Events müssten eigentlich immer gratis sein, ob sie das auch wirklich alle sind, habe ich noch nicht exakt verifizeirt, allerdings lässt sich ein offener Club wohl kaum mit der Konsumation von 200 Menschen bis in den Morgen kostendeckend führen ohne eine zusätzliche Einnahme. Und die 200 Besucher können auch nur soviel konsumieren, wie sie vertragen.</p>

<p>VERORDNUNGS-CHAOS</p>

<p>Man gewinnt ein wenig den Eindruck, das Gesundheitsministerium schlingert in Sachen Verordnungen. Minister Anschober verkündete ja letzte Woche in der Zeit im Bild im ORF, daß er persönlich keine rosigen Aussichten für die Nachtgastronomie sähe.Indoor Veranstaltungen im Corona-Winter wären nicht oder nur immens eingeschränkt möglich. Auf der anderen Seite drängt die Tourismus Industrie auf eine (Outdoor) Lösung für die Apres- Ski Bars, ein diabolischer Hort schlechten Geschmacks. Dazu gab es etwas überstürzt wirkende Reisewarnungen für die beliebten Urlaubsregionen Kroatien und die Balearen, ein Stauchaos an den Grenzen, gegenseitige Schuldzuweisungen und ein stetiger Anstieg des Unmuts vieler Betroffener. Insider wollen ja schon von einem zweiten Lockdown im Herbst wissen, der kommen soll, falls die Infektionszahlen in den kühleren Monaten stark ansteigen. Gute Aussichten sind das allemal keine. Planbare Szenarien zu erstellen ist im Moment ein Ding der Unmöglichkeit.</p>

<p>SKURILITÄTEN</p>

<p>bietet das Netz genug. Der kuriose Aufruf aus dem Umfeld des Sängers Xavier Naidoo, man möge, wenn man zur „Freiheitsdemo“ nach Berlin will, auf der Autobahn sein Handy in Alupapier wickeln, um nicht geortet zu werden, denn Hunderttausende kämen so nicht rechtzeitig an, ist so etwas wie die Spitze des Eisberges. Kein Tag vergeht, ohne dass ein „Professor“ hier und ein „Doktor“ da seine persönlichen Tiraden gegen die Anti-Coronamaßnahmen  im Netz verbreitet und viele Anhänger findet. Alles eine globale Weltverschwörung? Vernunftorientiertes Handeln wird immer schwieriger, je länger die Gesellschaft nur teilweise „frei“ agieren kann. Eine problematische Situation für alle, vor der auch viele Veranstalter, Djs und Promoter nicht gefeit sind.</p>

<p>IBIZA-INSEL DER SELIGEN</p>

<p>die Baleareninsel wurde erst kürzlich wieder zur „no go“ Zone erklärt,ob berechtigt oder nicht, darob scheiden sich die Geister.Meine heutigen Gäste sind jedenfalls der Ansicht, daß auf der Insel Sicherheit größer geschrieben werde, als hierzulande. Claudio Ricci lebt ja seit 2013 auf Ibiza, auch mein zweiter Studiogast Heinz Czerny lebt temporär auf dem Eiland. Ibiza steht aber auch für musikalische Auswüchse,totale Techno-Kommerzialisierung, sündteure Tanztempel, Glammer, Superyachten und irrwitzige Preise im Sommer. Dj-Superstars werden dort gemacht, eine erfolgreiche Saison im Pacha oder Amnesia reicht und man spielt in der Superliga mit, siehe Solomun oder Marco Carola.  Und dann war ja noch diese Villa...aber das ist eine andere Geschichte. Über all die bitteren Beigeschmäcker wollen wir heute nicht allzu viele Worte verlieren. Derzeit verläuft das Leben auf der Insel eher beschaulich und außer einigen chilligen Strandparties ist nichts zu spüren vom Party-Massentourismus vergangener Jahre, denn auch die Briten müssen daheim bleiben. Am Ende sprechen wir dann auch noch über das Label und den Aufbau einer erfolgreichen Marke.</p>

<p style="text-align:justify">Schickt mir eure persönliche Meinung, Anmerkungen, Inputs oder Themenvorschläge an <a href="mailto:podcast@Superfly.fm">podcast@superfly.fm</a> schicken.</p>

<p style="text-align:justify">Die nächste Ausgabe gibt's in zwei Wochen, am 10. September.</p>

<p style="text-align:justify"><img style="width:50%" src="https://superfly.fm/images/Rudis_Kopf.png"></img></p>

<p style="text-align:justify">Im Gespräch mit:</p>

<p style="text-align:justify">Claudio Ricci</p>

<p style="text-align:justify"><img style="width:25%" src="https://superfly.fm/images/podcast/Portrait_Close_Green_Background.jpg"></img></p>

<p>Claudio Ricci, Label Betreiber, DJ, Musikproduzent</p>

<p>       <a href="https://www.facebook.com/claudioricci.deejay">https://www.facebook.com/claudioricci.deejay</a></p>

<p>       <a href="https://www.instagram.com/claudioriccimusic">https://www.instagram.com/claudioriccimusic</a></p>

<p>       <a href="https://soundcloud.com/claudioricc">https://soundcloud.com/claudioricci</a></p>

<p>       Stripped Down Radio Show hosted by Claudio Ricci</p>

<p>       <a href="https://soundcloud.com/claudioricci/sets/ibiza-global-radio-shows">https://soundcloud.com/claudioricci/sets/ibiza-global-radio-shows</a></p>

<p>       Claudio Ricci current release</p>

<p>       <a href="https://open.spotify.com/album/1bHUdahubxYvXSlCTJVz4K?si=Djo8fkxtRaao34qOisx1Kg">https://open.spotify.com/album/1bHUdahubxYvXSlCTJVz4K?si=Djo8fkxtRaao34qOisx1Kg</a></p>

<p>       Stripped Down</p>

<p>       <a href="https://www.strippeddown.net">https://www.strippeddown.net</a></p>

<p>       <a href="https://soundcloud.com/strippeddown">https://soundcloud.com/strippeddown</a><a href="https://soundcloud.com/strippeddown"></a></p>

<p><b></b></p>]]></content:encoded>
                                <pubDate>Wed, 26 Aug 2020 18:00:00 +0000</pubDate>
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            		<itunes:author>Radio Superfly</itunes:author>
            	        </item>
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            <title>Club Kultur #010 | &quot;Geschichten aus dem Wienerwald&quot;</title>
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                <itunes:summary>Ein Gespräch mit Ken Hayakawa, der seit langem in Alland wohnt, über den Wegzug aus Wien, die Entwicklung der Szene im allgemeinen, das Leben als Produzent (z.B. von Dj Hell) und Labelbetreiber vor und nach Corona und über neue Musikentwicklungen. (superfly.fm)</itunes:summary>
                                    	<content:encoded><![CDATA[<p><b>Club Kultur  | FOLGE #010</b></p>

<p>"GESCHICHTEN AUS DEM WIENERWALD"</p>

<p><b><i>Ein Gespräch mit Ken Hayakawa, der seit langem in Alland wohnt, über den Wegzug aus Wien, die Entwicklung der Szene im allgemeinen, das Leben als Produzent (z.B. von Dj Hell) und Labelbetreiber vor und nach Corona und über neue Musikentwicklungen.</i> </b><b><i>(13.08.2020, superfly.fm)</i></b></p>

<p><b>ZAHLENSPIELE</b></p>

<p>In Berlin fand letzte Woche eine „Freiheitsdemo“ gegen die Einschränkungen bedingt durch die Pandemie statt. Eine seltsame Allianz aus Partymenschen, Altravern, Regenbogenfahnenträgern und diversen Verschwörungstheorie-Anhängern demonstrierten lautstark gegen Corona- Regeln und die Regierung im allgemeinen. Ein recht gruseliger Mix tanzte dann noch zu Nicoles „Ein bisschen Frieden“ ehe das Spektakel aufgelöst wurde. Journalisten waren dabei nicht gerne gesehen, altbekannte böse Phrasen wie „Lügenpresse“ waren noch die freundlicheren Parolen, die man zu hören bekam. Vor allem die Diskussion rund um die Teilnehmer/Innenzahl verlief sich ins Absurde. Da hörte man einerseits (offiziell) von 20 000, dann aber wieder von 1,3 Millionen. So viele, das ist kein Geheimnis, waren es nicht, und die Tatsache, daß sich auch noch diverse Rechtsträger unter die kleine oder große Menge mischte, machte diese Veranstaltung eher zu einem diffusen Event.<b></b></p>

<p>KONZEPTLOSIGKEIT</p>

<p>wirft man indes den verantwortlichen hierzulande vor. Man wartet wöchentlich weiter zu, bis der „Party“ Sommer vorbei ist. Dieser hatte bisher viele Verlierer und nur wenige Gewinner. Das „Himmel und Wasser“ etwa boomt ob seiner Peripherielage, während alle Locations in der Innenstadt nur sehr leise Musik spielen dürfen. Überall beschweren sich die Anrainer, es sei denn man macht eine Demo und läßt es darauf ankommen. Diese gab es auch in Wien am Wochenende unter dem Motto „Save the Rave“. Etwa 5000 Menschen sollen es gewesen sein, die diesmal in trauter Eintracht gegen das Clubsterben tanzten, ob es hilft?<b></b></p>

<p>RETTET DIE CLUBS</p>

<p>titelte der Falter letzte Woche. Schlagzeilen,die man oft hört und liest dieser Tage, kein Wunder, vielen geht auch langsam aber sicher das Geld aus. Immerhin soll es nun den Fixkostenzuschuß noch länger geben, doch dieser hilft zumeist nur den Venues, nicht den Djs. Diese haben mit sinkenden Gagen und mit inflationärem Gedränge zu kämpfen. Wer für coolen Underground vor dem Lockdown stand, hatte im Sommer zu gut wie keine Jobs, denn die meisten Open Air Venues wollten eher kommerziellen „House“ oder „Chillout“, Begriff, die man unendlich weit in Tieflagen dehnen kann. Denn das Geplätscher aus den meisten Anlagen ähndelt wie ein Ei dem anderen. „Die Leute wollen es so“, hört man dann oft. Sicher? Da erinnert man sich wehmütig an alte FLEX Zeiten, als völlig egal war, was die Leute wollten, sie bekamen, was wir servierten, doch diese Epoche ist vergangen und abgegriffen, wie die Photos, die man ab und an im Netz sieht. Der Betreiber denkt nicht an einen grundlegenden Wechsel und solange es so bleibt, wird sich wenig ändern.</p>

<p><img src="https://superfly.fm/images/117765484_3113613225412578_8658348544941266059_n.jpg"></img><b>RÜCKZUG IN DIE VILLEN</b></p>

<p>Da wundert es nicht, wenn sich die junge High Society sich Villen mietet und Influencer zu dicht gedrängten „Secret“ Parties laden, die alles andere als geheim sind und am Ende erst wieder den Weg in den Boulevard finden. Doch genau darum geht es ja, es ist eben eine andere Art von Widerstand als jene am Donaukanal, wo mittlerweile nach 2 Uhr mitunter recht rauhe Sitten herrschen. Manche Djs mutierten ob der zahlreichen Bookings zu wahren Trashkanonen. „Mutter der Mann mit dem Koks ist da, schallt es da entgegen..“ Aus welchem Jahr nochmal stammt dieser Song von Falco?</p>

<p>Aber in Sachen Musikkultur wird der Sommer 2020 sicher nicht in die Geschichte eingehen, eher als Totengräber derselben.</p>

<p><b>KEN HAYAKAWA</b></p>

<p>kümmert das alles schon lange nur mehr peripher. Seit er mit seiner Familie nach Alland gezogen ist, widmet er sich hauptsächlich seinem Label Schönbrunner Perlen und feilt an seinen Produktionsskills. In seinem kleinen Studio gehen mittlerweile viele Artists ein und aus, auch Dj Hell kommt immer wieder gern in den Wienerwald. Das Dj-Dasein hat er mit dem, nicht immer leichten Produzentenjob getauscht. Nur noch selten verschlägt es ihn hinter das Pult und bei den Gagen in Coronazeiten ist das leider selten geworden. Mit ihm habe ich 2008 die „Crazy 10 Pm Show“ als eine der ersten Spezialisten Sendungen auf Radio Superfly gegründet. Im dieswöchigen Podcast habe ich mich mit ihm über viele Themen unterhalten.</p>

<p>Schickt mir eure persönliche Meinung, Anmerkungen, Inputs oder Themenvorschläge an podcast@superfly.fm schicken.</p>

<p>Die nächste Ausgabe gibt's in zwei Wochen, am 27. August.</p>

<p><img style="width:50%" src="https://superfly.fm/images/Rudis_Kopf.png"></img></p>

<p>Im Gespräch mit:</p>

<p><b>Ken Hayakawa</b></p>

<p><img style="width:25%" src="https://superfly.fm/images/podcast/TkWsCs_G8RaYipSHwDax2HLR-v06UNzUh1sSjXQB5lNOv0PwzUDjq1rLHdJTmPcwQIUuBIZRTu-HtJb3N2bxCpTXQH2PnL_ZrINtBTXZLHJkYd1tpiSIyf8npQ.jpg"></img></p>

<p>Ken Hayakawa, Label Betreiber, DJ, Musikproduzent</p>

<p><a href="https://www.facebook.com/ken.hayakawa.31">https://www.facebook.com/ken.hayakawa.31</a></p>

<p>        <a href="https://www.facebook.com/technoentgleist/">https://www.facebook.com/SchoenbrunnerPerlen/</a></p>]]></content:encoded>
                                <pubDate>Wed, 12 Aug 2020 16:00:00 +0000</pubDate>
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		            <itunes:keywords>clubs, techno, szene, clubbing, corona, sicherheit, veranstaltungen, events, party, parties, dj, booking, superfly, rudi wrany, crazy sonic, ken hayakawa</itunes:keywords>
            		<itunes:author>Radio Superfly</itunes:author>
            	        </item>
            <item>
            <title>Club Kultur #009 | &quot;Das Techno Cafe Als Dauerbrenner&quot;</title>
			<itunes:title>Club Kultur #009 | &quot;Das Techno Cafe Als Dauerbrenner&quot;</itunes:title>
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                <itunes:summary>Rudi Wrany im Gespräch mit „Das Techno Cafe“ Mitbegründerin Sandra Kendl über 24 Jahre im Business, ihren Wechsel in die Pratersauna, den Abschied aus dem Volksgarten und vieles mehr. (superfly.fm)</itunes:summary>
                                    	<content:encoded><![CDATA[<p><b>Club Kultur | FOLGE #009</b></p>

<p>"DAS TECHNOCAFE ALS DAUERBRENNER | 24 JAHRE UND NOCH LANGE NICHT SCHLUSS"</p>

<p><i>Im Gespräch: Sandra Kendl (Das Techno Cafe) Rudi Wrany im Gespräch mit „Das Techno Cafe“ Mitbegründerin Sandra Kendl über 24 Jahre im Business, ihren Wechsel in die Pratersauna, den Abschied aus dem Volksgarten und vieles mehr. (30.07.2020, superfly.fm)</i></p>

<p><b>HUNDSTAGE</b></p>

<p>Es ist Hochsommer 2020 und de Coronakrise hat die Welt und Österreich immer noch in ihren Klauen. Das heiß ersehnte Ende der Clubschließungen ist nicht in Sicht, zumindest nicht in Österreich. Dafür aber zieht es gewitzte Raver jedes Wochenende ins Ausland, etwa nach Bratislava, das ja in einer Stunde locker zu erreichen ist oder nach Tschechien, wo mittlerweile auch wieder richtig große Open Air Events möglich sind. So wurde von einem großen Rave südlich von Prag berichtet, welches am Wochenende bewußt nicht von der Polizei aufgelöst wurde, um ein zweites Czech Tek zu vermeiden, welches vor 15 Jahren gewaltsam aufgelöst wurde,was viele Verletzte verursacht hatte.</p>

<p><b>ZERBROCHENE FREUNDSCHAFTEN</b></p>

<p>In den sozialen Medien kochen indes die Wogen hoch, wenn man diese Situation anspricht. Die einen warnen davor, solche Events zu besuchen, denn es ist noch unklar, wie sie sich auf die Neuinfektionen und die Bildung neuer Cluster auswirkt. In Tschechien liegen etwa die Infektionszahlen weit unter jenen hierzulande-noch. Aber umgekehrt hat es auch schon eine Ansteckungswelle nach einer Technoparty gegeben. Viele junge Leute nehmen offenbar eine Infektion lieber in Kauf, als aufs Feiern zu verzichten, vor allem, weil es wenig schwere Verläufe gibt. Darob entspinnen sich oft hitzige Gefechte. Die anderen warnen hingegen davor, daß die Clubszene hierzulande dadurch ausgetrocknet würde und am Ende kein Stein mehr auf dem anderen bliebe. Viele Djs und Szenemenschen sind mittlerweile auch Anhänger diverser Verschwörungstheorien geworden und posten unermüdlich gegen die Regierungsbeschlüsse.</p>

<p><b>IST UNSERE REGIERUNG ZU ZAGHAFT?</b></p>

<p>Rudolf Anschober, unser Gesundheitsminister genießt hohe Vertrauens und Umfragewerte. Trotzdem patzen die Landesbehörden ständig, wie etwa im Falle Ischgl und nun auch in St. Wolfgang. Aber zumindest werden Fehler eingestanden und es steht ein große Reform des Ministeriums bevor. Zu einer Lockerung der Clubschließungen oder gar einer Hinwendung zum „Schweizer Modell“ mit maximal 200 oder 300 Besuchern pro Club hingegen kann man sich nicht durchringen. Je mehr Zeit verrinnt, desto mehr zerrinnen auch die Rücklagen. Irgendeine Lösung muss vor Herbst aber definitiv her, denn ansonsten wird es keine Clubs wie wir sie vor dem Lockdown kannten mehr geben.</p>

<p><img src="https://superfly.fm/images/podcast/116115143_1588554604655703_860082267141644176_n.jpg"></img><i></i></p>

<p><b>QUALITÄTSVERLUST</b></p>

<p>Schon jetzt erkennt man, daß viele „wilde“ oder halblegale, also als Demonstration angemeldete Parties ein sehr niedriges Qualitätslevel haben. Da werden irgendwelche Boxen aufgestellt und Djs spielen oft sehr beliebigen Sound im sehr roten Bereich, sodaß mehr kracht als klingt. Die Besucher nehmen ihre Getränke meist selbst mit, sprich lauwarmes Bier meets Storch und Servus Wein. Hauptsache man ist draußen, unter Menschen, genießt „Freiheit“ und hört Musik. Das Coronavirus gerät immer weiter in den HIntergrund, je mehr man davon trinkt. Spreaderwirkung? Egal, man will sich nichts mehr sagen lassen von der Obrigkeit. Solche Zusammenkünfte schießen nun wie Pilze aus dem Boden und bewirken eine totale Umschichtung. Der sichere Heimathafen „Club“ hat geschlossen bzw. eingeschränkt und mit gedrosseltem Sound offen,daher sucht man das Illegale. Daß dabei vieles auf der Strecke bleibt, was mühsam aufgebaut wurde ist klar. Nun gilt es am Ende ein Konzept zu entwerfen, um nicht 2021 oder 2022 bei Null beginnen zu müssen, zumal sich ohnehin die Präferenzen der Ausgehgeneration verschoben haben.</p>

<p><b>DAUERBRENNER TECHNOCAFE</b></p>

<p>Seit 24 Jahren veranstaltet Sandra Kendl nun mittlerweile das Technocafe. Am Anfang noch als blutjunges Szenegirl gemeinsam mit Ihrer Partnerin Sally im Scheffel (im 8. Bezirk). Seit 1997 dann im Volksgarten, anfangs noch ganzjährig, im Sommer im dortigen Pavillion, im Winter in der legendären „Banane“ (heute Säulenhalle). Ich selbst begann erst 2001 das „Crazy“ im FLEX, damals hatten wir eine kleine „Diskussion“ darüber, wem der Dienstag in der Stadt gehört. Danach boomten eine Zeitlang beide Dienstagsclubs. Sally verabschiedete sich in dieser Zeit und widmete sich der Familienplanung, Sandra zog ihr Baby weiter groß, ließ es aber in der Wintersaison ruhen und konzentrierte sich auf die Sommermonate. Dazwischen zog sie nach Barcelona, danach nach Berlin, wo sie eine Zeitlang auch als Bookerin arbeitete. Inzwischen ist sie schon lange wieder in Wien und Mutter einer Tochter. Gerade in den letzten Jahren erlebte das TechnoCafe, in dem nicht nur Techno gespielt wird, einen wahren Boom, ehe es letzten Herbst durch Anrainerprobleme kurz vor dem offiziellen Closing gestoppt wurde.</p>

<p>Heuer zog Sandra als „Pop up“,dem Modewort des Cornasommers, in die Pratersauna. Und es soll nicht die letzte Saison gewesen sein Mit ihr habe ich einen Streifzug durch die Zeit getätigt.<a href="https://www.dastechnocafe.at"> https://www.dastechnocafe.at</a></p>

<p>Schickt mir eure persönliche Meinung, Anmerkungen, Inputs oder Themenvorschläge an podcast@superfly.fm schicken.</p>

<p>Die nächste Ausgabe gibt's in zwei Wochen, am 13. August.</p>

<p><img style="width:50%" src="https://superfly.fm/images/Rudis_Kopf.png"></img></p>

<p>Im Gespräch mit:</p>

<p><b>Sandra Kendl</b></p>

<p><img style="width:25%" src="https://superfly.fm/images/podcast/81173032_116100383231453_640813321041215488_o.jpg"></img></p>

<p style="text-align:justify">Sandra Kendl, Veranstalterin</p>

<p style="text-align:justify"><a href="https://www.facebook.com/dastechnocafewien/?fref=ts">https://www.facebook.com/dastechnocafe</a></p>

<p><a href="https://www.instagram.com/dastechnocafe/">https://www.instagram.com/dastechnocafe</a></p>

<p><i></i></p>]]></content:encoded>
                                <pubDate>Wed, 29 Jul 2020 11:00:00 +0000</pubDate>
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            		<itunes:author>Radio Superfly</itunes:author>
            	        </item>
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            <title>Club Kultur #008 | &quot;Das lange Warten auf die Party&quot; feat. Tomagan &amp; Fabiano</title>
			<itunes:title>Club Kultur #008 | &quot;Das lange Warten auf die Party&quot; feat. Tomagan &amp; Fabiano</itunes:title>
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                <itunes:summary>Rudi Wrany spricht in seinem Podcast heute mit den beiden DJs und Veranstaltern Tomagan vom Kollektiv &quot;Techno Entgleist&quot; und Fabiano vom Kollektiv „Merkwürdig“ über ihre ganz persönlichen Corona Erfahrungen, ihren Werdegang als Promoter und DJs, über Musik, Labels, Fehler und Zukunftsvisionen. (superfly.fm)</itunes:summary>
                                    	<content:encoded><![CDATA[<p><b><b>Club Kultur | FOLGE #008</b></b></p>

<p><b><b></b></b></p>

<p><b></b></p>

<p><b>"DAS LANGE WARTEN AUF DIE PARTY"</b></p>

<p><b><b></b></b></p>

<p>Im Gespräch: Tomagan (Techno Entgleist) &amp; Fabiano (Merkwürdig)</p>

<p><i>Rudi Wrany spricht in seinem Podcast heute mit den beiden Djs und Veranstaltern Tomagan vom Kollektiv Techno Entgleist und Dj Fabiano vom Kollektiv „Merkwürdig“ über ihre ganz persönlichen Corona Erfahrungen, ihren Werdegang als Promoter und Djs, über Musik, Labels, Fehler und Zukunftsvisionen. (16.07.2020, superfly.fm)</i></p>

<p><i></i></p>

<p><b>Lostag1. August</b></p>

<p>AlleClubs und Nachtlokale warten gespannt, ob dieser Tage der langersehnte Erlaß des Gesundheitsministeriums zum schrittweisenHochfahren kommt. Die Bedenken sind groß, denn die Zahlen derInfizierten sind wieder vierstellig, doch scheinen auch die Verläufeweniger schwer als noch vor einigen Monaten. Maximal 200 Personen,ansonsten 50 Prozent der erlaubten Kapazität und Sperrstunde bis 4Uhr, dazu strenge Hygiene und Sauberkeitsmaßnahmen werden aber wohlnur ein Tropfen auf den heißen Stein sein und es steht zubefürchten, daß viele Clubs nun wohl noch länger aufFremdveranstalter verzichten werden, um irgendwie zu überleben.</p>

<p><img style="width:50%" src="https://superfly.fm/images/IMG_2141.jpg"></img><sub> Rudi Wrany im Gespräch mit Tomagan (l) und Fabiano (r)</sub></p>

<p><b>ClickbaitFacemag</b></p>

<p>Unterdessenbekam ich einige aufgeregte Anfragen von deutschen Agenturbetreibern,die dem Fazemag Magazin entnahmen, dass es in Österreich wiederrichtig los geht. Da wird von 10000 Personen Events outdoor und von750 indoor geträumt. Ja, aber mit Bestuhlung und Abstand.Journalismus geht anders, denn „Events“ sind mannigfaltiggliederbar. Parties, Raves und Musikfestivals mit Körperkontaktgehören da nicht dazu. Wir müssen weiter warten.</p>

<p><b>Canalefatale</b></p>

<p>diewilden Parties am Donaukanal haben sich ein wenig verlagert. Manbleibt am Wasser, nur wechselt man an die große Donau, doch dievielen Videos, die viral gehen, sind mehr Fluch als Segen. SämtlicheVeranstalter der open air Sausen hüllen sich in Schweigen, dennkeiner mag für neuerliche Cluster verantwortlich sein. Die meisteninnerstädtischen Clubs setzen auf verschönerte Terrassen und Gärtenverziert mit Djs, die für  niedrige Gagen viele StundenHintergrundgeplätscher abliefern: Man ist bescheiden geworden. Lautdarf keiner sein, denn auch oder gerade jetzt gibt es die bösenNachbarn</p>

<p><b>Waswurde aus dem FLEX?</b></p>

<p>Wennman über den Kanal schlendert, hört man auch die Beats von der FLEXTerrasse, da  fallen einem die vielen durchtanzten Nächte in denNullerjahren in Wiens legendärem Club ein. Mittlerweile ist esruhiger geworden, fast zu ruhig. Der etwas eigenwilligeGeschäftsführer führt den Club mit eiserner Hand so wie er es fürrichtig befindet. Innovationsgefahr oder gar Neuanstrich drohtkeiner, dafür ist man wohl zu starrsinnig. Aber immerhin reißensich die Nachwuchs Djs wieder darum am Flex-Dach auflegen zu können.Ein Hauch von Spätzeunzigern möchte man träumen, als das alteSchlachtroß mit seiner Punkversion noch Leitbild war.</p>

<p><b>ModewortInvestor- der Kaufrausch der Reichen</b></p>

<p>Aufder anderen Seite (des Rings) hört man hingegen von kauflustigenGroßinvestoren, die marode Clubs kaufen, um nach der Wiedereröffnungzum Big Player zu mutieren. Der „Platzhirsch“ etwa hat bereitseine neue Träger GesmbH im Firmenbuch stehen,gut möglich, dass rundum den Großclub „O“ ein neues Clubimperium heranwächst, daswohl versuchen wird, die betuchte Jungklientel im Abstand von einpaar hundert Metern zu bedienen. Ob derlei Großkapital derClubkultur nutzt oder gar Nachhaltigkeit besitzt wird sich weisen, esmüsste dazu endlich einmal wieder alles auf Hochtouren laufen, dennvielleicht vergeht der mehr oder weniger bestallten Jugend nachvielen Monaten Poolparty ja das Ausgehen und jeder hat seinen Clubdaheim im Garten oder im Wohnzimmer, arbeitslose Djs gibt es jaleider genug. Und auch Investoren werden Mitspracherecht einfordern,schliesslich geht’s um Renditen.</p>

<p><b></b></p><b></b><p><b>Seeschlachtoder Sillschlucht</b></p>

<p>Dieberühmt-berüchtigte Eigenverantwortung der Feiernden lässthingegen langsam nach. In Innsbruck etwa gibt es die legendärenSillschlucht-Raves. Lustige Hippie Veranstalter lieferten sich dabeischon das eine oder andere spektakuläre Katz-und Maus Spiel mit derPolizei und fordern in Interviews Verständnis für die Raver ein.Daß dabei auch oft einige Besucher nicht mehr Herr ihrer Sinnewaren, ist eine andere Geschichte. In Wien gibt es derlei Parties,von denen keiner reden oder schrieben darf auch. Sie tragen oftschöne Wortkreationen mit Liebe und Himmel und Leben.Doch diePromotoren sind scheu geworden, es steht viel auf dem Spiel und manwill eigentlich nicht zu viele Menschen mit zu viel Energie. Daranist ja auch das letzte Techno Picknick ein wenig gescheitert, dochdas Event soll nun im August über die Bühne gehen.</p>

<p><b>TechnoEntgleist und Merkwürdig</b></p>

<p>Tomaganund Fabiano waren auch Teil des Kreativteams für das TechnoPicknick. Daneben sind sie grosse Fans von Open Airs und haben diesauch mit ihren Produktionen in der Vergangenheit bewiesen. Heute sindsie meine beiden Studiogäste. Tomagan steht als Head für dasKollektive Les Suspects Habituels und die Freeparty- Serie TechnoEntgleist, die schon ziemlich jeden Club in Wien zum Brennen brachte(vor dem Lockdown), Fabiano für das Kollektiv „Merkwürdig“,welches vor allem am Cobenzl und im Sass aktiv war und ist. Wie immerwurde es lang, bunt und interessant.</p>

<p><a></a>Schicktmir eure persönliche Meinung, Anmerkungen, Inputs oderThemenvorschläge an <a href="mailto:podcast@Superfly.fm">podcast@superfly.fm</a> schicken.</p>

<p>Dienächste Ausgabe gibt's in zwei Wochen, am 30. Juli.</p>

<p><img style="width:50%" src="https://superfly.fm/images/Rudis_Kopf.png"></img></p>

<p>Im Gespräch mit:</p>

<p><b>Tomagan</b></p>

<p><img style="width:25%" src="https://superfly.fm/images/podcast/to.jpg"></img><b></b></p>

<p>Tomagan, DJ, Veranstalter</p>

<p><a href="https://www.facebook.com/Tomagan-189767938511728/">https://www.facebook.com/Tomagan</a></p>

<p>         <a href="https://www.facebook.com/TechnoEntgeist">https://www.facebook.com/TechnoEntgeist</a></p>

<p><b>Fabiano</b></p>

<p><img style="width:25%" src="https://superfly.fm/images/podcast/65911745_1605526649584310_4948177456025567232_n.jpg"></img><b></b></p>

<p>          <a href="https://www.facebook.com/Fabiano-Jos%C3%A9-1229358573867788/"> https://www.facebook.com/fabiano</a><b></b></p>

<p>           <a href="https://www.facebook.com/merkwuerdigvienna/">https://www.facebook.com/merkwuerdig</a></p>

<p><b><b></b></b></p>]]></content:encoded>
                                <pubDate>Thu, 16 Jul 2020 07:00:00 +0000</pubDate>
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            		<itunes:author>Radio Superfly</itunes:author>
            	        </item>
            <item>
            <title>Club Kultur #007 | &quot;Wieviel Sicherheit brauchen Clubs? Aufsperren in Coronazeiten...&quot; feat. DJ Gerald Van Der Hint</title>
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                                    	<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align:left"><b>Club Kultur | FOLGE #007</b></p>

<p style="text-align:left"><b>"WIEVIEL SICHERHEIT BRAUCHEN CLUBS? AUFSPERREN IN CORONAZEITEN..." </b></p>

<p style="text-align:left">Im Gespräch: DJ Gerald Van Der Hint (MEAT recordings) </p>

<p style="text-align:left"><i>DJ Crazy Sonic alias Rudi Wrany im Gespräch mit Veranstalter, Labelbetreiber, Produzent und DJ Gerald Van Der Hint über sein neues Sicherheitskonzept, welches er gemeinsam mit der Grellen Forelle ausgearbeitet hat und mit dem er auch schon bei den Gesundheitsbehörden vorstellig wurde. (2.7.2020, superfly.fm) </i></p>

<p><img src="https://superfly.fm/images/podcast/PHOTO-2020-06-30-11-10-03.png"></img>DJ Gerald Van Der Hint &amp; Rudi Wrany im Superfly Studio</p>

<p style="text-align:justify"><b>Wien, 2. Juli 2020</b></p>

<p style="text-align:justify">Die Clubs haben zu und auch die Coronazahlen steigen wieder. Jüngst entstand in einem Zürcher Club ein solcher Cluster und 300 Besucher mussten in Quarantäne, was auch zu einem Shitstorm des Schweizer Boulevards führte. Doch unter den Brücken des Wiener Donaukanals geht es indes hoch her: Parties, Gedränge, sorglose junge Leute, die einfach alles ignorieren und somit auch eine rationale Diskussion über Cluböffnungen torpedieren.</p>

<p style="text-align:justify"><b>Contact Tracing auch im Club</b></p>

<p style="text-align:justify">Das Sicherheitskonzept sieht u.a. eine Registrierung und genaues Nachverfolgen eventuell Infizierter vor, ebenso wie ein empfohlenes Maskentragen. Im sicheren Hafen eines Clubs zu feiern, erhöht auch die Sicherheit und überlässt im (noch nicht so) heißen Sommer nicht alles der Straße. Die Unsicherheit nachts wächst auch hierzulande, denn langsam werden viele einfach „Crazy“ und halten es sprichwörtlich nicht mehr aus. Wozu diese aufgestauten Aggressionen führen können, sah man unlängst in Stuttgart, wo ein randalierender Mob die halbe Stadt zerlegte.  Prompt hieß es danach, es sei die „Partyszene“ gewesen, als man Drogenkontrollen durchführen wollte, es lebe das Klischee.</p>

<p><a href="https://www.grelleforelle.com/covid19/?fbclid=IwAR1KsHjIKlQNei6Rjj0p54zfDjlM01646WlAnjp6GS-ukqPg5uOgwy4wJhs"><img src="https://superfly.fm/images/podcast/Bildschirmfoto_2020-07-02_um_09.10.49.png"></img></a>Das Sicherheitskonzept von DJ Gerald Van Der Hint &amp; Grelle Forelle</p>

<p><b>Kein Blatt vor den Mund</b></p>

<p style="text-align:justify">nimmt sich normalerweise mein Studiogast: Der Dj, Veranstalter, Labelbetreiber, Produzent, Fitness- und Fußballfan und neuerdings auch Podcaster Gerald van Der Hint stieg in den letzten Jahren mit seinen vielen Clubbrands in vielen verschiedenen Locations zur Nummer eins in Sachen LGBTQ events auf. In der Grellen Forelle fühlt er sich am wohlsten, dort ist auch seine Homebase mit „Fish Market“ und dem unregelmäßig stattfindenden Tagesevent „52 degrees“.</p>

<p style="text-align:center"><img src="https://superfly.fm/images/podcast/PHOTO-2020-06-30-11-10-03.png"></img></p>

<p style="text-align:center"><sup>Rudi im Gespräch mit DJ Van Der Hint</sup></p>

<p>Gegenüber im Werk vermischt er bei „Ficken Plus“ Techno mit Trash, im Sass wird bei „Mutter“ cooler House gespielt und mit „Meat Market“, seinem ersten Brand ist er zur Zeit im Fluc,  bis 2018 auch im Flex. Er ist ein polarisierender Poster in den sozialen Medien, das für ihn wie eine Befreiung wirkt- politisch ist er sowieso und sein Herz schlägt eindeutig links.  Es war ein Genuß mit ihm über viele Themen zu plaudern, als erstes natürlich über das Feiern nach oder auch mit Corona, über Porsches,Techno, das Produzieren, Fußball und seine Dj Karriere. </p>

<p>Schickt mir eure persönliche Meinung, Anmerkungen, Inputs oder Themenvorschläge an <a href="mailto:podcast@Superfly.fm">podcast@superfly.fm</a> schicken.</p>

<p>Die nächste Ausgabe gibt's in zwei Wochen, am 16. Juli. </p>

<p style="text-align:justify"><img src="https://superfly.fm/images/Rudis_Kopf.png" style="width:50%"></img></p><b><u>Im Gespräch mit Rudi:</u></b><p><b>DJ Gerald Van Der Hint </b></p>

<p><img src="https://superfly.fm/images/podcast/Gerald_15-2.jpg"></img></p>

<p>(Foto Credits: Anna Breit) </p>

<p>DJ Gerald Van Der Hint, Veranstalter, Labelbetreiber, Produzent</p>

<p><a href="https://www.facebook.com/geraldvdh/">https://www.facebook.com/geraldvdh/</a></p>

<p>https://www.facebook.com/ClubMeatMarket/</p>

<p><a href="https://www.facebook.com/MEATrecordings/">https://www.facebook.com/MEATrecordings/</a></p><b>Weiterführende Links: </b><p>MEATcast (Podcast von Gerald VDH): <a href="https://soundcloud.com/user-532728135/meatcast-s_01_e_01-specific-objects-electric-indigo-norman-nodge"><i><b>https://soundcloud.com/user-532728135/meatcast-s_01_e_01-specific-objects-electric-indigo-norman-nodge</b></i></a></p>

<p>Sicherheitskonzept Grelle Forelle: <a href="https://www.grelleforelle.com/covid19/?fbclid=IwAR1KsHjIKlQNei6Rjj0p54zfDjlM01646WlAnjp6GS-ukqPg5uOgwy4wJhs"><b><i>https://www.grelleforelle.com/covid19/?fbclid=IwAR1KsHjIKlQNei6Rjj0p54zfDjlM01646WlAnjp6GS-ukqPg5uOgwy4wJhs</i></b></a></p>]]></content:encoded>
                                <pubDate>Thu, 02 Jul 2020 07:00:00 +0000</pubDate>
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            		<itunes:author>Radio Superfly</itunes:author>
            	        </item>
            <item>
            <title>Club Kultur #006 | &quot;Verlernen wir Auszugehen?&quot; feat. Kristof Grandits (Techno Picknick) &amp; Gerald SMOAB Travnicek (Deephouse Mafia)</title>
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                                    	<content:encoded><![CDATA[<p><b>Club Kultur | FOLGE #006</b></p>

<p><b>"VERLERNEN WIR AUSZUGEHEN?"</b></p>

<p>Im Gespräch: Kristof Grandits (Techno Picknick) &amp; Gerald SMOAB Travnicek (Deephouse Mafia)</p>

<p><i>Rudi Wrany alias Crazy Sonic im Gespräch mit Veranstalter <a href="https://www.facebook.com/KrisGrandits/">Kristof Grandits</a> und Kollege Gerald Travnicek über Sicherheitskonzepte, Tanzverbote und </i><i>das verschobene Post-Corona Event "Techno Picknick".</i><i> (18.6.2020, <a href="http://superfly.fm/">superfly.fm</a>)</i></p>

<p><img src="https://cdn.stationista.com/7c/5cda9b8e5eeb9fcd62ee447c/images/ee/5eeb82df8be4e006792844ee/ea/5eeb3a029517e765ef06b0bd_feed.jpg" style="width:50%"></img><i></i></p>

<p><sup>Kristof Grandits &amp; Rudi Wrany im Superfly Studio</sup></p>

<p><b>Wien, 18. Juni 2020</b></p>

<p>Diesen Sonntag (21.6.) hätte ein großes Post-Corona-Partykonzept namens "Techno Picknick" erstmal stattfinden sollen, wird aber aufgrund der schlechten Wetterprognosen - auf noch unbestimmtes Datum - verschoben. Heute Vormittag habe ich deshalb spontan einen der Veranstalter, Kristof Grandits, zum Gespräch ins Studio gebeten und mit ihm über Konzeption, Pläne, Tanzverbote und mögliche Optionen des neuen Events gesprochen. </p>

<p>Aber lasst uns wie immer von vorne beginnen... </p>

<p><b>Keine Geduld mehr</b></p>

<p>Eines ist evident: Die Jugend hat keine Geduld mehr, am Donaukanal wird gefeiert und der Kanal hat nun auch ein echtes Müllproblem. Abstandsregeln werden ignoriert, die Leute negieren zusehends die Vorgaben und haben die Nase voll von den strengen Vorschriften, was zur Folge hat, dass sich nun der Boulevard auf dieses Thema setzt und die Gesellschaft einmal mehr spaltet.</p>

<p style="text-align:justify"><img src="https://superfly.fm/images/podcast/Rudis__Corona.png"></img></p>

<p>Doch das ganze hat einen durchaus ernsten Hintergrund: Durch illegale Parties werde die geschlossenen Clubs und die etablierte DJ-Szene noch mehr ins Eck gedrängt, DJ Gagen sinken, weil viele umsonst spielen und sich ausnutzen lassen, um wenigstens irgendwie Aufmerksamkeit zu generieren. Dazu kommt, dass nun Clubs und Festivals in anderen Nachbarländern wieder zugelassen sind, die Menschen ins Ausland fahren, sich dort aber sehr wohl anstecken können und so dem ganzen einen Bärendienst erweisen.</p>

<p><b>Hilflose Clubs</b></p>

<p>Die geschlossenen Clubs in Österreich können derweil nur zusehen. Während jene mit einem Gartenbereich wenigstens diverse Pläne schmieden können, wie etwa der Volksgarten mit seiner Pizzeria oder das FLUC mit seinen Sitzkonzerten und Lesungen, haben andere noch immer keinen genauen Plan, wie es weitergehen soll. Die Regierung lässt jedenfalls mit klaren Öffnungskonzepten auf sich warten. Viele Betreiber bekundeten derweil im <a href="https://www.falter.at/zeitung/20200616/wir-wollen-aufsperren?fbclid=IwAR253e9AnsS_RuQY2-TWe8CtvtpWT70-C8X7yntmrW4gocrImtTc8iszaPE">Falter-Interview (von Sandro Nicolussi &amp; Barbara Fuchs)</a> ihre Sorgen.</p>

<p><b>Neue Sicherheitskonzepte</b></p>

<p>Indes versuchen einige mit neuen Sicherheitskonzepten zu punkten. Eines stammt aus der Feder der <a href="https://www.viennaclubcommission.at/">Vienna Club Commission</a>und sieht eine schrittweise, prozentuelle Öffnung der Clubs vor, bis hin zur Vollauslastung im Herbst. Doch das scheint angesichts wieder leicht steigender Zahlen und der Angst vor einer zweiten Welle wohl illusorisch.</p>

<p><a href="https://grelleforelle.ecwid.com/Grelle-Forelle-Mund-und-Nasenmaske-p200439597?fbclid=IwAR3eC3WUIfxYvEtKV8Ti4SnAEs2tWEPpcEek6HuhlJ8VDcuLe-zLbC0qbPU"><img src="https://superfly.fm/images/podcast/1437102070.jpg"></img></a>Der Mund-Nasen-Schutz der Grellen Forelle - bald ein beliebtes Fan-Utensil? </p>

<p>Ein anderes Konzept hat „Meat und Fish Market“ Veranstalter Gerald Wenschitz aka Gerald Van der Hint gemeinsam mit der Grellen Forelle entworfen. Auch hier geht es um möglichst wenig direkten Kontakt, ausschließlich Vorverkauf und reichlich Sauberkeit. Beide Entwürfe eint das Tanzen mit Mund-Nasen-Schutz - etwas, was vielen unmöglich erscheint, schon alleine wegen der Hitze. Die Grelle Forelle entwarf hierfür eine luftdurchlässige Gesichtsmaske, die wohl bald ein beliebtes Fan-Utensil werden wird.</p>

<p style="text-align:justify"><img src="https://superfly.fm/images/podcast/Rudis_Podcast_Verlernen_wir_auszugehen.png"></img></p>

<p><b>Verlernen wir Auszugehen?</b></p>

<p>Im Falter wurde diese Woche die spannende Frage gestellt: Werden viele durch den langen Lockdown verlernen, auszugehen? Werden die Feieraktivitäten in kleinere private Kreise und die vielen schicken Bars verlegt? Werden die Clubs als Treffpunkt und Interaktionsraum in den Hintergrund gedrängt? Darüber habe ich mich ein wenig mit Gerald „Smoab“ Travnicek im Sender unterhalten. Wir beide kennen ja die Wiener Szene seit den Neunzigern und haben noch ein wenig Hoffnung - doch lange darf die Zwangsschließung nicht mehr andauern.</p>

<p><b>Post-Corona-Partykonzept "Techno Picknick"</b></p>

<p>Im Podcast hört ihr im Anschluss mein Gespräch mit Veranstalter <a href="https://www.facebook.com/KrisGrandits/">Kristof Grandits</a>, der gemeinsam mit seinen beiden Partnern <a href="https://www.facebook.com/Fabiano-Jos%C3%A9-1229358573867788/">Fabiano Brusa aka. Fabiano José</a>, dem Mitbegründer von <a href="https://www.facebook.com/merkwuerdigvienna/">"Merkwürdig"</a> und <a href="https://www.facebook.com/Tomagan-189767938511728/">Thomas Zollner aka. DJ Tomagan</a> vom DJ Kollektiv <a href="https://www.facebook.com/lessuspectshabituels/">"Les Suspects Habituels"</a> und Gründer der Partyserie <a href="https://www.facebook.com/technoentgleist/">"Techno Entgleist"</a> diesen Sonntag ein erstes großes Post-Corona-Partykonzept namens <a href="https://www.facebook.com/technopicknickat/">„Techno Picknick“</a> auf die Beine stellen wollte.</p>

<p style="text-align:justify"><a href="https://www.facebook.com/technopicknickat/"><img src="https://superfly.fm/images/podcast/102707388_122174842844622_8081130677592630974_o.jpg"></img></a></p>

<p>10.000 Facebook Interessierte und Zusagen deuteten auf einen Ansturm hin, logisch nach so langer Durststrecke. Kristof Grandits hat sich mit der Open Air Reihe <a href="https://www.technoamsee.at/">„Techno am See“</a> in Kärnten einen Namen gemacht. Die Open-Air Events am Millstätter See gelten als einzigartige Ausnahme im ansonsten eher spröden Kärntner Partysumpf. Diesen Sonntag hätte das Techno Picknick über die Bühne gehen sollen, wird aber nach schlechten Wetterprognosen (auf noch unbestimmtes Datum) verschoben. Mit ihm sprach ich über Konzeption, Pläne, Tanzverbote und mögliche Optionen des neuen Events.</p>

<p><b>Vorschau Episode #007 (2. Juli) </b></p>

<p>Neue Konzepte müssen also her. Kann das „Techno Picknick“ ein solches sein? Oder andere? Die Clubszene abzuwürgen und die Feieraktivitäten in die Illegalität zu treiben, wird das Problem nicht lösen. Nächstes Mal werde ich mit Gerald Van der Hint darüber fachsimpeln, in der Hoffnung, dass wir bis dahin detailliertere Informationen haben werden.</p>

<p>Schickt mir eure persönliche Meinung, Anmerkungen, Inputs oder Themenvorschläge an <a href="mailto:podcast@Superfly.fm">podcast@superfly.fm</a> schicken.</p>

<p>Die nächste Ausgabe gibt's in zwei Wochen, am 2. Juli. </p>

<p style="text-align:justify"><img src="https://superfly.fm/images/Rudis_Kopf.png" style="width:50%"></img></p><b><u>Im Gespräch mit Rudi:</u></b><p>    <b>Gerald Travnicek aka. DJ SMOAB</b></p>

<p>    Superfly Moderator, DJ und Sendungsmacher der Radioshows <a href="https://superfly.fm/shows/die-spezialisten/item/44-subjektiv">"Subjektiv"</a> und <a href="https://superfly.fm/shows/die-spezialisten/item/40-rare-and-well-done">"Rare and Well Done"</a></p>

<p>    <img src="https://superfly.fm/images/podcast/104432767_651917532028263_3697190303993345056_n.jpg" style="width:50%"></img></p>

<p>    </p>

<p>    <b>Kristof Grandits (Techno Picknick)</b></p>

<p>    Ideengeber hinter dem <a href="https://www.facebook.com/technopicknickat/">Techno Picknick</a>, DJ, Gastronom und Eventorganisator (u.a. <a href="https://www.facebook.com/technoamseeat/">"Techno am See"</a>)</p>

<p>    <img src="https://superfly.fm/images/podcast/KGrandits2016_NHADER.png" style="width:50%"></img></p>

<p>    <a href="https://www.facebook.com/KrisGrandits/">https://www.facebook.com/KrisGrandits/</a></p>

<p>    <a href="https://www.facebook.com/technopicknickat/">https://www.facebook.com/technopicknickat/</a></p>

<p>    <a href="https://www.grandits.info/">https://www.grandits.info</a></p>

<p>    <a href="https://www.technoamsee.at">https://www.technoamsee.at</a></p>

<p>-</p>

<p><b><u>Weiterführende Links: </u></b></p>

<p>    Techno Picknick: <a href="https://www.facebook.com/technopicknickat/">https://www.facebook.com/technopicknickat/</a></p>

<p>    Techno Vienna: <a href="https://www.facebook.com/technovie/">https://www.facebook.com/technovie/</a> </p>

<p>    Falter Artikel (16.6.2020) "Wir wollen aufsperren": <a href="https://www.falter.at/zeitung/20200616/wir-wollen-aufsperren">https://www.falter.at/zeitung/20200616/wir-wollen-aufsperren</a></p>]]></content:encoded>
                                <pubDate>Thu, 18 Jun 2020 07:00:00 +0000</pubDate>
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		    		<itunes:author>Radio Superfly</itunes:author>
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            <title>Club Kultur #005 | &quot;Ravekultur, wohin gehst du nur?&quot; feat. Gregor Tom Imhof &amp; Harald Reiterer</title>
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                <itunes:summary>Rudi Wrany alias Crazy Sonic im Gespräch mit Gregor Tom Imhof (SASS Music Club) und Harald Reiterer (Blakksheep) über ravende Berliner auf einer Pseudo-Demo, ungeduldige Großgastronomen, vernünftige Ansätze und die Zukunft von Großveranstaltungen. (superfly.fm)</itunes:summary>
                                    	<content:encoded><![CDATA[<p><b>Club Kultur | FOLGE #005</b></p>

<p><b>"RAVEKULTUR, WOHIN GEHST DU NUR...?"</b></p>

<p><b>Im Gespräch: </b>Gregor Tom Imhof (SASS) &amp; Harald Reiterer (Blakksheep)</p>

<p><i>Rudi Wrany alias Crazy Sonic im Gespräch mit Gregor Tom Imhof (SASS Music Club) und Harald Reiterer (Blakksheep) über ravende Berliner auf einer Pseudo-Demo, ungeduldige Großgastronomen, vernünftige Ansätze und die Zukunft von Großveranstaltungen. (4.6.2020, <a href="http://superfly.fm">superfly.fm</a>)</i></p>

<p><i></i></p>

<p><img src="https://cdn.stationista.com/7c/5cda9b8e5eeb9fcd62ee447c/images/cf/5ed88e36b51cce00970746cf/ea/5ed877fbb5ec5229494990db_feed.jpg"></img></p>

<p><sup>Harald Reiterer (Credits: Thomas Unterberger)</sup></p>

<p><b>Wien, 4. Juni 2020</b></p>

<p>Heute bin ich zuerst im Kurzgespräch mit Gregor Imhof, dem Mitbetreiber des CLUB SASS neben Sebastian Schatz, über Hilfe für Clubs in Coronazeiten und mögliche Ideen, wie man als reiner Nachtclub überleben könnte.</p>

<p>Danach diskutiere ich mit Harald Reiterer über seine Agentur, die mögliche Zukunft von Großveranstaltungen in Wien, das schlechte Image derselben, Österreichs vertane Chance als Rave- und Festivalhochburg, absurde Gagen, horrende Summen und den festen Glauben, dass nach Corona wieder ein Weg zurück in die Clubs führt. Harald Reiterer ist Inhaber der Dj Agentur Blakksheep, Manager und Veranstalter diverser Brands. Seine erste Grossveranstaltung hätte diesen Mai in der Marx Halle über die Bühne gehen sollen, unter anderem mit den Star DJs Amelie Lens, Enrico Sangiulano und Dubfire.</p>

<p><b>Kein Koma, aber Tiefschlaf</b></p>

<p>Wien im Juni 2020: Die Stadt ist nach wie vor im Coronaschlaf, nicht mehr so komatös wie noch im März und April, aber immer noch dösend. Touristen fehlen, vielen Menschen fehlen Geld und Motivation. Schuldige sind schnell ausgemacht: Die Politik und ihre Verordnungen. Während man zwar wieder alles lockerte, erkannte man, dass das Geschäft trotzdem ausblieb. Bis 23 Uhr im Garten chillen und so tun, als wäre man auf einer Party, das interessiert nur wenige, viel zu wenige, wenn man dem Glauben schenken darf, was man so hört.</p>

<p><b>Demos oder Raves?</b></p>

<p>Am Wochenende fand auch die erste Demonstration „Let's Continue“ für die Erhaltung der Clubkultur statt, sie dürfte aber im Gegensatz zu Berlin wesentlich geordneter (einige hundert Besucher) über die Bühne gegangen sein, mit Ausnahme einiger deftiger Worte. Dort nämlich, im Mekka des Vergnügens fand am Wochenende auch eine - als Demo getarnte - Bootsparty statt. Am Landwehrkanal fanden sich in der Folge Tausende Menschen ein, ohne Maske und Abstand, tanzten fast schon zynisch vor einem Spital und scherten sich einen Dreck um irgendwelche regeln. Das trieb viele zur Weisglut. Anja Schneider etwa postete: „Das ist nicht meine Kultur“.</p>

<p><img src="https://superfly.fm/images/landwehr.png"></img><sup>Hunderte "Partygäste" im Schlauchboot auf dem Landwehrkanal in Berlin</sup></p>

<p><b>Hilferufe an die Politik</b></p>

<p>Rundum bilden sich nun Interessensgruppen, die alle eines eint: Man ist unzufrieden, daß man nicht planen kann. Die gesamte Nachtwirtschaft, also kleine und große Clubs und Bars schlingern derzeit zwischen Hoffen und Bangen: Wann geht es wieder weiter, wie geht es weiter, wer hilft uns? Es fehlt schlicht und ergreifend an klaren Konzepten. Dazu gesellen sich nun vermehrt ungeduldige Partytiger, denen es nicht schnell genug gehen kann und die alles dafür tun würden, um endlich wieder ungezügelt zu feiern, egal wieviel Vorschriften sie dadurch verletzen. Das Problem dürfte evident sein, es scheint ein gewisser Verantwortungsverlust damit einher zu gehen. Immerhin, ab 15. Juni geht es überall wieder bis 1 Uhr, im Juli sollen weitere Schritte folgen, ich werde berichten.</p>

<p><b>Eine Pop-Up Lösung?</b></p>

<p>Das Sass war immer schon der sympathischste Kleinclub der Stadt. Seit April suchen die Betreiber fieberhaft nach Lösungen, wie man den Nachtclub auch in Zeiten wie diesen attraktiv machen kann. Gregor Imhof ist ja auch Teil einer Interessensgemeinschaft von Gastronomen und versucht nun, etwas sinnvolles in diese schwierige Zeit zu pflanzen. Das Pop Up Konzept wird bald spruchreif, auch darüber halte ich hier am Laufenden.</p>

<p><b>Großraves und Horrorgagen</b></p>

<p>Als letztes wieder geöffnet werden wohl Großevents, egal in welcher Form. Große Raves sehen im Moment noch weniger Land als viele andere, was natürlich ein immenser Umsatzverlust für alle  Beteiligten ist. Djs, die bisher in Saus und Braus lebten, müssen umdenken. Wien war ja dereinst eine Hochburg für qualitative Grossevents, irgendwann haben diverse Faktoren dazu geführt, dass die Klientel schlechter und bei den  Produktionen an der falschen Stelle gespart wurde. Somit wurde das Ausgehen mit dem Makel des Unreifseins und dem Nicht- Erwachsen-Werden-Wollen assoziiert. Das ist in anderen Ländern und Kulturen durchaus anders. Leider hat es aber auch einen starken Konnex zur Vermögenssituation der Beteiligten: Wer Geld hat, fliegt dorthin, wo es glänzt, wer keines hat, muss arbeiten und sparen. Dies führte auch zu einer immer grösseren Dj Blase, die nur mehr ein gewisses Publikum bediente. Dazu kam, dass Djs mittlerweile mehr können müssen, als nur Aufzulegen. Performen, Sich Bewegen Können, Ständig auf Instagram präsent sein sind weit wichtiger geworden, als die Musikselektion. Vor dem Lockdown war der Peak erreicht, wie es nun weitergehen könnte, das habe ich versucht mit meinem alten Weggefährten Harald Reiterer ein wenig zu beleuchten. Wir waren und sind uns da nicht immer einig, aber das mag ja auch das Spannende an dem Diskurs sein, der nie zum Disput ausartete.</p>

<p>Schickt mir eure persönliche Meinung, Anmerkungen, Inputs oder Themenvorschläge an <a href="mailto:podcast@Superfly.fm">podcast@superfly.fm</a> oder <a href="mailto:rudi.wrany@superfly.fm">rudi.wrany@superfly.fm</a> schicken.</p>

<p>Die nächste Ausgabe gibt's in zwei Wochen, am 18. Juni, Euer Rudi. </p>

<p><img src="https://superfly.fm/images/Rudis_Kopf.png" style="width:25%"></img></p>

<p><b>Im Gespräch mit Rudi:</b></p>

<p><b>Harald Reiterer</b></p>

<p>Gründer und CEO <a href="https://www.blakksheep.com/">@ BLAKKSHEEP global talent agency</a></p>

<p><a href="https://www.instagram.com/haraldreiterer_/">https://www.instagram.com/haraldreiterer_/</a></p>

<p><a href="https://www.facebook.com/Harald.Connect2">https://www.facebook.com/Harald.Connect2</a></p>

<p><b>Gregor Tom Imhof</b></p>

<p>Managing Director <a href="http://www.sassvienna.com/">@SASS Music Club</a></p>

<p><a href="https://www.facebook.com/sassmusicclub">https://www.facebook.com/sassmusicclub</a></p>

<p><a href="https://www.facebook.com/sassmusicclub"></a></p>

<p><i>Rudi's Podcast erscheint jeden zweiten Donnerstag auf superfly.fm und ist kostenlos über alle Devices wie iPhone, Android, Desktop, Tablet oder Smart Speaker hörbar. Abonniere jetzt Rudi's Podcast über deine Lieblingsapp wie Google Podcasts, Apple Podcasts oder <a href="https://open.spotify.com/show/1DDBoOqBKLTfa4g5Jiwizm">Spotify</a>!</i></p>]]></content:encoded>
                                <pubDate>Thu, 04 Jun 2020 07:00:00 +0000</pubDate>
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            		<itunes:author>Radio Superfly</itunes:author>
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            <title>Club Kultur #004 | Im Gespräch mit Philipp Straub</title>
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Zwei heimische TOP DJs im Gespräch über Raves in Saudi Arabien, arbeitslose Tourmanager, die die Sets ihrer Topstars verkaufen wollten und das Millionengeschäft Techno. (superfly.fm)</description>
                <itunes:summary>In dieser Folge von Club Kultur kommt die heimische Techno Legende Philipp Straub zu Wort, der seit Jahrzehnten in der internationalen Clubszene mitmischt und derzeit als Consultant einige der größten TOP DJs der Welt wie Carl Cox betreut und für sie neue Märkte im arabischen Raum öffnet. 

Zwei heimische TOP DJs im Gespräch über Raves in Saudi Arabien, arbeitslose Tourmanager, die die Sets ihrer Topstars verkaufen wollten und das Millionengeschäft Techno. (superfly.fm)</itunes:summary>
                                    	<content:encoded><![CDATA[<p><b>Club Kultur | FOLGE #004</b></p>

<p><b>Im Gespräch:</b> Philipp Straub </p>

<p><i>In dieser Folge von Rudi's Podcast kommt die heimische Techno Legende Philipp Straub zu Wort, der seit Jahrzehnten in der internationalen Clubszene mitmischt und derzeit als Consultant einige der größten TOP DJs der Welt wie Carl Cox betreut und für sie neue Märkte im arabischen Raum öffnet. </i><i>Zwei heimische TOP DJs im Gespräch über Raves in Saudi Arabien, arbeitslose Tourmanager, die die Sets ihrer Topstars verkaufen wollten und das Millionengeschäft Techno. </i><i>(21.05.2020, superfly.fm)</i></p>

<p><img src="https://cdn.stationista.com/7c/5cda9b8e5eeb9fcd62ee447c/images/08/5ec6330772018b209a143a08/ea/5ec62739556c535a4b36422f_feed.jpg"></img><i></i></p>

<p><sup>Philipp Straub</sup></p>

<p><b>Wien, 21. Mai 2020</b></p>

<p>Die endlos nervende Corona-Epoche 2020 wird uns wohl allen ewig in Erinnerung bleiben...</p>

<p>Die Folgen sind nicht abschätzbar, vor allem die Nachtwirtschaft wird nach der neuen Normalität wohl anders aussehen als vor dem Lockdown im März. Es ist nicht zu erwarten, dass alle wieder genau so da stehen werden wie zuvor, erste Hilferufe gab es schon bald, in der Zwischenzeit ist wohl jedem klar, dass erst mit dem globalen Einsatz eines Impfstoffes wieder enge Tuchfühlung in Clubs möglich sein wird.</p>

<p><img src="https://superfly.fm/images/Rudis__Corona.png"></img></p>

<p>„Dein Schweiß“ hieß einst ein grosser Hit von Sven Väth in den Neunzigern. Den werden wir so schnell eben nicht spüren dürfen, auch wenn einige Locations mit Garten bereits an Improvisationsplänen für den Sommer basteln: Es wird schwer sein, feierwütige Menschen, die nun ihre Kampftrinkphasen in die frühen Abendstunden vorverlegt haben an's Abstandhalten zu erinnern. Vielen ist das einfach egal - leider.</p>

<p><b>"Coronaparties" und Blockwartjournalismus</b></p>

<p>Ein anderes Problem ist in der Zwischenzeit auch der Blockwartjournalismus einiger Medien, die nichts besseres zu tun haben, als Profile privater Personen zu durchstöbern, um dort belastenden Fotos aus vollen „Clubs“ oder Bars zu finden, die eigentlich nicht so voll sein sollten. Daraus einen billigen Skandal zu kreiieren ist die eine Sache, andererseits befeuert das auch eine ambivalenten „Jetzt-erst-recht-Haltung“, denn irgendwann wird wohl jeder jemanden kennen, der einmal auf einer „Coronaparty“ war...</p>

<p><b>Vergänglichkeit und Verlust</b></p>

<p>Im aktuellen Podcast thematisiere ich aber auch das überraschende Ableben des deutschen Techno Djs Pascal Feos, der viel zu früh mit nur 52 Jahren an Krebs verstorben ist. Sein Ableben zeigte wieder einmal, dass man wohl erst sterben muss, um unsterblich zu werden. Feos war in den goldenen Frankfurter Technozeiten der Spätneunziger eine grosse Nummer, in den letzten Jahren widmete er sich mit vollem Einsatz seinem Label LevelNonZero.</p>

<p><img src="https://superfly.fm/images/pascal-feos.jpg"></img><sup>DJ Pascal Feos verstarb am 8. Mai viel zu früh mit nur 52 Jahren.</sup></p>

<p>Gerade in Coronazeiten, wo alles stillstand und viele Djs und Nachtmenschen Selbstreflexion betrieben und das Detoxprogramm ausweiteten zeigte uns der Tod von Feos (bereits der zweite berühmte Dj-Abgang nach dem von Andrew Weatherall im Februar), wie kurzlebig dieses Business sein kann und warnt auch gleichzeitig davor, sich rechtzeitig dem exzessiven Vergnügen zu entsagen.</p>

<p><b>Techno Legende Philipp Straub im Gespräch</b></p>

<p>Mein heutiger Gesprächspartner ist Philipp Straub. Der Mann hat in Wien viel umgerührt und polarisierte stets kräftig - wie jeder, der in diesem Land kurz oder länger erfolgreich war. Sein erstes bekanntes Projekt war „Space Navigator“, welches noch von Mark Spoon (starb auch viel zu früh 2006) als A&amp;R supported wurde. Mitte der Neunziger gründete er den Partysan in Österreich, aus dem in der Folge seine Dj und Booking Agentur „Titan“ hervorging. Bei XXX Productions war er bis zum Umbau der alten Gasometer 1998 Head of Booking, holte zweimal Gold mit der DJ Mix-CD Favorite Tools, tourte mit den Djs Joro, Marcello, Romeo und Rokis als „Fab 5“ durch die Clubs und Discos der Rave Ära, veranstaltete mit mir in den Nullerjahren die Technoserie „Essence“ im Flex (wo ua Sven Väth, Richie hawtin und Marco Carola auftraten) und widmete sich in der Folge internationalen Projekten und dem Management diverser Acts.</p>

<p><img src="https://superfly.fm/images/54385223_10157081112014785_3580328370518360064_o.jpg"></img></p>

<p>Seit Jahren ist er mit Top Stars wie Carl Cox befreundet und lebt im Sommer (außer es ist gerade Coronazeit) in Ibiza, wo er ebenfalls als Consultant werkt. Der Workaholic hat viel zu erzählen: Über Raves in Saudi Arabien, arbeitslose Tourmanager, die die Sets ihrer Topstars verkaufen wollten und das Millionengeschäft Techno.</p>

<p>Ihr könnt mir gerne Anmerkungen, Inputs und Themenvorschläge an <a href="mailto:rudispodcast@Superfly.fm">rudispodcast@superfly.fm</a> oder <a href="mailto:rudi.wrany@superfly.fm">rudi.wrany@superfly.fm</a> schicken.</p>

<p>Die nächste Ausgabe gibt's in zwei Wochen, am 4. Juni, Euer Rudi.</p>

<p><img src="https://superfly.fm/images/Rudis_Kopf.png" style="width:25%"></img></p>

<p><a href="https://superfly.fm"><sup>https://superfly.fm</sup></a></p>

<p><b>Im Gespräch mit Rudi:</b></p>

<p>    <img src="https://superfly.fm/images/25289262_10155911252024785_2090928960040100714_n.jpg" style="width:25%"></img><b></b></p>

<p>    <b>Philipp Straub</b></p>

<p>    International Touring DJ &amp; Producer</p>

<p>    Teil der elektonischen Musikszene seit bald 30 Jahren</p>

<p>    Head Consultant bei <a href="https://www.sohogardendxb.com/">Soho Garden Development DXB</a></p>

<p>    CEO bei <a href="https://www.titan.co.at/">Titan International</a></p>

<p><b><u>Weiterführende Links: </u></b></p>

<p>    <a href="https://philippstraub.com">https://philippstraub.com</a><a href="https://philippstraub.com/"></a></p>

<p>    <a href="https://www.facebook.com/DjPhilippStraub">https://www.facebook.com/DjPhilippStraub</a> </p>

<p><a href="https://philippstraub.com/"></a></p>

<p>    <a href="https://www.instagram.com/philippstraub/">https://www.instagram.com/philippstraub</a></p>

<p>    <a href="https://soundcloud.com/philippstraub">https://soundcloud.com/philippstraub</a></p>

<p>    <a href="https://www.youtube.com/user/felipestraub">https://www.youtube.com/user/felipestraub</a> </p>

<p><i>Rudi's Podcast erscheint jeden zweiten Donnerstag auf superfly.fm und ist kostenlos über alle Devices wie iPhone, Android, Desktop, Tablet oder Smart Speaker hörbar. Abonniere jetzt Rudi's Podcast über deine Lieblingsapp wie Google Podcasts, Apple Podcasts oder <a href="https://open.spotify.com/show/1DDBoOqBKLTfa4g5Jiwizm">Spotify</a>!</i></p>]]></content:encoded>
                                <pubDate>Thu, 21 May 2020 07:00:00 +0000</pubDate>
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            		<itunes:author>Radio Superfly</itunes:author>
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            <title>Club Kultur  #003 | Abschied aus der Spittelau: Johannes Piller (Laminat, dasWERK)</title>
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                                    	<content:encoded><![CDATA[<p><b>Club Kultur | FOLGE #003</b></p>

<p><b>Thema: </b>Abschied aus der Spittelau: Johannes Piller (Laminat) über dasWERK</p>

<p><i>Heute im Gespräch mit Johannes Piller aka. Laminat aka. Kobermann. Er hinterließ sowohl in der Grellen Forelle (Geschäftsführer) als auch als Programmverantwortlicher des Werk danach in der Spittelau seine Spuren und machte sie zu den Club-Hotspots der Stadt. Nun zieht es ihn in die Entschleunigung. Ob das mit den Vorfällen rund um den Werk Besitzer in der Silvesternacht zu tun hat, wollte er jedoch nicht verraten. Damals zogen ein paar Schatten über die Erfolgsgeschichte Werk, doch mit den Coronamaßnahmen verdünnten sie sich wie graue Schwaden ins Nirvana der Bedeutungslosigkeit. Johannes war jedenfalls die Bedeutungslosigkeit stets fremd. Polarisierend ebenso wie akribisch war er in jedem Fall stets ein Gewinn für die jeweilige Venue, auch wenn das Ende nicht immer so kam, wie er es sich gewünscht hätte.</i><i> (07.05.2020, superfly.fm)</i></p>

<p><img src="https://cdn.stationista.com/7c/5cda9b8e5eeb9fcd62ee447c/images/56/5eb3526c5c5a194ded55b156/ea/5eb3510539f47a058a4e5f1a_feed.jpg" style="width:50%"></img></p>

<p><sup>Johannes Piller (Laminat) </sup></p>

<p><a href="http://superfly.fm/">superfly.fm</a></p>]]></content:encoded>
                                <pubDate>Thu, 07 May 2020 07:00:00 +0000</pubDate>
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            		<itunes:author>Radio Superfly</itunes:author>
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            <title>Club Kultur #002 | Szene in der Krise: Vienna Club Commission</title>
			<itunes:title>Club Kultur #002 | Szene in der Krise: Vienna Club Commission</itunes:title>
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                <itunes:summary>Was als &quot;Initiative Nachtbürgermeister&quot; begann, endete letzten Dezember mit der Förderungszusage der Stadt Wien für das Pilotprojekt &quot;Vienna Club Commission&quot;. Die ehrgeizigen Ziele und Pläne der neuen Kommission wurden jedoch kurz nach ihrer Gründung durch die Corona Krise durcheinander geworfen. Superfly Spezialist, DJ und Veranstalter Rudi Wrany alias Crazy Sonic hat sich mit der Gründerin Martina Brunner und Laurent Koepp aus ihrem Kernteam über Entstehung, Ziele, Livestreams und einen vielleicht nicht ganz so düsteren Ausblick für die Zukunft der Wiener Clubszene unterhalten. (superfly.fm)</itunes:summary>
                                    	<content:encoded><![CDATA[<p><b>Club Kultur  | FOLGE #002</b></p>

<p><b>Thema:</b> Szene in der Krise: Vienna Club Commission</p>

<p>Was als <b>"Initiative Nachtbürgermeister"</b> begann, endete letzten Dezember mit der Förderungszusage der Stadt Wien für das Pilotprojekt <b>"Vienna Club Commission"</b>. Die ehrgeizigen Ziele und Pläne der neuen Kommission wurden jedoch kurz nach ihrer Gründung durch die Corona Krise durcheinander geworfn. Superfly Spezialist, DJ und Veranstalter Rudi Wrany alias Crazy Sonic hat sich mit der Gründerin <b>Martina Brunner und Laurent Koepp</b> aus ihrem Kernteam über Entstehung, Ziele, Livestreams und einen vielleicht nicht ganz so düsteren Ausblick für die Zukunft der Wiener Clubszene unterhalten. (23.4.2020, superfly.fm)</p>

<p><img src="https://superfly.fm/images/Vienna-Club-Commission_Team_quer_02_Christoph_Liebentritt-_-buero-butter.jpg"></img></p>

<p><a href="http://superfly.fm/">superfly.fm</a></p>]]></content:encoded>
                                <pubDate>Thu, 23 Apr 2020 07:00:00 +0000</pubDate>
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		    		<itunes:author>Radio Superfly</itunes:author>
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            <title>Club Kultur #001 | Schluss mit Lustig: Shutdown der Clubszene</title>
			<itunes:title>Club Kultur #001 | Schluss mit Lustig: Shutdown der Clubszene</itunes:title>
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                <itunes:summary>Die Corona Pandemie fegt über den Globus und legt die nationale und internationale Veranstaltungsbranche lahm. Welche Auswirkungen das hat, bespricht Rudi mit der &quot;Grande Dame&quot; der österreichischen Technoszene &quot;Electric Indigo&quot;, mit seinem Veranstalterkollegen Gerald Van Der Hint (Meat Market, Fish Market, ...) und DJ Steve Hope (Kittball, Volksgarten, Pratersauna, Sass).</itunes:summary>
                                    	<content:encoded><![CDATA[<p><b>Club Kultur  | FOLGE #001</b></p>

<p><b>Thema:</b> Schluss mit Lustig: Shutdown der Clubszene</p>

<p>Die Corona Pandemie fegt über den Globus und legt die nationale und internationale Veranstaltungsbranche lahm. Welche Auswirkungen das auf die heimische Szene hat, bespricht Rudi mit der "Grande Dame" der österreichischen Technoszene "<b>Electric Indigo"</b>, mit seinem Veranstalterkollegen <b>Gerald Van Der Hint</b> <i>(Meat Market, Fish Market, ...)</i> und DJ <b>Steve Hope</b> <i>(Kittball, Volksgarten, Pratersauna, Sass)</i>.</p>

<p><img src="https://cdn.stationista.com/7c/5cda9b8e5eeb9fcd62ee447c/images/3a/5e90d79ee498180b5966903a/ea/5e8f89c9b0146127f1064d62_feed.jpg"></img></p>

<p><a href="http://superfly.fm">superfly.fm</a></p>]]></content:encoded>
                                <pubDate>Fri, 10 Apr 2020 07:00:00 +0000</pubDate>
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		    		<itunes:author>Radio Superfly</itunes:author>
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